Meldungen

Wiederauftakt der Postodoctoral Dialogue Series mit Buchpräsentation von Prof. Quinn Slobodian

Mit der Buchvorstellung und dem Vortrag "Globalisten: Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus" von Prof. Quinn Slobodian (Associate Professor of History, Wellesley College) wird am 28. November 2019 die Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique" fortgesetzt. Die von PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen") moderierte und organisierte Buchvorstellung bildet die Wiederaufnahme der Reihe, in der sich die Nachwuchswissenschaftler*innen des Forschungsverbunds "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in unterschiedlichen Formaten interdisziplinär mit Normen, Vielfalt und Kritik auseinandersetzen.

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12. Internationale Jahreskonferenz des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" am 5. Dezember 2019

Die diesjährige Jahreskonferenz des Forschungsverbunds "Die Herausbildung normativer Ordnungen" findet unter dem Titel “Smart Orders and/or Democracy" am 5. Dezember im Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend statt. Zum Konferenzauftakt trägt Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) zu "Von normativen zu smarten Ordnungen" vor. Anschließend kommentieren werden Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders") und Prof. Dr. Beatrice Brunhöber (Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders") unter der Moderation von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders").
Am Nachmittag spricht Prof. Dr. Richard J. Bernstein (Vera List Professor of Philosophy in the Philosophy Department at the New School for Social Research, New York) unter dem Titel "Reflections on Hannah Arendt's Contemporary Relevance". Moderieren wird Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

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Kantorowicz Lecture in Political Language von Christoph Möllers am 27. November 2019

Bei der diesjährigen Kantorowicz Lecture in Political Language spricht Prof. Dr. Christoph Möllers, LL.M (Chicago) am 27. November 2019 um 18 Uhr im IG Farben Gebäude, Raum 411, auf dem Campus Westend unter dem Titel "Kritik der Wertegemeinschaft oder: Über den Platz der Politik in der politischen Auseinandersetzung". In seinem Vortrag wird er sich mit der Rolle der Politik und insbesondere der Bestimmung normativer Gemeinsamkeit in einer "Wertegemeinschaft" und deren problematischen Auswirkungen auf politische Auseinandersetzungen befassen. Der Versuch, eine große Konsenskoalition zu bilden, verkehrt sich, laut Möllers, so in sein Gegenteil: Weil sich viele Positionen ausgeschlossen finden, entstehe mehr Polarisierung.
Veranstalter ist das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Unviersität Frankfurt am Main.

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Nächster Crisis Talk behandelt Entscheidungsfindungen in Krisenzeiten

"Gipfelnächte in Europa: Die Krise als Entscheidungsmodus" lautet der Titel des kommenden Crisis Talk in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union am 13. November 2019 um 12.30 Uhr. Prof. Dr. Oliver Ibert (Direktor des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung) wird einen Impuls zu dem anschließenden Podiumsgespräch mit Dr. Carsten Pillath (Generaldirektor, Rat der Europäischen Union) und Prof. Dr. Mark Rhinard (Stockholm University, Institute of International Affairs) geben. Der Crisis Talk widmet sich dem Thema des Entscheidens unter Krisenbedingungen, die auch dadurch gekennzeichnet sind, dass bisherige Gewissheiten nicht mehr gelten, und dass der Entscheidungsdruck für die Lösungen existentiell wahrgenommener Bedrohungen besonders hoch ist. Im Rahmen dieses Crisis Talks werden Analysen solcher Entscheidungssituationen im Fokus der Diskussion stehen.

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Rechte, Pflichten und Verantwortung in der post-humanistischen Konstellation - Frankfurt Lectures XI

Prof. Dr. iur. Anne Peters, LL.M. (Harvard), Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg wird die nächsten Frankfurt Lectures am 4. sowie 5. November 2019 halten. In der ersten Lecture beschäftigt sich Prof. Peters mit dem Themenkomplex "Rechte der Tiere und der Natur", während sie im zweiten Vortrag dem Thema "Pflichten, Verantwortung und künstliche Intelligenz" nachgeht. Beide Vorträge finden um 18.15 Uhr in HZ 3 im Hörsaalzentrum, Campus Westend statt.
Bei den XI. Frankfurt Lectures erötert Prof. Peters, welche Folgen sich für Rechte und Pflichten aus der zunehmenden Verschwimmung der Grenzen zwischen Tier, Mensch und Maschine ergeben. In dieser post-humanistischen Konstellation drängen sich konkrete Fragen auf: Was sind die praktischen Konsequenzen für unseren Umgang mit der Natur und mit Tieren, insbesondere jenen, die wir milliardenfach ausbeuten und töten? Sollten wir auf der anderen Seite, intelligenten Maschinen Rechtspflichten auferlegen? Könnte sich eine unbemannte Drohne selbst strafbar machen, wenn sie das humanitäre Völkerrecht verletzt? Müssen wir eine neue Rechtsgemeinschaft gründen, in der Menschen, Tiere und Cyborgs Platz haben?

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47. Römerberggespräche mit Beiträgen von Prof. Dr. Gunther Hellmann und PD Dr. Thomas Biebricher

Unter dem Titel "30 Jahre nach dem Mauerfall – mehr Aufbruch wagen!" nehmen die 47. Römerberggespräche am 2. November 2019 ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls zum Anlass einer kritischen Bilanz der globalen Gegenwart und stellen die Fragen "Wo verlaufen heute die großen Konfliktlinien und Gräben, und wo müsste 2019 ein vergleichbar mutiger Aufbruch in eine neue Epoche gewagt werden?"
Der Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ ist erneut Partner und beteiligt sich durch Beiträge von Prof. Dr. Gunther Hellmann (Professor für Vergleichende Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen") und PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen"). Weitere Beiträgerinnen und Beiträger sind: Dr. Ivan Krastev (Leiter des 'Centre for Liberal Strategies' in Sofia, Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen), Prof. Dr. Steffen Mau (Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Patrice G. Poutrus (Universität Erfurt), Manuela Bojadžijev (Leuphana Universität Lüneburg), Jana Hensel (Autorin und Journalistin) und Prof. Dr. Stephan Lessenich (LMU München). Moderieren werden Hadija Haruna-Oelker (Politologin, Journalistin und Moderatorin), Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbund "Normative Ordnungen" und Uwe Berndt (Moderator, hr1).

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Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation" beginnt am 31. Oktober 2019

Die nächste Lecture & Film-Reihe "Jia Zhangke: Kino der Transformation" widmet sich ab dem 31. Oktober Jia Zhangke, dem bedeutendsten chinesischen Regisseur der Gegenwart. Von Oktober 2019 bis Juli 2020 befasst sich die Reihe im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Vorträgen und Filmvorführungen mit seinem Werk. Den Eröffnungsvortrag um 20.15 Uhr im Kino des DFF Deutsches Filminstitut & Filmmuseum hält Prof.Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) zu "Das filmische Gedächtnis der Stadt: I wish I knew" (VR China 2010, 138 Min.). Im weiteren Programm behandeln namhafte internationale Kennerinnen und Kenner wie Dai Jinhua (Peking), Dudley Andrew (Yale), Cecilia Mello (Sao Paulo), Rey Chow (Duke University) oder Victor Fan (King’s College London) Zhangkes Werk in zahlreichen Facetten von den großen Spielfilmen über die dokumentarischen Arbeiten bis zu den Kurzfilmen.

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23. Frankfurter Stadtgespräch "Das islamische Kopftuch zwischen Glaubensfreiheit, staatlicher Neutralität und Gleichberechtigung" mit Seyran Ateş und Prof. Ute Sacksofsky

Individueller Ausdruck der grundrechtlichen Glaubensfreiheit oder politisches Symbol eines paternalistischen, emanzipationsfeindlichen Islam? Über diese Leitfrage diskutieren am 1. November 2019 um 18.30 Uhr Seyran Ateş (Rechtsanwältin, Autorin, Imamin und Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin) und Prof. Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Mitglied des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität) im Historischen Museum Frankfurt. Moderieren wird Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Bei dem Gespräch soll insbesondere der (verfassungs-)rechtliche Rahmen der teils hitzigen Diskussionen um das Kopftuch beleuchtet werden. Verletzen die Forderungen nach Kopftuchverboten die grundrechtlich geschützte Glaubensfreiheit von Kopftuch tragenden Frauen? Oder verlangt im Gegenteil die staatliche Neutralität, dass Lehrerinnen und Richterinnen sich im Dienst unverhüllt zeigen? Wie ist das Kopftuch aus feministischer Sicht zu bewerten?

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Auftakt der Reihe "Demokratie weiter denken" am 28. Oktober 2019

Die Reihe "Demokratie weiter denken" setzt sich im Wintersemester 2019/2020 das Ziel, die Gegenwart der Demokratie und ihre Zukunftspotenziale zu analysieren. Mit der Podiumsdiskussion "Ungleiches Deutschland - Gesellschaftlicher und geographischer Zusammenhalt in der Demokratie" beginnt die Reihe, die zugleich Teil der Frankfurter Bürger-Universität ist, am 28. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Renate von Metzler-Saal im Casino-Gebäude auf dem Campus Westend. An der Auftaktdiskussion werden Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe- Universität), Prof. Dr. Matthias Middell (Kulturhistoriker, Universität Leipzig), Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Wirtschaftswissenschaftlerin, Goethe-Universität, Normative Orders) und Prof. Dr. Uwe Cantner (Vorsitz der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung, Universität Jena) teilnehmen. Moderieren wird Meinhard Schmidt-Degenhard (Fernsehmoderator und Autor). 

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"Demokratie - Eine gefährdete Lebensform" von Prof. Till van Rahden erscheint am 20. November 2019

In seinem Buch "Demokratie - Eine gefährdete Lebensform", das am 20. November 2019 im Campus Verlag erscheinen wird, wirft Prof. Dr. Till van Rahden (Inhaber des Canada Research Chair in German and European Studies an der Université de Montréal) einen Blick auf die Krise der Demokratie und unterstreicht, dass es insbesondere eine Pflege demokratischer Umgangsformen, einer Stärkung der Streitkultur und einem Ausbau öffentlicher Räume bedarf, um sie zu stärken. Dabei wirft er Schlaglichter auf die Geschichte der Bundesrepublik, die ihre sozialen und kulturellen Voraussetzungen anschaulich machen. 
Prof. van Rahden war mehrfach Fellow des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen". 2015 und 2017 arbeitete er in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Fahrmeir an dem Projekt "Forms, Style and Manners: Democracy as a Way of Life".

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Dr. Linda Monsees "Crypto-Politics. Encryption and Democratic Practices in the Digital Era" am 31. Oktober 2019

Innerhalb des nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" stellt Dr. Linda Monsees am 31. Oktober 2019 um 12.30 Uhr ihr im August dieses Jahres bei Routledge veröffentlichtes Buch "Crypto-Politics. Encryption and Democratic Practices in the Digital Era" vor. Zu Gast sein werden ebenfalls Prof. Peter Burgess (Professor and Chair of Geopolitics of Risk at the Ecole Normale Supérieure, Paris) und Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität), die das Buch diskutieren werden. Das Buch konzentriert sich auf die Debatte um digitale Verschlüsselung in Deutschland und den USA nach den Enthüllungen eines globalen Überwachungs- und Spionageapparats durch Edward Snowden.

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Dr. Judith Blume und Dr. Sarah Lenz auf Shortlist für Opus Primum Nachwuchsförderpreis

Gleich zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" wurden für den Opus Primum Nachwuchsförderpreis der Volkswagenstiftung nominiert. Die Monografie von Dr. Judith Blume "Wissen und Konsum. Eine Geschichte des Sammelbildalbums", erschienen im Wallstein Verlag, untersucht exemplarisch den Einfluss des damaligen Massenmediums Sammelbild auf die Wissens- und Konsumgeschichte der deutschen Gesellschaft und baut auf ihrer Arbeit in dem Projekt "Ikonologie der Geschichtswissenschaft" am Exzellenzcluster. Das Werk von Dr. Sarah Lenz "Ethische Geldinstitute. Normative Orientierungen und Kritik im Bankenwesen", erschienen im Springer Verlag, systematisiert die Kritik und die Praktiken ethischer Banken in Deutschland und fragt nach denkonstitutiven sozialen und normativen Strukturen. Am Exzellenzcluster war Dr. Lenz an dem Projekt "Die Berufsmoral der Banker. Milieubildungen und Professionsethiken im globalen Finanzwesen" beteiligt.

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„The End of Security as we Know it?”

Paneldiskussion der Veranstaltung „The End of Security as we Know it? Understanding the Security Challenges of Artificial Intelligence“ (Foto © Hessische Landesvertretung in Brüssel)

Wissenschaftler der Goethe-Universität, der Hessischen Stiftung für Friedens-und Konfliktforschung und der Vrije Universiteit Brussels tauschten sich am 25. September in Brüssel mit Praxisvertretern über das Thema Künstliche Intelligenz und Sicherheit aus. Die Veranstaltung „The End of Security as we Know it? Understanding the Security Challenges of Artificial Intelligence“ ermöglichte Führungskräften aus der EU, NATO, Ministerien, Medien und NGOs im persönlichen Gespräch mit Wissenschaftlern verschiedene Perspektiven aus der Wirtschaftsinformatik, Politikwissenschaft, Sozialpsychologie und Rechtswissenschaft auf den Themenkomplex Künstliche Intelligenz und Sicherheit kennenzulernen.

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Prof. Nicola Fuchs-Schündeln ist neues Mitglied des deutsch-französischen Wirtschaftsrats

Prof. Nicola Fuchs-Schündeln, Professorin für Makroökonomie und Entwicklung der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, ist in den neu gegründeten deutsch-französischen Expertenrat für Wirtschaft berufen worden. Dies wurde in der 50. Sitzung des Deutsch-Französischen Wirtschafts- und Finanzministerrats in Paris beschlossen. Der Rat setzt sich aus zehn unabhängigen Wirtschaftsexpertinnen und -experten zusammen und soll den Regierungen Deutschlands und Frankreichs wirtschaftspolitische Empfehlungen geben.

Neben Fuchs-Schündeln wurden auf deutscher Seite Marcel Fratzscher (Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW), Clemens Fuest (Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo), Isabel Schnabel (Wirtschaftsprofessorin an der Universität Bonn) und Christoph M. Schmidt (Vorsitzender des deutschen Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI Essen) berufen. Die französische Seite benannte Philippe Martin (Sciences Po Paris), Agnès Benassy-Quéré (Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne), Katheline Schubert (Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne), Xavier Ragot (Sciences Po Paris) und Christian Gollier (Toulouse School of Economics).

Prof. Dr. Lisa Herzog erhält den Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik

Für ihre beiden Bücher „Die Freiheit gehört nicht nur den Reichen“ (2014) und „Die Rettung der Arbeit“ (2019) erhält Prof. Dr. Lisa Herzog (zuletzt Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der Technischen Universität München und ehemaliges Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") den Philosophierpreis der Max Uwe Redler Stiftung. Der mit 100 000 Euro dotierte Preis, und damit die höchste Auszeichnung, die von einer privaten Stiftung in den Geisteswissenschaften verliehen wird, wird am 28. Oktober in der Universität Hamburg überreicht.
In der Begründung der Jury heißt es: „Lisa Herzog setzt sich ökonomisch kompetent und ideengeschichtlich fundiert mit den aktuellen Entwicklungen von Märkten und deren Auswirkungen auf liberale Gesellschaften auseinander.“ Zudem wird ihre Arbeit als "wegweisend" für den philosophischen und politischen Diskurs und als ethischer "moralischer Ankerpunkt in einer immer dynamischer werdenden Gesellschaft" beschrieben.

Zur Pressemeldung der Max Uwe Redler Stiftung: Hier...

Vortragsreihe „Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz“ im Wintersemester 2019/20

Am 21. Oktober beginnt die Vortragsreihe „Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz“, die im Wintersemester 2019/20 an der Goethe-Universität Frankfurt stattfinden wird. Eröffnet wird die Reihe von Prof. em. Dr. Gunther Teubner (Goethe-Universität Frankfurt) mit dem Vortrag "Digitale Rechtssubjekte? Zum privatrechtlichen Status autonomer Softwareagenten." Es folgen weitere Vorträge von Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau), Prof. Dr. Gerhard Wagner (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin).
Konzipiert und organisiert wird die Reihe durch Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") im Rahmen des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Die Vorträge finden im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend jeweils um 18.15 Uhr statt.

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Neue Reihe "Denkraum" im Schauspiel Frankfurt erneut in Kooperation mit dem Exzellenzcluster

„Zukunft_Aber wie?“ lautet der Titel der neuen Ausgabe der partizipativen Redenreihe „Denkraum“ des Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Auch dieses Mal gehören Mitglieder des geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsverbundes mit Sitz an der Goethe-Universität zu den Vortragenden.
Die Reihe wird am 24. September um 20 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt von der Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) eröffnet. Sie wird einen Impulsvortrag zum Thema „Konflikte_Wie werden wir unser Zusammenleben gestalten?“ halten, nach dem die Zuhörer die Möglichkeit erhalten, in kleinen Tischgesprächen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin zu formulieren. An weiteren Terminen sprechen Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Grünen) zu Klima, Martin Saar (Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität) zu Demokratie, Susanne Wiest (Aktivistin der Bewegung für Bedingungsloses Grundeinkommen) zu Arbeit, Sophie Passmann (Autorin und Moderatorin) zu Gleichheit und Axel Honneth (Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor for the Humanities an der Columbia University in New York) zu Anerkennung.

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Kult der Unmittelbarkeit - Nächste Goethe Lecture Offenbach am 24. Oktober 2019 mit Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg

Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) beschäftigt sich in der nächsten Goethe Lecture Offenbach am 24. Oktober 2019 im Klingspor Museum Offenbach mit der unmittelbaren Kommunikation autoritärer Führer und Regimes. Deren Ziel, die Foren für öffentliche Konflikte zu kontrollieren, versuchen sie durch unvermittelte Verbreitung von Propaganda unter Umgehung von rechtsstaatlichen Institutionen zu erreichen. Dies trage zu einer illusorischen Vereinigung von "Führern" und "Geführten" bei - ein Markenzeichen faschistischer, aber auch populistischer Regime - so Frankenberg.

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REALITIES* B3 Biennale des Bewegten Bildes - Exzellenzcluster erneut Parcourspartner

Erneut ist der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" Parcouspartner bei der B3 Biennale des bewegten Bildes und beteiligt sich mit Vorträgen seiner Sprecher Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther am diesjährigen Rahmenprogramm. Am Mittwoch, dem 16. Oktober 2019, um 17 Uhr spricht Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) unter dem Titel "Ach! Über wirkliche Fiktionen und fiktionale Wirklichkeiten". Einen Tag darauf, am 17. Oktober um 15.30 Uhr, trägt Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) unter dem Titel "In der Höhle. Über Wirklichkeit und Macht" vor.
Die Leitausstellung der B3 trägt in diesem Jahr das Leitthema REALITIES und findet in strategischer Kooperation mit THE ARTS+ Future of Culture Festival auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.1 statt. Die Inhalte, Werke, Protagonisten und Redner der verschiedenen B3 Veranstaltungsformate werden sich mit dem B3 Leitthema hauptsächlich gesellschaftspolitisch, künstlerisch, philosophisch, technologisch und wirtschaftswissenschaftlich beschäftigen. Im Vordergrund steht hierbei immer das bewegte Bild u.a. auch in Bezug auf seine crossmedialen Ansätze, aber auch die Einbettung in größere Zusammenhänge.

Weitere Informationen zu den Programmbeiträgen von Prof. Dr. Forst und Prof. Dr. Günther: Hier...
Weitere Informationen zur B3 Biennale des bewegten Bildes: Hier...

30 Jahre Mauerfall – Die Bedeutung des Mauerfalls für die Entwicklung europäischer Gesellschaften - Crisis Talk am 1. Oktober 2019

Der nächste Crisis Talk "30 Jahre Mauerfall – Die Bedeutung des Mauerfalls für die Entwicklung europäischer Gesellschaften" diskutiert am 1. Oktober in der Hessischen Landesvertretung in Brüssel die Folgen und die Bedeutung des Mauerfalls für Europa. Die Fragen hierbei lauten unter anderem: "Welchen Beitrag haben die EU-Institutionen sowie die europäischen Partner zur Wiedervereinigung Deutschlands geleistet? Welche Auswirkungen hat die Wiedervereinigung insbesondere auf die osteuropäischen Staaten? Wo stehen heute die europäischen Gesellschaften in Zeiten populistischer Strömungen und was bedeutet das für die EU? Was kann man aus dem damaligen Konflikt zwischen Ost und West lernen?".
Den Impuls zum Auftakt gibt Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)). An der anschließenden Diskussion nehmen, neben Jahn, Prof. Dr. Frank Bösch (Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam) und Prof. Dr. Ruth Leiserowitz (Stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Insituts in Warschau) teil. Moderieren wird Ralph Sina (EU-Korrespondent in Brüssel und Leiter der WDR/NDR-Hörfunkstudio).

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„Mehr Mut zur Relevanz“: Professorin Nicole Deitelhoff reflektiert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in aktueller Publikation des Mercator Science-Policy Fellowship-Programm

Was bedeutet dialogorientierte Wissenschaftskommunikation für Universitäten und Praxis? Clustermitglied Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) publiziert im aktuellen Science Policy Paper "Mehr als Politikberatung und Medienpräsenz. Reflexionen über die Bedeutung dialogorientierter Wissenschaftskommunikation für Universitäten und Praxis." (Hg. v. Birgitta Wolf, Georg Krausch und Hans Jürgen Prömel, 2019) den Artikel "Mehr Mut zur Relevanz" über den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.
Die Gesamtpublikation bietet einen Überblick zu den unterschiedlichen Formen und Herausforderungen des Wissenstransfers zwischen Universitäten, Ministerien, Behörden und Medien.

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Neuer europäischer Forschungsverbund untersucht ab 2020 Wahlen in Zeiten der Krise demokratischer Ordnungen

Im Rahmen des neuen, von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsverbunds „Reconstructing Democracy in Times of Crisis“ analysiert Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, zukünftig die Legitimität von und die Legitimation durch Wahlen in Zeiten der Krise der Demokratie.

Wahlen sollen Regierungen legitimieren. Allerdings sind es die Wahlen selbst, deren Legitimität derzeitig in Frage zu stehen scheint. In vielen europäischen Ländern sind die WählerInnen zunehmend unwillig zu wählen; und wenn sie es tun, dann werden sie oft von Parteien angezogen, deren Ziele und Vorstellungen in einem mehr und weniger großen Widerspruch zu den demokratischen Grundnormen von Freiheit und Gleichheit zu stehen scheinen. Diese Entwicklungen werfen die fundamentale Frage nach der langfristigen Fähigkeit von Wahlen zur Legitimierung von Institutionen und Regierungen in Europa auf. Es ist ebendiese Frage, deren Untersuchung im Zentrum des neuen EU-Forschungsprojekts „Reconstructing Democracy in Times of Crisis: A Voter-Centred Perspective“ (REDEM) steht.

Die an REDEM beteiligten ForscherInnen, darunter politische TheoretikerInnen wie Rainer Forst sowie empirische PolitikwissenschaftlerInnen, forschen an verschiedenen Standorten in neun europäischen Ländern: Von Dänemark, Deutschland und Frankreich über Großbritannien, Italien und Holland bis hin zu Rumänien, Schweden, der Schweiz und Spanien. In enger Kooperation untersuchen sie in Zukunft die Legitimität von und die Legitimation durch Wahlen im europäischen Kontext, indem sie sich sowohl theoretisch mit der relevanten sozialwissenschaftlichen und historischen Literatur als auch empirisch mit bisher unveröffentlichten Daten und Forschungsarbeiten aus europäischen Projekten befassen. Der offizielle Startschuss für die Arbeit von REDEM ist für den Zeitraum von Ende Januar bis Anfang Februar 2020 angesetzt.

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Zentrale Ergebnisse des Projekts „Die Berufsmoral der Banker. Milieubildungen und Professionsethiken im globalen Finanzwesen“ in mehreren Publikationen veröffentlicht

In dem Projekt „Die Berufsmoral der Banker. Milieubildungen und Professionsethiken im globalen Finanzwesen“ wurde erforscht, ob und in welcher Weise sich Gruppenprozesse und Milieubildungen beruflicher Akteure des internationalen Finanzwesens vollziehen, die zur sozialen Grundlage der Entstehung von Berufsmoral und eines „kritischen Professionalismus“ im Finanzwesen werden könnten. Nun sind mehrere Publikationen erschienen, in denen zentrale Ergebnisse dieses Projekts zu finden sind. Von Projektmitarbeiterin Claudia Czingon ist die auf ihrer Dissertation basierende Monographie "Die Berufsmoral der Banker. Potentiale und Grenzen finanzwirtschaftlicher Selbstregulierung" im Campus-Verlag (Frankfurt am Main/New York) erschienen. Gemeinsam mit seinen Projektmitarbeiterinnen veröffentlichte Prof. Dr. Sighard Neckel (Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und ehemaliger Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") die Aufsätze „Ethical Banks between Moral Self-Commitment and Economic Expansion“ in dem Sammelband „The Contested Morality of Markets“ (herausgegeben von Philip Balsiger und Simone Schiller-Merkens bei Emerald) sowie „Kulturwandel im Geldgeschäft? Potenziale einer ethischen Selbsterneuerung im Banken- und Finanzwesen“ im Sonderheft 58 der „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie“.
Ebenso vor kurzem erschienen ist das auf der Dissertation von Projektmitarbeiterin Sarah Lenz basierende Buch „Ethische Geldinstitute. Normative Orientierungen und Kritik im Bankenwesen“ (Wiesbaden: Springer, 2019, Reihe Wirtschaft + Gesellschaft). Der Band systematisiert die Kritik und die Praktiken ethischer Banken in Deutschland und fragt nach denkonstitutiven sozialen und normativen Strukturen.

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"Politischer Islam - Stresstest für Deutschland" - Buchpräsentation mit Prof. Dr. Susanne Schröter am 16. Oktober 2019

Das Buch "Politischer Islam - Stresstest für Deutschland" von Prof. Dr. Susanne Schröter (Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) ist am 26. August 2019 im Gütersloher Verlagshaus erschienen. Am 16. Oktober 2019 um 18.30 Uhr verantaltet der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" eine öffentliche Präsentation des Buches im Historischen Museum in Frankfurt.
Prof. Dr. Susanne Schröter untersucht in dem neuen Buch die Ursprünge und Ausprägungen des politischen Islam und dessen Auswirkungen auf Deutschland. Sie schlägt dabei in der Geschichte des politischen Islam einen Bogen von der Frühzeit des Islam bis zur Gegenwart. Von Tunesien über den Iran bis zur Hamas in Gaza. Darauf aufbauend beschreibt sie Organisationen und Akteure des politischen Islam und ihre Einflussnahme auf Deutschland, insbesondere um Wege aufzuzeigen, wie Konfliktsituationen eingeschätzt und bewältigt werden können. Die Veranstaltung zum Buch ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

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"Wissen und Konsum. Eine Geschichte des Sammelbildalbums 1860-1952" von Dr. Judith Blume erschienen

Cover Wissen und KonsumAnfang August ist das Buch "Wissen und Konsum. Eine Geschichte des Sammelbildalbums 1860-1952" von Dr. Judith Blume im Wallstein Verlag erschienen. Anhand von exemplarischen Studien zu vier unterschiedlichen Firmen analysiert sie darin den Einfluss des damaligen Massenmediums Sammelbild auf die Wissens- und Konsumgeschichte der deutschen Gesellschaft. Dabei steht das Album als ordnende und sinnstiftende (Bild-)Instanz im Vordergrund der Untersuchungen.
Von April 2015 bis Januar 2017 war Dr. Blume wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Ikonologie der Geschichtswissenschaft" am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", in dem sie einen Bildbestand von ca. 100.000 Illustrationen aufbereitet und für eine öffentlich zugängliche, webbasierte Datenbank vorbereitet hat. Ihre Dissertation, auf der das nun erschienene Buch aufbaut, stellt eine erste kulturwissenschaftliche Gesamtdarstellung dieses Materials dar.

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Denken im Widerspruch

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" zum Gedenken an Theodor W. Adorno aus Anlass seines 50. Todestags

So wie das Verstehen der Texte Adornos eine nicht geringe Denkaufgabe ist, so ist es auch das Gedenken seiner als Wissenschaftler und Intellektueller. Denn sein Werk und Wirken, das die Goethe-Universität nachhaltig geprägt und dazu beigetragen hat, dass Frankfurt im Geistesleben der Bundesrepublik zum Ort der Aufklärung und Kritik wurde, lässt sich nicht auf wenige Begriffe reduzieren oder – wie er gesagt hätte – museal verdinglichen. Es lebt fort, dieses Denken, aber nur im Ein- und Widerspruch, und dieser bleibt aktuell, weil er sich nicht nur auf Vergangenes richtet, sondern auf all die Gestalten und Spuren des Unmenschlichen, die die Gegenwart aufweist. Sein jetzt neu edierter Text über den Rechtsradikalismus, der aus dem Jahre 1967 stammt, belegt dies eindrucksvoll.
Adorno war vieles – Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker, Komponist, politischer Intellektueller, und die Art, in der er diese Rollen separierte und doch verband, war einzigartig und exemplarisch für das, was „kritische Theorie“ genannt wird. Während seine Philosophie noch in den fortschrittlichsten Theorien der Aufklärung die Momente des Beherrschungsdenkens ausmachte, das sie eigentlich überwinden wollten, war seine Soziologie materialistisch geerdet und suchte die Verbindung zu den avanciertesten Wissenschaften seiner Zeit, etwa der Psychoanalyse, um zu erklären, aus wie vielen Quellen sich die Möglichkeit des Umschlags des sozialen Lebens in Gewalt und Barbarei speist. Sein Festhalten an den ästhetischen sowie den moralischen Kriterien der Moderne blieb dabei ebenso unbeirrt wie seine scharfe Kulturkritik und sein aktiver Einsatz für die Erziehung zu Autonomie und Demokratie sowie die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit, was ihn mit der studentischen Emanzipationsbewegung verband, von der er sich zum Ende seines Lebens jedoch entfremdete und missverstanden sah.

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Wie frei sind wir im digitalen Echoraum? - Nächste Goethe Lecture Offenbach am 20. August 2019

Wie frei sind wir im digitalen Echoraum? Dieser Frage geht Prof. Dr. Klaus Günther (Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") in der nächsten Goethe Lecture Offenbach am 20. August 2019 im Klingspor Museum Offenbach nach. Die von uns durch private und staatliche Organisationen im Internet gesammelten Daten zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen - ob zum Zweck der Überwachung oder Produktwerbung - lassen um uns herum eine Art digitales Spiegelkabinett enstehen, das uns in unseren Ansichten bestätigt und künftiges Verhalten immer genauer vorherzusagen weiß. Ob und auf welche Weise sich durch diese digitalen Echoräume unsere Freiheit verändert, untersucht Klaus Günther in seinem Vortrag.

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"Talking About a Revolution: Rechtswissenschaft und Filmwissenschaft im Gespräch über künstliche Intelligenz und Kino" am 12. und 16. Juli 2019 im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Unter dem Titel "Talking About a Revolution: Rechtswissenschaft und Filmwissenschaft im Gespräch über künstliche Intelligenz und Kino" finden am 12. und 16. Juli 2019 zwei Diskussionsveranstaltungen im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" statt. Am 12. Juli um 18 Uhr diskutieren Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) unter dem Titel „Können Roboter Autoren sein? Ein Gespräch über Copyright und künstliche Intelligenz rund um die Filme von Jan Bot“ mit anschließender Vorführung der Filme von Jan Bot. Am 16. Juli um 20.15 Uhr sprechen Prof. Dr. Vinzenz Hediger und Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) unter dem Titel „Verzerrt das Kino die KI? Ein Gespräch über Privatheit, IT-Vertrauen und Repräsentation anhand von The Circle“ mit anschließender Filmvorführung von The Circle, USA 2017, 110 min.

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"The Value of Critique" - 25. Band der Clusterreihe bei Campus erscheint am 17. Juli 2019

"The Value of Critique - Exploring the Interrelations of Value, Critique, and Artistic Labour" lautet der Titel des 25. Bands der Schriftenreihe "Normative Orders", die im Campus Verlag erscheint. Herausgegeben wird er von Prof. Isabelle Graw und Prof. Christoph Menke (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität). Der Band geht aus dem gleichnamigen Symposium, das am 18. Januar 2017 vom Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main veranstaltet wurde, hervor. In den Beiträgen wird untersucht, wie eine Opposition dieser beiden Denkweisen verstanden wird, und fragt danach, ob und wie sie sich überwinden lässt. Dabei spielen die Praktiken der Urteilens im Feld der Kunst eine paradigmatische Rolle. Er versammelt Beiträge von namhaften Theoretikerinnen und Theoretiker wie Luc Boltanski, Eva Geulen, Rahel Jaeggi, Bruno Latour und weiteren und erscheint am 17. Juli 2019.

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Ein gelungenes Geburtstagsgeschenk

Beim Workshop zu Ehren von Jürgen Habermas ging es auch um sein bald erscheinendes neues Buch

  • Prof. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Hauke Brunkhorst (Europa-Universität Flensburg (EUF) - Uni Flensburg)
  • Prof. em. Jürgen Habermas
  • Prof. Klaus Günther (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Armin von Bogdandy(Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. em. Jürgen Habermas
  • Prof. Charles Taylor (McGill University,Montreal) und Prof. Maeve Cook (University College Dublin)
  • Prof. Nancy Fraser (New School, New York City)
  • Prof. Christine Lafont (Northwestern University)
  • Prof. Christine Lafont (Northwestern University)
  • Prof. Peter Niesen (Universität Hamburg)
  • Prof. em. Jürgen Habermas

„Wenn es in meinem Alter ein befriedigendes Geburtstagsgeschenk gibt - dies ist eins“, sagte Jürgen Habermas am Anfang des zweitägigen Workshops zu seinen Ehren, der im Gebäude des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“ stattfand. Veranstaltet wurde dieser von dessen Co-Sprecher und Habermas-Schüler, dem politischen Philosophen Rainer Forst, durch dessen Leibnizpreis-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“ in Kooperation mit dem Exzellenzcluster. Forst hatte nach eigener Aussage noch nie zuvor so schnelle und so begeisterte Zusagen für eine wissenschaftliche Konferenz bekommen.

Der Workshop begann einen Tag nach dem vielbeachteten öffentlichen Vortrag von Jürgen Habermas. Die Teilnehmerliste liest sich wie ein Who is Who der Kritischen Theorie verschiedener Generationen und Schwerpunktsetzungen. Um nur einige zu nennen: Aus den USA angereist waren die Philosophinnen Nancy Fraser (New York) und Seyla Benhabib (Yale), aber auch Richard Bernstein (New York), Peter Gordon (Harvard), Andrew Arato (New York, Jean Cohen (New York) und Thomas McCarthy (Chicago) - und nicht zu vergessen Charles Taylor, auch er schon eine Legende. Aus Deutschland kamen unter anderem Hauke Brunkhorst, Claus Offe und Oskar Negt und von den Frankfurter Normativen Ordnungen neben Rainer Forst dessen Co-Sprecher Klaus Günther sowie Armin von Bogdandy, Günter Frankenberg, Axel Honneth, Matthias Lutz-Bachmann, Christoph Menke, Darrel Moellendorf, Martin Saar, Thomas Schmidt und Martin Seel. Ebenfalls angereist waren u.a. die ehemaligen Habermas-Schüler Cristina Lafont (Evanston), Peter Niesen (Hamburg) und Pauline Kleingeld (Groningen).

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„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ Die vielbeachtete Rede von Jürgen Habermas an der Goethe-Universität im Wortlaut

  • Prof. em. Jürgen Habermas, Philosoph und Soziologe
  • Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Staatssekretärin Ayse Asar, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Staatssekretärin Ayse Asar, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Rolf van Dick (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Simone Fulda (Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Brigitte Hückmann und Prof. Manfred Erb (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

„Das akademische Ereignis des Jahres“, hieß es in den Zeitungen der folgenden Tage. Und in der Tat, dass der „berühmteste lebende Philosoph“ Jürgen Habermas („Die Zeit“) einen Tag nach seinem Geburtstag an seine alte Wirkungsstätte kam, sorgte für ein hohes Medienecho und immenses Publikumsinteresse; rund 3000 Menschen verfolgten den Auftritt des Jubilars im Hörsaalzentrum, viele von ihnen via Livestream. Aber auch die Rede selbst schien einen Nerv zu treffen und darf als Beispiel gelten für den nach wie vor dringend notwendigen „öffentlichen Gebrauch der Vernunft“, von dem Rainer Forst, Professor für politische Philosophie und Schüler Habermas‘, nach Grußworten von Präsidentin Birgitta Wolff und Staatssekretärin Ayse Asar, in seinen einleitenden Worten sprach.

Mit der freundlichen Genehmigung von Professor Habermas stellen wir hier das Manuskript seiner Rede „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ zur Verfügung (auch die Aufzeichnung der Gesamtveranstaltung ist hier abrufbar.) Im Anschluss an seine philosophischen Ausführungen, in denen er Kant, Hegel und Marx mit Blick auf aktuelle Anforderungen miteinander ins Gespräch brachte, ließ Habermas in einer persönlichen Bemerkung seine Erfahrungen in Frankfurt und an der Goethe-Universität Revue passieren, wo er nach eigener Aussage insbesondere in den frühen 80er Jahren „die befriedigendste Zeit“ seines akademischen Lebens verbracht hat. In diesem ebenfalls hier dokumentierten Manuskript betonte Habermas ferner, „dass eine Universität mehr ist als eine vom Wissenschaftsrat beurteilte Anstalt für Forschung und Lehre“. Mit Blick auf ihre Entstehungsgeschichte und ihren Gründungsgeist gab sich Habermas optimistisch, dass an der Goethe-Universität „auch ein Jahrhundert später ein ähnliches intellektuelles Milieu“ sprießen könne, „das sich nicht planen lässt, das aber seine schützenden Nischen braucht – und verdient“.

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„Frankfurt European Conference“ untersucht ab 2020 die Zukunft Europas

Ab Sommer des kommenden Jahres veranstalten das Center for Applied European Studies (CAES) der FUAS, die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Mitglieder des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ die „Frankfurt European Conference.“ Zu den Initiatoren gehören Prof. Nicole Deitelhoff, Direktorin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Prof. Rainer Forst, Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Prof. Michel Friedman, geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES).
Bei der international besetzten Konferenz sollen WissenschaftlerInnen, Intellektuelle, PolitikerInnen, KünstlerInnen, EntscheidungsträgerInnen und vor allem BürgerInnen zusammenkommen, um über die zentralen Entwicklungen und aktuellen Herausforderungen Europas zu sprechen.
Nach dem Vorbild der Münchener Sicherheitskonferenz soll so ein Denkraum geschaffen werden, um offen und interdisziplinär über die Zukunft Europas zu diskutieren. Mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung und der Pluralität der einbezogenen Perspektiven möchte die Konferenz zu einer demokratischen Debatten- und Streitkultur über das zukünftige Europa beitragen. Auch verschiedene skeptische und kontroverse Meinungen sollen zu Wort kommen.
Die erste Konferenz soll am 4. und 5. Juni 2020 abgehalten werden unter dem Titel „Europe’s Future: Democracy“. Fortan wird sie jährlich unter wechselnden Themen zur Zukunft der EU und Europas stattfinden. Dabei sollen Fragen wie „Wie demokratisch ist die EU?“ und „Welche Ideen und Projekte könnten helfen, um sie demokratischer zu gestalten?“ diskutiert werden. Vor dem Hintergrund des Demokratiedefizits der EU könnten durch die Konferenzen wichtige Impulse entstehen, um die Union auch langfristig für die Menschen in Europa attraktiver zu machen.

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Professor Maimako - Vizekanzler der Universität Jos - besucht die Goethe-Universität

Der Vizekanzler der University of Jos Prof. Sebastian Seddi Maimako besuchte am 17. Juni 2019 gemeinsam mit Prof. Tor Iorapuu (Theatre and Film Arts Department, University of Jos) die Goethe-Universität. An dem Treffen nahmen auch Prof. Dr. Rolf van Dick (Vizekanzler der Goethe-Universität), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters) und Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) teil. Im kommenden Wintersemester beginnt die Kooperation zwischen der University of Jos, dem Nigerian Film Institute und der Goethe-Universität aus der das Projekt „Archival Studies Master Program Jos“ hervorgeht.
Aus dem Zusammentreffen ergab sich ein reger Austausch über aktuelle Forschung der beiden Universitäten und es wurden Anknüpfungspunkte für zukünftige gemeinsame Projekte diskutiert. Mit dem Master Programm, zu dem zusätzlich auch ein Austauschprogramm für Studierende zwischen Frankfurt und Jos in naher Zukunft geplant ist, wird der Ausbau eines internationalen, filmkulturellen Netzwerks angestrebt. Nigerias Filmindustrie gehört zu den produktionsstärksten Filmbranchen weltweit.

Zur Meldung der Goethe-Universität: Hier...

"Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.–18. Jh.)" herausgegeben von PD Dr. Cecilia Cristellon und Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte erschienen

Hervorgegangen aus dem Forschungsprojekt "Die Bibel als norma normans" und einer internationalen Tagung am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" ist kürzlich der Band "Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.–18. Jh.)" herausgegeben von PD Dr. Cecilia Cristellon und Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen. In dem Band beschreiben die Autorinnen und Autoren wie sich die Anerkennung der Menschenwürde und Grundrechte bereits im Europa der Frühen Neuzeit ausprägten. Ausgehend von Untersuchungen der juristischen und theologischen Dimension von Begriffen wie »Gewissen« oder »Gerechtigkeit« bietet der Band zudem einen Einblick in die frühneuzeitliche Erfahrung von Grundrechten und in die auf Normenvielfalt innerhalb der christlichen Konfessionen und des Judentums beruhenden Praktiken, die bisweilen damit verbunden wurden.

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Hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn wird Schirmherrin des wissenschaftlich-künstlerischen Projektes „Making Crises Visible"

Die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn übernimmt die Schirmherrschaft für das Projekt "Making Crises Visible" des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“, das federführend vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) koordiniert und gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) unter Beiteiligung der Goethe-Universität Frankfurt und des Exzellenzclusters „Herausbildung normativer Ordnung“ sowie weiterer Partner entwickelt wird.  
Durch unterschiedliche künstlerische Zugänge sollen in dem wissenschaftlich-künslerischen Projekt die Verfahren und Ergebnisse exemplarischer Forschung aus den genannten Institutionen visualisiert werden, um ein Bewusstsein für die nicht nur lähmende, sondern auch aktivierende Kraft von Krisen zu schaffen.
Die im Projekt entstandenen „Wissens-Kunst-Objekte“ werden im Frühjahr 2020 im Senckenberg Museum ausgestellt und von einem veranstalterischen Rahmenprogramm begeleitet. Zur Eröffnung wird die Ministerin ein Grußwort sprechen.

Zur Pressemitteilung der HSFK: Hier...
Zur Projektwebsite "Making Crisis Visible": Hier...

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019

Jürgen Habermas ist der wichtigste deutsche Philosoph der Gegenwart und einer der weltweit meistzitierten Intellektuellen. Die politischen Debatten der Bundesrepublik hat er entscheidend mitgeprägt. Aus Anlass seines 90. Geburtstags kommt Professor Habermas an die Goethe-Universität, wo er bis zu seiner Emeritierung forschte und lehrte. Auf dem Programm steht auch ein öffentlicher Vortrag des Jubilars mit dem Titel „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ am Mittwoch, den 19. Juni 2019, um 18.00 Uhr im Hörsaalzentrum (HZ 1) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
In seinem Vortrag greift Jürgen Habermas ein klassisches Thema der praktischen Philosophie auf, das in seinem Werk eine große Rolle spielt. Ausgehend von der Kontroverse zwischen Kant und Hegel stellt er die Frage, wie sich die Prinzipien moralischer und politischer Autonomie zu der „sittlichen“ Realität historisch situierter Gemeinwesen verhalten. Er plädiert für den Vorrang von Prinzipien der Gerechtigkeit vor Imperativen sozialer Integration und zieht daraus Schlüsse für unsere Gegenwart.

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Friedensgutachten 2019 fordert friedenspolitische Initiative der Bundesregierung

In dem Friedensgutachten 2019, das am 4. Juni in Berlin unter dem Titel „Vorwärts in die Vergangenheit / Frieden braucht Partner“ vorgestellt wurde, fordern die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute die Bundesregierung auf, sich aktiver in die internationale Sicherheitspolitik einzubringen.
Zu den Herausgebern, die das Friedensgutachtens bei der Bundespressekonferenz präsentierten, gehören neben Prof. Dr. Tobias Debiel (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg Essen),  Prof. Dr. Ursula Schröder (Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg) und Prof. Dr. Conrad Schetter (Bonn International Center for Conversion), auch Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Prof. Dr. Christopher Daase von Seiten des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dessen Partnerinstition der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.
Seit 1987 analysiert das Friedensgutachten aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und trifft Empfehlungen für die Politik. Es wird vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, dem BICC (Bonn International Center for Conversion), dem IFSH (Institut für Friedens- und Sicherheitspolitik) und dem INEF (Institut für Entwicklung und Frieden) herausgegeben und von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) gefördert.

Das Friedensgutachten 2019 zum Download: Hier...
Zur Pressemitteilung der HSFK: Hier...

Cambridge University Press veröffentlicht Lexikon zu Jürgen Habermas

Der Verlag Cambridge University Press hat im Jahr seines 90. Geburtstages ein umfassendes Lexikon über den Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas herausgebracht. Das Kompendium wurde ihm nun feierlich auf einer Präsentation des Lexikons im Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität von den beiden Herausgebern Amy Allen und Eduardo Mendieta persönlich überreicht.
Das Werk enthält in etwa 200 Einträge, die die grundlegenden Konzepte, Kategorien und Themen Habermas‘ erklären sowie fachliche und intellektuelle Kontexte heruasarbeiten. Besprochen werden im Kapitel »Names Associated« auch die Frankfurter Philosophen und Mitglieder des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" Axel Honneth und Rainer Forst.
Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität und Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, betonte, dass das „Cambridge Habermas Lexicon“ die überragende Bedeutung Habermas‘ zeige: „Ja, ich möchte so weit gehen und feststellen, dass Jürgen Habermas sogar der weltweit wichtigste Philosoph unter den heute lebenden Philosophen ist. Und wir dürfen stolz darauf und dankbar dafür sein, dass er ein Mitglied des Instituts für Philosophie der Goethe-Universität und ein häufiger Gast auch am Forschungskolleg Humanwissenschaften sowie des Frankfurter Exzellenzclusters ‚Die Herausbildung normativer Ordnungen’ ist. Wir haben alle von ihm bis auf den heutigen Tag unendlich viel gelernt.“

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Dr. Thomas Biebricher "The Political Theory of Neoliberalism" am 29. Mai 2019

Innerhalb des nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" stellt PD Dr. Thomas Biebricher am 29. Mai 2019 um 12 Uhr sein im Februar dieses Jahres bei Stanford University Press veröffentlichtes Buch "The Political Theory of Neoliberalism" vor. In dem Buch untersucht Biebricher die verbreitete negative Konnotation des Begriffs "Neoliberalismus" und zeigt auf welche politische Dimensionen dem Begriff und der Kritik an ihm innewohnen.

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Kamingespräch des Frauennetzwerks mit Prof. Helen Longino am 28. Mai 2019 um 13 Uhr

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" lädt gemeinsam mit dem Institut für Philosophie der Goethe-Universität und dem Cornelia Goethe Centrum interessierte Frauen am Dienstag, den 28. Mai 2019, um 13 Uhr zu einem Kamingespräch in den Forschungsbau "Normative Ordnungen" ein. Zu Gast sein wird Prof. Helen Longino (Clarence Irving Lewis Professor of Philosophy at Stanford University).
In der Reihe "Kamingespräche" berichten Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Projekt “VICTOR-E” untersucht in Zukunft die Kriegszerstörung und den Wiederaufbau im nichtfiktionalen Film

Aus insgesamt 300 Bewerbungen wurde das Projekt „VICTOR-E Visual Culture of Trauma, Obliteration and Reconstruction in Post-WW II Europe“, welches unter der Leitung von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) auch am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ angesiedelt wird, als eines von 22 Projekten innerhalb des Förderlinie HERA (Humanities in the European Research Area) des Forschungsförderprogramms Horizon 2020 bewilligt und wird bis 2022 mit insgesamt einer Million Euro gefördert. 
Das Forschungsprojekt entsteht in Kooperation der Goethe-Universität mit der Università degli Studi di Udine, der Academy of Sciences of the Czech Republic und der Université Paris 1 – Sorbonne Panthéon. Das Frankfurter Teilprojekt übernimmt dabei die Koordination und wird etwa die Hälfte der bewilligten Fördersumme erhalten.

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Welche Auswirkungen hat Künstliche Intelligenz?

Am 14. Mai 2019 fand an der TU Darmstadt ein Austauschtreffen statt, bei dem die Frage möglicher Auswirkungen Künstlicher Intelligenz diskutiert wurden. Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Dr. Niklas Schörnig (Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Programmbereich Internationale Sicherheit) vertraten dabei das Forschungsnetzwerk „Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz (NO:KI)."
Anlässlich des Wissenschaftstag Künstliche Intelligenz an die TU Darmstadt tauschten sich Führungskräfte aus Ministerien, Medien und staatlichen Organisationen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Rhein-Main-Universitäten zu Funktionsweise und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz aus, wobei u.a. über den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt und die Rechtsprechung gesprochen wurde.

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Buchpräsentation "Das Humboldt Forum und die Ethnologie" im Weltkulturen Museum

Am 22. Mai 2019 wird um 19 Uhr im Weltkulturen Museum das im Februar erschienene Buch "Das Humboldt Forum und die Ethnologie" vorgestellt, das aus einer ethnologischen Perspektive heraus die Entstehung des Humboldt Forums und seine Bedeutung für die Museums- und die Universitätsethnologie verhandelt. Drei der Autoren, Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kohl (Professor emeritus für Kultur- und Völkerkunde an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Johann Michael Möller (Hörfunkdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks a.D.) und Prof. Gereon Sievernich (Kurator des Hauptstadtkulturfonds, ehemaliger Direktor des Martin-Gropius-Baus (MGB)), werden im Rahmen eines Podiumsgesprächs einige der Streitpunkte, auf die sie im Buch Bezug nehmen, nachzeichnen und diskutieren. Moderieren wird die Diskussion Dr. Eva Charlotte Raabe (Kommissarische Leitung und Kustodin Ozeanien, Weltkulturen Museum).

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Christoph Burchard ist neuer Goethe-Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität

Im Rahmen eines Empfangs zur Eröffnung des Sommersemsters wurde Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität sowie Principal Investigator am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen) am vergangenen Montag, dem 6. Mai 2019, von Prof. Simone Fulda, Vizepräsidentin der Goethe-Universität und Kollegsdirektor Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann als neuer Goethe-Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität begrüßt und vorgestellt. Burchards Forschungsprojekt im Rahmen des Fellowships trägt den Titel „Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz“ und untersucht wie sich bestehende normative Ordnungen durch Künstliche Intelligenz ändern, wie sie reguliert werden kann und welche normativen Ordnungsvorstellungen KI-Applikationen unterliegen. Das Projekt steht in inhaltlichem Zusammenhang mit dem Aufbau des interdisziplinären Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI", von dem ein Teil am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" angesiedelt wird.

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"Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" erhält den Preis „GWI International“ zur Förderung der Übersetzung ins Englische

Das von Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) verfasste Buch "Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" wurde von der Jury "Geisteswissenschaften International" des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für die Förderung der Übersetzung ins Englische ausgewählt.
In dem Buch geht Peukert der Frage nach, in welcher Weise Werke, Erfindungen und andere Schutzgegenstände des 'geistigen Eigentums' existieren. Er zeigt, dass die Vorstellung von abstrakten Immaterialgütern eine sprachliche Konstruktion darstellt, die sich erst im 18. Jahrhundert herausbildete. Ihr alleiniger Zweck besteht darin, ein Eigentumsobjekt zu fingieren. Am 12. Juli 2018 wurde das Buch im Rahmen eines Book lɔ:ntʃ des Exzellenzclusters vorgestellt.

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Von der ‚Geistig-Moralischen Wende‘ zur Erschöpfung des deutschen Konservatismus" - Nächste Goethe Lecture Offenbach am 16. Mai 2019

PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") befasst sich in der nächsten Goethe Lecture Offenbach am 16. Mai 2019 um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach mit der Geschichte des deutschen Konservatismus in der jüngeren Vergangenheit. Er untersucht in seinem Vortrag, inwieweit der Konservatismus sich tatsächlich in einer Krise befindet, worin genau diese gegebenenfalls besteht und wo die Ursprünge liegen. Von der deutschen Nachkriegszeit über die "Geistig-moralische Wende", die von der Regierung Kohl/Genscher zu Beginn der 1980er verkündet wurde, bis zum ernüchternden Ergebnis der Union bei der letzten Bundestagswahl skizziert Biebricher eine kontinuierliche Auszehrung des Konservatismus und gibt einen Ausblick auf mögliche Zukunftsaussichten sowie die Auswirkungen auf die liberale Demokratie in Deutschland insgesamt.   

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"The Crisis of Non-Proliferation – How to Build a New Nuclear Order?" - Nächster Crisis Talk am 15. Mai 2019 in Brüssel

"The Crisis of Non-Proliferation – How to Build a New Nuclear Order?" Dieser Frage geht der nächste Crisis Talk am 15. Mai 2019 um 12.30 Uhr in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union nach. Prof. Dr. Christopher Daase (Prinicipal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) wird einen Impulsvortrag halten, der von einem Podiumsgespräch mit Elizabeth Konstantinova (Europäischer Auswärtiger Dienst) und Dr. Tytti Erästö (Stockholm International Peace Research Institute) gefolgt wird.
Die nukleare Weltordnung befindet sich in einer Krise. Abrüstungsverträge werden verletzt oder beendet. Es ist darüber hinaus umstritten, wie das Ziel einer Welt ohne oder mit weniger Atomwaffen erreicht werden könnte. Welche sind die konkreten Schritte zur Überwachung, Überprüfung oder Verbannung nuklearer Waffen? Wie kann die bestehende Atomordnung erneuert werden, um das Ziel eines „Global Zero“ zu erreichen? Welche Kooperationsformen eignen sich, um die Interessen der Staatengruppen zu diskutieren, die über Atomwaffen verfügen, und derjenigen, die atomwaffenfrei sind?

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Intervention der Römerberggespräche "Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?" - Exzellenzcluster erneut Partner

Der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ beteiligt sich am Samstag, dem 11. Mai 2019, erneut an einer Intervention der Römerberggespräche, die ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt stattfindet. Unter dem Titel "Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?" nehmen die Römerberggespräche an diesem Tag die bevorstehende Europawahl zum Anlass danach zu fragen, was Europa angesichts des drohenden Brexits und der schwindenen Einigkeit noch zusammenhält. Von Seiten des Forschungsverbundes wird Prof. Dr. Stefan Kadelbach (Professor für Öffentliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) mögliche Szenarien für die Zukunft Europas beleuchten.

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Vorlesungsreihe "Kino": "Fragile Kooperationen: Produktionskrisen des Kinos" beginnt am 30. April 2019

"Fragile Kooperationen: Produktionskrisen des Kinos" lautet der Titel der nächsten Vorlesungsreihe "Kino", die von Prof. Dr. Angela Keppler (Principal Investigator des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professorin für Mediensoziologie der Universität Mannheim), Prof. Dr. Christoph Menke (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Martin Seel (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) organisiert wird. An vier Terminen nehmen die Vortragenden die Diagnose einer "Fragilität normativer Ordnungen" zum Anlass, die Krisenhaftigkeit solcher Ordnung an dem Mikrokosmos der an der Produktion von Filmen beteiligten Akteure zu untersuchen und zeigen dies exemplarisch an Kinofilmen, die das Scheitern oder Misslingen solcher Produktionen in fiktionalen und dokumentarischen Formen zum Thema haben. Die Reihe beginnt am 30. April um 19 Uhr im Kinosaal des MUSEUM MMK mit Prof. Dr. Lisa Gotto und ihrem Vortrag "Fragile Zeitlichkeiten".

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Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz" im Sommersemester 2019

Die Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" beginnt am 24. April 2019 um 18.15 Uhr in HZ 6 im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In der Vortragsreihe wird der Eindruck einer Krise der Demokratie ins Zentrum gestellt. Fragen wie "Wie soll nach dieser Krise der Demokratie, wie wir sie kannten, staatsbürgerschaftliche Zugehörigkeit organisiert sein, wie kann soziale Teilhabe gewährleistet werden und auf welchen staatlichen und überstaatlichen Ebenen ist Demokratie überhaupt grundsätzlich realisierbar?" sollen untersucht und beantwortet werden.
Konzipiert wurde die Reihe von Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen").

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Aufbau des interdisziplinären Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI"

Unter dem Titel "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" fördert der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ den Aufbau eines interdisziplinären Forschungsnetzwerks unter der Betreuung von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Das Forschungsnetzwerk verfolgt das Ziel, informationstechnische und normative Grundlagen, sowie Auswirkungen von KI zu erforschen. Im Zentrum sollen dabei drei verzahnte Fragenkomplexe stehen, die „Normative Ordnungen in KI“, „Normative Umordnungen durch KI“ und „Normative Umordnungen von KI“ in den Fokus nehmen wollen.
Das Forschungsnetzwerk NO:KI basiert auf einer Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt. Darüber hinaus sind weitere nationale und internationale Kooperationen in Planung, die unter anderem zu einer Vernetzung in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik beitragen soll. Am 19. Februar fand an der Goethe-Universität Frankfurt ein Gründungsworkshop statt, in dem das Projekt vorgestellt wurde, Gemeinsamkeiten und Überschneidungen der Forschungsinteressen der Anwesenden identifiziert und weitere Projektschritte, wie die Identifikation weiterer Projektpartner und die Planung von Veranstaltungen besprochen wurden.

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22. Frankfurter Stadtgespräch "Das Verbrechen des Holocaust verjährt nicht - Die Aufgaben von Historie und Justiz"

PD Dr. Boris Burghardt (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsinformatik, Humboldt-Universität zu Berlin), Günther Feld (Staatsanwalt a.D., Rechtsanwalt) und Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen") werden das 22. Frankfurter Stadtgespräch unter dem Titel "Das Verbrechen des Holocaust verjährt nicht - Die Aufgaben von Historie und Justiz" am 25. April 2019 um 19 Uhr im Historischen Museum Frankfurt führen. Moderieren wird Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen").
In dem Gespräch werden die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und Fragen von Schuldzuschreibungen seit dem Jerusalemer Prozess des Jahres 1961 und den wenig später beginnenden Frankfurter Auschwitz-Prozessen sowohl aus historischer als auch aus juristischer Perspektive in den Blick genommen und diskutiert wie sich Geschichtswissenschaft und Justiz insbesondere auch den jüngsten Relativierungsversuchen und der Gefahr eines wachsenden Antisemitismus gegenüber verhalten sollten.

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Ayelet Shachar mit Leibniz-Preis 2019 ausgezeichnet

Wie am 6. Dezember 2018 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bekannt gegeben wurde, ist Prof. Dr. Ayelet Shachar, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerin 2019. Am heutigen Tag wurde der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis feierlich in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin verliehen. Shachar wurde damit für ihre "multidisziplinären Arbeiten zu Staatsbürgerschaft und rechtlichen Rahmenbedingungen in multikulturellen Gesellschaften als eine der führenden Expertinnen auf diesem Gebiet ausgezeichnet" ausgezeichnet. Am kommenden Freitag, dem 15. März 2019, trägt Shachar auf dem dritten Goethe-Göttingen Exchange "The Contours of Citizenship" zu "The Marketization of Citizenship" vor. Kommentieren werden Dr. Eszter Kollár (KU Leuven) und Prof. Dr. Rainer Forst (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt).

Zur Meldung vom 6. Dezember 2018 mit weiteren Informationen: Hier...

Goethe Lecture Offenbach mit Dr. Peer Illner am 20. März 2019

"Krise und Gesellschaft: Eine Katastrophengeschichte" lautet der Titel der nächsten Goethe Lecture Offenbach mit Dr. Peer Illner (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") am 20. März 2019 um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach am Main. Unter Bezug auf zeitgenössische Fallstudien von "Hurricane Katrina" bis "Superstorm Sandy" untersucht Illner in seinem Vortrag was passiert, wenn sich die USA in Zeiten des anthropogenen Klimawandels aus der Katastrophenhilfe schrittweise zurückziehen und die Zivilgesellschaft in Zukunft selber für ihren Katastrophenschutz aufkommen muss.

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Dr. Frieder Vogelmann übernimmt Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie

Dr. Frieder Vogelmann übernimmt im Sommersemester 2019 die Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Gastprofessur dient der Vermittlung der historischen Dimensionen und der aktuellen Perspektiven kritischer Gesellschaftstheorie in der Tradition der Frankfurter Schule im Lehrangebot des Fachbereichs und wird beauftragt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Dr. Frieder Vogelmann war von 2009 bis 2012 Stipendiat in der Nachwuchsgruppe „Variationen und Transformationen des Neoliberalismus“ am Exzellenzcluster „Die Herausbildungen normativer Ordnungen” und wurde 2012 mit einer Arbeit zum Thema „Im Bann der Verantwortung“ am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert.

„The Contours of Citizenship”. Dritter Goethe-Göttingen Critical Exchange am 15. März 2019

In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen findet am 15. März 2019 der dritte Goethe-Göttingen Critical Exchange am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Frankfurt am Main statt.  Mit international renommierten Expertinnen und Experten werden unter dem Titel „The Contours of Citizenship” Fragen wie "Wie käuflich ist die Zugehörigkeit zu einem Staat, wie religiös „neutral“ sollen und können liberale Gesellschaften sein, und was sind die Bedingungen dafür, dass sich soziale Gruppen nicht von den Institutionen eines Staates ausgeschlossen und entsprechend entfremdet sehen?" analysiert und diskutiert. 
Organisiert wird die Konferenz von Prof. Dr. Ayelet Shachar (Direktorin des Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), die zwei Tage vorher, am 13. März, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019 verliehen bekommen wird, und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

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Videoaufzeichnungen der Ringvorlesung "The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century" vollständig abrufbar

Die Videoaufzeichnungen der Ringvorlesung "The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" aus dem Wintersemester 2018/2019 sind nun vollständig über den Youtube-Kanal des Clusters abrufbar.
Innerhalb der Reihe befassten sich Prof. Michael Mann (University of California, Los Angeles), Prof. Elisabeth J. Wood (Yale University), Prof. Christopher Daase ("Normative Orders" Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Prof. Matthew A. Evangelista (Cornell Universit), Prof. Stathis N. Kalyvas (University of Oxford) und Prof. Jennifer M. Welsh (McGill University, Montreal) mit dem Wandel von Krieg und politischer Gewalt.  

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Zu den Videoaufzeichnungen der einzelnen Termine: Hier...

"Das Humboldt Forum und die Ethnologie" von Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl et al. erschienen

Anfang dieses Monats ist das Buch "Das Humboldt Forum und die Ethnologie. Ein Gespräch zwischen Karl-Heinz Kohl, Fritz Kramer, Johann Michael Möller, Gereon Sievernich und Gisela Völger" im kula Verlag, Frankfurt am Main, erschienen. In dem Band wirft Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl (Professor für Enthnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) gemeinsam mit den weiteren Autoren einen ethnologischen Blick auf die Entstehung des Humboldt Forums und seine Bedeutung für die Museums- und die Universitätsethnologie. Im Zentrum steht dabei der langwierige Streit um die völkerkundlichen Sammlungen und die damit verwobene koloniale Verantwortung sowie die Frage nach der Restitution der Objekte.

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Prof. Dr. Hartmut Leppin erhält Erwin-Stein-Preis 2019

Prof. Dr. Hartmut Leppin (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) erhält in diesem Jahr den Erwin-Stein-Preis. Die Verleihung findet am 13. März 2019 um 17 Uhr c.t. im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Der Erwin-Stein-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich für eine hervorragende interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeit, die ein philosophisches, staatsrechtlich-politologisches, religiöses, literarisches oder naturwissenschaftliches Thema zum Gegenstand hat, verliehen. Hartmut Leppin wird für seine Forschungen zur Polyphonie des frühen Christentums ausgezeichnet. In der Begründung der Erwin-Stein-Stiftung heißt es hierzu "Seine Forschungen zur Polyphonie des frühen Christentums - insbesondere zu den orientalischen Christentümem - stellen und durchdringen fundamentale theologische, historische und politische Fragen, vor allem jene nach der Transformation antiker Religion, dem Phanomen religioser Toleranz und den Beziehungen zwischen religiosen und politischen Formationen."

Kamingespräch des Frauennetzwerks mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff am 7. März 2019 um 14 Uhr

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"  lädt interessierte Frauen am Donnerstag, dem 7. März 2019, um 14  Uhr zu einem Kamingespräch in den Forschungsbau "Normative Ordnungen" ein. Zu Gast sein wird Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Leiterin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung).
In der Reihe "Kamingespräche" berichten Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Thomas Biebricher untersucht in seinem neuen Buch die Erschöpfung des deutschen Konservatismus

Zum Ende letzten Jahres veröffentlichte Dr. phil. Thomas Biebricher sein neues Buch „Geistig-moralische Wende: Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus“ bei Matthes und Seitz, welches nun in die ZEIT Sachbuch-Bestenliste für Februar aufgenommen wurde. Thomas Biebricher ist Postdoktorand des Exzellenzclusters und forscht zum Thema „Die politische Theorie des Neoliberalismus – Die Krise des Konservatismus“. Der Politikwissenschaftler hinterfragt in seinem Buch was mit dem Konservatismus in den letzten 35 Jahren geschehen ist. Er attestiert dem Konservatismus eine Identitätskrise und stellt fest, dass ähnliche Vorwürfe bereits zur Kohl-Ära laut wurden. Mit seinen Untersuchungen geht er zurück bis in die alte Bundesrepublik und die Wendezeit und liefert Erklärungen für die steigende Orientierungslosigkeit zwischen Neue Rechte und Neoliberalismus. Sein Buch „Neoliberalismus zur Einführung“ (Junius Verlag) erschien bereits in dritter erweiterter Auflage.

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Buchvorstellung von "Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus" mit Prof. Dr. Norbert Frei, Dr. Franka Maubach, PD Dr. Christina Morina und Dr. Maik Tändler am 25. Februar 2019

"Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus" lautet der Titel des von Prof. Dr. Norbert Frei, Dr. Franka Maubach, PD Dr. Christina Morina und Dr. Maik Tändler verfassten Buches, das am 22. Februar 2019 bei Ullstein erscheinen wird. Anlässlich der Veröffentlichung veranstaltet der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut zur „Geschichte und Wirkung des Holocaust“, den Ullstein Buchverlagen und der Deutschen Nationalbibliothek am 25. Februar 2019 um 19.30 Uhr ein Podiumsgespräch im Vortragssaal der Deutschen Nationalbibliothek moderiert von Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen").
Prof. Dr. Norbert Frei ist seit dem 1. November 2018 Fellow des Clusters in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sybille Steinbacher und arbeitet zu einem Forschungsprojekt mit dem Titel "“Niemand will Nazi gewesen sein”. Die Nachgeschichte des Dritten Reiches".

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Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez wird neue Präsidentin des Consejo de Estado in Kolumbien

Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez ist seit 2013 Bundesrichterin in Kolumbien und war zuvor Vorsitzende der für Wahlangelegenheiten zuständigen 5. Kammer des Consejo de Estado de Colombia, dem Staatsrat Kolumbiens. Sie leitete bedeutende Prozesse wie die Nichtigkeitsklage gegen die Ergebnisse der Volksabstimmung für den Frieden in Kolumbien. Zudem war sie Vizepräsidentin der Nationalen Kommission für Kontrolle und Wahlangelegenheiten der Generalstaatsanwaltschaft und Richterin am Nationalen Wahlrat und lehrte an verschiedenen kolumbianischen Universitäten.
Im November des vergangenen Jahres war sie Fellow in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Während ihres Fellowships hielt sie verschiedene Vorträge zum Friedensprozess und zum demokratischen System in Kolumbien und in diesem Zusammenhang zur Rolle der Wahlgerichtsbarkeit im Postkonflikt.
Bei der Wahl am 22. Januar setzte sie sich gegen den amtierenden Vizepräsidenten des Consejo de Estado Ramiro Pasos Guerrero durch, der der Tradition entsprechend das Präsidentenamt übernehmen sollte, und übernimmt nun die Leitung des Consejo de Estado in Bogotá, Kolumbien.
Im Anschluss an ihre Wahl erklärte sie ihre Absicht, jedes von der Regierung vorgelegte Justizreformprojekt zu prüfen. Zudem will sie weiter daran arbeiten, die Justiz den Bürgerinnen und Bürgern ihres Landes näher zu bringen.
Der Exzellenzcluster gratuliert ihr herzlich zu ihrer Wahl und wünscht ihr für ihren weiteren beruflichen Lebensweg alles Gute.

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Nächster Crisis Talk "Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?" am 19. Februar

"Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?" lautet der Titel des nächsten Crisis Talk am 19. Feburar 2019 um 12.30 Uhr in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union. Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) wird einen Impulsvortrag vor dem anschließenden Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Ulrike Guérot (Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems, Gründerin European Democracy Lab) halten. Im Zentrum der Diskussion wird die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 stehen, die auch eine Abstimmung über den politischen und gesellschaftlichen Umgang Europas mit Krisen sein wird.

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Dr. Franziska Fay und Dr. Patrick Sachweh als Vertreterin und Vertreter im Dirketorium des Exzellenzclusters gewählt

 

 

 

 

 

 

 


Am 14. Januar 2019 wurden Dr. Franziska Fay und Dr. Patrick Sachweh als zukünftige Mitarbeitervertreterin und Mitarbeitervertreter der Postdoktorandinnen und Postdoktoranden im Dirketorium des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" einstimmig gewählt.
Dr. Franziska Fay tritt damit die Nachfolge von Dr. Matthias C. Kettemann LL.M. (Harvard) an, Dr. Patrick Sachweh führt sein Amt fort.

Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Hartmut Leppin "Die frühen Christen - Von den Anfängen bis Konstantin" am 24. Januar 2019

Prof. Dr. Hartmut Leppins (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) Buch "Die frühen Christen - Von den Anfängen bis Konstantin" (C.H. Beck) wird am 24. Januar 2019 um 12.30 Uhr in einem "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" vorgestellt. Darin untersucht Leppin das Wirken und die Irritationen, die die antiken Christen auslösten aber auch wie sich die anfangs kleine und sozial schwache Gruppe aus der Peripherie ausbreiten konnte.

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Prof. Dr. Norbert Frei spricht am 24. Januar 2019 zur Nachgeschichte des "Dritten Reiches"

Unter dem Titel "Niemand will Nazi gewesen sein." Überlegungen zur Nachgeschichte des "Dritten Reiches" spricht Professor Norbert Frei (Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena) am 24. Januar 2019 über die Distanzierung des deutschen Volkes gegenüber dem NS-Regime in der Nachgeschichte des Zweiten Weltkriegs.
Prof. Dr. Norbert Frei ist gegenwärtig Fellow am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und arbeitet an einer Monographie, die innerhalb der Reihe “Die Deutschen und der Nationalsozialismus", die seit 2015 im Verlag C.H. Beck München unter der Herausgeberschaft von Frei erscheinen wird.
Der öffentliche Vortrag findet um 18.30 Uhr in Raum 1.801 des Casino-Gebäudes auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt und wird veranstaltet vom Exzellenzcluster und dem Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust.

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"1968 in an Expanded Field"- Vortrag von Prof. Martin Jay am 17. Januar 2019 am Exzellenzcluster

Am 17. Januar 2019 ist Professor Martin Jay (UC Berkeley) zu Gast am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Der Historiker von der University of California, Berkeley wird in seinem Vortrag "1968 in an Expanded Field: The Frankfurt School and the Uneven Course of History" um 18.15 Uhr im Gebäude "Normative Ordnungen" die kritische Theorie im Umfeld von 1968 und darüber hinaus aus historischer und internationaler Perspektive beleuchten.
Jays Forschungen zur Ideengeschichte der „Frankfurter Schule“, insbesondere sein grundlegendes Werk "Dialektische Phantasie", das die Geschichte der Frankfurter Schule zwischen 1923 und 1950 untersucht, sowie sein jüngstes Buch "Reason after its Ecplise", gehören zu den wichtigsten Analysen und Positionsbestimmungen Kritischer Theorie.

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg "Comparative Constitutional Studies - Between Magic and Deceit" am 16. Januar 2019

Im nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" am 16. Januar um 12.30 Uhr stellt Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) sein Buch "Comparative Constitutional Studies - Between Magic and Deceit" (Edward Elgar Publishing 2018) vor. Die Buchvorstellung wird von Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Stolleis (Max-Planck-Insitut für europäische Rechtsgeschichte) übernommen.
In der Veranstaltungsreihe "Book lɔ:ntʃ" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters neuerschienene Publikationen vor. Ein interdisziplinärer Austausch schließt sich an.

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Goethe-Uni und Partnerhochschulen wollen sich zur „Europäischen Universität“ vernetzen

Die Goethe-Universität hat sich gemeinsam mit Hochschulen in Mailand, Lyon und Birmingham zu einer Allianz europäischer Hochschulen zusammengeschlossen, um in Zukunft noch intensiver zu kooperieren. Gemeinsam will man sich im Februar um den Titel „Europäische Universität“ und Förderung durch die EU bewerben. Am Montag und Dienstag trafen sich die Partner, darunter auch der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen, in Frankfurt, um Ziele und Möglichkeiten der Kooperation zu diskutieren.

Zur Pressemitteilung der Goethe-Universität: Hier...

Leibniz-Preis 2019 für Ayelet Shachar

Professorin Ayelet Shachar, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019. Das gab der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) heute in Bonn bekannt.
Der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Die offizielle Verleihung findet am 13. März 2019 in Berlin statt.
Das Göttinger MPI ist eine Partnerorganisation des Exzellenzclusters mit Sitz an der Goethe-Universität. Ayelet Shachar ist das mittlerweile siebte Mitglied des Clusters, dem der Leibniz-Preis zuerkannt wurde, davon allein fünf in der zweiten Laufzeit des Clusters seit 2012.
Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, die Sprecher des Exzellenzclusters, gratulieren der ausgezeichneten Wissenschaftlerin herzlich im Namen des Forschungsverbundes: „Die Arbeiten Ayelet Shachars haben gleichermaßen Einfluss auf die juristische wie auch auf die philosophische und politikwissenschaftliche Beschäftigung mit Migration. Sie hat sich bereits vor den aktuellen, häufig sprunghaft geführten Kontroversen fundiert mit den Herausforderungen globaler Wanderungsbewegungen beschäftigt. Wir freuen uns mit ihr über diese wunderbare Anerkennung und sind sehr glücklich, eine derart renommierte Wissenschaftlerin in unseren Reihen zu haben“.
Ayelet Shachar, so die Cluster-Sprecher weiter, habe bereits mit ihrem viel beachteten Buch „The Birthright Lottery: Citizenship and Global Inequality“ (2009) Maßstäbe gesetzt für eine moralisch und rechtlich produktive Debatte über das moderne Staatsbürgerschaftsrecht und dessen Konsequenzen für die Problematik globaler Ungleichheit.
In jüngerer Zeit werden vor allem auch ihre Beiträge zum Phänomen der „shifting borders“ international lebhaft diskutiert. Diese sich „verschiebenden“ Staatsgrenzen spielten auch eine zentrale Rolle in ihrer Keynote auf der Internationalen Jahreskonferenz des Clusters 2016. (Weitere Informationen: Hier...)

Zur Pressemitteilung der DFG: Hier...
Weitere Informationen zur Person: Hier...
Weitere Informationen zur Person auf der Website des Max-Planck-Instituts: Hier...

Nicola Fuchs-Schündeln erhält ERC Consolidator Grant

Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Professorin für Makroökonomie und Entwicklungerhält der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) hat einen mit 1,6 Mio. Euro dotierten Consolidator Grant des European Research Council (ERC) erhalten. Der ERC Consolidator Grant soll das Forschungsprojekt „Macro- and Microeconomic Analyses of Heterogeneous Labor Market Outcomes“ ermöglichen, das Verhalten und Erfolg im Arbeitsmarkt untersucht und dabei den Einfluss politischer Maßnahmen in den Blick nimmt.
„Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit darf ich Nicola Fuchs-Schündeln zu einer beachtlichen Auszeichnung gratulieren“, kommentiert Uni-Präsidentin Birgitta Wolff die Nachricht. „Nach dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat diese herausragende Wirtschaftswissenschaftlerin nun noch einen ERC Consolidator Grant nach Frankfurt geholt, das ist ein enormer Erfolg. Es zeigt die große Anerkennung, die Fuchs-Schündeln auch international genießt. Wir sind froh, diese Kollegin mit ihrem innovativen Forschungsansatz bei uns zu haben. Sie verbindet in ihren Projekten Makro- und Mikroökonomik und lenkt den Blick auf in der Ökonomie eher ungewöhnliche Fragestellungen – eine große Bereicherung für die wissenschaftliche Diskussion und für die Goethe-Universität.“

Zur Pressemitteilung der Goethe-Universität: Hier...

Exzellenzcluster begrüßt Beatrice Brunhöber als neue Principal Investigator

Die Mitgliederversammlung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" beschloss am 22. November 2018 die Aufnahme von Professorin Beatrice Brunhöber. Prof. Dr. Brunhöber ist Inhaberin des Lehrstuhls für  Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Rechtsforschung an der Universität Bielefeld und wird im Frühjahr 2019 die Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und ein Grundlagenfach am Institut für Kriminalwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt übernehmen.
Zudem wurden in der Sitzung die Fortsetzung des Postdoc-Programms sowie der Haushaltsrahmenplan 2019 beschlossen.

Daniel Ziblatt "How Democracies Die" am 10. Dezember 2018 im Exzellenzcluster "Normative Orders"

Zu Beginn dieses Jahres veröffentlichte Daniel Ziblatt, Professor an der Harvard Universität, gemeinsam mit Steve Levitsky sein neues Buch "Wie Demokratien sterben" (DVA), welches zu einem Bestseller der New York Times und mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2018 ausgezeichnet wurde. Am 10. Dezember 2018 präsentiert Ziblatt die Hauptthesen seines neuen Buchs im Exzellenzcluster „Normative Orders“ (Erdgeschoss 01+02) und stellt sie zur Diskussion.
In seiner Analyse argumentiert Ziblatt, dass Demokratien nicht mehr mit einem lauten Knall enden – etwa aufgrund einer Revolution oder eines Militärputschs. Vielmehr gehen Demokratien auf andere Weise zugrunde: Autoritäre Regime werden heute an den Wahlurnen gewählt. Die politische Lage in Venezuela, der Türkei, Ungarn, Russland und Nicaragua zeigt, dass der Zusammenbruch von Demokratien durch demokratisch gewählte Regierungen herbeigeführt werden kann. Ziblatt analysiert, wie demokratische Institutionen und Prozesse ausgehöhlt und demokratische Normen durch eine extreme Polarisierung geschwächt werden.

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Prof. Dr. Susanne Schröter gehört zu den MitbegründerInnen der "Initiative säkularer Islam"

Kurz vor Beginn der vierten Deutschen Islamkonferenz in Berlin Ende November gründete sich die "Initiative säkularer Islam", die die Diskussion um einen Islam in Deutschland wieder stärken möchte und sich für einen "zeitgemäßen" Islam, "unabhängig von ausländischen Regierungen und Organisationen" ausspricht. Zu den zehn Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern des Gründungstextes gehört neben dem Sprecher der Initiative Ali Ertan Toprak (Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände), Cem Özdemir (ehem. Bundesvorsitzender der Grünen), Seyran Ateş (Anwältin und Frauenrechtlerin) und weiteren auch Prof. Dr. Susanne Schröter (Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“).

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Buchpräsentation und Podiumsdiskussion „Molding a diabolical Messiah“ am 29. November 2018 im Künstlerhaus Mousonturm

Am 29. November 2018 um 18 Uhr wird die Campus-Veranstaltung „Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino“ mit einem Zusatztermin fortgesetzt. Unter dem Titel „Molding a diabolical Messiah“ findet im Künstlerhaus Mousonturm eine Buchpräsentation und Podiumsdiskussion mit Suely Rolnik (Philosophin und Kulturwissenschaftlerin an der Universidade Católica de São Paulo), Oliver Precht (Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München) und Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) statt.
Ausgehend von Rolniks in ihrem jüngst erschienenen Buch Zombie Anthropophagie. Zur neoliberalen Subjektivität Thesen, werden Fragen wie "Wie lässt sich der spektakuläre Zusammenbruch der brasilianischen Demokratie und der Aufstieg des Faschisten Jair Messias Bolsonaro begreifen? Welche Rolle spielt die mediale Repräsentation und die Selbstinszenierung des selbsternannten „Mythos“? Und was hat das Ganze mit dem rituellen Kannibalismus der Tupi-Völker zu tun?" im Zentrumd es Vortrags und anschließenden Gesprächs stehen.

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Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique" wird fortgesetzt

Mit "Trump's Counterrevolution: A Workshop with Prof. Mikkel Bolt Rasmussen" wird am 5. Dezember 2018 die Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique" fortgesetzt. Der von Dr. Peer Illner (Postdoktorand des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") organisierte Workshop bildet den Auftakt der Reihe, in der sich die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in unterschiedlichen Formaten interdisziplinär mit Normen, Vielfalt und Kritik auseinandersetzen. Zu den kommenden Terminen zählen der Workshop "Normativität der Technik. Technik der Normativität" (Organisation: Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)) am 7. Dezember,  der Workshop "Civil Disobedience and the European Crisis" mit Prof. William Scheuerman (Indiana) (Organisation: Dr. Maria Emilia Barreyro, Dr. Augustin Casagrande, Dr. Ilaria Cozzaglio und Dr. Sofie Møller) am 10. Dezember und das Forschungskolloquium "Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen: Perspektiven der Frankfurter Normen- und Netzwerkforschung" (Organisation: Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) und Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg) am 14. Dezember. 

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"Prozeduralisierung des Rechts" herausgegeben von Dr. Tatjana Sheplyakova erschienen

Anfang dieses Monats ist das Buch "Prozeduralisierung des Rechts" herausgegeben von Dr. Tatjana Sheplyakova (Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") bei Mohr Siebeck erschienen. Der Band lenkt den Blick weg von materiellen Determinierungen durch Recht hin zur Reflexion über die Verfahren und Prozesse der Normerzeugung. In Abkehr vom regulativen Paradigma eines Wohlfahrts- und Interventionsstaates versprach Prozeduralisierung in der Debatte der 1980er und 1990er Jahre adäquate Verfahren und Beurteilungsmaßstäbe zu generieren, die auch unter den Bedingungen polyzentrischer Rechtserzeugung die Legitimität des Rechts sichern können. Was aber besagt und leistet Prozeduralisierung heute?

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"Die Krise Europas als Krise ihres Mehrwerts?" - Nächster Crisis Talk am 22. November 2018 in Brüssel

Unter dem Titel "Die Krise Europas als Krise ihres Mehrwerts?" findet am 22. November 2018 um 12.30 Uhr der nächste Crisis Talk in der Vertretung des Landes Hessen bei der EU in Brüssel statt. Sprechen werden Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung), Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments) und Benjamin Hartmann (European Political Strategy Center (EPSC)). Die Moderation übernimmt Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks).
Der Europäische Mehrwert ist ein Kernkonzept der Europäischen Union, durch welches die Stärke der europäischen Politik zum Ausdruck kommen soll. Europäische Politikmaßnahmen werden daran gemessen, ob sie den Mehrwert Europas fördern. Die Erwartungen an die europäischen Institutionen, die hiermit verbunden sind, sind hoch. Zugleich ist aber nicht klar definiert, welchen qualitativen Kriterien der Europäische Mehrwert entsprechen soll und wie eine quantitative Messung erfolgen kann. Daher bleiben Aussagen darüber, ob ein Europäischer Mehrwert erreicht ist und wie hoch dieser letztendlich ist, zumeist vage. Gerade in Zeiten europäischer Krisen käme es jedoch darauf an, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Mehrwert der europäischen Politik zu vertiefen.

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Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez Fellow am Exzellenzcluster

Die kolumbianische Bundesrichterin Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Consejo de Estado, Colombia) besucht Anfang November als Fellow in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) den Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.
Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez ist seit 2013 Bundesrichterin in Kolumbien (Consejo de Estado). Dort leitete sie bedeutende Prozesse wie die Nichtigkeitsklage gegen die Ergebnisse der Volksabstimmung für den Frieden in Kolumbien und derzeit die Nichtigkeitsklage gegen die Wahl zum Senat der Republik 2018-2022. Bevor sie Bundesrichterin wurde, hatte sie verschiedene Positionen als Staatsanwältin inne. Zudem war sie unter anderem Vizepräsidentin der Nationalen Kommission für Kontrolle und Wahlangelegenheiten der Generalstaatsanwaltschaft und Richterin am Nationalen Wahlrat und am Staatsrat.

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Buchpräsentation "Die globale Finanzklasse - Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney" von Prof. Dr. Sighard Neckel am 14. November

Im Rahmen eines kommentierten Vortrags stellt Prof. Dr. Sighard Neckel (Universität Hamburg, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") am 14. November 2018 um 19 Uhr das Buch "Die globale Finanzklasse - Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney" (Campus 2018) im Gebäude "Normative Ordnungen", EG.01 vor. Kommentieren werden Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (Forschungszentrum SAFE an der Goethe-Universität Frankfurt) und Dr. Ulrich Stephan (Deutsche Bank). Die Moderation des Abends übernimmt Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“).
Das Buch zeigt am Beispiel der Finanzzentren Frankfurt am Main und Sydney, wie in der Finanzklasse gemeinsame Formen ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals entstehen.

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Felix Schürmann erhält Preis für die beste deutschsprachige Erstlingsmonographie zur Welt- oder Globalgeschichte

Bei einer feierlichen Preisverleihung im Gebäude des Exzellenzclusters wurde Dr. Felix Schürmann am 1. November der Preis der Zeitschrift für Weltgeschichte 2018 für die beste deutschsprachige Erstlingsmonographie zur Welt- oder Globalgeschichte verliehen.
Der Preis der Zeitschrift für Weltgeschichte 2018 ist nach dem Friedrich-Sperl-Preis und dem Preis Internationale Geschichte der AG Internationale Geschichte des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. der dritte Dissertationspreis, den er für seine Arbeit "Walfänger und afrikanische Küstengemeinschaften: Begegnungen und Verflechtungen, ca. 1760–1900" erhalten hat.
Dr. Felix Schürmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des LOEWE-Schwerpunkts "Tier – Mensch – Gesellschaft: Ansätze einer interdisziplinären Tierforschung" an der Universität Kassel und war Doktorand in der Nachwuchsgruppe "Wissen und Information über Afrika" am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen".

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Internationale Jahreskonferenz des Exzellenzclusters am 22. und 23. November 2018

“Revolution, Reaktion, Restauration: Umbrüche normativer Ordnungen" lautet der Titel der diesjährigen Jahreskonferenz des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", die am 22. und 23. November 2018 im Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend stattfindet. Im Zentrum der internationalen Konferenz stehen die Fragen „Was ist revolutionär und was reaktionär, welche Erkenntnisse lassen sich für unsere heutige Zeit aus der Betrachtung historischer Umbrüche gewinnen? In welcher Weise und mit welcher Notwendigkeit unterliegen normative Ordnungen auch heute einem ähnlichen Kreislauf?" Diese werden mit Gästen aus dem In- und Ausland diskutiert. Neben Prof. Dr. Jan-Werner Müller (Princeton University), der die Keynote halten wird, sind das Prof. Dr. Gudrun Gersmann (Universität zu Köln), Prof. Dr. Dirk Jörke (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Benno Teschke (University of Sussex). Aus den Reihen des Clusters tragen Prof. Dr. Armin von Bogdandy, Prof. Dr. Christoph Menke, Dr. Sophie Møller, Jason Mast, Prof. Dr. Susanne Schröter, Ximena Soley und Silvia Steininger vor.

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Römerberggespräche "Die neue Lust an der Zerstörung – oder wie die Demokratie ihre Fassung bewahrt" am 3. November 2018

Die 46. Römerberggespräche "Die neue Lust an der Zerstörung – oder wie die Demokratie ihre Fassung bewahrt" finden am 3. November 2018 ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt statt. Der Exzellenzcluster die "Herausbildung normativer Ordnungen" ist erneut Kooperationspartner. Im Zentrum der Vorträge und Podiumsdiskussion an diesem Tag steht die Frage, ob sich aktuell von einer Emotionalisierung und Radikalisierung der Gesellschaft und Politik sprechen lässt. Lassen sich Wut, Empörung, Zerstörungswille und Hass in Dialogbereitschaft überführen? Wie bringt eine Gesellschaft den Mut zum Widerspruch und die Geduld zuzuhören gleichermaßen hervor?
Von Seiten des Exzellenzclusters sprechen Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) über die integrative Kraft gesellschaftlicher Konflikte und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität) über die Krise der Demokratie.

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„Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ untersucht in Zukunft die Bedingungen produktiver Konflikte

Die Goethe-Universität gehört zu den Gründungsmitgliedern des „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mittteilte, wird die größte hessische Hochschule jetzt gemeinsam mit zehn weiteren Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen ein Forschungsprogramm und eine Lenkungsstruktur für das dezentral angelegte Institut erarbeiten.
In der einjährigen Vorphase fördert das BMBF jede der beteiligten, in einem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerb ausgewählten Institutionen mit einem Startbetrag. Für die daran anschließende vierjährige Hauptphase stehen laut BMBF insgesamt 36 Millionen Euro zur Verfügung. Das Forschungsministerium stellt eine Verlängerung um weitere fünf Jahre in Aussicht. Danach ist eine Verstetigung des Instituts angedacht.

Projektleiterin in Frankfurt ist Prof. Nicole Deitelhoff, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen, Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung; als stellvertretende Sprecher fungieren Prof. Daniela Grunow, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Quantitative Analysen gesellschaftlichen Wandels, und Prof. Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie sowie Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Von Seiten des Exzellenzclusters sind zudem Prof. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, sowie Prof. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht und Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, als Principal Investigators des neuen Instituts vertreten. Die Arbeit in dem neuen Institut baut auf der bereits elfjährigen Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ mit der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und dem Frankfurter Fachbereich Gesellschaftswissenschaften auf.

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Der 25. Internationale DAVO-Kongress wurde am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" abgehalten

Vom 4. bis 6. Oktober 2018 fand im Rahmen der FFGI-Konferenz „Politik, Religion und Gesellschaft im Vorderen Orient“ der 25. Internationale Kongress der DAVO (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient für gegenwartsbezogene Forschung und Dokumentation) an der Goethe-Universität Frankfurt statt. Seinen Höhepunkt erreichte der Kongress mit der Plenarveranstaltung am Abend des 4. Oktober mit öffentlicher Keynote, die vom renommierten Islamwissenschaftler Prof. Dr. Gilles Kepel (Institut d’études politiques de Paris) zum Thema "From the Arab spring to ISIS" gehalten wurde.
Einleitende Grußworte in die Abendveranstaltung wurden von Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, von Staatsminister Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, unter dessen Schirmherrschaft der Kongress stand, von Prof. Dr. Rolf van Dick, Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main, von Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sowie von Prof. Dr. Günter Meyer, Vorsitzender der DAVO gehalten.

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Kantorowicz Lecture in Political Language mit Prof. Dr. Heike Paul - "Staatsbürgersentimentalismus, American Style"

In diesem Jahr hält Prof. Dr. Heike Paul (Professorin für Anglistik und Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) am 31. Oktober um 18 Uhr in Raum 411 des IG Farben Gebäudes auf dem Campus Westend die Kantorowicz Lecture in Political Language mit dem Vortrag "Staatsbürgersentimentalismus, American Style". Thema des Vortrags ist das Comeback des Sentimentalen, das sich in der amerikanischen politischen Kultur beobachten lässt. Dabei wird zunächst ein Rückblick auf Krisen im 19. und 20. Jahrhundert geworfen, in denen das Sentimentale als Bewältigungsstrategie im Politischen eingesetzt wurde. Anschließend wird die gegenwärtige politische Situation anhand der Fragen "Wie lässt sich die gegenwärtige politische Gemengelage mit Blick auf die Präsenz und Instrumentalisierung des Sentimentalen analysieren?" und "Welche Funktion haben sentimentale Muster bei der Produktion von Narrativen der Viktimisierung und der Ermächtigung im Kampf um gesellschaftliche Teilhabe und Transformation?" beleuchtet. Veranstalter ist das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen".

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Lecture & Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman" beginnt am 25. Oktober

Die Vorlesungsreihe Lecture & Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman" beginnt am 25. Oktober um 20 Uhr im Kino des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum mit dem Vortrag "Das Melodrama des kolonialen Wahns: Akermans La Folie Almayer“ von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Im weiteren Programm der Reihe, die zum vierten Mal in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" statttfindet, sprechen u.a. Prof. Dr. Martin Seel (Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") sowie WeggefährtInnen von Akerman wie Babette Mangolte, Eric de Kuyper und Claire Atherton, Kuratoren wie Tim Griffin und FilmwissenschaftlerInnen wie Ivone Margulies, Alisa Lebow, Patricia White und Laliv Melamed über Akermans bedeutendes Werk.

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Dr. Matthias C. Kettemann wird Forschungsprogrammleiter am Leibniz-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg

Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Postdoktorand am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) wird zum 15. Januar 2019 Forschungsprogrammleiter im Bereich Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen am Leibniz-Institut für Medienforschung/Hans-Bredow-Institut an der Universität Hamburg. Das Institut wird zu Beginn des nächsten Jahres als Leibniz-Institut für Medienforschung in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Passend zu seinen bisherigen Arbeiten wird Dr. Kettemann ein Team von DoktorandInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen leiten, die unter anderem soziale Netzwerke, Web-Angebote und Apps untersuchen, in denen neue Foren und Praktiken der gesellschaftlichen Selbstverständigung entstehen.

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Nächste Goethe Lecture Offenbach mit Dr. Franziska Fay am 23. Oktober 2018

Dr. Franziska Fay (Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") hält die nächste Goethe Lecture Offenbach am 23. Oktober 2018 um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach. Ihr Vortrag mit dem Titel "Kinderrechte und Kritik: Dekoloniale Perspektiven auf ein Feld der Entwicklungszusammenarbeit" wirft einen Blick auf die UN-Kinderrechtskonvention, die sich seit ihrem Inkrafttreten 1990 zur Grundlage zahlreicher Interventionen im Bereich des Kinderschutzes entwickelt hat aber in den Empfängerländern von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit oft kritisch betrachtet wird. Fay erläutert dies an Beispielen von Kinderschutzprogrammen in Sansibar.

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Prof. Dr. Klaus Günther zum Vorsitzenden der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie e.V. gewählt

Im Rahmen der diesjährigen IVR-Tagung "Die Reine Rechtslehre auf dem Prüfstand" wurde Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) zum Vorsitzenden der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie e.V. gewählt.
Die Deutsche Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie e.V. befasst sich mit der Pflege und Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Rechts- und Sozialphilosophie sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. Im Jahr 1909 gegründet ist sie die älteste und größte Vereinigung auf dem Gebiet der Rechts- und Sozialphilosophie. Sie zählt aktuell über 40 nationale Mitgliedsverbände mit mehr als 2000 Mitgliedern und veranstaltet alle zwei Jahre eine internationale Tagung an unterschiedlichen universitären Standorten.

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The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century. Ringvorlesung des Exzellenzclusters im Wintersemester 2018/19

"The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century": Das ist das Thema der im Wintersemester 2018/2019 stattfindenen Ringvorlesung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt. Eröffnet wird die Ringvorlesung am 11. Oktober 2018 von Prof. Michael Mann (University of California, Los Angeles) mit dem Vortrag "Has War Declined through Human History?".
Weitere Vortragende sind Prof. Elisabeth J. Wood (Yale University), Prof. Matthew A. Evangelista (Cornell University), Prof. Stathis N. Kalyvas (University of Oxford), Prof. Jennifer Welsh (European University Institute) und Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung).

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Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt

Der 27. Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) findet vom 25. bis 28. September 2018 an der Goethe-Universität Frankfurt statt. Seinen Auftakt fand der Kongress in der wegweisenden Eröffnungsrede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, in der er über die Herausforderungen und die Zukunft der Demokratie sprach und zu mehr Einmischung aufforderte.
"Was ich mir wünsche, ist eine breite Debatte über die Demokratie – über ihren Sinn, ihren Wert, über Erfahrungen und Erwartungen, Möglichkeiten und Grenzen. Eine Debatte unter 'Einbeziehung des Anderen' und mit dem 'Recht auf Rechtfertigung', wie man hier in Frankfurt sagt", so Steinmeier.
Eine würdigende Erwähnung durch Steinmeier fand auch Prof. Jan-Werner Müller (Princeton), der auf der diesjährigen Jahreskonferenz des Exzellenzclusters die Keynote "The New Antiliberalism" halten wird.

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„Neue Perspektiven für Europa“ - Klaus Günther im Gespräch mit Jürgen Habermas

Im Rahmen der zweitägigen Bad Homburg Conference „Neue Perspektiven für Europa“ des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität fand am vergangenen Freitagabend ein Gespräch zwischen dem Rechtswissenschaftler und Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildungen normativer Ordnungen“ Prof. Dr. Klaus Günther und dem Philosophen und Soziologen  Prof. Dr. Jürgen Habermas statt.
Im Zentrum der Diskussion standen Fragen um die Zukunft Europas und im Speziellen die vom französischen Staatspräsidenten Emanuel Macron formulierten Reformvorschläge für die Europäische Union.

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Exzellenzcluster "Normative Ordnungen" ab Herbst Kooperationspartner der Reihe "Denkraum" im Schauspiel Frankfurt

Im Oktober 2018 wird die Vortragsreihe "Denkraum" in inhaltlicher Zusammenarbeit zwischen dem Schauspiel Frankfurt und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" fortgesetzt. Unter dem Titel "Verfassung_aber wie?" werden zusammen mit jeweils einem vortragenden Gast aus den Bereichen Verfassungsrecht, Philosophie, Soziologie, Politik oder Literatur Werte des Grundgesetzes beleuchtet und diskutiert.
Die Reihe wird am 16. Oktober um 20 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt eröffnet von Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), der unter dem Titel "Würde_Wer bestimmt, was einem Menschen zusteht?" vorträgt. An fünf weiteren Terminen sprechen Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) zu Religionsfreiheit, Bernhard Pörksen (Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen) zu Meinungsfreiheit, Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) zu Gleichberechtigung, Andreas Reckwitz (Professor für vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder) zu Gemeinwohl und Constanze Kurz (Informatikerin, Sachbuchautorin und Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC)) über Privatsphäre.

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Hartmut Leppins Buch "Die frühen Christen" erscheint am 18. September 2018

Am 18. September 2018 wird das Buch "Die frühen Christen. Von den Anfängen bis Konstantin" von Prof. Dr. Hartmut Leppin (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) bei C.H. Beck erscheinen.
In dem Buch untersucht er die Entstehung einer Vielfalt von Glaubensvorstellungen und christlichen Werthaltungen in frühen christlichen Gemeinden. Diese rangen mit der Frage, wie ein wahrhaft christliches Leben aussehen könnte, und gelangten dabei zu verschiedenen Antworten. So kann man nicht von einem vereinheitlichten Christentum in den ersten drei Jahrhunderten n. Chr. sprechen, sondern von einer Vielzahl an Christentümern.

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Kamingespräch mit Marianne H. Marchand am 26. September 2018


Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"  lädt gemeinsam mit dem Arbeitskreis Politik und Geschlecht und dem GRADE Center Gender interessierte Frauen am Mittwoch, dem 26. September 2018, um 14.30 Uhr zu einem Kamingespräch in den Forschungsbau "Normative Ordnungen" ein. Zu Gast sein wird Prof. Marianne H. Marchand, Professorin für Internationale Organisationen an der Universidad de las Américas Puebla, Mexico.

In der Reihe "Kamingespräche" berichten erfolgreiche Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Prof. Dr. Klaus Günther erhält Ehrenprofessur an der Universidad del Rosario

Am 29. August 2018 erhielt Professor Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) die Ehrenprofessur an der juristischen Fakultät der Universidad del Rosario. Mit dem Titel werden Klaus Günthers langjährige Verdienste auf dem Gebiet der rechtswissenschaftlichen Lehre und Forschung sowie sein Beitrag zur Entwicklung der Universidad del Rosario gewürdigt. Die feierliche Ernennung zum "Profesor Emérito" durch den Dekan der juristischen Fakultät, Juan Carlos Forero Ramírez, fand während eines Festakts in der Aula der Universität statt.

PD Dr. Daniel Lambach übernimmt Heisenberg-Projektleitung am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Ab September 2018 übernimmt der Politikwissenschaftler PD Dr. Daniel Lambach die wissenschaftliche Leitung des Heisenberg-Projekts "Raum, Agency und Praktiken in der postnationalen Konstellation" am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen".
Untersucht werden in dem Projekt unterschiedliche Fragestellungen im Bereich der Territorialisierung unerschlossener Räume, sowie der Praktiken von Staatlichkeit in der Postnationalen Konstellation und der Agency nicht-staatlicher Akteurre in den internationalen Beziehungen, unter Verwendung konstruktivistischer und praxistheoretischer Zugänge. Das Projekt wird gefördert von der DFG im Rahmen des Exzellenzprogramms für Habilitierte.
Zu den Forschungsschwerpunkten von PD Dr. Daniel Lambach gehören die Theorie der Internationalen Beziehungen, Kritische Geopolitik ebenso wie die Forschung zu Widerstandsbewegungen und anderen nicht-staatlichen Akteuren.


Aktuelles

Neuer europäischer Forschungsverbund untersucht ab 2020 Wahlen in Zeiten der Krise demokratischer Ordnungen

Im Rahmen des neuen, von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsverbunds „Reconstructing Democracy in Times of Crisis“ analysiert Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, zukünftig die Legitimität von und die Legitimation durch Wahlen in Zeiten der Krise der Demokratie. Mehr...

Denken im Widerspruch

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" zum Gedenken an Theodor W. Adorno aus Anlass seines 50. Todestags. Mehr...

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019. Skript und Aufzeichnung verfügbar

Die Meldung zum Vortrag finden Sie: Hier...
Weitere Informationen (Videoaufzeichnung, Skript und Medienecho) finden Sie: Hier...

"The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" - Konferenz zu Ehren von Jürgen Habermas

Am 20. und 21. Juni fand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" die Konferenz "The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" statt.
Die Meldung zur Konferenz finden Sie hier...
Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier...

Nächste Termine

27. November 2019, 18 Uhr

Kantorowicz Lecture in Political Language: Prof. Dr. Christoph Möllers, LL.M (Chicago): Kritik der Wertegemeinschaft oder: Über den Platz der Politik in der politischen Auseinandersetzung. Mehr...

28. November 2019, 18 Uhr

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung: Prof. Dr. Roland Broemel (Frankfurt/Main): Die Welt der virtuellen Währungen / Libra. Mehr...

28. November 2019, 19 Uhr

Buchvorstellung im Rahmen der Postdoctoral Dialogue Series: Prof. Quinn Slobodian: Globalisten: Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus. Mehr...

28. November 2019, 20.15 Uhr

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation": Dudley Andrew (New Haven): Aufwachsen in THE WORLD. Mehr...

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Neueste Medien

Die Anfänge eines auteur: Jia Zhangkes XIAOSHAN GOING HOME

Daniel Fairfax
Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

Digitale Rechtspersönlichkeit? Zur Diskussion um die zivilrechtliche Rechtsfähigkeit autonomer Systeme

Prof. Dr. Thomas Riehm
Ringvorlesung "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz"

Neueste Volltexte

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

Kettemann, Matthias (2019):

Die normative Ordnung der Cyber-Sicherheit: zum Potenzial von Cyber-Sicherheitsnormen. Normative Orders Working Paper 01/2019. Mehr...