Veranstaltungen

Zwischen Wahnsinn und Methode - Die Bedrohung der zivilen Vernunft in Zeiten von Pandemie und Populismus

48. Römerberggespräche

21. November 2020

Als wäre dieses Jahr politisch nicht unheilvoll genug gewesen: der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf, der Brexit, die Aushöhlung des europäischen Rechtsgefüges. Doch die Corona-Pandemie hat alles noch verschlimmert. Neben den humanitären und materiellen Kosten hat sie die Verunsicherung und Spaltung unserer Gesellschaft vorangetrieben. Der Populismus erfährt im Kampf gegen die unterstellte Virus-Verschwörung einen abermaligen Aufschwung.
Schon vorher hatten Hassreden und Todesandrohungen bis hin zum tatsächlichen Mord die Macht des Ressentiments sichtbar gemacht. Hetze und Gewalt scheinen für einen Teil unserer Gesellschaft ein legitimes Mittel, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken. Der durch die Gesundheitskrise begründete Ausnahmezustand hat die gesellschaftliche Polarisierung noch verstärkt. Wissenschaftliche Erkenntnisprozesse werden
diskreditiert; bislang geltende Kriterien der Wahrheitsbehauptung ignoriert; die seit der Aufklärung als Fundament unseres Zusammenlebens akzeptierte Vernunft gegen sich selbst gewendet.
Wie sehr hat der Irrationalismus die öffentlichen Diskussionen unterdessen beschädigt? Was ist dem von Pandemie und Populismus begünstigten Partikularismus entgegenzusetzen? Oder vermag eine zu allem entschlossene Minderheit die Mehrheit nachhaltig einzuschüchtern? Diese Fragen stellen sich in der aktuellen Situation verschärft. Die Römerberggespräche wollen prüfen, ob und wie sich demokratisch verfasste Gesellschaften gegen solche Einschüchterungsversuche wehren können.

Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Politologin, Journalistin und Moderatorin) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

Weitere Informationen folgen!

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kritische Theorie(n)

Ein Workshop mit Martin Saar

20. und 21. November 2020 Frankfurt am Main und digital

Mit Beiträgen von:
Kerstin Andermann (Lüneburg), Sarah Bianchi (Frankfurt am Main), Robin Celikates (Berlin), Corina Färber (Frankfurt am Main), Daniel Loick (Amsterdam), Martin Nonhoff (Bremen), Patricia Purtschert (Bern), Eva von Redecker (Berlin/Verona), Marc Rölli (Leipzig) und Frieder Vogelmann (Frankfurt am Main)

Anmeldung zum Workshop unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Informationen zur Übertragung erhalten Sie nach der Anmeldung

Programm (PDF): Hier...

Der Workshop wird organisiert von Sarah Bianchi, Corina Färber, Hannes Kuch, Kristina Lepold und Frieder Vogelmann in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und dem Institut für Sozialforschung (IfS)

Programm

Freitag, 20. November 2020

14-14.10 Uhr
Begrüßung durch Hannes Kuch (Frankfurt a. M.), Kristina Lepold (Berlin) & Martin Saar (Frankfurt a. M.)

14.10-15.00 Uhr
Corina Färber (Frankfurt a. M.)
„Subjektivierung und Entunterwerfung bei Foucault. Vorstellungen, Bilder und das Imaginäre“

15.10-16.00 Uhr
Daniel Loick (Amsterdam)
„Affektives Privileg“

16.00-16.30 Uhr
Pause

16.30-17.20 Uhr
Eva von Redecker (Berlin/Verona)
„Ideologie als Phantombesitz“

17.30-18.20 Uhr
Kerstin Andermann (Lüneburg)
„Immanenz, Differenz, Kritik. Ansatzpunkte kritischer Ontologie“


Samstag, 21. November 2020

10-10.50 Uhr
Sarah Bianchi (Frankfurt a. M.)
„Was ist aufklärerische Kritik? Von kritischen Theorien nach Adorno und Foucault aus feministischer Perspektive“

11-11.50 Uhr
Robin Celikates (Berlin)
„Imaginäres, Gouvernementalität, Ideologie. Sozialphilosophische Perspektiven“
 
12-12.50 Uhr
Patricia Purtschert (Bern)
„Kritik und tentakuläres Denken“

12.50-14.00 Uhr
Pause

14.00-14.50 Uhr
Martin Nonhoff (Bremen)
„Radikale Demokratietheorie als Kritik“

15.00-15.50 Uhr
Frieder Vogelmann (Frankfurt a. M.)
„Drastisch gegenwärtig. Über Stil und Geschichte in der Philosophie“

15.50-16.10 Uhr
Pause

16.10-17.00 Uhr
Marc Rölli (Leipzig)
“Die Immanenz der Kritik”

17.10-18.00 Uhr
Abschlussdiskussion

 

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Institut für Sozialforschung (IfS)

Clausewitz – Inspiration für die Kämpfe unserer Zeit? Ein Streitgespräch

Book lɔ:ntʃ

16. November 2020, 12 Uhr

Dr. Sebastian Schindler (Ludwig-Maximilians-Universität München, Autor von „Clausewitz zur Einführung“) im Gespräch mit Prof. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Orders", Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Prof. Hanna Pfeifer (Kooperationsprofessur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs- und Gewaltforschung an der Goethe-Universität) und Dr. Tobias Wille (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsverbund "Normative Orders")

„Clausewitz zur Einführung“ Junius Verlag 2020

Der preußische Offizier und Philosoph Carl von Clausewitz (1780-1831) wollte der Nachwelt ein Werk hinterlassen, das ihr von dauerhaftem Nutzen sein sollte. So ist sein berühmtes Werk „Vom Kriege“ entstanden, das Generäle und Strategen genauso faszinierte wie linke Revolutionäre und avancierte Theoretiker. Aber welchen Wert hat es heute, sich mit Clausewitz zu beschäftigen? In seinem Buch „Clausewitz zur Einführung“ erläutert Sebastian Schindler die grundlegenden Einsichten, die Clausewitz beim Nachdenken über den Krieg gewann. Als Soldat, politischer Reformer und Denker hat Clausewitz ein tiefes Verständnis vom Wesen und Sinn des Kämpfens erlangt. Seine Ideen können dazu inspirieren, für die eigenen Überzeugungen einzustehen, selbst wenn die Hindernisse überwältigend und die Erfolgschancen gering scheinen.

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Die Veranstaltung wird virtuell stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...
Weitere Informationen zu Reihe "Book lɔ:ntʃ": Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Debating Critical Theory - Engagements with Axel Honneth

Buchpräsentation | Booklaunch

6. November 2020, 16 Uhr | 4 PM (CET)

Mit: Amy Allen (Professorin für Philosophie, Frauen-, Gender- und Sexualwissenschaften an der Pennsylvania State University), Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Sally Haslanger (Ford-Professorin für Philosophie und Frauen und Gender Studies am Massachusetts Institute of Technology), Axel Honneth (Jack C. Weinstein Professor for the Humanities an der Columbia University, Forschungsverbund "Normative Orders"), Beate Rössler (Professorin für Philosophie an der Universität Amsterdam) und Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie der Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Orders").

Moderation: Daniel Loick (Associate Professor of Political and Social Philosophy an der Universität Amsterdam) und Kristina Lepold (Juniorprofessorin für Sozialphilosophie/Kritische Theorie an der Humboldt-Universität zu Berlin)

Rowman & Littlefield 2020

Axel Honneth is widely regarded as one of the most important contemporary critical theorists. His oeuvre, which spans more than four decades of writing—from his early engagement with critique in the Frankfurt School tradition to his theory of recognition and the latest discussions of freedom in modern ethical life and the question of socialism—has been enormously influential in the shaping of current critical theory and beyond. Bringing together leading scholars in contemporary social and political philosophy, this authoritative book takes the central themes of Honneth’s work as a starting point for debating the present and future of critical theory as a form of socially grounded philosophy that is geared toward analyzing and critiquing society.

Honneth’s writings revolve around five key themes: critique, recognition, freedom, progress, and socialism. His arguments engaging with each of these themes have substantially advanced current debates in critical theory and social and political philosophy more generally. The contributing authors take on these five themes and use them as a springboard to structure their discussion of the future of critical theory in our contemporary moment.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Die Veranstaltung wird virtuell und auf Englisch stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Rethinking the Transatlantic: The U.S. Elections and the Challenges to a Sustainable Transatlantic Partnership

Online Discussion

Tuesday, October 27, 2020, 7:30 p.m.

Over the past four years, longstanding norms of liberal democracy have been thrown into question in the United States. The current administration has looked askance at state institutions. International treaties and commitments have come under harsh review; some of them have been discarded. Moreover, the very legitimacy of democratic elections has been thrown into doubt. As political elites have polarized electoral politics, the American people have become more divided than they have been since Reconstruction. Perhaps the only thing they agree on: American democracy is in crisis.
Given this domestic political turmoil, the future of the transatlantic partnership can no longer be taken for granted. And yet it is hard to imagine a strong international alliance of defenders of liberal democracy without a robust working relationship between Europe and the US. Indeed, the 2020 US Presidential election will prove to be a watershed moment for both American democracy and transatlantic relations.
Against this backdrop, we have gathered an esteemed group of transatlantic policy experts who will discuss the European–American partnership in light of the 2020 US elections: Daniel Benjamin, president of the American Academy Berlin; Nicole Deitelhoff, a professor of international relations at Goethe University Frankfurt and director of the Peace Research Institute Frankfurt; and Jürgen Trittin MP, a member of the Committee on Foreign Affairs in the German Parliament. Their virtual discussion will be moderated by Rebecca Schmidt, managing director of the Research Centre Normative Orders at Goethe University Frankfurt.

The American Academy in Berlin, the German Atlantic Association, and Goethe University Frankfurt in conjunction with its Research Centre Normative Orders cordially invite you to take part in this one-hour Zoom event, which will be held in English and will be followed by an open Q&A. The evening’s program is organized by Dr. Berit Ebert, Head of Programs and Development at the American Academy, Elisabet Tsirkinidou, Head of Office of the German Atlantic Association, and Johannes Völz, Heisenberg-Professor of American Studies at Goethe-University Frankfurt.

Online via Zoom. To register, please click here...

Invitation (Pdf): Click here...

Welcome Remarks:

Prof. Dr. Birgitta Wolff
President, Goethe University Frankfurt am Main

Christian Schmidt MP
President, German Atlantic Association
Federal Minister of Food and Agriculture (2014-2018)

Discussion:

Ambassador Daniel Benjamin
President of the American Academy in Berlin
Coordinator for Counterterrorism at the United States Department of State (2009-2012)

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Director, Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) and Professor of International Relations, Goethe University Frankfurt

Jürgen Trittin MP
Member of the Committee on Foreign Affairs in the German Parliament (since 2014)
Federal Minister for the Environment (1998-2005)

Chair:
Rebecca C. Schmidt
Managing Director, Research Centre Normative Orders, Goethe University Frankfurt

Organized by Prof. Dr. Johannes Völz, Heisenberg-Professor of American Studies, Democracy, and Aesthetics, Goethe University Frankfurt

 

Presented by:
Goethe University Frankfurt am Main, Research Centre Normative Orders, German Atlantic Association and American Academy in Berlin

„Autoritäre Bedrohungen oder liberale Demokratie?“ – Die offene Gesellschaft im Ausnahmezustand

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Dienstag, 8. September 2020, 19.30 Uhr

Prof. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter 069/80087 18400 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 7 €

Übertragung via Livestream: https://youtube.com/hausamdom

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Fragen und Thesen aus den Gruppendiskussionen (pdf): Hier...

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Wilhelm Heitmeyer (Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt)
  • Dr. Lisa Straßberger (Studienleiterin in der Katholischen Akademie Rabanus Maurus)

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Seit der Ausbreitung der Corona-Pandemie befindet sich die Welt in einem Ausnahmezustand. Um Risiken für die eigene Bevölkerung zu verringern und die befürchtete Überlastung für Gesundheitssysteme eindämmen zu können, wurden von zahlreichen Ländern zuvor ungeahnte Maßnahmen in die Wege geleitet. Gesetze und Rechte, die bisher als unumstößlich galten wurden eingeschränkt, um Kontaktsperren und Abstandsregelungen zur Virusbekämpfung durchzusetzen.

Befürchtet werden eine dauerhafte Gefährdung der demokratischen Freiheit, Rückschritte bei Geschlechtergerechtigkeit und Gleichberechtigung, eine andauernde Abschottung von Staaten auf internationaler Ebene und nicht zuletzt schwerwiegende wirtschaftliche Folgen, die gegenwärtig bereits sichtbar sind.  

Alles, was bisher als normal galt, ist plötzlich anders – das System hält den Atem an: Wird es danach wieder wie davor weitergehen oder wird der Ausnahmezustand zu einer neuen Normalität führen? Können wir auf positive Veränderungen hoffen oder haben wir Regressionen unserer sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Freiheit zu befürchten?

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

September 2020 bis Dezember 2020

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter 069/80087 18400 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 7 €

Übertragung via Livestream: https://youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...


Programm:

8. September 2020, 19.30 Uhr
„Autoritäre Bedrohungen oder liberale Demokratie?“ – Die offene Gesellschaft im Ausnahmezustand
Prof. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Weitere Informationen und Videoaufzeichnung: Hier...

17. November 2020, 19.30 Uhr
„Teilhabe oder Rückschritt?“ – Die Position der Frau in Zeiten von Corona
Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Moderation: Dr. Lisa Straßberger, Studienleiterin in der Katholischen Akademie Rabanus Maurus

8. Dezember 2020, 19.30 Uhr
„Freiwilligkeit oder Zwang?“ – Experimente in den Zeiten von Infektionsschutz
Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg, Professor für Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und Dramaturgin

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen Denkraum-Reihen

"Zukunft_Aber wie?": Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Navigating Normative Orders - Interdisciplinary Perspectives

Booklaunch des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

23. September 2020, 14 Uhr

Introduction by Prof. Rainer Forst (Normative Orders) and Prof. Klaus Günther (Normative Orders).
With Dr. Ilaria Cozzaglio (Normative Orders), Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Leibniz Institute for Media Research | Hans-Bredow-Insitut Hamburg, Normative Orders), Dr. Stefan Kroll (HSFK), Dr. Daniel Lambach (Normative Orders), Dr. Sofie Møller (Normative Orders) and Dr. Umberto Sconfienza (University Duisburg-Essen)

Campus Verlag 2020

Ob bei Kant oder unter Konservativen, im Internet, in Umweltdiskursen oder in Sansibar: Dieses Buch untersucht, wie sich Menschen Normen geben, diese hinterfragen und legitimieren. Die Beiträge machen deutlich, dass Normen nach wie vor in allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle einnehmen. Zusammen mit Werten und Narrativen bilden sie normative Ordnungen, mit denen politische Autorität und die Verteilung von Rechten und Gütern legitimiert wird: im Strafrecht, bei der Kindererziehung, im Territorialstaat, in Fortschrittsdiskursen, im Anthropozän.

Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The Normative Order of the Internet: A Theory of Rule and Regulation Online

15. Dezember 2020, 14 Uhr

Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Leibniz Institute for Media Research | Hans-Bredow-Insitut Hamburg, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Kommentar von Prof. Dr. Stefan Kadelbach, LL.M. (Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen")

Oxford University Press 2020

There is order on the internet, but how has this order emerged and what challenges will threaten and shape its future? This study shows how a legitimate order of norms has emerged online, through both national and international legal systems. It establishes the emergence of a normative order of the internet, an order which explains and justifies processes of online rule and regulation. This order integrates norms at three different levels (regional, national, international), of two types (privately and publicly authored), and of different character (from ius cogens to technical standards).

Matthias C. Kettemann assesses their internal coherence, their consonance with other order norms and their consistency with the order's finality. The normative order of the internet is based on and produces a liquefied system characterized by self-learning normativity. In light of the importance of the socio-communicative online space, this is a book for anyone interested in understanding the contemporary development of the internet.

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Sustainable Computing Lab, WU Wien, Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und Oxford University Press

Unterkategorien


Aktuelles

Rainer Forst zu Corresponding Fellow der British Academy gewählt

Wie die British Academy am 24. Juli bekannt gab, wurde Prof. Rainer Forst als Corresponding Fellow aufgenommen. Jährlich wählt die British Academy herausragende Gelehrte und Wissenschaftler*innen, die sich auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften international verdient gemacht haben zu Corresponding Fellows. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Nächste Termine

5. November 2020, 11 Uhr

Fellow Kolloquium: Prof. Ingolf Dalferth (Claremont Graduate University, Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main): »In God We Trust«. Mehr...

6. November 2020, 16 Uhr

Online-Buchpräsentation: Debating Critical Theory - Engagements with Axel Honneth. Mit: Amy Allen, Rainer Forst, Sally Haslanger, Axel Honneth, Beate Rössler und Martin Saar. Moderation: Daniel Loick und Kristina Lepold. Mehr...

-----------------------------------------

Neueste Medien

„Autoritäre Bedrohungen oder liberale Demokratie?“ – Die offene Gesellschaft im Ausnahmezustand

Prof. Wilhelm Heitmeyer
DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Normative Orders Insights

... mit Jakob Huber

Neueste Volltexte

Darrel Moellendorf (2020):

Hope and reasons. Normative Orders Working Paper 02/2020. Mehr...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. Mehr...