DFG fördert Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ an der Goethe-Universität

Welche Rolle spielen Religionen für die Organisation von Gesellschaften, für ihre Konflikte und ihren Zusammenhalt? Diese Frage ist nicht nur politisch hochaktuell, sondern auch relevant für die historische Forschung. Eine neue, von der DFG geförderte Kolleg-Forschungsgruppe mit dem Titel  „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ richtet den Blick auf frühere Formen des Christentums. Sprecherinnen der Kolleg-Forschungsgruppe sind Prof. Dr. Birgit Emich, die an der Goethe-Universität die Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit innehat, und Prof. Dr. Dorothea Weltecke, Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität.
Das Projekt ist zunächst auf vier Jahre bewilligt und wird mit ca. 3 Millionen Euro gefördert. Es startet mit seinem Fellow-Programm im Oktober 2020.
Ziel der Kolleg-Forschungsgruppe ist es, die Vielfalt der Christentümer terminologisch wie konzeptionell neu zu fassen und ein Modell zu entwerfen, das die Vorstellungen historischer Dynamik im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit grundlegend erweitert. Methodischer Ausgangspunkt ist der Begriff der „Christentümer“, der den Kirchen, d.h. den Institutionen mit ihren Apparaten und Hierarchien, zur Seite gestellt wird.

Zur Pressemitteilung der Goethe-Universität: Hier...


Aktuelles

Die Gegenwart der Religion und die Zukunft der Philosophie. Internationale Tagung über und mit Jürgen Habermas

Am 20. und 21. November 2020 fand die Tagung „Gegenwart der Religion - Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas“ statt. In acht Vorträgen international renommierter Wissenschaftler*innen aus der Philosophie und Theologie wurde an zwei Tagen das 2019 erschienene Werk "Auch eine Geschichte der Philosophie" mit dem Autor Jürgen Habermas diskutiert. Mehr...

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"


Ab dem 9. März 2021 befasst sich die partizipative Vortragsreihe DenkArt "Solidarität_Aber wie?" mit der Frage, wie Solidarität heute überhaupt noch möglich ist. An insgesamt drei Terminen soll diskutiert werden, was die Gesellschaft gegenwärtig verbindet, wenn Werte strittig werden und soziale Unterschiede sie immer mehr spalten. Mehr...

Nächste Termine

4. März 2021, 16 Uhr

XX. Walter Hallstein-Kolloquium: Kooperativer Grundrechtsschutz in der Europäischen Union. Aktuelle Entwicklungen im Lichte der neuen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des EuGH. Mehr...

9. März 2021, 19.30 Uhr

DenkArt "Solidarität_Aber wie?": Kübra Gümüşay (Autorin und Bloggerin): Solidarität_Wie ist Teilhabe für alle möglich? Mehr...

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Neueste Medien

Pandemic Media. Preliminary Notes Toward an Inventory

Laliv Melamed, PhD, Philipp Dominik Keidl, PhD, Prof. Antonio Somaini and Prof. Vinzenz Hediger
Welcome Address by Prof. Rainer Forst
Book lɔ:ntʃ

Machtverschiebung durch Algorithmen – ein Thema für Datenschutz und Antidiskriminierungsrecht?

Prof. Antje von Ungern-Sternberg (Universität Trier)
Ringvorlesung "Machtverschiebung durch Algorithmen und KI"


Videoarchiv

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Neueste Volltexte

Darrel Moellendorf (2020):

Hope and reasons. Normative Orders Working Paper 02/2020. Mehr...

Annette Imhausen (2021):

Sciences and normative orders: perspectives from the earliest sciences. Normative Orders Working Paper 01/2021. Mehr...