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"Talking About a Revolution: Rechtswissenschaft und Filmwissenschaft im Gespräch über künstliche Intelligenz und Kino" am 12. und 16. Juli 2019 im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Unter dem Titel "Talking About a Revolution: Rechtswissenschaft und Filmwissenschaft im Gespräch über künstliche Intelligenz und Kino" finden am 12. und 16. Juli 2019 zwei Diskussionsveranstaltungen im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" statt. Am 12. Juli um 18 Uhr diskutieren Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) unter dem Titel „Können Roboter Autoren sein? Ein Gespräch über Copyright und künstliche Intelligenz rund um die Filme von Jan Bot“ mit anschließender Vorführung der Filme von Jan Bot. Am 16. Juli um 20.15 Uhr sprechen Prof. Dr. Vinzenz Hediger und Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) unter dem Titel „Verzerrt das Kino die KI? Ein Gespräch über Privatheit, IT-Vertrauen und Repräsentation anhand von The Circle“ mit anschließender Filmvorführung von The Circle, USA 2017, 110 min.

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"The Value of Critique" - 25. Band der Clusterreihe bei Campus erscheint am 17. Juli 2019

"The Value of Critique - Exploring the Interrelations of Value, Critique, and Artistic Labour" lautet der Titel des 25. Bands der Schriftenreihe "Normative Orders", die im Campus Verlag erscheint. Herausgegeben wird er von Prof. Isabelle Graw und Prof. Christoph Menke (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität). Der Band geht aus dem gleichnamigen Symposium, das am 18. Januar 2017 vom Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main veranstaltet wurde, hervor. In den Beiträgen wird untersucht, wie eine Opposition dieser beiden Denkweisen verstanden wird, und fragt danach, ob und wie sie sich überwinden lässt. Dabei spielen die Praktiken der Urteilens im Feld der Kunst eine paradigmatische Rolle. Er versammelt Beiträge von namhaften Theoretikerinnen und Theoretiker wie Luc Boltanski, Eva Geulen, Rahel Jaeggi, Bruno Latour und weiteren und erscheint am 17. Juli 2019.

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Ein gelungenes Geburtstagsgeschenk

Beim Workshop zu Ehren von Jürgen Habermas ging es auch um sein bald erscheinendes neues Buch

  • Prof. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Hauke Brunkhorst (Europa-Universität Flensburg (EUF) - Uni Flensburg)
  • Prof. em. Jürgen Habermas
  • Prof. Klaus Günther (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Armin von Bogdandy(Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. em. Jürgen Habermas
  • Prof. Charles Taylor (McGill University,Montreal) und Prof. Maeve Cook (University College Dublin)
  • Prof. Nancy Fraser (New School, New York City)
  • Prof. Christine Lafont (Northwestern University)
  • Prof. Christine Lafont (Northwestern University)
  • Prof. Peter Niesen (Universität Hamburg)
  • Prof. em. Jürgen Habermas

„Wenn es in meinem Alter ein befriedigendes Geburtstagsgeschenk gibt - dies ist eins“, sagte Jürgen Habermas am Anfang des zweitägigen Workshops zu seinen Ehren, der im Gebäude des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“ stattfand. Veranstaltet wurde dieser von dessen Co-Sprecher und Habermas-Schüler, dem politischen Philosophen Rainer Forst, durch dessen Leibnizpreis-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“ in Kooperation mit dem Exzellenzcluster. Forst hatte nach eigener Aussage noch nie zuvor so schnelle und so begeisterte Zusagen für eine wissenschaftliche Konferenz bekommen.

Der Workshop begann einen Tag nach dem vielbeachteten öffentlichen Vortrag von Jürgen Habermas. Die Teilnehmerliste liest sich wie ein Who is Who der Kritischen Theorie verschiedener Generationen und Schwerpunktsetzungen. Um nur einige zu nennen: Aus den USA angereist waren die Philosophinnen Nancy Fraser (New York) und Seyla Benhabib (Yale), aber auch Richard Bernstein (New York), Peter Gordon (Harvard), Andrew Arato (New York, Jean Cohen (New York) und Thomas McCarthy (Chicago) - und nicht zu vergessen Charles Taylor, auch er schon eine Legende. Aus Deutschland kamen unter anderem Hauke Brunkhorst, Claus Offe und Oskar Negt und von den Frankfurter Normativen Ordnungen neben Rainer Forst dessen Co-Sprecher Klaus Günther sowie Armin von Bogdandy, Günter Frankenberg, Axel Honneth, Matthias Lutz-Bachmann, Christoph Menke, Darrel Moellendorf, Martin Saar, Thomas Schmidt und Martin Seel. Ebenfalls angereist waren u.a. die ehemaligen Habermas-Schüler Cristina Lafont (Evanston), Peter Niesen (Hamburg) und Pauline Kleingeld (Groningen).

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„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ Die vielbeachtete Rede von Jürgen Habermas an der Goethe-Universität im Wortlaut

  • Prof. em. Jürgen Habermas, Philosoph und Soziologe
  • Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Staatssekretärin Ayse Asar, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Staatssekretärin Ayse Asar, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Rolf van Dick (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Simone Fulda (Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Brigitte Hückmann und Prof. Manfred Erb (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

„Das akademische Ereignis des Jahres“, hieß es in den Zeitungen der folgenden Tage. Und in der Tat, dass der „berühmteste lebende Philosoph“ Jürgen Habermas („Die Zeit“) einen Tag nach seinem Geburtstag an seine alte Wirkungsstätte kam, sorgte für ein hohes Medienecho und immenses Publikumsinteresse; rund 3000 Menschen verfolgten den Auftritt des Jubilars im Hörsaalzentrum, viele von ihnen via Livestream. Aber auch die Rede selbst schien einen Nerv zu treffen und darf als Beispiel gelten für den nach wie vor dringend notwendigen „öffentlichen Gebrauch der Vernunft“, von dem Rainer Forst, Professor für politische Philosophie und Schüler Habermas‘, nach Grußworten von Präsidentin Birgitta Wolff und Staatssekretärin Ayse Asar, in seinen einleitenden Worten sprach.

Mit der freundlichen Genehmigung von Professor Habermas stellen wir hier das Manuskript seiner Rede „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ zur Verfügung (auch die Aufzeichnung der Gesamtveranstaltung ist hier abrufbar.) Im Anschluss an seine philosophischen Ausführungen, in denen er Kant, Hegel und Marx mit Blick auf aktuelle Anforderungen miteinander ins Gespräch brachte, ließ Habermas in einer persönlichen Bemerkung seine Erfahrungen in Frankfurt und an der Goethe-Universität Revue passieren, wo er nach eigener Aussage insbesondere in den frühen 80er Jahren „die befriedigendste Zeit“ seines akademischen Lebens verbracht hat. In diesem ebenfalls hier dokumentierten Manuskript betonte Habermas ferner, „dass eine Universität mehr ist als eine vom Wissenschaftsrat beurteilte Anstalt für Forschung und Lehre“. Mit Blick auf ihre Entstehungsgeschichte und ihren Gründungsgeist gab sich Habermas optimistisch, dass an der Goethe-Universität „auch ein Jahrhundert später ein ähnliches intellektuelles Milieu“ sprießen könne, „das sich nicht planen lässt, das aber seine schützenden Nischen braucht – und verdient“.

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„Frankfurt European Conference“ untersucht ab 2020 die Zukunft Europas

Ab Sommer des kommenden Jahres veranstalten das Center for Applied European Studies (CAES) der FUAS, die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Mitglieder des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ die „Frankfurt European Conference.“ Zu den Initiatoren gehören Prof. Nicole Deitelhoff, Direktorin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Prof. Rainer Forst, Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Prof. Michel Friedman, geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES).
Bei der international besetzten Konferenz sollen WissenschaftlerInnen, Intellektuelle, PolitikerInnen, KünstlerInnen, EntscheidungsträgerInnen und vor allem BürgerInnen zusammenkommen, um über die zentralen Entwicklungen und aktuellen Herausforderungen Europas zu sprechen.
Nach dem Vorbild der Münchener Sicherheitskonferenz soll so ein Denkraum geschaffen werden, um offen und interdisziplinär über die Zukunft Europas zu diskutieren. Mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung und der Pluralität der einbezogenen Perspektiven möchte die Konferenz zu einer demokratischen Debatten- und Streitkultur über das zukünftige Europa beitragen. Auch verschiedene skeptische und kontroverse Meinungen sollen zu Wort kommen.
Die erste Konferenz soll am 4. und 5. Juni 2020 abgehalten werden unter dem Titel „Europe’s Future: Democracy“. Fortan wird sie jährlich unter wechselnden Themen zur Zukunft der EU und Europas stattfinden. Dabei sollen Fragen wie „Wie demokratisch ist die EU?“ und „Welche Ideen und Projekte könnten helfen, um sie demokratischer zu gestalten?“ diskutiert werden. Vor dem Hintergrund des Demokratiedefizits der EU könnten durch die Konferenzen wichtige Impulse entstehen, um die Union auch langfristig für die Menschen in Europa attraktiver zu machen.

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Professor Maimako - Vizekanzler der Universität Jos - besucht die Goethe-Universität

Der Vizekanzler der University of Jos Prof. Sebastian Seddi Maimako besuchte am 17. Juni 2019 gemeinsam mit Prof. Tor Iorapuu (Theatre and Film Arts Department, University of Jos) die Goethe-Universität. An dem Treffen nahmen auch Prof. Dr. Rolf van Dick (Vizekanzler der Goethe-Universität), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters) und Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) teil. Im kommenden Wintersemester beginnt die Kooperation zwischen der University of Jos, dem Nigerian Film Institute und der Goethe-Universität aus der das Projekt „Archival Studies Master Program Jos“ hervorgeht.
Aus dem Zusammentreffen ergab sich ein reger Austausch über aktuelle Forschung der beiden Universitäten und es wurden Anknüpfungspunkte für zukünftige gemeinsame Projekte diskutiert. Mit dem Master Programm, zu dem zusätzlich auch ein Austauschprogramm für Studierende zwischen Frankfurt und Jos in naher Zukunft geplant ist, wird der Ausbau eines internationalen, filmkulturellen Netzwerks angestrebt. Nigerias Filmindustrie gehört zu den produktionsstärksten Filmbranchen weltweit.

Zur Meldung der Goethe-Universität: Hier...

"Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.–18. Jh.)" herausgegeben von PD Dr. Cecilia Cristellon und Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte erschienen

Hervorgegangen aus dem Forschungsprojekt "Die Bibel als norma normans" und einer internationalen Tagung am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" ist kürzlich der Band "Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.–18. Jh.)" herausgegeben von PD Dr. Cecilia Cristellon und Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen. In dem Band beschreiben die Autorinnen und Autoren wie sich die Anerkennung der Menschenwürde und Grundrechte bereits im Europa der Frühen Neuzeit ausprägten. Ausgehend von Untersuchungen der juristischen und theologischen Dimension von Begriffen wie »Gewissen« oder »Gerechtigkeit« bietet der Band zudem einen Einblick in die frühneuzeitliche Erfahrung von Grundrechten und in die auf Normenvielfalt innerhalb der christlichen Konfessionen und des Judentums beruhenden Praktiken, die bisweilen damit verbunden wurden.

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Hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn wird Schirmherrin des wissenschaftlich-künstlerischen Projektes „Making Crises Visible"

Die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn übernimmt die Schirmherrschaft für das Projekt "Making Crises Visible" des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“, das federführend vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) koordiniert und gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) unter Beiteiligung der Goethe-Universität Frankfurt und des Exzellenzclusters „Herausbildung normativer Ordnung“ sowie weiterer Partner entwickelt wird.  
Durch unterschiedliche künstlerische Zugänge sollen in dem wissenschaftlich-künslerischen Projekt die Verfahren und Ergebnisse exemplarischer Forschung aus den genannten Institutionen visualisiert werden, um ein Bewusstsein für die nicht nur lähmende, sondern auch aktivierende Kraft von Krisen zu schaffen.
Die im Projekt entstandenen „Wissens-Kunst-Objekte“ werden im Frühjahr 2020 im Senckenberg Museum ausgestellt und von einem veranstalterischen Rahmenprogramm begeleitet. Zur Eröffnung wird die Ministerin ein Grußwort sprechen.

Zur Pressemitteilung der HSFK: Hier...
Zur Projektwebsite "Making Crisis Visible": Hier...

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019

Jürgen Habermas ist der wichtigste deutsche Philosoph der Gegenwart und einer der weltweit meistzitierten Intellektuellen. Die politischen Debatten der Bundesrepublik hat er entscheidend mitgeprägt. Aus Anlass seines 90. Geburtstags kommt Professor Habermas an die Goethe-Universität, wo er bis zu seiner Emeritierung forschte und lehrte. Auf dem Programm steht auch ein öffentlicher Vortrag des Jubilars mit dem Titel „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ am Mittwoch, den 19. Juni 2019, um 18.00 Uhr im Hörsaalzentrum (HZ 1) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
In seinem Vortrag greift Jürgen Habermas ein klassisches Thema der praktischen Philosophie auf, das in seinem Werk eine große Rolle spielt. Ausgehend von der Kontroverse zwischen Kant und Hegel stellt er die Frage, wie sich die Prinzipien moralischer und politischer Autonomie zu der „sittlichen“ Realität historisch situierter Gemeinwesen verhalten. Er plädiert für den Vorrang von Prinzipien der Gerechtigkeit vor Imperativen sozialer Integration und zieht daraus Schlüsse für unsere Gegenwart.

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Friedensgutachten 2019 fordert friedenspolitische Initiative der Bundesregierung

In dem Friedensgutachten 2019, das am 4. Juni in Berlin unter dem Titel „Vorwärts in die Vergangenheit / Frieden braucht Partner“ vorgestellt wurde, fordern die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute die Bundesregierung auf, sich aktiver in die internationale Sicherheitspolitik einzubringen.
Zu den Herausgebern, die das Friedensgutachtens bei der Bundespressekonferenz präsentierten, gehören neben Prof. Dr. Tobias Debiel (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg Essen),  Prof. Dr. Ursula Schröder (Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg) und Prof. Dr. Conrad Schetter (Bonn International Center for Conversion), auch Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Prof. Dr. Christopher Daase von Seiten des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dessen Partnerinstition der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.
Seit 1987 analysiert das Friedensgutachten aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und trifft Empfehlungen für die Politik. Es wird vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, dem BICC (Bonn International Center for Conversion), dem IFSH (Institut für Friedens- und Sicherheitspolitik) und dem INEF (Institut für Entwicklung und Frieden) herausgegeben und von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) gefördert.

Das Friedensgutachten 2019 zum Download: Hier...
Zur Pressemitteilung der HSFK: Hier...

Cambridge University Press veröffentlicht Lexikon zu Jürgen Habermas

Der Verlag Cambridge University Press hat im Jahr seines 90. Geburtstages ein umfassendes Lexikon über den Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas herausgebracht. Das Kompendium wurde ihm nun feierlich auf einer Präsentation des Lexikons im Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität von den beiden Herausgebern Amy Allen und Eduardo Mendieta persönlich überreicht.
Das Werk enthält in etwa 200 Einträge, die die grundlegenden Konzepte, Kategorien und Themen Habermas‘ erklären sowie fachliche und intellektuelle Kontexte heruasarbeiten. Besprochen werden im Kapitel »Names Associated« auch die Frankfurter Philosophen und Mitglieder des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" Axel Honneth und Rainer Forst.
Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität und Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, betonte, dass das „Cambridge Habermas Lexicon“ die überragende Bedeutung Habermas‘ zeige: „Ja, ich möchte so weit gehen und feststellen, dass Jürgen Habermas sogar der weltweit wichtigste Philosoph unter den heute lebenden Philosophen ist. Und wir dürfen stolz darauf und dankbar dafür sein, dass er ein Mitglied des Instituts für Philosophie der Goethe-Universität und ein häufiger Gast auch am Forschungskolleg Humanwissenschaften sowie des Frankfurter Exzellenzclusters ‚Die Herausbildung normativer Ordnungen’ ist. Wir haben alle von ihm bis auf den heutigen Tag unendlich viel gelernt.“

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Dr. Thomas Biebricher "The Political Theory of Neoliberalism" am 29. Mai 2019

Innerhalb des nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" stellt PD Dr. Thomas Biebricher am 29. Mai 2019 um 12 Uhr sein im Februar dieses Jahres bei Stanford University Press veröffentlichtes Buch "The Political Theory of Neoliberalism" vor. In dem Buch untersucht Biebricher die verbreitete negative Konnotation des Begriffs "Neoliberalismus" und zeigt auf welche politische Dimensionen dem Begriff und der Kritik an ihm innewohnen.

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Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Kamingespräch des Frauennetzwerks mit Prof. Helen Longino am 28. Mai 2019 um 13 Uhr

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" lädt gemeinsam mit dem Institut für Philosophie der Goethe-Universität und dem Cornelia Goethe Centrum interessierte Frauen am Dienstag, den 28. Mai 2019, um 13 Uhr zu einem Kamingespräch in den Forschungsbau "Normative Ordnungen" ein. Zu Gast sein wird Prof. Helen Longino (Clarence Irving Lewis Professor of Philosophy at Stanford University).
In der Reihe "Kamingespräche" berichten Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Projekt “VICTOR-E” untersucht in Zukunft die Kriegszerstörung und den Wiederaufbau im nichtfiktionalen Film

Aus insgesamt 300 Bewerbungen wurde das Projekt „VICTOR-E Visual Culture of Trauma, Obliteration and Reconstruction in Post-WW II Europe“, welches unter der Leitung von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) auch am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ angesiedelt wird, als eines von 22 Projekten innerhalb des Förderlinie HERA (Humanities in the European Research Area) des Forschungsförderprogramms Horizon 2020 bewilligt und wird bis 2022 mit insgesamt einer Million Euro gefördert. 
Das Forschungsprojekt entsteht in Kooperation der Goethe-Universität mit der Università degli Studi di Udine, der Academy of Sciences of the Czech Republic und der Université Paris 1 – Sorbonne Panthéon. Das Frankfurter Teilprojekt übernimmt dabei die Koordination und wird etwa die Hälfte der bewilligten Fördersumme erhalten.

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Welche Auswirkungen hat Künstliche Intelligenz?

Am 14. Mai 2019 fand an der TU Darmstadt ein Austauschtreffen statt, bei dem die Frage möglicher Auswirkungen Künstlicher Intelligenz diskutiert wurden. Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Dr. Niklas Schörnig (Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Programmbereich Internationale Sicherheit) vertraten dabei das Forschungsnetzwerk „Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz (NO:KI)."
Anlässlich des Wissenschaftstag Künstliche Intelligenz an die TU Darmstadt tauschten sich Führungskräfte aus Ministerien, Medien und staatlichen Organisationen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Rhein-Main-Universitäten zu Funktionsweise und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz aus, wobei u.a. über den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt und die Rechtsprechung gesprochen wurde.

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Buchpräsentation "Das Humboldt Forum und die Ethnologie" im Weltkulturen Museum

Am 22. Mai 2019 wird um 19 Uhr im Weltkulturen Museum das im Februar erschienene Buch "Das Humboldt Forum und die Ethnologie" vorgestellt, das aus einer ethnologischen Perspektive heraus die Entstehung des Humboldt Forums und seine Bedeutung für die Museums- und die Universitätsethnologie verhandelt. Drei der Autoren, Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kohl (Professor emeritus für Kultur- und Völkerkunde an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Johann Michael Möller (Hörfunkdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks a.D.) und Prof. Gereon Sievernich (Kurator des Hauptstadtkulturfonds, ehemaliger Direktor des Martin-Gropius-Baus (MGB)), werden im Rahmen eines Podiumsgesprächs einige der Streitpunkte, auf die sie im Buch Bezug nehmen, nachzeichnen und diskutieren. Moderieren wird die Diskussion Dr. Eva Charlotte Raabe (Kommissarische Leitung und Kustodin Ozeanien, Weltkulturen Museum).

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Christoph Burchard ist neuer Goethe-Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität

Im Rahmen eines Empfangs zur Eröffnung des Sommersemsters wurde Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität sowie Principal Investigator am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen) am vergangenen Montag, dem 6. Mai 2019, von Prof. Simone Fulda, Vizepräsidentin der Goethe-Universität und Kollegsdirektor Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann als neuer Goethe-Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität begrüßt und vorgestellt. Burchards Forschungsprojekt im Rahmen des Fellowships trägt den Titel „Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz“ und untersucht wie sich bestehende normative Ordnungen durch Künstliche Intelligenz ändern, wie sie reguliert werden kann und welche normativen Ordnungsvorstellungen KI-Applikationen unterliegen. Das Projekt steht in inhaltlichem Zusammenhang mit dem Aufbau des interdisziplinären Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI", von dem ein Teil am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" angesiedelt wird.

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"Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" erhält den Preis „GWI International“ zur Förderung der Übersetzung ins Englische

Das von Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) verfasste Buch "Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" wurde von der Jury "Geisteswissenschaften International" des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für die Förderung der Übersetzung ins Englische ausgewählt.
In dem Buch geht Peukert der Frage nach, in welcher Weise Werke, Erfindungen und andere Schutzgegenstände des 'geistigen Eigentums' existieren. Er zeigt, dass die Vorstellung von abstrakten Immaterialgütern eine sprachliche Konstruktion darstellt, die sich erst im 18. Jahrhundert herausbildete. Ihr alleiniger Zweck besteht darin, ein Eigentumsobjekt zu fingieren. Am 12. Juli 2018 wurde das Buch im Rahmen eines Book lɔ:ntʃ des Exzellenzclusters vorgestellt.

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Von der ‚Geistig-Moralischen Wende‘ zur Erschöpfung des deutschen Konservatismus" - Nächste Goethe Lecture Offenbach am 16. Mai 2019

PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") befasst sich in der nächsten Goethe Lecture Offenbach am 16. Mai 2019 um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach mit der Geschichte des deutschen Konservatismus in der jüngeren Vergangenheit. Er untersucht in seinem Vortrag, inwieweit der Konservatismus sich tatsächlich in einer Krise befindet, worin genau diese gegebenenfalls besteht und wo die Ursprünge liegen. Von der deutschen Nachkriegszeit über die "Geistig-moralische Wende", die von der Regierung Kohl/Genscher zu Beginn der 1980er verkündet wurde, bis zum ernüchternden Ergebnis der Union bei der letzten Bundestagswahl skizziert Biebricher eine konitnuierliche Auszehrung des Konservatismus und gibt einen Ausblick auf mögliche Zukunftsaussichten sowie die Auswirkungen auf die liberale Demokratie in Deutschland insgesamt.   

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"The Crisis of Non-Proliferation – How to Build a New Nuclear Order?" - Nächster Crisis Talk am 15. Mai 2019 in Brüssel

"The Crisis of Non-Proliferation – How to Build a New Nuclear Order?" Dieser Frage geht der nächste Crisis Talk am 15. Mai 2019 um 12.30 Uhr in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union nach. Prof. Dr. Christopher Daase (Prinicipal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) wird einen Impulsvortrag halten, der von einem Podiumsgespräch mit Elizabeth Konstantinova (Europäischer Auswärtiger Dienst) und Dr. Tytti Erästö (Stockholm International Peace Research Institute) gefolgt wird.
Die nukleare Weltordnung befindet sich in einer Krise. Abrüstungsverträge werden verletzt oder beendet. Es ist darüber hinaus umstritten, wie das Ziel einer Welt ohne oder mit weniger Atomwaffen erreicht werden könnte. Welche sind die konkreten Schritte zur Überwachung, Überprüfung oder Verbannung nuklearer Waffen? Wie kann die bestehende Atomordnung erneuert werden, um das Ziel eines „Global Zero“ zu erreichen? Welche Kooperationsformen eignen sich, um die Interessen der Staatengruppen zu diskutieren, die über Atomwaffen verfügen, und derjenigen, die atomwaffenfrei sind?

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Intervention der Römerberggespräche "Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?" - Exzellenzcluster erneut Partner

Der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ beteiligt sich am Samstag, dem 11. Mai 2019, erneut an einer Intervention der Römerberggespräche, die ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt stattfindet. Unter dem Titel "Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?" nehmen die Römerberggespräche an diesem Tag die bevorstehende Europawahl zum Anlass danach zu fragen, was Europa angesichts des drohenden Brexits und der schwindenen Einigkeit noch zusammenhält. Von Seiten des Forschungsverbundes wird Prof. Dr. Stefan Kadelbach (Professor für Öffentliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) mögliche Szenarien für die Zukunft Europas beleuchten.

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Vorlesungsreihe "Kino": "Fragile Kooperationen: Produktionskrisen des Kinos" beginnt am 30. April 2019

"Fragile Kooperationen: Produktionskrisen des Kinos" lautet der Titel der nächsten Vorlesungsreihe "Kino", die von Prof. Dr. Angela Keppler (Principal Investigator des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professorin für Mediensoziologie der Universität Mannheim), Prof. Dr. Christoph Menke (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Martin Seel (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) organisiert wird. An vier Terminen nehmen die Vortragenden die Diagnose einer "Fragilität normativer Ordnungen" zum Anlass, die Krisenhaftigkeit solcher Ordnung an dem Mikrokosmos der an der Produktion von Filmen beteiligten Akteure zu untersuchen und zeigen dies exemplarisch an Kinofilmen, die das Scheitern oder Misslingen solcher Produktionen in fiktionalen und dokumentarischen Formen zum Thema haben. Die Reihe beginnt am 30. April um 19 Uhr im Kinosaal des MUSEUM MMK mit Prof. Dr. Lisa Gotto und ihrem Vortrag "Fragile Zeitlichkeiten".

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Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz" im Sommersemester 2019

Die Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" beginnt am 24. April 2019 um 18.15 Uhr in HZ 6 im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In der Vortragsreihe wird der Eindruck einer Krise der Demokratie ins Zentrum gestellt. Fragen wie "Wie soll nach dieser Krise der Demokratie, wie wir sie kannten, staatsbürgerschaftliche Zugehörigkeit organisiert sein, wie kann soziale Teilhabe gewährleistet werden und auf welchen staatlichen und überstaatlichen Ebenen ist Demokratie überhaupt grundsätzlich realisierbar?" sollen untersucht und beantwortet werden.
Konzipiert wurde die Reihe von Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen").

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Aufbau des interdisziplinären Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI"

Unter dem Titel "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" fördert der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ den Aufbau eines interdisziplinären Forschungsnetzwerks unter der Betreuung von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Das Forschungsnetzwerk verfolgt das Ziel, informationstechnische und normative Grundlagen, sowie Auswirkungen von KI zu erforschen. Im Zentrum sollen dabei drei verzahnte Fragenkomplexe stehen, die „Normative Ordnungen in KI“, „Normative Umordnungen durch KI“ und „Normative Umordnungen von KI“ in den Fokus nehmen wollen.
Das Forschungsnetzwerk NO:KI basiert auf einer Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt. Darüber hinaus sind weitere nationale und internationale Kooperationen in Planung, die unter anderem zu einer Vernetzung in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik beitragen soll. Am 19. Februar fand an der Goethe-Universität Frankfurt ein Gründungsworkshop statt, in dem das Projekt vorgestellt wurde, Gemeinsamkeiten und Überschneidungen der Forschungsinteressen der Anwesenden identifiziert und weitere Projektschritte, wie die Identifikation weiterer Projektpartner und die Planung von Veranstaltungen besprochen wurden.

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22. Frankfurter Stadtgespräch "Das Verbrechen des Holocaust verjährt nicht - Die Aufgaben von Historie und Justiz"

PD Dr. Boris Burghardt (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsinformatik, Humboldt-Universität zu Berlin), Günther Feld (Staatsanwalt a.D., Rechtsanwalt) und Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen") werden das 22. Frankfurter Stadtgespräch unter dem Titel "Das Verbrechen des Holocaust verjährt nicht - Die Aufgaben von Historie und Justiz" am 25. April 2019 um 19 Uhr im Historischen Museum Frankfurt führen. Moderieren wird Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen").
In dem Gespräch werden die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und Fragen von Schuldzuschreibungen seit dem Jerusalemer Prozess des Jahres 1961 und den wenig später beginnenden Frankfurter Auschwitz-Prozessen sowohl aus historischer als auch aus juristischer Perspektive in den Blick genommen und diskutiert wie sich Geschichtswissenschaft und Justiz insbesondere auch den jüngsten Relativierungsversuchen und der Gefahr eines wachsenden Antisemitismus gegenüber verhalten sollten.

Weitere Informationen: Hier...

Ayelet Shachar mit Leibniz-Preis 2019 ausgezeichnet

Wie am 6. Dezember 2018 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bekannt gegeben wurde, ist Prof. Dr. Ayelet Shachar, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerin 2019. Am heutigen Tag wurde der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis feierlich in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin verliehen. Shachar wurde damit für ihre "multidisziplinären Arbeiten zu Staatsbürgerschaft und rechtlichen Rahmenbedingungen in multikulturellen Gesellschaften als eine der führenden Expertinnen auf diesem Gebiet ausgezeichnet" ausgezeichnet. Am kommenden Freitag, dem 15. März 2019, trägt Shachar auf dem dritten Goethe-Göttingen Exchange "The Contours of Citizenship" zu "The Marketization of Citizenship" vor. Kommentieren werden Dr. Eszter Kollár (KU Leuven) und Prof. Dr. Rainer Forst (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt).

Zur Meldung vom 6. Dezember 2018 mit weiteren Informationen: Hier...

Goethe Lecture Offenbach mit Dr. Peer Illner am 20. März 2019

"Krise und Gesellschaft: Eine Katastrophengeschichte" lautet der Titel der nächsten Goethe Lecture Offenbach mit Dr. Peer Illner (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") am 20. März 2019 um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach am Main. Unter Bezug auf zeitgenössische Fallstudien von "Hurricane Katrina" bis "Superstorm Sandy" untersucht Illner in seinem Vortrag was passiert, wenn sich die USA in Zeiten des anthropogenen Klimawandels aus der Katastrophenhilfe schrittweise zurückziehen und die Zivilgesellschaft in Zukunft selber für ihren Katastrophenschutz aufkommen muss.

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Dr. Frieder Vogelmann übernimmt Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie

Dr. Frieder Vogelmann übernimmt im Sommersemester 2019 die Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Gastprofessur dient der Vermittlung der historischen Dimensionen und der aktuellen Perspektiven kritischer Gesellschaftstheorie in der Tradition der Frankfurter Schule im Lehrangebot des Fachbereichs und wird beauftragt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Dr. Frieder Vogelmann war von 2009 bis 2012 Stipendiat in der Nachwuchsgruppe „Variationen und Transformationen des Neoliberalismus“ am Exzellenzcluster „Die Herausbildungen normativer Ordnungen” und wurde 2012 mit einer Arbeit zum Thema „Im Bann der Verantwortung“ am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert.

„The Contours of Citizenship”. Dritter Goethe-Göttingen Critical Exchange am 15. März 2019

In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen findet am 15. März 2019 der dritte Goethe-Göttingen Critical Exchange am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Frankfurt am Main statt.  Mit international renommierten Expertinnen und Experten werden unter dem Titel „The Contours of Citizenship” Fragen wie "Wie käuflich ist die Zugehörigkeit zu einem Staat, wie religiös „neutral“ sollen und können liberale Gesellschaften sein, und was sind die Bedingungen dafür, dass sich soziale Gruppen nicht von den Institutionen eines Staates ausgeschlossen und entsprechend entfremdet sehen?" analysiert und diskutiert. 
Organisiert wird die Konferenz von Prof. Dr. Ayelet Shachar (Direktorin des Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), die zwei Tage vorher, am 13. März, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019 verliehen bekommen wird, und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

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Videoaufzeichnungen der Ringvorlesung "The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century" vollständig abrufbar

Die Videoaufzeichnungen der Ringvorlesung "The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" aus dem Wintersemester 2018/2019 sind nun vollständig über den Youtube-Kanal des Clusters abrufbar.
Innerhalb der Reihe befassten sich Prof. Michael Mann (University of California, Los Angeles), Prof. Elisabeth J. Wood (Yale University), Prof. Christopher Daase ("Normative Orders" Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Prof. Matthew A. Evangelista (Cornell Universit), Prof. Stathis N. Kalyvas (University of Oxford) und Prof. Jennifer M. Welsh (McGill University, Montreal) mit dem Wandel von Krieg und politischer Gewalt.  

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Zu den Videoaufzeichnungen der einzelnen Termine: Hier...

"Das Humboldt Forum und die Ethnologie" von Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl et al. erschienen

Anfang dieses Monats ist das Buch "Das Humboldt Forum und die Ethnologie. Ein Gespräch zwischen Karl-Heinz Kohl, Fritz Kramer, Johann Michael Möller, Gereon Sievernich und Gisela Völger" im kula Verlag, Frankfurt am Main, erschienen. In dem Band wirft Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl (Professor für Enthnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) gemeinsam mit den weiteren Autoren einen ethnologischen Blick auf die Entstehung des Humboldt Forums und seine Bedeutung für die Museums- und die Universitätsethnologie. Im Zentrum steht dabei der langwierige Streit um die völkerkundlichen Sammlungen und die damit verwobene koloniale Verantwortung sowie die Frage nach der Restitution der Objekte.

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Prof. Dr. Hartmut Leppin erhält Erwin-Stein-Preis 2019

Prof. Dr. Hartmut Leppin (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) erhält in diesem Jahr den Erwin-Stein-Preis. Die Verleihung findet am 13. März 2019 um 17 Uhr c.t. im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Der Erwin-Stein-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich für eine hervorragende interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeit, die ein philosophisches, staatsrechtlich-politologisches, religiöses, literarisches oder naturwissenschaftliches Thema zum Gegenstand hat, verliehen. Hartmut Leppin wird für seine Forschungen zur Polyphonie des frühen Christentums ausgezeichnet. In der Begründung der Erwin-Stein-Stiftung heißt es hierzu "Seine Forschungen zur Polyphonie des frühen Christentums - insbesondere zu den orientalischen Christentümem - stellen und durchdringen fundamentale theologische, historische und politische Fragen, vor allem jene nach der Transformation antiker Religion, dem Phanomen religioser Toleranz und den Beziehungen zwischen religiosen und politischen Formationen."

Kamingespräch des Frauennetzwerks mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff am 7. März 2019 um 14 Uhr

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"  lädt interessierte Frauen am Donnerstag, dem 7. März 2019, um 14  Uhr zu einem Kamingespräch in den Forschungsbau "Normative Ordnungen" ein. Zu Gast sein wird Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Leiterin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung).
In der Reihe "Kamingespräche" berichten Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Thomas Biebricher untersucht in seinem neuen Buch die Erschöpfung des deutschen Konservatismus

Zum Ende letzten Jahres veröffentlichte Dr. phil. Thomas Biebricher sein neues Buch „Geistig-moralische Wende: Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus“ bei Matthes und Seitz, welches nun in die ZEIT Sachbuch-Bestenliste für Februar aufgenommen wurde. Thomas Biebricher ist Postdoktorand des Exzellenzclusters und forscht zum Thema „Die politische Theorie des Neoliberalismus – Die Krise des Konservatismus“. Der Politikwissenschaftler hinterfragt in seinem Buch was mit dem Konservatismus in den letzten 35 Jahren geschehen ist. Er attestiert dem Konservatismus eine Identitätskrise und stellt fest, dass ähnliche Vorwürfe bereits zur Kohl-Ära laut wurden. Mit seinen Untersuchungen geht er zurück bis in die alte Bundesrepublik und die Wendezeit und liefert Erklärungen für die steigende Orientierungslosigkeit zwischen Neue Rechte und Neoliberalismus. Sein Buch „Neoliberalismus zur Einführung“ (Junius Verlag) erschien bereits in dritter erweiterter Auflage.

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Buchvorstellung von "Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus" mit Prof. Dr. Norbert Frei, Dr. Franka Maubach, PD Dr. Christina Morina und Dr. Maik Tändler am 25. Februar 2019

"Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus" lautet der Titel des von Prof. Dr. Norbert Frei, Dr. Franka Maubach, PD Dr. Christina Morina und Dr. Maik Tändler verfassten Buches, das am 22. Februar 2019 bei Ullstein erscheinen wird. Anlässlich der Veröffentlichung veranstaltet der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut zur „Geschichte und Wirkung des Holocaust“, den Ullstein Buchverlagen und der Deutschen Nationalbibliothek am 25. Februar 2019 um 19.30 Uhr ein Podiumsgespräch im Vortragssaal der Deutschen Nationalbibliothek moderiert von Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen").
Prof. Dr. Norbert Frei ist seit dem 1. November 2018 Fellow des Clusters in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sybille Steinbacher und arbeitet zu einem Forschungsprojekt mit dem Titel "“Niemand will Nazi gewesen sein”. Die Nachgeschichte des Dritten Reiches".

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Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez wird neue Präsidentin des Consejo de Estado in Kolumbien

Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez ist seit 2013 Bundesrichterin in Kolumbien und war zuvor Vorsitzende der für Wahlangelegenheiten zuständigen 5. Kammer des Consejo de Estado de Colombia, dem Staatsrat Kolumbiens. Sie leitete bedeutende Prozesse wie die Nichtigkeitsklage gegen die Ergebnisse der Volksabstimmung für den Frieden in Kolumbien. Zudem war sie Vizepräsidentin der Nationalen Kommission für Kontrolle und Wahlangelegenheiten der Generalstaatsanwaltschaft und Richterin am Nationalen Wahlrat und lehrte an verschiedenen kolumbianischen Universitäten.
Im November des vergangenen Jahres war sie Fellow in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Während ihres Fellowships hielt sie verschiedene Vorträge zum Friedensprozess und zum demokratischen System in Kolumbien und in diesem Zusammenhang zur Rolle der Wahlgerichtsbarkeit im Postkonflikt.
Bei der Wahl am 22. Januar setzte sie sich gegen den amtierenden Vizepräsidenten des Consejo de Estado Ramiro Pasos Guerrero durch, der der Tradition entsprechend das Präsidentenamt übernehmen sollte, und übernimmt nun die Leitung des Consejo de Estado in Bogotá, Kolumbien.
Im Anschluss an ihre Wahl erklärte sie ihre Absicht, jedes von der Regierung vorgelegte Justizreformprojekt zu prüfen. Zudem will sie weiter daran arbeiten, die Justiz den Bürgerinnen und Bürgern ihres Landes näher zu bringen.
Der Exzellenzcluster gratuliert ihr herzlich zu ihrer Wahl und wünscht ihr für ihren weiteren beruflichen Lebensweg alles Gute.

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Nächster Crisis Talk "Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?" am 19. Februar

"Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?" lautet der Titel des nächsten Crisis Talk am 19. Feburar 2019 um 12.30 Uhr in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union. Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) wird einen Impulsvortrag vor dem anschließenden Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Ulrike Guérot (Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems, Gründerin European Democracy Lab) halten. Im Zentrum der Diskussion wird die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 stehen, die auch eine Abstimmung über den politischen und gesellschaftlichen Umgang Europas mit Krisen sein wird.

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Dr. Franziska Fay und Dr. Patrick Sachweh als Vertreterin und Vertreter im Dirketorium des Exzellenzclusters gewählt

 

 

 

 

 

 

 


Am 14. Januar 2019 wurden Dr. Franziska Fay und Dr. Patrick Sachweh als zukünftige Mitarbeitervertreterin und Mitarbeitervertreter der Postdoktorandinnen und Postdoktoranden im Dirketorium des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" einstimmig gewählt.
Dr. Franziska Fay tritt damit die Nachfolge von Dr. Matthias C. Kettemann LL.M. (Harvard) an, Dr. Patrick Sachweh führt sein Amt fort.

Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Hartmut Leppin "Die frühen Christen - Von den Anfängen bis Konstantin" am 24. Januar 2019

Prof. Dr. Hartmut Leppins (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) Buch "Die frühen Christen - Von den Anfängen bis Konstantin" (C.H. Beck) wird am 24. Januar 2019 um 12.30 Uhr in einem "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" vorgestellt. Darin untersucht Leppin das Wirken und die Irritationen, die die antiken Christen auslösten aber auch wie sich die anfangs kleine und sozial schwache Gruppe aus der Peripherie ausbreiten konnte.

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Prof. Dr. Norbert Frei spricht am 24. Januar 2019 zur Nachgeschichte des "Dritten Reiches"

Unter dem Titel "Niemand will Nazi gewesen sein." Überlegungen zur Nachgeschichte des "Dritten Reiches" spricht Professor Norbert Frei (Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena) am 24. Januar 2019 über die Distanzierung des deutschen Volkes gegenüber dem NS-Regime in der Nachgeschichte des Zweiten Weltkriegs.
Prof. Dr. Norbert Frei ist gegenwärtig Fellow am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und arbeitet an einer Monographie, die innerhalb der Reihe “Die Deutschen und der Nationalsozialismus", die seit 2015 im Verlag C.H. Beck München unter der Herausgeberschaft von Frei erscheinen wird.
Der öffentliche Vortrag findet um 18.30 Uhr in Raum 1.801 des Casino-Gebäudes auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt und wird veranstaltet vom Exzellenzcluster und dem Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust.

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"1968 in an Expanded Field"- Vortrag von Prof. Martin Jay am 17. Januar 2019 am Exzellenzcluster

Am 17. Januar 2019 ist Professor Martin Jay (UC Berkeley) zu Gast am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Der Historiker von der University of California, Berkeley wird in seinem Vortrag "1968 in an Expanded Field: The Frankfurt School and the Uneven Course of History" um 18.15 Uhr im Gebäude "Normative Ordnungen" die kritische Theorie im Umfeld von 1968 und darüber hinaus aus historischer und internationaler Perspektive beleuchten.
Jays Forschungen zur Ideengeschichte der „Frankfurter Schule“, insbesondere sein grundlegendes Werk "Dialektische Phantasie", das die Geschichte der Frankfurter Schule zwischen 1923 und 1950 untersucht, sowie sein jüngstes Buch "Reason after its Ecplise", gehören zu den wichtigsten Analysen und Positionsbestimmungen Kritischer Theorie.

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg "Comparative Constitutional Studies - Between Magic and Deceit" am 16. Januar 2019

Im nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" am 16. Januar um 12.30 Uhr stellt Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) sein Buch "Comparative Constitutional Studies - Between Magic and Deceit" (Edward Elgar Publishing 2018) vor. Die Buchvorstellung wird von Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Stolleis (Max-Planck-Insitut für europäische Rechtsgeschichte) übernommen.
In der Veranstaltungsreihe "Book lɔ:ntʃ" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters neuerschienene Publikationen vor. Ein interdisziplinärer Austausch schließt sich an.

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Goethe-Uni und Partnerhochschulen wollen sich zur „Europäischen Universität“ vernetzen

Die Goethe-Universität hat sich gemeinsam mit Hochschulen in Mailand, Lyon und Birmingham zu einer Allianz europäischer Hochschulen zusammengeschlossen, um in Zukunft noch intensiver zu kooperieren. Gemeinsam will man sich im Februar um den Titel „Europäische Universität“ und Förderung durch die EU bewerben. Am Montag und Dienstag trafen sich die Partner, darunter auch der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen, in Frankfurt, um Ziele und Möglichkeiten der Kooperation zu diskutieren.

Zur Pressemitteilung der Goethe-Universität: Hier...

Leibniz-Preis 2019 für Ayelet Shachar

Professorin Ayelet Shachar, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019. Das gab der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) heute in Bonn bekannt.
Der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Die offizielle Verleihung findet am 13. März 2019 in Berlin statt.
Das Göttinger MPI ist eine Partnerorganisation des Exzellenzclusters mit Sitz an der Goethe-Universität. Ayelet Shachar ist das mittlerweile siebte Mitglied des Clusters, dem der Leibniz-Preis zuerkannt wurde, davon allein fünf in der zweiten Laufzeit des Clusters seit 2012.
Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, die Sprecher des Exzellenzclusters, gratulieren der ausgezeichneten Wissenschaftlerin herzlich im Namen des Forschungsverbundes: „Die Arbeiten Ayelet Shachars haben gleichermaßen Einfluss auf die juristische wie auch auf die philosophische und politikwissenschaftliche Beschäftigung mit Migration. Sie hat sich bereits vor den aktuellen, häufig sprunghaft geführten Kontroversen fundiert mit den Herausforderungen globaler Wanderungsbewegungen beschäftigt. Wir freuen uns mit ihr über diese wunderbare Anerkennung und sind sehr glücklich, eine derart renommierte Wissenschaftlerin in unseren Reihen zu haben“.
Ayelet Shachar, so die Cluster-Sprecher weiter, habe bereits mit ihrem viel beachteten Buch „The Birthright Lottery: Citizenship and Global Inequality“ (2009) Maßstäbe gesetzt für eine moralisch und rechtlich produktive Debatte über das moderne Staatsbürgerschaftsrecht und dessen Konsequenzen für die Problematik globaler Ungleichheit.
In jüngerer Zeit werden vor allem auch ihre Beiträge zum Phänomen der „shifting borders“ international lebhaft diskutiert. Diese sich „verschiebenden“ Staatsgrenzen spielten auch eine zentrale Rolle in ihrer Keynote auf der Internationalen Jahreskonferenz des Clusters 2016. (Weitere Informationen: Hier...)

Zur Pressemitteilung der DFG: Hier...
Weitere Informationen zur Person: Hier...
Weitere Informationen zur Person auf der Website des Max-Planck-Instituts: Hier...

Nicola Fuchs-Schündeln erhält ERC Consolidator Grant

Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Professorin für Makroökonomie und Entwicklungerhält der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) hat einen mit 1,6 Mio. Euro dotierten Consolidator Grant des European Research Council (ERC) erhalten. Der ERC Consolidator Grant soll das Forschungsprojekt „Macro- and Microeconomic Analyses of Heterogeneous Labor Market Outcomes“ ermöglichen, das Verhalten und Erfolg im Arbeitsmarkt untersucht und dabei den Einfluss politischer Maßnahmen in den Blick nimmt.
„Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit darf ich Nicola Fuchs-Schündeln zu einer beachtlichen Auszeichnung gratulieren“, kommentiert Uni-Präsidentin Birgitta Wolff die Nachricht. „Nach dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat diese herausragende Wirtschaftswissenschaftlerin nun noch einen ERC Consolidator Grant nach Frankfurt geholt, das ist ein enormer Erfolg. Es zeigt die große Anerkennung, die Fuchs-Schündeln auch international genießt. Wir sind froh, diese Kollegin mit ihrem innovativen Forschungsansatz bei uns zu haben. Sie verbindet in ihren Projekten Makro- und Mikroökonomik und lenkt den Blick auf in der Ökonomie eher ungewöhnliche Fragestellungen – eine große Bereicherung für die wissenschaftliche Diskussion und für die Goethe-Universität.“

Zur Pressemitteilung der Goethe-Universität: Hier...

Exzellenzcluster begrüßt Beatrice Brunhöber als neue Principal Investigator

Die Mitgliederversammlung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" beschloss am 22. November 2018 die Aufnahme von Professorin Beatrice Brunhöber. Prof. Dr. Brunhöber ist Inhaberin des Lehrstuhls für  Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Rechtsforschung an der Universität Bielefeld und wird im Frühjahr 2019 die Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und ein Grundlagenfach am Institut für Kriminalwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt übernehmen.
Zudem wurden in der Sitzung die Fortsetzung des Postdoc-Programms sowie der Haushaltsrahmenplan 2019 beschlossen.

Daniel Ziblatt "How Democracies Die" am 10. Dezember 2018 im Exzellenzcluster "Normative Orders"

Zu Beginn dieses Jahres veröffentlichte Daniel Ziblatt, Professor an der Harvard Universität, gemeinsam mit Steve Levitsky sein neues Buch "Wie Demokratien sterben" (DVA), welches zu einem Bestseller der New York Times und mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2018 ausgezeichnet wurde. Am 10. Dezember 2018 präsentiert Ziblatt die Hauptthesen seines neuen Buchs im Exzellenzcluster „Normative Orders“ (Erdgeschoss 01+02) und stellt sie zur Diskussion.
In seiner Analyse argumentiert Ziblatt, dass Demokratien nicht mehr mit einem lauten Knall enden – etwa aufgrund einer Revolution oder eines Militärputschs. Vielmehr gehen Demokratien auf andere Weise zugrunde: Autoritäre Regime werden heute an den Wahlurnen gewählt. Die politische Lage in Venezuela, der Türkei, Ungarn, Russland und Nicaragua zeigt, dass der Zusammenbruch von Demokratien durch demokratisch gewählte Regierungen herbeigeführt werden kann. Ziblatt analysiert, wie demokratische Institutionen und Prozesse ausgehöhlt und demokratische Normen durch eine extreme Polarisierung geschwächt werden.

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Prof. Dr. Susanne Schröter gehört zu den MitbegründerInnen der "Initiative säkularer Islam"

Kurz vor Beginn der vierten Deutschen Islamkonferenz in Berlin Ende November gründete sich die "Initiative säkularer Islam", die die Diskussion um einen Islam in Deutschland wieder stärken möchte und sich für einen "zeitgemäßen" Islam, "unabhängig von ausländischen Regierungen und Organisationen" ausspricht. Zu den zehn Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern des Gründungstextes gehört neben dem Sprecher der Initiative Ali Ertan Toprak (Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände), Cem Özdemir (ehem. Bundesvorsitzender der Grünen), Seyran Ateş (Anwältin und Frauenrechtlerin) und weiteren auch Prof. Dr. Susanne Schröter (Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“).

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Buchpräsentation und Podiumsdiskussion „Molding a diabolical Messiah“ am 29. November 2018 im Künstlerhaus Mousonturm

Am 29. November 2018 um 18 Uhr wird die Campus-Veranstaltung „Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino“ mit einem Zusatztermin fortgesetzt. Unter dem Titel „Molding a diabolical Messiah“ findet im Künstlerhaus Mousonturm eine Buchpräsentation und Podiumsdiskussion mit Suely Rolnik (Philosophin und Kulturwissenschaftlerin an der Universidade Católica de São Paulo), Oliver Precht (Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München) und Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) statt.
Ausgehend von Rolniks in ihrem jüngst erschienenen Buch Zombie Anthropophagie. Zur neoliberalen Subjektivität Thesen, werden Fragen wie "Wie lässt sich der spektakuläre Zusammenbruch der brasilianischen Demokratie und der Aufstieg des Faschisten Jair Messias Bolsonaro begreifen? Welche Rolle spielt die mediale Repräsentation und die Selbstinszenierung des selbsternannten „Mythos“? Und was hat das Ganze mit dem rituellen Kannibalismus der Tupi-Völker zu tun?" im Zentrumd es Vortrags und anschließenden Gesprächs stehen.

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Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique" wird fortgesetzt

Mit "Trump's Counterrevolution: A Workshop with Prof. Mikkel Bolt Rasmussen" wird am 5. Dezember 2018 die Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique" fortgesetzt. Der von Dr. Peer Illner (Postdoktorand des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") organisierte Workshop bildet den Auftakt der Reihe, in der sich die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in unterschiedlichen Formaten interdisziplinär mit Normen, Vielfalt und Kritik auseinandersetzen. Zu den kommenden Terminen zählen der Workshop "Normativität der Technik. Technik der Normativität" (Organisation: Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)) am 7. Dezember,  der Workshop "Civil Disobedience and the European Crisis" mit Prof. William Scheuerman (Indiana) (Organisation: Dr. Maria Emilia Barreyro, Dr. Augustin Casagrande, Dr. Ilaria Cozzaglio und Dr. Sofie Møller) am 10. Dezember und das Forschungskolloquium "Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen: Perspektiven der Frankfurter Normen- und Netzwerkforschung" (Organisation: Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) und Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg) am 14. Dezember. 

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"Prozeduralisierung des Rechts" herausgegeben von Dr. Tatjana Sheplyakova erschienen

Anfang dieses Monats ist das Buch "Prozeduralisierung des Rechts" herausgegeben von Dr. Tatjana Sheplyakova (Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") bei Mohr Siebeck erschienen. Der Band lenkt den Blick weg von materiellen Determinierungen durch Recht hin zur Reflexion über die Verfahren und Prozesse der Normerzeugung. In Abkehr vom regulativen Paradigma eines Wohlfahrts- und Interventionsstaates versprach Prozeduralisierung in der Debatte der 1980er und 1990er Jahre adäquate Verfahren und Beurteilungsmaßstäbe zu generieren, die auch unter den Bedingungen polyzentrischer Rechtserzeugung die Legitimität des Rechts sichern können. Was aber besagt und leistet Prozeduralisierung heute?

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"Die Krise Europas als Krise ihres Mehrwerts?" - Nächster Crisis Talk am 22. November 2018 in Brüssel

Unter dem Titel "Die Krise Europas als Krise ihres Mehrwerts?" findet am 22. November 2018 um 12.30 Uhr der nächste Crisis Talk in der Vertretung des Landes Hessen bei der EU in Brüssel statt. Sprechen werden Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung), Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments) und Benjamin Hartmann (European Political Strategy Center (EPSC)). Die Moderation übernimmt Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks).
Der Europäische Mehrwert ist ein Kernkonzept der Europäischen Union, durch welches die Stärke der europäischen Politik zum Ausdruck kommen soll. Europäische Politikmaßnahmen werden daran gemessen, ob sie den Mehrwert Europas fördern. Die Erwartungen an die europäischen Institutionen, die hiermit verbunden sind, sind hoch. Zugleich ist aber nicht klar definiert, welchen qualitativen Kriterien der Europäische Mehrwert entsprechen soll und wie eine quantitative Messung erfolgen kann. Daher bleiben Aussagen darüber, ob ein Europäischer Mehrwert erreicht ist und wie hoch dieser letztendlich ist, zumeist vage. Gerade in Zeiten europäischer Krisen käme es jedoch darauf an, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Mehrwert der europäischen Politik zu vertiefen.

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Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez Fellow am Exzellenzcluster

Die kolumbianische Bundesrichterin Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Consejo de Estado, Colombia) besucht Anfang November als Fellow in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) den Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.
Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez ist seit 2013 Bundesrichterin in Kolumbien (Consejo de Estado). Dort leitete sie bedeutende Prozesse wie die Nichtigkeitsklage gegen die Ergebnisse der Volksabstimmung für den Frieden in Kolumbien und derzeit die Nichtigkeitsklage gegen die Wahl zum Senat der Republik 2018-2022. Bevor sie Bundesrichterin wurde, hatte sie verschiedene Positionen als Staatsanwältin inne. Zudem war sie unter anderem Vizepräsidentin der Nationalen Kommission für Kontrolle und Wahlangelegenheiten der Generalstaatsanwaltschaft und Richterin am Nationalen Wahlrat und am Staatsrat.

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Buchpräsentation "Die globale Finanzklasse - Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney" von Prof. Dr. Sighard Neckel am 14. November

Im Rahmen eines kommentierten Vortrags stellt Prof. Dr. Sighard Neckel (Universität Hamburg, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") am 14. November 2018 um 19 Uhr das Buch "Die globale Finanzklasse - Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney" (Campus 2018) im Gebäude "Normative Ordnungen", EG.01 vor. Kommentieren werden Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (Forschungszentrum SAFE an der Goethe-Universität Frankfurt) und Dr. Ulrich Stephan (Deutsche Bank). Die Moderation des Abends übernimmt Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“).
Das Buch zeigt am Beispiel der Finanzzentren Frankfurt am Main und Sydney, wie in der Finanzklasse gemeinsame Formen ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals entstehen.

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Felix Schürmann erhält Preis für die beste deutschsprachige Erstlingsmonographie zur Welt- oder Globalgeschichte

Bei einer feierlichen Preisverleihung im Gebäude des Exzellenzclusters wurde Dr. Felix Schürmann am 1. November der Preis der Zeitschrift für Weltgeschichte 2018 für die beste deutschsprachige Erstlingsmonographie zur Welt- oder Globalgeschichte verliehen.
Der Preis der Zeitschrift für Weltgeschichte 2018 ist nach dem Friedrich-Sperl-Preis und dem Preis Internationale Geschichte der AG Internationale Geschichte des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. der dritte Dissertationspreis, den er für seine Arbeit "Walfänger und afrikanische Küstengemeinschaften: Begegnungen und Verflechtungen, ca. 1760–1900" erhalten hat.
Dr. Felix Schürmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des LOEWE-Schwerpunkts "Tier – Mensch – Gesellschaft: Ansätze einer interdisziplinären Tierforschung" an der Universität Kassel und war Doktorand in der Nachwuchsgruppe "Wissen und Information über Afrika" am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen".

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Internationale Jahreskonferenz des Exzellenzclusters am 22. und 23. November 2018

“Revolution, Reaktion, Restauration: Umbrüche normativer Ordnungen" lautet der Titel der diesjährigen Jahreskonferenz des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", die am 22. und 23. November 2018 im Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend stattfindet. Im Zentrum der internationalen Konferenz stehen die Fragen „Was ist revolutionär und was reaktionär, welche Erkenntnisse lassen sich für unsere heutige Zeit aus der Betrachtung historischer Umbrüche gewinnen? In welcher Weise und mit welcher Notwendigkeit unterliegen normative Ordnungen auch heute einem ähnlichen Kreislauf?" Diese werden mit Gästen aus dem In- und Ausland diskutiert. Neben Prof. Dr. Jan-Werner Müller (Princeton University), der die Keynote halten wird, sind das Prof. Dr. Gudrun Gersmann (Universität zu Köln), Prof. Dr. Dirk Jörke (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Benno Teschke (University of Sussex). Aus den Reihen des Clusters tragen Prof. Dr. Armin von Bogdandy, Prof. Dr. Christoph Menke, Dr. Sophie Møller, Jason Mast, Prof. Dr. Susanne Schröter, Ximena Soley und Silvia Steininger vor.

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Römerberggespräche "Die neue Lust an der Zerstörung – oder wie die Demokratie ihre Fassung bewahrt" am 3. November 2018

Die 46. Römerberggespräche "Die neue Lust an der Zerstörung – oder wie die Demokratie ihre Fassung bewahrt" finden am 3. November 2018 ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt statt. Der Exzellenzcluster die "Herausbildung normativer Ordnungen" ist erneut Kooperationspartner. Im Zentrum der Vorträge und Podiumsdiskussion an diesem Tag steht die Frage, ob sich aktuell von einer Emotionalisierung und Radikalisierung der Gesellschaft und Politik sprechen lässt. Lassen sich Wut, Empörung, Zerstörungswille und Hass in Dialogbereitschaft überführen? Wie bringt eine Gesellschaft den Mut zum Widerspruch und die Geduld zuzuhören gleichermaßen hervor?
Von Seiten des Exzellenzclusters sprechen Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) über die integrative Kraft gesellschaftlicher Konflikte und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität) über die Krise der Demokratie.

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„Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ untersucht in Zukunft die Bedingungen produktiver Konflikte

Die Goethe-Universität gehört zu den Gründungsmitgliedern des „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mittteilte, wird die größte hessische Hochschule jetzt gemeinsam mit zehn weiteren Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen ein Forschungsprogramm und eine Lenkungsstruktur für das dezentral angelegte Institut erarbeiten.
In der einjährigen Vorphase fördert das BMBF jede der beteiligten, in einem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerb ausgewählten Institutionen mit einem Startbetrag. Für die daran anschließende vierjährige Hauptphase stehen laut BMBF insgesamt 36 Millionen Euro zur Verfügung. Das Forschungsministerium stellt eine Verlängerung um weitere fünf Jahre in Aussicht. Danach ist eine Verstetigung des Instituts angedacht.

Projektleiterin in Frankfurt ist Prof. Nicole Deitelhoff, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen, Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung; als stellvertretende Sprecher fungieren Prof. Daniela Grunow, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Quantitative Analysen gesellschaftlichen Wandels, und Prof. Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie sowie Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Von Seiten des Exzellenzclusters sind zudem Prof. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, sowie Prof. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht und Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, als Principal Investigators des neuen Instituts vertreten. Die Arbeit in dem neuen Institut baut auf der bereits elfjährigen Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ mit der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und dem Frankfurter Fachbereich Gesellschaftswissenschaften auf.

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Der 25. Internationale DAVO-Kongress wurde am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" abgehalten

Vom 4. bis 6. Oktober 2018 fand im Rahmen der FFGI-Konferenz „Politik, Religion und Gesellschaft im Vorderen Orient“ der 25. Internationale Kongress der DAVO (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient für gegenwartsbezogene Forschung und Dokumentation) an der Goethe-Universität Frankfurt statt. Seinen Höhepunkt erreichte der Kongress mit der Plenarveranstaltung am Abend des 4. Oktober mit öffentlicher Keynote, die vom renommierten Islamwissenschaftler Prof. Dr. Gilles Kepel (Institut d’études politiques de Paris) zum Thema "From the Arab spring to ISIS" gehalten wurde.
Einleitende Grußworte in die Abendveranstaltung wurden von Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, von Staatsminister Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, unter dessen Schirmherrschaft der Kongress stand, von Prof. Dr. Rolf van Dick, Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main, von Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sowie von Prof. Dr. Günter Meyer, Vorsitzender der DAVO gehalten.

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Kantorowicz Lecture in Political Language mit Prof. Dr. Heike Paul - "Staatsbürgersentimentalismus, American Style"

In diesem Jahr hält Prof. Dr. Heike Paul (Professorin für Anglistik und Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) am 31. Oktober um 18 Uhr in Raum 411 des IG Farben Gebäudes auf dem Campus Westend die Kantorowicz Lecture in Political Language mit dem Vortrag "Staatsbürgersentimentalismus, American Style". Thema des Vortrags ist das Comeback des Sentimentalen, das sich in der amerikanischen politischen Kultur beobachten lässt. Dabei wird zunächst ein Rückblick auf Krisen im 19. und 20. Jahrhundert geworfen, in denen das Sentimentale als Bewältigungsstrategie im Politischen eingesetzt wurde. Anschließend wird die gegenwärtige politische Situation anhand der Fragen "Wie lässt sich die gegenwärtige politische Gemengelage mit Blick auf die Präsenz und Instrumentalisierung des Sentimentalen analysieren?" und "Welche Funktion haben sentimentale Muster bei der Produktion von Narrativen der Viktimisierung und der Ermächtigung im Kampf um gesellschaftliche Teilhabe und Transformation?" beleuchtet. Veranstalter ist das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen".

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Lecture & Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman" beginnt am 25. Oktober

Die Vorlesungsreihe Lecture & Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman" beginnt am 25. Oktober um 20 Uhr im Kino des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum mit dem Vortrag "Das Melodrama des kolonialen Wahns: Akermans La Folie Almayer“ von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Im weiteren Programm der Reihe, die zum vierten Mal in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" statttfindet, sprechen u.a. Prof. Dr. Martin Seel (Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") sowie WeggefährtInnen von Akerman wie Babette Mangolte, Eric de Kuyper und Claire Atherton, Kuratoren wie Tim Griffin und FilmwissenschaftlerInnen wie Ivone Margulies, Alisa Lebow, Patricia White und Laliv Melamed über Akermans bedeutendes Werk.

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Dr. Matthias C. Kettemann wird Forschungsprogrammleiter am Leibniz-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg

Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Postdoktorand am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) wird zum 15. Januar 2019 Forschungsprogrammleiter im Bereich Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen am Leibniz-Institut für Medienforschung/Hans-Bredow-Institut an der Universität Hamburg. Das Institut wird zu Beginn des nächsten Jahres als Leibniz-Institut für Medienforschung in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Passend zu seinen bisherigen Arbeiten wird Dr. Kettemann ein Team von DoktorandInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen leiten, die unter anderem soziale Netzwerke, Web-Angebote und Apps untersuchen, in denen neue Foren und Praktiken der gesellschaftlichen Selbstverständigung entstehen.

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Nächste Goethe Lecture Offenbach mit Dr. Franziska Fay am 23. Oktober 2018

Dr. Franziska Fay (Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") hält die nächste Goethe Lecture Offenbach am 23. Oktober 2018 um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach. Ihr Vortrag mit dem Titel "Kinderrechte und Kritik: Dekoloniale Perspektiven auf ein Feld der Entwicklungszusammenarbeit" wirft einen Blick auf die UN-Kinderrechtskonvention, die sich seit ihrem Inkrafttreten 1990 zur Grundlage zahlreicher Interventionen im Bereich des Kinderschutzes entwickelt hat aber in den Empfängerländern von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit oft kritisch betrachtet wird. Fay erläutert dies an Beispielen von Kinderschutzprogrammen in Sansibar.

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Prof. Dr. Klaus Günther zum Vorsitzenden der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie e.V. gewählt

Im Rahmen der diesjährigen IVR-Tagung "Die Reine Rechtslehre auf dem Prüfstand" wurde Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) zum Vorsitzenden der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie e.V. gewählt.
Die Deutsche Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie e.V. befasst sich mit der Pflege und Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Rechts- und Sozialphilosophie sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. Im Jahr 1909 gegründet ist sie die älteste und größte Vereinigung auf dem Gebiet der Rechts- und Sozialphilosophie. Sie zählt aktuell über 40 nationale Mitgliedsverbände mit mehr als 2000 Mitgliedern und veranstaltet alle zwei Jahre eine internationale Tagung an unterschiedlichen universitären Standorten.

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The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century. Ringvorlesung des Exzellenzclusters im Wintersemester 2018/19

"The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century": Das ist das Thema der im Wintersemester 2018/2019 stattfindenen Ringvorlesung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt. Eröffnet wird die Ringvorlesung am 11. Oktober 2018 von Prof. Michael Mann (University of California, Los Angeles) mit dem Vortrag "Has War Declined through Human History?".
Weitere Vortragende sind Prof. Elisabeth J. Wood (Yale University), Prof. Matthew A. Evangelista (Cornell University), Prof. Stathis N. Kalyvas (University of Oxford), Prof. Jennifer Welsh (European University Institute) und Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung).

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Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt

Der 27. Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) findet vom 25. bis 28. September 2018 an der Goethe-Universität Frankfurt statt. Seinen Auftakt fand der Kongress in der wegweisenden Eröffnungsrede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, in der er über die Herausforderungen und die Zukunft der Demokratie sprach und zu mehr Einmischung aufforderte.
"Was ich mir wünsche, ist eine breite Debatte über die Demokratie – über ihren Sinn, ihren Wert, über Erfahrungen und Erwartungen, Möglichkeiten und Grenzen. Eine Debatte unter 'Einbeziehung des Anderen' und mit dem 'Recht auf Rechtfertigung', wie man hier in Frankfurt sagt", so Steinmeier.
Eine würdigende Erwähnung durch Steinmeier fand auch Prof. Jan-Werner Müller (Princeton), der auf der diesjährigen Jahreskonferenz des Exzellenzclusters die Keynote "The New Antiliberalism" halten wird.

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„Neue Perspektiven für Europa“ - Klaus Günther im Gespräch mit Jürgen Habermas

Im Rahmen der zweitägigen Bad Homburg Conference „Neue Perspektiven für Europa“ des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität fand am vergangenen Freitagabend ein Gespräch zwischen dem Rechtswissenschaftler und Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildungen normativer Ordnungen“ Prof. Dr. Klaus Günther und dem Philosophen und Soziologen  Prof. Dr. Jürgen Habermas statt.
Im Zentrum der Diskussion standen Fragen um die Zukunft Europas und im Speziellen die vom französischen Staatspräsidenten Emanuel Macron formulierten Reformvorschläge für die Europäische Union.

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Exzellenzcluster "Normative Ordnungen" ab Herbst Kooperationspartner der Reihe "Denkraum" im Schauspiel Frankfurt

Im Oktober 2018 wird die Vortragsreihe "Denkraum" in inhaltlicher Zusammenarbeit zwischen dem Schauspiel Frankfurt und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" fortgesetzt. Unter dem Titel "Verfassung_aber wie?" werden zusammen mit jeweils einem vortragenden Gast aus den Bereichen Verfassungsrecht, Philosophie, Soziologie, Politik oder Literatur Werte des Grundgesetzes beleuchtet und diskutiert.
Die Reihe wird am 16. Oktober um 20 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt eröffnet von Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), der unter dem Titel "Würde_Wer bestimmt, was einem Menschen zusteht?" vorträgt. An fünf weiteren Terminen sprechen Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) zu Religionsfreiheit, Bernhard Pörksen (Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen) zu Meinungsfreiheit, Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) zu Gleichberechtigung, Andreas Reckwitz (Professor für vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder) zu Gemeinwohl und Constanze Kurz (Informatikerin, Sachbuchautorin und Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC)) über Privatsphäre.

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Hartmut Leppins Buch "Die frühen Christen" erscheint am 18. September 2018

Am 18. September 2018 wird das Buch "Die frühen Christen. Von den Anfängen bis Konstantin" von Prof. Dr. Hartmut Leppin (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) bei C.H. Beck erscheinen.
In dem Buch untersucht er die Entstehung einer Vielfalt von Glaubensvorstellungen und christlichen Werthaltungen in frühen christlichen Gemeinden. Diese rangen mit der Frage, wie ein wahrhaft christliches Leben aussehen könnte, und gelangten dabei zu verschiedenen Antworten. So kann man nicht von einem vereinheitlichten Christentum in den ersten drei Jahrhunderten n. Chr. sprechen, sondern von einer Vielzahl an Christentümern.

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Kamingespräch mit Marianne H. Marchand am 26. September 2018


Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"  lädt gemeinsam mit dem Arbeitskreis Politik und Geschlecht und dem GRADE Center Gender interessierte Frauen am Mittwoch, dem 26. September 2018, um 14.30 Uhr zu einem Kamingespräch in den Forschungsbau "Normative Ordnungen" ein. Zu Gast sein wird Prof. Marianne H. Marchand, Professorin für Internationale Organisationen an der Universidad de las Américas Puebla, Mexico.

In der Reihe "Kamingespräche" berichten erfolgreiche Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Prof. Dr. Klaus Günther erhält Ehrenprofessur an der Universidad del Rosario

Am 29. August 2018 erhielt Professor Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) die Ehrenprofessur an der juristischen Fakultät der Universidad del Rosario. Mit dem Titel werden Klaus Günthers langjährige Verdienste auf dem Gebiet der rechtswissenschaftlichen Lehre und Forschung sowie sein Beitrag zur Entwicklung der Universidad del Rosario gewürdigt. Die feierliche Ernennung zum "Profesor Emérito" durch den Dekan der juristischen Fakultät, Juan Carlos Forero Ramírez, fand während eines Festakts in der Aula der Universität statt.

PD Dr. Daniel Lambach übernimmt Heisenberg-Projektleitung am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Ab September 2018 übernimmt der Politikwissenschaftler PD Dr. Daniel Lambach die wissenschaftliche Leitung des Heisenberg-Projekts "Raum, Agency und Praktiken in der postnationalen Konstellation" am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen".
Untersucht werden in dem Projekt unterschiedliche Fragestellungen im Bereich der Territorialisierung unerschlossener Räume, sowie der Praktiken von Staatlichkeit in der Postnationalen Konstellation und der Agency nicht-staatlicher Akteurre in den internationalen Beziehungen, unter Verwendung konstruktivistischer und praxistheoretischer Zugänge. Das Projekt wird gefördert von der DFG im Rahmen des Exzellenzprogramms für Habilitierte.
Zu den Forschungsschwerpunkten von PD Dr. Daniel Lambach gehören die Theorie der Internationalen Beziehungen, Kritische Geopolitik ebenso wie die Forschung zu Widerstandsbewegungen und anderen nicht-staatlichen Akteuren.

Kooperationsvereinbarung zwischen der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Rosario und dem Exzellenzcluster "Normative Ordnungen" feierlich unterzeichnet

Im Vorfeld der Konferenz “Philosophical and Constitutional Foundations of criminal law and punitive system in periods of reconciliation” an der Universität Rosario, Kolumbien, wurde am Vormittag des 27. August 2018 eine Kooperationsvereinbarung zwischen der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Rosario, vertreten durch ihren Dekan Juan Carlos Forero Ramirez, und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt, vertreten durch seinen Co-Sprecher Prof. Dr. Klaus Günther, feierlich unterzeichnet. Mit der Vereinbarung sichern sich beide Parteien die Fortführung ihres wissenschaftlichen Austausches und den damit verbundenen Aktivitäten zu. Dabei stehen die gegenseitige Unterstützung bei der Realisierung von Publikationsprojekten, die Durchführung gemeinsamer Konferenzen und Vortragsveranstaltungen und der akademische Wissenstransfer im Zentrum der zukünftigen Zusammenarbeit.

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Podiumsdiskussion "Conceptualizing the Future of Democracy: Combining Representation and Participatory Innovations” auf dem 27. DVPW-Kongress


In diesem Jahr findet der 27. Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft vom 25. bis 28. September 2018 an der Goethe-Universität in Frankfurt statt. Der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen" beteiligt sich am 26. September bei der Podiumsdiskussion "Conceptualizing the Future of Democracy: Combining Representation and Participatory Innovations” um 11 Uhr in HZ 3 im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend.
Die TeilnehmerInnen der Gesprächsrunde, die Fragen der zukünftigen Ausgestaltung der Demokratie untersucht, sind Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Jane Mansbridge (Harvard University, USA), Anne Phillips (London School of Economics and Political Science, UK) und Mark Warren (University of British Columbia, Kanada). Chair ist Brigitte Geiẞel (Goethe-Universität Frankfurt).

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Dr. Nina Keller-Kemmerer erhält den Walter-Kolb-Gedächtnispreis

Die Rechtswissenschaftlerin Dr. Nina Keller-Kemmerer erhielt am vergangenen Freitag, dem 17. August 2018, den Walter-Kolb-Gedächtnispreis der Stadt Frankfurt. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Dissertation „Die Mimikry des Völkerrechts. André Bellos ‚Principios de Derecho Internacional‘“.
Kulturdezernentin Ina Hartwig würdigte die Arbeit, die eine "Herangehensweise zeigt, wie befruchtend und erkenntnisreich es sein kann, wenn man als Wissenschaftlerin in der Lage ist, über den Tellerrand der eigenen Fachdisziplin hinauszuschauen.“ Die anschließende Laudatio hielt Prof. Dr. Miloš Vec, ihr Doktorvater und ehemaliger Leiter der Nachwuchsgruppe "Das Völkerrecht und seine Wissenschaft, 1789-1914" am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", in der auch Nina Keller-Kemmerer tätig war.
Der „Walter Kolb-Gedächtnispreis“ wurde im Jahre 1957 von der Stadtverordnetenversammlung und dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main gestiftet und wird jährlich für eine wissenschaftlich herausragende Dissertation verliehen. Er ist mit 2.500 Euro dotiert.

Zur Pressemeldung der Stadt Frankfurt: Hier...
Zur Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte: Hier...

Keynote von Prof Dr. Rainer Forst bei der General Conference des European Consortium for Political Research (ECPR) in Hamburg

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der ECPR-Jahreskonferenz am 23. August 2018 wird Prof. Dr. Rainer Forst, Professor für politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität und Co-Sprecher des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, einen Vortrag zum Thema „Normativity and Reality: Thinking Politically About Politics“ halten.
Die General Conference des ECPR findet vom 23. bis 26 August an der Universität Hamburg statt. Mit rund rund 2500 erwarteten Teilnehmenden ist sie die größte politikwissenschaftliche Konferenz Europas. In nahezu 500 Panels, die über 68 Sektionen verteilt sind, soll die Diskussion aktueller Forschungsergebnisse und neuer politikwissenschaftlicher Entwicklungen in diesem Jahr insbesondere die Gefährdung liberaler Demokratien und den Umgang mit Varianten von Populismus und Extremismus in den Blick nehmen.

Weitere Informationen zur ECPR-Jahreskonferenz: Hier...
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Nächster Vortrag der Goethe Lectures Offenbach "Die Krise der liberalen Weltordnung" von Prof. Dr. Christopher Daase am 15. August 2018

Unter dem Titel "Die Krise der liberalen Weltordnung" hält Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) die nächste Goethe Lecture Offenbach am 15. August 2018 um 19 Uhr im Klingspor Museum in Offenbach am Main.
Stichworte, die den Vortrag anstoßen, reichen von Trump, über den Brexit bis zu nationalistischen und populistischen Bewegungen in Europa. Die Krise der liberalen Weltordnung scheint in hohem Maße eine Krise der liberalen Staatengemeinschaft zu sein. Doch in manchen Hinsichten erscheint vor allem Trump nicht als Ursache, sondern eher als Symptom einer Entwicklung, die schon seit einigen Jahren im Gange ist und sich insbesondere in einer Abkehr vom Multilateralismus manifestiert. Dabei scheint der amerikanische Präsident vorhandene Trends zu radikalisieren. So gilt seine Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran vom Mai 2018 als „Frontalangriff gegen die multilaterale Friedens- und Sicherheitsordnung“, wie es in dem kürzlich erschienenen „Friedensgutachten 2018“ heißt, einer umfangreichen Studie, an der der Politikwissenschaftler Christopher Daase maßgeblich beteiligt war.

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Dra. Silvia E. Giorguli Saucedo und Dr. Jean François Prud‘homme vom Colegio de México besuchen den Exzellenzcluster

Die Präsidentin des El Colegio de México (COLMEX) Dra. Silvia E. Giorguli Saucedo und Dr. Jean François Prud‘homme, Direktor des Centro de Estudios Internacionales am COLMEX, besuchten am Freitag, dem 13. Juli 2018, den Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters, stellte zunächst den Cluster als Forschungsinstitution vor. Nach einem daran anschließenden Austausch über die Forschungsinteressen und die Wissenschaftsstruktur beider Institutionen gaben Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Prof. Dr. em. Hans-Jürgen Puhle (Professor em. für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Analyse liberaldemokratischer Systeme und Demokratietheorie) einen Einblick in ihre aktuelle Forschung und sprachen über Anknüpfungspunkte an die Arbeit der Fachbereiche Gesellschaftswissenschaften und Philosophie- und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität. Anschließend präsentierten die PostdoktorandInnen Dr. Greta Wagner, Dr. Patrick Sachweh und Dr. Alexis Galán und Carlos Galvez (Doktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen) ihre wissenschaftlichen Projekte mit denen sie am Cluster angesiedelt sind.

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Studienbuch "Staatstheorie" von Thomas Vesting erscheint am 27. Juli 2018. "Rechtstheorie" in englischer und spanischer Übersetzung neu veröffentlicht


Ende des Monat Juli erscheint bei C.H. Beck Prof. Dr. Dr. h.c Thomas Vestings Studienbuch "Staatstheorie". In dem Buch erläutert er das moderne Staatswesen, das mit allgemeinen Gesetzen Verwaltung, Gerichte und politische Institutionen an eine impersonale Form der Regelhaftigkeit und Ordnung bindet. Mit universalen, subjektiven Rechten eröffnet es den Individuen den Zugang zur Gesellschaft und ihren Möglichkeiten. Auf dieser systematischen Grundlage werden die Wandlungsprozesse des modernen Staates dargestellt: der Übergang vom liberalen Rechts- und Verfassungsstaat zum Sozial- und Wohlfahrtsstaat, sowie die Herausforderungen, die die Europäisierung und Globalisierung der modernen Staaten aufwerfen.

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Gedenkakt zum 50. Todestag von Fritz Bauer in der Frankfurter Paulskirche

Elke Büdenbender (Juristin), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Peter Feldmann (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Norbert Frei ((Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena) (v.l.) © Fritz Bauer Institut, fotografiert von Helmut Fricke

Zum Anlass des 50. Todestages des ehemaligen Auschwitz-Anklägers Fritz Bauer fand am Sonntag, dem 1. Juli 2018, ein festlicher Gedenkakt im Plenarsaal der Frankfurter Paulskirche statt. Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") eröffnete den Akt und wies auf die besondere Bedeutung Fritz Bauers hin, der die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit im kulturellen Gedächtnis der Bunderepublik etablierte. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte in seiner anschließenden Ansprache die herausragenden Verdienste des jüdischen Generalstaatsanwaltes und dessen aufklärerische Arbeit. Nach Grußworten des Staatsministers und stellvertetenden Ministerpräsidenten Tarek Al-Wazir und des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main Peter Feldmann beleuchtete der Historiker Prof. Dr. Norbert Frei (Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts) abschließend die umfassenden Nachforschungen von Fritz Bauer, die bis in die höchsten Kreise der Justiz und Politik vordrangen.

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Call for Papers "Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie"

Mitglieder aller relevanten Forschungsdisziplinen sind dazu eingeladen, sich an der interdisziplinär ausgerichteten Tagung "Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie", die vom 18. bis zum 20. Februar 2019 am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" stattfindet, zu beteiligen.
Die Tagung nimmt einen noch immer selten untersuchten Gegenstand ins Visier – die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie. Der Terminus „Philosophische Anthropologie“ kennzeichnet hier systematisch und philosophiegeschichtlich jene theoretische Tradition innerhalb der modernen deutschsprachigen Philosophie, als deren renommierteste Vertreter Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen gelten. Gerade bei diesen drei Autoren, aber auch bei ähnlich ansetzenden Denkern wie z.B. Adolf Portmann, kommen Reflexionen auf den Phänomenbereich des Ästhetischen, und dann auch auf die Künste in praxi, eher indirekt ins Spiel, nämlich jeweils unter dem Gesichtspunkt der Frage, woran genau anthropologische Differenzen des menschlichen Lebens gegenüber der Verhaltenswelt der Tiere festgemacht werden könnten.

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Alexander Peukert "Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" am 12. Juli 2018


Im nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" am 12. Juli um 12.30 Uhr stellt Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) sein Buch "Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" (Mohr Siebeck 2018) vor.

In der Veranstaltungsreihe "Book lɔ:ntʃ" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters neuerschienene Publikationen vor. Ein interdisziplinärer Austausch schließt sich an.

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Weitere Informationen zum "Book lɔ:ntʃ": Hier...

Postdoctoral Dialogue Series „Norms, Plurality and Critique“ startet mit Workshop von Dr. Greta Wagner

Der von Dr. Greta Wagner, Postdoktorandin des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" organisierte Workshop "Helfen zwischen Solidarität und Wohltätigkeit" eröffnet am
29. Juni 2018 die
Postdoctoral Dialogue Series „Norms, Plurality and Critique“. Unter den Beiträgerinnen und Beiträgern des Workshops sind Prof. Dr. Frank Adloff (Hamburg), Dr. Jochen Kleres (Berlin), Dr. Christine Unrau (Duisburg) und Dr. Friedericke Hardering (Frankfurt).

Die Postdoctoral Dialogue Series „Norms, Plurality and Critique“, die von Postdoktorandinnen und Postdoktoranden des Exzellenzclusters organistiert wird, findet an insgesamt sieben Terminen im laufenden Sommersemester und kommenden Wintersemester statt. In der Reihe setzen sich die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in unterschiedlichen Formaten, wie Workshops, Kolloquien und Vortragsveranstaltungen, interdisziplinär mit Normen, Vielfalt und Kritik auseinander.

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Politikwissenschaftlerin Elisabeth Fink erhält den WISAG Preis 2018

An Elisabeth Fink, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", wurde der WISAG Preis 2018 für die beste sozialwissenschaftliche Dissertation verliehen.
Elisabeth Fink studierte Politikwissenschaft, Pädagogik und Geschichte in Frankfurt und Southampton. Im Jahr 2017 promovierte sie an der Goethe-Universität, wo sie zuvor als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft und im Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" im Arbeitsbereich Gender/Postkoloniale Studien tätig war. Zu ihren Forschungsinteressen zählen postkoloniale feministische Theorie, Gender und Globalisierung, transnationaler Aktivismus sowie Bekleidungsgewerkschaften und Zivilgesellschaft in Bangladesch. In ihrer mit dem WISAG Preis ausgezeichneten Dissertation beschäftigte sie sich mit "Transnationalisierung, Arbeitsrechtsaktivismus und Geschlecht. Transnational Social Movement Unionism im Bekleidungssektor Bangladeschs?".

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"Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Christopher Daase am 25. Juni 2018 - "Friedensgutachten 2018"

Am 25. Juni 2018 wird Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)) in einem "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" das am 12. Juni auf der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellte Friedensgutachten 2018 präsentieren. Das Friedensgutachten 2018 wird vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), dem BICC (Bonn International Center for Conversion), dem IFSH (Institut für Friedens- und Sicherheitspolitik) und dem INEF (Institut für Entwicklung und Frieden) herausgegeben und von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) gefördert.

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Das aktuelle Friedensgutachten der vier deutschen Friedensforschungsinstitute wurde in Berlin vorgestellt

Am 12. Juni wurde das Friedensgutachten 2018 auf der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Die vier führenden Friedens- und Konfliktforschungsinstitute Deutschlands fordern von der Bundesregierung mehr Diplomatie und restriktive Rüstungsexporte.
In diesem Jahr erscheint das Friedensgutachten in neuer Gestaltung und Konzeption mit einer neuen thematisch gegliederten Kapitelstruktur: „Bewaffnete Konflikte“, „Nachhaltiger Frieden“, „Rüstungsdynamiken“, „Institutionelle Friedenssicherung“ und „Transnationale Sicherheitsrisiken". Sie werden künftig jährlich überprüft und aktualisiert. Im Kapitel „Fokus“ wird ein Thema des aktuellen Konfliktgeschehens tiefergehend beleuchtet, in diesem Jahr der Nahe und Mittlere Osten.

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Kamingespräch des Frauennetzwerks am 19. Juni 2018 mit Jun.Prof. Dr. Elsa Clavé

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" lädt interessierte Frauen am Dienstag, den 19. Juni 2018, um 14 Uhr zu einem Kamingespräch in seinen Forschungsbau ein. Zu Gast wird Jun.Prof. Dr. Elsa Clavé (Goethe-Universität Frankfurt) sein. 
In der Reihe "Kamingespräche" berichten erfolgreiche Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Martin-Buber-Vorlesung "The Anxiety of Influence: Hannah Arendt and Judith Shklar" von Prof. Seyla Benhabib am 11. Juni 2018

Die politische Philosophin Seyla Benhabib hält am 11. Juni 2018 die Martin-Buber-Vorlesung zur jüdischen Geistesgeschichte und Philosophie. Sie widmet sich dabei dem Thema „The Anxiety of Influence: Hannah Arendt and Judith Shklar“. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 18 Uhr c.t. im Hörsaalzentrum HZ 6 auf dem Campus Westend.
Grundlage der Ausführungen Seyla Benhabibs ist ihr neues Buch „Exile, Statelessness, and Migration: Playing Chess with History from Hannah Arendt to Isaiah Berlin“. Es soll im September 2018 im Verlag Princeton University Press erscheinen und untersucht die durch Migration geprägten Lebenswege prominenter jüdischer Intellektueller, unter ihnen auch Theodor W. Adorno, Walter Benjamin und Hans Kelsen.

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Workshop "The Transnationalization of Rule and Resistance"

Am 7. und 8. Juni 2018 findet am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ ein von der Forschungsgruppe "Internationale Dissidenz" unter der Leitung von Prof. Dr. Christopher Daase und Prof. Dr. Nicole Deitelhoff organisierter Workshop zum Verhältnis von Herrschaft und Widerstand in Zeiten der Transnationalisierung statt. Unter dem Titel „The Transnationalization of Rule and Resistance“ finden sich eine Reihe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, um drei verschiedene Typen von Widerstand jenseits des Nationalstaates zu diskutieren: Streit, Eskalation und Ausstieg.

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Kamingespräch des Frauennetzwerks am 29. Mai 2018 mit Prof. Catriona McKinnon

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" lädt interessierte Frauen am Dienstag, dem 29. Mai 2018, um 14 Uhr zu einem Kamingespräch in seinen Forschungsbau ein. Zu Gast wird Prof. Catriona McKinnon (Professor of Political Theory in the Department of Politics and International Relations at the University of Reading, UK) sein. 
In der Reihe "Kamingespräche" berichten erfolgreiche Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Internationale Tagung "Das andere 68: Anthropophage Revolutionen in der brasilianischen Gegenkultur nach 1968" vom 23. bis 25. Mai im Museum Angewandte Kunst

Vom 23. bis 25. Mai 2018 diskutieren im Frankfurter Museum Angewandte Kunst namhafte internationale Spezialistinnen und Spezialisten auf der Tagung "Das andere 68: Anthropophage Revolutionen in der brasilianischen Gegenkultur nach 1968" über den Zusammenhang der ästhetischen und politischen Umbrüche in Brasilien nach 1968. Die Tagung ist Teil des wissenschaftlich-künstlerischen Projekts „Tropical Underground“, das im vergangenen Semester begonnen hat. Sie wird veranstaltet vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.
Zu den Beiträgerinnen und Beiträgern gehören Victoria Langland (Ann Arbor), Peter W. Schulze (Köln), Oliver Precht (Berlin), Moacir dos Anjos (Recife), Lena Bader (Paris), Max Jorge Hinderer Cruz (Rio de Janeiro), Christopher Dunn (New Orleans), Detlef Diederichsen (Berlin), Daniel Fairfax (Frankfurt), Robert Stam (New York).

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Clustergebäude steht nach zehnjähriger Laufzeit für herausragende und nachhaltige Spitzenforschung


Das Forschungsgebäude für den Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ gehörte seinerzeit als einziges geistes- und sozialwissenschaftliches Bauvorhaben zu den Gewinnern eines Wettbewerbs des Wissenschaftsrates und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder und ist seither eine weithin sichtbare Adresse für die Forschungstätigkeit des wissenschaftlichen Verbundes. Nach zehnjähriger Laufzeit beauftragte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) im vergangenen Jahr eine Expertenkommission mit der Evaluierung der gemeinsamen Förderung von Forschungsbauten, deren Endbericht nun vorliegt.
Das Gutachten bescheinigt, dass die geförderten Forschungsbauten die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit verbessert haben. Dies gelte mit Blick auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die eine nachhaltige positive Wirkung in der Forschung zeitigten, die internationale Anwerbung von Spitzenforschern, eine explizite Förderung interdisziplinärer Kooperationen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre.

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"Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Thomas Vesting am 16. Mai 2018 - "Legal Theory and the Media of Law"

In einem "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" wird Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Vesting (Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Rechtswissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt am Main) am 16. Mai 2018 die Monographie "Legal Theory and the Media of Law" vorstellen. Das Buch ist im Februar 2018 bei Edward Elgar Publishing in englischer Sprache erschienen.

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Nächstes Kamingespräch des Frauennetzwerks mit Prof. Idil Boran

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" lädt interessierte Frauen am Dienstag, dem 15. Mai 2018, um 14 Uhr zu einem Kamingespräch in seinen Forschungsbau ein. Als Gast begrüßt das Frauennetzwerk Prof. Idil Boran (Associate Professor of Political Philosophy at York University in Toronto, Ontario).
In der Reihe "Kamingespräche" berichten erfolgreiche Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen.

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Auftakt der Reihe „50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen“ am 25. Mai 2018

Am 25. Mai 2018 startet die Reihe „50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen“ im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität mit der Podiumsdiskussion  „Demokratie für alle – Ist der 68er-Aufbruch in Gefahr?“. Die Teilnehmer des Gesprächs, das um 19.30 Uhr im Foyer des PA-Gebäudes auf dem Campus Westend beginnt, sind Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Prof. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin) und Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist). Die Moderation übernimmt Prof. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
Die Reihe „50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen“ findet statt als Kooperation der Goethe-Universität mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und wird fortgesetzt mit drei weiteren Diskussionsabenden, die 1968 als symbolisch aufgeladenen Wendepunkt in der jüngeren gesellschaftlichen und politischen Geschichte untersuchen.  

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Messias-Zarathustra-Laozi-Buddha: Prophetie und Messiasgestalten im globalen Kontext - Symposium an der Goethe-Universität

Unter dem Titel "Messias-Zarathustra-Laozi-Buddha: Prophetie und Messiasgestalten im globalen Kontext" findet am 12. Mai 2018 ein Symposium der Universitäten Frankfurt (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Heidelberg (Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien) im Rahmen der Reihe "Neues Hören" der Jungen Kantorei, Frankfurt statt.
Das Symposium wird Wissenschaftler aus Philosophie, Theologie, Religionswissenschaft, Musikwissenschaft und Regionalwissenschaften zusammenbringen.

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Römerberggespräche "1968-2018: What is left? Errungenschaften und Bürde eines politischen Aufbruchs" in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster

Der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ beteiligt sich am 28. April 2018 an einer Intervention der Römerberggespräche, die ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt stattfindet. Unter dem Titel "1968-2018: What is left? Errungenschaften und Bürde eines politischen Aufbruchs" nehmen die Römerberggespräche das historische Jubiläum zum Anlass einer aktuellen und persönlichen Selbstvergewisserung: Welche Veränderungen brauchen wir heute, und inwieweit helfen oder blockieren uns dabei die Erfahrungen der globalen Protestbewegung von 1968?
Von Seiten des Clusters spricht Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“). Weitere Gesprächsteilnehmer sind Armin Nassehi (Professor für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie an der Ludwig-Maximilian-Universität München), Priska Daphi (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Ulrich Herbert (Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau), Wolfgang Kraushaar (Politikwissenschaftler an der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur), Christina von Hodenberg (Queen Mary, University of London) und Gisela Notz (Historikerin und Sozialwissenschaftlerin). Moderieren werden Insa Wilke und Alf Mentzer.

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Frankfurter Philosoph*innen Kolloquium beginnt am 16. April 2018

Am 16. April startet das Philosoph*innen Kolloquium ins Sommersemester 2018 mit Vorträgen von Franziska Wildt (Köln) über "Die Ästhetik des Widerstands" und Lena Nieper (Frankfurt) über "In memoriam of identity: das Nachleben der Oper in der zeitgenössischen Kunst". Das Frankfurter Philosophinnen-Kolloquium versteht sich als offenes, themenübergreifendes Forum für die Diskussion philosophischer Arbeiten von Frauen, in dem sowohl Abschlussarbeiten als auch Dissertationen, Habilitationsprojekte oder Aufsätze besprochen werden können. Ziel ist es, sich über Arbeitsgebiete und Statusgruppen hinweg gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen.

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"Die EU als Globalakteur und die Krise internationaler Sicherheitskooperationen" - 8. Crisis Talk am 30. Mai 2018 in Brüssel

Unter dem Titel "Die EU als Globalakteur und die Krise internationaler Sicherheitskooperationen" findet am 30. Mai 2018 der nächste Crisis Talk in der Vertretung des Landes Hessen bei der EU in Brüssel statt. Sprechen werden Friedrich von Heusinger (Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Oliver Rentschler (Stellvertretender Leiter des Kabinetts der Hohen Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Kommission Federica Mogherini) und Mag. Alexander Kmentt (Botschafter, Ständiger Vertreter Österreichs im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee der EU). Die Moderation übernimmt Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“).

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Aktuelles

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas. Skript und Video zum Abruf verfügbar

Die Meldung zum Vortrag finden Sie hier...

Weitere Informationen (Vortragsskript und Video) zum Vortrag „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main finden Sie hier...

"The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" - Konferenz zu Ehren von Jürgen Habermas

Am 20. und 21. Juni fand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" die Konferenz "The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" statt.
Die Meldung zur Konferenz finden Sie hier...
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Nächste Termine

22. bis 24. Juli 2019

Masterclass: Predicament of Economics: on the Intersection of Ethics, Political Philosophy and Economics. With Prof. Sanjay G. Reddy. Mehr...

23. Juli 2019, 14 Uhr

Fellow-Lecture: Prof. Sanjay G. Reddy: The Predicament of Economics (and the social sciences more generally). Mehr...

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Neueste Medien

Noch einmal: Moralität und Sittlichkeit

Jürgen Habermas
Öffentlicher Vortrag an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Die andere Seite des Kinos: Chantal Akermans De l’autre côté

Martin Seel
Lecture and Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman"

Neueste Volltexte

Kettemann, Matthias; Kleinwächter, Wolfgang; Senges, Max (2018):

The Time is Right for Europe to Take the Lead in Global Internet Governance. Normative Orders Working Paper 02/2018. Mehr...

Kettemann, Matthias (2019):

Die normative Ordnung der Cyber-Sicherheit: zum Potenzial von Cyber-Sicherheitsnormen. Normative Orders Working Paper 01/2019. Mehr...