Forschung aktuell

Kinderrechtsprogramme in Sansibar: Dr. Franziska Fay über dekoloniale Perspektiven auf ein Feld der Entwicklungszusammenarbeit

Von Tanja Strukelj

Die UN-Kinderrechtskonvention ist ein zentraler Bestandteil der Menschenrechte. Zu den Prinzipien der Konvention zählt unter anderem das Recht von Kindern auf Schutz vor allen Formen von Gewalt. Tansania – und somit auch dessen halbautonomer Teilstaat Sansibar – hat die UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1991 ratifiziert und verpflichtet sich somit, die Ziele der Konvention umzusetzen. Dennoch ist die Körperstrafe in Sansibar legal und auch soziokulturell weitestgehend akzeptiert. Kinderschutzprogramme, welche die Ziele der UN-Kinderrechtskonventionen umsetzen wollen, arbeiten gemeinsam mit der sansibarischen Regierung daran, Körperstrafen an Schulen abzuschaffen. Allerdings gibt es sowohl unter Schüler*innen als auch unter Lehrer*innen, Eltern und institutionellen Vertreter*innen Vorbehalte gegenüber diesen Programmen. Doch aus welchen Gründen stoßen Kinderschutzprogramme in Sansibar auf eine solch breite Ablehnung? Und wie könnte ein erfolgreiches Kinderschutzprogramm aussehen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Ethnologin Dr. Franziska Fay in ihrem Vortrag „Kinderrechte und Kritik: Dekoloniale Perspektiven auf ein Feld der Entwicklungszusammenarbeit“ am 23. Oktober 2018 im Klingspor-Museum in Offenbach im Rahmen der Goethe Lectures. Sie möchte eine konstruktive Kritik an international initiierten Kinderschutzprogrammen üben und dekoloniale Perspektiven in diesem Feld der Entwicklungszusammenarbeit aufzeigen. Franziska Fay ist seit November 2017 Postdoktorandin am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. In ihrer Promotion an der School of African Studies (SOAS) in London beschäftigte sie sich mit Interventionen zum Kinderschutz in Grund- und Koranschulen im ländlichen Sansibar. Zuvor studierte sie Erziehungswissenschaften, Afrikanisch Sprachwissenschaften (Swahili) und Kulturanthropologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Ethnographische Forschungsmethoden an der SOAS London.

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Veranstaltungsbericht zum Crisis Talk “Wahlen zum europäischen Parlament nach, während und vor der Krise“

Von Dr. Stefan Kroll

Es kommt selten vor, dass das Brüsseler Lunch-Talk-Format „Crisis Talks“ nicht pünktlich endet, und noch seltener, dass dann der Raum noch immer sehr gut gefüllt ist und die Zuhörerinnen und Zuhörer sich die Zeit für einen langen Applaus nehmen. Zu beobachten war dies dennoch beim jüngsten „Crisis Talk“, der sich mit der bevorstehenden Europawahl befasste. Professor Rainer Forst (Goethe Universität Frankfurt/Forschungsverbund „Normative Ordnungen“) und Professorin Ulrike Guérot (Donau-Universität Krems und European Democracy Lab) waren die Gäste auf dem Podium und boten dem Publikum eine inspirierte Debatte über die europäische Politik, die von Ralph Sina (WDR/NDR) ausgesprochen elegant und bestimmt moderiert wurde.
Dieser Talk zur Europawahl war bereits der 10. Crisis Talk, womit die Veranstalter – der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, die Vertretung des Landes Hessen bei der EU, der Frankfurter Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ und das Europa-Büro der Leibniz-Gemeinschaft – ein kleines Jubiläum begingen. Die Europawahl war hierfür als Thema besonders geeignet. Mark Weinmeister (Staatsekretär für Europaangelegenheiten), der die Gäste in den Räumen der Hessischen Landesvertretung begrüßte, stellte fest, dass das Interesse an der Europawahl größer sei als in früheren Jahren. Dies hänge auch damit zusammen, dass die europäische Politik verschiedene Krisen quasi im Dauermodus zu bewältigen habe. Stefan Kroll (Leibniz-Forschungsverbund und Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) knüpfte daran an und hob hervor, dass dieser Jubiläums-Talk viele Fragen vorhergehender Crisis Talks zusammenführe.

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„Has War Declined Through Human History?“ - Erster Vortrag von Prof. Michael Mann im Rahmen der Ringvorlesung: „The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century“

By Johanna Schafgans

For over 150 years liberal optimism has dominated theories of war. It has been repeatedly argued that war either is just declining or will shortly decline. There have been exceptions, especially in Germany and more generally in the first half of the twentieth century, but there has been a recent revival of such optimism, especially in the work of Azar Gat, John Mueller, Joshua Goldstein and Steven Pinker who all perceive a long-term decline in war and violence through history, speeding up in the post-1945-period.
But is it really like that? Has war declined through human history? Or has it just being transformed? These questions among others were discussed with Prof. Michael Mann in his lecture “Has War Declined Through Human History?“, as part of the lecture series of the Cluster of Excellence “The Formation of Normative Orders”, entitled: “The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century”. Michael Mann is Distinguished Research Professor of Sociology, UCLA, and Honorary Professor, Cambridge University.

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Der Friedensprozess und das demokratische System in Kolumbien

Von Katharina Limberger

Mehr als 50 Jahre dauerte der Konflikt zwischen den Rebellen der FARC und der kolumbianischen Regierung an, der mehr als 8 Millionen Opfer forderte, an. Viele Kolumbianerinnen und Kolumbianer haben ihr gesamtes Leben unter dem Eindruck dieses Konfliktes gelebt. Im November 2016 jedoch unterzeichneten Vertreter der FARC-Rebellen und der kolumbianischen Regierung nach langwierigen Verhandlungen ein Friedensabkommen. Auf welchen Prinzipien gründet das Abkommen von Havanna? Welche Maßnahmen wurden vereinbart, um einen nachhaltigen und dauerhaften Frieden herzustellen und die ehemaligen FARC-Kämpfer in die Zivilgesellschaft zu integrieren? Welche Veränderungen bedeutet dies für das politische System? Und welche Rolle kommt dabei der Justiz und insbesondere der Wahlgerichtsbarkeit zu? Diesen Fragen widmete sich Magistrada / Bundesrichterin Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Consejo de Estado, Colombia) in ihrem Vortrag am 8. November 2018 im Haus des Exzellenzclusters Normative Ordnungen. Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez ist Magistrada / Bundesrichterin und Vorsitzende der für Wahlangelegenheiten zuständigen 5. Kammer des Consejo de Estado de Colombia, dem Staatsrat Kolumbiens,  und war im November 2018 als Fellow am Exzellenzcluster Normative Ordnungen.
Wichtigstes Prinzip des Friedensvertrags ist, wie Frau Bermúdez Bermúdez gleich zu Beginn ihres Vortrags betonte, die Demokratie als Organisationsform der Gesellschaft des Postkonfliktes zu etablieren und die zuvor gewaltsam ausgetragenen Konflikte in einen neuen institutionellen Organisationsrahmen zu überführen. Die Demokratie soll als Substitutionssphäre dienen, in der an die Stelle des Kampfes mit Waffen der Kampf mit Argumenten tritt. Dabei nehmen die Justiz im Allgemeinen und die Wahlgerichtsbarkeit im Besonderen die Funktion eines Garanten des Friedens und der Demokratie ein.

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Kantorowicz-Lecture „Staatsbürgersentimentalismus, Amercian Style“: Heike Paul zur Präsenz des Sentimentalen in der amerikanischen Gesellschaft

Von Leonie Wilke

Zu Ehren des Historikers Ernst Kantorowicz beschäftigen sich einmal im Jahr WissenschaftlerInnen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kantorowicz Lecture in Political Language“ mit dem Themenfeld der politischen Sprache. So auch die diesjährige Leibniz-Preisträgerin Heike Paul, die am 31. Oktober 2018 an der Goethe-Universität einen Vortrag mit dem Titel „Staatsbürgersentimentalismus, American Style“ hielt, welcher vom Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften und dem Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ ausgerichtet wurde. Heike Paul ist Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und zudem Direktorin der Bayerischen Amerika-Akademie. Einen ihrer Forschungsschwerpunkte bilden seit jeher die kulturellen Spezifika Amerikas, denen sie sich aus literaturwissenschaftlicher sowie kulturhermeneutischer Perspekti-ve widmet. Zu diesem Thema veröffentlichte sie 2014 ihr Buch „The Myths that made Ameri-ca“, in dem sie sich mit zentralen Mythen zur Gründungsgeschichte und Gesellschaftsbildung Amerikas auseinandersetzt.
Von eben solchen kulturspezifischen Merkmalen Amerikas handelte auch Heike Pauls Vortrag, in dem sie sich mit dem besonderen Stellenwert des Sentimentalen in der amerikanischen (Sprach-)Kultur auseinandersetzte. Als Ausgangspunkt stützte sie sich dabei auf die These, dass der amerikanischen politischen Kultur ein Staatsbürgersentimentalismus inhärent sei, welcher als kulturspezifische Ressource diene. Dieser Staatsbürgersentimentalismus sei in der Lage, ästhetische Form, kulturelle Praxis und politischen Diskurs zu vereinen sowie herkömmliche Grenzen zwischen privater und öffentlicher Sphäre zu verwischen.

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„Würde_wer bestimmt, was einem Menschen zusteht?“ – Erster Vortrag der Denkraum-Reihe von Prof. em. Dr. Dr. Günter Frankenberg

Von Johanna Schafgans

Dass das Thema „Würde“ nach wie vor viel Aufmerksamkeit findet, ließ sich an dem ausverkauften Chagallsaal des Frankfurter Schauspiels am 16. Oktober 2019 erkennen. Das große Publikum war gekommen, um mit Professor Günter Frankenberg über das Thema: „Würde_wer bestimmt, was einem Menschen zusteht?“ zu diskutieren.
In der Denkraum-Reihe des Schauspiel Frankfurts, in diesem Jahr unter inhaltlicher Beteiligung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“, geht es – anlässlich seines 70-jährigen Bestehens  –  um das Grundgesetz. Insofern könne man, so Frankenberg, diese Denkraum-Reihe nicht anders als mit dem Thema „Würde“ beginnen – denn ihr widmet sich auch der Anfang des Grundgesetzes. Fast zeitgleich wurde sie in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen. Im Lissabon-Vertrag über die Europäische Union ist sie das erste Grundprinzip – noch vor Freiheit. Doch woher kommt dieser Begriff, warum ist „die Würde des Menschen unantastbar“ und wie steht es um ihre Realisierbarkeit? Immerhin, so sagt das Grundgesetz, sind die Achtung und der Schutz der Würde „Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Zu einem Leben in Würde gehörten auch soziale Mindeststandards, und eine „menschliche Gemeinschaft“ mache nicht an Landesgrenzen halt. Wie ist es also heute um die Anerkennung der Würde bestellt? Vor allem diese Frage wurde an diesem Abend diskutiert mit Prof. Günter Frankenberg, Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.

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Sind wir Filterblasen ausgeliefert?

Am Freitag, 7. Dezember 2018, brachten Dr. Matthias C. Kettemann und Dr.-Ing. Tobias Redlich Mitglieder vom Jungen Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, an der Goethe-Universität zusammen, um im Rahmen der „Norms, Plurality and Critique | Postdoctoral Dialogue Series 2018/2019“ des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main das Thema Normativität der Technik |Technik der Normativität zu erörtern.
In einem Panel mit dem Titel „Demokratie, öffentlicher Raum und Technikwissenschaft: Perspektiven im Licht von Filterblasen, Fakes, algorithmischen Entscheidungen und mediatisierten Öffentlichkeiten“ diskutierten lokale Forscher vom Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Clusters mit den Mitgliedern des JF:TEC. Der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ befasst sich schwerpunktmäßig mit den gegenwärtigen sozialen Auseinandersetzungen, insbesondere mit einer gerechten Ordnung der Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung, und deren Vorgeschichten.

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Die filmische Vermittlung des kolonialen Wahns. Vinzenz Hediger spricht über „La Folie Almayer“ von Chantal Akerman und dessen Romanvorlage von Joseph Conrad

Von Steffen Andrae

Das Kino ist eine der jüngeren Formen der Kunst und in ständigem Wandel. Doch selbst bei einem derart von Neuerungen und Brüchen geprägten Medium hat die Aussage, dass es mit dem Werk einer bestimmten Künstlerin neu beginne, Seltenheitswert. Die aktuelle Reihe Lecture & Film annonciert den filmgeschichtlichen Stellenwert des Schaffens von Chantal Akerman eben so: „Mit Godard wird das Kino historisch, mit Akerman fängt es neu an.“ Das einflussreiche Werk der belgischen Regisseurin, Installationskünstlerin und Schriftstellerin ist von Oktober 2018 bis Juli 2019 Thema der vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ gemeinsam mit einer Reihe von weiteren Kooperationspartnern organisierten Veranstaltungsreihe „Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman“. Den Auftakt der Lecture & Film-Reihe bildete am 25. Oktober 2018 Akermans später Film „La Folie Almayer“, der von Prof. Vinzenz Hediger einführend kommentiert und in Beziehung zum Gesamtwerk der Künstlerin gesetzt wurde. Hediger ist Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt, Mitglied des Exzellenzclusters und leitet das Graduiertenkolleg „Konfiguration des Films“.
Das Kino von Chantal Akerman sei, so Hediger, vor dem Hintergrund einer klaren Auffassung der vorangegangenen Entwicklungen des Mediums entstanden, die sie sich in den später 1960er-Jahren als junge Studentin der Theaterwissenschaft in der altgedienten Cinémathèque française in Paris angeeignet hatte. In dem historischen Bewusstsein, an einer Kunst weiterzuarbeiten, die eine Geschichte hat, folge Akerman dem erklärten Selbstverständnis der Nouvelle Vague. Während diese jedoch bei Godard eine Hegelsche Wendung nehme – ganz wie der große Systemdenker des Deutschen Idealismus lässt er die Geschichte nämlich mit seinem eigenen Werk enden –, erfand Akerman auch nach dem Grandseigneur des europäischen Avantgardefilms noch neue Formen und Formate, die den Fortgang des Kinos nachhaltig beeinflussten.

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Veranstaltungsbericht zum Crisis Talk "Die Krise Europas als Krise ihres Mehrwerts?"

Von Dr. Stefan Kroll

Ein wichtiges Kriterium für die Bewertung der europäischen Politik ist der europäische Mehrwert. Bezogen auf den Haushalt besteht die Erwartung darin, die EU-Ausgaben daran zu messen, ob sie einen Mehrwert gegenüber den Ausgaben der Mitgliedstaaten erzielen.
Meist werden qualitative Kriterien herangezogen, um den Mehrwert der EU zu beschreiben. Der Ökonom Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und Mitglied im Lenkungskreis des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“) entwickelt in seinen Forschungen hingegen quantitative Kriterien, anhand derer der ökonomische Mehrwert der EU-Politik bestimmt werden kann.
Die engagiert geführten Diskussion, an der neben Friedrich Heinemann noch Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments) und Benjamin Hartmann (European Political Strategy Centre) teilnahmen, drehte sich zunächst um die Frage, in welchen Bereichen der EU-Politik sich Mehrwertversprechen erfüllten und in welchen eher nicht. Insbesondere in der Agrarpolitik sei der Mehrwert eher negativ, so Friedrich Heinemann.

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Aktuelles

Leibniz-Preis 2019 für Ayelet Shachar

Prof. Dr. Ayelet Shachar, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", ist Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerin 2019. Mehr...

Nächste Termine

25. April 2019, 19 Uhr

XXII. Frankfurter Stadtgespräch: Das Verbrechen des Holocaust verjährt nicht - Die Aufgaben von Historie und Justiz. PD Dr. Boris Burghardt und Günther Feld im Gespräch mit Prof. Dr. Sybille Steinbacher. Moderation: Rebecca C. Schmidt. Mehr...

26. April 2019, 18 Uhr

Lecture & Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman": An Evening with Babette Mangolte (New York/San Diego). Mehr...

29. April 2019, 17.15 Uhr

Ringvorlesung "Contemporary Approaches to Feminist Philosophy": Charlotte Witt: „What is Gender Essentialism?“. Mehr...

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Neueste Medien

Privatsphäre_Wie sind wir geschützt im digitalen Zeitalter?

Marina Weisband
Denkraum: Verfassung_Aber wie?


The Marketization of Citizenship

Prof. Dr. Ayelet Shachar
Third Annual Goethe-Göttingen Critical Exchange "The Contours of Citizenship"

Neueste Volltexte

Kettemann, Matthias; Kleinwächter, Wolfgang; Senges, Max (2018):

The Time is Right for Europe to Take the Lead in Global Internet Governance. Normative Orders Working Paper 02/2018. Mehr...

Kettemann, Matthias (2019):

Die normative Ordnung der Cyber-Sicherheit: zum Potenzial von Cyber-Sicherheitsnormen. Normative Orders Working Paper 01/2019. Mehr...