Friedensgutachten 2019 fordert friedenspolitische Initiative der Bundesregierung

In dem Friedensgutachten 2019, das am 4. Juni in Berlin unter dem Titel „Vorwärts in die Vergangenheit / Frieden braucht Partner“ vorgestellt wurde, fordern die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute die Bundesregierung auf, sich aktiver in die internationale Sicherheitspolitik einzubringen.
Zu den Herausgebern, die das Friedensgutachtens bei der Bundespressekonferenz präsentierten, gehören neben Prof. Dr. Tobias Debiel (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg Essen),  Prof. Dr. Ursula Schröder (Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg) und Prof. Dr. Conrad Schetter (Bonn International Center for Conversion), auch Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Prof. Dr. Christopher Daase von Seiten des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dessen Partnerinstition der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.
Seit 1987 analysiert das Friedensgutachten aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und trifft Empfehlungen für die Politik. Es wird vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, dem BICC (Bonn International Center for Conversion), dem IFSH (Institut für Friedens- und Sicherheitspolitik) und dem INEF (Institut für Entwicklung und Frieden) herausgegeben und von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) gefördert.

Das Friedensgutachten 2019 zum Download: Hier...
Zur Pressemitteilung der HSFK: Hier...


Aktuelles

„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Nächste Termine

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Das Veranstaltungsprogramm des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" wird ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

29. Mai 2020, 18.30 Uhr

Virtual Workshop on the Political Turn(s) in Criminal Law Thinking: Gustavo Beade: The Voice of the Polity in the Criminal Law: A Liberal Republica. More...

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Neueste Medien

Krise und Demokratie

Mirjam Wenzel im Gespräch mit Rainer Forst
Tachles Videocast des Jüdischen Museum Frankfurt

Normative Orders Insights

... mit Nicole Deitelhoff

Neueste Volltexte

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. Mehr...