Variationen des wilden Körpers. Fotografien von Eduardo Viveiros de Castro

Ausstellung

November 2017 bis März 2018, Eröffnung am 17. November, 19 Uhr

Eduardo Viveiros de Castro (*1951 in Rio de Janeiro) zählt mit seiner Theorie des amerindischen Perspektivismus zu den bedeutendsten Ethnologen der Gegenwart. Zunächst aber war Viveiros de Castro Fotograf. Er schuf in den 1970er Jahren einige der bekanntesten Aufnahmen des Künstlers
Hélio Oiticica und des Dichters Waly Salomão und arbeitete als Standfotograf für Ivan Cardoso, eine Schlüsselfigur des Cinema Marginal. Zeitgleich befasste sich Viveiros de Castro mit den Stämmen der Araweté, Kulina, Yanomami und Yawalapíti im Amazonas-Gebiet. Den gemeinsamen Fluchtpunkt dieser beiden Arbeitsstränge bildet die Frage nach dem Körper. Die Ausstellung „Variationen des wilden Körpers“ fokussiert auf den Körper im urbanen Raum ebenso wie im Amazonas-Gebiet und zeigt zugleich, dass künstlerische Praxis und anthropologische Reflexion im Werk von Viveiros de Castro aufs Engste verzahnt sind.

Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt am Main

Veranstalter:
Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut, dem Weltkulturen Museum, dem Museum Angewandte Kunst und dem Künstlerhaus Mousonturm sowie mit SESC – São Paulo. Mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Dr. Marschner Stiftung, der hessischen Film- und Medienakademie und der Vereinigung der Freunde und Förderer der Goethe-Universität.

Kuratorische Verantwortung: Vinzenz Hediger, Paula Macedo Weiss, Marc Siegel (Gesamtprogramm) mit Verónica Stigger und Eduardo Sterzi (Ausstellung)

 

 


Aktuelles

Die Gegenwart der Religion und die Zukunft der Philosophie. Internationale Tagung über und mit Jürgen Habermas

Am 20. und 21. November 2020 fand die Tagung „Gegenwart der Religion - Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas“ statt. In acht Vorträgen international renommierter Wissenschaftler*innen aus der Philosophie und Theologie wurde an zwei Tagen das 2019 erschienene Werk "Auch eine Geschichte der Philosophie" mit dem Autor Jürgen Habermas diskutiert. Mehr...

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"


Ab dem 9. März 2021 befasst sich die partizipative Vortragsreihe DenkArt "Solidarität_Aber wie?" mit der Frage, wie Solidarität heute überhaupt noch möglich ist. An insgesamt drei Terminen soll diskutiert werden, was die Gesellschaft gegenwärtig verbindet, wenn Werte strittig werden und soziale Unterschiede sie immer mehr spalten. Mehr...

Nächste Termine

4. März 2021, 16 Uhr

XX. Walter Hallstein-Kolloquium: Kooperativer Grundrechtsschutz in der Europäischen Union. Aktuelle Entwicklungen im Lichte der neuen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des EuGH. Mehr...

9. März 2021, 19.30 Uhr

DenkArt "Solidarität_Aber wie?": Kübra Gümüşay (Autorin und Bloggerin): Solidarität_Wie ist Teilhabe für alle möglich? Mehr...

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Pandemic Media. Preliminary Notes Toward an Inventory

Laliv Melamed, PhD, Philipp Dominik Keidl, PhD, Prof. Antonio Somaini and Prof. Vinzenz Hediger
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Machtverschiebung durch Algorithmen – ein Thema für Datenschutz und Antidiskriminierungsrecht?

Prof. Antje von Ungern-Sternberg (Universität Trier)
Ringvorlesung "Machtverschiebung durch Algorithmen und KI"


Videoarchiv

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