Annette Imhausen wird Professorin für Wissenschaftsgeschichte

05. Januar 2009

Mit dem neuen Jahr übernimmt Prof. Dr. Annette Imhausen die Professur des Exzellenzclusters für die Wissenschaftsgeschichte der vormodernen Welt.

Imhausen erforscht, welche Rolle die Wissenschaft in den frühen Hochkulturen Ägyptens und Mesopotamiens bei der Schaffung und Rechtfertigung von normativen Ordnungen spielte. Ein Aspekt im Rahmen der Clusterforschung wird der Frage gelten, wie in diesen Kulturen mathematische Methoden zur Kontrolle von vorgegebenen Arbeitsnormen eingesetzt wurden.

Annette Imhausen studierte Mathematik, Chemie und Ägyptologie an der Universität Mainz (Erstes Staatsexamen 1996) sowie Ägyptologie und Altorientalistik an der FU Berlin. Im Jahr 2000 erfolgte die Promotion in Geschichte der Mathematik. Nach Forschungsaufenthalten in Cambridge, Mass. (Dibner Institute for the History of Science and Technology, MIT, 2000-2002) und Cambridge, England (Trinity Hall College und Department of History and Philosophy of Science, 2002-2006) hatte Imhausen zwischen 2006 und 2008 eine Juniorprofessur für Geschichte der Mathematik an der Universität Mainz inne.

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