Erzählungen von Gesetz und Gewalt: Theater und Film

Gesprächsrunde B3 Biennale des bewegten Bildes 2013

30. Oktober 2013, 20.30-22 Uhr

MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Domstraße 10
60311 Frankfurt am Main

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Abstract:


Der Zusammenhang und Gegensatz von Gesetz und Gewalt sind seit jeher ein zentraler Gegenstand künstlerischer Erzählungen. Rechtssetzende Gewalt kommt dabei nicht minder zur Gestaltung wie Gewalt bei der Durchsetzung oder Anwendung von Recht und Gesetz oder die (oft gewaltsame) Umwandlung von gesetzlosen Zuständen in rechtsförmige, sei es in vorstaatlichen oder staatlichen Bereichen oder im internationalen Maßstab. An einschlägigen Beispielen soll diskutiert werden, wie die Verzahnung von Recht, Gesetz, und Gewalt in der künstlerischen Behandlung im älteren und neueren Theater und Film dramatisiert wird. Dabei wird es insbesondere um die narrativen Formen gehen, mit denen Theater und Kino gestern wie heute die Dialektik von Gesetz und Gewalt exponieren.

Prof. Dr. Christoph Menke, Professor für Praktische Philosophie, Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Arbeitsschwerpunkte: Politische und Rechtsphilosophie; Ästhetik. Buchveröffentlichungen (Auswahl): Die Souveränität der Kunst (1988); Tragödie im Sittlichen (1996); Spiegelungen der Gleichheit (2000, 2004); Die Gegenwart der Tragödie, Versuch über Urteil und Spiel (2005); Kraft. Ein Grundbegriff ästhetischer Anthropologie (2008); Recht und Gewalt (2011); Die Kraft der Kunst (2013).



Prof. Dr. Martin Seel,
geboren 1954, ist Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Zu seinen Publikationen zählen: Eine Ästhetik der Natur, Frankfurt am Main 1991; Versuch über die Form des Glücks, Frankfurt am Main 1995; Ästhetik des Erscheinens, München 2000; Sich bestimmen lassen. Studien zur theoretischen und praktischen Philosophie, Frankfurt am Main 2002; Theorien, Frankfurt am Main 2009; 111 Tugenden, 111 Laster. Eine philosophische Revue, Frankfurt am Main 2011; Die Künste des Kinos, Frankfurt am Main 2013.



Frederike Popp
, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philiosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen.



Dr. Dirk Setton lehrt Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und arbeitet als Postdoc im Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Er arbeitet zu Kants kritischer Philosophie, zum Verhältnis von Freiheit und Normativität, zu Theorien des Bildes und der Einbildungskraft sowie zu den Begriffen der Irrationalität und des Selbstbewusstseins. Zuletzt ist von ihm erschienen: Unvermögen. Die Potentialität der praktischen Vernunft (Zürich, 2012), und als Mitherausgeber (gemeinsam mit Juliane Rebentisch) Willkür: Freiheit und Gesetz II (Berlin, 2011).


Übersicht Vorträge und Gesprächsrunden des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der B3 Biennale: Hier...

Veranstalter: Hochschule für Gestaltung Offenbach in Kooperation (u. a.) mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

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