im Rahmen von "Trevor Paglen: The Octopus" - Werkschau vom 20. Juni bis 30. August 2015

20. Juni 2015, 20 Uhr

Mit Trevor Paglen (Künstler), Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dr. Valentin Rauer (Soziologe und Postdoktorand des Exzellenzclusters), Franziska Nori (Direktorin Frankfurter Kunstverein), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters)

Die vermeintliche Notwendigkeit moderner Überwachungssysteme, wie sie der Künstler Trevor Paglen in seinen Fotografien zeigt, wird mit der Verteidigung westlicher Werte begründet. Ein Grundpfeiler der Demokratie ist jedoch die Privatsphäre. Warum die schon heute schier grenzenlose Überwachung das Potenzial hat, den Rechtsstaat abzuschaffen, obwohl sie ihn doch schützen soll, ist Thema der Podiumsdiskussion unter Federführung des Exzellenzclusters.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

Prof. Dr. Klaus Günther ist Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Rechtsphilosophie, Diskurstheorie des Rechts und Theorie der juristischen Argumentation, Recht und Literatur sowie Grundlagenprobleme des Strafrechts. Ausgewählte Publikationen: „Der Sinn für Angemessenheit“ (Suhrkamp) sowie „Schuld und kommunikative Freiheit“ (Vittorio Klostermann).

Dr. Valentin Rauer ist Soziologe und Postdoktorand des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Sicherheitskulturforschung, Digitalisierung, Migration und Globalisierung sowie Materialität und Erinnerungskultur in Postkonfliktgesellschaften. Zum Thema "Sicherheit" erschien u.a.: Interobjektivität: Sicherheitskultur aus Sicht der Akteur-Netzwerk-Theorie. In: Daase, Christopher, et al. (Hrsg.): Sicherheitskultur. Gesellschaftliche und politische Praktiken der Gefahrenabwehr,  S. 69-81 (Campus).

Rebecca Caroline Schmidt hat an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Rechtswissenschaft studiert und ist seit Beginn der zweiten Förderperiode am 1. November 2012 Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen". Zuvor war sie bereits an unterschiedlichen universitären Forschungsprojekten sowohl wissenschaftlich als auch als Koordinatorin tätig.

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main

Ohne Anmeldung, Eintritt frei

 

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Bildergalerie:

  • Franziska Nori (Direktorin des Frankfurter Kunstvereins)
  • Trevor Paglen (Künstler)
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Dr. Valentin Rauer (Postdoc des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen", Soziologe mit dem Schwerpunk Sicherheitskultur und politische Verantwortung im Rahmen digitaler Überwachungstechnologien)
  • Trevor Paglen (Künstler)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Franziska Nori (Direktorin des Frankfurter Kunstvereins)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Franziska Nori (Direktorin des Frankfurter Kunstvereins)
  • Trevor Paglen (Künstler)
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Trevor Paglen: The Octopus“ findet im Rahmen der RAY 2015 Fotografieprojekte Frankfurt Rhein/Main statt und ist zudem eine Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

 


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