Politikwissenschaftlerin Elisabeth Fink erhält den WISAG Preis 2018

An Elisabeth Fink, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", wurde der WISAG Preis 2018 für die beste sozialwissenschaftliche Dissertation verliehen.
Elisabeth Fink studierte Politikwissenschaft, Pädagogik und Geschichte in Frankfurt und Southampton. Im Jahr 2017 promovierte sie an der Goethe-Universität, wo sie zuvor als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft und im Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" im Arbeitsbereich Gender/Postkoloniale Studien tätig war. Zu ihren Forschungsinteressen zählen postkoloniale feministische Theorie, Gender und Globalisierung, transnationaler Aktivismus sowie Bekleidungsgewerkschaften und Zivilgesellschaft in Bangladesch. In ihrer mit dem WISAG Preis ausgezeichneten Dissertation beschäftigte sie sich mit "Transnationalisierung, Arbeitsrechtsaktivismus und Geschlecht. Transnational Social Movement Unionism im Bekleidungssektor Bangladeschs?".

Der mit 5.000 Euro dotierte WISAG Preis wird seit 2008 vergeben. Mit diesem fördert die Firma WISAG den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Goethe Universität. Ausgezeichnet wird die beste sozial- oder geisteswissenschaftliche Dissertation, die sich mit der Untersuchung des gesellschaftlichen Zusammenhalts befasst. Die Spannweite reicht dabei vom Zusammenhalt in kleinen Gruppen, wie zum Beispiel Familien, Unternehmen etc., über Nationen, die Europäische Union bis hin zur Weltgesellschaft.

 


Aktuelles

Rainer Forst zu Corresponding Fellow der British Academy gewählt

Wie die British Academy am 24. Juli bekannt gab, wurde Prof. Rainer Forst als Corresponding Fellow aufgenommen. Jährlich wählt die British Academy herausragende Gelehrte und Wissenschaftler*innen, die sich auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften international verdient gemacht haben zu Corresponding Fellows. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Nächste Termine

8. September 2020, 19.30 Uhr

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“: Prof. Wilhelm Heitmeyer: „Autoritäre Bedrohungen oder liberale Demokratie?“ – Die offene Gesellschaft im Ausnahmezustand. Mehr...

10. September 2020, 12.30 Uhr

Online Book lɔ:ntʃ: Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg: Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven (Suhrkamp 2020). Mehr...

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Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

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