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Buchvorstellung

Dienstag, 7. Juni 2022, 19.30 Uhr

14 Essays und Gespräche von Paula Macedo Weiß
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt

In ihrem zweiten Buch schreibt und spricht Paula Macedo Weiß über verschiedene Aspekte der Demokratie – multiperspektivisch, interdisziplinär und im Dialog mit unterschiedlichen Menschen aus Wissenschaft, Politik und Kunst. Dabei hat sie sich weniger an klassischen Interview-Formaten orientiert als an der Form der Chronik aus der lateinamerikanischen Tradition. Im Hintergrund steht das auf fatale Weise illiberale Demokratie-Verständnis von Jair Bolsonaro in Brasilien, aber auch die Erscheinungen der Pandemie sowie die Entwicklung des »Netzwerk Paulskirche – Demokratie im Kommen« in Frankfurt am Main, dessen Mitgründerin sie ist.

Sechs Tage nach der ersten Mondlandung ist Paula Macedo Weiß in Brasilien geboren, ihre Familie gehört dem politisch engagierten Bürgertum des Landes an. Als junge Frau geht sie nach Deutschland, um mit ihrem Jura-Studium zur erfolgreichen Anwältin zu werden. Mit der Gründung ihrer eigenen Familie mit vier Kindern gibt sie den Beruf als Juristin auf, widmet sich umfangreich kulturellen Belangen in Frankfurt, wo sie lebt, wie in größeren Zusammenhängen und Institutionen. Ihre Bücher sind Ausdruck einer gesellschaftlichen Wachheit und eines »Sinnes für die Allgemeinheit«, dessen Verbreitung höchst wünschenswert wäre.

Video:

 

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Veranstalter:
Eine Veranstaltung des Schauspiel Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität.

Panel auf dem 2. Kongress Zukunft Deutscher Film "Forum Europa" im Rahmen des 15. LICHTER Filmfest Frankfurt International

Mit:
Stefan Kroll (HSFK, "ConTrust" Goethe-Universität), Asja Makarević (mdw-University of Music and Performing Arts Vienna, Filmakademie Wien), Aliaksei Paluyan (Director („Courage“), Daniel Fairfax (Goethe University Frankfurt, Cinema Studies)

12. Mai 2022, 17 Uhr

MMK Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt am Main

Der Ausgangspunkt für die seit längerem geplante Veranstaltung war folgender: Spätestens mit dem Amtsantritt der nationalkonservativen und rechtspopulistischen Regierungen in Polen und Ungarn war klar, dass die europäische Gemeinschaft vor großen Herausforderungen steht. Diese Entwicklungen haben zu einer Umstrukturierung der Kulturlandschaft in diesen Ländern geführt. Es ist daher wichtig zu diskutieren, welchen Einfluss reaktionäre Kräfte auf die Finanzierung und Gestaltung des kreativen Sektors in Europa haben: Was passiert, wenn die Filmförderung vom Staat unterwandert wird? Wie kann sich die Kreativwirtschaft gegen diese Entwicklungen wehren und welche Rolle spielt sie dabei? Inwieweit ist ihre Arbeit vom Staat und dem politischen Klima abhängig? Der Krieg in der Ukraine hat die Perspektive verschoben. In diesem Panel mit Fokus auf Osteuropa werden auch die Folgen der kriegerischen Politik für Film und Kultur diskutiert.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche Rolle Filmemacher und die Filmindustrie bei der Dokumentation von Unterdrückung und Kriegsverbrechen spielen. Wie verändert sich deren Rolle und wie wirkt sich dies auf ihre Arbeit aus? Der Runde Tisch wird die Einschränkungen der kulturellen und künstlerischen Freiheit unter den Bedingungen einer repressiven und kriegerischen Politik diskutieren.

Wir möchten, wenn möglich, gemeinsame (europäische) Ideen, Hoffnungen und Wünsche formulieren. Dies gipfelt in der Frage, welche Werte und welche Prinzipien in Europa konstitutiv sind und wie sie geschützt oder wiederhergestellt werden können.

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Lichter Filmfest Frankfurt International in Kooperation mit der Forschungsinitiative "ConTrust" und dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und weiteren Partnern

Online Veranstaltung

Donnerstag, 10. März 2022, 18.00 Uhr

Der von Russland initiierte Krieg in der Ukraine hat Deutschland und die EU vor Aufgaben gestellt, mit denen niemand gerechnet hat. Der Bedarf an fachlicher Einordnung und Expertise ist im aktuellen Ukraine-Krieg enorm: Wie sind die Risiken einer weiteren Eskalation, vielleicht sogar nuklearer Art zu bewerten? Wie ist die Wehrhaftigkeit der ukrainischen Armee und Bevölkerung einzuschätzen? Was kann die Bundeswehr beitragen und welche Unterstützung kann die NATO leisten, ohne in einen direkten Krieg mit Russland hineingezogen zu werden?

Egon Ramms ist ein General a. D. des Heeres der Bundeswehr. Er war von 2007 bis 2010 Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command in Brunssum und somit einer der ranghöchsten deutschen Soldaten in der NATO. Die Moderation übernimmt Rebecca C. Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität.

Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier...

Video:

 

Veranstalter:
Deutsch Atlantische Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

StreitClub des FGZ-Standort Frankfurt

9. Mai 2022, 19.30 Uhr

English Theatre
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

oder via Livestream

Tickets kosten für Schüler:innen 10€, für alle anderen 12€ und sind über das English Theatre erhältlich.

GIn der Frage, wer wen repräsentieren kann oder darf und wer wem etwas schuldet, treffen auf den ersten Blick nahezu unvereinbare Ansprüche aufeinander. Verträgt das die Demokratie? Muss sie das sogar ertragen und wenn ja, wie viel davon? Prof. Dr. Armin Nassehi und Roger Köppel streiten über diese Fragen mit Gastgeber:innen Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Michel Friedman.

Als die 1968er-Generation über Identität sprach, ging es noch um das Abstreifen alter Identitäten, das Experimentieren mit neuen Identitäten und Rollenerwartungen. Davon kann heute kaum noch die Rede sein. Identität ist zum Schutzwall einerseits und zur Waffe in der politischen Auseinandersetzung andererseits geworden. In der Frage, wer wen repräsentieren kann oder darf und wer wem etwas schuldet, treffen auf den ersten Blick nahezu unvereinbare Ansprüche aufeinander. Verträgt das die Demokratie? Muss sie das sogar ertragen und wenn ja, wie viel davon?

Der StreitClub ist ein Veranstaltungsformat des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Goethe-Universität. Der StreitClub hat sich der Aufgabe verschrieben, Streitkultur zu fördern und ihr eine Bühne zu geben. Aktuelle Kontroversen, verhandelt in einem produktiven Streitgespräch, sollen wieder Lust auf Streit machen. Zwei streitfreudigen Gästen sitzen zwei ebenso streitfreudige und -erfahrene Gastgeber:innen gegenüber: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff  (Politikwissenschaftlerin, Sprecherin des FGZ, Co-Sprecherin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) und Michel Friedman (Jurist, Publizist, Philosoph und geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES), Frankfurt am Main).

Veranstalter:
Frankfurter Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Center for Applied European Studies (CAES) | Frankfurt UAS mit dem English Theatre

StreitClub des FGZ-Standort Frankfurt

21. März 2022, 19.30 Uhr

English Theatre
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

Tickets kosten für Schüler:innen 10€, für alle anderen 12€ und sind über das English Theatre erhältlich.
Zum Livestream: Hier...

Schon vor der Covid-Pandemie wurde der Niedergang des gesellschaftlichen Zusammenhalts befürchtet, in der Pandemie schließlich gar die Spaltung der Gesellschaft konstatiert: Ist Deutschland ein gespaltenes Land? Was heißt das überhaupt und welche Konsequenzen hat es für die Demokratie, wenn wir von einer Spaltung ausgehen müssen?

Gäste: Wolfgang Merkel und Jan Fleischhauer

Über den StreitClub

Er gehört zum Leben und ist doch oft negativ besetzt – der Streit. Häufig mit Eskalation, Wut, Enttäuschung oder Aggression assoziiert, wirkt schon der Begriff für viele Menschen abschreckend. Dabei brauchen wir den Streit, um uns als Gesellschaft weiterzuentwickeln und als Demokratie zu erneuern. Streitkultur als die Kunst des produktiven Streitens steht im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe StreitClub.
Zwei streitfreudige Gäste treffen auf zwei streiterprobte Gastgeber: Nicole Deitelhoff, Sprecherin des Forschungsinstituts und Politikwissenschaftlerin an der Goethe-Universität führt gemeinsam mit dem Frankfurter Publizisten und Moderator Michel Friedman. Beim StreitClub mit dabei ist jeweils eine Schulklasse aus dem Rhein-Main-Gebiet. Die Schülerinnen und Schüler analysieren und visualisieren den Streit, können aber auch intervenieren.
„Streit ist für stabile zwischenmenschliche Beziehungen unabdingbar, denn im Streit loten Menschen ihre wechselseitigen Grenzen aus, lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für das gesellschaftliche Zusammenleben: Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns selbst und erleben uns als Teil einer Gesellschaft. Im Streit entwickeln und testen wir politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren“, erklärt Prof. Deitelhoff. „Streit ist der Sauerstoff der Demokratie, davon gibt es nicht zu viel, sondern zu wenig. Allerdings ist Hetze, Gebrüll und Monolog nicht Streit, sondern unzivilisiertes Verhalten“, betonte Prof. Michel Friedman.

Weitere Informationen: Hier...

 

Veranstalter:
Frankfurter Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Center for Applied European Studies (CAES) | Frankfurt UAS mit dem English Theatre


Aktuelles

„Normative Ordnungen“, herausgegeben von Rainer Forst und Klaus Günther, ist im Suhrkamp Verlag erschienen

Am 17. April 2021 ist der Sammelband „Normative Ordnungen“ im Suhrkamp Verlag erschienen. Herausgegeben von den Clustersprechern Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, bietet das Werk einen weit gefassten interdispziplinären Überblick über die Ergebnisse eines erfolgreichen wissenschaftlichen Projekts. Mehr...

Das Postdoc-Programm des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“: Nachwuchsförderung zwischen 2017 und 2020

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist seit je her ein integraler Bestandteil des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“. Das 2017 neu strukturierte, verbundseigene Postdoc-Programm bietet die besten Bedingungen zu forschen und hochqualifizierte junge Wissenschaftler*innen zu fördern. Zum Erfahrungsbericht: Hier...

Nächste Termine

23. und 24. Juni 2022

Workshop: Der politische Kern des Strafrechts – Zwischen kritischer Theorie und Praxis. Mehr...

29. Juni 2022, 13 Uhr

Crisis Talks: Wirtschafts- und Währungsunion in Krisenzeiten. Mehr...

29. Juni 2022, 18.00 Uhr

Vortrag: Prof. Seyla Benhabib (Columbia/Yale): The Crises of International Law and its Implications for the Refugee Convention. Mehr...

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Reden wir über Demokratie!

14 Essays und Gespräche von Paula Macedo Weiß
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
Buchvorstellung im Schauspiel Frankfurt

What – if? The cunning of uncertainty meets predictive algorithms

Prof. em. Dr. Helga Nowotny (ETH Zurich, Professorin em. für Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsforschung)
Ringvorlesung "Algorithms, Uncertainty and Risk"

Videoarchiv

Weitere Videoaufzeichnungen finden Sie hier...

Neueste Volltexte

Rainer Forst (2021):

Solidarity: concept, conceptions, and contexts. Normative Orders Working Paper 02/2021. Mehr...

Annette Imhausen (2021):

Sciences and normative orders: perspectives from the earliest sciences. Normative Orders Working Paper 01/2021. Mehr...