Mitarbeiterprofil
Wagner, Alexander
alexander [Punkt] wagner (at) normativeorders [Punkt] net
Kontakt
- Goethe-Universität Frankfurt
Juridicum 609
Senckenberganlage 31, HPF 4
60325 Frankfurt am Main
Tel. + 49 (0) 69 / 798 -22805
Projekte und Positionen im Cluster
- Wandel des transnationalen Arbeits- und Wirtschaftsrechts | Forschungsfeld 4
- Internationales Graduiertenprogramm (IGP) des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Forschungsthema
Transnationales Handelsrecht als transdemokratisches Recht
Kurzbeschreibung Forschungsthema
Das Projekt von Alexander Wagner widmet sich dem Problem der Legitimation transnationaler Normordnungen im Kontext der „lex mercatoria“. Eine kritische Bewertung der Genese autonomer transnationaler Normordnungen erfolgt ausgehend von einer Rekonstruktion aufgeklärter demokratie- und (privat-) rechtstheoretischer Positionen sowie unter Bezugnahme auf die Internationale Politische Ökonomie. Dabei werden drei Legitimationsstrategien transnationaler Normordnungen in den Fokus der Kritik gerückt. Erstens soll gezeigt werden, dass transnationale Normordnungen gerade nicht (und nicht einmal minimalsten) formal-demokratischen Ansprüchen an Rechtsentstehung genügen. Zweitens soll die These entkräftet werden, dass transnationale Normordnungen keiner demokratischen Rechtfertigung bedürften, weil von ihnen ausschließlich die jeweiligen Vertragsparteien betroffen seien. Schließlich soll der für die Legitimierung transnationaler Normordnungen zentrale Begriff der Privatautonomie kritisch rekonstruiert werden. Die zentrale These lautet, dass die vorhandenen Ansätze zur Legitimation autonomen transnationalen Handelsrechts sowohl aus demokratietheoretischer als auch aus privatrechtstheoretischer Perspektive defizitär bleiben müssen.
Fachrichtungen
Politikwissenschaft
Forschungsschwerpunkte
Demokratietheorie, Rechtstheorie, Internationale Politische Ökonomie












