Veranstaltungen

tinyBE • living in a sculpture


Ausstellung

Welche Orte brauchen wir zum Leben und Arbeiten? Wie groß, wie klein kann der Raum für ein erfülltes und nachhaltiges Leben sein? Die Ausstellung "tinyBE • living in a sculpture" – vom 26. Juni bis 26. September im Frankfurter Metzler Park, mit Satelliten in Darmstadt und Wiesbaden, – greift diese Fragen mit bewohnbaren Skulpturen internationaler Künstler*Innen auf. Eine digitale Info-Box informiert vom 29. Mai bis 24. Juni 2021 auf dem Campus Westend über das Projekt, das vom Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität wissenschaftlich begleitet wird. Die Ausstellung greift aktuelle Debatten über die Zukunft von Wohnen und Arbeiten auf, über soziokulturelle Herausforderungen und den ressourcenschonenden Umgang mit Lebensräumen in künstlerisch und funktional gestalteten Kleinarchitekturen – Themen, mit denen sich auch die Wissenschaftler*Innen des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ befassen.

Beteiligte Künstler*Innen und Kollektive
Onur Gökmen – Christian Jankowski – Alison Knowles – Terence Koh – MY-CO-X – Laure Prouvost – Mia Eve Rollow & Caleb Duarte – Sterling Ruby – Thomas Schütte – tinyBE extra: Charlotte Posenenske
Kuratorin: Cornelia Saalfrank, Co-Kuratorin: Katrin Lewinsky

Weitere Informationen: Hier...

Die rote tinyBE-Info-Box

Die wissenschaftlichen Videobeiträge für die tinyBE-Info-Box der Architekten schneider+schumacher vor dem Casino-Anbau auf dem Campus Westend stammen von den Mitgliedern des Forschungsverbunds Jun.-Prof. Dr. Franziska Fay (Juniorprofessorin für Ethnologie mit dem Schwerpunkt Politische Ethnologie der Johannes Gutenberg Universität Mainz und ehemalige Postdoktorandin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Darrel Moellendorf (Professor für Internationale Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität), Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, LL.M. (Professorin für Öffentliches Recht, Umweltrecht, Informationsrecht und Verwaltungswissenschaften der Goethe-Universität) und Dr. Tatjana Sheplyakova (Postdoktorandin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“). Sie richten aus Sicht ihrer aktuellen Forschung einen kommentierenden Blick auf die Skulpturen FIRST von Onur Gökmen, MY-CO SPACE des SciArt Kollektivs MY-CO-X, Alison Knowles The House of Dust und Laure Prouvosts Boobs Hills Burrows.

Zur ausführlichen Meldung: Hier...

Die Videobeiträge

 

 

 

 

Programm

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm mit Beteiligung des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" folgen in Kürze

Veranstalter:
tinyBE gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnugnen" der Goethe-Universität. Das Gesamtprojekt wird gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und unterstützt von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region, den Städten Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt, dem Land Hessen und weiteren Stiftungen und Sponsor:innen. Schirmherrin ist Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt a.M.

 

Zahlen lügen nicht? - Von trügerischer Objektivität und historic bias bei algorithmenbasiertem Kreditscoring

Digital Lecture Series "Algorithms - Between Trust and Control" Summer Term 2021

Thursday, 27 May 2021, 18.00-19.30 CEST

Prof. Katja Langenbucher (Goethe University, Professor of Civil Law, Commercial Law and Banking Law)

Convenors: Prof. Christoph Burchard (Goethe University, Professor of Criminal Justice, PI of ConTrust and "Normative Orders") and Prof. Indra Spiecker gen. Döhmann (Goethe University, Professor of Public Law, PI of ConTrust)

Video:

 

Presented by:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main, "ConTrust" - ein Clusterprojekt des Landes Hessen, Frankfurter Gespräche zum Informationsrecht des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Umweltrecht, Informationsrecht und Verwaltungswissenschaften und Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung

Solidarität_Welche Rolle spielen Emotionen, Regeln, Infrastrukturen?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 8. Juni 2021, 19.30 Uhr

Prof. Dr. Sighard Neckel (Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds „Normati-ve Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sighard Neckel (*1956) ist Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und Sprecher der dortigen DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“. Er ist Assoziiertes   Mitglied des Forschungsverbunds „Normati-ve Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und war bis 2017 Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung (IfS). Seine Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftssoziologie, soziale Ungleichheit, Kultursoziologie, Emotionsforschung und Gesellschaftstheorie. Zu seinen Publikationen gehören „Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft“ (2013, hg. zus. mit Greta Wagner), „Sternstunden der Soziologie. Wegweisende Theoriemodelle des soziologischen Denkens“ (2010, zus. mit Ana Mijic, Christian von Scheve und Monica Titton) und jüngst „Gesellschaftstheorie im Anthropozän“ (2020, hg. zus. mit Frank Adloff)

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Lehren aus der Pandemie - Das europäische und das globale Krisenmanagement der EU

Crisis Talk

Mittwoch, 23. Juni 2021, 13:00 - 14:00 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Einladung (pdf): Hier...

Please put questions to the panelists here: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister, Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen
Rebecca Caroline Schmidt, Goethe University Frankfurt, Normative Orders

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised world”

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised world”
Jens Gieseke (tbc), Member of the European Parliament
Kim Eling, Deputy Head of Cabinet of the Commissioner for Crisis Management, European Commission

Moderator | Moderation

Gudrun Engel, TV-Correspondent, WDR

Europa und die Welt wurden in nahezu allen Lebensbereichen durch die Pandemie betroffen. Vertreter zahlreicher Politikbereiche haben sich schwergetan, strukturelle Antworten auf die Herausforderungen zu geben. Doch soll es bei der Veranstaltung nicht um Personen, sondern um Strukturen gehen. Es soll beleuchtet werden, wie es um die Organisationen und Regeln bestellt ist, die zur Bewältigung von Krisen existieren und die ein koordiniertes Krisenhandeln garantieren sollen. In die Diskussion soll ferner einbezogen werden, dass das Wissen über diese Krise schnell anwuchs und für die Entscheidungen in den politischen Institutionen zur Verfügung stand, auch wenn Unsicherheit sich nicht vollständig auflöste. Der Crisis Talk thematisiert vor diesem Hintergrund das Krisenmanagement der EU und berücksichtigt dabei auch den globalen Kontext. Wie gut war die EU auf eine solche Krise vorbereitet, sprich inwieweit existierten Pläne zur Krisenabwehr? Wie ist das koordinierte Handeln in der EU nach über einem Jahr Pandemie zu bewerten? Und wie ist die EU der globalen Verantwortung für andere Weltregionen gerecht geworden? Die Perspektive ist somit nicht auf die Pandemie beschränkt, sondern bezieht auch die Folgen für den europäischen Zusammenhalt und der Rolle Europas in der Welt mit ein.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Vertrauen und Konflikt. Anmerkungen zu einer komplexen Konstellation

1. Vortrag innerhalb der ConTrust Speaker Series

Donnerstag, 17. Juni 2021, 16 Uhr

Prof. Dr. Martin Hartmann (Professor für Philosophie, Universität Luzern)

Begrüßung: Prof. Dr. Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprecher von ConTrust und Normative Orders)

Online via Zoom. Eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erforderlich. Die Logindaten werden nach Anmeldung übermittelt.

ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Veranstalter: 
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Freiheit und/oder Leben – Das Abwägungsproblem der Zukunft?

Tagung

20. und 21. Mai 2021

Nach einer ersten Phase weitgehend kooperativen, solidarischen Handelns in Akzeptanz der Freiheitseinschränkungen, die zur Verminderung der Coronainfektionszahlen und -geschwindigkeit im Verordnungswege erlassen wurden, begann in einer zweiten Phase eine öffentliche Kontroverse über deren Verhältnismäßigkeit. Befeuert wurde diese Kontroverse nicht zuletzt durch Äußerungen wie derjenigen des Bundestagspräsidenten Schäuble, dass das Grundgesetz keinen absoluten Lebensschutz gebiete, sondern nur einen absoluten Schutz der Würde, dass zudem Krankheit und Tod zum allgemeinen Lebensrisiko gehören würden. An dieser Kontroverse wird ein zentrales Problem deutlich, das die Grundlagen des Zusammenhalts moderner Gesellschaften berührt, aber auch in globaler Perspektive immer virulenter wird: Wie ist das Verhältnis zwischen individueller Freiheit und Gesundheit, Freiheit und Leben bisher austariert worden und wie sollte es künftig konzipiert werden? Das gleiche Recht auf individuelle Freiheit, so sehr sein Wert für jeden Einzelnen auch von ungleich verteilten materiellen Ressourcen auch bestimmt ist, gehört zu den fundamentalen Prinzipien der meisten westlichen Gesellschaften. Mit dem Gebrauch dieses Freiheitsrechts gingen stets Risiken für Leben und Gesundheit einher. Am deutlichsten vielleicht sichtbar im motorisierten Straßenverkehr: Tausende von Unfalltoten werden jährlich in Kauf genommen, weil Bewegungsfreiheit und Mobilität einen hohen Stellenwert besitzen. Dahinter steht eine Abwägung, die viele Gesellschaften implizit getroffen haben: Die Freiheit qua Mobilität hat mehr Gewicht als Leben und Gesundheit vieler Menschen. Freilich gilt dies nicht absolut, sondern hängt von der Zahl der tödlichen Unfälle ab, und sie wird vorgenommen im widerleglichen Vertrauen darauf, dass jeder Verkehrsteilnehmer sich eigenverantwortlich an die Regeln hält, die der Vermeidung von tödlichen Unfällen dienen, und sei es auch nur aus Selbstschutz. Was dennoch an Todesfällen vorkommt, gilt als „allgemeines Lebensrisiko“ im Straßenverkehr, also als unvermeidbares Schicksal und nicht als vermeidbares Unrecht. Freiheit bedeutet also, dass man Risiken für Leben und Gesundheit eingehen darf (oder sogar soll), dabei jedoch eigenverantwortlich handelt, um durch geeignete Sorgfaltsmaßnahmen weder das eigene Leben noch das der anderen übermäßig zu gefährden.

Nicht erst Corona hat deutlich werden lassen, dass diese Kalkulation so nicht mehr aufgeht. Spätestens mit der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl ist klar geworden, dass es aus dem jeweils individuellen Freiheitsgebrauch resultierende Risiken gibt, die sich nicht mehr beherrschen lassen und Leben/Gesundheit einer Vielzahl von Menschen unmittelbar betreffen. Kurz vor Corona hatten die „Friday for Future“-Proteste daran erinnert, dass der Klimawandel nicht nur den Wohlstand, sondern vor allem Leben und Gesundheit der gegenwärtigen und vor allem der künftigen Generationen in bisher so nicht vorhergesehenem Maße gefährdet. Damit rückt die Frage nach der Abwägung zwischen dem Recht auf Freiheit und dem Recht auf Gesundheit und Leben in den Fokus. Die Gerichtsverfahren sowie die Diskussion um Dieselfahrverbote oder um die künstliche Verteuerung von Flugreisen waren Beispiele dafür. Wieviel Feinstaubbelastung, wieviel Erwärmung der Atmosphäre sind noch tolerierbar angesichts der Gesundheitsgefahren, wie z.B. erhöhte Zahlen an Atemwegserkrankungen, Herzinfarkten, etc. Corona hat diese Abwägungsproblematik wie unter einem Brennglas noch einmal ganz konkret und unmittelbar verschärft: Wie viele Freiheitseinschränkungen sind geboten und hinzunehmen, um Leben und Gesundheit eines Teils der Gesellschaft zu schützen? Kaum jemand will das Extrem einer Diktatur des Lebensschutzes analog zur weitgehend perhorreszierten Fiktion einer Öko-Diktatur. Aber wieviel Lebens- und Gesundheitsschutz sind zu fordern, wie viel davon lässt sich über die Eigenverantwortung der Bürger*innen, wie viel durch zwangsbewehrte Verbote und andere freiheitsbeschränkende Maßnahmen und, nicht zuletzt, durch höhere Investitionen in eine besseres, effektiveres Gesundheitssystem oder in nachhaltigere Energien bewerkstelligen? Dabei wird auch die Frage aufkommen, was eigentlich "Leben" ist, wieviel Freiheitsgebrauch zu einem menschlichen Leben gehört, auch wenn das mehr oder weniger indirekt schädliche Auswirkungen auf das Leben Dritter (oder auf einen selbst) hat? Aktuell zeichnen sich wenigstens zwei Diskussionslinien ab: Für die einen ist Freiheit ohne Lebens- und Gesundheitsrisiko undenkbar, weshalb eher für weniger Restriktionen im Namen des Lebessschutzes plädiert wird. Daraus resultierende Gesundheitsgefahren sind dann als Schicksal hinzunehmen. Das "allgemeine Lebensrisiko" könnte dann unter der Hand zu einem sozi-aldarwinistischen Ausleseprinzip werden, mit dem die Freiheitsrechte der risikofreudigen Starken von den Lebensschutzrechten der risikoscheuen Schwachen sortiert werden. Vor allem in globaler Perspektive bedeutet dies, dass diejenigen Regionen der Welt, die den Freiheitsgebrauch der Privilegierten mit erhöhten Gesundheitsgefahren für sich selbst ermöglichen, unfair behandelt werden. Dagegen stehen diejenigen, die für einen Vorrang des Lebensschutzes gegenüber der Freiheit plädieren, nicht zuletzt deshalb, weil das Leben die vitale Grundlage der Freiheit, auch der Freiheit als Selbstbestimmung, ist. Aber wo ist die Grenze zwischen einem selbstbestimmten Leben in Freiheit und selbstbestimmter Lebensgefährdung – vor allem, wenn es um Leben und Gesundheit Dritter geht?

Der geplante Workshop will sich diesen Fragen widmen und unter Einbeziehung der einschlägigen verfassungsrechtlichen sowie (rechts-)philosophischen Literatur ausloten, welche gesellschaftlichen Verständnisse von Freiheit und Leben sowie von dem Verhältnis zwischen Freiheit und Leben grundlegend sind und in welchen Hinsichten sie kritisiert werden müssen oder gerechtfertigt werden können.

Convenors: Prof. Dr. Klaus Günther (Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität, "Normative Orders", FGZ) und Prof. Dr. Uwe Volkmann (Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität, FGZ)

Anmeldungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter:
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Disputing Discipline. Child Protection, Punishment, and Piety in Zanzibar Schools

Book lɔ:ntʃ

Friday, 2 July 2021, 2 p.m.

Jun.-Prof. Dr. Franziska Fay (Juniorprofessorin für Ethnologie mit dem Schwerpunkt Politische Ethnologie der Johannes Gutenberg Universität Mainz, ehemalige Postdoktorandin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen")

Rutgers University Press 2021

Disputing Discipline explores how global and local children’s rights activists’ efforts within the school systems of Zanzibar to eradicate corporal punishment are changing the archipelago’s moral and political landscape. Through an equal consideration of child and adult perspectives, Fay explores what child protection means for Zanzibari children who have to negotiate their lives at the intersections of universalized and local "child protection" aspirations while growing up to be pious and responsible adults. Through a visual and participatory ethnographic approach that foregrounds young people’s voices through their poetry, photographs, and drawings, paired with in-depth Swahili language analysis, Fay shows how children’s views and experiences can transform our understanding of child protection. This book demonstrates that to improve interventions, policy makers and practitioners need to understand child protection beyond a policy sense of the term and respond to the reality of children’s lives to avoid unintentionally compromising, rather than improving, young people’s well-being.

For further information: Click here...
More information and discount on the book (pdf): Here...

Online via Zoom. Registrtration required: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

The event will be held in english

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Solidarität_Wie lässt sich ein alter Wert neu denken?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 4. Mai 2021, 19.30 Uhr

Lukas Bärfuss (Autor und Büchnerpreisträger)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin

Lukas Bärfuss (*1971) ist einer der erfolgreichsten Schrift-steller unserer Zeit. Er lebt und arbeitet in Zürich, übersetzt und schreibt Romane („Hundert Tage“ 2008, „Koala“ 2014 u.a.), Erzählungen („Malinois“ 2019), Essays (zuletzt „Die Kro-ne der Schöpfung“ 2020) sowie Theaterstücke (u.a. „Der Bus“ 2005, „Julien - Rot und Schwarz“ 2020), die an vielen Bühnen weltweit gespielt werden. Immer wieder trifft er dabei den Nerv politischer Diskurse. Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem Georg-Büchner-Preis.

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

 

„Zukunft der Solidarität“

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte online

Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr

Impuls von: Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“)

Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)

Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: hier.... Sie erhalten einen Link zur Teilnahme an der Live-Debatte einen Tag vor der Veranstaltung.

Neustart für die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“: Im Jahr 2020 als Blog gestartet, geht die Frankfurter Debatte als eine Serie von Podiumsdiskussionen weiter. Die Initiatorinnen und Initiatoren der Dialogplattform greifen dabei Perspektiven aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen rund um das Thema „Zukunft Post-Covid“ auf. Starttermin für das neue Format „Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte“ ist Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr. Der Auftakt wird als digitale Veranstaltung aus dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt übertragen.

Video:

 

Weitere Informationen zur Frankfurter interdisziplinären Debatte: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“)

Fairen Wettbewerb in der Europäischen Union sichern

Digitale Tagung

Freitag, 7. Mai 2021, 10–17 Uhr

Die Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen in der Europäischen Union ist zentraler Aspekt der Wettbewerbspolitik. Die Globalisierung und offenen Grenzen gestatten Investitionen auf der gesamten Welt. Der Europäische Binnenmarkt ist einer der größten Wirtschaftsräume auf der Welt, unterliegt jedoch auch stets Herausforderungen und Gefahren durch „unfaire“ Wettbewerbspraktiken – sowohl von „innen“ als auch von „außen“. Die Tagung nimmt diese aktuellen Entwicklungen zum Anlass, um über die Zukunft des Wettbewerbs in der Europäischen Union zu diskutieren.

Online via Zoom. Anmeldungen bis zum 5. Mai 2021 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (pdf): Hier...


Programm

10.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann (Wilhelm-Merton-Zentrum Frankfurt am Main)
Alexander Heger (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Grußwort der Hessischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich MdL
Grußwort des Vizepräsidenten der Goethe-Universität Frankfurt am Main Prof. Dr. Michael Huth

10.20 Uhr
Securing a level playing field through Free Trade Agreements: New developments in recent EU practice
Prof. Dr. Frank Hoffmeister (Europäische Kommission, Generaldirektion Handel)

10.40 Uhr
Die Reform der handelspolitischen Schutzinstrumente der Europäischen Union
Patricia Trapp (Universität Passau)

11.00 Uhr
Diskussion

11.40 Uhr
Instrumente aus dem Weißbuch zur Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen bei Subventionen aus Drittstaaten
Dr. Simone Ritzek-Seidl (Europäische Kommission, Generaldirektion Wettbewerb)

12.00 Uhr
„Was interessiert die Union?“ - Das Unionsinteresse bei der Prüfung drittstaatlicher Subventionen
Frederik Gutmann (Humboldt-Universität zu Berlin)
Lennart Gau (Humboldt-Universität zu Berlin)

12.20 Uhr
Diskussion

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Ausgewählte Aspekte der Digitalwirtschaft aus wettbewerbsrechtlicher Perspektive
Dr. Sebastian Wismer (Bundeskartellamt, Referat Digitale Wirtschaft)

14.20 Uhr
Der Digital Markets Act der EU für mehr Fairness in der Digitalwirtschaft?
Dr. Ranjana Andrea Achleitner (Johannes Kepler Universität Linz)

14.40 Uhr
Diskussion

15.20 Uhr
Außerwettbewerbliche Schutzziele in der wettbewerbsrechtlichen Anwendungspraxis
Prof. Dr. Hans-Georg Kamann (Rechtsanwalt und Partner bei WilmerHale)

15.40 Uhr
Fairness als Prinzip des Europäischen Wirtschaftsrechts. Zum Begriff des level playing field im Wettbewerbs- und Außenwirtschaftsrecht der Union
Philipp Reinhold (Universität des Saarlandes)
Max Erdmann (Ludwig-Maximilians-Universität München)

16.00 Uhr
Diskussion

16.40 Uhr
Schlussbemerkungen
Prof. Dr. Stefan Kadelbach (Wilhelm-Merton-Zentrum Frankfurt am Main, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders")
Dr. Sascha Gourdet (Goethe-Universität Frankfurt am Main)


Veranstalter:
Merton Zentrum für Europäische Integration und internationale Wirtschaftsordnung in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frfankfurt am Main

Die Republik auf allen Viren – wieviel Angst verträgt die Demokratie?

49. Römerberggespräche

Samstag, 22. Mai 2021 – live und interaktiv
via YouTube übertragen aus dem Chagall-Saal des Schauspiel Frankfurt

Die Pandemie gerät zum Stresstest – nicht nur für das Individuum, sondern auch für das politische System. Grundrechte werden eingeschränkt, Gesetze zu Verordnungen verkürzt. Die Regierung inszeniert sich als effizienter Krisenmanager, der aus wissenschaftlichen Erkenntnissen alternativlose Konsequenzen zieht. Grenzüberschreitend werden angesichts der viralen Bedrohung Rückfälle in autoritär anmutendes Staatshandeln und überwunden geglaubten Nationalismus sichtbar.
Bleibt den Bürger*innen derweil nur noch Angst und Ohnmacht, wenn Experten das Sagen haben? Welche Langzeitfolgen wird der fortgesetzte Lockdown haben – psychisch und politisch? Was wird aus individueller Freiheit, wechselseitigem Vertrauen und staatsbürgerlicher Souveränität? Wie verändert sich das Verhältnis von Staat, Wissenschaft und Gesellschaft? Wie kann die Zivilgesellschaft wieder zum Ort einer kritischen Öffentlichkeit werden? Wieviel Vertrauen müssen wir dem staatlichen Handeln und wissenschaftlicher Wahrheit gegenüber aufbringen; wie sehr können wir es in Frage stellen – ohne haltlosem Verschwörungsglauben in die Hände zu spielen?

In Krisenzeiten werden die Grenzen und Möglichkeiten des Politischen neu bestimmt – mit welchen Risiken und Nebenwirkungen? Das fragen die Römerberggespräche im Superwahljahr 2021 und vier Monate vor der Bundestagswahl.

Live und interaktiv auf www.roemerberggespraeche-ffm.de

Programm (pdf): Hier...
Einleger (pdf): Hier...

Programm:

10:00 Uhr
Begrüßung der Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn und Dr. Ina HartwigDezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main

10:15 Uhr
Prof. Armin Nassehi (Soziologe, LMU München): Die infizierte Gesellschaft und ihre Immunreaktionen

11.00 Uhr
Thomas Brussig (Autor) –  Prof. Günter Frankenberg (Jurist, Goethe-Universität, Assoziiertes Mitglied "Normative Orders"): „Mehr Diktatur wagen? Demokratie und Rechtsstaat in der Pandemie“

12.00 Uhr
Prof. Birgit Aschmann (Historikerin, HU Berlin) – Prof. Valentin Groebner (Historiker, Universität Luzern): „Tod und Krankheit – Politik- und Sozialgeschichte der Pandemie“

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Dr. Romy Jaster (Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der HU Berlin) – Prof. Rudolf Stichweh (Soziologe, Universität Bonn): „Wahnsinn und Methode – Was bleibt von der Wahrheit in Corona-Zeiten?“

15.00 Uhr
Prof. Christiane Eichenberg (Leiterin des Instituts für Psychosomatik der Sigmund Freud Privatuniversität) – Prof. Nico Dragano (Medizinsoziologe, Universitätsklinikum Düsseldorf): „Stresstest Pandemie – Psychische Leiden im Lockdown“

16.00 Uhr
Prof. Klaus Günther (Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität, "Normative Orders"): „Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts! – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat“

17.00 Uhr
Ende

Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer

Video:

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Selbsttransformierendes Leben? Lukács und die Kritik des Kapitalismus

Internationale Tagung

Donnerstag, 22. April 2021, ab 13 Uhr

„Unsere Welt ist unendlich groß geworden und in jedem Winkel reicher an Geschenken und Gefahren als die griechische, aber dieser Reichtum hebt den tragenden und positiven Sinn ihres Lebens auf: die Totalität.“
Mit diesem Satz formuliert Georg Lukács in seiner Theorie des Romans eine Erfahrung die nicht zuletzt durch den Kriegsausbruch 1914 ausgelöst wird. Gegen die „kriegsbejahende Stellungnahme der Sozialdemokratie“ und vieler Intellektueller seiner Zeit nahm der ungarische Philosoph dieses verheerende Ereignis und seine weit verbreitete Akklamation zum Anlass, eine doppelte Kritik, sowohl ästhetisch als auch sozial, zu entwickeln, die dem Lebensbegriff eine zentrale Rolle beimisst und gleichzeitig versucht, die Gefahren seiner Hypostasierung zu vermeiden. Diese Perspektive wurde in der Kritik der kapitalistischen Verdinglichung, die er einige Jahre später in Geschichte und Klassenbewußtsein vorstellte, weiterverfolgt und modifiziert. Dieses Buch, dessen Bedeutung für die Kritische Theorie nicht überbewertet werden kann, wurde wiederum oft als problematisch angesehen, weil es auf totalisierende Vorstellungen von menschlichem Leben und Geschichte angewiesen sei. Genau hier liegt jedoch das Interesse an einem solchen Werk für uns heute. In einer Zeit, in der die ethische Kritik des Kapitalismus, seine ontologischen Grundlagen und die problematischen Beziehungen zwischen Leben und Form wieder im Mittelpunkt der Debatten der Kritischen Theorie stehen, kann sich eine Neubewertung von Lukács’ Werk als bereichernd für diese intellektuelle Tradition erweisen.

Mit: Csaba Olay (Eötvös Loránd University Budapest), Timothy Bewes (Brown University), Eva Geulen (HU Berlin), Patrick Eiden-Offe (University of Illinois Chicago), Arthur Bueno (Goethe University Frankfurt), Alberto Toscano (Goldsmiths, University of London), Konstantinos Kavoulakos (University of Thessaloniki).

Zoom-Event / Bitte anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisiert von Arthur Bueno (Frankfurt) & Simon Gurisch (Frankfurt)

Programm:

Thursday, April 22nd, 2021

1:00 – 1:15:
Introduction

1:15 – 1:45:
Csaba Olay (Eötvös Loránd University Budapest):
Lukács’ Early Conception of Reification in the Light of Recent Interpretations

1:45 – 2:15:
Timothy Bewes (Brown University):
Notes for a Hypothetical Theory of the Novel

2:15 – 2:30:
Eva Geulen (HU Berlin) (comment)

2:30 – 3:00:
Discussion

(30 min break)

3:30 – 4:00:
Patrick Eiden-Offe (University of Illinois Chicago):
Revolution as a Way of Life: On the Experiment of Writing Lukács' Life

4:00 – 4:30:
Arthur Bueno (Goethe University Frankfurt):
The Experience of the Crisis: Reification and Emancipation as Life-Processes

4:30 – 5:00:
Discussion

(30 min break)

5:30 – 6:00:
Alberto Toscano (Goldsmiths, University of London):
Life, Tragedy & Justice

6:00 – 6:30:
Konstantinos Kavoulakos (University of Thessaloniki):
Georg Lukács' Early Critique of Everyday Life and his Theory of Reification

6:30 – 7:00:
Discussion


Veranstalter:
Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Politische Falschheiten: Diagnosen und Konzepte

Vortragsreihe im Sommersemester 2021

Unwahrheiten in der Politik haben eine neue Prominenz erhalten. So lautet jedenfalls die These vieler Gegenwartsdiagnosen, die ein postfaktisches Zeitalter, die Rückkehr der Ideologien, oder den Aufschwung von Verschwörungstheorien feststellen. In der Vortragsreihe werden diese Diagnosen, die ihnen zugrundliegenden Phänomene und die verwendeten Begriffe kritisch diskutiert. Welche Konzepte helfen uns, trennscharf zu erfassen, welche Art der politischen Falschheiten heute wirksam sind? Was ist neu an der gegenwärtigen Art und Weise, Politik mit Unwahrheiten zu machen? Und wie sollten wir damit umgehen?

Organisation: Dr. Frieder Vogelmann (Vertretungsprofessor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziologische Theorie und Theoriegeschichte am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Alle Vorträge finden, sofern nicht anders angegeben, von 18-20 Uhr online statt. Den Link erhalten Sie nach einer Anmeldung unter https://t1p.de/falschheiten jeweils am Tag des Vortrags

QR zur Anmeldung:

 

 

 

 

Programm:

Mittwoch, 2. Juni 2021, 18.00 Uhr
Ideologie und Wahrheit
Dr. Christian Schmidt (Humboldt-Universität zu Berlin)

Mittwoch, 9. Juni 2021, 18.00 Uhr
Was tun mit der Erkenntnis? Wahrheit und Wissenschaft in der gegenwärtigen Politik
Dr. Javier Burdman (Université de Strasbourg)

Mittwoch, 16. Juni 2021, 18.00 Uhr
Post-Truth und Postfaktizität: Anmerkungen zu einer politischen Theorie der Wahrheit
Dr. Sergej Seitz (Universität Innsbruck) & Dr. Gerald Posselt (Universität Wien)

Mittwoch, 23. Juni 2021, 20.00 Uhr
To Deny, Downplay, or Disinform about COVID-19: Studying the Workings and Breakdowns of the Fact-Value Dichotomy
Dr. Carmen Lea Dege (Van Leer Jerusalem Institute)

Mittwoch, 7. Juli 2021, 18.00 Uhr
Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit
Prof. Dr. Nicola Gess (Universität Basel)

Mittwoch, 14. Juli 2021, 18.00 Uhr
Verschwörungstheorie, Verschwörungsmythos, Verschwörungsideologie? Für eine präzisere Analytik der Desinformation
Dr. Eva Marlene Hausteiner (Universität Greifswald)

 

Veranstalter:
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Solidarität_Wie ist Teilhabe für alle möglich?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 9. März 2021, 19.30 Uhr

Kübra Gümüşay (Autorin und Publizistin)
Moderation: Prof. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt

Kübra Gümüşay (*1988) ist eine der einflussreichsten Journalistinnen  und  politischen  Aktivistinnen  unseres  Landes.  Sie  studierte  Politikwissenschaften  in  Hamburg  und  an  der  London  School of Oriental and African Studies. 2011 wurde ihr Blog „Ein Fremdwörterbuch“ für den Grimme Online Award nominiert. Sie war Kolumnistin der tageszeitung und stand mehrfach auf der TEDx-Bühne. Die von ihr mitbegründete Kampagne #ausnahmslos wurde 2016 mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis ausgezeichnet. Nach Jahren in Oxford lebt sie mit ihrem Mann und  ihrem  Sohn  wieder  in  Hamburg.  In  ihrem  aktuellen  Buch  „Sprache und Sein“ (2020) reflektiert sie vor dem konkreten Hintergrund ihrer Biographie wie Sprache Denken prägt und Politik bestimmt.

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Podcast:

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Lecture Series on Rule of Law and Democracy

Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

The crisis of democracy we face today triggers many questions about the very concept of democracy as well as its interaction with other political ideals.
Some of those who embody this crisis claim to speak in the name of the people and contradict, at the same time, the most basic democratic institutions of Constitutional states. That pushes us to look at one highly contested issue, which is the relation between democracy and the rule of law ideal. Are they based on contradictory principles, and united, paradoxically, in Constitutional Democracies - as Habermas has pointed it out? Are they completely independent one from another - as some other scholars believe? Does it make sense to talk about a democratic rule of law ideal?
The Lecture Series on Rule of Law and Democracy attempts to address this issue from a multidisciplinary perspective. History, Philosophy of Law and Political Philosophy are here brought together to enrich and shed different lights on this old debate that revives once again.

Online via Zoom. Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organized by Dr. María Emilia Barreyro (Postdoctoral Fellow at Normative Orders), Dr. Sofie Møller (Postdoctoral Fellow at Normative Orders) and Carlos Gálvez-Bermúdez (PhD student at Normative Orders)

Programm:

Friday, March 19th, 17.15 h CET
Crisis of democracy: Rule of law and Rule by law
Prof. Klaus Günther (Goethe University, Normative Orders)
Commentators Prof Michael Wilkinson (London School of Economics) and Dr María Emilia Barreyro (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 

Friday, March 26th, 17.15 h CET
Constitutivism and the Rule of Law
Prof. Herlinde Pauer-Studer (Universität Wien)
Commentators Prof George Pavlakos (University of Glasgow) and Carlos Gálvez Bermúdez (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 

Friday, April 9th, 17.15 h CET
The Democratic Case for Judicial Review: A Participatory interpretation of the internal relation between the Rule of Law and Democracy
Prof. Cristina Lafont (Northwestern University)
Commentators Prof Richard Bellamy (University College London) and Dr Sofie Møller (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 


Presented by
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Medea: Violence – Family – Liberation

Workshop at Goethe-University Frankfurt

February 25th/26th, online via Zoom

Who is Medea? Feminist, mother; stranger, murderer, victim, displaced, driven, knowing (as her name says) or desperate (as her deeds tell), "witch", "fury"... How is her violent strike to be understood - as revenge, as rescue, as liberation...? What does the violence she exerts say about the violence she is exposed to? What understanding of femininity does she represent and what significance does she place on the (destruction or even preservation of the) family? What role does it play for her story and her actions that she does not belong to the world in which she lives, that she is a stranger who has no home? In what way is Medea a political figure?
Through these many ambivalences this figure contains, it has inspired the most diverse interpretations, appropriations and transformations. In philosophy, on the other hand, she has repeatedly been overshadowed by another great female figure of ancient tragedy: Antigone. In this way, however, a specific form of female liberation and a specific reference to the family, which distinguishes Medea from Antigone, are getting lost. Quoting Slavoj Zizek: „So it’s time to reassert Medea against Antigone: Medea or Antigone, that's the ultimate choice today. In other words, how are we to fight power? Through the fidelity to the old organic Mores threatened by Power, or by out-violencing Power itself? Two versions of femininity: Antigone can still be read as standing for the particular family roots against the universality of the public space of State Power; Medea, on the contrary, out-universalizes universal Power itself.” (https://www.lacan.com/zizek-love.htm)
With this workshop, we aim to place Medea at the center of an interdisciplinary dialogue. On the basis of the themes that become visible in and through the different versions of the Medea figure we want to ask: How is (female) liberation possible?

Organizers: Jonas Heller (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders) and Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! or Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

It is intended that the lectures will not be presented, but circulated in advance. At the workshop itself, there will be brief comments from the other panel participants.

Program (pdf): Here...

Program

February 25th 2021

3:15-3:30 pm
Introduction
Jonas Heller & Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

3:30-5:30 pm
Foreignness and Racism

Medea, the refugee
Demetra Kasimis (Political Science, University of Chicago)

Mythical Enjambment in The Hungry Woman: Nation, Desire, and Cherríe Moraga's Utopic Turn
Michelle Martin-Baron (LGBT Studies, Hobart and William Smith Colleges)

6:00-7:00 pm
Ambivalent Motherhood

Ambivalences of family and love. Reflections with Hegel, Antigone, and Medea
Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

February 26th 2021

2:00-4:00 pm
Affect and Subjectivity

The Dynamics of Emotion in Euripides’ Medea
Douglas Cairns (Classics, University of Edinburgh)

The Irony of Unreason. Medea after Euripides, Ovid, and Davidson
Dirk Setton (Philosophy, Freie Universität Berlin)

4:30-6:30 pm
Violence and Liberation

Good Girls Go to Heaven, Bad Girls Go Everywhere: Medea, Mistress of Violence
Katharina Wesselmann (Classics, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Violating Order. Medea and Marriage
Jonas Heller (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

6:30-7:00 pm
Final Discussion

 

Presented by:
Institute of Philosophy Goethe University an Research Centre Normative Orders

Kooperativer Grundrechtsschutz in der Europäischen Union. Aktuelle Entwicklungen im Lichte der neuen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des EuGH

XX. Walter Hallstein-Kolloquium

Donnerstag, 4. März 2021, 16 Uhr, Online via Zoom

Das Thema

In gewissem Gegensatz zur allgemeinen Wahrnehmung seiner Rechtsprechung zu den Anleihekäufen der EZB hat das Bundesverfassungsgericht in seiner neueren Rechtsprechung zum Grundrechtsschutz im europäischen Mehrebenensystem einen neuen Weg für sein Verhältnis zum Europäischen Gerichtshof eingeschlagen. Mit der Anerkennung der Unionsgrundrechte als verfassungsrechtlichen Prüfungsmaßstab haben beide Senate des BVerfG ihre Rechtsprechung auf eine neue Grundlage gestellt.
Auch in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zeigt sich, dass Verfassungs- und Höchstgerichte zunehmend bereit sind, die Unionsgrundrechte in die eigene Prüfung einzubeziehen. Damit aufgeworfen ist die Frage, in welchem Verhältnis die Grundrechtsebenen in der EU zukünftig stehen sollten. Insbesondere ist zu klären, inwieweit nationale Grundrechtsgewährleistungen im Zusammenspiel mit den Unionsgrundrechten zu berücksichtigen sind. Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs steht insoweit einem pluralistischen Verständnis offen.
Diese Entwicklungen geben Anlass dazu, die Strukturen im europäischen Grundrechtsverbund neu zu überdenken. Dabei kommt der Idee eines kooperativen Grundrechtsschutzes durch nationale Verfassungs- und Höchstgerichte sowie den EuGH besondere Bedeutung zu.

Referent*innen

Prof. Dr. Gabriele Britz
Gabriele Britz ist seit 2011 Richterin des Ersten Senats am Bundesverfassungsgericht. Nach ihrer Promotion und Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt ist sie seit 2011 Professorin für Öffentliches Recht und Europarecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu ihren Forschungsinteressen zählen u.a. das öffentliche Umwelt- und Energierecht und die Grundrechte.

Prof. Dr. Pedro Cruz Villalón
Pedro Cruz Villalón war von 2009 bis 2015 Generalanwalt am Gerichtshof der Europäischen Union. Zuvor hatte er den Lehrstuhl für Verfassungsrecht an der Autonamen Universität Madrid inne. Er war von 1992 bis 1998 Richter am Spanischen Verfassungsgericht und von 1998 bis 2001 dessen Präsident. Er ist Mitherausgeber mehrerer Bände des Handbuchs "lus Publicum Europaeum."

Prof. Dr. Dr. h.c. lngolf Pernice
lngolf Pernice gründete das Walter Hallstein-lnstitut für Europäisches Verfassungsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin und war bis 2016 Geschäftsführender Direktor des Instituts. Er befasst sich u.a. mit Fragen der verfassungstheoretischen Begründung und Entwicklung der Europäischen Union. Zuletzt erschien dazu sein Schriftenband „Der Europäische Verfassungsverbund".

Anmeldung

Um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 3. März 2021 wird gebeten.
Die Zugangsdaten für die Zoom-Veranstaltung erhalten Sie am Tag der Veranstaltung per E-Mail.

Convenors: Prof. Dr. Stefan Kadelbach, LL.M. (Co-Direktor des Wilhelm Merton-Zentrums, Institut für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann (Co-Direktor des Wilhelm Merton-Zentrums, Institut für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung)

Veranstalter:
Wilhelm Merton-Zentrum für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung

DenkArt

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle ZuhörerInnen die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderation des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

März 2021 bis Juni 2021
DenkArt "Solidarität_Aber wie?"
Weitere Informationen: Hier...

Vergangene Veranstaltungen:

September 2020 bis Dezember 2020
DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

September 2019 bis Juni 2020
Denkraum "Zukunft_aber wie?"

Oktober 2018 bis April 2019
Denkraum "Verfassung_Aber wie?"

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Mehr denn je brauchen wir in Zeiten von Corona einen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jeder ist in dieser Krisensituation gefragt, Verantwortung auch für andere zu übernehmen, jeder muss sich beteiligen, wenn es gilt, die wirtschaftlichen Folgen gemeinsam zu tragen. Doch seit zwanzig Jahren zeichnet sich in unserer Gesellschaft eine Entwicklung ab, die unsere Öffentlichkeit in partielle Interessengruppen zerfallen lässt. Parallelwelten tun sich auf, Blasen, in denen wir uns einrichten und zugleich abgrenzen. Sei es in Fragen der Religion, der Herkunft, der sozialen Stellung, der politischen Haltung, des eigenen Lebensstils: die Gesellschaft ist divers und droht in dieser Vielfalt als Gemeinschaft zu zerfallen. Was verbindet uns noch, wenn Fake-News keine Wahrheit mehr zulassen, wenn Werte strittig geworden sind, wenn Meinungen statt Argumente zählen, wenn das Soziale uns immer mehr spaltet? Nur mit Solidarität werden wir die Aufgaben der Zukunft bewältigen, und nur mit Solidarität lassen sich die demokratischen Rechte schützen. Aber wie ist Solidarität heute überhaupt noch möglich?

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

März 2021 bis Juni 2021

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Tickets erhalten Sie an der Rezeption im Haus am Dom, im Internet unter ticket.hausamdom.de oder an den AD-Ticket-Vorverkaufsstellen adticket.de/vorverkaufsstellen

Übertragung auch per Livestream:
youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristige Änderungen beim Ticketverkauf und Livestreaming-Angebot geben kann.


Programm:

Dienstag, 9. März 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Wie ist Teilhabe für alle möglich?
Kübra Gümüşay (Autorin und Bloggerin)
Moderation: Prof. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt
Weitere Informationen: Hier...

Dienstag, 4. Mai 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Wie lässt sich ein alter Wert neu denken?
Lukas Bärfuss (Autor und Büchnerpreisträger)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin
Weitere Informationen: Hier...

Dienstag, 8. Juni 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Welche Rolle spielen Emotionen, Regeln, Infrastrukturen?
Prof. Sighard Neckel (Soziologe)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Weitere Informationen: Hier...

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen DenkArt- und Denkraum-Reihen

„Der normalisierte Ausnahmezustand“: Hier...
"Zukunft_Aber wie?"
: Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Pandemic Media. Preliminary Notes Toward an Inventory

Book lɔ:ntʃ

28 January 2021, 12.30 p.m.

The book will be presented by the editors:

Laliv Melamed, PhD (Post-Doc, “Konfigurationen des Films”)
Philipp Dominik Keidl, PhD (Post-Doc, “Konfigurationen des Films”)
Prof. Antonio Somaini (Professor of Cinema and Media Studies, Université Paris-3 Sorbonne Nouvelle)
Prof. Vinzenz Hediger (Professor of Cinema Studies, Goethe University, Member of “Normative Orders”, Program Director “Konfigurationen des Films”)

Welcome Address by Prof. Rainer Forst (Co-Director of the Research Centre "Normative Orders" of Goethe University and Professor of Political Theory and Philosophy, Goethe University)

meson press 2020

With its unprecedented scale and consequences, the COVID-19 pandemic has challenged norms and put systems of governance to the test, but also generated a variety of new configurations of media. Responding to demands for information, synchronization, regulation, and containment, these “pandemic media” reshape social interactions, spaces, and temporalities.
„Pandemic Media. Preliminary Notes Toward an Inventory” is a collection of 37 essays studying how media emerge, operate, and change in response to the global crisis. Edited by an international group of researchers working with the Research Centre Normative Orders and the Gradudate Research Training Program “Konfigurationen des Films” at Goethe Universität, “Pandemic Media” proposes to provide elements towards an understanding of the post-pandemic world to come.

“Pandemic Media” is published in an open access format in the “Configurations of film” book series with meson press: https://pandemicmedia.meson.press/

Online via Zoom. Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Video: 

 

Presented by:
Research Centre “Normative Orders” of Goethe University and Graduiertenkolleg “Konfigurationen des Films”

„Gegenwart der Religion - Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas“

Internationale Video-Tagung

20. und 21. November 2020

Mit: Maeve Cooke (University College Dublin, Irland), Ingolf Dalferth (Claremont Graduate University, USA), Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt), Volker Gerhardt (Humboldt-Universität zu Berlin), Maureen Junker-Kenny (University of Dublin, Trinity College, Irland), Gustavo Leyva (Universidad Autónoma Metropolitana, Mexiko), Eduardo Mendieta (Pennsylvania State University, USA), Michael Moxter (Universität Hamburg) und Thomas M. Schmidt (Goethe-Universität Frankfurt)

Programm (pdf): Hier...

Programm

Freitag, 20. November 2020

13.00 – 13.15 Uhr
Begrüßung/Einführung

13.15. – 14.00 Uhr
Volker Gerhardt, Humboldt-Universität zu Berlin
mit anschl. Diskussion

14.00 – 14.15 Uhr
Pause

14.15 – 15.00 Uhr
Maureen Junker-Kenny, University of Dublin, Trinity College, Irland: „"Faith" in an antithetical key. The effects of approaching Christianity from Paul and Augustine on its relation to "knowledge"“
mit anschl. Diskussion

15.00 – 15.30 Uhr
Pause

15.30 – 16.15 Uhr
Rainer Forst, Goethe-Universität Frankfurt: „Die Autonomie der Autonomie“
mit anschl. Diskussion

16.15 – 16.30 Uhr
Pause

16.30 – 17.15 Uhr
Gustavo Leyva, Universidad Autónoma Metropolitana, Mexiko: „Glauben und Wissen im nachmetaphysischen Denken. Habermas liest Kant in "Auch eine Geschichte der Philosophie"“
mit anschl. Diskussion

17.15 – 17.45 Uhr
Pause

17.45 – 18.30 Uhr
Maeve Cooke, University College Dublin, Irland: „Existentially Lived Truth or Communicative Reason? Habermas’ Critique of Kierkegaard / Gelebte Wahrheit oder kommunikative Vernunft? Habermas’ Auseinandersetzung mit Kierkegaard“
mit anschl. Diskussion

 

Samstag, 21. November 2020

14.00 – 14.45 Uhr
Thomas M. Schmidt, Goethe-Universität Frankfurt: „Der okzidentale Entwicklungspfad nachmetaphysischen Den-kens. Ein eurozentrisches Programm?“
mit anschl. Diskussion

14.45 – 15.00 Uhr
Pause

15.15 – 16.00 Uhr
Michael Moxter, Universität Hamburg: „Wort und Sakrament – Vernunft und Ritus. Beobachtungen zum Begriff des Darstellenden Handelns“
mit anschl. Diskussion

16.00 – 16.30 Uhr
Pause

16.30 – 17.15 Uhr
Eduardo Mendieta, Pennsylvania State University, USA: „The Alphabetization of Religion and the Linguistification of Freedom: Also a History of the Holy Word“
mit anschl. Diskussion

17.15 – 17.30 Uhr
Pause

17.30 – 18.15 Uhr
Ingolf Dalferth, Claremont Graduate University, USA: „Vom Verkümmern der Vernunft in der säkularen Moderne“
mit anschl. Diskussion

18.15 – 18.30 Uhr
Pause

18.30 – 19.00 Uhr
Abschlussdiskussion

 

Veranstalter:
Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universtität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg

Interpreting the Anthropocene

Online Workshop

December 3rd 2020, 14.00-19.15 and December 4th 2020, 14.00-19.00

The Anthropocene is the era of pervasive human impact on the planet. Atmospheric carbon dioxide and methane concentrations that exceed Holocene peak levels, techno-fossils frozen in Greenland ice sheets, and massive species extinction are all indications of planetary boundaries that have come under stress due to human industrial, commercial, and agricultural activity. Humanity’s relationship to its environment is changing. Lagging behind that change is serious reflection on how best to understand and direct it.

This will bring together theorists working at the intersection of moral, political, social, and environmental theory/philosophy.

With: William A. Barbieri (Catholic University of America), Jelena Belic (Leiden University), Nihan Bozok (Beykent University Istanbul), Daniel Callies (UCSD), Arianne Conty (American University of Sharjah), Jamie Draper (University of Oxford), Petra Gümplová (University of Erfurt), Özge Kelekçi (METU Ankara), Facundo Nahuel Martín (Universidad de Buenos Aires), Alex McLaughlin (University of Cambridge), Darrel Moellendorf (GU Frankfurt, Normative Orders), Ben Mylius (Columbia University) and Patrick Taylor Smith (University of Twente)

Digital via Zoom. For more information or to register, please contact Ellen Nieß (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) or Brian Milstein (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Program (pdf): Click here...

The event is part of the project "Interpreting the Anthropocene: Hope and Anxiety at the End of Nature". For further information: Click here...

Program

All times Central European (UTC+01.00)

Thursday, 3 December

14.00 – 14.15
Welcome and Introduction
Darrel Moellendorf, Goethe-Universität Frankfurt

14.15 – 15.45
Session One

Jamie Draper, University of Oxford: “Territory and Self-Determination in the Anthropocene”

Petra Gümplová, Max-Weber-Kolleg Erfurt: “Common Ownership or Global Commons? Reassessing Risse’s Common Ownership of the Earth Thesis in the Climate Crisis”

15.45 – 16.00
Coffee Break (15 min)

16.00 – 17.30
Session Two

Jelena Belic, Leiden University: “Rethinking Human Rights in the Anthropocene”

Facundo Nahuel Martín, Universidad de Buenos Aires: “The Anthropocene in Ecological Marxism: A Latin American Reading”

17.30 – 17.45
Coffee Break (15 min)

17.45 – 19.15
Session Three

Daniel Callies, University of California – San Diego: “Intentionally Modifying the Climate in the Anthropocene”
Alex McLaughlin, University of Cambridge: “Disobedience in the Anthropocene: Climate Change and Intergenerational Resistance”

Friday, 4 December

14.00 – 15.30
Session Four

Arianne Conty, American University of Sharjah: “Animism in the Anthropocene”

Özge Kelekçi, Middle East Technical University, Nihan Bozok, Beykent University Istanbul: “A Discussion on Anthropocene from Rosi Braidotti's Feminist Perspective”

15.30 – 15.45
Coffee Break (15 min)

15.45 – 17.15
Session Five

Darrel Moellendorf, Goethe-Universität Frankfurt: “The Anthropocene: A Realistic Utopia”

Patrick Taylor Smith, University of Twente: “The Anthropocene as Revolutionary Ideal: Moral Pathway Infeasibility and Climate Change”

17.15 – 17.30
Coffee Break (15 min)

17.30 – 19.00
Session Six

Ben Mylius, Columbia University: “The Concept of the Anthropocene and the Fiction of ‘Humanity as agent’”

William A. Barbieri, The Catholic University of America: “Moral Ecology in the Anthropocene”

End of workshop

 

Presented by:
Workshop organized by the Lehrstuhl für Internationale Politische Theorie, Research Centre “Normative Orders” of Goethe University

Disasters and Social Reproduction - Crisis Response between the State and Community

(Pluto Press 2020 / Mapping Social Reproduction Theory Series)

Booklaunch within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, 22 January 2021, 12.30 p.m.

With Dr. Peer Illner (Normative Orders, Goethe University) and Prof. Darrel Moellendorf (Normative Orders, Goethe University)

Welcome Address by: Prof. Rainer Forst (Normative Orders, Goethe University)

Organised by: Dr. Peer Illner (Author)

Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Many communities in the United States have been abandoned by the state. What happens when natural disasters add to their misery? This book looks at the broken relationship between the federal government and civil society in times of crises.
Mutual aid has gained renewed importance in providing relief when hurricanes, floods and pandemics hit, as cuts to state spending put significant strain on communities struggling to survive. Harking back to the self-organised welfare programmes of the Black Panther Party, radical social movements from Occupy to Black Lives Matter are building autonomous aid networks within and against the state. However, as the federal responsibility for relief is lifted, mutual aid faces a profound dilemma: do ordinary people become complicit in their own exploitation?
Reframing disaster relief through the lens of social reproduction, Peer Illner tracks the shifts in American emergency aid, from the economic crises of the 1970s to the COVID-19 pandemic, raising difficult questions about mutual aid’s double-edged role in cuts to social spending. As sea levels rise, climate change worsens and new pandemics sweep the globe, Illner’s analysis of the interrelations between the state, the market and grassroots initiatives will prove indispensable.

For further information about the book: Click here...

Video:

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University Frankfurt

Das Klimasystem in der Krise - Politisches Entscheiden in langfristiger Perspektive

Crisis Talk

Dienstag, 1. Dezember 2020, 13:00 - 14:00 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please register here: http://eu.hessen.de/crisistalk
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister, Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Normative Orders

Keynote | Impuls

Prof. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Director General of the Senckenberg Society for Nature Research

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Prof. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Director General of the Senckenberg Society for Nature Research
Niels Schuster, European Commission, General Directorate Climate

Moderator | Moderation

Ralph Sina, Head of WDR|NDR-Radiostudio Brussels

 

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Normative Economic Policy

Online Closing Event

December 11, 2020, 14.30 - 17.00

Digital via Zoom

In this online conference we deal with important shifts in the normatively of economic policy during the last decades until today. As a starting point we present a quantitative analysis of the choice of subjects, their presentation and their normative assessment in one of the leading introductory textbooks that has influenced generations of students and shaped the view of “mainstream economics” in business, media, politics and society over decades. The second presentation on normative political economy discusses the relationship between normative principles and institutions in the egalitarian theories of John Rawls and Thomas Piketty and the need for egalitarianism to take into consideration the concerns of cosmopolitanism, sustainability, and resilience.
Finally, the keynote lecture by Sanjay Reddy (New School University, New York) will discuss the important medium- and long-term effects of the Covid-19 pandemic for normative economic policy.

Organized by the Chair of International Political Theory and the Chair of Economic Policy, Research Center “Normative Orders”.

If you plan to attend please register with Ellen Nieβ at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The event is part of the project "Normative Wirtschaftspolitik – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft". For further information: Click here...

Schedule

2 – 2:15pm
Greetings

2:15-3:45pm
Rainer Klump (Goethe University, Frankfurt, Normative Orders): Shifts in Canonized Economic Knowledge: A Quantitative Assessment of „Economics“ à la Paul Samuelson and William Nordhaus (1948-2005)

Darrel Moellendorf(Goethe University, Frankfurt, Normative Orders): “Normative Political Economy in Rawls and Picketty: Equality, Sustainability, and Resilience”

3:45-4:00
Coffee Break

4-5pm
Keynote:
Sanjay Reddy (New School): "Covid-19 and the Return of Normative Economic Policy"

 

Presented by:
Chair of International Political Theory and the Chair of Economic Policy, Research Center “Normative Orders”.

„Teilhabe oder Rückschritt?“ – Die Position der Frau in Zeiten von Corona

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Dienstag, 17. November 2020, 19.30 Uhr

Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Moderation: Dr. Mechtild M. Jansen, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Mechtild M. Jansen (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen), Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) und Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) (v.l.)
  • Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung)
  • Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) und Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) (v.l.)
  • Dr. Mechtild M. Jansen (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen) und Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) (v.l.)
  • Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) und Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) (v.l.)
  • Dr. Mechtild M. Jansen (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen) und Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) (v.l.)
  • Dr. Mechtild M. Jansen (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen), Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) und Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) (v.l.)

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

13. FFGI Vortragsreihe

Vortragsreihe

Die FFGI-Vortragsreihe befasst sich mit kulturellen und politischen Transformationsprozessen in der islamischen Welt sowie mit Problemen der Formierung einer multikulturellen deutschen Moderne. Die Konflikte zwischen säkularen Muslimen, die einen liberalen und weltoffenen Islam propagieren, und islamistischen Gegenbewegungen, die Werte und Normen vertreten die sich an einer fundamentalistischen Auslegung des Islam orientieren, werden zunehmend auf Europa übertragen. Die Deutungshoheit über die Auslegung des Islam wird von Seiten der Islamisten politisch aber auch gewaltvoll geführt und theologisch legitimiert. Die Vorträge zeigen regionale, nationale und transnationale Fallbeispiele und Zusammenhänge dieser Spannungen auf.

Organisation: Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI), Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Aufgrund der aktuellen Hygieneauflagen finden die Vorträge diesmal nicht in Präsenz an der Goethe-Universität Frankfurt, sondern donnerstags von 18:00 bis 19:30 Uhr digital statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und öffentlich.
Einfache Zoomeinwahl ohne Voranmeldung: hier...
Meeting-ID: 910 7850 9991
Kenncode: 655610

Programm (PDF): hier...

Aktuelle Änderungen und Neuigkeiten: hier...

Programm

12. November 2020, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (Uni Münster): Gottes falsche Anwälte. Der Verrat am Islam

19. November 2020, 18.15 Uhr
Pater Richard Nennstiel (Erzbistum Hamburg): Die katholische Kirche und der politische Islam

26. November 2020, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan (Duale Hochschule Baden-Württemberg): Zur Psychologie des islamisierten Terrors und ihrer totalitären Ideologie

21. Januar 2021, 18.15 Uhr
Dr. Cinzia Sciuto (Journalistin, Frankfurt): Menschenrechte in einer pluralistischen Gesellschaft. Warum wir mehr Laizität brauchen

28. Januar 2021, 18.15 Uhr
Arta Ramadan (ZDF-Reporterin): Kosovo, Deutschland und der liberale Islam

4. Februar 2021, 18.15 Uhr
Hamed Abdel-Samad (Deutsch-Ägyptischer Politikwissenschaftler): Aus Liebe zu Deutschland. Ein Warnruf

 

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kant's Tribunal of Reason. Legal Metaphor and Normativity in the Critique of Pure Reason

Booklaunch within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, 4 December 2020, 4.00 p.m.

With Rainer Forst (Normative Orders, Goethe University), Jakob Huber (Normative Orders, Goethe University), Sofie Møller (Normative Orders, Goethe University), Susan Shell (Boston College), Martin Sticker (University of Bristol), Marcus Willaschek (Normative Orders, Goethe University)

Moderated by Lara Scaglia (University of Warsaw)

Organised by Sofie Møller (Author)

Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kant's Critique of Pure Reason, his main work of theoretical philosophy, frequently uses metaphors from law. In this first book-length study in English of Kant's legal metaphors and their role in the first Critique, Sofie Møller shows that they are central to Kant's account of reason. Through an analysis of the legal metaphors in their entirety, she demonstrates that Kant conceives of reason as having a structure mirroring that of a legal system in a natural right framework. Her study shows that Kant's aim is to make cognisers become similar to authorized judges within such a system, by proving the legitimacy of the laws and the conditions under which valid judgments can be pronounced. These elements consolidate her conclusion that reason's systematicity is legal systematicity.

For further information about the book: Click here...

Video:

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University Frankfurt

30 Jahre Deutsche Einheit – Auswirkungen auf europäische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Crisis Talk

Mittwoch, 18. November 2020, 13 bis 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie den Panelisten gerne Ihre Fragen stellen.
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Einladung (pdf): Hier...

 

Begrüßung

Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds „Krisen einer globalisierten Welt“/Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Impuls

Roland Jahn, Leiter der Stasiunterlagenbehörde (BStU)

Podiumsdiskussion

Roland Jahn, Leiter der Stasiunterlagenbehörde (BStU)
Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin
Prof. Dr. Danuta Hübner, Mitglied des Europäischen Parlaments

Moderation
Ralph Sina, Leiter WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel

 

Auswirkungen auf europäische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Als zeithistorisches Ereignis der jüngeren Vergangenheit hat die Wiedervereinigung nicht nur die deutsche, sondern auch die europäische Geschichte gleichsam als Meilenstein und Motor der europäischen Integration tief geprägt. Wie steht es aber um die Einheit Deutschlands und Europas 30 Jahre nach der Wiedervereinigung? Was kennzeichnet das wiedervereinigte Deutschland heute in einer Zeit der miteinander verbundenen Krisen des Multilateralismus, der Wirtschafts- und Sozialsysteme in Zeiten der Pandemie, der Migrationsbewegungen, des Klimawandels und der Herausforderungen der Digitalisierung? Wie steht es um den europäischen Zusammenhalt? Die gegenwärtigen Krisen fordern die Werte eines offenen, solidarischen und demokratischen Europas heraus- und ein. In diesem Crisis Talk sollen die Einflüsse der Wiedervereinigung in den vergangenen 30 Jahren auf Europa diskutiert und gefragt werden, welchen Beitrag das wiedervereinigte Deutschland gerade auch in der Bewältigung der aktuellen Krisen leisten kann.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Populism in the Civil Sphere

Research Network Symposium within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

18 November 2020, 5-7pm, closed event

Participants:
AteŞ Altinrodu (Sabanci University, Turkey)
Werner Binder (Masaryk University, Czech Republic)
Henrik Enroth (Linnaeus University, Sweden)
Karoline Ihlebæk (Oslo Metropolitan University, Norway)
Nadya Jaworsky (Masaryk University, Czech Republic)
Malgorzata Kolankowska (University of Warsaw, Poland)
Maria Luengo (Universidad Carlos III de Madrid, Spain)
Marcus Morgan (University of Bristol, UK)
Daniel Suber (Universität Würzburg, Germany)

For further information about the Participants’ forthcoming volume "Populism in the Civil Sphere”: Please click here...

Organized by: Dr. Jason L. Mast, Research Centre Normative Orders of Goethe University

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Zwischen Wahnsinn und Methode - Die Bedrohung der zivilen Vernunft in Zeiten von Pandemie und Populismus

48. Römerberggespräche

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Als wäre dieses Jahr politisch nicht unheilvoll genug gewesen: der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf, der Brexit, die Aushöhlung des europäischen Rechtsgefüges. Doch die Corona-Pandemie hat alles noch verschlimmert. Neben den humanitären und materiellen Kosten hat sie die Verunsicherung und Spaltung unserer Gesellschaft vorangetrieben. Der Populismus erfährt im Kampf gegen die unterstellte Virus-Verschwörung einen abermaligen Aufschwung.
Schon vorher hatten Hassreden und Todesandrohungen bis hin zum tatsächlichen Mord die Macht des Ressentiments sichtbar gemacht. Hetze und Gewalt scheinen für einen Teil unserer Gesellschaft ein legitimes Mittel, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken. Der durch die Gesundheitskrise begründete Ausnahmezustand hat die gesellschaftliche Polarisierung noch verstärkt. Wissenschaftliche Erkenntnisprozesse werden
diskreditiert; bislang geltende Kriterien der Wahrheitsbehauptung ignoriert; die seit der Aufklärung als Fundament unseres Zusammenlebens akzeptierte Vernunft gegen sich selbst gewendet.
Wie sehr hat der Irrationalismus die öffentlichen Diskussionen unterdessen beschädigt? Was ist dem von Pandemie und Populismus begünstigten Partikularismus entgegenzusetzen? Oder vermag eine zu allem entschlossene Minderheit die Mehrheit nachhaltig einzuschüchtern? Diese Fragen stellen sich in der aktuellen Situation verschärft. Die Römerberggespräche wollen prüfen, ob und wie sich demokratisch verfasste Gesellschaften gegen solche Einschüchterungsversuche wehren können.

Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Politologin, Journalistin und Moderatorin) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kritische Theorie(n)

Ein Workshop mit Martin Saar

20. und 21. November 2020 Frankfurt am Main und digital

Mit Beiträgen von:
Kerstin Andermann (Lüneburg), Sarah Bianchi (Frankfurt am Main), Robin Celikates (Berlin), Corina Färber (Frankfurt am Main), Daniel Loick (Amsterdam), Martin Nonhoff (Bremen), Patricia Purtschert (Bern), Eva von Redecker (Berlin/Verona), Marc Rölli (Leipzig) und Frieder Vogelmann (Frankfurt am Main)

Anmeldung zum Workshop unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Informationen zur Übertragung erhalten Sie nach der Anmeldung

Programm (PDF): Hier...

Der Workshop wird organisiert von Sarah Bianchi, Corina Färber, Hannes Kuch, Kristina Lepold und Frieder Vogelmann in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und dem Institut für Sozialforschung (IfS)

 

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Institut für Sozialforschung (IfS)

Clausewitz – Inspiration für die Kämpfe unserer Zeit? Ein Streitgespräch

Book lɔ:ntʃ

16. November 2020, 12 Uhr

Dr. Sebastian Schindler (Ludwig-Maximilians-Universität München, Autor von „Clausewitz zur Einführung“) im Gespräch mit Prof. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Orders", Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Prof. Hanna Pfeifer (Kooperationsprofessur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs- und Gewaltforschung an der Goethe-Universität) und Dr. Tobias Wille (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsverbund "Normative Orders")

„Clausewitz zur Einführung“ Junius Verlag 2020

Der preußische Offizier und Philosoph Carl von Clausewitz (1780-1831) wollte der Nachwelt ein Werk hinterlassen, das ihr von dauerhaftem Nutzen sein sollte. So ist sein berühmtes Werk „Vom Kriege“ entstanden, das Generäle und Strategen genauso faszinierte wie linke Revolutionäre und avancierte Theoretiker. Aber welchen Wert hat es heute, sich mit Clausewitz zu beschäftigen? In seinem Buch „Clausewitz zur Einführung“ erläutert Sebastian Schindler die grundlegenden Einsichten, die Clausewitz beim Nachdenken über den Krieg gewann. Als Soldat, politischer Reformer und Denker hat Clausewitz ein tiefes Verständnis vom Wesen und Sinn des Kämpfens erlangt. Seine Ideen können dazu inspirieren, für die eigenen Überzeugungen einzustehen, selbst wenn die Hindernisse überwältigend und die Erfolgschancen gering scheinen.

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Die Veranstaltung wird virtuell stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...
Weitere Informationen zu Reihe "Book lɔ:ntʃ": Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Debating Critical Theory - Engagements with Axel Honneth

Buchpräsentation | Booklaunch

6. November 2020, 16 Uhr | 4 PM (CET)

Mit: Amy Allen (Professorin für Philosophie, Frauen-, Gender- und Sexualwissenschaften an der Pennsylvania State University), Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Sally Haslanger (Ford-Professorin für Philosophie und Frauen und Gender Studies am Massachusetts Institute of Technology), Axel Honneth (Jack C. Weinstein Professor for the Humanities an der Columbia University, Forschungsverbund "Normative Orders"), Beate Rössler (Professorin für Philosophie an der Universität Amsterdam) und Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie der Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Orders").

Moderation: Daniel Loick (Associate Professor of Political and Social Philosophy an der Universität Amsterdam) und Kristina Lepold (Juniorprofessorin für Sozialphilosophie/Kritische Theorie an der Humboldt-Universität zu Berlin)

Rowman & Littlefield 2020

Axel Honneth is widely regarded as one of the most important contemporary critical theorists. His oeuvre, which spans more than four decades of writing—from his early engagement with critique in the Frankfurt School tradition to his theory of recognition and the latest discussions of freedom in modern ethical life and the question of socialism—has been enormously influential in the shaping of current critical theory and beyond. Bringing together leading scholars in contemporary social and political philosophy, this authoritative book takes the central themes of Honneth’s work as a starting point for debating the present and future of critical theory as a form of socially grounded philosophy that is geared toward analyzing and critiquing society.

Honneth’s writings revolve around five key themes: critique, recognition, freedom, progress, and socialism. His arguments engaging with each of these themes have substantially advanced current debates in critical theory and social and political philosophy more generally. The contributing authors take on these five themes and use them as a springboard to structure their discussion of the future of critical theory in our contemporary moment.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Die Veranstaltung wird virtuell und auf Englisch stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Rethinking the Transatlantic: The U.S. Elections and the Challenges to a Sustainable Transatlantic Partnership

Online Discussion

Tuesday, October 27, 2020, 7:30 p.m.

Over the past four years, longstanding norms of liberal democracy have been thrown into question in the United States. The current administration has looked askance at state institutions. International treaties and commitments have come under harsh review; some of them have been discarded. Moreover, the very legitimacy of democratic elections has been thrown into doubt. As political elites have polarized electoral politics, the American people have become more divided than they have been since Reconstruction. Perhaps the only thing they agree on: American democracy is in crisis.
Given this domestic political turmoil, the future of the transatlantic partnership can no longer be taken for granted. And yet it is hard to imagine a strong international alliance of defenders of liberal democracy without a robust working relationship between Europe and the US. Indeed, the 2020 US Presidential election will prove to be a watershed moment for both American democracy and transatlantic relations.
Against this backdrop, we have gathered an esteemed group of transatlantic policy experts who will discuss the European–American partnership in light of the 2020 US elections: Daniel Benjamin, president of the American Academy Berlin; Nicole Deitelhoff, a professor of international relations at Goethe University Frankfurt and director of the Peace Research Institute Frankfurt; and Jürgen Trittin MP, a member of the Committee on Foreign Affairs in the German Parliament. Their virtual discussion will be moderated by Rebecca Schmidt, managing director of the Research Centre Normative Orders at Goethe University Frankfurt.

The American Academy in Berlin, the German Atlantic Association, and Goethe University Frankfurt in conjunction with its Research Centre Normative Orders cordially invite you to take part in this one-hour Zoom event, which will be held in English and will be followed by an open Q&A. The evening’s program is organized by Dr. Berit Ebert, Head of Programs and Development at the American Academy, Elisabet Tsirkinidou, Head of Office of the German Atlantic Association, and Johannes Völz, Heisenberg-Professor of American Studies at Goethe-University Frankfurt.

Online via Zoom. To register, please click here...

Invitation (Pdf): Click here...

Welcome Remarks:

Prof. Dr. Birgitta Wolff
President, Goethe University Frankfurt am Main

Christian Schmidt MP
President, German Atlantic Association
Federal Minister of Food and Agriculture (2014-2018)

Discussion:

Ambassador Daniel Benjamin
President of the American Academy in Berlin
Coordinator for Counterterrorism at the United States Department of State (2009-2012)

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Director, Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) and Professor of International Relations, Goethe University Frankfurt

Jürgen Trittin MP
Member of the Committee on Foreign Affairs in the German Parliament (since 2014)
Federal Minister for the Environment (1998-2005)

Chair:
Rebecca C. Schmidt
Managing Director, Research Centre Normative Orders, Goethe University Frankfurt

Organized by Prof. Dr. Johannes Völz, Heisenberg-Professor of American Studies, Democracy, and Aesthetics, Goethe University Frankfurt

Video:

 

Presented by:
Goethe University Frankfurt am Main, Research Centre Normative Orders, German Atlantic Association and American Academy in Berlin

„Autoritäre Bedrohungen oder liberale Demokratie?“ – Die offene Gesellschaft im Ausnahmezustand

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Dienstag, 8. September 2020, 19.30 Uhr

Prof. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter 069/80087 18400 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 7 €

Übertragung via Livestream: https://youtube.com/hausamdom

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Fragen und Thesen aus den Gruppendiskussionen (pdf): Hier...

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Wilhelm Heitmeyer (Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt)
  • Dr. Lisa Straßberger (Studienleiterin in der Katholischen Akademie Rabanus Maurus)

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Navigating Normative Orders - Interdisciplinary Perspectives

Booklaunch des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

23. September 2020, 14 Uhr

Introduction by Prof. Rainer Forst (Normative Orders) and Prof. Klaus Günther (Normative Orders).
With Dr. Ilaria Cozzaglio (Normative Orders), Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Leibniz Institute for Media Research | Hans-Bredow-Insitut Hamburg, Normative Orders), Dr. Stefan Kroll (HSFK), Dr. Daniel Lambach (Normative Orders), Dr. Sofie Møller (Normative Orders) and Dr. Umberto Sconfienza (University Duisburg-Essen)

Campus Verlag 2020

Ob bei Kant oder unter Konservativen, im Internet, in Umweltdiskursen oder in Sansibar: Dieses Buch untersucht, wie sich Menschen Normen geben, diese hinterfragen und legitimieren. Die Beiträge machen deutlich, dass Normen nach wie vor in allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle einnehmen. Zusammen mit Werten und Narrativen bilden sie normative Ordnungen, mit denen politische Autorität und die Verteilung von Rechten und Gütern legitimiert wird: im Strafrecht, bei der Kindererziehung, im Territorialstaat, in Fortschrittsdiskursen, im Anthropozän.

Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Seit der Ausbreitung der Corona-Pandemie befindet sich die Welt in einem Ausnahmezustand. Um Risiken für die eigene Bevölkerung zu verringern und die befürchtete Überlastung für Gesundheitssysteme eindämmen zu können, wurden von zahlreichen Ländern zuvor ungeahnte Maßnahmen in die Wege geleitet. Gesetze und Rechte, die bisher als unumstößlich galten wurden eingeschränkt, um Kontaktsperren und Abstandsregelungen zur Virusbekämpfung durchzusetzen.

Befürchtet werden eine dauerhafte Gefährdung der demokratischen Freiheit, Rückschritte bei Geschlechtergerechtigkeit und Gleichberechtigung, eine andauernde Abschottung von Staaten auf internationaler Ebene und nicht zuletzt schwerwiegende wirtschaftliche Folgen, die gegenwärtig bereits sichtbar sind.  

Alles, was bisher als normal galt, ist plötzlich anders – das System hält den Atem an: Wird es danach wieder wie davor weitergehen oder wird der Ausnahmezustand zu einer neuen Normalität führen? Können wir auf positive Veränderungen hoffen oder haben wir Regressionen unserer sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Freiheit zu befürchten?

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

September 2020 bis Dezember 2020

Programm (pdf): Hier...


Programm:

8. September 2020, 19.30 Uhr
„Autoritäre Bedrohungen oder liberale Demokratie?“ – Die offene Gesellschaft im Ausnahmezustand
Prof. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Weitere Informationen und Videoaufzeichnung: Hier...

17. November 2020, 19.30 Uhr
„Teilhabe oder Rückschritt?“ – Die Position der Frau in Zeiten von Corona
Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Moderation: Dr. Mechtild M. Jansen, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...
Weitere Informationen und Videoaufzeichnung: Hier...

8. Dezember 2020, 19.30 Uhr
„Freiwilligkeit oder Zwang?“ – Experimente in den Zeiten von Infektionsschutz
Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg, Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und Dramaturgin

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...
Weitere Informationen und Videoaufzeichnung: Hier...

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen Denkraum-Reihen

"Zukunft_Aber wie?": Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

The Normative Order of the Internet: A Theory of Rule and Regulation Online

15. Dezember 2020, 14 Uhr

Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Leibniz Institute for Media Research | Hans-Bredow-Insitut Hamburg, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Kommentar von Prof. Dr. Stefan Kadelbach, LL.M. (Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen")

Begrüßung von Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Oxford University Press 2020

There is order on the internet, but how has this order emerged and what challenges will threaten and shape its future? This study shows how a legitimate order of norms has emerged online, through both national and international legal systems. It establishes the emergence of a normative order of the internet, an order which explains and justifies processes of online rule and regulation. This order integrates norms at three different levels (regional, national, international), of two types (privately and publicly authored), and of different character (from ius cogens to technical standards).

Matthias C. Kettemann assesses their internal coherence, their consonance with other order norms and their consistency with the order's finality. The normative order of the internet is based on and produces a liquefied system characterized by self-learning normativity. In light of the importance of the socio-communicative online space, this is a book for anyone interested in understanding the contemporary development of the internet.

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Sustainable Computing Lab, WU Wien, Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und Oxford University Press

Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven

10. September 2020, 12.30 Uhr

Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Suhrkamp 2020

Warum geben sich autoritäre Regime Verfassungen? Reicht es, diese als bloße Fassaden oder »Verfassungen ohne Verfassungskultur« abzutun? Nein, sagt Günter Frankenberg, und zeigt in seinem neuen Buch, dass man sie als für ein Publikum geschriebene Texte, mit denen Zwecke verfolgt werden, ernst nehmen und kritisieren muss. Partizipation als Komplizenschaft, Macht als Privateigentum und der Kult der Unmittelbarkeit leisten als wesentliche Merkmale des autoritären Konstitutionalismus der imaginären Gemeinschaft von Herrschern und Beherrschten Vorschub und prägen die unterschiedlichen Varianten autoritärer Verfassungspraxis – vom Faschismus über kleptokratische und patrimoniale Systeme bis hin zum Populismus.

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

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Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Krisentechnologien und Kooperationstechnik: Perspektiven auf die Rolle menschenzentrierter Technik bei der Krisenbewältigung

1. Digitaler Workshop Technikwissenschaften

Donnerstag, 18. Juni 2020, 15-17.30 Uhr • via Zoom

Organisation: Matthias C. Kettemann für das Junge Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

Diskutieren Sie mit, welche technischen Entwicklungen nötig sind, welche gesellschaftlichen Probleme wir lösen müssen und welche rechtlichen Schritte zu setzen sind, damit, so die UNO-Generalversammlung in ihrer Corona-Resolution von Anfang April 2020 „die beispiellose Krise, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurde, durch Leadership und nachhaltige globale Zusammenarbeit und Solidarität gemildert und erfolgreich rückgängig gemacht werden kann“.

Interessierte können sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Der Link für die Veranstaltung und Hinweise zur Beteiligung über Social Media wird einige Tage im Voraus versandt.
Programm (PDF): Hier...
Weitere Informationen: Hier...
 
Zum Event
„So viel Wissen über unser Nichtwissen und über den Zwang, unter Unsicherheit handeln und leben zu müssen, gab es noch nie“, sagte Jürgen Habermas Anfang April der Frankfurter Rundschau. Wie können die Unwägbarkeiten des Zwangs des Unsicherheitshandelns und -regulierens technisch abgefedert werden? Welche Rolle spielt Technologie-Pooling? Was sind die soziokulturellen Konditionalitäten des Einsatzes menschenzentrierter Technologie? Gibt es ein innovationsgetriebenes Pandemierecht, das eine kooperationsorientierte, Open Access-gestützte Corona-Wissenschaftsrevolution befördert? Wie hat die Technologie beigetragen zur Bewältigung der Krise?
 
Das Junges Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC) als interdisziplinäres Netzwerk von Nachwuchswissenschaftler*innen hat sich seit seiner Gründung die Aufgabe gegeben, Lösungsansätze für die Herausforderungen gegenwärtiger und zukünftiger Technikentwicklung und -gestaltung zu erarbeiten. Die Zeithorizonte schrumpfen in der Krise und dennoch nehmen sich Mitglieder des JF:TEC die Zeit, in einem interdisziplinären Blick eine Bilanz zu ziehen über die ersten Monate der Technikentwicklung im Lichte von Corona. Innovationen müssen der Verbesserung der Lage von Menschen dienen; in Krisen werden die Konturen einer engagierten Technikwissenschaft klar, die Impulse für einen nötigen Dialog über die Interaktion zwischen Technik, Mensch, Gesellschaft und Umwelt gibt. Das Ziel von JF:TEC ist es, zu einer Technik beizutragen, welche die Menschen wirklich wollen. In Zeiten von Corona muss dies ergänzt werden: insbesondere eine Technik und Technologien sind zu erforschen und zu fördern, welche die Menschen wirklich brauchen.
 
Programm

15:00
Eröffnung durch Tobias Redlich (Hamburg), JF:TEC
 
15:10
Gesellschaftliche Konditionalitäten
Leonie Sieger: Soziotechnische Herausforderungen in der Krisenbewältigung
Katharina Mosene: Diskriminierungstechnologien und Emanzipationsperspektiven
Moderation: Sissy-Ve Basmer-Birkenfeld 

15:40
Krisenbewältigungsrecht
Matthias C. Kettemann: Internetzugang als Daseinsvorsorge? Staatliche Pflichten zur Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe vor und nach Corona
Christoph Sorge: Datenschutz in Zeiten von Corona
Moderation: Elke Greifeneder

16:10-16:25
Virtuelle Kaffeepause mit Breakout Sessions                   
 
16:25
Kooperationstechnologien
Manuel Moritz: Open Source Hardware und verteilte Produktion in Zeiten von Corona
Paula Bräuer und Athanasios Mazarakis: Open Access und Anreizsysteme
Thomas Niendorf und Alexander Liehr: 3D-Druck als Antwort auf die Krise
Moderation: Walid Maalej

17:05
Gemeinsame Schlussdiskussion: Mit menschenzentrierter Technologie in die Postpandemie
Moderation: Tobias Redlich, JF:TEC
 
17:30
Schluss      

 
Veranstalter:
Junge Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg in Kooperation mit dem Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin, dem Sustainable Computing Lab, WU Wien, dem Vertretungslehrstuhl für Internationales Recht, Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Forschungsverbund “Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt/Main, dem ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel, Christian-der Albrechts-Universität zu Kiel und IBI Humboldt-Universität zu Berlin

Virtual Workshop on the Political Turn(s) in Criminal Law Thinking

Virtual Workshop

In the virtual workshop on criminal law theory, we seek to keep the discussions on criminal law and justice going, despite and because of the Corona crisis.

Convenors: Vincent Chiao (University of Toronto Faculty of Law), Javier Wilenmann von Bernath (Merino & Cía), Rocío Lorca (Universidad de Chile, Law school) and Christoph Burchard (Chair for German, European and International Criminal Law and Justice, Research Centre "Normative Orders" of Goethe University)

Fur further information and to download the papers, please visit the website www.virtual-workshop.info

If you want to present a paper, please drop an email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Program

27 March 2020, 6.30 p.m.
Antony Duff: What's wrong with vigilantism? Citizens as agents of the criminal law

3 April 2020, 6.30 p.m.
Peter Ramsay: The Sovereign’s Presumption of Authority (aka The Presumption of Innocence)

17 April 2020, 6.30 p.m.
Christian Becker: Criminal Law against Capitalism? Why the Political Turn in Criminal Law Theory is necessary and impossible​

24 April 2020, 6.30 p.m.
Malcolm Thorburn: Policing and Public Office

8 May 2020, 6.30 p.m.
Javier Wilenmann von Bernath, Vincent Chiao, Rocío Lorca and Christoph Burchard: Framing the Political Turn

22 May 2020, 6.30 p.m.
Lindsay Farmer: The Market in Criminal Law Theory

29 May 2020, 6.30 p.m.
Gustavo Beade: The Voice of the Polity in the Criminal Law: A Liberal Republican Approach

5 June 2020, 6.30 p.m.
Stephanie Classmann: Fallacies, False Promises, and Liberal Theories of Criminalisation

12 June 2020, 6.30 p.m.
TBC

19 June 2020, 6.30 p.m.
Javier Ciguela Sola: Social Exclusion and the Political Legitimacy of Punishment

26 June 2020, 6.30 p.m.
Frank Zimmermann: Political Turns in Criminal Law Theory – Steps Towards a More “Political” Criminal Law?

3 & 10 June 2020, 6.30 p.m.
Special Issue: Why is criminal law (not) exceptional?
With input from tbc
hosted by
Antony Duff & Christoph Burchard

17 July 2020, 6.30 p.m.
Rafi Reznik: tbc

24 July 2020, 6.30 p.m.
Alejandro Chehtman: tbc

 


Presented by:
Research Centre "Normative Orders" of Goethe University

Frankfurter interdisziplinäre Debatte

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise.
Die interdisziplinäre Initiative des Cardio Pulmonary Institute, des Forschungsverbunds Normative Orders der Goethe-Universität, des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedes- und Konfliktforschung und des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE will unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringen, die voneinander lernen und ggf. miteinander streiten sollen. Die Debatte über unterschiedlichste Disziplinen hinweg soll eine informierte und umfassende Betrachtung einer aktuellen gesellschaftspolitischen Thematik erlauben und damit einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs von Seiten der Wissenschaft leisten.
In regelmäßigen Abständen werden jeweils neue Fragen gestellt und Beiträge, die diese wissenschaftlich untersuchen, auf der Seite veröffentlicht.

Die neue Plattform lädt Expert*innen aus allen Disziplinen ein, sich an der Debatte mit Beiträgen zu beteiligen, um eine umfassende Betrachtung der aktuellen Lage über Disziplinen hinweg zu ermöglichen. Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ will sich auf einen wissenschaftsorientierten Austausch fokussieren, heißt jedoch auch sachliche und problemorientierte Beiträge von außerhalb der Wissenschaft willkommen.

Zur Website: Hier...
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Normative Orders Insights

In der Reihe „Normative Orders Insights“ beantworten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsverbundes in kurzen Videos jeweils 5 Fragen zu ihren Forschungsprojekten in Bezug auf ein aktuelles Oberthema. Abschließend wird eine eigene Frage an den/die nachfolgende/n Wissenschaftler*in gestellt, um so in einen interdisziplinären Dialog zu treten.

 

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... mit Jakob Huber
12. August 2020

Video:

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... mit Franziska Fay
13. Juli 2020

Video:

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... mit Rainer Forst
23. Juni 2020

Video:

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... mit Nicole Deitelhoff
15. Mai 2020

Video:

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... mit Matthias C. Kettemann
17. April 2020

Video:

Bürger-Universität

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität beteiligt sich an der Frankfurter Bürger-Universität, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allgemeinverständlich über aktuelle Forschungen berichten. Mit diesen vielfältigen Vorlesungsreihen besinnt sich die Goethe-Universität, die seit 2008 erneut die Rechtsform der Stiftung angenommen hat, ihrer bürgerlichen Tradition. 1914 entstand die Universität als Bürgerstiftung von überwiegend jüdischen Bürgern für Bürger. Mit der Wahl verschiedener Veranstaltungsorte auch außerhalb der Universität und der Vielfalt des Themenangebots sind die einzelnen öffentlichen Vorlesungsreihen, was sie sein wollen: im wörtlichen Sinne eine Bürger-Universität.


Wintersemester 2019/2020

Demokratie weiter denken
Weitere Informationen: Hier...

 

 

 

 

 

 


Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/2019

50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen
Weitere Informationen: Hier...

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung IX

2020

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geistes-wissenschaftlicher Forschung geworden. Am Forschungsverbund wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.

Termine

Mittwoch, 5. Februar 2020, 10.00 Uhr
Aus den Werkstätten der Internetforschung:  Works in Progress on Private Ordering – The Normativities of Private Ordering

DER TERMIN ENTFÄLLT!
PD Dr. Matthias C. Kettemann (Hamburg/Jena)
Regeln für Milliarden: Die normative Ordnung von Facebook

DER TERMIN ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Christoph Burchard (Frankfurt/Main)
Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz

DER TERMIN ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Frankfurt/Main)
Kommerzielle Normativität im Cyberspace

 

Campus Westend, Gebäude "Normative Ordnungen", 5.02
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Convener:
PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Hamburg/Jena) und Prof. Dr. Alexander Peukert (Frankfurt/Main)

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

»Gegenwart der Religion – Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas«

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Symposium

Dienstag, 17. März 2020 bis Donnerstag, 19. März 2020

Organisation: Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Forschungskolleg Humanwissenschaften, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Thomas M. Schmidt (Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Ordnungen")

Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 15. März 2020 möglich. Kontakt: Selina Roßgardt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Programm (pdf): Hier...

Programm

Dienstag, 17. März 2020

ab 18:00 Uhr
Empfang mit Umtrunk und Imbiss

19:30 – 20:15 Uhr
Begrüßung und Eröffnung (Lutz-Bachmann/Schmidt)

Mittwoch, 18. März 2020

09:30 – 10:00 Uhr
Vortrag
Thomas M. Schmidt: „Versprachlichung des Sakralen – Moralisierung des Heiligen. Transformation und Gegenwärtigkeit von Religion.“

10:00 – 10:30 Uhr
Vortrag
Lukas Fuhr: „Nachmetapyhsische Weltbilder? Welt- und Selbstverständnisse nach dem Ende der Metaphysik.“

10:30 – 11:00 Uhr
Diskussion

11:00 – 11:30 Uhr
Kaffeepause

11:30 – 12:30 Uhr
Vortrag
Amos Nascimento mit Diskussion: „Religion and Philosophy: Beyond metaphysics, secularism, and nationalism.”

12:30 – 14:00 Uhr
Pause, Mittagessen im Haus

ab 14:00 Uhr
Kaffee und Kuchen

14:30 – 15:00 Uhr
Vortrag
Michael Kühnlein: „Alles nur Vernunft?“

15:00 – 15:30 Uhr
Vortrag
Gustavo Leyva: „Glauben und Wissen im nachmetaphysischen Denken. Habermas liest Kant in ‚Auch eine Geschichte der Philosophie‘.“

15:30 – 16:00 Uhr
Diskussion

16:00 – 16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30 – 17:15 Uhr
Vortrag
Maeve Cooke mit Diskussion: „Religion als gelebte ‘Wahrheit’: Habermas’ Auseinandersetzung mit Kierkegaard.“

17:30 – 18:45 Uhr
Kurze Statements und Impulse

20:00 Uhr
Gemeinsames Abendessen, Restaurant „Am Römerbrunnen“

Donnerstag, 19. März 2020

09:30 – 10:00 Uhr
Vortrag
Eduardo Mendieta: „Reflexive Secularization: On Habermas's Philosophy of Religion.”

10:00 – 10:30 Uhr
Diskussion und kurze Pause

10:30 – 12:30 Uhr
Kurze Statements und Impulse
Abschlussrunde

12:30 Uhr
Mittagessen im Haus

Veranstalter:
Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) der Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Kooperation mit dem am Forschungskolleg Humanwissenschaften angesiedelten Kolleg »Religiöse Dynamiken in Geschichte und Gegenwart« durchgeführt.

Friedensgutachten 2020

29. Juni 2020, 12.30 Uhr

Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))

transcript Verlag 2020

Die gemeinsame Jahrespublikation des BICC (Bonn International Center for Conversion), des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) und des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) analysiert aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und gibt Empfehlungen für die Politik.

Um Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Friedensgutachten: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Forschungsverbund »Normative Orders« der Goethe-Universität

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Verbraucherschutz und Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken

Works in Progress in Private Ordering # 3

14. Mai 2020, 14 Uhr

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Works in Progress in Private Ordering #3 (Convenors: Matthias C. Kettemann • Wolfgang Schulz)

Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz (Leitung: Brigitta Lurger) • Projekt: „Contract Decisions of Consumers between Law and Psychology“ • Forschungsschwerpunkt "Smart Regulation“

Kooperationspartner: Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert) • Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (Leader: Matthias C. Kettemann) • der Research Group „Platform and Content Governance“, Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leaders: Matthias C. Kettemann und Eliška Pírková)

via Skype for Business

Convenors: Brigitta Lurger (Graz) und Matthias C. Kettemann (Hamburg)

Programm (pdf): Hier...

Programm

14:00 – 14:15     
Einführung und Vorstellung

14:15 – 15:00
Verbraucherschutz
Privatautonomie, einseitige Regelsetzung, Entscheidungsforschung und staatliche Kontrolle
Wie soll das Verbraucherschutzrecht auf die einseitige Normsetzung bei Facebook reagieren, wenn der klassische Informationsansatz auf ganzer Linie versagt? Mit der Konzentration auf Verhaltensforschung und Selbstschutz (wie in den USA die Behavioral Law and Economics-Forschung)? Wer legt die Grenzen des Selbstschutzes fest, jenseits derer andere als die Nutzerinnen selbst für Schutz von Rechtsgütern und Fairness sorgen müssen: also Facebook selber oder der Staat? Welche Form genau soll die staatliche Kontrolle annehmen: AGB-Kontrolle durch Gerichte, Regulierungsbehörden wie bei den DAWI? Welche öffentlichen und privaten Ziele hat die staatliche Regulierung: Schutz der Entscheidungsfreiheit, der Vermögensinteressen, der Persönlichkeitsrechte, der Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Privatsphäre der Nutzerinnen, demokratische Mitbestimmung an der Selbstregulierung von Facebook?
Brigitta Lurger (Graz)

15:00 – 15:15
Kaffeepause

15:15 – 16:15
Meinungsfreiheit
Wie ist das Verhältnis zu Regeln für Medienunternehmen? Wo gilt wann für wen welche Intensität von Meinungsfreiheit gegenüber wem? Hängt es von der Größe und dem Einfluss des Plattformbetreibers ab, „wie viel“ Meinungsfreiheit dort gilt? Und wie kommt diese Meinungsfreiheit dann in den Nutzungsvertrag oder in das kontrollierte System des Plattformbetreibers mit allen Details und Differenzierungen?
Clara Rauchegger (Innsbruck) und Nikolas Raunigg (Graz)

16:15 – 16:30
Kaffeepause

16:30 – 17:30
Rechtsschutz
Wie funktioniert der Rechtsschutz der Nutzerinnen von Facebook im System (Oversight Board) und außerhalb? Welche Gerichte sind generell zuständig und welches Recht ist anzuwenden? Welches Recht wendet das Oversight Board an? Kann es auch kein externes Recht, sondern nur „eigene“ Regeln anwenden? Wenn ja, welche? Ist es als privates Schiedsgericht zu behandeln? Nach welchem Recht und durch welche Zivilgerichte ist es als Schiedsgericht zu kontrollieren?
Matthias C. Kettemann (Hamburg) und Marlene Brosch (Luxembourg)

17:30 – 18:00
Diskussion und Vernetzung

 

Veranstalter:
Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz, Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Kooperation mit dem Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert), dem Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft und der Research Group „Platform and Content Governance“, Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leaders: Matthias C. Kettemann und Eliška Pírková)

Criticism of Religion in the Enlightment Era

Workshop

Thursday, 27 February 2020

Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“, SR 5.01 (5th floor)
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt a. M.

Convenors: JQ Young Academy and Normative Ordnungen, Forschungsverbund der Goethe-Universität
Organziation: Dr. Eva Buddeberg and Dr. Oliver W. Lembcke
Registration: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.jqya.de

In recent years, the close coupling between the concepts of modernity and secularization has loosened. At the same time, the interest in the relationship between religion and the Enlightenment has been growing, and so has the interest in the academia in critically examining the concept of an ‘enlightened Christianity’: What is the record of the Enlightenment? What has been achieved? What, historically speaking, was its program of religious criticism? What insights can still be gained from the approaches of that time? And what significance can we still ascribe to them today? These questions are relevant not only from the perspective of theology and political philosophy but also regarding modern societies and their challenges of coping with religious plurality, including the difference between orthodox forms of religion and increasingly free-floating religiosity. The purpose of this workshop is to find some answers to these pressing questions by analyzing and discussing the history of enlightenment with regards to its criticism of religion in general and Christianity in particular.

Program

10:15
Welcome

10:30-11:30
Luke Collison (London): Thomas Hobbes: Critique, eschatology and the katechon

11:45-12:45
Ieva Motuzaite (Berlin): The practical, natural and positivist critique of religion in Leo Strauss’ interpretation of Thomas Hobbes

12:45-14:00
Break

14:00-15:00
Herbert de Vriese (Antwerp): “Thou shalt not revile the gods.” On the status of radical critique of religion in a postsecular society

15:30-16:30
Anna Tomaszewska (Crakow): Kant‘s liberal religion and the relations between church and state

17:00-18:00
Dagmar Comtesse (Frankfurt): The two political programs of religious criticism in 18th century France: skeptical founded secularization and materialist founded scientism

 

Presented by:
JQ Young Academy and Normative Ordnungen, Forschungsverbund der Goethe-Universität

Krise der Demokratie

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie

Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum, Hörsaal
Georg-Voigt-Straße 14-16
60325 Frankfurt am Main
Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

21st Century Populisms: The cases of the Czech Republic, Germany, Norway, Poland, Serbia, Sweden, Turkey, and the USA

Conference within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Die Veranstaltung wird verschoben! Neuer Termin wird bekannt gegeben.

 

Please register by March 18th, 2020, at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Presenters:
Ates Altinrodu, Sabanci University, Turkey
Werner Binder, Masaryk University, Czech Republic
Henrik Enroth, Linnaeus University, Sweden  
Karoline Ihlebæk, Oslo Metropolitan University, Norway  
Nadya Jaworsky, Masaryk University, Czech Republic
Malgorzata Kolankowska, University of Warsaw, Poland  
Maria Luengo, Universidad Carlos III de Madrid, Spain  
Marcus Morgan, University of Bristol, UK
Daniel Suber, Universität Würzburg, Germany

Organized by: Dr. Jason L. Mast, Research Centre Normative Orders of Goethe University

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Doing International Political Sociology!?

1st Meeting of the International Doing IPS Working Group

5-6 March 2020

Goethe University Frankfurt
Building Normative Orders EG 0.2
60323 Frankfurt

Please Register until 25 February at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Program (pdf): Click here...

The Doing IPS research hub is a network bringing together scholars working in the broad area of International Political Sociology across Europe and Brazil. IPS is understood as a field of research that fosters transdisciplinary encounters and critical analysis of the contemporary transformations of the multiple social and political orders. We therefore emphasize the need to understand political processes in their socio-historical context and welcome the engagement with feminist, sociological and historical theories as well as human geography, political theory, and digital humanities. We are interested in challenging dominant modes of knowledge production and offering a platform where concepts, methodologies, and future lines of research are shaped, including novel approaches to critical research. This working group aims specifically at establishing collaborations across national and institutional boundaries to contribute to the future shaping of the burgeoning research field of IPS. To that end, it organises a set of events that are either stand-alone workshops to boost certain research agendas (such as this workshop), local research seminar series, and sections or panels that are part of larger conferences such as the EISA Pan-European conference.

Program

Instead of starting from a general reflection,  speakers briefly – 7 to 10 minutes each – formulate a question that drives their research and explain how the question and their approach to it engages conceptions of the social, political and international and the relation between them. The short presentations are followed by a general discussion in which participants in the workshop are asked to reflect on differences and similarities in how they research the social, political and international and what they consider to be distinctively IPS about it.

Thursday, 5 March

13:30-14:15:
Welcome and coffee; round of introduction

14:15-15:45:
IPS – What do you mean?
Chair: Jef Huysmans (London)
Speakers: Rune Saugman (Tampere), Marijn Hoijtink (Amsterdam), Marie Beauchamps (London)

15:45 -16:15:
Break

16.15-18.00:
Enacting the International
Chair: Marijn Hoijtink (Amsterdam)
Speakers: Jef Huysmans (London), Stéphanie Perazzone (Antwerp), Katja Freistein (Duisburg)

18:30:
Dinner (location to be determined)

 

Friday, 6 March

9:00 - 09:15:
Coffee

9:15-10:45:
Mess and Methods
Chair: Marie Beauchamps (London)
Speakers: Jonathan Austin (Geneva), Linda Monsees (London/Frankfurt), Renata Summa (Rio de Janeiro)

10:45-11.00:
Break

11:00 -12:00:
Concluding Session: The Future of IPS
Chair: Linda Monsees (London/Frankfurt)

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Jus Soli: On Normative Grounds

Fellow Colloquium

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Forschungskolleg Humanwissenschaften of Goethe-University
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Eduardo Mendieta (Pennsylvania State University)

Eduardo Mendieta is Professor of Philosophy and Associate Director of the Rock Ethics Institute at The Pennsylvania State University. He has taught at the University of San Francisco and the Stony Brook University of the SUNY System, as well as universities in Mexico, Colombia and Brazil. He works primarily on twentieth century Latin American philosophy and post-WWII German philosophy (especially the work of Karl-Otto Apel and Jürgen Habermas). In 2017 he received the Frantz Fanon Outstanding Achievements Award.

Closed event. Please register in advance. Contact: Beate Sutterlüty (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

For further information about the Fellowship: Click here...

Digital Copyright - Japanese and European Approaches

Workshop

Dienstag, 11. Februar 2020, 14.15 Uhr

Gebäude „Normative Ordnungen“, Raum 5.02
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt

Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisation: Prof. Dr. Moritz Bälz und Prof. Dr. Alexander Peukert

Copyright exhaustion in the digital age:  A cross-country study of consumers' views
Prof. Dr. Branislav Hazucha (Hokkaido University)Copyright exhaustion in the digital age:  A cross-country study of consumers' views
Over the last few years the courts in several major jurisdictions have dealt with questions of whether and to what extent the doctrine of copyright exhaustion should also apply in the digital environment. While the US Second Circuit in Capitol Records, LLC v. ReDigi opposed its extension to the digital environment, the CJEU allowed such extension to computer programs in its ruling in UsedSoft v. Oracle. However, even in Europe AG Szpunar has recently advised the CJEU not to broaden digital exhaustion to other types of copyrighted works in Tom Kabinet. In this controversial discussion several arguments in favour of, and against, digital exhaustion have been presented by courts as well as scholars. This Presentation will thus examine the recent case law and scholarly literature dealing with digital exhaustion. In addition, based upon internet surveys conducted in 4 major economies (i.e. Germany, Japan, the US and China), it will scrutinize to what extent the consumers find this issue important to them.

The ‘flexible’ Japanese copyright exception:  A model for Europe?
Prof. Dr. Branislav Hazucha (Hokkaido University)
After the long and heated discussions over the introduction of a general clause on copyright exceptions and limitations in Japan since 2007, the "flexible" provisions on copyright exception (Arts. 30-4, 47-4 and 47-5) were finally introduced into the Japanese Copyright Act in 2018 and came into effect in 2019, which are unique and different from fair use or fair dealing. The purpose of this presentation is to introduce the recent development in Japan focusing on the "flexible" copyright exception for an exploitation not for "enjoying" (Art. 30-4) and try to consider the possible implication for the (future) European civil law countries.

Private ordering and digital copyright: What role for mediation?
Prof. Dr. Asako Wechs Hatanaka (Ritsumeikan University)
The Google Books Settlement has left us controversy as to the extent of private ordering. As the progress of technology leaves legislation behind, national judiciary is challenged by the extraterritorial impact of digital copyright. Would mediation be a solution for the international regime of copyright? What are the functions performed by mediation, and where are the limitations? In order to answer the questions, a number of legal systems, institutions and dispute resolution providers will be analysed from the viewpoint of civil procedure law, contract law and intellectual property law, based on a comparison between Japan, the European Union, France and the UK.

Veranstalter:
Interdisziplinäres Zentrum für Ostasienstudien, Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität und Deutsch-Japanische Juristenvereinigung (DJJV)

Antje Krause-Wahl (Frankfurt) im Gespräch mit Vinzenz Hediger (Frankfurt)

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

12. Dezember 2019, 20.15 Uhr

Vortrag in deutscher Sprache
Film: DONG, VR China 2010, 70 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Video:

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

70 Years of Human Rights and the Rule of Law

XIX. Walter Hallstein-Kolloquium

5th and 6th March 2020

Goethe University
Campus Westend
IG-Farben Building - Room IG-1.134
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Please register until 28 February 2020: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programme (pdf): Click here...

On 4th November 2020, the 70th anniversary of the Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Freedoms, the European Convention on Human Rights (ECHR) will be celebrated. For 60 years, the European Court of Human Rights (ECtHR) has been watching over its application. The Council of Europe, the ECHR’s umbrella organization, had its 70th anniversary on 5th May 2019. These jubilees are reason enough to take a closer look at how these institutions contributed to make human rights and the rule of law a common matter.
Their work had diverse impacts on furthering European integration. In its beginnings, the Council of Europe was thought to be the organization from which the European Union should originate. Its task “to achieve a greater unity between its members for the purpose of safeguarding and realizing the ideals and principles which are their common heritage and facilitating their economic and social progress”, as it is stated in Art. 1 of its statute, has been incorporated in the EU’s catalogue of aims and values. The ECHR’s human rights have been the basis for the European Court of Justice’s case law and the Charter of Fundamental Rights of the European Union.
The work of the so-called Venice Commission, another body of the Council of Europe, is tightly connected with the rule of law framework under which the European Commission monitors critical constitutional developments in EU member states. (The procedures under this framework have been discussed at the 16th Walter Hallstein-Symposium in 2017.) The Council of Europe as well as the European Union recently have been confronted with tendencies of renationalization and an emphasis on interests of national governments in the politics of several European states. An increase in reservations concerning the validity of the ECHR and judgements of the ECtHR can be observed on the level of high courts in some European states. These tendencies, although different in their causes, seem to fit into a global political climate and rough times for individual rights and the rule of law.
At the 19th Walter Hallstein-Symposium the central question will therefore be, in how far these observations can be validated by looking at the practice of the involved institutions. It might be possible to di-vide their history, as is the case with other international institutions, into different phases (such as foundation, consolidation, expansion, backlash). However, this question cannot be answered by an abstract historical periodization, but rather by taking a closer look at the central individual elements of the European Council’s system of values. Therefore, after a reminder of the origins of the ECHR, the different protection systems (ECtHR, systems established by other treaties, Venice Commission) will be discussed individually in the light of the highly sensitive cross-sectoral fields of procedural rights flowing from the rule of law and rights of refugees and migrants. The second day will be devoted to the Venice Commission and the ECtHR, which will be discussed on a panel of judges of national constitutional courts and the ECtHR.

 

Programme

Thursday, 5th March 2020

14:15
Welcome
Rolf van Dick, Goethe-University Frankfurt
Stefan Kadelbach, Center for European Integration and International Economic Order

14:30
The Origins of Human Rights Protection in the Council of Europe
Wilfried Loth, University of Duisburg-Essen

15:00
Discussion

15:15
Treaty Monitoring in the Council of Europe
Thomas Giegerich, University of Saarbrücken

15:45
Discussion

16:00
Coffee Break

16:30
Procedural Rights and Article 6 ECHR
Stefanie Schmahl, University of Würzburg

17:00
Discussion

17.15
Refugees, Asylum, Migration
Jurgen Bast, University of Giessen

17:45
Discussion

Friday, 6th March 2020

09:15
The Council of Europe and the Rule of Law – The Venice Commission
Veronika Bilkova, University of Prague/Venice Commission

09:45
Discussion

10:00
Coffee Break

10:30
Past and Future of the European Convention of Human Rights and its Protection System - Progressive Development or Backlash?
Christoph Grabenwarter, Vice-President at the Constitutional Court, Vienna
Doris König, Judge at the Federal Constitutional Court, Karlsruhe
Angelika Nußberger, Formerly Vice President and Judge at the European Court of Human Rights, Cologne
Paulo Pinto de Albuquerque, Judge at the European Court of Human Rights, Strasbourg

11:30
General Discussion

12:15
Concluding Remarks
Rainer Hofmann, Center for European Integration and International Economic Order

Presented by:
Wilhelm Merton Center Center for European Integration and International Economic Order, Nomos Verlagsgesellschaft and Research Center "Normative Orders" of Goethe University

Normativitäten des Private Ordering

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung / Works in Progress in Private Ordering #2

Mittwoch, 5. Februar 2020

Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt
Frankfurter Kolloquium für Internetforschung (Conveners • Matthias C. Kettemann • Alexander Peukert)

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Works in Progress in Private Ordering #2 (Conveners • Matthias C. Kettemann • Wolfgang Schulz)

Gebäude „Normative Ordnungen“, Raum 5.01
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt

Anmeldung erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Programm

Einleitung

11.00-11.10 Uhr
Matthias C. Kettemann:
Einleitung: Normative Ordnungen der Privaten im Kontext der Frankfurter Schule der kritischen Normenforschung

11.10-11.20 Uhr    
Brigitta Lurger:
Privates öffentliches Recht oder öffentliches Privatrecht?

11.20-11.30 Uhr
Matthias Goldmann:
International-öffentliche Gewalt (IPA) und private Ordnungsbildung

11.30-11.40 Uhr
Ben Wagner:
Moderation in der Praxis: Belastbare Zahlen und Fakten

11.40-12.00 Uhr
Q&A

Works in Progress • Chair: Astrid Wiik

12.00-12.15 Uhr   
Anton Peez:
Theorizing the Multinational Technology Firm as a Norm Maker and Taker

12.15-12.30 Uhr
Marlene Brosch:
Die vertragsrechtliche Dimension der Inhaltsmoderation am Beispiel Facebook

12.30-12.45 Uhr
Anna Sophia Tiedeke:
Neukonturierung des Staatsverständnisses im Völkerrecht in Zeiten des Internets

12.45-13.00 Uhr
Nikolaus Raunigg:
Private Rechtssetzung und Vertragsrecht bei Facebook

13.00-13.30 Uhr
Q&A

13.30-14.00 Uhr
Mittagspause

Rechtssetzung • Chair: Amélie Pia Heldt

14.00-14.15 Uhr
Herwig Mitter:
Europäische Medienfreiheit in den globalen Normordnungen der Internet-Intermediäre

14.15-14.30 Uhr
Alexander Pirang:
EU Terrorist Content-VO: Staatlich veranlasstes Private Ordering aus grundrechtlicher Sicht

14.30-14.45 Uhr
Ricardo R. Campos:
Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit durch Netzwerke? Der Fall Brasilien

14.45-15.00 Uhr
Matthias C. Kettemann:
Regeln für 2,7 Milliarden: Die normative Ordnung von Facebook

15.00-15.30 Uhr
Q&A

 

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Frankfurter Kolloquium für Internetforschung (Conveners Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert) in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), Works in Progress in Private Ordering #2 (Conveners Matthias C. Kettemann und Wolfgang Schulz). Kooperationspartner: Projekt „Völkerrecht des Netzes“, Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Energy Cluster „Governing Expression in Private-Public Normative Orders“, Privacy and Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien

Nur keine Angst! Zivile Unerschrockenheit in Zeiten von Hass und Hetze

Intervention der Römerberggespräche

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Hassreden, Herabwürdigungen, Todesandrohungen bis hin zum tatsächlichen Mord – wer sich hierzulande öffentlich äußert oder politisch engagiert, kann sich offenbar nicht mehr sicher fühlen. Hetze und Gewalt sind für einen Teil unserer Gesellschaft ein offenbar legitimes Mittel, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken. Die Täter sind vermutlich eine Minderheit, aber sie sind sehr sichtbar, und sie erzeugen eine um sich greifende Angst.
Beschädigt werden damit nicht nur Individuen, sondern die Gemeinschaft. Sie erfährt Hass als normale Haltung, und Gewaltandrohung wird zur Lappalie. Vertrauen als Grundlage einer konstruktiven öffentlichen Diskussion geht verloren. Vermag eine zu allem entschlossene Minderheit die Mehrheit nachhaltig einzuschüchtern?
Das Risiko für eine demokratische Kultur ist dabei erheblich, gerade weil das Aushandeln politischer Interessen ein ebenso wichtiger wie empfindlicher Prozess ist. Die Römerberggespräche fragen zu Beginn der neuen Zwanzigerjahre, wie sich Gesellschaften gegen solche Einschüchterungsversuche wehren können? Wie ist Zivilität der Mitte durchzuhalten, wo jederzeit extremistische Tabubrüche drohen und manche politische Gewaltrhetorik national wie international in die Tat kippt.

Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Politologin, Journalistin und Moderatorin) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

Programm (pdf): Hier...

Programm:

10.00 Uhr
Begrüßung Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft

10.15 Uhr
„Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts!“ – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat
Prof. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe-Universität

Klaus Günther lehrt und forscht seit 1998 als Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, seit 2019 Dekan. Er ist Vorsitzender der deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR), Mitglied des Kollegiums am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main sowie Distinguished Fellow am Forschungskolleg  Humanwissenschaften in Bad Homburg v.d.H. 2007-2019 war er Co-Sprecher des Exzellenzclusters Die Herausbildung normativer Ordnungen. Zahlreiche internationale Gastprofessuren, Prof. h.c. Universidad del Rosario, Bogotà. Veröffentlichungen u.a.: Der Sinn für Angemessenheit – Anwendungsdiskurse in Moral und Recht, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1988; Schuld und kommunikative Freiheit. Studien zur individuellen Zurechnung strafbaren Unrechts im demokratischen Rechtsstaat, Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann Verlag 2005.

11.00 Uhr
Zurück zu 1984 - Umgang mit neuen/alten Verschwörungstheorien
Prof. em. Ruth Wodak, ehemalige Professorin für Sprachwissenschaften der Universität Wien und der Lancaster University

Ruth Wodak, em. Distinguished Professor of Discourse Studies (Diskursforschung), Lancaster University (UK) und o. Univ. Professorin i.R. für Angewandte Linguistik, Universität Wien. 1974 subauspiciis an der Universität Wien promoviert, 1980 habilitiert, und 1991 als ordentliche Professorin an die Universität Wien berufen. 2004 personal chair als distinguished professor an der Lancaster University. Abgesehen von einer Vielzahl von Preisen erhielt sie 1996 den Wittgenstein Preis für Elite WissenschaftlerInnen. 2010 wurde ihr ein Ehrendoktorat der  University Örebro, Schweden verliehen. 2009-2011 war sie Präsidentin der Societas Linguistica Europaea, 2011 wurde ihr das Große Silberne Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. 2018 erhielt sie den Lebenswerk Preis des Frauenministeriums. Sie ist Mitglied der Academia Europaea und der British Academy of Social Sciences. Sie hatte zahlreiche Gastprofessuren inne, darunter 1992/3 Austrian Chair, Stanford University, 2003/4 Leverhulme Visiting Professorship an der University of East Anglia, Norwich UK; 2008 den Kerstin Hesselgren Visiting Chair of the Swedish Parliament, Örebro University, 2014 Royden J. Davis Chair for Interdisciplinary Studies, Georgetown University, Washington DC, 2016 war sie Distinguished Schuman-Fellow am European University Institute, und 2017 wurde sie als Willy Brandt Chair an die University Malmö (für eine ein-jährige  Gastprofessur) berufen. 9/2018-6/2019 war sie senior visiting fellow am IWM (Wien). Forschungstätigkeit in folgenden Gebieten: kritische Diskursforschung, Sprache und Politik (Populismusforschung), Identitäts- und  Vergangenheitspolitik, Gender Studies, Migrationsforschung, und linguistische Vorurteilsforschung zu Rassismus und Antisemitismus. Zahlreiche Publikationen (10 Monographien; über 80 (mit)herausgegebene Bücher und special  issues; über 400 Aufsätze und Buchkapitel) in all diesen Gebieten, die u.a. ins Englische, Französische, Italienische, Polnische, Spanische, Portugiesische, Hebräische, Russische, Koreanische, Japanische, Arabische, Griechische und ins Chinesische übersetzt wurden. Rezente Buchpublikationen: Sociolinguistic Perspectives on Migration Control (mit M. Rheindorf), Multilingual Matters 2020; Europe at the Crossroads. (mit P. Bevelander), Nordicum 2019; Kinder der Rückkehr. Geschichte einer marginaliserten Jugend (mit E. Berger), Springer 2018; Handbook of Language and Politics (mit B. Forchtner), Routledge 2018; Politik mit der Angst. Zur Wirkung rechtspopulistischer Diskurse, Konturen 2016 (2017 als Wissenschaftsbuch des Jahres in der Sparte Sozialwissenschaften ausgezeichnet).

12:00 Uhr
Regeln für 2,7 MilliardenWie private Kommunikationsordnungen die Demokratie herausfordern
PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe-Universität

Matthias C. Kettemann ist Privatdozent für Völkerrecht, Internetrecht, Rechtstheorie am Institut für Öffentliches Recht der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsprogrammleiter am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) und Projektleiter am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin und assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität. Nach Studien der Rechtswissenschaften in Graz, Genf und als Fulbright-Stipendiat an der Harvard Law School promovierte er in Graz und erhielt 2019 nach fünf Jahren am Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” Deutschlands erste Lehrbefugnis für Internetrecht. Er war Sachverständiger im Rechtsausschuss des Bundestags und als Berater für Meinungsäußerungs-Governance und Cybersecurity schon für den Europarat, die Europäische Grundrechteagentur, Stiftungen und Unternehmen tätig. Aktuell untersucht er den Einfluss privater Regelbildung auf die öffentliche Kommunikation. Als weltweit erster Forscher führte er regulierungstheoretisch-betriebsethnografische Studien in der Unternehmenszentrale von Facebook durch. In einem seiner letzten Projekt widmete er sich dem Entzaubern von Internetmythen: http://www.internetmythen.de.

12.30 Uhr
Worte, Hass und seine Folgen – Vom Umgang mit Pöblern und Populisten
Hasnain Kazim, Journalist und Autor

Hasnain Kazim lebt und arbeitet als freier Autor in Wien. Er ist gebürtiger Oldenburger und Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer. Er wuchs im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, und in Karatschi in Pakistan auf, studierte Politikwissenschaften und schlug eine Laufbahn als Marineoffizier ein. Er liebt Grünkohl und Curry, aber nicht zusammen. Das journalistische Handwerk lernte er im Schwäbischen, bei der „Heilbronner Stimme“, schrieb unter anderem für das dpa-Südasienbüro in Delhi und von 2004 bis 2019 für den SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE, die meiste Zeit davon als Auslandskorrespondent in Islamabad, Istanbul und Wien. Für seine Arbeit wurde er mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter dem „CNN Journalist Award“. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter „Grünkohl und Curry“, „Plötzlich Pakistan“ und „Krisenstaat Türkei“. „Post von Karlheinz“ (2018), das seine Dialoge mit wütenden Lesern versammelt, stand viele Wochen auf der Bestsellerliste. Sein jüngstes Werk, „Auf sie mit Gebrüll!“ über den Umgang mit Pöblern und Populisten erschien im Februar 2020.

13.15 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Furcht und Freiheit: Über Identitätspolitik heute
Prof. Jan-Werner Müller, Professor für Politikwissenschaft an der Princeton University

Jan-Werner Müller lehrt an der Universität Princeton Politische Theorie und Ideengeschichte. Jüngste Veröffentlichungen: Was ist Populismus? sowie Furcht und Freiheit: Für einen anderen Liberalismus, beide erschienen bei Suhrkamp. Müller schreibt unter anderen für die Süddeutsche Zeitung, New York Times und den Guardian.

15.00 Uhr
Wir sind DIE VIELEN – Kulturinstitutionen und ihr Umgang mit antidemokratischen Strömungen
Eine Diskussion mit Amelie Deuflhard, Theaterproduzentin und -Intendantin, Künstlerische Leiterin von Kampnagel in Hamburg, Burkhard C. Kosminsk, Regisseur und Schauspieler und Steffen Mensching, Kulturwissenschaftler, Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur

Amelie Deuflhard war von 2000 bis 2007 Künstlerische Leiterin der Sophiensæle (Berlin). 2004/05 war sie Teil der Künstlerischen Leitung von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des dekonstruierten Palastes der Republik. Seit 2007 ist sie Intendantin von Kampnagel (Hamburg), Europas größtem Produktionszentrum für die Freien Darstellenden Künste. Mit EcoFavela Lampedusa Nord initiierte sie 2014 einen Lebens- und Aktionsraum für Geflüchtete. Das Projekt hat auf Kampnagel seine Verlängerung in dem preisgekrönten Begegnungsort Migrantpolitan gefunden. Amelie Deuflhard war Teil des Viererkuratoriums von Theater der Welt 2017. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und hat regelmäßig Lehraufträge an Hochschulen inne. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres ausgezeichnet. 2018 erhielt sie die Auszeichnung Europäische Kulturmanagerin des Jahres.
Burkhard C. Kosminski studierte Schauspiel und Regie in New York. Von 2001 bis 2006 war er leitender Regisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2006 wechselte er ans Nationaltheater Mannheim, zunächst als Schauspieldirektor und von 2013 bis 2018 als Schauspielintendant. Dort war er auch künstlerischer Leiter der zweijährig stattfindenden Internationalen Schillertage und 2014 gemeinsam mit Matthias Lilienthal Festivalintendant von Theater der Welt. Weitere Regiearbeiten führten ihn u. a. an die Berliner Schaubühne, das Staatstheater Dresden und das Schauspiel Frankfurt. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist er  Intendant des Schauspiels Stuttgart.
Steffen Mensching, geboren am 27. Dezember 1958 in Berlin (Ost). Schulbesuch. Abitur. Journalistikstudium (Abbruch nach 2 Monaten). Arbeit als Redakteur einer Literaturzeitschrift. Erste Gedichtpublikation 1979, 1982 Studium der Kulturwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität. Arbeit als Autor und Schauspieler einer freien Theatergruppe. Von 1983 bis 1999 Arbeit im Clowns-Duo zusammen mit Hans-Eckardt Wenzel. Bis 2008 freiberuflich tätig als Schriftsteller, Sänger, Schauspieler und Regisseur. Seit August 2008 Intendant am Theater Rudolstadt in Thüringen. 1984 Debütpreis des Schriftstellerverbands der DDR, 1990 Heinrich-Heine-Preis. 2019 Erich-Fried-Preis, 2020 Preis der Uwe-Johnson-Gesellschaft Rostock. Publikationen: Poesiealbum 146, 1979; Erinnerung an eine Milchglasscheibe, Gedichte, 1984; Tuchfühlung, Ged., 1986; Pygmalion, Roman, 1991; Letztes aus der Da Da eR (Film, mit H.-E. Wenzel), 1990; Allerletztes aus der Da Da eR / Hundekomödie (mit H.-E. Wenzel), Textbücher, 1991; Der Abschied der Matrosen vom Kommunismus (mit H.-E. Wenzel), CD, 1993; Der Struwwelpeter neu erzählt, 1994; Das Ballhaus, Stück, 1994; Berliner Elegien; Quijotes letzter Auszug. Ein Monolog nach Cervantes, 2001; Jacobs Leiter, Roman, 2003; Lustigs Flucht, Roman, 2005; Das gewisse Etwas, 2009. – Hg.: Rudolf Leonhard: In derselben Nacht. Das Traumbuch des Exils, 2001; Schermanns Augen, Roman, 2018.

16.00 Uhr
Zweifeln, Zögern & Zukunft – Wie freies Sprechen möglich wird
Kübra Gümüsay, Journalistin, Autorin, Bloggerin und Netz-Aktivistin

Kübra Gümüşay, Autorin und Rednerin, schreibt und referiert zu den Themen Internet, Politik, Feminismus und Rassismus. Ihr Buch „Sprache & Sein“ ist im Frühjahr 2020 bei Hanser Berlin erschienen. Sie ist Co-Gründerin von eeden, einem feministischen co-creation space in Hamburg, sowie zahlreicher Kampagnen und Vereine – u.a. die Antirassismus-Kampagne #SchauHin, das feministische Bündnis #ausnahmslos und die Kampagne „Organisierte Liebe“. Sie ist Fellow des Progressiven Zentrums und Associate Expert am Center for Intersectional Justice. Ihr Blog ein-fremdwoerterbuch.com wurde 2011 für den Grimme Online Award nominiert. Das Magazin Forbes zählte sie 2018 zu den Top 30 unter 30 in Europa im Bereich Media und Marketing.

17.00 Uhr
Die Kunst der Demokratie – Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft
Dr. Carsten Brosda, Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien

Dr. Carsten Brosda, Jahrgang 1974, ist Senator für Kultur und Medien in Hamburg sowie Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und Co-Vorsitzender der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes. Nach einem Studium der Journalistik und Politikwissenschaft wurde er mit einer Arbeit über „Diskursiven Journalismus“ promoviert. Er war u.a. Leiter der Abteilung Kommunikation des SPD-Parteivorstands und arbeitet seit 2011 in Hamburg, zunächst als Leiter des Amtes Medien, ab 2016 als Staatsrat für Kultur, Medien und Digitalisierung und seit Februar 2017 als Senator. 2019 erschien sein Buch „Die Zerstörung. Warum wir für den gesellschaftlichen Zusammenhalt streiten müssen“. 2020 erschien „Die Kunst der Demokratie. Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft“. Beide Bücher sind bei Hoffmann und Campe erschienen.

Ende gegen 18.00 Uhr

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Aesthetic and Moral Feelings in Modern Philosophy

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality, Critique"

February 7, 2020

Research Center “Normative Orders”, Room EG 02
Goethe University Frankfurt
February 7, 2020

Co-organizers: Javier Burdman (Normative Orders, Goethe University Frankfurt) and Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)

To register, please send an e-mail to: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programme:

9:30
Introductory Remarks

9:45-11:00
Serena Feloj (University of Pavia)
“Kant on Disgust. A Moral-aesthetic Feeling”

11:15-12:30
Thomas Hilgers (Universität Potsdam)
"The Moral Dimension of Aesthetic Disinterestedness"

Break

14:00-15:15
Javier Burdman (Goethe University Frankfurt)
"Enthusiasm: Moral Ideas, Political Action, and Affect in Kant's Remarks on the French Revolution"

15:30-16:45
Bart Vandenabeele (Ghent University)
“The Existential Value of Aesthetic Contemplation”

17:00-18:15
Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)
“Kant on the Ethics of Humor”

 

Presented by:
Research Center "Normative Orders" of Goethe University Frankfurt

Making Crises Visible

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt »Making Crises Visible« setzt es sich zur Aufgabe, im Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst einen neuen Weg des Wissenstransfers zu erproben. Die Forschungsprojekte von Wissenschaftler*innen des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt«, der Goethe-Universität Frankfurt und des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität treffen auf ihre künstlerische Verarbeitung durch die Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie weiterer kooperierender Hochschulen. Die künstlerischen Visualisierungen eröffnen so einen neuen Blick auf die Krisenforschung. Als Interventionen im Senckenberg Naturmuseum werden Krisen nicht nur als lähmend und ausweglos erfahren, sondern die ebenfalls aktivierende Kraft einer Krisendiagnose als Umschlagsmoment in einem kreativen Transformationsprozess wird thematisiert.
Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm bestehend aus unterschiedlichsten Veranstaltungsformaten begleitet und steht unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Angela Dorn (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst).

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://makingcrisesvisible.com/
Ausstellungsdauer: 12. Februar – 2. Juni 2020
Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main

Programm (pdf): Hier...

Die Ausstellung Making Crises Visible bleibt mindestens bis zum 10. April 2020 geschlossen. Das Rahmenprogramm wird vorrübergehend ausgesetzt!

Rahmenprogramm im Februar 2020:

10. Februar 2020, 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion mit Preview
»Making Crises Visible – Krise der Demokratie«

Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Mulch, Direktor, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
Impuls: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität/Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Input: Felix Kosok, Kurator der Ausstellung, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Podiumsgäste: Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Direktorin, Senckenberg Biodiversität & Klima-Forschungszentrum, Prof. Dr. Rainer Forst, Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Dr. Stefan Kroll, Politikwissenschaftler, Leibniz-Forschungsverbund »Krisen einer globalisierten Welt«, Prof. Dr. Verena Kuni, Professorin für Visuelle Kultur, Goethe-Universität
Moderation: Susanne Boetsch, Verwaltungsleiterin, HSFK

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Im Zuge der Frankfurter Bürger-Universität der Goethe-Universität »Demokratie weiter denken«. Weitere Informationen: www.bürger-uni.de
Vor der Veranstaltung wird um 18.30 Uhr eine Preview der Ausstellung angeboten. Anmeldung zur Preview: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: Hier...

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11. Februar 2020, 18.00 Uhr
Vernissage der Ausstellung »Making Crises Visible«

Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main

Um Anmeldung bis zum 27.01.2020 wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: Hier...

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12. Februar 2020, 19.00 Uhr
Vortrag
Krise der Demokratie
Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie

Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum, Hörsaal
Georg-Voigt-Straße 14-16
60325 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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18. Februar 2020, 19.00 Uhr
Vortrag
Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?
Prof. Dr. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Forschungsverbund »Normative Orders« der Goethe-Universität

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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19. Februar 2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Workshop
Visuelle Krisenkommunikation und (Un)Sichtbarkeitspolitiken
Workshop des Lehr-Forschungsprojekts KRISENSTAB Visuelle Kultur, Institut für Kunstpädagogik der Goethe-Universität
Impuls-Gast: Dr. Peer Illner, Kulturwissenschaftler, Postdoktorand des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität

Dante 9, Ausstellungsraum des Universitätsarchivs Frankfurt
Dantestraße 9
60325 Frankfurt am Main

Die Plätze sind begrenzt; um Anmeldung bis 15.02.2020 wird gebeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Das Projekt KRISENSTAB ist durch den Förderfonds Lehre der Goethe-Universität gefördert.

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19. Februar 2020, 19.00 Uhr
Ausstellung
Making Crises Political
Laufzeit: 20. Februar bis 01. März 2020

Offenes Haus der Kulturen
Mertonstraße 26
60325 Frankfurt am Main

In Kooperation mit Medico International sowie mit freundlicher Unterstützung des Offenen Hauses der Kulturen.
Weitere Informationen: www.medico.de / www.offenes-haus-der-kulturen.de

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26. Februar 2020, 18.00 Uhr / 19.00 – 19.45 Uhr
Kuratorenführung: »Making Crises Visible« / Performance: Frankfurter Hauptschule: MOTOR
18.00 Uhr: Kuratorenführung mit Felix Kosok, Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main
19.00 Uhr: Performance: Frankfurter Hauptschule: MOTOR
1930 wird Bertolt Brechts Drama »Die Maßnahme« uraufgeführt, 46 Jahre später folgt die Premiere von Heiner Müllers Replik »Mauser«. In einem ähnlichen zeitlichen Abstand reagiert die Frankfurter Hauptschule auf die beiden Lehrstücke: Maßnahme – Mauser – Motor. Mit dem von Brecht und Müller entwickelten Instrumentarium geht das Kollektiv in ihrer Performance der Frage nach, wo wir eigentlich geradestehen: Moderne, Postmoderne, Beschleunigung,  Wissensgesellschaft, Fake News, Gegenwartskunst, Dschungelcamp, Klimakatastrophe, Ende?

Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main

Eintritt mit »Senckenberg Guten Abend Ticket« ab 17.00 Uhr für 6 €; Karten für die Performance der Frankfurter Hauptschule für 10 €
Anmeldung für Führung und/oder Performance bis 19.02.2020: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere Informationen zum Programm ab März 2020 folgen in Kürze.
Alle Veranstaltungen, soweit nicht anders angegeben, sind öffentlich und der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Ausstellungseröffnung: Making Crises Visible

Dienstag, 11. Februar 2020, 18 Uhr

Krisen sind Phänomene gesellschaftlicher Wahrnehmung. Auch Kunst und Gestaltung sind Medien der Wahrnehmung und der Sichtbarmachung von Krisen und Krisenforschung. Wir laden Sie im Namen aller beteiligten Institutionen ganz herzlich ein, mit uns die Eröffnung der Ausstellung »Making Crises Visible« zu feiern und an einem Wissenschaft-Kunst-Experiment teilzunehmen.
Die Exponate der Ausstellung entstanden im Dialog zwischen Wissenschaftler_innen des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt« und der Goethe-Universität Frankfurt auf der einen und jungen Gestalter_innen und Künstler_innen der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie weiterer kooperierender Hochschulen auf der anderen Seite. Zu sehen sein werden Kunst- und Wissensobjekte, die Projekte aus der Krisenforschung visualisieren.
In gemeinsamer Auseinandersetzung mit den Krisen unserer Zeit, deren wissenschaftlicher Bearbeitung wie auch politischer Relevanz, wurden Reibungsflächen und Berührungspunkte zwischen den Disziplinen erkundet und Horizontlinien verschoben. Die Erschließung neuen Terrains hat damit gerade erst begonnen.
Der Abend wird mitgestaltet von einer Tanz-Performance der Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften der Justus-Liebig Universität Gießen.

Einladung (pdf): Hier...
Weitere Informationen zum Rahmenprogramm der Ausstellung: Hier...

Ausstellungseröffnung:

Dienstag, 11. Februar 2020

Senckenberg Naturmuseum, Festsaal im Jügelhaus
Mertonstraße 17, 60325 Frankfurt am Main

18:00 Uhr Beginn der Veranstaltung
18:30 Uhr Grußwort der Schirmherrin Ministerin Angela Dorn
18:40 Uhr Grußwort Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
18:50 Uhr Tanz-Performance
19:10 Uhr Grußwort Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese
19:20 Uhr Felix Kosok – Einführung in die Ausstellung
19.30 Uhr Führung durch die Ausstellung

Bitte melden Sie sich bis zum 27.01.2020 unter folgender E-Mail-Adresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weitere Informationen unter: https://makingcrisesvisible.com/

 

Bildergalerie:

  • Dr. Stefan Kroll (Koordinator des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“)
  • Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese (Biologin, Direktorin des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und Vizepräsidentin der Leibniz-Gemeinschaft)
  • Felix Kosok (Kurator der Ausstellung Making Crisis Visible, Promotionsstudent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)

Fotos: © Marina Hoppmann

 

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Der Zorn der Moralisten und die Theorie des Ressentiments. Gegenwartsdiagnose mit/gegen Nietzsche

Vortrag

Montag, 20. Januar 2020, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Universität Konstanz)

Gebäude "Normative Ordnungen“
Raum EG.01
Max Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt

Um Anmeldung per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten

Ist der Begriff des Ressentiments geeignet, um kulturelle Spaltungstendenzen in heutigen Gesellschaften zu beschreiben? Als Fremdbeschreibungskategorie, der eine asymmetrische Relation zwischen Beobachtern und Beobachteten herstellt, enthält der Begriff in sozialpsychologischer Verkleidung normative Implikationen. Insofern Ressentiments die Kohäsion der sie kultivierenden Gruppen befördern, steht damit überdies die Frage nach dem Verhältnis zwischen ‚gutem‘ und ‚schlechtem‘ gesellschaftlichem Zusammenhalt im Raum. – Der Vortrag untersucht Reichweite und Grenzen des Ressentiment-Begriffs in einem Durchgang durch einige seiner philosophisch-anthropologischen Konzeptualisierungen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage nach der spirituellen Dimension sozialmoralischer Protestbewegungen.

Albrecht Koschorke ist Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt frühe Neuzeit bis Mitte 18. Jahrhundert. 2003 erhielt er für seine als außergewöhnlich innovativ gelobte Forschung, in der er eine Vielzahl theoretischer und methodischer Ansätze einsetzt, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 2013 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und 2014 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Academia Europaea gewählt. Für sein Buch „Hegel und wir“ (Suhrkamp 2015), das aus den Adorno-Vorlesungen in Frankfurt hervorgegangen ist, erhielt er 2016 den Philosophischen Buchpreis.

Albrecht Koschorke ist als Ko-Sprecher des Teilinstituts Konstanz zusammen mit der Goethe-Universität Frankfurt und weiteren neun Standorten an der Gründung des bundesweiten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt beteiligt.

Bildergalerie:

  • Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rainer Forst
  • Albrecht Koschorke (Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft, Universität Konstanz)
  • Albrecht Koschorke
  • Albrecht Koschorke

Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Gründung

Rechtsstaatlichkeit in der EU - Ein Grundwert in der Krise?

Crisis Talk

Mittwoch, 5. Februar 2020, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Einladung (pdf): Hier...

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister
Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a globalised world”

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Armin von Bogdandy
Director at the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg and Professor for Public Law at the University in Frankfurt, "Normative Orders"

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Tanja Fajon
Member of the European Parliament

Prof. Dr. Armin von Bogdandy
Director at the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg and Professor for Public Law at the University in Frankfurt, "Normative Orders"

Moderator | Moderation
Rebecca C. Schmidt
Executive Manager, Research Center „Normative Orders“ Goethe University

 

Rechtsstaatlichkeit in der EU - Ein Grundwert in der Krise?
Aus den bitteren Erfahrungen mit Krieg und Gewaltherrschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden, gehört heute das klare Bekenntnis der EU zur Rechtsstaatlichkeit als Grundprinzip für alle Mitglieder und welche, die es werden wollen, zum unveräußerlichen Markenkern der Union. Dies hat auch in den auswärtigen Beziehungen der EU in Form von Rechtsstaats-Dialogen große Bedeutung. Dabei beschränkt sich Rechtsstaatlichkeit nicht auf die bloße Einhaltung von Verfahrensregeln. Sie umfasst vielmehr zentrale inhaltliche Werte, von dem Bekenntnis zur Menschenwürde bis zu zahlreichen Einzelgrundrechten, deren Beachtung von den Verträgen eingefordert wird und gerichtlich überprüft werden kann. Trotz dieses zentralen Stellenwerts verdeutlichen gerade die Initiativen zum Schutz und zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit in der jüngeren Vergangenheit, dass ihr Grundgedanke teilweise in eine Krise innerhalb der Union geraten ist. Diese Krise ist vielfältigen Herausforderungen geschuldet – vom Populismus über die Verbrechensbekämpfung bis hin zur Digitalisierung und Extremismusprävention – und weder auf ein bestimmtes Themenfeld noch auf eine bestimmte Region begrenzt. Zugleich zeigt die Forschung, dass es bei der Rechtsstaatlichkeit kein „Alles oder Nichts“ gibt, sondern dass es auch eines Verständnisses für Abstufungen und Variationen bedarf. Vor diesem Hintergrund bleibt zu diskutieren, wie die EU auf Verletzungen dieses Prinzips reagieren kann und soll: mit gerichtlichen Verfahren, budgetären Konsequenzen oder doch primär politischem Dialog.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

 

  • Mark Weinmeister (Staatssekretär für Europa)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy (Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg und Mitglied des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Rebecca Caroline Schmidt Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Tanja Fajon (Abgeordnete im Europäischen Parlament)
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Prof. Dr. Nicole Deitelhoff; Tanja Fajon; Rebecca Caroline Schmidt; Mark Weinmeister

© Hessische Landesvertretung/Eric Berghen

 

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Festakt zum fünfjährigen Bestehen des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität

Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

28. November 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt
im Forschungsgebäude „Normative Ordnungen“ │Max-Horkheimer-Str. 2│Ecke Hansaallee

 

Programm

18:00
Eröffnung
Moderation: Evin Jakob, Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam

18:15
Musikalischer Beitrag     
Impromptu op.86 von Gabriel Fauré
Anne-Sophie Bertrand, Soloharfenistin des hr-Sinfonieorchesters

18:30
Grußworte
Landtagspräsident Boris Rhein, Hessischer Landtag
Generalkonsulin Pascale Trimbach, Französisches Generalkonsulat Frankfurt 
Prof. Dr. Helmut Fünfsinn, Hessischer Generalstaatsanwalt
Präsidentin Sabine Thurau, Hessisches Landeskriminalamt
Prof. Dr. Dr. Volker Mosbrugger, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt
Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“                 
Ministerialdirigent Marcus Lübbering, Hessische Staatskanzlei

19:30    
Rück- und Ausblick des FFGI
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam  

20:00    
Festrede     
„Islam in Europa“
Prof. em. Dr. Michael Wolffsohn, Universität der Bundeswehr München

20:40    
Festbuffet

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität 

Spezifische KI-Risiken als Anknüpfungspunkt für Haftungsregelungen

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

16. Dezember 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 6

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)

 

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The Challenge of Market Socialism - Challenges to Market Socialism

Workshop

20. - 21. Februar 2020

Goethe Universität
Campus Westend, IG Farben-Haus
Norbert-Wollheim-Platz 1
Eisenhower-Saal, IG 1.314
60323 Frankfurt/Main

Mit Stefan Gosepath, Hannes Kuch, Helen McCabe, Mirjam Müller, Christian Neuhäuser, Tully Rector, Alan Thomas, Nicholas Vrousalis und Tilo Wesche

Der Workshop ist öffentlich. Anmeldung erforderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisiert von Hannes Kuch und Gottfried Schweiger

Weitere Informationen: Hier...

Programm

9.30    
Welcome and Introduction

10.00-11.15    
Christian Neuhäuser, “Property-owning Democracy, Market Socialism and Workplace Democracy”

Break    

11.30-12.45    
Helen McCabe, “John Stuart Mill: Market Socialist?”

Lunch    

14.00-15.15    
Stefan Gosepath, “A Defense of Market Socialism”

Break    

15.30-16.45    
Hannes Kuch, “Justice, Ethical Dispositions, and Liberal Socialism”

Break    

17.15.18.30  
Tilo Wesche, “Market Socialism and Economic Democracy”

19.00    
Dinner

     
Friday, 21 February 2020

9.00-10.15    
Mirjam Müller, "A Feminist Market Socialism? Market Socialism and Social Reproduction"

Break    

10.30-11.45    
Nicholas Vrousalis, “Free Productive Agency, or the Nonmarket Limits of Market Socialism”

Lunch    

13.00-14.15    
Alan Thomas, "Market Socialism: Macro-, Meso- and Micro- Justifications”

Break    

14.30-15.45    
Tully Rector, “Market Socialism as a Form of Life: The Community Critique”

15.45    
End of Workshop

 

Presented by:
​Thyssen Stiftung, Research Project “Economy and Social Freedom” (Goethe-University Frankfurt) and Forschungsverbund "Normative Orders" Goethe-University Frankfurt, funded by the German Research Foundation

Miteinander reden oder aneinander vorbei?

Chancen und Herausforderungen aus der Praxis der Wissenschaftskommunikation

31. Januar 2020 von 9:00 bis 13:00 Uhr an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Führungskräfte aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutieren gemeinsam mit ProfessorInnen und Early Career Researchers die Handlungslogiken der jeweils anderen Seite und die jeweiligen Erwartungen an Wissenschaftskommunikation. Welche Bedarfe haben unterschiedliche Sektoren (Ministerien, Medien, Nonprofit-Organisationen, internationale Organisationen) an die Wissenschaft? Was können WissenschaftlerInnen ihnen anbieten? Welche Erfahrungen haben die teilnehmenden ProfessorInnen im Dialog mit der Praxis – z.B. als Mitglieder von Beiräten oder Kommissionen, GutachterInnen im  Rahmen von Anhörungen, als Interviewpartner oder als in der Öffentlichkeit sichtbare WissenschaftlerInnen – gemacht?

Sie als Promovierende und Postdocs können
• zum Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft beitragen,
• Netzwerke zu Entscheidungsträger*innen knüpfen,
• Kompetenzen in Wissensvermittlung aufbauen.

Anmeldung bis 17. Januar 2020 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weitere Informationen: Hier...

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Freitag, 31.01.2020, 9.30 - 13.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, PA-Gebäude
Publikum:
- Etwa 20-30 Early Career Researchers
- Etwa 10 Führungskräfte aus der Praxis/Mercator Science Policy Fellows

Vorläufiger Ablaufplan:

09.00-09.10 Uhr
Grußworte durch Präsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff

09.10-10.10 Uhr
Podium 1: Wissenschaft in Dialog mit der Politik
TeilnehmerInnen:
Prof. Nicole Fuchs-Schündeln (Wirtschaftswissenschaften, Goethe Universität Frankfurt)
Prof. Matthias Jahn (Rechtswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt)
Dr. Kristian Krieger (Joint Research Centre, Europäische Union)
Fedor Ruhose (Fraktionsgeschäftsführer der SPD Rheinland-Pfalz)
Prof. Birgitta Wolff (Präsidentin Goethe-Universität Frankfurt)
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

10.10-10.20 Uhr
Pause

10.20-11.20 Uhr
Podium 2: Wissenschaft im Dialog mit Medien und Öffentlichkeit
TeilnehmerInnen:
Prof. Joachim Curtius (Experimentelle Atmosphärenforschung)
Dr. Joachim Klose (Konrad-Adenauer-Stiftung)
Prof. Andreas Nölke (Politikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt)
Helga Schmidt (ARD Brüssel)
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

11.20-11.30 Uhr
Pause

11.30-12.45 Uhr
Kleingruppengespräche zwischen Führungskräften aus der Praxis (Mercator Science Policy Fellows) und Early Career Researchers
Die Early Career Researcher tauschen sich mit PraxisvertreterInnen über die Arbeitskontexte und Bedarfe an wissenschaftlicher Expertise in den jeweiligen Organisationen aus (z.B. Ministerien, Medien, NGOs).
Anschließend kurze Feedbackrunde im Plenum.
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

Ab 12.45 Uhr
Mittagsimbiss und Wrap Up

 

Veranstalter:
Die Veranstaltung wird organisiert von GRADE Goethe Research Academy for Early Career Researchers und dem Mercator Science-Policy Fellowship-Programm in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Handbuch zur deutschen Rechtsstaatsförderung

Zweiter Workshop

7. bis 9. November 2019

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.01

Programm (pdf): Hier...

Ansprechpartner vor Ort:
Matthias Kötter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Alisha Morell: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldung erbeten an: tilmann.roeder@fu-berlin

Veranstalter:
RSF Hub in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe Universität Frankfurt am Main

"Posteurozentrismus"

Workshop

Freitag, 8. November 2019

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.02

Workshopleitung: Prof. Dr. Bernhard Jussen (Professor für Mittelalterliche Geschichte mit ihren Perspektiven in der Gegenwart an der Goethe-Unviersität Frankfurt am Main, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts "Nach dem Eurozentrismus. Das Neudenken Europas hat erst begonnen" von Prof. Dr. Bernhard Jussen. Weitere Informationen: Hier...

 

Programm

9.30 Uhr
Beginn des Worshops
Einführung Prof. Dr. Bernhard Jussen (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main, "Normative Ordnungen")

10 Uhr
Prof. Dr. Jan Rüdiger (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

10.20 Uhr
Prof. Dr. Thomas Kohl (Eberhard Karls Universität Tübingen)

10.40 Uhr
PD Gregor Rohmann (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

11 Uhr
Pause

11.20 Uhr
Prof. Dr. Roland Scheel (Georg-August-Universität Göttingen)

11.40 Uhr
Prof. Dr. Daniel König (Universität Kontanz)

12 Uhr
Dr. Silke Schwandt (Universität Bielefeld)

12.20 Uhr
Dr. des Daniel Föller (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

12.40 Uhr
Oliver Glaser, M.A. (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

13 Uhr
Mittagspause

14.30 Uhr
Dr. Judith Blume (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

14.50 Uhr
Dr. Carola Föller (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

15.10 Uhr
Dr. des Daniel Föller (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

15.30 Uhr
Dr. des Jörn Christopherson (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

16 Uhr
Gemeinsame Abschlussdiskussion

17 Uhr
Ende

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Progressive Muslims and the Challenge of Islamism

International Conference

November 29th, 2019

Goethe University Frankfurt
Building „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt Main

Information and registration: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Program (pdf): Click here...

The conference is part of the project "Der globale Islam zwischen islamistischer Revitalisierung und progressivem Aufbruch".
For further information: Click here...

 

Program

10:00    
Opening Remarks

10:30
How Muslim Countries Can Avoid Islamism and Secularism and Promote Religious Flourishing    
Prof. Dr. Daniel Philpott, Professor of Political Science, University of Notre Dame, USA
        

11:15
The Halal Eco-system
Dr. Florence Bergeaud-Blackler, Université de recherche Paris-Sciences et Lettres, Paris        

12:00
–Lunch–

13:15
Islamist Terrorism threat in Europe, Middle East and Africa
Olivier Guitta, Managing Director of GlobalStrat, London

14:00
The Muslim Brotherhood in the West
Dr. Lorenzo Vidino, George Washington University/Washington D.C.    

14:45   
Islam, politics and society in Germany
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI, Universität Frankfurt  

15:30
Summary

 

Presented by:
Frankfurt Research Center on Global Islam at „Normative Orders“ Frankfurt University

Digitale Rechtspersönlichkeit? Zur Diskussion um die zivilrechtliche Rechtsfähigkeit autonomer Systeme

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

12. November 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

 

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Wiebke Voß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Joachim Zekoll an der Goethe-Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Thomas Riehm, Professor für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie an der Universität Passau
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Dr. Wiebke Voß

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Progress and Regression in Politics

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, December 13th

Recent political developments in many Western countries are frequently described as regressive. The aim of the workshop is to approach the concept of a political regression (in opposition to progress) from a theoretical perspective. Many scholars claim that today it is easier to define progress negatively by identifying regression. However, we still need to clarify what a regression is and how can we diagnose it. Can the notion help us to identify and evaluate certain historical dynamics without buying into the dangers often associated with progressive narratives? Or is it impossible to describe a social or political transformation as regressive without presupposing positive standards of progress? These are some of the questions the contributions will explore from a range of different theoretical perspectives.

Goethe-Universität
Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max-Horkeimerstr. 2
60323 Frankfurt am Main

Please register with Ilaria Cozzaglio (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) by December 1st

Organized by: Dr. Ilaria Cozzaglio, Dr. Jakob Huber and Dr. Sofie Møller (Postdoctoral Fellows at Normative Orders)

Schedule
 
10-11.30
Robin Celikates (comments by Eva Buddeberg)

- Coffee break -

12.00-13.30
David Owen (comments by Sofie Møller)

- Lunch break -

14.30 - 16.00
Peter Niesen (comments by Ilaria Cozzaglio)

- Coffee break -

16.30 - 18.00
Rahel Jaeggi (comments by Jakob Huber)

Presented by:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung VIII

Wintersemester 2019

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geistes-wissenschaftlicher Forschung geworden. Am Cluster wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.

Eine Anmeldung ist erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Convener:
Karolina Zawada (Normative Orders)

 

Termine

Donnerstag, 7. November 2019, 18 Uhr
Prof. David M. Berry (Sussex)
"Understandability" of artificial and machine-learning
(veranstaltet mit Prof. Dr. Klaus Günther und Dr. Linda Monsees)

Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Donnerstag, 28. November 2019, 18 Uhr
Prof. Dr. Roland Broemel (Frankfurt/Main)
Die Welt der virtuellen Währungen / Libra

RuW 1.101
Theodor-W.-Adorno-Platz 4
60323 Frankfurt am Main

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 18 Uhr
Karolina Zawada (Normative Ordnungen)
Die Inhaltspolizei auf YouTube

Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

 

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

„Das Finanzregime“

Workshop

28. November 2019, 15 bis 19 Uhr

Prof. Dr. phil. Joseph Vogl (HU Berlin)

Responses:
Prof. Dr. Ute Tellmann (TU Darmstadt)
Dr. Hannes Kuch (Goethe-Universität Frankfurt)
Dr. Frieder Vogelmann (Goethe-Universität Frankfurt)

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.01

Anmeldung erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts "Staat|Gesellschaft. Neue Perspektiven auf ein krisenhaftes Verhältnis" von Prof. Dr. Christoph Menke. Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main"

A Light in Dark Times. Celebrating the Centennial of The New School for Social Research

Konferenz

Freitag, 6. Dezember 2019

Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt am Main

Um Anmeldung wird gebeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (pdf): Hier...

 

Programm

15:00 Uhr – 15:15 Uhr

Begrüßung / Welcome

Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen” an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)


15:15 Uhr – 16:00 Uhr

Vortrag / Lecture

Judith Friedlander (Hunter College, Author of A Light in Dark Times. The New School and its University in Exile)

 

16:00 Uhr - 17:00 Uhr

Panel on Economics – Past and Present

Judith Friedlander (Hunter College)

Harald Hagemann (Universität Hohenheim)

Rainer Klump (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Moderation: Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

 

17:00 Uhr - 17:30 Uhr

Pause / Coffee Break


17:30 Uhr - 18:30 Uhr

Panel on Philosophy – Past and Present

Richard Bernstein (New School for Social Research)

Rainer Forst  (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Dmitri Nikulin (New School for Social Research)

Moderation: Rebecca C. Schmidt  (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

 

Bildergalerie:

  • Rainer Forst (Professor für  für Politische Theorie und Philosophie, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rolf van Dick (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Judith Friedlander (Professorin em. für Anthropologie, Hunter College)
  • Harald Hagemann (Professor em. für Wirtschaftstheorie, Universität Hohenheim)
  • Rainer Forst und Rainer Klump (Professor für Volkswirtschaftslehre, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Judith Friedlander
  • Rainer Klump, Harald Hagemann, Rainer Forst, Judith Friedlander
  • Dmitri Nikulin (Professor of Philosophy at the New School for Social Research), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Rainer Forst, Richard J. Bernstein (Vera List Professor of Philosophy in the Philosophy Department at the New School for Social Research)
  • Dmitri Nikulin und Rebecca Caroline Schmidt
  • Rainer Forst und Richard J. Bernstein
  • Dmitri Nikulin
  • Rainer Forst und Richard J. Bernstein
  • Dmitri Nikulin und Rebecca Caroline Schmidt
  • Rebecca Caroline Schmidt und Rainer Forst

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Digitale Rechtssubjekte? Zum privatrechtlichen Status autonomer Softwareagenten

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

21. Oktober 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. em. Dr. Gunther Teubner (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Joachim Zekoll, LL.M., Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kritik der Vernunft oder Vernunft der Kritik?

Vernunftkritik in den kritischen Theorien

31. Januar 2020, 18 Uhr

Podiumsdiskussion mit: PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Dr. Dagmar Comtesse (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dr. Francesca Raimondi (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders)

Moderation: Dr. Frieder Vogelmann (Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Organisation: Dr. Frieder Vogelmann

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Veranstalter:
Gastprofessur Kritische Gesellschaftstheorie Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The Law of Global Digitality

International Conference

December 2-3, 2019

Building "Normative Ordnungen", Rooms 5.01 and 5.02
Campus Westend of Goethe University

Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The Conference is part of the project "Das Recht der globalen Digitalität – The Law of Global Digitality" (Prof. Dr. Alexander Peukert). For further information: Click here...

 

Program:

Monday, December 2, 2019

11:00-11:15:
Welcome and Introduction (A. Peukert)

11:15-12:15:
Data Protection Law (R. Krotoszynski/I. Spiecker)

12:15-13:15:
Criminal Law (M. Thorburn/B. Brunhoeber)

13:15-14:15:
Lunch

14:15-15:15:
Discussion in small groups

15:15-16:15:
Financial Market Regulation (R. Hockett/R. Broemel)

16:15-17:15:
Consumer Contracts (Christopher G. Bradley/Felix Maultzsch)

17:15-18:15:
Discussion in small groups

18:30:
Dinner at Westend restaurant

 

Tuesday, 3 December, 2019

09:00-10:00:
Intellectual Property Law (E. Treppoz/A. Peukert)

10:00-11:00:
Media Law (E. Goodman/M. Kettemann)

11:15-12:15:
Discussion in small groups

12:15-13:00:
Lunch

13:00-14:00:
Conclusion: A Law of Global Digitality? (A. Metzger)

14:00-14:15:
Farewell
 

Presented by:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Wie relevant ist die Politikwissenschaft? Wissenstransfer und gesellschaftliche Wirkung von Forschung und Lehre

1. DVPW Thementagung

12. bis 14. Dezember 2019

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Theodor-W.-Adorno-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

In der öffentlichen Debatte wird regelmäßig über die mangelnde gesellschaftliche und politische Relevanz der Politikwissenschaft geklagt. Dass mit solchen Klagen ein recht einseitiges Bild gezeichnet wird, machen nicht nur die vielen Debattenbeiträge. So warnt auch die kritische Wissenschaftsforschung, man möge das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis nicht als eines von Wissensangebot und -nachfrage verstehen, sondern müsse es als Wechselbeziehung begreifen.
Diese Wechselbeziehung ist auch um andere Akteure wie Bürger*innen und Rezipient*innen zu erweitern, deren Bedürfnisse nach Erklärungen in einer immer komplexer werdenden politischen Umwelt steigen. Ferner ist eine alleinige Verengung auf die Sichtbarkeit in klassischen Massenmedien und die Beratung von Entscheidungsträger*innen problematisch, da sie eine Reihe anderer, nicht minder politischer Aspekte marginalisiert, über welche die Politikwissenschaft gesellschaftliche Wirkung erzielt (z.B. die Hochschullehre, die Politische Bildung, die öffentliche Kommunikation in sozialen Medien oder die Kommunikation mit politischen Akteur*innen außerhalb staatlicher Institutionen).
Die Tagung dient einer systematischen Auseinandersetzung mit der Frage, wie die Politikwissenschaft über die Trias aus Forschung, Lehre sowie der Kommunikation derselben in die Gesellschaft hineinwirkt. Ziel ist es, Kompetenzen, Kapazitäten und Ressourcen zu identifizieren, mit der sich die gesellschaftliche Relevanz von Forschung und Lehre fördern lässt.

Anmeldung per Mail bitte an Lisa Wessel: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für den Großteil der Veranstaltung wird ein Livestream zur Verfügung stehen, den Sie ab dem 12.12. ab 14 Uhr auf dem Videoportal der Goethe-Universität abrufen können.

Veranstalter*innen:
Wolfgang Bergem (PH Karlsruhe / U Siegen), AK Politik und Kultur
Isabelle Borucki (U Duisburg-Essen), AK Politik und Kommunikation
Daniel Lambach (U Frankfurt a.M.), AK Hochschullehre
Julia Reuschenbach (Stiftung Berliner Mauer / U Bonn), AK Politik und Geschichte
Helmar Schöne (PH Schwäbisch Gmünd), Sektion Regierungssystem und Regieren
In Kooperation mit dem Forschungsverbund „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Donnerstag, 12. Dezember 2019

14:00-14:30 Uhr, Raum EXNO EG.01
Begrüßung und Einführung
Daniel Lambach (U Frankfurt a.M.)
Armin Schäfer (Vorsitzender der DVPW, U Münster)
Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident für Third Mission, U Frankfurt a.M.)
Rainer Forst (Co-Direktor Normative Orders, U Frankfurt a.M.)
Gunther Hellmann (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Politikwissenschaft, U Frankfurt a.M.)

14:30–15:10 Uhr Eröffnungsvortrag, Raum EXNO EG.01
Nicole Deitelhoff (U Frankfurt a.M., Direktorin der HSFK):
Mehr Mut zur Relevanz – Chancen und Risiken von Wissenstransfer für die Politikwissenschaft

15:10-16:10 Uhr Panel I
Disziplingeschichtliche und inhaltliche Entwicklung der Politikwissenschaft

Raum EXNO EG.01 Parallel Panel Ia
Stine Marg / Julian Schenke (U Göttingen): Wir brauchen keinen Budenzauber: Die Politikwissenschaft erlangt Relevanz nur über ihren Inhalt und Gegenstand
Moritz Rudolph (U Leipzig): Politikwissenschaft gegen sich selbst. Herbert Marcuse als Politikwissenschaftler
Moderation: Helmar Schöne

Raum EXNO 5.01 Parallel Panel Ib
Veith Selk (TU Darmstadt): Öffentliche Politikwissenschaft. Zur Aktualität praxisorientierter Modelle aus der Gründungsphase
Nina Basedahl (Euro-FH Hamburg): Quo vadis, Politikwissenschaft? Reflexionen zur Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Relevanz des Faches
Moderation: Wolfgang Bergem

16:10–16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30–18:10 Uhr Panel II
Politikwissenschaft und Politische Bildung

Raum EXNO EG.01 Impulsvortrag
Peter Massing (FU Berlin): Die Besinnung der Politikwissenschaft auf ihre politische Bildungsfunktion. Ein Beitrag zur gesellschaftlichen Relevanz der Disziplin?

Raum EXNO EG.01 Parallel Panel IIa
Rico Behrens (KU Eichstätt-Ingolstadt) / Christian Meyer-Heidemann (Landesbeauftragter für politische Bildung Schleswig-Holstein) / Andrea Szukala (U Münster):
Forschungsformate in der politischen Bildung – Typenbildung und Bestandsaufnahme Hans-Ludwig Buchholz (PH Karlsruhe): Sollen wir denn Romane schreiben, damit man uns zuhört? Kreatives Schreiben in Wissenschaftskommunikation und Lehre
Moderation: Julia Reuschenbach

Raum EXNO 5.01 Parallel Panel IIb
Rohan Khan / Nadine Meidert (ZU Friedrichshafen): Plan- und Rollenspiele in der Politikwissenschaft: Zwischen Abbildung der Realität und normativer Zielvorstellung
Janne Mende (U Gießen) / Stefan Müller (PH Freiburg): Einfach komplex? Die gesellschaftliche Vermittlung politikwissenschaftlicher Analysen
Moderation: Helmar Schöne

18:10-18:30 Uhr
Pause

18:30–18:45 Uhr Präsentation I, Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Politikon – das digitale Magazin über Politik und Gesellschaft
Robin Markwica (EUI Florenz)

18.45-20.15 Uhr Podiumsdiskussion,Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Politikwissenschaft in der Öffentlichkeit
Hubertus Buchstein (U Greifswald), Brigitte Geißel (U Frankfurt a.M.), Karl-Rudolf Korte (U Duisburg-Essen), Carlo Masala (UniBw München), Michaela Kolster (Phoenix)
Moderation: Kim Björn Becker (FAZ)

20:15 Uhr
Empfang

 

Freitag, 13. Dezember 2019

9:00–10:30 Uhr Panel III, Raum EXNO EG.01
Der Blick über den Tellerrand der Politikwissenschaft
Kai Koddenbrock (U Witten/Herdecke): Vom Fehlen großer Theorie und der Rolle der politischen Ökonomie: Wie die deutsche Politikwissenschaft wieder relevanter werden könnte
Thomas Köller (FH Dortmund): Redlich empirisch, aber ohne wissenschaftliche Autorität: Die Politikwissenschaft in der Konkurrenz der verschiedenen Wissenschaftlichkeitskonzeptionen
Emily Drewing (KWI Essen) / Jörg Radtke (U Siegen): Die Nachhaltigkeitstransformation in der Politikwissenschaft: Bleibt die zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts unter dem Radar?
Moderation: Julia Reuschenbach

10:30–11:00 Uhr
Kaffeepause

11:00–12:30 Uhr Panel IV, Raum EXNO EG.01
Politikwissenschaft in der Hochschullehre
Kai-Uwe Schnapp (U Hamburg): Lehre und praktische Relevanz der Politikwissenschaft
Dannica Fleuß (HSU Hamburg): Sollen wir in Krisenzeiten „zivilen Ungehorsam“ oder zivilen Ungehorsam unterrichten? Wissenschaftliche, pädagogische, politische Rollen Theorielehrender im Spannungsverhältnis
Kea Glaß (U Hamburg): Studentische Lerneffekte in Community-based Research-Projekten
Moderation: Daniel Lambach

12:30-13:30 Uhr
Mittagspause

13:30–15:00 Uhr Panel V, Raum EXNO EG.01
Wahrheit und Deutungsmacht (in) der Politikwissenschaft
Frank Nullmeier (U Bremen): Wissenschaft, Wahrheit und Wirkung. Politikwissenschaft als Gegenstand einer politischen Soziologie des Wissens
Joshua Folkerts / Ronny Rohde (U Rostock): Probleme und Perspektiven politikwissenschaftlicher Deutungsmacht am Beispiel der Extremismustheorie
Monika Gonser (PH Heidelberg): Fünf Relevanzen im Umgang mit Wissen in (transdisziplinären) Wissenschaft-Praxis-Kooperationen
Moderation: Wolfgang Bergem

15:00-15:30 Uhr
Kaffeepause

15:30–17:00 Uhr Panel VI, Raum EXNO EG.01
Wissenstransfer aus der Politikwissenschaft
Ortwin Renn (IASS Potsdam): Wissenschaftliche Politikberatung in Zeiten postfaktischer Verunsicherung
Hendrik Hegemann / Holger Niemann (IFSH Hamburg): Relevante Grenzen? Herausforderungen und Dilemmata von Wissenstransfers im Bereich Sicherheit und Frieden
J. Olaf Kleist (DeZIM Berlin / U Osnabrück): Zum Missverhältnis von Flüchtlingsforschung und Flüchtlingspolitik: Theoriegeleitete Erklärungsversuche
Moderation: Helmar Schöne

17:00–18:00 Uhr
Ortswechsel / Pause

18:00–19:30 Uhr, Off-Campus-Veranstaltung, Haus am Dom
Keynote
Helge Fuhst (ARD): Politikwissenschaft im Scheinwerferlicht - Kann sie den TV-Auftritt?
Moderation: Julia Reuschenbach

Video:


Bildergalerie:

  • Julia Reuschenbach (Stiftung Berliner Mauer)
  • Julia Reuschenbach (Stiftung Berliner Mauer)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)


20:00 Uhr
Gemeinsames Abendessen

 

Samstag, 14. Dezember 2019

9:00–10:30 Uhr Panel VII, Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Politikwissenschaft und Politikberatung
Manuela Glaab (U Koblenz-Landau): Politische Führung und wissenschaftliche Beratung
Annegret Bendiek / Nadine Godehardt / David Schulze (SWP Berlin): Beyond hard science: Deep View und digitale Geopolitik zwischen EU und China
Sonja Blum (FernU Hagen) / Jens Jungblut (U Oslo): From research to practice? The role of political scientists in advising politics in Germany
Moderation: Helmar Schöne

10:30–11:00 Uhr
Kaffeepause

11:00–11:30 Uhr Präsentation II, Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Mercator Science-Policy Fellowship-Programm
Tome Sandevski / Gunther Hellmann (U Frankfurt a.M.)
Moderation: Wolfgang Bergem

11:30–13:00 Uhr Panel VIII, Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Politikwissenschaft und politische Praxis: Das Beispiel Internationale Politik
Gunther Hellmann (U Frankfurt a.M.): Die Praxisrelevanz einer theoretischen Politikwissenschaft im Feld der Internationalen Beziehungen
Danielle Gluns (U Hildesheim): Transfer in der Migrationspolitikforschung – Zwischen Neutralität und Normativität
Gregor Reisch (Auswärtiges Amt Berlin) / Anita Gohdes (Hertie School Berlin) / Julian Wucherpfennig (Hertie School Berlin) / Nils Weidmann (U Konstanz) / Corinna Jentzsch (U Leiden) / Michael Brzoska (IFSH Hamburg): Hätten wir den Syrienkrieg vorhersagen können? Möglichkeiten und Herausforderungen der Zusammenarbeit zwischen empirischer Konflikt- und Friedensforschung und auswärtiger Politik.
Moderation: Daniel Lambach

Bildergalerie:

  • Daniel Lambach (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Nicole Deitelhoff (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt, Direktorin der HSFK)
  • Gunther Hellmann (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Politikwissenschaft, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident für Third Mission, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Corinna Jentzsch (Universität Leiden)
  • Prof. Dr. Manuela Glaab (Universität Koblenz-Landau), Helmar Schöne, David Schulze (SWP Berlin)
  • Annegret Bendiek (SWP Berlin)
  • Holger Niemann (IFSH Hamburg)
  • Monika Gonser (PH Heidelberg)
  • Jörg Radtke (Universität Siegen)
  • Michaela Kolster (Phoenix), Karl-Rudolf Korte (Universität Duisburg-Essen)
  • Hubertus Buchstein (Universität Greifswald)
  • Michaela Kolster (Phoenix), Karl-Rudolf Korte (Universität Duisburg-Essen), Brigitte Geißel (Goethe-Universität Frankfurt), Kim Björn Becker (FAZ)

 

Veranstalter: Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Globalisten: Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus

Buchvorstellung mit Vortrag von Quinn Slobodian

28. November 2019, 19 Uhr

Buchvorstellung mit Vortrag von Prof. Quinn Slobodian (Associate Professor of History, Wellesley College) und anschließender Diskussion.
Moderation: PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, HZ13
Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Der Neoliberalismus gilt vielen seiner Klischee-Kritiker als marktfundamentalistisches Projekt, das den Staat aushöhlen und das rational-nutzenmaximierende Subjekt inthronisieren möchte. In seinem neuen Buch Globalisten zeigt der Historiker Quinn Slobodian, das diese Vorstellung mindestens zu kurz greift, wenn sie nicht sogar grundlegend falsch ist.
Slobodian zeichnet nach, wie eine Strömung des neoliberalen Denkens, die er als die Genfer Schule bezeichnet, keineswegs nur über die Deregulierung national verfasster Märkte nachdachte, sondern vielmehr Überlegungen nachging, die auf eine umfassende, globale Ordnung abzielten. Im Rahmen der jeweiligen Entwürfe einer solchen Ordnung ging es um eine transnationale Verfassung von Märkten, die durch eine konsequente rechtliche Umrahmung vor den Eingriffen (demokratischer) Nationalstaaten und anderer Akteure geschützt werden sollten.
Slobodian gelingt so eine ‚neue‘ Geschichte des Neoliberalismus im Kontext zusammenbrechender Kolonialreiche, die zum einen dadurch besticht, dass hier erstmals die (post-)koloniale Dimension des neoliberalen Projekts ausdrücklich in den Blick genommen wird, und zum anderen insofern immense Aktualität erlangt, als die derzeitigen Debatten über Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA ebenso als Teil der Agenda des ‚Genfer Neoliberalismus‘ problematisierbar werden wie auch die anhaltende Diskussion über die Auswirkungen der Globalisierung sowie vermeintliche Gegenstrategien bis hin zum ökonomischen Nationalismus der USA unter Präsident Trump.
Globalisten: Der Untergang der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus ist soeben in deutscher Übersetzung in der Edition Suhrkamp erschienen. Die englische Originalausgabe wurde kürzlich mit dem George Louis Beer-Preis der American Historical Association für das beste Buch im Bereich europäisch-internationaler Geschichte ausgezeichnet.

Organisation: PD Dr.Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Gipfelnächte in Europa: Die Krise als Entscheidungsmodus

Crisis Talk

Mittwoch, 13. November 2019, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Programm (pdf): Hier...

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister
Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen

Prof Dr Nicole Deitelhoff
Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a globalised world”

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Oliver Ibert
Director, Leibniz Institute for Research on Society and Space

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Oliver Ibert
Director, Leibniz Institute for Research on Society and Space

Dr. Carsten Pillath
Director General, European Council

Prof. Dr. Mark Rhinard
Stockholm University, Institute of International Affairs

Moderator | Moderation

Ralph Sina
Head of WDR|NDR-Radiostudio Brussels

 

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gipfelnächte in Europa: Die Krise als Entscheidungsmodus
Immer häufiger werden weitreichende politische Entscheidungen in der EU im Krisenmodus getroffen. Seit der Finanz- und Währungskrise sind Bilder und Pressekonferenzen langer EU-Gipfelnächte zum spezifischen Entscheidungsmodus in der öffentlichen Wahrnehmung präsent. Bald nachdem die eine Krise gelöst war, folgte bereits die nächste. Jüngstes Beispiel waren die Verhandlungen über die Neuwahl der Spitze der EU-Kommission in diesem Jahr. Der Crisis Talk widmet sich dem Thema des Entscheidens unter Krisenbedingungen. Krisen sind dadurch gekennzeichnet, dass bisherige Gewissheiten nicht mehr gelten, und dass der Entscheidungsdruck für die Lösungen existentiell wahrgenommener Bedrohungen besonders hoch ist. Im Rahmen dieses Crisis Talks werden Analysen solcher Entscheidungssituationen im Fokus der Diskussion stehen. Welche Qualität haben Entscheidungen, etwa im Kontext der Finanzkrise, des Brexit, der Migration, die im Krisenmodus getroffen wurden? Sind Krisen weiterhin als singuläre Ausnahmesituationen zu interpretieren, oder steht das Beispiel EU für einen dauerhaften Krisenmodus? Und wenn letzteres zutrifft, welche Auswirkungen sind auf die europäische Demokratie zu erwarten?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Bildergalerie:

  • Mark Weinmeister (Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen)
  • Prof Dr Nicole Deitelhoff (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a globalised world”, Member "Normative Orders")
  • Ralph Sina (Head of WDR, NDR-Radiostudio Brussels)
  • Prof. Dr. Oliver Ibert (Director, Leibniz Institute for Research on Society and Space)
  • Dr. Carsten Pillath (Director General, European Council), Ralph Sina
  • Ralph Sina, Prof. Dr. Mark Rhinard (Stockholm University, Institute of International Affairs)
  • Prof. Dr. Oliver Ibert, Dr. Carsten Pillath, Ralph Sina, Prof. Dr. Mark Rhinard

© Hessische Landesvertretung/Eric Berghen

 

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Grund und Grenzen gebotener Strafrechtsbegrenzung

XI. Griechisch-deutsches Strafrechtssymposion

18. und 19. Oktober 2019

Aristoteles Universität Thessaloniki
Festsaal: Teloglion Arts Foundation AUTH
Ag. Dimitriou 159A
Thessaloniki, Griechenland

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Freitag 18. Oktober 2019

17:00-17:15
Eintragung der Teilnehmer

17:15-17:30
Begrüßungen
Vorsitz: Angeliki Pitsela, Professorin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

17:30-17:50
Alte und neue Gründe für Strafrecht und seine Grenzen
Cornelius Prittwitz, Professor des Fachbreichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main

17:50-18:10
Grenzen der Grenzen des Strafrechts
Klaus Günther, Professor des Fachbreichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprecher des Exzellenzclusters „Normative Orders“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

18:10-18:30
Perspektiven von Kriminalisierung und Entkriminalisierung
Michael Jasch, Professor der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Duisburg

18:30-19:00
Pause

19:00-19:20
Die Αnti-Terrorismus Richtlinie 2017/541 als Beispiel irrationaler Strafgesetzgebung
E.Symeonidou-Kastanidou, Professorin, Dekanin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

19:20-19:40
Präventive Strafverfolgung und Informationsaustausch: Merkmale, Folgen und Effekte am Beispiel des Anti-Terrorismus Modells der EU
M.Kaiafa-Gbandi, Professorin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

19:40-20:30
Interventionen-Diskussion

 

Samstag, 19. Oktober 2019

Vorsitz: Adam Papadamakis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

10:00-10:40
Grenzüberschreitende Konzernverantwortung - Entgrenzung oder sogar Kernaufgabe des Strafrechts?
Mark Pieth, Professor der Juristischen Fakultät der Universität Basel, Präsident des „Basel Institute on Governance“ und Ingeborg Zerbes, Professorin der Juristischen Fakultät der Universität Wien

10:40-11:00
Die Grenzen des Strafrechts in der Kompetenzverteilung zwischen Gesetzgeber und Richter
Nikolaos Bitzilekis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

11:00-11:20
Die Widersprüche des Völkerstrafrechts im Bereich seiner Grundprinzipien und die Diskussion zu den Teilnahmeformen
Konstantinos Chatzikostas, Lektor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

11:20-12:05
Interventionen-Diskussion

12:05-12:30
Pause

Vorsitz: Lambros Margaritis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

12:30-12:50
Gefährliche Verstösse gegen das Übermaßverbot bei Eingriffen durch besondere Ermittlungsmassnahmen am Beispiel der DNA - Massentests
Grigoris Kalfelis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

12:50-13:10
Die Grenzen des Anwendungsbereichs des ne bis in idem-Prinzips auf nationaler und zwischenstaatlicher Ebene: aktuelle Fragen und Herausforderungen
Theodoros Papakyriakou, Stellvertr. Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

13:10-13:30
Strafverteidigung zwischen (fürsorglichem) Sozialstaat und (autonomierespektierendem) Rechtsstaat
Sarah Zink, Dr. jur. Wiss. Mitarbeiterin des Instituts für Kriminalwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

13:30-14:15
Interventionen-Diskussion

 

Veranstalter:
Aristoteles Universität Thessaloniki Juristische Fakultät Strafrechtsabteilung - PGK in Kooperation mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Das Apokalyptische und das Alltägliche: Das zeitgenössische China denken mit Jia Zhangke

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Rey Chow (Durham)

Ausgehend von Jia Zhangkes Dokumentarfilm Useless von 2007, der sich mit der Kleidungs- und Modeindustrie in China befasst, geht dieser Vortrag der Frage nach, wie sich die Wahrnehmung der chinesischen Gesellschaft in Jias Filmen zwischen Polen einer Verankerung im Alltäglichen und einer Imagination des Abgründigen und Apokalyptischen aufspannt.

Rey Chow is Anne Firor Scott Professor of Literature an der Duke University und Autorin zahlreicher Bücher über Film und Literatur, darunter Sentimental Fabulations, Contemporary Chinese Films: Attachment in the Age of Global Visibility (2007).

Vortrag in englischer Sprache
Film: USELESS, VR China 2007, 81 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Fenyang umgebildet: XIAO WU und Jia Zhangkes filmische Meditation über China im Umbruch

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Michael Berry (Los Angeles)

Mit seinem ersten Langspielfilm Xiao Wu (1997) etablierte sich Jia Zhangke zugleich als wichtigster Vertreter der „sechsten Generation“ des chinesischen Films und als eines der größten Talente des Weltkinos. Dieser Vortrag stellt Xiao Wu in den Gesamtzusammenhang von Jias Werk und spricht einige von dessen zentralen Aspekten an: die Spannung zwischen Land und Stadt, der moralische Preis der  Modernisierung, aber auch die singulären Strategien des Films.

Michael Berry ist Professor für Contemporary Chinese Cultural Studies an der University of California in Los Angeles. Er ist Autor von Jia Zhangke’s Hometown Trilogy (2009) und An Accented Cinema: Jia Zhangke on Jia Zhangke

Vortrag in englischer Sprache
Film: XIAO WU, VR China 1997, 103 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Poetik der Wiederherstellung: Krise und Erneuerung in den Kurzfilmen von Jia Zhangke

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Victor Fan (London)

Viele von Jia Zhangkes Kurzfilmen sind Charakterskizzen von Figuren, die sich von ihrer Umgebung entfremdet haben und sich auf ihre Sinnesgewissheit und ihre Verbundenheit mit anderen Leuten nicht mehr verlassen können. Es bietet sich an diese filmischen Erfahrungen als solche des Verlustes zu deuten. Dieser Vortrag geht dagegen aus von der Annahme, dass es vielmehr um einen Prozess der Wiederherstellung geht, in dem über Bilder neue Formen der Subjektivität und des Existierens entstehen und zur Blüte gebracht werden.

Victor Fan Ho Lok ist Senior Lecturer für Filmwissenschaft am King’s College London. Zu seinen Publikationen zählen Cinema Approaching Reality: Locating Chinese Film Theory (2015) und Extraterritoriality: Locating Hong Kong Cinema and Media (2019).

Vortrag in englischer Sprache
Kurzfilmprogramm (2001-2016) ca. 100 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

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Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Jia Zhangkes Unter/Welt: Von STILL LIFE zu ASH IS PUREST WHITE

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Jiwei Xiao (Fairfield)

Ausgehend von zwei Schlüsselwerken von Jia Zhangke, Still Life (2006) und Ash is Purest White (2018), geht dieser Vortrag der Frage nach, wie Jias Sicht auf Chinas Platz in der Welt geprägt ist von seiner vielschichtigen Auseinandersetzung mit der chinesischen Unterwelt.

Jiwei Xiao ist Associate Professor für moderne chinesische Literatur und Film an der Fairfield University. Ihre Arbeiten sind unter anderem in „Cineaste, Film Quarterly, New Left Review“, und „Senses of Cinema“ erschienen.

Vortrag in englischer Sprache
Film: STILL LIFE, VR China 2006, 102 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

„What’s love got to do with it?“ Weibliche Handlungsmacht in Jia Zhangkes ASH IS PUREST WHITE

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Hsiu-Chuang Deppman (Oberlin)

In Ash Is Purest White erzählt Jia Zhangke die Geschichte einer Frau (Zhao Tao), die fünf Jahre ins Gefängnis geht, um ihrem Liebhaber, einem Gangster, das Leben zu retten. Nach der Freilassung reist sie quer durch das Land, nur um ihren Liebhaber in den Armen einer Anderen vorzufinden. Mittellos irrt sie weiter durch das Land: Eine Suche nach Liebe als Geschichte weiblicher Widerstands- und
Adaptionsfähigkeit.

Hsiu-Chuang Deppman ist Professorin für Sinologie und Filmwissenschaft am Oberlin College. Zu ihren Publikationen zählt die Monographie "Adapted for the Screen: The Cultural Politics of Modern Chinese Fiction and Film“ (2010).

Vortrag in englischer Sprache
Film: ASH IS PUREST WHITE, VR China 2018, 150 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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Ton, Musik und Erinnerung in Jia Zhangkes UNKNOWN PLEASURES und der Trilogie der Heimatstadt

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Philippa Lovatt (St. Andrews)

In Jia Zhangkes Trilogie der Heimatstadt, drei Filmen, die in Fenyang spielen, kommt den komplexen Tonlandschaften eine zentrale Rolle zu. Oft mit Direktton aufgenommen, stellen sie so etwas wie einen „besetzten Raum“ dar: Akustische Gebiete, in denen sich die miteinander konkurrierenden Diskurse im China der Reformzeit überlagern.

Dr. Philippa Lovatt ist Lecturer in Film Studies an der University of St Andrews. Sie forscht zum südostasiatischen Kino und zu den Politiken von Ton, Klang und Gehör in Film und Video in einer globalen Perspektive.

Vortrag in englischer Sprache
Film: UNKNOWN PLEASURES, VR China 2002, 103 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

MOUNTAINS MAY DEPART: Die vielen Dimensionen des Realismus

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

16. April 2020, 20.15 Uhr

Jean-Michel Frodon (Paris)

Seit seinen Anfängen hat Jia Zhangke das Territorium unablässig erweitert, das er in seinen Filmen abdeckt, und ist doch immer seinen Anfängen verbunden geblieben, vor allem seiner Heimatstadt Fenyang in der Provinz Shanxi. Sein elfter Langspielfilm geht von Fenyang aus, umspannt aber ganz China und sogar Australien. In drei Episoden, die 1999, 2014 und 2025 spielen, verwebt er Melodrama, Science Fiction
und einen genauen Realismus. Nicht zuletzt ist der Film auch eine Würdigung des immensen Talents der Hauptdarstellerin Zhao Tao.

Jean-Michel Frodon war Filmkritiker von Le Monde und Chefredakteur der Cahiers du cinéma und lehrt an der Sciences Po Paris und der University of St Andrews. Er ist Autor von 25 Büchern, darunter Le Monde de Jia Zhang-ke (2016).

Vortrag in französischer Sprache mit Übersetzung
Film: MOUNTAINS MAY DEPART, VR China 2015, 131 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Entzauberung und Wieder-Verzauberung in Ruinenlandschaften: Jia Zhangkes experimentelles chinesisches Großstadtkino

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

6. Februar 2020, 20.15 Uhr

Winnie Yee (Hongkong)

Jia Zhangkes Filme spielen oft mit der Möglichkeit einer Wiederanknüpfung an verlorene Bindungen, die über materielle Objekte verläuft. An einzelnen Gegenständen machen sich in einer Welt der Zerstörung und des Verschwindens die stärksten Emotionen fest. In diesem Vortrag geht es darum, wie die Zirkulation von materiellen Objekten in Jias Filmen eine Generationen und räumliche Distanzen umspannende,
unablässige Neuerfindung unserer Bezüge zur gesellschaftlichen Realität ermöglicht.

Winnie Yee ist Assistant Professor in Comparative Literature an der University of Hong Kong. Im Winter 2019–2020 ist sie Fellow am Rachel Carson Center for the Environment and Society der LMU München. Sie forscht vorwiegend zu Ökologie, Literatur und Film in China.

Vortrag in englischer Sprache
Film: A TOUCH OF SIN, VR China 2013, 143 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Autorschaft und Hypermedialität in PLATFORM

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

23. Januar 2020, 18.15 Uhr

Cecília Mello (São Paulo)

Jia Zhangkes zweiter Spielfilm Platform (2000) wirft einen Blick zurück auf ein Schlüsseljahrzehnt in Chinas jüngerer Geschichte, das Jahrzehnt zwischen 1979 und 1990. Mit einem Netzwerk von historischen und künstlerischen Referenzen verwebt der Film persönliche Erinnerungen des Autors mit der kollektiven Historie. Eine zentrale Rolle spielen dabei Popsongs, von denen in diesem Vortrag die Analyse ausgehen
wird.

Cecília Mello lehrt Film und audiovisuelle Medien an der Universität von São Paulo. Sie ist die Autorin von vier Büchern, darunter zuletzt The Cinema of Jia Zhangke: Realism and Memory in Chinese Film (2019).

Vortrag in englischer Sprache
Film: PLATFORM, VR China 2000, 183 Min.

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Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Jia Zhangkes Gedächtnisprojekt 24 CITY: Vom Umschreiben der Geschichte zu einem Umdenken in der Geschichtsschreibung

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

16. Januar 2020, 20.15 Uhr

Chris Berry (London)

Jia Zhangkes Filme können alle als Erinnerungsstücke zur neueren chinesischen Geschichte verstanden werden, keiner aber ausdrücklicher als 24 City (2008). Indem der Film Subjektives
und Flüchtiges aufzeichnet, verwandelt er Gedächtnis in Geschichte. Zugleich setzt er der kohärenten Argumentation und Perspektivierung der konventionellen Geschichtsschreibung einen heterogenen Diskurs entgegen, der reale und inszenierte Interviews mit Literatur, Musik, Montagen von Fabrikarbeiten und langen Porträtaufnahmen von Arbeitern und ihren Familien kombiniert.

Chris Berry ist Professor für Filmwissenschaft am King’s College London und der Autor von Postsocialist Cinema in Post-Mao China: the Cultural Revolution after the Cultural Revolution (2004) und dem vierbändigen Standardwerk Chinese Cinema (2012).

Vortrag in englischer Sprache
Film: 24 CITY, VR China 2007, 102 Min.

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Aufwachsen in THE WORLD

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

28. November 2019, 20.15 Uhr

Dudley Andrew (New Haven)

The World ist der Name eines Freizeitparks mit Nachbauten europäischer Sehenswürdigkeiten in Peking. Jia Zhangkes Film handelt von Unterhaltungskünstlern in diesem Park und vom Erwachsenwerden: Von der Adoleszenz der Figuren, aber auch jener der Stadt und des Landes, deren Chronik Jia Zhangke hier mit filmischen Techniken darstellt, die den Park als „Totalität“ im Sinne Jamesons, als Statthalter für die Welt außerhalb erscheinen lassen, und die zugleich Jias eigenes Auftauchen aus dem „Underground“ der Filmszene von Peking markieren.

Dudley Andrew ist R. Selden Rose Professor für Film und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Yale University in New Haven (USA) und Autor zahlreicher Bücher zum französischen
Kino, zum world cinema und zum Werk des Filmtheoretikers und Kritikers André Bazin.

Vortrag in englischer Sprache
Film: THE WORLD, VR China 2004, 85 Min.

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Die Anfänge eines auteur: Jia Zhangkes XIAOSHAN GOING HOME

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

7. November 2019, 20.15 Uhr

Daniel Fairfax (Frankfurt)

Gedreht während seines Studiums an der Filmakademie Peking, ist Xiaoshan Going Home Jia Zhangkes erster längerer Film, und der erste, in dem sein langjähriger Weggefährte Wang Hongwei mitwirkt (hier in der Titelrolle). Gedreht auf Video mit geringer Auflösung und fast ohne Budget, bringt der Film die dramatischen Klassenunterschiede und Spannungen zwischen ländlichen und urbanen Gebieten im rasch sich modernisierenden China der 1990er Jahre zur Darstellung und nimmt viele der Themen vorweg, die für Jias spätere Filme prägend werden.

Daniel Fairfax lehrt Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Senses of Cinema und forscht unter anderem zur Geschichte der Filmtheorie in Frankreich seit den 1960er Jahren.

Vortrag in englischer Sprache
Film: XIAOSHAN GOING HOME, VR China 1995, 59 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
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Das filmische Gedächtnis der Stadt: I WISH I KNEW

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

31. Oktober 2019, 20.15 Uhr

Vinzenz Hediger (Frankfurt)

Die Hafenstadt Shanghai wurde nach dem Ende des ersten Opium-Kriegs und dem Vertrag von Nanking 1842 zum Einfallstor für westliche Händler und Kolonisten in das bis dahin unzugängliche Kaiserreich China. Shanghai avancierte zur Drehscheibe des Welthandels, aber auch zum kulturellen Zentrum des neuen China und im 20. Jahrhundert insbesondere auch zum Standort der Filmindustrie. Gedreht als Auftragsfilm für die Weltausstellung 2010 zeigt I Wish I Knew die jüngste Transformation der Stadt und zeichnet zugleich ihr filmisches Gedächtnis auf.

Vinzenz Hediger ist Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und leitet das Graduiertenkolleg „Konfiguration des Films“.

Vortrag in deutscher Sprache
Film: I WISH I KNEW, VR China 2010, 138 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Making Crises Visible - Krise der Demokratie

Frankfurter Bürger-Universität"Demokratie weiter denken" im Wintersemester 2019/2020

10. Februar 2020, 19.30 Uhr

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Arthur-von-Weinberg-Haus, Hörsaal
Robert-Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

 

Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Mulch (Direktor, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt)

Impuls
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung – HSFK)

Input
Felix Kosok (Hochschule für Gestaltung Offenbach)

Podium
Dr. Stefan Kroll (Politikwissenschaftler, Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt),
Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Verena Kuni (Kunstpädagogin, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese (Direktoriumsmitglied, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung / Direktorin, Senckenberg Biodiversität und Klimaforschungszentrum)

Moderation
Susanne Boetsch (Verwaltungsleiterin, HSFK)

Die Demokratie befindet sich in einem sich immer wandelnden Transformationsprozess und in vielen Teilen der Welt in der Krise. Dass die Krise aber auch immer als Chance begriffen und überwunden werden kann, zeigt das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt „Making Crises Visible“ – unter der Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn. Es beschäftigt sich mit vielfältigen und von Menschen gemachten Krisen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst. Die Präsentation ist aus der Kooperation zwischen dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, der Goethe-Universität und dem Senckenberg Naturmuseum entstanden und hat sich zur Aufgabe gemacht, neue Wege des Wissenstransfers zu erproben. In der künstlerischen Visualisierung der Krise ist diese nicht nur ausweglos dargestellt, sondern es wird vor allem deren aktivierende Kraft beleuchtet. Durch neue und andersartige Zugangsweisen zur Krise kann der Dialog in der Gesellschaft angeregt werden und bringt kreatives Potenzial hervor, das als Ausgangspunkt für eine Neuorientierung dient.

Preview der Ausstellung "Making Crises Visible" (Unter Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst) 18.30 Uhr mit vorheriger Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weitere Informationen unter: www.makingcrisesvisible.com

 

Weitere Informationen zur Reihe "Demokratie weiter denken": Hier... 

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität, der Stadt Frankfurt am Main, der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und dem Deutschen Architekturmuseum

Neue alte Paulskirche - Demokratische Debatten in der Stadt

Frankfurter Bürger-Universität"Demokratie weiter denken" im Wintersemester 2019/2020

11. November 2019, 19.30 Uhr

Deutsches Architekturmuseum (DAM)
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Begrüßung
Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt)

Impuls
Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Goethe-Universität)

Podium
Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt),
Dipl. Ing. Peter Cachola Schmal (Direktor, Deutsches Architekturmuseum),
Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Carsten Ruhl (Kunsthistoriker, Goethe-Universität)

Moderation
Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders")

Sie gilt als „Wiege der Demokratie“: In der Frankfurter Paulskirche verabschiedete die Nationalversammlung im Jahr 1949 die erste demokratische Verfassung Deutschlands. Und auch in jüngerer Zeit ist ihr Name mit Aufklärung und Emanzipation verbunden. Hier werden der Theodor W. Adorno-Preis und der Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen. Darauf aufbauend und mit Blick auf die für 2023 anstehende 175-Jahr-Feier der Revolution von 1848 mehren sich die Stimmen, das geschichtsträchtige Areal noch enger mit dem Demokratiegedanken zu verknüpfen. „Warum hat Deutschland nicht den Ehrgeiz, die Paulskirche zu einer modernen Erinnerungsstätte für die Demokratie zu machen?“, fragt auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und plädiert für einen „Ort, der an Revolution, Parlamentarismus und Grundrechte nicht nur museal erinnert, sondern zu einem Erlebnisort wird, der Wissen, Bildung und Debatte verbindet“. Der partizipative Dialog zur Zukunft der Paulskirche als Demokratiezentrum hat vor kurzem begonnen. Kann er auch als Beispiel für Teilhabe und konstruktiven Streit einer zukünftigen Demokratie dienen?

Skript des Impulsvortrags "Die Verortung der Demokratie" von Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) (PDF): Hier...

Weitere Informationen zur Reihe "Demokratie weiter denken": Hier...

Bildergalerie:

  • Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders")
  • Dipl. Ing. Peter Cachola Schmal (Direktor, Deutsches Architekturmuseum)
  • Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Co-Sprecher "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Carsten Ruhl (Kunsthistoriker, Goethe-Universität)
  • Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt), Dipl. Ing. Peter Cachola Schmal (Direktor, Deutsches Architekturmuseum), Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders"), Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität), Prof. Dr. Carsten Ruhl (Kunsthistoriker, Goethe-Universität)
  • Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt)
  • Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität)
  • Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders")

 

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität, der Stadt Frankfurt am Main, der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und dem Deutschen Architekturmuseum

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Am 17. April 2021 erscheint der Sammelband „Normative Ordnungen“ im Suhrkamp Verlag. Herausgegeben von den Clustersprechern Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, bietet das Werk einen weit gefassten interdispziplinären Überblick über die Ergebnisse eines erfolgreichen wissenschaftlichen Projekts. Mehr...

Das Postdoc-Programm des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“: Nachwuchsförderung zwischen 2017 und 2020

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist seit je her ein integraler Bestandteil des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“. Das 2017 neu strukturierte, verbundseigene Postdoc-Programm bietet die besten Bedingungen zu forschen und hochqualifizierte junge Wissenschaftler*innen zu fördern. Zum Erfahrungsbericht: Hier...

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