Veranstaltungen

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung V

2018

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geisteswissenschaftlicher Forschung geworden. Am Cluster wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle Clusters als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung.

Termine

Donnerstag, 18.1.2018, 18.00 Uhr
Jan Kottmann (Google, Berlin)
Google Arts & Culture – und alles, was Sie Google immer fragen wollten

Donnerstag, 22.2.2018, 18.00 Uhr
Linda Monsees (Normative Ordnungen, Frankfurt am Main)
Fake News als Herausforderung für demokratisches Regieren

Donnerstag, 15.3.2018, 18.00 Uhr
Albert Ingold (Universität Mainz)
Digitalisierung demokratischer Öffentlichkeiten

Donnerstag, 19.4.2018, 18.00 Uhr
Christoph Dietzel (DE-CIX, Frankfurt am Main und TU Berlin)
Infrastruktur und Macht: Die Rolle des weltgrößten Internetknotenpunkts DE-CIX

Donnerstag, 17.5.2018, 18.00 Uhr
Kilian Vieth (Stiftung Neue Verantwortung, Berlin)
Internetüberwachung durch Geheimdienste


Campus Westend, Gebäude "Normative Ordnungen"
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich:
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Convener:
Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)
Dr. Thorsten Thiel

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen: Hier...

Normenkonflikte in pluralistischen Gesellschaften

23. Januar 2018, 12.30 bis 13.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Die Herausgeberin des 21. Bandes in der Reihe "Normative Orders", die im Campus Verlag erscheint, ist Prof. Dr. Susanne Schröter.
Das Buch stellt jüngere Befunde zu Normenkonflikten in pluralistischen Gesellschaften vor und analysiert, wie neue Formen der Integration von Differenzen vorangetrieben werden können.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Weitere Informationen zur Clusterreihe bei Campus: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Was war der Kommunismus?

Podiumsgespräch innerhalb der Reihe "100 Jahre Oktoberrevolution. Ein Jubiläum – und viele Fragen offen"

Montag, 20. November 2017, 19.30 Uhr

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) im Gespräch mit Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Gerd Koenen (Historiker und Publizist) und Susanne Schattenberg (Universtät Bremen).

Am  Beginn der  kommunistischen Ära stehen der Bruch Lenins mit der historischen Arbeiterbewegung und folgenschwere Theorie-Postulate. Auffällig ist die fehlende theoretische Kontinuität zwischen den "Klassikern" des Marxismus-Leninismus (Marx, Lenin, Stalin, Mao).
Ist die reale Geschichte des Kommunismus als die Wir­kungsgeschichte einer Idee zu erzählen oder besser aus den Bedingungen des historischen Augenblicks und der Motive der jeweiligen Akteure zu verstehen?
Die Länder, in denen die Kommunisten zunächst an die Macht kamen, waren durch vormoderne Gesellschafts­strukturen gekennzeichnet. Sämtliche Ressourcen und Po­tentiale wurden unter Führung einer "allwissenden" Partei in den Händen eines neu gestalteten Staates konzentriert. Kennzeichnend für die kommunistischen Herrschaftssyste­me war der auf das Ganze zielende Gestaltungsanspruch, der Versuch, die gesamte Gesellschaft von einem leiten­den Zentrum her planen und steuern zu wollen.
Was hielt die kommunistischen Herrschaftssysteme im In­nersten zusammen? War es die Machtvertikale, die in der Hierarchie Nachgeordnete an der Macht beteiligte, oder die jeweils nationalkulturell gefärbte Ideologie, gepaart mit terroristischen Mitteln?
Die auseinanderstrebende Vielfalt der Erscheinungsfor­men erschwert eine zusammenhängende historische Dar­stellung des Phänomens "Kommunismus".
Ist es angesichts der verschiedenen Entwicklungslinien überhaupt sinnvoll, im Singular von dem Kommunismus zu reden? Ist eine kommunistische Utopie für alle Zeiten diskreditiert?

Programm mit weiteren Informationen (pdf): Hier...

Video:

Audio:

 

Bildergalerie:

  • Gerd Koenen (Historiker und Publizist), Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) (v.l.)
  • Bernd Eckardt (Abteilungsleiter des Fachbereich Sprachen der Volkshochschule Frankfurt)
  • Gerd Koenen (Historiker und Publizist), Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) (v.l.)
  • Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) (v.l.)
  • Gerd Koenen (Historiker und Publizist), Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) (v.l.)
  • Susanne Schattenberg (Universität Bremen)
  • Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung)
  • Gerd Koenen (Historiker und Publizist)
  • Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung)

Veranstalter:
VHS Frankfurt am Main und Stadtbücherei Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dem Film-Forum Höchst

Transnationale Forschungsförderung und die Bewältigung gesellschaftlicher Krisen


Crisis Talk

24. Januar 2018, 12.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union
Rue Montoyer 21, B-1000 Brussels

Begrüßung
Mark Weinmeister (Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen)
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Peace Research Institute Frankfurt)

Impuls
Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger (Ph.D. WZB Berlin Social Science Center)

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger (Ph.D. WZB Berlin Social Science Center)
Dr. Wolfgang Burtscher (Deputy Director-General DG Research and Innovation, European Commission)
Dr. Michael Metzlaff (Vice President Corporate Innovation and R&D, Bayer AG)

Moderation
Charlotte Geerdink (Moderation company Charly Speaks)

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Was Grundlagenforschung (noch) damit zu tun hat: Transnationale Forschungsförderung zur Bewältigung gesellschaftlicher Krisen in Europa
Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten sind gegenwärtig mit der Bewältigung einer Vielzahl gesellschaftlicher Herausforderungen befasst. Schnell ablaufende Veränderungsprozesse von Migration bis Digitalisierung erzeugen einen hohen Bedarf an effektiven und nachhaltigen Antworten auf gesellschaftliche Fragen. Das öffentliche Interesse kommt jedoch zu einer Zeit, da die Förderung sozialwissenschaftlicher Grundlagenforschung keine Priorität hat oder sogar zurückgefahren wird. Im siebten Crisis Talk möchten wir einen Blick auf die europäische Forschungsförderpolitik werfen und die Bedeutung sozialwissenschaftlicher Grundlagenforschung im Verhältnis zur technologischen Innovationsförderung diskutieren. Inwiefern kann der verstärkte Fokus auf innovative Problemlösungen den Ursachen und Dynamiken gesellschaftlicher Krisen im Sinne adäquater transnationaler Forschungsförderpolitik gerecht werden?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Disput über Anthropophagie: Eduardo Viveiros de Castro im Gespräch mit Cord Riechelmann und Oliver Precht

Gespräch innerhalb der Reihe "Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino"

16. November 2017, 18 Uhr

Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Mit Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro), Cord Riechelmann (Publizist und Autor) und Oliver Precht (Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Übersetzer)

Video:

Audio:

 


Bildergalerie:

  • Oliver Precht (Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Übersetzer), Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro) und Cord Riechelmann (Publizist und Autor) (v.l.)
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Oliver Precht (Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Übersetzer), Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro) und Cord Riechelmann (Publizist und Autor) (v.l.)
  • Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro)
  • Cord Riechelmann (Publizist und Autor)
  • Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro)

 

Veranstalter:
"Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut, dem Weltkulturen Museum, dem Museum Angewandte Kunst und dem Künstlerhaus Mousonturm sowie mit SESC – São Paulo. Mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Dr. Marschner Stiftung, der hessischen Film- und Medienakademie und der Vereinigung der Freunde und Förderer der Goethe-Universität.

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Aktuelles

In eigener Sache: Letter of Concern and Support Regarding the Cluster of Excellence “Normative Ordnungen”

Seyla Benhabib und Charles Larmore, Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des Exzellenzclusters, haben einen offenen Brief verfasst, in dem sie nach dem Ausscheiden von Normative Orders aus dem Wettbewerb der Exzellenzstrategie ihre Hoffnung auf einen Fortbestand des Forschungsverbundes zum Ausdruck bringen. Mehr...
After the negative result of the DFG Excellence Strategy competition for Normative Orders, Seyla Benhabib and Charles Larmore, Members of our International Advisory Board, wrote an open letter to express their concern about the future of the Cluster and their strong support for it. More...

Leibniz-Preis für Nicola Fuchs-Schündeln


Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Professorin für Makroökonomie und Entwicklung und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", ist Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerin 2018. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft am 14. Dezember 2017 bekannt. Mehr...

Nächste Termine

18. Januar 2018, 18 Uhr

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung V: Jan Kottmann (Google, Berlin): Google Arts & Culture – und alles, was Sie Google immer fragen wollten. Mehr...

18. Januar 2018, 18.15 Uhr

Achte FFGI-VortragsreiheSaïda Keller-Maessahli (Autorin und Menschenrechtsaktivistin): Islamistische Drehscheibe Schweiz. Mehr...

19. Januar 2018, 19 Uhr

Podiumsdiskussion innerhalb der Bürger-Universität: "Diskurskultur im Zwielicht – Wie viel Meinungsfreiheit verträgt die Uni?" mit Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Susanne Schröter (Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professorin für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Bernd Belina (Professor am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Maximilian Pichl (Jurist). Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard. Mehr...

Neueste Medien

Das leere Boot. Meteorango Kid und das brasilianische Cinema Marginal

Christopher Dunn
Lecture and Film "Tropical Underground: Das brasilianische Cinema Marginal und die Revolution des Kinos"

The Politics of Migration: Testing the Boundaries of Membership

Speaker: Andreas Cassee. Comments: Caleb Yong & Anuscheh Farahat. Chair: Darrel Moellendorf
Second Annual Goethe-Göttingen Critical Exchange

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Röß, Johannes (2017):

Die paradoxe Freiheit des Geldes. Eine sozialphilosophische Perspektive im Anschluss an Simmel und Marx. Normative Orders Working Paper 03/2017. Mehr...

Forst, Rainer (2017):

The Justification of Basic Rights: A Discourse-Theoretical Approach. Normative Orders Working Paper 02/2017. Mehr...