Veranstaltungen

Aesthetic and Moral Feelings in Modern Philosophy

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality, Critique"

February 7, 2020

Research Center “Normative Orders”, Room EG 02
Goethe University Frankfurt
February 7, 2020

Co-organizers: Javier Burdman (Normative Orders, Goethe University Frankfurt) and Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)

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Programme:

9:30
Introductory Remarks

9:45-11:00
Serena Feloj (University of Pavia)
“Kant on Disgust. A Moral-aesthetic Feeling”

11:15-12:30
Thomas Hilgers (Universität Potsdam)
"The Moral Dimension of Aesthetic Disinterestedness"

Break

14:00-15:15
Javier Burdman (Goethe University Frankfurt)
"Enthusiasm: Moral Ideas, Political Action, and Affect in Kant's Remarks on the French Revolution"

15:30-16:45
Bart Vandenabeele (Ghent University)
“The Existential Value of Aesthetic Contemplation”

17:00-18:15
Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)
“Kant on the Ethics of Humor”

 

Presented by:
Research Center "Normative Orders" of Goethe University Frankfurt

Making Crises Visible

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt »Making Crises Visible« setzt es sich zur Aufgabe, im Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst einen neuen Weg des Wissenstransfers zu erproben. Die Forschungsprojekte von Wissenschaftler*innen des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt«, der Goethe-Universität Frankfurt und des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität treffen auf ihre künstlerische Verarbeitung durch die Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie weiterer kooperierender Hochschulen. Die künstlerischen Visualisierungen eröffnen so einen neuen Blick auf die Krisenforschung. Als Interventionen im Senckenberg Naturmuseum werden Krisen nicht nur als lähmend und ausweglos erfahren, sondern die ebenfalls aktivierende Kraft einer Krisendiagnose als Umschlagsmoment in einem kreativen Transformationsprozess wird thematisiert.
Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm bestehend aus unterschiedlichsten Veranstaltungsformaten begleitet und steht unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Angela Dorn (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst).

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://makingcrisesvisible.com/
Ausstellungsdauer: 12. Februar – 2. Juni 2020
Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main

Programm (pdf): Hier...

Rahmenprogramm im Februar 2020:

10. Februar 2020, 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion mit Preview
»Making Crises Visible – Krise der Demokratie«

Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Mulch, Direktor, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
Impuls: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität/Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Input: Felix Kosok, Kurator der Ausstellung, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Podiumsgäste: Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Direktorin, Senckenberg Biodiversität & Klima-Forschungszentrum, Prof. Dr. Rainer Forst, Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Dr. Stefan Kroll, Politikwissenschaftler, Leibniz-Forschungsverbund »Krisen einer globalisierten Welt«, Prof. Dr. Verena Kuni, Professorin für Visuelle Kultur, Goethe-Universität
Moderation: Susanne Boetsch, Verwaltungsleiterin, HSFK

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Im Zuge der Frankfurter Bürger-Universität der Goethe-Universität »Demokratie weiter denken«. Weitere Informationen: www.bürger-uni.de
Vor der Veranstaltung wird um 18.30 Uhr eine Preview der Ausstellung angeboten. Anmeldung zur Preview: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: Hier...

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11. Februar 2020, 18.00 Uhr
Vernissage der Ausstellung »Making Crises Visible«

Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main

Um Anmeldung bis zum 27.01.2020 wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: Hier...

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12. Februar 2020, 19.00 Uhr
Vortrag
Krise der Demokratie
Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie

Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum, Hörsaal
Georg-Voigt-Straße 14-16
60325 Frankfurt am Main

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18. Februar 2020, 19.00 Uhr
Vortrag
Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?
Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

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19. Februar 2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Workshop
Visuelle Krisenkommunikation und (Un)Sichtbarkeitspolitiken
Workshop des Lehr-Forschungsprojekts KRISENSTAB Visuelle Kultur, Institut für Kunstpädagogik der Goethe-Universität
Impuls-Gast: Dr. Peer Illner, Kulturwissenschaftler, Postdoktorand des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität

Dante 9, Ausstellungsraum des Universitätsarchivs Frankfurt
Dantestraße 9
60325 Frankfurt am Main

Die Plätze sind begrenzt; um Anmeldung bis 15.02.2020 wird gebeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Das Projekt KRISENSTAB ist durch den Förderfonds Lehre der Goethe-Universität gefördert.

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19. Februar 2020, 19.00 Uhr
Ausstellung
Making Crises Political
Laufzeit: 20. Februar bis 01. März 2020

Offenes Haus der Kulturen
Mertonstraße 26
60325 Frankfurt am Main

In Kooperation mit Medico International sowie mit freundlicher Unterstützung des Offenen Hauses der Kulturen.
Weitere Informationen: www.medico.de / www.offenes-haus-der-kulturen.de

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26. Februar 2020, 18.00 Uhr / 19.00 – 19.45 Uhr
Kuratorenführung: »Making Crises Visible« / Performance: Frankfurter Hauptschule: MOTOR
18.00 Uhr: Kuratorenführung mit Felix Kosok, Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main
19.00 Uhr: Performance: Frankfurter Hauptschule: MOTOR
1930 wird Bertolt Brechts Drama »Die Maßnahme« uraufgeführt, 46 Jahre später folgt die Premiere von Heiner Müllers Replik »Mauser«. In einem ähnlichen zeitlichen Abstand reagiert die Frankfurter Hauptschule auf die beiden Lehrstücke: Maßnahme – Mauser – Motor. Mit dem von Brecht und Müller entwickelten Instrumentarium geht das Kollektiv in ihrer Performance der Frage nach, wo wir eigentlich geradestehen: Moderne, Postmoderne, Beschleunigung,  Wissensgesellschaft, Fake News, Gegenwartskunst, Dschungelcamp, Klimakatastrophe, Ende?

Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main

Eintritt mit »Senckenberg Guten Abend Ticket« ab 17.00 Uhr für 6 €; Karten für die Performance der Frankfurter Hauptschule für 10 €
Anmeldung für Führung und/oder Performance bis 19.02.2020: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere Informationen zum Programm ab März 2020 folgen in Kürze.
Alle Veranstaltungen, soweit nicht anders angegeben, sind öffentlich und der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Der Zorn der Moralisten und die Theorie des Ressentiments. Gegenwartsdiagnose mit/gegen Nietzsche

Vortrag

Montag, 20. Januar 2020, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Universität Konstanz)

Gebäude "Normative Ordnungen“
Raum EG.01
Max Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt

Um Anmeldung per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten

Ist der Begriff des Ressentiments geeignet, um kulturelle Spaltungstendenzen in heutigen Gesellschaften zu beschreiben? Als Fremdbeschreibungskategorie, der eine asymmetrische Relation zwischen Beobachtern und Beobachteten herstellt, enthält der Begriff in sozialpsychologischer Verkleidung normative Implikationen. Insofern Ressentiments die Kohäsion der sie kultivierenden Gruppen befördern, steht damit überdies die Frage nach dem Verhältnis zwischen ‚gutem‘ und ‚schlechtem‘ gesellschaftlichem Zusammenhalt im Raum. – Der Vortrag untersucht Reichweite und Grenzen des Ressentiment-Begriffs in einem Durchgang durch einige seiner philosophisch-anthropologischen Konzeptualisierungen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage nach der spirituellen Dimension sozialmoralischer Protestbewegungen.

Albrecht Koschorke ist Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt frühe Neuzeit bis Mitte 18. Jahrhundert. 2003 erhielt er für seine als außergewöhnlich innovativ gelobte Forschung, in der er eine Vielzahl theoretischer und methodischer Ansätze einsetzt, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 2013 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und 2014 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Academia Europaea gewählt. Für sein Buch „Hegel und wir“ (Suhrkamp 2015), das aus den Adorno-Vorlesungen in Frankfurt hervorgegangen ist, erhielt er 2016 den Philosophischen Buchpreis.

Albrecht Koschorke ist als Ko-Sprecher des Teilinstituts Konstanz zusammen mit der Goethe-Universität Frankfurt und weiteren neun Standorten an der Gründung des bundesweiten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt beteiligt.

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Gründung

Ausstellungseröffnung: Making Crises Visible

Dienstag, 11. Februar 2020, 18 Uhr

Krisen sind Phänomene gesellschaftlicher Wahrnehmung. Auch Kunst und Gestaltung sind Medien der Wahrnehmung und der Sichtbarmachung von Krisen und Krisenforschung. Wir laden Sie im Namen aller beteiligten Institutionen ganz herzlich ein, mit uns die Eröffnung der Ausstellung »Making Crises Visible« zu feiern und an einem Wissenschaft-Kunst-Experiment teilzunehmen.
Die Exponate der Ausstellung entstanden im Dialog zwischen Wissenschaftler_innen des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt« und der Goethe-Universität Frankfurt auf der einen und jungen Gestalter_innen und Künstler_innen der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie weiterer kooperierender Hochschulen auf der anderen Seite. Zu sehen sein werden Kunst- und Wissensobjekte, die Projekte aus der Krisenforschung visualisieren.
In gemeinsamer Auseinandersetzung mit den Krisen unserer Zeit, deren wissenschaftlicher Bearbeitung wie auch politischer Relevanz, wurden Reibungsflächen und Berührungspunkte zwischen den Disziplinen erkundet und Horizontlinien verschoben. Die Erschließung neuen Terrains hat damit gerade erst begonnen.
Der Abend wird mitgestaltet von einer Tanz-Performance der Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften der Justus-Liebig Universität Gießen.

Einladung (pdf): Hier...
Weitere Informationen zum Rahmenprogramm der Ausstellung: Hier...

Ausstellungseröffnung:

Dienstag, 11. Februar 2020

Senckenberg Naturmuseum, Festsaal im Jügelhaus
Mertonstraße 17, 60325 Frankfurt am Main

18:00 Uhr Beginn der Veranstaltung
18:30 Uhr Grußwort Schirmherrin Ministerin Angela Dorn
18:40 Uhr Grußwort Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
18:50 Uhr Tanz-Performance
19:10 Uhr Grußwort Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese
19:20 Uhr Felix Kosok – Einführung in die Ausstellung
19.30 Uhr Führung durch die Ausstellung

Bitte melden Sie sich bis zum 27.01.2020 unter folgender E-Mail-Adresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weitere Informationen unter: https://makingcrisesvisible.com/

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Rechtsstaatlichkeit in der EU - Ein Grundwert in der Krise?

Crisis Talk

Mittwoch, 5. Februar 2020, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Einladung (pdf): Hier...

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister
Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a globalised world”

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Armin von Bogdandy
Director at the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg and Professor for Public Law at the University in Frankfurt, "Normative Orders"

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Tanja Fajon
Member of the European Parliament

Prof. Dr. Armin von Bogdandy
Director at the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg and Professor for Public Law at the University in Frankfurt, "Normative Orders"

Moderator | Moderation
Rebecca C. Schmidt
Executive Manager, Research Center „Normative Orders“ Goethe University

 

Rechtsstaatlichkeit in der EU - Ein Grundwert in der Krise?
Aus den bitteren Erfahrungen mit Krieg und Gewaltherrschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden, gehört heute das klare Bekenntnis der EU zur Rechtsstaatlichkeit als Grundprinzip für alle Mitglieder und welche, die es werden wollen, zum unveräußerlichen Markenkern der Union. Dies hat auch in den auswärtigen Beziehungen der EU in Form von Rechtsstaats-Dialogen große Bedeutung. Dabei beschränkt sich Rechtsstaatlichkeit nicht auf die bloße Einhaltung von Verfahrensregeln. Sie umfasst vielmehr zentrale inhaltliche Werte, von dem Bekenntnis zur Menschenwürde bis zu zahlreichen Einzelgrundrechten, deren Beachtung von den Verträgen eingefordert wird und gerichtlich überprüft werden kann. Trotz dieses zentralen Stellenwerts verdeutlichen gerade die Initiativen zum Schutz und zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit in der jüngeren Vergangenheit, dass ihr Grundgedanke teilweise in eine Krise innerhalb der Union geraten ist. Diese Krise ist vielfältigen Herausforderungen geschuldet – vom Populismus über die Verbrechensbekämpfung bis hin zur Digitalisierung und Extremismusprävention – und weder auf ein bestimmtes Themenfeld noch auf eine bestimmte Region begrenzt. Zugleich zeigt die Forschung, dass es bei der Rechtsstaatlichkeit kein „Alles oder Nichts“ gibt, sondern dass es auch eines Verständnisses für Abstufungen und Variationen bedarf. Vor diesem Hintergrund bleibt zu diskutieren, wie die EU auf Verletzungen dieses Prinzips reagieren kann und soll: mit gerichtlichen Verfahren, budgetären Konsequenzen oder doch primär politischem Dialog.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

 

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

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Neuer europäischer Forschungsverbund untersucht ab 2020 Wahlen in Zeiten der Krise demokratischer Ordnungen

Im Rahmen des neuen, von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsverbunds „Reconstructing Democracy in Times of Crisis“ analysiert Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität, zukünftig die Legitimität von und die Legitimation durch Wahlen in Zeiten der Krise der Demokratie. Mehr...

Denken im Widerspruch

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" zum Gedenken an Theodor W. Adorno aus Anlass seines 50. Todestags. Mehr...

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019. Skript und Aufzeichnung verfügbar

Die Meldung zum Vortrag finden Sie: Hier...
Weitere Informationen (Videoaufzeichnung, Skript und Medienecho) finden Sie: Hier...

"The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" - Konferenz zu Ehren von Jürgen Habermas

Am 20. und 21. Juni fand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" die Konferenz "The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" statt.
Die Meldung zur Konferenz finden Sie hier...
Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier...

Nächste Termine

20. Januar 2020, 18.15 Uhr

Vortrag: Prof. Dr. Albrecht Koschorke: Der Zorn der Moralisten und die Theorie des Ressentiments. Gegenwartsdiagnose mit/gegen Nietzsche. Mehr...

23. Januar 2020, 18.15 Uhr

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation": Cecilia Mello (São Paulo): Autorschaft und Hypermedialität in PLATFORM. Mehr...

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