Zur Neukonzeption der Krise von Staat und Gesellschaft

Projektlaufzeit: 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021

In diesem Projekt sollen zwei Stränge philosophischer Auseinandersetzung mit gegenwärtigen politischen Formen und Krisen zusammengebracht werden. Auf der einen Seite steht der Diskurs, der die beiden Kategorien des Staates und der Gesellschaft hinsichtlich ihrer Differenz und ihres Verhältnisses untersucht. Auf der anderen Seite stehen Diskussionen um die Frage, auf welche Weise sich Politik auf das Leben richtet, oder umgekehrt, inwiefern das Leben die Ressourcen enthält, um die Krisen in der Herausbildung politischer Strukturen zu überwinden. Die vorgeschlagene Verknüpfung soll sich allerdings nicht in einem Vergleich beider Diskurse erschöpfen. Es geht nicht bloß darum zu fragen, inwiefern sie analog funktionieren, die gleichen Gegenstände behandeln und ähnliche oder aber unterschiedliche Antworten auf gegenwärtige Krisen anbieten. Das Projekt soll vielmehr weitergehen und eine wechselseitige Beobachtung beider Diskurse vorschlagen. Jede Seite vermag auf Leerstellen und Probleme der anderen hinzuweisen und zugleich mögliche Antworten zu ihrer Überwindung bereitzustellen.

Zur detaillierteren Beschreibung des Gesamtprojekts: Hier...

Projektverantwortliche:

Dr. Jonas Heller
| Profil
Dr. Marina Martinez Mateo | Profil
Prof. Dr. Christoph Menke | Profil

Die Teilprojekte:

Die Differenz des Lebens (Arbeitsfeld 1)
Das Problem der biopolitischen Form (Arbeitsfeld 2)
Die Verfassung des Lebens (Arbeitsfeld 3)

 

Das Projekt wird gefördert innerhalb des Programms Sachbeihilfe der DFG


Aktuelles

„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Nächste Termine

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Präsenzveranstaltungen des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" werden ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

10. September 2020, 12.30 Uhr

Online Book lɔ:ntʃ: Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg: Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven (Suhrkamp 2020). Mehr...

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Neueste Medien

Normative Orders Insights

... mit Nicole Deitelhoff

Normative Orders Insights

... mit Rainer Forst

Neueste Volltexte

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. Mehr...