„Meinungsfreiheit - Wie verändert sich das Kommunikationsklima?“

Vortrag von Prof. Bernhard Pörksen im Rahmen der Denkraum-Reihe

Von Johanna Schafgans

Für eine demokratische Staatsordnung ist die Freiheit der Meinungsäußerung zentrale Voraussetzung, denn sie erst ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung, auch zwischen BürgerInnen und Staat. Im Streit der Meinungen vollzieht sich jedoch aktuell eine tiefgreifende Veränderung des Kommunikationsklimas, nicht zuletzt durch die digitalen Medien. Am 29. Januar war ein großes Publikum im Schauspielhaus eingetroffen, um mit Prof. Bernhard Pörksen über „Meinungsfreiheit - Wie verändert sich das Kommunikationsklima?“ zu diskutieren. Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er analysiert in seinen Forschungsarbeiten die Inszenierungsstile in Politik und Medien und kommentiert in Zeitungskolumnen, in Radio- und Fernsehbeiträgen aktuelle Debatten. Prof. Pörksen hat zahlreiche Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, überdies populärwissenschaftliche Bücher, die amüsant und scharfzüngig die gegenwärtige Medienlandschaft beschreiben.
In der Denkraum-Reihe des Schauspiel Frankfurts, in diesem Jahr unter Beteiligung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“, geht es - anlässlich seines 70-jährigen Bestehens - um das Grundgesetz. Im dritten Denkraum wurde das Thema der Meinungsfreiheit behandelt. Diese sei ein zentraler Gedanke des Grundgesetzes, so Marion Tiedtke, Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin des Schauspiels Frankfurt, die die Veranstaltung eröffnete. Meinungsfreiheit sei eine Stütze jedes demokratischen Staates und müsse als ein Pfeiler unserer bürgerlichen Freiheit garantiert werden. Aber im Moment sei es um die Meinungsfreiheit nicht sehr gut bestellt. Das zeige zumindest das Kommunikationsklima in Deutschland, das sich vor allem auch durch die digitalen Medien verändert habe. „In einer Zeit in der die Autorität des klassischen Journalismus schwindet und die Lügenpresseschreie zunehmen, kann jeder zum Sender werden“, so hat es Bernhard Pörksen formuliert. In seinem heutigen Vortrag analysiert er, wie Kommentare in sozialen Medien, Klickzahlen, Likes und Links zunehmend darüber entscheiden, was als relevant und wahr gelte und wie sich dieser Medienwandel zunehmend auf demokratische Systeme auswirke.

Die Moderatorin Rebecca C. Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“, leitete in das Thema ein: Artikel 5. 1 des Grundgesetzes schütze zentral die Meinungsfreiheit. Die freie Meinungsäußerung sei, vor dem Hintergrund des Exzellenzclusters, eine komplexe Ordnungsform, nicht ohne innere Konflikte. Vor allem aber sei sie eine Ordnung, die die demokratische Auseinandersetzung, also die Grundlage einer Demokratie, erst ermögliche. Deshalb sei es sehr wichtig darüber zu diskutieren - vor allem angesichts der momentanen Veränderung des gesellschaftlichen Kommunikationsklimas. Deshalb sei sie sehr froh, heute mit einen herausragenden Experten auf diesem Gebiet diskutieren zu können.
Prof. Bernhard Pörksen startete seinen Vortrag mit der These, dass wir heutzutage eine Deregulierung des Kommunikations- und Wahrheitsmarktes erleben. Zur Illustration dieser These erzählte er folgende Geschichte: Rush Limbaugh, ein bekannter Radiotalker aus Palmbeach Florida, sendete täglich Kommentare gegen den Klimawandel, gegen Hillary Clinton und pro Trump. Als im Herbst 2017 der Hurricane Irma auf Florida zulief, sagte Rush Limbaugh auf Sendung, dass es sich nur um Panikmache der Mainstream Medien handle und alles eine Lüge sei. Dann aber kam der Sturm: mit Schäden in Höhe von 50. Mrd. Dollar; mit Menschen, die ums Leben kamen. Rush Limbaugh sei ein zweites Mal auf Sendung gegangen und habe gesagt, dass er aus Gründen, die er nicht näher erläutern könne, keine weiteren Radiotalks präsentieren und sich an einen geheimen Ort begeben werde.     
Diese Geschichte verdeutliche, so Prof. Pörksen, dass Wetter-Fake News besonders riskant seien, vor allem dann, wenn man selber vor Ort sei. Denn dann zerstöre zum Beispiel der reale Orkan die eigene Interpretation der Realität. Aber gerade in diesem Zusammenhang stelle sich die Frage: was ist genau Realität?  Auf der Suche nach einer Antwort sei er auf eine interessante Episode in der Biographie des Science Fiction-Autors Philip K. Dick gestoßen: Eine Studentin, die ihr Examen in Philosphie machte, kommt zu ihm, weil sie, um sich einigermaßen sicher zu fühlen, eine Definition von „Realität“ brauchte. Philip K. Dick antwortet, dass das kompliziert sei und dass er sein ganzes Leben lang darüber nachgedacht hätte. Er beginnt zu erzählen und berichtet vom Höhlengleichnis des Platon und von der Simulationstheorie von Jean Baudrillard. Schließlich zeigt er auf seinen Hund und fragt, ob sein Hund in der gleichen Realität wie er selbst lebe. Aber die Studentin will eine smarte Definition für ihr Examen, und es entsteht ein Streitgespräch zwischen den beiden, weil er sich weigert, eine fertige Definition zu liefern, die die Studentin erwartet. Am Ende gibt er nach und liefert eine Definition, die so etwas wie die Summe seines Nachdenkens über das Problem sei: „Realität ist das, was nicht weggeht, auch wenn man nicht daran glaubt“. Dieser Satz passe sehr gut zu der Geschichte von Rush Limbaugh, denn man könne einen entfesselten Konstruktivismus propagieren, aber irgendwann komme der Sturm wirklich und ruiniere die eigene Konstruktion des Realen.
Prof. Pörksen fragte weiter: In welcher Welt lebten wir heute? Geistes- und Sozialwissen-schaftlerInnen sprechen vom Postfaktischen Zeitalter. Der Begriff des Faktischen, des Tatsächlichen, d. h. ein Konzept von objektiver Wahrheit, zähle nicht mehr, sondern sei beliebig durch subjektive (individuelle wie kollektive) Meinungen überformbar. Prof. Pörksen hingegen erklärte, dass er sich bei der Diagnose des Postfaktischen aus drei Gründen nicht so sicher sei:     
Der erste Grund für Zweifel an dieser Diagnose sei die Geschwindigkeit, mit der Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen die aufeinander folgenden Epochenbrüche feststellten. Es gäbe eine Art systematisches „Zäsurgetöse“: d. h. es würde in immer kürzerer Abfolge ein neues Zeitalter oder eine neue Epoche festgestellt. Zum Beispiel seien wir in kürzester Zeit vom „Ende der Geschichte“ in die „Postmoderne“ gewechselt, die „Postdemokratie“ und jetzt die „Post-Truth“-Ära, also das Ende der unbezweifelbaren Fakten.      
Der zweite Grund sei begriffslogischer Natur: wenn gesagt werde, dass die Menschheit sich momentan in postfaktischen Zeiten befinde, dann behaupte man implizit, dass es die goldene Zeit der Wahrheit vorher gegeben habe, d. h. eine Epoche der Geschichte, in der alles Falsche und Erlogene systematisch aufgespürt werden konnte. Und dann stelle sich die Frage: wie war dies faktische Zeitalter möglich und wann und warum begann das postfaktische?    
Der dritte (und für ihn wichtigste) Grund: Die Rede vom Postfaktischen sei eigentlich ein in der gesellschaftlichen Mitte verbreitetes Narrativ der Resignation und des Niedergangs. Seiner Meinung nach brauche man jedoch, wenn es um die Deregulierung des Meinungs- und Wahrheitsmarktes gehe, eine tiefer reichende Beschreibung. Der momentane Zustand lasse sich eher als eine Neu-Konstruktion der Informationswirklichkeit erklären – eine Verschiebung der Informationsarchitektur, die hochgradig ambivalent sei: auf der einen Seite hätte heute jeder eine Stimme in den sozialen Informationsmedien, auf der anderen Seite habe man aber das Gefühl, von Desinformation und Propaganda überschwemmt zu werden.
In diesem Kontext stellte Prof. Pörksen die Frage, wie sich diese tektonische Verschiebung der Informationsarchitektur und die Ambivalenz dieser Entwicklung präziser beschreiben lassen. Um diesen Fragen nachzugehen, präsentierte er fünf unterschiedliche (Trend-)Diagnosen:
Die erste Diagnose sei, dass wir etwas erleben, das man die neue Geschwindigkeit der medialen Präsentation nennen könne: alles werde schneller publik, in Live-Modus und Echtzeit sichtbar. So zum Beispiel Wahlergebnisse, die kaum bekannt schon über Twitter alle erreichen, oder Fotos von Demonstrationszügen, die kaum gemacht schon auf der Weltbühne des Netzes zu sehen sind. Diese neue Geschwindigkeit habe auch die alten Medien unter Druck gesetzt, so dass ein Geschwindigkeitswettbewerb zwischen alten und neuen Medien entstanden sei. Damit habe sich ein Grundkonflikt allen Recherchierens und Publizierens (die Gegenläufigkeit von Geschwindigkeit und Genauigkeit, Tempo und Gründlichkeit) weiter verschärft. Peter Glaser, Netzphilosoph in Berlin, hat dies Dilemma auf eine eingängige Formel gebracht: „Information ist im digitalen Zeitalter wahnsinnig schnell, Wahrheit braucht aber Zeit“.
Als zweite Überlegung zur Diagnose der gewandelten Informationsverhältnisse behauptete Prof. Pörksen, dass eine neue Ungewissheit entstanden sei. Im Zeitalter der Netzutopien, vor ca. 30 Jahren, herrschte die Überzeugung, dass mehr Informationen automatisch mündiger machten: man könne aus der Fülle pluraler Perspektiven auswählen und auf Basis informativer Alternativen fundierter und nuancierter auf eine Entscheidung kommen. Heute im Zeitalter der Netzdystopie müsse festgestellt werden: immer mehr Informationen machten uns keineswegs mündiger, sondern erhöhten die Chance effektiver Desinformation. Prof. Pörksen erläuterte diesen Zusammenhang mit einem Beispiel: Im Juli 2016 hat ein Schüler bei einem Amoklauf in München neun Menschen und dann sich selbst erschossen. Am Tatort waren Beobachter, die live Bilder vom Geschehens streamten. Diese wurden dann blitzschnell über die sozialen Medien verbreitet und dann vom Fernsehen, was letztlich den Eindruck entstehen ließ, dass die Stadt München Opfer eines Terroranschlags sei: Menschen berichteten auf Twitter, sie hätten im Zentrum von München Schüsse gehört; Bilder von Toten und dem angeblichen Attentäter kursierten in den sozialen Medien. Später stellte sich heraus, dass die Bilder aus Manchester und Südafrika stammten. An diesem Beispiel erkenne man die gesteigerte Dynamik der neuen Unsicherheit durch mediale Desinformation, die vor dem Hintergrund der grundsätzlichen Gewissheitsbedürftigkeit des Menschen immer brisanter werde.
Die dritte Diagnose von Prof. Pörksen lautete, dass es neue Anreize gäbe, die auf den Meinungs- und Wahrheitsmärkten die Neigung zum Extremem, zum Hype, zur Skandalisierung und zur Übertreibung verstärkten. Die einzelnen Medienunternehmen, journalistisch seriöse wie nicht-seriöse, benutzten längst ihre eigenen Aufmerksamkeitsmessdienste wie CrowdTangle, Google Analytics usw. Diese tasten gewissermaßen die Erregungsoberfläche der digitalen Öffentlichkeit ab und registrieren in Echtzeit, was gerade beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern oder in Indien an viralen Effekten abgehe. Durch die Möglichkeit in Echtzeit zu beobachten, was aktuell interessiere und fasziniere, sei ein neuer Quotendruck in der Öffentlichkeit entstanden. Eine Art postmoderner Erregungs- und Emotionsindustrie hänge die traditionellen Medien zunehmend ab.
Prof. Pörksens vierte Diagnose stellte heraus, dass wir zunehmend neue Manipulationsmöglichkeiten erleben - „eine Demokratisierung der Medialmanipulation“. Damit meinte er, dass diese mediale Manipulation heute prinzipiell für jeden Menschen als TeilnehmerIn in Sozialen Medien möglich sei. Gleichzeitig beobachten wir eine Entwicklung, die den Wahrheits- und Meinungsmarkt transformierte - eine organisierte Effektivierung der medialen Manipulation: Staaten, die ganze Trollarmeen senden; Computerprogramme, die Meinungsströme simulieren; auf der Basis von KI entstandene Video-Fälschungen, die die Autorität des dokumentarischen Films demontieren, und Big-Data-Algorithmen, die detaillierte Profile von NutzerInnen und RezipientInnen ermitteln, um sie dann mit „personalisierter“ Werbung bzw. Propaganda zu versorgen.
Schließlich präsentierte er seine fünfte Diagnose: das Netz sei eine gigantische Differenzerzeugungsmaschine, die gewissermaßen unseren gesellschaftlichen Bestand an gemeinsamen Konventionen und Konsens durch immer neue Unterschiede, die simultan wirksam werden, unterspüle. Die Netzerfahrung sei wesentlich durch die Transparenz der Differenz charakterisiert. Die neue Sichtbarkeit simultan präsenter Perspektivendifferenzen, die das Netz geschaffen habe, führe uns die paradoxe Gleichzeitigkeit des Verschiedenen in der gesellschaftlichen Kommunikationsentwicklung in einer ganz neuen und drastischen Unmittelbarkeit vor Augen.   
Prof. Pörksen stellte anschließend die Frage, wie diese Entwicklungen normativ zu bewerten seien. Müsse man sich zwischen dem Ideal der vollkommenen Freiheit und informationellen Selbstbestimmung einerseits und dem Paternalismus bzw. der wohlwollenden Bevormundung andererseits entscheiden? Aus seiner Sicht gehe es darum, das Unterschiedliche zusammenzudenken: nämlich den Kampf gegen Desinformation, Propaganda und Hass, aber auch das Bemühen um Mündigkeit und Aufklärung und das demokratische Interesse an Kommunikations- und Meinungsfreiheit. Die Schlüsselfrage laute also, wie es möglich sei, diese Ideale und Ideen zusammenzubringen. Als Antwort darauf nannte Prof. Pörksen mediale Bildung, denn in der gegenwärtigen Situation einer großen Medienrevolution gebe es einen gigantischen, politisch überhaupt noch nicht entzifferten Bildungsauftrag. Im Kern gehe es darum, überhaupt erst einmal Öffentlichkeit, den geistigen Lebensraum einer liberalen Demokratie, als edukativ und normativ durchzusetzenden und zu sichernden Wert anzuerkennen.    
Aber wie genau soll das geschehen? Laut Prof. Pörksen könne es gelingen, den diesem Wert verpflichteten Bildungsauftrag näher zu kommen, wenn in der digitalen Gesellschaft, in der wir heute leben, so etwas wie eine „redaktionelle Gesellschaft“ entstehe. Unter redaktioneller Gesellschaft verstehe er eine Gesellschaft, in der die Maximen und Prinzipien des guten Journalismus (z. B.: Quellenbewusstsein, Skepsis gegen vorschnelles Urteilen, Wahrheitsorientierung) zur Allgemeinbildung würden. Hier stelle sich die Frage, wie man praktisch von der heutigen unredigiert digitalen hin zu einer redaktionellen Gesellschaft komme. Zu dieser Frage bot Prof. Pörksen drei Antworten an:
Der erste Vorschlag sei ein eigenes Schulfach, als eine Art Labor der redaktionellen Gesellschaft. Dort sollten Medien- und Einflussanalyse eingeübt werden, Werkzeuge vermittelt werden, um über Wahrheit und Lüge nachzudenken, und sich damit auseinanderzusetzen, was ein seriöses Argument sei, welchen Quellen man glauben könne usw.
Zweitens bräuchte man einen transparenten und dialogischen Qualitätsjournalismus. Dem Publikum müsse laufend transparent gemacht werden, wieso über einen bestimmten Sachverhalt berichtet werde und über andere nicht, wie man bei der Recherche vorgegangen sei usw. Aufgrund dieser dialogischen Transparenz könne das Publikum die Qualität der vermittelten Information in jedem Moment einzuschätzen.
Sein letzter Vorschlag sei die Gründung einer Art „Plattformrat“. Dies wäre eine Institution auf europäischer bzw. nationaler Ebene, zusammengesetzt aus den Plattformbetreibern selbst, JournalistInnen, JuristInnen, unabhängigen WissenschaftlerInnen und weiteren VertreterInnen aus unterschiedlichen Öffentlichkeitsbereichen. Dieser Plattformrat solle die Plattformen zur Transparenz zwingen, indem er Transparenzberichte veröffentliche, die die Verfahrensweisen und publizistischen Effekte algorithmischer Informationserfassung und -auswertung offenlegen. Ein Plattformrat könne dadurch eine Institution werden, die NutzerInnen dabei helfe, Plattformen als eine Art Medium begreifen zu lernen, das wie auch anderen journalistische Medien nicht neutraler Informationsvermittler sei, sondern eine eigene (politische) Tendenz habe und auch dadurch unsere Informationswirklichkeit strukturiere.
Zum Schluss präsentierte Prof. Pörksen drei Postulate, die die Quintessenz seines Vortrags zusammenfassten:

•    Wir müssten medienmündig werden, weil wir schon medienmächtig (Sender und Empfänger in den Sozialen Medien) geworden sind.
•    Wir müssten medienmündig werden, weil unsere Demokratie von einem Minimum an kollektiv als Wahrheit akzeptierter und geteilter Information lebt.
•    Wir müssten medienmündig werden, weil Öffentlichkeit als der geistige Lebensraum einer liberalen Demokratie heute durch die neuen Sozialen Medien neu definiert wird.

Nach diesem Impulsvortrag versammelten sich die BesucherInnen der Veranstaltung, um sich über das Thema in kleinen Gruppen zu verständigen. Die Fragen und Thesen aus der Diskussion in den Kleingruppen wurden anschließend gesammelt und für alle lesbar an die Wand projiziert. Dabei ging es unter anderem um die Verschiebung der Grenzen der Meinungsfreiheit im digitalen Zeitalter, um Filterbasen und konkrete Lösungsvorschläge. Im Kern, so Prof. Pörksen zusammenfassend, gehe es um eine Wertedebatte und darum, den Wert der Öffentlichkeit neu und anders zu denken.

 


Aktuelles

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas. Skript und Video zum Abruf verfügbar

Die Meldung zum Vortrag finden Sie hier...

Weitere Informationen (Vortragsskript und Video) zum Vortrag „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main finden Sie hier...

Ringvorlesung „Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz“

Unter der fachlichen Leitung von Prof. Martin Saar und PD Dr. Thomas Biebricher findet im Sommersemester 2019 die Ringvorlesung „Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz“ statt. Mehr...

Nächste Termine

25. Juni 2019, 19 Uhr

Vorlesungsreihe "Fragile Kooperationen: Produktionskrisen des Kinos": Prof. Dr. Christiane Voss (Bauhaus-Universität Weimar): Komik der Krise. Kooperation à la Hollywood. Mehr...

26. Juni 2019, 18.15 Uhr

Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz": Prof. John P. McCormick: Rethinking Democratic Athens and Republican Rome in an Age of Plutocracy and Populism. Mehr...

27. und 28. Juni 2019

Workshop: Interpreting the Anthropocene: Hope and Anxiety at the End of Nature. Mehr...

27. Juni 2019, 20.15 Uhr

Lecture & Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman": Martin Seel (Frankfurt): Die andere Seite des Kinos: Chantal Akermans De l‘autre côté. Mehr...

-----------------------------------------

Neueste Medien

Noch einmal: Moralität und Sittlichkeit

Jürgen Habermas
Öffentlicher Vortrag an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Das Humboldt Forum und die Ethnologie

Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl, Johann Michael Möller, Prof. Gereon Sievernich, Dr. Gisela Völger. Moderation: Dr. Eva Charlotte Raabe
Podiumsgespräch

Neueste Volltexte

Kettemann, Matthias; Kleinwächter, Wolfgang; Senges, Max (2018):

The Time is Right for Europe to Take the Lead in Global Internet Governance. Normative Orders Working Paper 02/2018. Mehr...

Kettemann, Matthias (2019):

Die normative Ordnung der Cyber-Sicherheit: zum Potenzial von Cyber-Sicherheitsnormen. Normative Orders Working Paper 01/2019. Mehr...