Experte für Immaterialgüterrecht verstärkt den Cluster: Alexander Peukert
03. November 2008
Dr. iur. habil. Alexander Peukert nimmt die Tenure-Track-Juniorprofessur „Internationaler Schutz von Immaterialgüterrechten“ im Rahmen des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an.
Peukert beschäftigt sich in seiner Forschung mit den inzwischen weltweit anerkannten Rechten des „geistigen Eigentums“. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei der Analyse von Konflikten, die sich am Ausbau dieser Schutzrechte entzünden. Dabei geht es beispielsweise um den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten bzw. Generika in Entwicklungsländern oder um die Monopolisierung traditionellen Wissens indigener Völker durch internationale Konzerne (Stichwort: „Biopiraterie“). Peukert geht der Frage nach, wie diese Konflikte auf das System des internationalen Immaterialgüterrechtsschutzes einwirken und ob sich in diesem Zusammenhang eine neue, globale Wissensordnung abzeichnet.
Alexander Peukert, Jahrgang 1973, studierte Rechtswissenschaft in Freiburg i.Br. Nach Promotion in Freiburg (1999) und zweitem Staatsexamen in Berlin (2001) war er dort als Rechtsanwalt tätig. Von 2002 bis 2008 war Peukert wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht in München. Im Jahr 2008 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München (venia legendi Bürgerliches Recht, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht, Rechtstheorie) und vertrat einen Lehrstuhl an der Wirtschaftsuniversität Wien.










