3. Oktober 2014, 14-17 Uhr

Frederike Popp, Jochen Schuff

Historische Villa Metzler
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

In den letzten Jahren wenden sich Philosophinnen und Philosophen verstärkt dem Film und dem Kino zu. In den englischsprachigen Ländern ist dieser Trend schon länger zu beobachten, nun scheint er auch die deutschsprachigen erreicht zu haben. Im vergangenen Jahr sind mit den Büchern von
Dirk Rustemeyer, Josef Früchtl, Martin Seel und Christiane Voss allein vier Publikationen renommierter Philosophinnen und Philosophen erschienen, die sich der Philosophie des Films widmen - mit, wie das in der Philosophie so ist - ganz unterschiedlichen Thesen. Ist der Film ein Illusionsmedium? Oder zeigt er uns, im Gegenteil, Entscheidendes über unsere Position in der Welt? Kann er gar dem entfremdeten Subjekt der Moderne Vertrauen in die Welt zurückgeben? Stehen ihm bei alledem Möglichkeiten der Selbst- und Welterkenntnis offen, die der Philosophie verschlossen sind? Oder braucht es wiederum diese, um die Gehalte von Filmen zu erkennen und zu erläutern?

Im Workshop werden wir zunächst anhand der vier neuesten philosophischen Beiträge einen kurzen Einblick in die Diskussion geben, um diese anschließend mit den Teilnehmern fortzuführen.

Frederike Popp: 2005-2011: Studium der Philosophie, Germanistik und Psychoanalyse an der Goethe-Universität 2011-2013: Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Philosophie der Goethe-Universität 2013-2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Forschungsprojekt: „Gesetz und Gewalt im Kino“








Jochen Schuff:
Studium der Philosophie, Psychoanalyse und Kunstgeschichte an der Goethe-Universität 2010-2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Forschungsprojekt: Rechtfertigungsnarrative: Das Beispiel des gegenwärtigen Kinos“
seit 2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Goethe-Universität




Veranstalter:
Hochschule für Gestaltung Offenbach, Programmpartner: Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"




Zur B3 Autumn School (Website): Hier...

Bildergalerie:


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„Normative Ordnungen“, herausgegeben von Rainer Forst und Klaus Günther, ist im Suhrkamp Verlag erschienen

Am 17. April 2021 ist der Sammelband „Normative Ordnungen“ im Suhrkamp Verlag erschienen. Herausgegeben von den Clustersprechern Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, bietet das Werk einen weit gefassten interdispziplinären Überblick über die Ergebnisse eines erfolgreichen wissenschaftlichen Projekts. Mehr...

Das Postdoc-Programm des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“: Nachwuchsförderung zwischen 2017 und 2020

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist seit je her ein integraler Bestandteil des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“. Das 2017 neu strukturierte, verbundseigene Postdoc-Programm bietet die besten Bedingungen zu forschen und hochqualifizierte junge Wissenschaftler*innen zu fördern. Zum Erfahrungsbericht: Hier...

„Symposium on Jürgen Habermas’ Auch eine Geschichte der Philosophie“ herausgegeben von Rainer Forst erschienen

Als jüngste Ausgabe der Zeitschrift "Constellations: An International Journal of Critical and Democratic Theory" ist kürzlich das „Symposium on Jürgen Habermas, Auch eine Geschichte der Philosophie“ herausgegeben von Prof. Rainer Forst erschienen. Mehr...

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20. Januar 2022, 20.15 Uhr

Lecture & Film "Zwischen Surrealismus und Subversion: Die Filme von Věra Chytilová": Jan Čulík (Glasgow): Chytilová's Inheritance: A prescient analysis of boorishness. Mehr...

24. Januar 2022, 18.00 Uhr

Virtuelle Ringvorlesung "Algorithmen und die Transformation von Demokratie": Prof. Dr. Martin Belov (Sofia Universität „St Kliment Ochridski“, Professor für Verfassungsrecht): Towards Global Algorithmic Technocracy: Post-Westphalian and neo-Westphalian Perspectives for (Post)Democracy? Mehr...

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Discussant: Prof. Frédéric Mérand, CÉRIUM, Université de Montréal
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Prof. Dr. Emanuel V. Towfigh (EBS Universität, Professor für Öffentliches Recht, Empirische Rechtsforschung und Rechtsökonomik)
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