7. Jahrestagung der Society for Women in Philosophy e.V.

29. November 2019

Goethe Universität Frankfurt am Main
Hörsaalzentrum, Raum HZ 14
Theodor W. Adorno-Platz
60323 Frankfurt am Main

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Programm (pdf): Hier...

Wer wird sichtbar, wer bleibt unsichtbar? Welche Fragen sind formulierbar und werden gehört? Wann ist Sichtbarkeit mit Macht verbunden - und wann hingegen mit Verwundbarkeit? Mehr Sichtbarkeit kann einerseits bedeuten, erkannt und anerkannt zu werden, andererseits aber auch, exponiert zu sein und keine Schutzräume zu haben.
Diese Fragen machen die philosophische wie politische Relevanz einer Reflexion über Un|Sichtbarkeit aus und sollen bei der 7. Jahrestagung von SWIP Germany aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Damit steht etwa das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit, die Bedeutung politischer Repräsentation und die epistemische Dimension von Ungerechtigkeit zur Diskussion. Nicht zuletzt wird so auch die Disziplin der Philosophie selbst adressiert: Wer zählt als Philosoph*in und welche Themen gelten als unphilosophisch? Durch welche Ausschlüsse strukturiert sich der philosophische Kanon? Und warum wird es gerade Frauen* in der Philosophie erschwert, sichtbar zu sein?
Im Rahmen von Vorträgen und Workshops wollen wir Un|Sichtbarkeit gemeinsam diskutieren und nach Möglichkeiten und Strategien zur Schaffung neuer Sichtbarkeitsverhältnisse suchen.

SWIP Germany e.V.
SWIP Germany e.V. ist ein Verein zur Förderung von Frauen* in der Philosophie. SWIP (Society for Women* in Philosophy) dient der Vernetzung, Sichtbarmachung und Unterstützung von Philosophinnen* im deutschsprachigen Raum (insbesondere in Deutschland) und setzt sich für die Gleichstellung von Frauen* auf allen akademischen Statusebenen ein. Wir organisieren Workshops und Tagungen, stellen Informationen über Frauen* in der Philosophie bereit, erhöhen die Sichtbarkeit von Frauen* und ihren philosophischen Werken in der Philosophie, setzen uns für die Förderung eines guten Institutsklimas ein, sind als Botschafterinnen an mehreren Universitäten aktiv und arbeiten für diese Anliegen mit anderen Organisationen im In- und Ausland zusammen.

Alle Interessierten sind willkommen!
Die Teilnahme ist kostenlos.

Organisation: Rime Abd Al Majeed, Tomke Behrmann, Altaira Caldarella, Leonie Hunter, Marisa Kruchen, Lucyna Kühnemann, Marina Martinez Mateo, Antonia Sahm, Paula Segler, Rosa Sierra, Pia Springsklee

 

Programm

Freitag, 29. November 2019

13.30-14.00 Uhr
Eröffnung

14.00-15.30 Uhr
Podiumsdiskussion
„Unsichtbarkeit, Macht, Öffentlichkeit“


Prof. Dr. Juliane Rebentisch (HfG Offenbach)
Prof. Dr. Friederike Kuster (Uni Wuppertal)
Sophia Ermert (HU Berlin)
Moderation: Prof. Dr. Francesca Raimondi (GU Frankfurt)

15.30-16.00 Uhr
Kaffeepause

16.00-18.00 Uhr
Workshop

18:00-18.30 Uhr
Pause

18.30-20:00 Uhr
Gespräch „Epistemische Ungerechtigkeit (in) der Philosophie

Prof. Dr. Franziska Dübgen (Uni Münster)
Dr. Anke Graneß (Uni Hildesheim)
Moderation: Dr. Kristina Lepold (GU Frankfurt)

20.00 Uhr
Empfang

 

Veranstalter:
SWIP Germany e.V. zusammen mit dem Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weiteren Partnern


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Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

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Mit Rainer Schmalz-Bruns ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Politikwissenschaftler unseres Landes von uns gegangen. Wir verlieren mit ihm einen der originellsten Denker in Bezug auf die Dynamiken demokratischer Ordnungen, auf dessen Expertise und Rat wir stets zurückgreifen konnten, und wir verlieren einen wundervollen Menschen – und lieben Freund – der uns sehr fehlen wird. Mehr...

Nächste Termine

Bis zum 20. April 2020

In der Goethe-Universität finden bis zum 20. April 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Das Veranstaltungsprogramm des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" wird ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

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