„Frankfurt European Conference“ untersucht ab 2020 die Zukunft Europas

Ab Sommer des kommenden Jahres veranstalten das Center for Applied European Studies (CAES) der FUAS, die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Mitglieder des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ die „Frankfurt European Conference.“ Zu den Initiatoren gehören Prof. Nicole Deitelhoff, Direktorin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Prof. Rainer Forst, Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Prof. Michel Friedman, geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES).
Bei der international besetzten Konferenz sollen WissenschaftlerInnen, Intellektuelle, PolitikerInnen, KünstlerInnen, EntscheidungsträgerInnen und vor allem BürgerInnen zusammenkommen, um über die zentralen Entwicklungen und aktuellen Herausforderungen Europas zu sprechen.
Nach dem Vorbild der Münchener Sicherheitskonferenz soll so ein Denkraum geschaffen werden, um offen und interdisziplinär über die Zukunft Europas zu diskutieren. Mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung und der Pluralität der einbezogenen Perspektiven möchte die Konferenz zu einer demokratischen Debatten- und Streitkultur über das zukünftige Europa beitragen. Auch verschiedene skeptische und kontroverse Meinungen sollen zu Wort kommen.
Die erste Konferenz soll am 4. und 5. Juni 2020 abgehalten werden unter dem Titel „Europe’s Future: Democracy“. Fortan wird sie jährlich unter wechselnden Themen zur Zukunft der EU und Europas stattfinden. Dabei sollen Fragen wie „Wie demokratisch ist die EU?“ und „Welche Ideen und Projekte könnten helfen, um sie demokratischer zu gestalten?“ diskutiert werden. Vor dem Hintergrund des Demokratiedefizits der EU könnten durch die Konferenzen wichtige Impulse entstehen, um die Union auch langfristig für die Menschen in Europa attraktiver zu machen.

Zum Beitrag ""Frankfurt European Conference" – Denkraum für Europas Zukunft" von hr info: Hier...
Zum Artikel "Streitgespräche um Europas Zukunft" aus der Frankfurter Rundschau: Hier...

 


Aktuelles

„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Nächste Termine

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Präsenzveranstaltungen des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" werden ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

10. September 2020, 12.30 Uhr

Online Book lɔ:ntʃ: Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg: Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven (Suhrkamp 2020). Mehr...

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Neueste Medien

Normative Orders Insights

... mit Nicole Deitelhoff

Normative Orders Insights

... mit Rainer Forst

Neueste Volltexte

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. Mehr...