Veranstaltungen

Krisentechnologien und Kooperationstechnik: Perspektiven auf die Rolle menschenzentrierter Technik bei der Krisenbewältigung

1. Digitaler Workshop Technikwissenschaften

Donnerstag, 18. Juni 2020, 15-17.30 Uhr • via Zoom

Organisation: Matthias C. Kettemann für das Junge Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

Diskutieren Sie mit, welche technischen Entwicklungen nötig sind, welche gesellschaftlichen Probleme wir lösen müssen und welche rechtlichen Schritte zu setzen sind, damit, so die UNO-Generalversammlung in ihrer Corona-Resolution von Anfang April 2020 „die beispiellose Krise, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurde, durch Leadership und nachhaltige globale Zusammenarbeit und Solidarität gemildert und erfolgreich rückgängig gemacht werden kann“.

Interessierte können sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Der Link für die Veranstaltung und Hinweise zur Beteiligung über Social Media wird einige Tage im Voraus versandt.
Programm (PDF): Hier...
Weitere Informationen: Hier...
 
Zum Event
„So viel Wissen über unser Nichtwissen und über den Zwang, unter Unsicherheit handeln und leben zu müssen, gab es noch nie“, sagte Jürgen Habermas Anfang April der Frankfurter Rundschau. Wie können die Unwägbarkeiten des Zwangs des Unsicherheitshandelns und -regulierens technisch abgefedert werden? Welche Rolle spielt Technologie-Pooling? Was sind die soziokulturellen Konditionalitäten des Einsatzes menschenzentrierter Technologie? Gibt es ein innovationsgetriebenes Pandemierecht, das eine kooperationsorientierte, Open Access-gestützte Corona-Wissenschaftsrevolution befördert? Wie hat die Technologie beigetragen zur Bewältigung der Krise?
 
Das Junges Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC) als interdisziplinäres Netzwerk von Nachwuchswissenschaftler*innen hat sich seit seiner Gründung die Aufgabe gegeben, Lösungsansätze für die Herausforderungen gegenwärtiger und zukünftiger Technikentwicklung und -gestaltung zu erarbeiten. Die Zeithorizonte schrumpfen in der Krise und dennoch nehmen sich Mitglieder des JF:TEC die Zeit, in einem interdisziplinären Blick eine Bilanz zu ziehen über die ersten Monate der Technikentwicklung im Lichte von Corona. Innovationen müssen der Verbesserung der Lage von Menschen dienen; in Krisen werden die Konturen einer engagierten Technikwissenschaft klar, die Impulse für einen nötigen Dialog über die Interaktion zwischen Technik, Mensch, Gesellschaft und Umwelt gibt. Das Ziel von JF:TEC ist es, zu einer Technik beizutragen, welche die Menschen wirklich wollen. In Zeiten von Corona muss dies ergänzt werden: insbesondere eine Technik und Technologien sind zu erforschen und zu fördern, welche die Menschen wirklich brauchen.
 
Programm

15:00
Eröffnung durch Tobias Redlich (Hamburg), JF:TEC
 
15:10
Gesellschaftliche Konditionalitäten
Leonie Sieger: Soziotechnische Herausforderungen in der Krisenbewältigung
Katharina Mosene: Diskriminierungstechnologien und Emanzipationsperspektiven
Moderation: Sissy-Ve Basmer-Birkenfeld 

15:40
Krisenbewältigungsrecht
Matthias C. Kettemann: Internetzugang als Daseinsvorsorge? Staatliche Pflichten zur Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe vor und nach Corona
Christoph Sorge: Datenschutz in Zeiten von Corona
Moderation: Elke Greifeneder

16:10-16:25
Virtuelle Kaffeepause mit Breakout Sessions                   
 
16:25
Kooperationstechnologien
Manuel Moritz: Open Source Hardware und verteilte Produktion in Zeiten von Corona
Paula Bräuer und Athanasios Mazarakis: Open Access und Anreizsysteme
Thomas Niendorf und Alexander Liehr: 3D-Druck als Antwort auf die Krise
Moderation: Walid Maalej

17:05
Gemeinsame Schlussdiskussion: Mit menschenzentrierter Technologie in die Postpandemie
Moderation: Tobias Redlich, JF:TEC
 
17:30
Schluss      

 
Veranstalter:
Junge Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg in Kooperation mit dem Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin, dem Sustainable Computing Lab, WU Wien, dem Vertretungslehrstuhl für Internationales Recht, Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Forschungsverbund “Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt/Main, dem ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel, Christian-der Albrechts-Universität zu Kiel und IBI Humboldt-Universität zu Berlin

Virtual Workshop on the Political Turn(s) in Criminal Law Thinking

Virtual Workshop

In the virtual workshop on criminal law theory, we seek to keep the discussions on criminal law and justice going, despite and because of the Corona crisis.

Convenors: Vincent Chiao (University of Toronto Faculty of Law), Javier Wilenmann von Bernath (Merino & Cía), Rocío Lorca (Universidad de Chile, Law school) and Christoph Burchard (Chair for German, European and International Criminal Law and Justice, Research Centre "Normative Orders" of Goethe University)

Fur further information and to download the papers, please visit the website www.virtual-workshop.info

If you want to present a paper, please drop an email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Program

27 March 2020, 6.30 p.m.
Antony Duff: What's wrong with vigilantism? Citizens as agents of the criminal law

3 April 2020, 6.30 p.m.
Peter Ramsay: The Sovereign’s Presumption of Authority (aka The Presumption of Innocence)

17 April 2020, 6.30 p.m.
Christian Becker: Criminal Law against Capitalism? Why the Political Turn in Criminal Law Theory is necessary and impossible​

24 April 2020, 6.30 p.m.
Malcolm Thorburn: Policing and Public Office

8 May 2020, 6.30 p.m.
Javier Wilenmann von Bernath, Vincent Chiao, Rocío Lorca and Christoph Burchard: Framing the Political Turn

22 May 2020, 6.30 p.m.
Lindsay Farmer: The Market in Criminal Law Theory

29 May 2020, 6.30 p.m.
Gustavo Beade: The Voice of the Polity in the Criminal Law: A Liberal Republican Approach


Presented by:
Research Centre "Normative Orders" of Goethe University

Frankfurter interdisziplinäre Debatte

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise.
Die interdisziplinäre Initiative des Cardio Pulmonary Institute, des Forschungsverbunds Normative Orders der Goethe-Universität, des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedes- und Konfliktforschung und des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE will unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringen, die voneinander lernen und ggf. miteinander streiten sollen. Die Debatte über unterschiedlichste Disziplinen hinweg soll eine informierte und umfassende Betrachtung einer aktuellen gesellschaftspolitischen Thematik erlauben und damit einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs von Seiten der Wissenschaft leisten.
In regelmäßigen Abständen werden jeweils neue Fragen gestellt und Beiträge, die diese wissenschaftlich untersuchen, auf der Seite veröffentlicht.

Die neue Plattform lädt Expert*innen aus allen Disziplinen ein, sich an der Debatte mit Beiträgen zu beteiligen, um eine umfassende Betrachtung der aktuellen Lage über Disziplinen hinweg zu ermöglichen. Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ will sich auf einen wissenschaftsorientierten Austausch fokussieren, heißt jedoch auch sachliche und problemorientierte Beiträge von außerhalb der Wissenschaft willkommen.

Zur Website: Hier...
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Normative Orders Insights

In der Reihe „Normative Orders Insights“ beantworten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsverbundes in kurzen Videos jeweils 5 Fragen zu ihren Forschungsprojekten in Bezug auf ein aktuelles Oberthema. Abschließend wird eine eigene Frage an den/die nachfolgende/n Wissenschaftler*in gestellt, um so in einen interdisziplinären Dialog zu treten.

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... mit Nicole Deitelhoff
15. Mai 2020

Video:

 

... mit Matthias C. Kettemann
17. April 2020

Video:

Bürger-Universität

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität beteiligt sich an der Frankfurter Bürger-Universität, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allgemeinverständlich über aktuelle Forschungen berichten. Mit diesen vielfältigen Vorlesungsreihen besinnt sich die Goethe-Universität, die seit 2008 erneut die Rechtsform der Stiftung angenommen hat, ihrer bürgerlichen Tradition. 1914 entstand die Universität als Bürgerstiftung von überwiegend jüdischen Bürgern für Bürger. Mit der Wahl verschiedener Veranstaltungsorte auch außerhalb der Universität und der Vielfalt des Themenangebots sind die einzelnen öffentlichen Vorlesungsreihen, was sie sein wollen: im wörtlichen Sinne eine Bürger-Universität.


Wintersemester 2019/2020

Demokratie weiter denken
Weitere Informationen: Hier...

 

 

 

 

 

 


Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/2019

50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen
Weitere Informationen: Hier...

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung IX

2020

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geistes-wissenschaftlicher Forschung geworden. Am Forschungsverbund wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.

Termine

Mittwoch, 5. Februar 2020, 10.00 Uhr
Aus den Werkstätten der Internetforschung:  Works in Progress on Private Ordering – The Normativities of Private Ordering

DER TERMIN ENTFÄLLT!
PD Dr. Matthias C. Kettemann (Hamburg/Jena)
Regeln für Milliarden: Die normative Ordnung von Facebook

DER TERMIN ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Christoph Burchard (Frankfurt/Main)
Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz

DER TERMIN ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Frankfurt/Main)
Kommerzielle Normativität im Cyberspace

 

Campus Westend, Gebäude "Normative Ordnungen", 5.02
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich:
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Convener:
PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Hamburg/Jena) und Prof. Dr. Alexander Peukert (Frankfurt/Main)

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Forschungsverbund »Normative Orders« der Goethe-Universität

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

»Gegenwart der Religion – Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas«

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Symposium

Dienstag, 17. März 2020 bis Donnerstag, 19. März 2020

Organisation: Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Forschungskolleg Humanwissenschaften, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Thomas M. Schmidt (Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Ordnungen")

Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 15. März 2020 möglich. Kontakt: Selina Roßgardt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Programm (pdf): Hier...

Programm

Dienstag, 17. März 2020

ab 18:00 Uhr
Empfang mit Umtrunk und Imbiss

19:30 – 20:15 Uhr
Begrüßung und Eröffnung (Lutz-Bachmann/Schmidt)

Mittwoch, 18. März 2020

09:30 – 10:00 Uhr
Vortrag
Thomas M. Schmidt: „Versprachlichung des Sakralen – Moralisierung des Heiligen. Transformation und Gegenwärtigkeit von Religion.“

10:00 – 10:30 Uhr
Vortrag
Lukas Fuhr: „Nachmetapyhsische Weltbilder? Welt- und Selbstverständnisse nach dem Ende der Metaphysik.“

10:30 – 11:00 Uhr
Diskussion

11:00 – 11:30 Uhr
Kaffeepause

11:30 – 12:30 Uhr
Vortrag
Amos Nascimento mit Diskussion: „Religion and Philosophy: Beyond metaphysics, secularism, and nationalism.”

12:30 – 14:00 Uhr
Pause, Mittagessen im Haus

ab 14:00 Uhr
Kaffee und Kuchen

14:30 – 15:00 Uhr
Vortrag
Michael Kühnlein: „Alles nur Vernunft?“

15:00 – 15:30 Uhr
Vortrag
Gustavo Leyva: „Glauben und Wissen im nachmetaphysischen Denken. Habermas liest Kant in ‚Auch eine Geschichte der Philosophie‘.“

15:30 – 16:00 Uhr
Diskussion

16:00 – 16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30 – 17:15 Uhr
Vortrag
Maeve Cooke mit Diskussion: „Religion als gelebte ‘Wahrheit’: Habermas’ Auseinandersetzung mit Kierkegaard.“

17:30 – 18:45 Uhr
Kurze Statements und Impulse

20:00 Uhr
Gemeinsames Abendessen, Restaurant „Am Römerbrunnen“

Donnerstag, 19. März 2020

09:30 – 10:00 Uhr
Vortrag
Eduardo Mendieta: „Reflexive Secularization: On Habermas's Philosophy of Religion.”

10:00 – 10:30 Uhr
Diskussion und kurze Pause

10:30 – 12:30 Uhr
Kurze Statements und Impulse
Abschlussrunde

12:30 Uhr
Mittagessen im Haus

Veranstalter:
Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) der Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Kooperation mit dem am Forschungskolleg Humanwissenschaften angesiedelten Kolleg »Religiöse Dynamiken in Geschichte und Gegenwart« durchgeführt.

Verbraucherschutz und Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken

Works in Progress in Private Ordering # 3

14. Mai 2020, 14 Uhr

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Works in Progress in Private Ordering #3 (Convenors: Matthias C. Kettemann • Wolfgang Schulz)

Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz (Leitung: Brigitta Lurger) • Projekt: „Contract Decisions of Consumers between Law and Psychology“ • Forschungsschwerpunkt "Smart Regulation“

Kooperationspartner: Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert) • Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (Leader: Matthias C. Kettemann) • der Research Group „Platform and Content Governance“, Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leaders: Matthias C. Kettemann und Eliška Pírková)

via Skype for Business

Convenors: Brigitta Lurger (Graz) und Matthias C. Kettemann (Hamburg)

Programm (pdf): Hier...

Programm

14:00 – 14:15     
Einführung und Vorstellung

14:15 – 15:00
Verbraucherschutz
Privatautonomie, einseitige Regelsetzung, Entscheidungsforschung und staatliche Kontrolle
Wie soll das Verbraucherschutzrecht auf die einseitige Normsetzung bei Facebook reagieren, wenn der klassische Informationsansatz auf ganzer Linie versagt? Mit der Konzentration auf Verhaltensforschung und Selbstschutz (wie in den USA die Behavioral Law and Economics-Forschung)? Wer legt die Grenzen des Selbstschutzes fest, jenseits derer andere als die Nutzerinnen selbst für Schutz von Rechtsgütern und Fairness sorgen müssen: also Facebook selber oder der Staat? Welche Form genau soll die staatliche Kontrolle annehmen: AGB-Kontrolle durch Gerichte, Regulierungsbehörden wie bei den DAWI? Welche öffentlichen und privaten Ziele hat die staatliche Regulierung: Schutz der Entscheidungsfreiheit, der Vermögensinteressen, der Persönlichkeitsrechte, der Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Privatsphäre der Nutzerinnen, demokratische Mitbestimmung an der Selbstregulierung von Facebook?
Brigitta Lurger (Graz)

15:00 – 15:15
Kaffeepause

15:15 – 16:15
Meinungsfreiheit
Wie ist das Verhältnis zu Regeln für Medienunternehmen? Wo gilt wann für wen welche Intensität von Meinungsfreiheit gegenüber wem? Hängt es von der Größe und dem Einfluss des Plattformbetreibers ab, „wie viel“ Meinungsfreiheit dort gilt? Und wie kommt diese Meinungsfreiheit dann in den Nutzungsvertrag oder in das kontrollierte System des Plattformbetreibers mit allen Details und Differenzierungen?
Clara Rauchegger (Innsbruck) und Nikolas Raunigg (Graz)

16:15 – 16:30
Kaffeepause

16:30 – 17:30
Rechtsschutz
Wie funktioniert der Rechtsschutz der Nutzerinnen von Facebook im System (Oversight Board) und außerhalb? Welche Gerichte sind generell zuständig und welches Recht ist anzuwenden? Welches Recht wendet das Oversight Board an? Kann es auch kein externes Recht, sondern nur „eigene“ Regeln anwenden? Wenn ja, welche? Ist es als privates Schiedsgericht zu behandeln? Nach welchem Recht und durch welche Zivilgerichte ist es als Schiedsgericht zu kontrollieren?
Matthias C. Kettemann (Hamburg) und Marlene Brosch (Luxembourg)

17:30 – 18:00
Diskussion und Vernetzung

 

Veranstalter:
Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz, Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Kooperation mit dem Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert), dem Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft und der Research Group „Platform and Content Governance“, Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leaders: Matthias C. Kettemann und Eliška Pírková)

Unterkategorien


Aktuelles

„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Wir trauern um Rainer Schmalz-Bruns (11.9.1954 – 31.3.2020)

Mit Rainer Schmalz-Bruns ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Politikwissenschaftler unseres Landes von uns gegangen. Wir verlieren mit ihm einen der originellsten Denker in Bezug auf die Dynamiken demokratischer Ordnungen, auf dessen Expertise und Rat wir stets zurückgreifen konnten, und wir verlieren einen wundervollen Menschen – und lieben Freund – der uns sehr fehlen wird. Mehr...

Nächste Termine

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Das Veranstaltungsprogramm des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" wird ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

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Neueste Medien

Krise und Demokratie

Mirjam Wenzel im Gespräch mit Rainer Forst
Tachles Videocast des Jüdischen Museum Frankfurt

Normative Orders Insights

... mit Nicole Deitelhoff

Neueste Volltexte

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. Mehr...