Aktuelles
Der Frankfurter Philosoph und Politikwissenschaftler Prof. Rainer Forst erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2012. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn bekannt. Rainer Forst hat die Professur für Politische Theorie und Philosophie seit 2004 an der Goethe-Universität inne und ist darüber hinaus einer der beiden Sprecher des Frankfurter Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, dessen Programm er maßgeblich mitentwickelt hat. Mehr...
Das Historische Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Ecole doctorale d’histoire der Université Paris I-Panthéon-Sorbonne betreiben ein von der Deutsch-Französischen Hochschule / Université Franco-Allemande gefördertes gemeinsames Collège doctoral / Deutsch-französisches Doktorandenkolleg. Im Rahmen dieses Kollegs können nun wieder zeitlich offene Mobilitätsstipendien für das Jahr 2012 für den Austausch mit der Sorbonne vergeben werden.
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Die fünfte Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ findet im Wintersemester 2011/2012 statt. Im Mittelpunkt der Ringvorlesung an der Goethe-Universität stehen die Frankfurter Perspektiven auf Normativität. Angehörige des Forschungsverbundes geben fokussierte Einblicke in ihre wissenschaftliche Arbeit. Zu den insgesamt zwölf Vorträgen der Reihe lädt der Cluster Wissenschaftler, Studierende, aber auch die interessierte Öffentlichkeit ein. Diese Reihe setzt die vielbeachtete Ringvorlesung des vergangenen Wintersemesters fort. Vor einem Jahr hatte der Cluster Philosophen aus aller Welt zum Thema „The Nature of Normativity“ eingeladen.
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Unter dem Titel „Narration und Rechtfertigung im Kino“ beginnt im Wintersemester eine besondere Vorlesungsreihe des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität. Auf dem Programm stehen unter anderem „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch, „Inglourious Basterds“ von Quentin Tarantino, „The Man Who Shot Liberty Valance“ von John Ford und „Minority Report“ von Steven Spielberg – oder genauer gesagt: die Analyse bestimmter Aspekte dieser Filme.
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Von sämtlichen Ringvorlesungen, Frankfurt Lectures und Jahreskonferenzen, die zu den großen Veranstaltungsreihen des Exzellenzclusters gehören, sind nun die Videomitschnitte auf der Website des Clusters abrufbar. Interessierte können somit alle Vorträge nochmals auf Video ansehen.
Zu den Videomitschnitten: Hier...
Wissen wir wirklich, wer Martin Luther war? In den USA zumindest denken die meisten bei diesem Namen an den Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. Und in Europa ist der deutsche Reformator eher berühmt als bekannt. Scott Hendrix, emeritierter Professor für Reformationsgeschichte am Princeton Theological Seminary in New Jersey gibt in seinem öffentlichen Vortrag Einblicke in seine Studien.
„Viele machen sich ein falsches Bild von ihm. In jüngster Zeit wesentlich dazu beigetragen hat wohl der Lutherfilm aus dem Jahr 2003, der Luther als Rebell, Genie und Befreier zeigen wollte. Doch diese Etikettierungen treffen nur in einem sehr begrenzen Sinne zu“. Hendrix ist noch bis Mitte Mai auf Einladung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität.
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Stellt der Liberalismus eine plausible Ursache für eine ganze Vielzahl an Krisen des Weltregierens dar? Das werden etwa dreißig Nachwuchswissenschaftler/-innen aus dem In- und Ausland vom 3.-6. Februar 2011 während der Nachwuchskonferenz hinterfragen.
Neben der Finanzmarktkrise sei exemplarisch nur auf die Klimakrise, den in Protesten mündenden Unmut über die Ergebnisse und Prozesse bei internationalen Gipfeltreffen oder die Wut über eine als imperial wahrgenommene westlich-liberale Ordnung unter anderem im Nahen Osten verwiesen. Ist es ein bestimmter Liberalismus, der die Welt in die Krise gestürzt hat? Ist die gegenwärtige Weltordnung überhaupt eine liberale? Welche Rolle kann und soll liberales Gedankengut bei der Überwindung der Krisen spielen?
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Die dritte Ringvorlesung des Exzellenzclusters trägt den Titel „The Nature of Normativity“ und findet im Wintersemester 2010/2011 statt. Zu den insgesamt sechs Vorträgen der Reihe lädt der Exzellenzcluster Wissenschaftler, Studierende, aber auch die interessierte Öffentlichkeit ein.

Normen und Normativität sind die grundlegenden Bezugspunkte und Begriffe des Frankfurter Exzellenzclusters. Die Philosophinnen und Philosophen, die bei dieser für die Thematik des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ zentralen Ringvorlesung vortragen werden, gehören weltweit zu den herausragenden Forscherpersönlichkeiten. Sie werden das Wesen der Normativität aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren.
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2. Internationale Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ vom 3.-5. Dezember 2010 in Frankfurt
Im Rahmen der diesjährigen Nachwuchskonferenz werden die dynamischen Beziehungen zwischen Normen und Konflikten sowie ihre vielfältigen Ausdrucksformen diskutiert. Hierzu haben die Doktoranden und Post-Doktoranden des Exzellenzclusters 24 thematisch breit gefächerte und interdisziplinär besetzte Panels zusammengestellt. Mit über 70 NachwuchswissenschaftlerInnen von über 35 Universitäten neun verschiedener Länder gehen sie der Frage nach, wie der Wandel sozialer Ordnungen Konflikte hervorruft und wie die dabei verhandelten Normen zugleich den Verlauf und das Ausmaß der Konflikte beeinflussen.
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Die dritte internationale Jahreskonferenz des Exzellenzclusters beschäftigt sich vom 18. bis zum 20. November mit der Frage, wie Frieden und Gerechtigkeit zusammenpassen
Im Alltagsverständnis steht Frieden meist für die Abwesenheit von Unruhen oder Krieg. Gerechtigkeit wird mit Fairness und Vernunft assoziiert. Ethische und moralische Diskurse verwenden die beiden Begriffe oft in einem Atemzug, so als ob es einen inneren Zusammenhang gebe oder zumindest geben müsse. Doch ist das wirklich so? Um das Verhältnis von Frieden und Gerechtigkeit geht es bei der dritten internationalen Jahreskonferenz des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität.
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Der Princeton-Professor Jonathan Israel spricht am 8. und 9. November im Rahmen der Frankfurt Lectures des Exzellenzclusters über das Verhältnis von Philosophie und Revolution im späten 18. Jahrhundert
Die „Fackel der Philosophie“ sei endlich in die Gesellschaft getragen worden. So und ähnlich lautete das Urteil nicht weniger Philosophen im Zeitalter der Französischen Revolution. Doch wie ist der damalige Optimismus aus heutiger Sicht zu beurteilen? Um das Verhältnis von Philosophie und Revolution im späten 18. Jahrhundert geht es in den nächsten Frankfurt Lectures, veranstaltet vom Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Redner ist Jonathan Israel, Professor für moderne Geschichte am Institute for Advanced Study der Princeton University.
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Vom Glück und
von Gärten.
Normative Grundlagen einer modernen Ordnungstheorie und -politik
Mittwoch, 20. Oktober 2010, 18.00-19.30
Goethe-Universität, Campus Westend
Raum 1.202, RuW-Gebäude
Forum
„Die Herausbildung transnationaler normativer Ordnungen“
Do 14.10. 18 bis 20 Uhr, Campus Westend, HZ 3
Vorträge von Prof. Laurent Thévenot (Paris), Prof. Klaus Günther und Prof. Dr. Rainer Forst
Das Forum dient einerseits dazu, die Forschungsfragen des Clusters darzustellen, zum anderen dient es dazu, mit Prof. Thévenot seine soziologische Theorie der Rechtfertigung zu diskutieren.
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Im Rahmen der „Frankfurter Bürger-Universität“ veranstaltet der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit der Goethe-Universität und der Frankfurter Rundschau eine groß angelegte Reihe zum Thema Gerechtigkeit.
Fast scheint es, als hätte die Gerechtigkeit den Wettbewerb gewonnen, welches Gut denn als oberstes Gut der Gesellschaft zu gelten habe. Dabei begegnet uns Gerechtigkeit als ein Ideal, auf das sich verschiedene und auch widerstreitende Akteure berufen, in unterschiedlichsten Bereichen. Beispielsweise begründen wohl ausnahmslos alle, die sich an der Diskussion über die Reform des Sozialstaats beteiligen, ihre gegensätzlichen Positionen – ob für Umbau, Abbau oder Ausbau – mit dem Verweis auf Gebote der Gerechtigkeit. Urteile über das, was gerecht ist, fällen wir meist intuitiv, etwa wenn wir sagen, dass in der Gesellschaft − im Bildungssystem oder auf dem Arbeitsmarkt − Chancengleichheit herrschen sollte oder dass Leistung sich lohnen soll. Zugleich zeigt uns die Gerechtigkeitstheorie, wie unterschiedlich Begründung und Ausrichtung ausfallen können.
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Der Nobelpreisträger Professor Amartya Sen (Harvard University) hält auf Einladung des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen“ und der Kolleg-Forschergruppe „Justitia Amplificata: Erweiterte Gerechtigkeit – konkret und global“ am Donnerstag den 7. Oktober 2010 einen Vortrag mit dem Titel „Justice and the Global World“ an der Goethe-Universität Frankfurt.
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Clémentine Deliss und Juliane Rebentisch diskutieren über die Rolle der Kunst in Politik und Gesellschaft. Das dritte Frankfurter Stadtgespräch, veranstaltet von Exzellenzcluster und Frankfurter Kunstverein, findet am 16. September in Frankfurt statt.
Welchen Einfluss hat Kunst auf die normativen Ordnungen einer Gesellschaft, welchen auf den öffentlichen Raum und welchen auf die Prozesse der Globalisierung? Und wie wird die Kunst ihrerseits durch diese Phänomene beeinflusst? Das Verhältnis von Kunst und Politik ist immer wieder Gegenstand von Kontroversen. Dahinter steht auch die ganz grundsätzliche Frage, ob Kunst per se politisch ist oder es um ihrer selbst willen gar nicht sein darf. Worin aber könnte das spezifisch Politische der Kunst bestehen?
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Internationale Podiumsdiskussion zur Frage, was Armut ausmacht
Bis 2015 soll die weltweite Armut halbiert werden. So lautet eines der acht ehrgeizigen „Milleniums-Entwicklungsziele“, auf die sich die Weltgemeinschaft zu Beginn des neuen Jahrhunderts geeinigt hat. Aber was genau ist Armut und wie bekämpft man sie? Sowohl der öffentliche als auch der akademische Diskurs haben in den vergangenen Jahren eine Reihe verschiedener Positionen zur Politik der Armutsbekämpfung hervorgebracht. Dabei konkurrieren verschiedene Antworten auf die Frage, was den Kern des Konzepts Armut ausmacht, wie es um seine Reichweite bestellt ist und wie und von wem Armut adäquat beschrieben werden kann.
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Unter dem Titel „Human Rights Today: Foundations and Politics” findet am 17. und 18. Juni 2010 eine internationale Konferenz zum Thema Menschenrechte statt.
Als eine zentrale „normative Ordnung“ der Moderne gehören die Menschenrechte zu den Schwerpunktthemen des Exzellenzclusters. Die Menschenrechte haben sich nach 1948, in Reaktion auf die „Akte der Barbarei“ (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) in den totalitären Diktaturen, als das Rechtfertigungsnarrativ politischer Ordnungen herausgebildet. Zugleich ist nicht nur strittig, wie die Menschenrechte inhaltlich bestimmt werden sollen, sondern auch wie sie zu begründen sind; wie sie sich zu „starken“ Überzeugungen etwa religiöser Natur verhalten; wie die Menschenrechte als gemeinsame normative Orientierung mit der Differenz von Kulturen vereinbar ist; wie die Autonomie des Politischen mit der Idee der Menschenrechte verknüpft werden kann.
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Feridun Zaimoglu und Rainer Forst diskutieren im zweiten Frankfurter Stadtgespräch über den Umgang mit kultureller und religiöser Differenz
Zu den Hauptkennzeichen moderner Gesellschaften gehört die wachsende Vielfalt kultureller und religiöser Standpunkte. Doch mitunter sieht man sich zurückversetzt in trübe Zeiten religiöser Konfrontationen – sei es bei Diskussionen über Pläne zum Bau von Moscheen, die Regensburger Rede des Papstes, Karikaturen in dänischen Zeitungen oder Kopftücher von Lehrerinnen. Und so scheint es ganz folgerichtig, dass der ehrwürdige Begriff der Toleranz immer wieder bemüht wird, um konfliktentschärfend zu wirken.
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Frank I. Michelman untersucht, wie sich demokratische Ordnungen rechtfertigen lassen
Nach den vielbeachteten öffentlichen Vorlesungen der New Yorker Politikwissenschaftlerin Nancy Fraser ist nun erneut ein prominenter US-amerikanischer Wissenschaftler bei den Frankfurt Lectures des Exzellenzclusters zu Gast. Frank I. Michelman, Rechtsprofessor an der Harvard Universität, spricht am 17. und 18. Mai zum Thema „Contract and Common Ground: The Case of Liberty“.
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Internationale Konferenz an der Goethe-Universität
vom 7. bis 9. Mai 2010
Die Frage, wie normative Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben in einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft aussehen müssten, steht im Mittelpunkt der internationalen Tagung „Formation of Normative Orders in the Islamic World“ an der Goethe-Universität, die durch den Exzellenzcluster veranstaltet wird. Die organisatorische Federführung hat Prof. Susanne Schröter, Inhaberin der Professur für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen und Leiterin der Cluster-Nachwuchsforschungsgruppe „Neue Diskurse zu Staat und Gesellschaft in der islamischen Welt“.
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Zur Zeit gibt es keine offenen Stellen.
Im 5. Stadtgespräch wurde über direkte Demokratie diskutiert
Maya Hatsukano, Michael Schedelik
Am 5. Mai fand im Frankfurter Kunstverein das Stadtgespräch „Wohin mit dem Protest? Von der Zukunft unserer Demokratie" statt. Die Gesprächspartner waren Dr. Erhard Eppler, Bundesminister a.D. und Prof. Peter Niesen, der in Darmstadt eine Professur für Politische Theorie innehat. Auch das 5. Stadtgespräch fand regen Zulauf und die Zuschauerinnen und Zuschauer diskutierten nach der Podiumsrunde kontrovers. Peter Siller, Scientific Manager des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen", moderierte und führte in bewährter Art durch den Abend.
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Frankfurter Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" lud zur dritten Jahreskonferenz
Achim Vesper
Im Rahmen seiner internationalen Jahreskonferenz vom 18. bis 20. November 2010 beschäftigte sich der Exzellenzcluster mit der Verbindung von Gerechtigkeit und Frieden als Zielen politischen Handelns. Mit Blick sowohl auf aktuelle politische Theorie und Praxis als auch auf Ideengeschichte und historische Ereignisse untersuchten Wissenschaftler des Clusters wie internationale Gäste, ob Gerechtigkeit und Frieden einander gegenseitig stützen oder auch miteinander konkurrieren.
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Nachwuchswissenschaftler profitieren von der Interdisziplinarität des Exzellenzclusters: „Die Herausbildung normativer Ordnungen"
Susanne Rodemeier
Eine der zentralen Thesen im Frankfurter Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen" ist, dass das Spannungsverhältnis zwischen „dem Universalen" und „dem Partikularen" Dynamiken in Gang setzt, die wesentlichen Anteil an der Herausbildung und Transformation normativer Ordnungen haben. Inwieweit lässt sich diese These empirisch bestätigen? Was genau bedeutet sie? Wie werden die Dynamiken von Menschen in unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten erfahren? Können Beschreibungen von „Herausbildungsprozessen" und daraus gezogene empirische Erkenntnisse über die Dokumentation und das Verstehen menschlicher Erfahrungen hinausgehen? Wie werden sie für geltungs- und begründungstheoretische Fragestellungen bezüglich normativer Grundlagen einer gerechten Gesellschaft fruchtbar gemacht?
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Die „Stadtgespräch“-Premiere behandelte die Finanzkrise
Bernd Frye
„Wer Finanzgeschäfte macht, muss auch Verantwortung übernehmen. Von einem Busfahrer erwartet man das auch.“ Prof. Reinhard Schmidt überzeugte an diesem Abend mit griffigen Zuspitzungen und abwägenden Analysen. Der Professor für Internationales Bank- und Finanzwesen war einer der zwei Diskutanten im Café des Frankfurter Kunstvereins, das bis auf den letzten Platz gefüllt war; nicht wenige Zuschauer mussten mit eilig herbeigeholten Stühlen im Eingangbereich vorlieb nehmen. Der große Andrang mag zu einem Teil der politischen Prominenz des zweiten Diskutanten geschuldet sein.
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Mitarbeiter des Clusters luden zur Konferenz über Rechtfertigung und Sanktion, 23.-25. Oktober 2009
Eva Buddeberg, Achim Vesper, Lisbeth Zimmermann
Bereits auf der ersten Jahreskonferenz des Clusters entstand die Idee einer interdisziplinären Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Unter großer Beteiligung externer junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollte über die für jede Form normativer Ordnung zentralen Begriffe von Rechtfertigung und Sanktion nachgedacht werden. Auch wenn normativen Ordnungen die Funktion zugeschrieben werden kann, in Gesellschaften die Herrschaft sowie die Verteilung von Lebenschancen zu legitimieren, so bleibt dennoch erläuterungsbedürftig, worin normative Ordnungen bestehen.
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Konferenz des Exzellenzclusters ‚Normative Ordnungen‘ analysierte Rechtfertigungsnarrative
Bernd Frye
Man konnte gespannt sein: Auf dem Programm der zweiten internationalen Jahreskonferenz des Exzellenzclusters ‚Die Herausbildung normativer Ordnungen‘ am 13. und 14. November stand nichts weniger als einer der zentralen Begriffe des Forschungsverbundes: die ‚Rechtfertigungsnarrative‘. Wie der Co-Sprecher des Clusters, der Philosoph und Politikwissenschaftler Prof. Rainer Forst, zur Eröffnung der Konferenz ausführte, definiert das Forschungsprogramm des Clusters normative Ordnungen als ‚Rechtfertigungsordnungen‘, und der theoretisch nicht minder innovative Begriff der ‚Rechtfertigungsnarrative‘ steht für die als Erzählungen strukturierten, historisch sedimentierten Begründungen, die sich zu Legitimationen sozialer Strukturen und Institutionen verdichten.
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Ursula Stark Urrestarazu (GTZ)
Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ beleuchten die Verbindungen zwischen „menschlicher Sicherheit“ und den Millennium-Entwicklungszielen der UNO.
Die potentiellen Verbindungslinien zwischen dem Konzept der „menschlichen Sicherheit“ und den von der UNO für 2015 anvisierten „Millennium Development Goals“ (MDGs) standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung der GTZ und des Exzellenzclusters, die am 6. Juli 2009 unter dem Motto „Sicherheit ist mehr als die Abwesenheit von Gewalt“ in Frankfurt am Main stattfand.
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Eva Buddeberg
Mit einer internationalen Fachkonferenz stellte der neue Frankfurter Exzellenzcluster erstmals sein interdisziplinäres Forschungsprogramm einer größeren Öffentlichkeit vor.
Die Herausbildung normativer Ordnungen ist das Leitthema des in den Geistes- und Sozial-wissenschaften angesiedelten Frankfurter Exzellenzclusters, und unter diesem Titel fand am 14. und 15. November 2008 die international besetzte Tagung im Frankfurter Maritim-Hotel statt, mit der der Cluster zum ersten Mal Forschungsfelder übergreifend und mit größerer öffentlicher Beteiligung über die ihn leitenden Begrifflichkeiten diskutierte. Entsprechend der Einteilung des Clusters in vier Forschungsfelder war die Tagung in vier Panels gegliedert und durch ein fünftes Panel ergänzt, in dem die interdisziplinäre Diskussion explizit im Zentrum stand.
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