Burka und Kalaschnikow. Mediale Inszenierungen von Jihadistinnen

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" zur Ausstellung

"Unter Waffen. Fire & Forget 2"

Prof. Dr. Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Mittwoch, 8. Februar 2017, 19.00 Uhr

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Europäische Frauen, die sich dem IS anschließen, inszenieren sich im Internet gern in martialischer Pose mit Sturmgewehren, Pistolen oder Granatwerfern. Und suggerieren dadurch eine aktive Beteiligung an Kampfhandlungen. Diese Selbstdarstellungen sind erklärungsbedürftig, weil sie immer wieder in neuen Varianten produziert werden, obwohl der IS wiederholt darauf hingewiesen hat, dass Frauen keine Kämpferinnen sein können, sondern ihre Aufgabe darin besteht, Kämpfer zu versorgen und zukünftige Kämpfer zu gebären.

CV

Prof. Dr. Susanne Schröter ist Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Vorstandsmitglied des Deutschen Orient-Instituts und des Hessischen Forums Religion und Gesellschaft sowie Mitglied der Hessischen Integrationskonferenz. Sie leitet das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster. Forschungsschwerpunkte: Islamischer Feminismus und Frauenbewegungen in der islamischen Welt; Konstruktionen von Gender und Sexualität; islamischer Extremismus und Terrorismus; progressiver Islam; Staat- und Nationenbuildung; Säkularismus und Religion; Globalisierung. Regionen: Südostasien, Nordafrika, Deutschland.

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Veranstalter:
Museum Angewandte Kunst in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"


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