Veranstaltungen

Politik in der Zeit der Legitimitätskrise: warum Carl Schmitt heute lesen, und wie?

Workshop

6. Juni 2019, 15 Uhr - 19 Uhr

Jean-François Kervégan (Université Paris, Panthéon-Sorbonne)

Responses:
Anna-Bettina Kaiser (HU Berlin)
Klaus Günther (Goethe-Universität Frankfurt, Normative Orders)
Jens Hacke (Universität Greifswald)

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum EG.01

Anmeldung erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm

15.00 – 16.00 Uhr
Kaffeepause

16.00 – 17.30 Uhr  
Vortrag: Jean-François Kervégan

17.30 – 18.00 Uhr  
Kaffeepause

18.00 – 19.30 Uhr   
Responses:
Anna-Bettina Kaiser (Berlin),
Klaus Günther (Goethe-Universität Frankfurt, Normative Orders),
Jens Hacke (Greifswald)

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Säkularer Islam und Islamismuskritik

Konferenz

Freitag, 14. Juni 2019

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, EG 01 und EG 02
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Teilnahme kostenfrei

Anmeldung erforderlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

11:00 Uhr 
Begrüßung
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“       
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Michael Meister, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Rebecca C. Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen“  

11:45 Uhr
Islam und Islampolitik in Deutschland
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am EXNO, Universität Frankfurt                   

12:30 Uhr
Die theologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen an die Rede von einem barmherzigen Islam
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Leiter ZIT, Universität Münster         

13:15 Uhr                     
 - Mittagspause -

14:15 Uhr  
Die unbedingte Kritik am Islamismus 
Hamed Abdel-Samed, Politikwissenschaftler und Publizist, Initiative Säkularer Islam         

15:00 Uhr   
Eine weibliche islamische Theologie
Rabeya Müller, Imamin, Beiratsmitglied Liberal-Islamischer Bund             

15:45 Uhr                      
 - Kaffeepause -

17:00 Uhr   
Podiumsdiskussion: Herausforderungen der deutschen Islampolitik
Christoph de Vries, MdB (CDU)        
Sevim Dağdelen, MdB (DIE LINKE)         
Volker Beck, MdB (1994-2017), (Bündnis 90/Die Grünen)
Dr. Stefan Ruppert, MdB (FDP)        

18:30 Uhr                    
Verabschiedung

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Anja Karliczek, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Zeit des Kapitals

Nachwuchskonferenz

10. und 11. Mai 2019

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend

Die Vorträge und Keynotes finden im Festsaal, die Lektüreseminare in den Räumen K 2 und K 4 des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim statt.

Dem Zeitbegriff scheint keineswegs eine herausragende Bedeutung in Marx’ Kritik der politischen Ökonomie zuzukommen. So entwickelt Marx im Kapital keinen allgemeinen Begriff der Zeit, sondern die spezifische Zeitlichkeit, in der das Kapital in den verschiedenen Sphären prozessiert, erweist sich vielmehr nur als Moment in der konkreten Analyse der jeweiligen Produktionsprozesse und Zirkulationsakte in ihrem Zusammenhang. Wie lässt sich vor diesem Hintergrund die spezifische Zeitlichkeit des modernen Kapitalismus genauer verstehen? Wird sie von Zeitdiagnosen der Kritischen Theorie richtig bestimmt, wenn Georg Lukács und Walter Benjamin die Zeit des Kapitalismus als eine gleichförmig-homogene, abstrakte und leere Zeit rekonstruieren? Und wie verhalten sich diese Bestimmungen zu dem marxistischen Gedanken, wonach kulturelle und politische Phänomene mit der ökonomischen Grundstruktur vereinbar sein müssen, um nicht zu verschwinden? Das Verständnis davon, was wir ›Zeit‹ nennen, hat sich über die Jahrhunderte ebenso gewandelt wie ihre gesellschaftliche Funktion und die Weise, in der wir sie erfahren. Inwieweit kann die Marxsche Ökonomiekritik dazu beitragen, die Zeit im Kapitalismus genauer zu verstehen?

Programm (pdf): Hier...

Weitere Informationen: Hier...

Programm

Freitag, 10. Mai 2019

10:30–12:30
Seminarphase I
(Kapital-Lektüre in kleinen Gruppen)

Mittagessen

13:30–15:00
Panel I: Paula Rauhala
Labor theory of value and the problem of the measurement of labor time

Nadja Rakowitz & NN von der Marx Brigade
›Zeit‹ in der frühen Schrift von Marx über Epikur und Demokrit

Kaffeepause

15:30–17:00
Panel II: Jan Völker
Geschichte der Scheinzeit

17:30
Keynote I: A. Kiarina Kordela
Marx’s Times: a Materialist Theory of Temporality
Response: Paula Rauhala

im Anschluss: Empfang (Festsaal)

20:30
Auftritt des Akademischen Arbeiterliederchors (Festsaal)

Samstag, 11. Mai 2019

10:30–12:30
Seminarphase II

Mittagessen

13:30–15:00
Panel III: Frank Engster
Geld, Maß und Zeit

Kaffeepause

15:30–17:00
Panel IV: Nadja Rakowitz
Kreislauf, Bewegung und Verknöcherung. Bedeutung der Zeit im Bd. 2 der Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx

17:30
Keynote II: Michael Heinrich
Zeitlichkeit und kapitalistische Vergesellschaftung

Abendessen

im Anschluss: Barabend (Café KoZ)

Veranstalter:
Forum Kritischer Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

The Crisis of Non-Proliferation – How to Build a New Nuclear Order?

Crisis Talk

Mittwoch, 15. Mai 2019, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Begrüßung
Prof. Dr. Alexander Lorz
Hessischer Kultusminister

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds „Krisen einer globalisierten Welt“ und Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Impuls
Prof. Dr. Christopher Daase
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Christopher Daase
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Elizabeth Konstantinova
Europäischer Auswärtiger Dienst

Dr. Tytti Erästö
Stockholm International Peace Research Institute

Moderation
Astrid Corall
NDR/WDR Brüssel

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (pdf): Hier...

Die Krise der Nichtverbreitung – Zur Erneuerung der nuklearen Ordnung
Die nukleare Weltordnung befindet sich in einer Krise. Abrüstungsverträge werden verletzt oder beendet. Es ist darüber hinaus umstritten, wie das Ziel einer Welt ohne oder mit weniger Atomwaffen erreicht werden könnte. Welche sind die konkreten Schritte zur Überwachung, Überprüfung oder Verbannung nuklearer Waffen? Wie kann die bestehende Atomordnung erneuert werden, um das Ziel eines „Global Zero“ zu erreichen? Welche Kooperationsformen eignen sich, um die Interessen der Staatengruppen zu diskutieren, die über Atomwaffen verfügen, und derjenigen, die atomwaffenfrei sind? Vor diesem Hintergrund bietet der 11. Crisis Talk einen Rahmen, um den Status internationaler Verträge und Initiativen zu diskutieren. Von besonderem Interesse sind die Positionen europäischer Akteure und die Frage, wie ein gemeinsamer europäischer Standpunkt knapp 50 Jahre nach dem Inkrafttreten des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen aussehen könnte.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

 

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Panel: What doesn't kill it makes it stronger? The resilience of the Inter-American human rights system in an age of backlash

Panel at the ICON•S Annual Conference on “Public Law in Times of Change?”

2. Juli 2019

Pontificia Universidad Católica de Chile
Santiago de Chile

Angesichts des Konferenzthemas „Public Law in Times of Change?" untersucht das Panel die Widerstandsfähigkeit des interamerikanischen Menschenrechtssystems im Angesicht des aktuellen Backlash gegen Menschenrechte. Durch die Kombination von wissenschaftlichen und praktischen Perspektiven auf die aktuellen Herausforderungen diskutieren die Podiumsteilnehmerinnen die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Konfliktbewältigungstechniken im interamerikanischen Menschenrechtssystem.

Chair: Alexandra Huneeus (University of Wisconsin Law School)
2nd Chair: Silvia Steininger (Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
3rd Chair: Ximena Soley (Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Harder, better, faster, stronger: Conceptualizing the institutional resilience of international courts
Silvia Steininger
(Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Defusing tensions in the inter-American system: beyond formal institutional structures
Ximena Soley (Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Fighting back the backlash through dialogue and cross-fertilization – The inter-American human rights system and its facilitators
Marie-Christine Fuchs (Konrad Adenauer Stiftung)

Against closed-room diplomacy: Selecting judges and commissioners in the inter-American human rights system
Judith Schönsteiner (Centro de Derechos Humanos UDP)

Weitere Informationen (Anmeldung und Programm): Hier...

Veranstalter:
ICON•S International Society of Public Law und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

The End of International Public Authority? Contestation, Crisis, and Resilience of International Institutions

Workshop

28.-29. November 2019

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
Im Neuenheimer Feld 535
69120 Heidelberg

Der Workshop versammelt international ausgewiesene Experten um die übergeordneten theoretischen Konzepte sowie verschiedene Fallstudien zu Entwicklungen in bestimmten internationalen Regimen zu diskutieren. In Hinblick auf ein pluralistisches Verständnis des Völkerrechts und der internationalen Beziehungen beinhaltet der Workshop auch Analysen der Rolle internationaler Institutionen in der nationalen, außenpolitischen Perspektive ausgewählter Länder. Der Workshop dient des Weiteren der Vorbereitung eines gemeinsamen Buchprojekts zum Projektthema.

Organisation: Armin von Bogdandy, Matthias Goldmann und Silvia Steininger

Weitere Informationen folgen

Veranstalter:
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Interpreting the Anthropocene: Hope and Anxiety at the End of Nature

Workshop

27-28 June 2019

The Anthropocene is the era of pervasive human impact on the planet. Atmospheric carbon dioxide and methane concentrations that exceed Holocene peak levels, techno-fossils frozen in Greenland ice sheets, and massive species extinction are all indications of planetary boundaries that have come under stress due to human industrial, commercial, and agricultural activity. Humanity’s relationship to its environment is changing. Lagging behind that change is serious reflection on how best to understand and direct it.

Goethe University Frankfurt
"Normative Ordnungen", 5.01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Organized by Prof. Dr. Darrel Moellendorf (Chair for International Political Theory and Philosophy at Goethe University, Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders")

Registration with Ellen Nieß at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Further information will follow

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Frankfurter Philosophinnen*-Kolloquium 2019

Sommersemester 2019

Noch immer sind Frauen* in der Philosophie unterrepräsentiert. Unter Studierenden und Promovierenden liegt der Anteil der Frauen* in Frankfurt bei knapp unter 40%. Im Verlauf der weiteren Karrierestufen sinkt er rapide – drastischer noch als in anderen Disziplinen. Angesichts dieser, nicht nur in Frankfurt vorherrschenden, erschreckenden Geschlechterverteilung, wollen wir uns als Frankfurter Philosophinnen* über Arbeitsgebiete und Statusgruppen hinweg gegenseitig bei  unserer Arbeit unterstützen, uns vernetzen und austauschen.
Im offenen, themenübergreifenden Kolloquium für die Diskussion philosophischer Arbeiten von Frauen* werden sowohl Abschlussarbeiten als auch Dissertationen, Habilitationsprojekte oder Aufsätze besprochen. Wir knüpfen an die Arbeit von SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) an, die für die gesamte deutschsprachige Philosophie die Förderung und Vernetzung von Frauen vorantreibt und werden dabei vom Cluster Normative Orders unterstützt.

Das Philosoph*innen-Kolloquium findet alle drei Wochen montags von 18:00 bis 20:30 Uhr statt. Anschließend laden wir alle Teilnehmenden ein, gemeinsam etwas Trinken zu gehen. Alle näheren Informationen (Kolloquiumsplan, Texte, Raum etc.) werden über den Kolloquiumsverteiler bekannt gegeben. Wir möchten alle Interessierten auffordern, sich über die folgende Adresse in den Verteiler einzutragen:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei Rückfragen könnt Ihr uns gerne jederzeit anschreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir möchten Frauen* aller Arbeitsbereiche ganz herzlich einladen, am Kolloquium teilzunehmen, ihre Arbeiten vorzustellen und mit uns zu diskutieren!

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum EG.02
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

Programm:

15. April 2019, 18.15 Uhr
Dr. Marina Martinez Mateo (GU Frankfurt, Normative Orders):
Die Ökonomie und die Natur der Gesellschaft

6. Mai 2019, 18.15 Uhr 
Angelika Zahn (GU Frankfurt):
Subjektivität und Vernunft. Eine soziologische Theorie des kommunikativen Handelns

20. Mai 2019, 18.15 Uhr 
Lea Watzinger (Universität Passau - Philosophische Fakultät):
N.N.

3. Juni 2019, 18.15 Uhr 
Cécile Huber (Juristische Fakultät - LMU München):
N.N.

8. Juli 2019, 18.15 Uhr 
Dr. des. Esther Neuhann (GU Frankfurt)
Leib und Gesellschaft: Recht, Politik, Geschlecht

 

Veranstalter:
SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Das Humboldt Forum und die Ethnologie

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion

Mittwoch, 22. Mai 2019, 19 Uhr

Mit Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kohl (Professor emeritus für Kultur- und Völkerkunde an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Johann Michael Möller (Hörfunkdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks a.D.) und Prof. Gereon Sievernich (Kurator des Hauptstadtkulturfonds, ehemaliger Direktor des Martin-Gropius-Baus (MGB))

Moderation: Dr. Eva Charlotte Raabe (Kommissarische Leitung und Kustodin Ozeanien, Weltkulturen Museum)

Weltkulturen Museum
Labor
Schaumainkai 37
60594 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Das Auffälligste am Streit um das Humboldt Forum ist der Streit selbst. Er will nicht enden. Es ist wohl Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet jene völkerkundlichen Sammlungen, die am weitesten von der ungeliebten preußischdeutschen Vergangenheit wegführen sollten, den Konflikt am Ende doch wieder nach Hause brachten. Denn jetzt wird über die koloniale Verantwortung gestritten und die Frage der Restitution der Objekte.
In all diesen Debatten haben sich die Historiker zu Wort gemeldet, die Kunstwissenschaftler, die Museumsfachleute, die Politiker und nicht zuletzt die Kritiker der nachkolonialen Verhältnisse schlechthin. Nur von denen, die sich von Berufs wegen am besten mit den in Rede stehenden Sammlungen auskennen, von den Ethnologen, war erstaunlich wenig zu hören. Das ändert sich mit diesem Buch.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Weltkulturen Museum in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem kula Verlag

30 Jahre nach dem Mauerfall – mehr Aufbruch wagen!

47. Römerberggespräche

Samstag, 2. November 2019, 10 bis 18 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

1989 endete nicht nur eine Epoche der deutschen Geschichte. Auch der Ost-West Gegensatz schien in der Folge glücklich überwunden, offene europäische Grenzen und Demokratisierung ehemaliger Diktaturen verhießen eine bessere Zukunft.
Längst ist diese Aufbruchsstimmung einem politischen Kater gewichen. Innerhalb Europas sind neue Spaltungen entstanden, und auch global haben Mauern und Grenzen wieder Konjunktur. Sorgen um soziale Sicherheit, künftigen Wohlstand und ökologische Angstvisionen sind an die Stelle der 89er-Euphorie getreten.
Die Römerberggespräche nehmen das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls zum Anlass einer kritischen Bilanz der globalen Gegenwart: Wo verlaufen heute die großen Konfliktlinien und Gräben, und wo müsste 2019 ein vergleichbar mutiger Aufbruch in eine neue Epoche gewagt werden?

Moderation: Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

Weitere Informationen folgen

 

 

 

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und weitere Partner. Die Veranstaltung ist zugleich Teil der Reihe "Wir leben Freiheit - 30 Jahre Mauerfall" der Hessischen Landesregierung

The Political Theory of Neoliberalism

29. Mai 2019, 12 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Postdoktorand des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Stanford University Press 2019

Neoliberalism has become a dirty word. In political discourse, it stigmatizes a political opponent as a market fundamentalist; in academia, the concept is also mainly wielded by its critics, while those who might be seen as actual neoliberals deny its very existence. Yet the term remains necessary for understanding the varieties of capitalism across space and time. Arguing that neoliberalism is widely misunderstood when reduced to a doctrine of markets and economics alone, this book shows that it has a political dimension that we can reconstruct and critique. Recognizing the heterogeneities within and between both neoliberal theory and practice, The Political Theory of Neoliberalism looks to distinguish between the two as well as to theorize their relationship. By examining the views of state, democracy, science, and politics in the work of six major figures—Eucken, Röpke, Rüstow, Hayek, Friedman, and Buchanan—it offers the first comprehensive account of the varieties of neoliberal political thought. Ordoliberal perspectives, in particular, emerge in a new light. Turning from abstract to concrete, the book also interprets recent neoliberal reforms of the European Union to offer a diagnosis of contemporary capitalism more generally. The latest economic crises hardly brought the neoliberal era to an end. Instead, as Thomas Biebricher shows, we are witnessing an authoritarian liberalism whose reign has only just begun.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Was ist radikal an radikaler Demokratie? Vorschläge zur Behebung des institutionentheoretischen Defizits radikaler Demokratietheorie

Ringvorlesung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen": "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz"

Prof. Oliver Marchart (Universität Wien)

Mittwoch, 24. April 2019, 18.15 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 6

Abstract
Vor dem Hintergrund der vielbeschworenen Krise des liberalen Demokratiemodells wurden in den letzten Jahren Vorschläge zur Neubelebung dieses Modells unterbreitet – von der Einführung von
Losverfahren (Buchstein, Van Reybrouck) über die Wächterfunktion einer „monitory democracy“ (Keane) oder „Gegen-Demokratie“ (Rosanvallon) bis hin zur Rückbesinnung auf das römische Volkstribunat (McCormick). Abseits der zumeist geringen Verwirklichungschancen besticht an solchen Vorschlägen, dass sie uns andeuten, wie dem vielfach diagnostizierten institutionentheoretischen Defizit radikaldemokratischer Theorien, wie sie etwa von Claude Lefort, Chantal Mouffe oder Etienne Balibar ausgearbeitet wurden, begegnet werden könnte. Im  Vortrag sollen allerdings keine Vorschläge für neue Institutionen unterbreitet werden; vielmehr werden am historischen Beispiel vergessener oder weithin unbeachteter Institutionen politische Kriterien herausgearbeitet, denen Institutionen zu genügen haben, die einer radikaldemokratischen Zielbestimmung unterstellt sind, dem Ziel nämlich der Radikalisierung, sprich: Demokratisierung von Demokratie.

CV
Oliver Marchart ist Professor für Politische Theorie an der Universität Wien. Zu seinen aktuellen Buchpublikationen zählen: Thinking Antagonism. Political Ontology after Laclau (Edinburgh University Press 2018); Conflictual Aesthetics. Artistic Activism and the Public Sphere (Sternberg i.E.) und Der demokratische Horizont. Politik und Ethik radikaler Demokratie (Suhrkamp, i.E.).

 

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Oliver Marchart (Professor für Politische Theorie an der Universität Wien)
  • Prof. Dr. Oliver Marchart (Professor für Politische Theorie an der Universität Wien)
  • Prof. Dr. Oliver Marchart (Professor für Politische Theorie an der Universität Wien)
  • Prof. Dr. Oliver Marchart (Professor für Politische Theorie an der Universität Wien)
  • Prof. Dr. Oliver Marchart (Professor für Politische Theorie an der Universität Wien)
  • Prof. Dr. Oliver Marchart (Professor für Politische Theorie an der Universität Wien)
  • Prof. Dr. Oliver Marchart (Professor für Politische Theorie an der Universität Wien)

Video:

 

Weitere Informationen zur Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz": Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?

Konferenz des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministers für Soziales und Integration

Mittwoch, 8. Mai 2019

Goethe-Universität Frankfurt
Exzellenzclustergebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2│Ecke Hansaallee
60323 Frankfurt am Main

Anmeldung erforderlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (PDF): Hier...

Wir freuen uns über das große Interesse an der Konferenz "Das islamische Kopftuch - Symbol der Würde oder der Unterdrückung?". Aufgrund der außergewöhnlich hohen Nachfrage für eine Teilnahme sind jedoch die zur Verfügung stehenden Raumkapazitäten erschöpft. Wir bitten daher um Verständnis, dass eine Teilnahme auf dem Campus Westend der Goethe-Universität nur noch per Livestream möglich ist. Für Interessierte besteht die Möglichkeit, die Tagung auf dem Campus Westend vom Foyer im PA-Gebäude (Theodor-W.-Adorno-Platz 1)aus live per Videoprojektion zu verfolgen. Ebenso können Sie den Livestream auch von jedem beliebigen Ort aus über ihre mobilen Endgeräte nutzen. 

Zusätzlich stellen wir ein Liveblog zur Verfügung, das Ihnen die Möglichkeit zum Austausch über die Konferenzbeiträge bietet.

Zum gemeinsamen Medienstatement "Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit" anlässlich der Konferenz: Hier...

Zum Medienecho im Umfeld der Konferenz: Hier...

Programm:

10:00
Begrüßung
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“
Staatssekretärin Anne Janz, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Prof. Dr. Rainer Forst, Sprecher des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen“

10:30
Repressive Ästhetik – das Kopftuch als Symbol des politischen Islam
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am EXNO, Universität Frankfurt

11:15
Von Teheran bis Neukölln. Der Siegeszug des politisierten Islam, nicht zuletzt dank einer falschen Toleranz
Alice Schwarzer, Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma

12:00
- Mittagspause -

13:00
Das Kopftuch im Islam – eine theologische Annäherung
Dr. Dina El-Omari, Universität Münster

13:45
Ihr müsst kein Kopftuch tragen: Aufklären statt Verschleiern
Dr. Abdel-Hakim Ourghi, Pädagogische Hochschule Freiburg

14:30
- Kaffeepause -

15:15
Unter dem Schleier die Freiheit: Was der Islam zu einem wirklich emanzipierten Frauenbild beitragen kann
Khola Maryam Hübsch, Journalistin, Autorin und Mitglied der Ahmadiyya Muslim Jamaat

16:00
TERRE DES FEMMES Petition: Den Kopf frei haben. Kinderkopftuchverbot in der Schule und Ausbildungsstätten
Dr. Necla Kelek, Soziologin, Autorin und Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES

16:45
Kopftücher und islamische Normen in der Grundschule
Ingrid König, Leiterin der Frankfurter Berthold-Otto-Schule

17:30
Verabschiedung

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Susanne Schröter (Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Anne Janz (Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration)
  • Anne Janz (Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration)
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Susanne Schröter (Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Susanne Schröter (Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Susanne Schröter (Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Susanne Schröter (Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Sonia Zayed (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Alice Schwarzer (Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma)
  • Alice Schwarzer (Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma)
  • Alice Schwarzer (Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma)
  • Dr. Dina El-Omari (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Nachwuchsgruppe "Theologie der Barmherzigkeit" an der Universität Münster)
  • Dr. Dina El-Omari (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Nachwuchsgruppe "Theologie der Barmherzigkeit" an der Universität Münster)
  • Dr. Abdel-Hakim Ourghi (Leiter des Fachbereichs Islamische Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg)
  • Khola Maryam Hübsch (Journalistin, Autorin und Mitglied der Ahmadiyya Muslim Jamaat) und Alice Schwarzer (Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma)
  • Khola Maryam Hübsch (Journalistin, Autorin und Mitglied der Ahmadiyya Muslim Jamaat)
  • Khola Maryam Hübsch (Journalistin, Autorin und Mitglied der Ahmadiyya Muslim Jamaat)
  • Dr. Necla Kelek (Soziologin, Autorin und Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES)
  • Ingrid König (Leiterin der Frankfurter Berthold-Otto-Schule)

Fotos: Uwe Dettmar

Video Teil 1

 

Video Teil 2

 

Video Teil 3

 

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministers für Soziales und Integration

 

 

 

Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz

Ringvorlesung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 6

Der Eindruck einer Krise der Demokratie ist im Jahr 2019 so verbreitet, dass er kaum mehr einer Begründung bedarf: Die Erosion von Rechtsstaatlichkeit und liberalen Institutionen, die populistische Verunsicherung des repräsentativen Systems, die neuen Autoritarismen und verschärften geopolitischen Verwerfungen hinterlassen tiefe Spuren im politischen Selbstverständnis unserer Zeit.
Die mit hervorragenden Expertinnen und Fachleuten aus dem In- und Ausland besetze Ringvorlesung wird dieses Thema von verschiedenen disziplinären und theoretischen Seiten mit Fragen nach der Logik der derzeitigen Zersetzung, der zu erwartenden institutionellen Konsequenzen und der Möglichkeit einer künftigen Wiederherstellung demokratischer Legitimität beleuchten. Diese Diskussionen sollen so auch zu dem Streit um die Demokratie beitragen, der – nach markanten Höhenpunkten 1968 und 1989 – heute neu entfesselt ist:
Wie soll nach dieser Krise der Demokratie, wie wir sie kannten, staatsbürgerschaftliche Zugehörigkeit organisiert sein, wie kann soziale Teilhabe gewährleistet werden und auf welchen staatlichen und überstaatlichen Ebenen ist Demokratie überhaupt grundsätzlich realisierbar? Auch von Antworten auf diese und andere Fragen, denen sich die Ringvorlesung widmet, wird es abhängen, ob der Niedergang der Demokratie ab einem bestimmten Punkt als irreversibel akzeptiert werden muss oder ob sie – vielleicht – aus den Verwerfungen und Bestreitungen unter Aufbietung der ihr eigenen Selbstheilungskräfte erneuert und gestärkt hervorgehen kann.

Organisiert von: Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Programm (pdf): Hier...

Programm:

Mittwoch, 24. April 2019, 18.15 Uhr
Was ist radikal an radikaler Demokratie? Vorschläge zur Behebung des institutionentheoretischen Defizits radikaler Demokratietheorie
Prof. Oliver Marchart (Universität Wien)

Mittwoch, 8. Mai 2019, 18.15 Uhr
„Die verbindende Kraft alles Rechts …“ Was bleibt vom revolutionären Verständnis der Rechte?
Prof. Catherine Colliot-Thélène (Universität Rennes)

Dienstag, 28. Mai 2019, 18.15 Uhr
Immigration and Nationalism
Prof. Michael Walzer (Institute for Advanced Study, Princeton, NJ)

Mittwoch, 29. Mai 2019, 18.15 Uhr
Europa als Republik? Von der Gemeinschaft der Nationalstaaten zu einer echten europäischen Demokratie
Prof. Ulrike Guérot (Donau-Universität Krems)

Mittwoch, 5. Juni 2019, 18.15 Uhr
Entzivilisierung – über Regressionen in westlichen Demokratien
Prof. Oliver Nachtwey (Universität Basel)

Mittwoch, 26. Juni 2019, 18.15 Uhr
Rethinking Democratic Athens and Republican Rome in an Age of Plutocracy and Populism
Prof. John P. McCormick (University of Chicago)

Mittwoch, 10. Juli 2019, 18.15 Uhr
Ungleichheit und der Verlust demokratischer Visionen
Prof. Regina Kreide (Justus-Liebig-Universität Gießen)

Mittwoch, 17. Juli 2019, 18.15 Uhr
Demokratisierung der Demokratie, Entdemokratisierung der Demokratie
Prof. Philip Manow (Universität Bremen)

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Vorausgegangene Ringvorlesungen: Hier...

Fragile Kooperationen: Produktionskrisen des Kinos

Vorlesungsreihe "Kino"

Die Filmreihe nimmt die Diagnose einer "Fragilität normativer Ordnungen" zum Anlass, die Krisenhaftigkeit solcher Ordnung an dem Mikrokosmos der an der Produktion von Filmen beteiligten Akteure zu untersuchen. Dies geschieht am Beispiel von Kinofilmen, die das Scheitern oder Misslingen solcher Produktionen in fiktionalen und dokumentarischen Formen zum Thema haben. Das Herstellen von Spielfilmen wird dabei als ein kooperatives Projekt mit erheblichem Konfliktpotential und höchst ungewissem Ausgang vergegenwärtigt. Was sich bei der Planung und Durchführung von Filmproduktionen ereignet, erweist sich als ein theatrum mundi im Kleinen, in dem sich das dissonante Kräftespiel der großen Welt spiegelt. Erkundet wird, wie sich an der Krisenanfälligkeit kreativer Prozesse diejenige gesellschaftlicher Verhältnisse in ihrer Polarität von Integration und Desintegration manifestiert. Die Präsentation jedes Films wird durch einen Vortrag eingeleitet, anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST
Domstraße 10
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Organisation: Prof. Dr. Angela Keppler (Principal Investigator des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professorin für Mediensoziologie der Universität Mannheim), Prof. Dr. Christoph Menke (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Martin Seel (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Programm:

Dienstag 30. April 2019, 19:00 Uhr
Fragile Zeitlichkeiten
Prof. Dr. Lisa Gotto (Universität Wien)
Geplantes Filmprogramm: Icíar Bollaín, También la Illuvia (Und dann der Regen), MEX/ESP/F 2010

Weitere Informationen (Video- und Audioaufzeichnung): Hier...

Dienstag, 4. Juni 2019, 19:00 Uhr
Filme über Filme, die es nicht gibt: Das Un-Making-Of einer Don-Quixote-Verfilmung
Prof. em. Dr. Hans Jürgen Wulff (Kiel)
Geplantes Filmprogramm: Keith Fulton / Louis Pepe, Lost in La Mancha, USA 2002

Dienstag, 25. Juni 2019, 19:00 Uhr
Komik der Krise. Kooperation à la Hollywood
Prof. Dr. Christiane Voss (Bauhaus-Universität Weimar)
Geplantes Filmprogramm: Robert Altman, The Player, USA 1992

Dienstag, 9. Juli 2019, 19:00 Uhr
Nach Tabernas!
Prof. Dr. Diedrich Diederichsen (Akademie der bildenden Künste Wien)
Geplantes Filmprogramm: Rainer Werner Fassbinder, Warnung vor einer heiligen Nutte, D 1971

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Multilateral Democracy and Its Institutions

Workshop on Antoinette Scherz’s book “Multilateral Democracy and its Institutions: Rethinking Democratic Relations between Peoples and Individuals”

Monday, 29 and Tuesday, 30 April 2019

Goethe University Frankfurt
Building "Normative Ordnungen"
Room 5.01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Please register until 31 March: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programme (pdf): Here...

 

Programme:
Monday 29th of April

Part I: The Normative Foundations of Multilateral Democracy
Chair: Rainer Forst (Goethe University Frankfurt)

13.00 – 13.30
Welcome and Introduction
Rainer Forst (Goethe University Frankfurt)
Antoinette Scherz (University of Oslo)

13.30 – 14.30
Chapter 1: Multilateral Democracy as Making the Autonomy of Peoples Compatible
Ayelet Banai (University of Haifa)

14.30 – 14.50
Coffee Break

14.50 – 15:50
Chapter 2: The People as Political Actor
Fabio Wolkenstein (Aarhus University)

15.50 – 16.10
Coffee Break

16.10 – 17:10
Chapter 3: The Legitimate Boundaries of the People
Eva Erman (Stockholm University)

17.10 – 17.30
Coffee Break

17.30 – 18.30
Chapter 4: The Status of Peoples
Dorothea Gädeke (Utrecht University)

19.00
Conference Dinner

Tuesday 30th of April

Part II: Institutional Design of Multilateral Democracy
Chair: Andreas Føllesdal (University of Oslo)

10.00 – 11.00
Chapter 5: Democratic Relations between Peoples and Individuals in a Multilevel System
Martin Vestergren (University of Oslo)

11.00 – 11.30
Coffee Break

11.30 – 12.30
Chapter 6: Standards of Multilevel Citizenship: Multilateral Democracy as a Normative
Ideal for European Citizenship
Dimitris Efthymiou (Goethe University Frankfurt)

12.30 – 13.30
Lunch

13.30 – 14.30
Chapter 7: Representation in Multilateral Democracy: Normative Principles, Institutional
Design and the European Union
Markus Patberg (University of Hamburg)

14.30 – 15.30
Closing Remarks on the Book as a Whole
Andreas Føllesdal (University of Oslo)
Antoinette Scherz (University of Oslo)

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders" and Centre for Advanced Studies “Justitia Amplificata”

Dueling Humanitarianisms: Russia, Crimea, and Global Norms

Fellowvortrag und Präsentation

Mittwoch, 13. März 2019, 14 Uhr

PhD Betcy Jose (Associate Professor für Politikwissenschaft an der University of Colorado Denver, Fellow des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Dr. Christoph Stefes (Associate Professor für Politikwissenschaft an der University of Colorado Denver)

Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Baseler Straße 27-31
D-60329 Frankfurt am Main

More recently, scholars have paid more attention to how powerful autocratic regimes such as China and Russia have seemingly challenged democracies, emerging as potential contesters of international norms. What might be the outcome of this contestation? This paper broadly explores this query by investigating Russia's humanitarian justifications for its Crimean incursion. It examines whether Russia's claim of humanitarian intervention is more than a clever attempt to disguise pure power politics. Is Russia contesting dominant understandings of humanitarian interventions in order to reshape our ideas of permissible violations of sovereignty norms to protect vulnerable populations? Using Atlas.ti, we also explore global responses to Russia's humanitarian claims. Our initial findings indicate that the Crimean intervention enabled Russia to contest Responsibility to Protect (R2P) and to champion an alternative version of humanitarian intervention.

Weitere Informationen zum Fellowship von PhD Betcy Jose am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?

Intervention der Römerberggespräche

Samstag, 11. Mai 2019, 10 bis 18 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Noch nie stand Europa so unter Beschuss wie jetzt. Wünsche nach einer Rückabwicklung der Integration stehen im Raum oder haben auch schon in einigen Mitgliedsstaaten der EU zu konkreten Schritten geführt. Die Kritik wird begleitet von ganz unterschiedlichen Einschätzungen über die Versäumnisse und Fehler, die in der Vergangenheit begangen wurden. Hinzukommt eine mehr oder weniger offen erklärte EU-Feindschaft durch weltpolitische Akteure wie Trump und Putin.
Die Kräfte des Zusammenhalts scheinen demgegenüber am Schwinden, die Verteidigung der EU als politisches Projekt vergleichsweise schwach. Die europäische Integration hat viele Feinde, der Nationalismus ist in vielen Ländern Staatsdoktrin geworden, der Traum eines geeinten Europa hingegen kaum noch attraktiv.
Zwei Wochen vor der Europawahl möchten die Römerberggespräche in der „Europastadt Frankfurt“ wissen, ob Europa angesichts der vielfach artikulierten Enttäuschungen und dem grassierenden Hass auf „Brüssel“ noch zu retten ist. Und wenn ja, wie müssten die notwendigen Schritte einer solchen Rettung aussehen? Und was dürfen wir uns erhoffen?

Moderation: Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

Programm (pdf): Hier...

Programm:

10.00 Uhr
Begrüßung Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft)

10.15 Uhr
Europawahlen als europäische Protestwahlen
Philip Manow (Universität Bremen)

Philip Manow
ist seit 2010 Professor für Vergleichende Politische Ökonomie an der Universität Bremen mit vorherigen Professuren an den Universitäten Konstanz und Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung, des deutschen politischen Systems, und der Politischen Theorie. Er war 2014/15 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und 2017/18 am Kulturwissenschaftlichen Kolleg der Universität Konstanz und ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehört die Studie „Die Politische Ökonomie des Populismus“ (Suhrkamp 2018) sowie der Sammelband „Welfare democracies and party politics: Explaining electoral dynamics in times of changing welfare capitalism“ (Oxford University Press 2018).

11.15 Uhr
Wo versteckt sich die europäische Öffentlichkeit?
Christine Landfried (Emeritierte Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg)

Christine Landfried
ist emeritierte Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und Senior Fellow der Hertie School of Governance in Berlin. Sie war von 2014 bis 2016 Max Weber Professorin für Deutschland- und Europastudien an der New York University und anschließend Senior Émile Noël Fellow an der NYU School of Law. 2016 erhielt sie den Schader-Preis für innovative Forschung. Ihre Themen sind die Verfassungsgerichtsbarkeit, die Finanzierung der Politik und die europäische Integration. Sie möchte mit ihren Arbeiten zur EU analysieren, unter welchen Bedingungen kulturelle, ökonomische und politische Differenzen ein Potential für demokratisches Regieren sein können. Im März 2019 erschien der von ihr herausgegebene Band „Judicial Power. How Constitutional Courts Affect Political Transformations”, und im Moment arbeitet sie an einer neuen Auflage ihres Buches “Das politische Europa. Differenz als Potential der EU.“ 

12.15 Uhr
Europa, werde wesentlich! Ein Plädoyer wider Überspannung und Moralisierung
Andreas Rödder (Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Andreas Rödder ist seit 2005 Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er wurde 1995 in Bonn mit einer Dissertation über „Stresemanns Erbe. Julius Curtius und die deutsche Außenpolitik 1929-1931“ promoviert und habilitierte sich 2001 an der Universität Stuttgart mit einer Arbeit über die politische Kultur der britischen Konservativen zwischen 1846 und 1868. Er war Stipendiat am Historischen Kolleg in München sowie Gastprofessor an der Brandeis University, Boston (Ma.) und an der London School of Economics and Political Science. Rödder hat sechs Monographien verfasst, darunter „Deutschland einig Vaterland. Die Geschichte der deutschen Wiedervereinigung“ (2009), „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“ (2015) und „Wer hat Angst vor Deutschland? Geschichte eines europäischen Problems“ (2018). Er ist u.a. Mitherausgeber der Historischen Zeitschrift, Mitglied des Fachkollegiums Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Wissenschaftlichen Beiräte des Instituts für Zeitgeschichte München/Berlin und des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Bonn/Leipzig.

13.00 Uhr
Mittagspause

14.15 Uhr
"Souveränität Europas" oder zurück zum Nationalstaat? Mögliche Szenarien für die Zukunft der Europäischen Union
Stefan Kadelbach (Professor für Öffentliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Stefan Kadelbach ist nach Studium an den Universitäten Tübingen, Frankfurt und Charlottesville (Virginia) und einer Professur an der Universität Münster seit 2004 Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht, Direktor des Wilhelm Merton-Zentrums für Europäische Integration und seit 2008 Mitglied des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Arbeitsgebiete sind das Verfassungsrecht der Europäischen Union, die Menschenrechte und das allgemeine Völkerrecht. Zum Thema erschien zuletzt sein Band „Verfassungskrisen in der Europäischen Union“ (2018).

15.30 Uhr
Welche Reformen braucht die Europäische Republik?
Mara-Daria Cojocaru (Hochschule für Philosophie München) und Ulrike Guérot (Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems) im Gespräch mit Alf Mentzer

Mara-Daria Cojocaru
ist Dozentin für Philosophie an der Hochschule für Philosophie München und Schriftstellerin. Sie hat Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Recht und Philosophie studiert. Auslandsaufenthalte brachten sie u.a. nach Südafrika, in die USA und nach Großbritannien. Sie publiziert regelmäßig in wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Formaten. Für ihren letzten Gedichtband „Anstelle einer Unterwerfung“ (2016, Schöffling & Co.) wurde sie 2017 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis Literatur ausgezeichnet. Seit ihres DFG-Forschungsaufenthaltes in Sheffield fokussiert sie ihre philosophische Forschung auf die Rolle von Emotionen in Politik und Moral. Aktuell arbeitet sie an einem Buch zur Rolle von Emotionen in den Beziehungen zwischen Menschen und Tieren. Sie gibt das Jahrbuch „Praktische Philosophie in globaler Perspektive“ (seit 2017, Alber) mit heraus.

Ulrike Guérot
ist seit 2016 Professorin an der Donau-Universität Krems und Leiterin des dortigen Departments für Europapolitik und Demokratieforschung. Zudem ist sie Gründerin des European Democracy Labs in Berlin. Zuvor arbeitete sie in europäischen Think Tanks und an Universitäten in Paris, Brüssel, London, Washington und Berlin. Ihre Bücher „Warum Europa eine Republik werden muss! Eine politische Utopie“ (2016 Dietz) und „Der Europäische Bürgerkrieg – Das offene Europa und seine Feinde“ (2017 Ullstein) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ihr aktuelles Werk „Wie hältst du‘s mit Europa“ erscheint im März 2019 im Steidl Verlag.

17.00 Uhr
Am Puls Europas?
Daniel Röder (Rechtsanwalt und Mediator)

Daniel Röder
ist Rechtsanwalt und Mediator in der von ihm mitgegründeten Kanzlei Greenfort in Frankfurt am Main. Seit 2009 ist er Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie seit 2016 an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2013 ist er zudem Richter am hessischen Anwaltsgerichtshof. Im November 2016 war Daniel Röder Impulsgeber zur Gründung der Initiative „Pulse of Europe“, einer überparteilichen und unabhängigen Bürgerinitiative mit dem Ziel, den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar zu machen. Pulse of Europe wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Europäischen Bürgerpreis 2017 des Europäischen Parlaments, dem Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung und dem Erich-Fromm-Preis. Der Bundespräsident verlieh Daniel Röder und seiner Frau Sabine für deren Engagement das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Bildergalerie:

  • Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Frankfurt am Main)
  • Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Frankfurt am Main)
  • Philip Manow (Professor für Vergleichende Politische Ökonomie, Universität Bremen)
  • Philip Manow (Professor für Vergleichende Politische Ökonomie, Universität Bremen) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)
  • Christine Landfried (Emeritierte Professorin für Politikwissenschaft, Universität Hamburg)
  • Christine Landfried (Emeritierte Professorin für Politikwissenschaft, Universität Hamburg)
  • Christine Landfried (Emeritierte Professorin für Politikwissenschaft, Universität Hamburg) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)
  • Christine Landfried (Emeritierte Professorin für Politikwissenschaft, Universität Hamburg) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)
  • Andreas Rödder (Professor für Neueste Geschichte, Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
  • Andreas Rödder (Professor für Neueste Geschichte, Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)
  • Stefan Kadelbach (Professor für Öffentliches Recht, Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Stefan Kadelbach (Professor für Öffentliches Recht, Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Stefan Kadelbach (Professor für Öffentliches Recht, Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)
  • Prof. Dr. Ulrike Guérot (Professorin an der Donau-Universität Krems und Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung), Dr. Mara-Daria Cojocaru (Dozentin für Philosophie an der Hochschule für Philosophie München) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)
  • Prof. Dr. Ulrike Guérot (Professorin an der Donau-Universität Krems und Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung)
  • Prof. Dr. Ulrike Guérot (Professorin an der Donau-Universität Krems und Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung), Dr. Mara-Daria Cojocaru (Dozentin für Philosophie an der Hochschule für Philosophie München) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)
  • Dr. Mara-Daria Cojocaru (Dozentin für Philosophie an der Hochschule für Philosophie München)
  • Prof. Dr. Ulrike Guérot (Professorin an der Donau-Universität Krems und Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung) und Dr. Mara-Daria Cojocaru (Dozentin für Philosophie an der Hochschule für Philosophie München)
  • Dr. Daniel Röder (Rechtsanwalt, Mediator und Lehrbeauftragter an der Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Dr. Daniel Röder (Rechtsanwalt, Mediator und Lehrbeauftragter an der Justus-Liebig-Universität Gießen) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und weitere Partner

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung VII

2019

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geistes-wissenschaftlicher Forschung geworden. Am Cluster wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Clusters als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.

Termine

Donnerstag, 11. April 2019, 18-19.30 Uhr
Anton Peez (Berlin, Frankfurt/Main)
Kommerzielle Normativität im Internet:
Tech-Firmen als Normunternehmer

Donnerstag, 9. Mai 2019, 18-19.30 Uhr
Ramon Negócio (Frankfurt/Main)
Der Einfluss des Rechts auf die Technik

Dienstag, 21. Mai 2019, 18-19.30 Uhr
Colin Bennett (University of Victoria)
The Encoded Voter: Data Driven Elections in Western Democracies

Donnerstag, 6. Juni 2019, 18-19.30 Uhr
Verena Kuni (Frankfurt/Main)
"PLEASE ARREST THIS BOT"
Künstlerische Interventionen und Irritationen im Kontext von Recht und Internet

Donnerstag, 11. Juli 2019, 18-19.30 Uhr
Karolina Zawada (Normative Ordnungen)
Die Inhaltspolizei auf YouTube

 

Campus Westend, Gebäude "Normative Ordnungen", 5.02
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Local Hosts:
Ramon Negócio und Karolina Zawada

Convener:
Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) und Dr. Thorsten Thiel

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen: Hier...

XVIII. Walter Hallstein-Kolloquium

7. und 8. März 2019

Europäische Bürgerschaft - Anfang oder Ende einer Utopie?

Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Poelzig-Bau -Einsenhower-Saal (IG-1.134)
Norbert Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Das Walter Hallstein-Kolloquium steht dieses Mal unter dem Titel „Europäische Bürgerschaft – Anfang oder Ende einer Utopie?“. Die Unionsbürgerschaft sollte Europäerinnen und Europäern eine Reihe von Rechten verleihen, die im Kern von der Freizügigkeit in einem Europa ohne Binnengrenzen abgeleitet sind und zu denen auch soziale Rechte gehören. Sie soll aber auch einen politischen und bürgerrechtlichen Status vermitteln, indem sie Unionsangehörigen ein Wahlrecht am Wohnsitzort zu kommunalen Vertretungskörperschaften und zum Europäischen Parlament verleiht. Dies wäre dann der „grundlegende Status“ eines civis europeus, den der Europäische Gerichtshof und seine Generalanwälte in vielen ihrer Entscheidungen herausstellten.
Da die Unionsbürgerschaft besitzt, wer die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates erworben hat, scheint in ihr in der Tat eine inklusive (Europa) und eine exklusive (alle anderen nicht) Seite, also ein privilegierter Status angelegt zu sein. In den letzten Jahren ist indessen eine Entwicklung zu verzeichnen, die diese Idee umzukehren scheint. Migration wird zunehmend kritisch betrachtet, und es zeichnet sich eine Differenzierung ab, die nicht mehr an der Unionszugehörigkeit, sondern an den Bedürf-nissen des Arbeitsmarktes, dem Ausbildungsstand und damit am sozialen Status der Migrantinnen und Migranten ausgerichtet ist. Der „Brexit“ ist nur ein Symptom dieses Prozesses. Dieser Themenkreis soll mit Beiträgen aus der Philosophie sowie den Rechts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften ausgeleuchtet werden.

Programm (pdf): Hier...
Anmeldung bis zum 1. März unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm

Donnerstag, 7. März 2019

14:15
Begrüßung
Prof. Dr. Albrecht Cordes, Dekan des Fachbereiches Rechtswissenschaft der Goethe-Universität
Stefan Kadelbach, Wilhelm Merton-Zentrum für Europäische Integration und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

14:30
Europäische Bürgerschaft - und wie sie sich politisch artikulieren kann
Michael Zürn, Berlin

15:00
Die Demokratie in der Politik der Europäi-schen Kommission
Paul Nemitz, Brüssel

15:30
Diskussion

16:00
Kaffeepause

16:30
Europäische Bürgerschaft und Kosmo-politismus - über ein widersprüchliches Verhältnis
Regina Kreide, Gießen

17:00
Diskussion

17:20
Polizei und Justiz in einem Europa ohne Binnengrenzen
Dieter Kugelmann, Mainz

17:50
Diskussion

 

Freitag, 8. März 2019

09:15
Die Ökonomie der europäischen Binnen-migration
Matthias Busse, Brüssel

09:45
Diskussion

10:05
Kaffeepause

10:20
Von der „Freizügigkeit der Wanderarbeit-nehmer“ zur Unionsbürgerschaft und zurück?
Astrid Wallrabenstein, Frankfurt am Main

10:50
Diskussion

11:10
Unionsbürgerschaft und Migrations- steuerung - Voraussetzungen und Gren-zen der Verleihung von Unions- und Staatsbürgerschaft
Ferdinand Wollenschläger, Augsburg

11:40
Diskussion

12:00
Schlussbemerkungen
Rainer Hofmann, Wilhelm Merton-Zentrum für Europäische Integration

12:15
Ende der Tagung

 

Veranstalter:
Merton Zentrum für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

The Contours of Citizenship

Third Annual Goethe-Göttingen Critical Exchange

Friday, 15 March 2019

Goethe University Frankfurt
Building "Normative Ordnungen"
Room 5.01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Program:

10:00 a.m. – 10:15 a.m.
Opening Remarks (Rainer Forst and Ayelet Shachar)

10:15 a.m. – 12:15 p.m.
"Two Concepts of Alienation"
Speaker: Catherine Lu (McGill University, Montreal)
Comments: Stefan Gosepath (FU Berlin) & Johannes Schulz (Universität Luzern)

12:15 p.m. – 13:45 p.m.
Lunch

13:45 p.m. – 15:45 p.m.
"Who needs Secularism?"
Speaker: Cécile Laborde (Nuffield College, Oxford)
Comments: Martijn van den Brink (MPI-MMG) & Eva Buddeberg (Frankfurt)

15:45 p.m. – 16:15 p.m.
Coffee break

16:15 p.m. – 18:15 p.m.
"The Marketization of Citizenship"
Speaker: Ayelet Shachar (MPI-MMG)
Comments: Eszter Kollár (KU Leuven) & Rainer Forst (Frankfurt)

Bildergalerie:

  • Ayelet Shachar (MPI-MMG Göttingen, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Ayelet Shachar (MPI-MMG) und Rainer Forst (Frankfurt)
  • Ayelet Shachar (MPI-MMG Göttingen, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Catherine Lu (McGill University, Montreal) und Rainer Forst (Frankfurt)
  • Catherine Lu (McGill University, Montreal)
  • Johannes Schulz (Universität Luzern)
  • Eszter Kollár (KU Leuven) und Stefan Gosepath (FU Berlin)
  • Cécile Laborde (Nuffield College, Oxford)
  • Cécile Laborde (Nuffield College, Oxford)
  • Martijn van den Brink (MPI-MMG)
  • Johannes Schulz (Universität Luzern), Eva Buddeberg (Frankfurt) und Eszter Kollár (KU Leuven)
  • Ayelet Shachar (MPI-MMG) und Stefan Gosepath (FU Berlin)
  • Ayelet Shachar (MPI-MMG) und Stefan Gosepath (FU Berlin)
  • Eszter Kollár (KU Leuven)
  • Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Videos:

 

 

 

Co-organized by
Rainer Forst (Normative Orders, Frankfurt) and Ayelet Shachar (MPI-MMG)

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders" and Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity, Göttingen

 

Dueling Humanitarianisms: Russia, Crimea, and Norms

Fellow colloquium

Thursday, 28 February 2019, 11am

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

Registration required: Beate Sutterlüty (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Betcy Jose, PhD (University of Colorado Denver) with Christoph Stefes (University of Colorado Denver)

Betcy Jose is an associate professor in the political science department at the University of Colorado Denver. Relying on her law degree and PhD, she studies human security, global norms, and international humanitarian law. Her current projects explore how civilians protect themselves in war, the emergence of illiberal norms and their suppression using the practice of targeted killings as a case study, and contestation in the norm of humanitarian intervention.

Presented by:
Forschungskolleg Humanwissenschaften of Goethe-University and Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Contemporary Approaches to Feminist Philosophy

Ringvorlesung im Sommersemester 2019

April bis Juli 2019, je 17 Uhr c.t.

Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 2
Casino-Gebäude
Raum 1.801

Organisation: Dr. Kristina Lepold (Wissenschafltiche Mitarbeiterin am Insitut für Philosophie der Goethe-Universität) und Dr. Marina Martinez Mateo (Wissenschafltiche Mitarbeiterin am Insitut für Philosophie der Goethe-Universität, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Im Rahmen der Ringvorlesung werden wichtige Diskussionen aus der jüngeren feministischen Philosophie nach Frankfurt gebracht. Die Ringvorlesung ist offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Programm:

29. April 2019, 17 Uhr c.t.
„What is Gender Essentialism?“
Charlotte Witt (University of New Hampshire)
Abstract:
Gender essentialism is a controversial topic in feminist theory. But what is meant by gender essentialism? I begin by distinguishing two types of essentialism: kind essentialism and uniessentialism. The two essentialisms address different questions rather than supplying different answers to the same question. Kind essentialism addresses the issue of the classification of individuals into kinds. For example, the classification of persons into gender kinds (women, men, genderqueer). Uniessentialism addresses an entirely different issue, which is the metaphysical question of what grounds the unity of individuals with parts. I think that our gender is the principle of unity of our social agency and I explain why this idea is important for feminist theorizing today.

13. Mai 2019, 17 Uhr c.t.
„Decolonizing Gender“
Patricia Purtschert (Universität Bern)
Abstract:
What does it mean to decolonize gender? How can we reconstruct one of the central terms of feminist theory, namely gender, if we take thoroughly into account its imperial genealogies? What happens to the ways in which we understand the connections between gender, sex, power, materiality, the social, and ontology, if the insight that current and hegemonic understandings of gender are colonial and thus need to be decolonized is turned into an irreducible starting point for feminist theory? The lecture will address these questions and sketch possible answers.

27. Mai 2019, 17 Uhr c.t.
„Doing Epistemology as a Feminist“
Helen Longino (Stanford University)
Abstract:
Feminists have made a number of interventions in the sciences and in conceptions of knowledge animating those interventions. This talk explores some central points of contention among conceptions of knowledge available for feminist purposes and explores how developments in feminist thinking about gender can illuminate the epistemological issues.

17. Juni 2019, 17 Uhr c.t.
„Imagining Otherwise: Gender Violence and Resistant Imaginations“
José Medina (Northwestern University)
Abstract:
This talk will explore how gender violence intersects with racist and transphobic violence and how those intersections are erased or distorted in public discourse. I will examine the communicative dysfunctions that exist around the phenomenon of gender violence and how sexist, transphobic, and racist imaginaries make women of color especially vulnerable to violence and distort their experiences as victims of violence. I will discuss how we can exercise the imagination in resistant ways and how we can resist those communicative dysfunctions and oppressive imaginaries by imagining otherwise. I will discuss some specific cases of gender violence and the ways in which they were distorted in the media coverage, showing how critically engaged publics can resist those distortions.

24. Juni 2019, 17 Uhr c.t.

„Transnational and Decolonial Feminisms and the Normativity Question“
Serene J. Khader (CUNY Graduate Center & Brooklyn College)
Abstract:
In the lecture, I argue that it is possible to develop a genuinely normative anti-imperialist feminist position. Developing such a position depends on a) recovering the core moral commitment of feminism and b) reconceiving the role of moral ideals in transnational feminist praxis. Feminism’s core normative commitment is, in my view, to opposing sexist oppression. Returning to this commitment, rather than treating the prevalence of Western cultural forms as indicative of feminist progress, reveals that the controversial forms of many values that have been accused of being vehicles of imperialism, such as individualism and autonomy, are not required for feminism. The role of moral ideals in transnational feminist praxis is what I call, borrowing a term from Amartya Sen, a “justice-enhancing” one. Rather than looking to them to prescribe a single vision of gender-just social relations, we should look to feminist ideals to help us overcome existing forms of gender injustice.

1. Juli 2019, 17 Uhr c.t.
„Why Bend Critical Theory Towards Feminism in the 21st Century?“
Estelle Ferrarese (Université de Picardie Jules Verne)
Abstract:
On the one hand, the Critical Theory of the Frankfurt School is suspect for its feminism, often developed reluctantly, or misguidedly. On the other hand, it is surrounded by more clear-cut feminist theories that seek to appropriate the syntagm Critical Theory, yet take no interest in its philosophers, except for minor themes. I would like to demonstrate how it is possible to infringe on the reception of the Critical Theory of the Frankfurt School, by subjecting it to a usage that is as scrupulous in its form as it is unfaithful in its destination. Several distinct thematics or theoretical gestures might be presented that a feminism of our time can appropriate: a conception of nature, in which nature – human, feminine and biological – may be given its rightful place: i.e. one that is unable to be located and superfluous; a theory of the capitalist form of life, one that offers a fertile view of the hinge between production and reproduction; lastly, a philosophy that is at once moral and social, wherein the question of the moral justness of an act can be extricated from that of its origin, or rather, from the purity of this origin.

 

Veranstalter:
Institut für Philosophie der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dem Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse

Selbstgesetzgebung und Befreiung

Workshop

5. Februar 2019, 13.15-18.00 Uhr

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Anmeldung unterDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisation: Jonas Held (Universität Leipzig) und Jonas Heller (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Goethe-Universität Frankfurt)

In ihren jeweiligen Antrittsvorlesungen in Frankfurt bzw. Basel haben Christoph Menke (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Goethe-Universität Frankfurt) und Sebastian Rödl (Universität Leipzig) den Zusammenhang von Subjektivität, Selbstgesetzgebung und Freiheit ins Zentrum ihrer Überlegungen gestellt und seither in je verschiedener Weise entwickelt. An diesem halbtägigen Workshop sollen die beiden philosophischen Ansätze in Diskussion treten, um auf ihre gemeinsamen Linien und entscheidenden Differenzen hin befragt zu werden. Die Beiträge von Sebastian Rödl und Christoph Menke werden von Christina Engelmann (Goethe-Universität Frankfurt) und Rebekka Gersbach (Universität Leipzig) kommentiert.

Programm (pdf): Hier...

Programm

Dienstag, 05.02.2019

13:15-13:30
Begrüßung und Einleitung
Jonas Held
(Leipzig) und Jonas Heller (Frankfurt)

13.30-15.30
Inputreferat von Sebastian Rödl (Leipzig)
Kommentar
von Christina Engelmann (Frankfurt)

15.30-16.00
Kaffeepause

16.00-18.00
Inputreferat
von Christoph Menke (Frankfurt)
Kommentar von Rebekka Gersbach (Leipzig)

 

Veranstalter:
Eine Kooperation des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Forschungskolleg für Analytischen Deutschen Idealismus der Universität Leipzig, GRADE (Goethe Research Academy for Early Career Researchers) und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung

Inclusion and Discursive Participation

Workshop

14. bis 15. Februar 2019

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Raum 5.01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisation: Dr. Eva Buddeberg (Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Regina Schidel (Stipendiatin der Leibniz-Forschungsgruppe "Transnationale Gerechtigkeit")

Programm (pdf): Hier...

From a discourse-ethics perspective, democratic order and discursive practice are closely linked. Correspondingly, the principle of discourse forms the basis for the principle of democracy which is valid “for those action norms that appear in legal form. Such norms can be justified by calling on pragmatic, ethical-political, and moral reasons...” (Habermas 1996, 108) Simultaneously, the principle of discourse is equally fundamental for the principle of universalization of morality which, for K.-O. Apel, is based on the three basic norms of responsibility, justice and solidarity.
Yet, the participation in discursive practices requires certain cognitive and linguistic capacities. Those capacities however differ immensely for each individual. Due to mental disabilities or disorders some individuals have poorly developed or widely lost such capacities. Thus a line could be drawn that excludes all those from the outset who do not at all or only partially possess these rational and linguistic qualities. Since such an exclusion would contradict the discourse-ethical claim to consider all affected human beings directly, the question arises what kind of possibilities a discursive approach can admit for the integration and social participation of human beings who cannot or only partially participate in discourse in the light of its three basic norms without, however, running the risk of deciding falsely on behalf of those human beings with considerable communicative impairments.
The workshop discusses the different potentials and difficulties of discourse-ethical and alternative approaches to justify and enable the inclusion in democratic processes of individuals who cannot participate at all in communicative discourse or only in a reduced manner.

Programm

Thursday, 14.02.2019

13:15
Welcome

13.30-14.30
Thomas Schramme (Liverpool): CAPABLE DELIBERATORS: TOWARDS INCLUSION OF PEOPLE WITH MENTAL DISABILITIES IN DISCOURSE PRACTICES

14.30-15.30
Eva Buddeberg (Frankfurt): MORAL OBLIGATION TOWARDS HUMAN BEINGS WITHOUT LANGUAGE - SPEECHLESSNESS AS CHALLENGE FOR DISCOURSE-ETHICAL APPROACHES

15.30-16.00
Break

16.00-17.00
Franziska Felder (Zürich):
WHY INCLUSION IS MORE THAN JUST HAVING A DESK WITH ONE’S NAME ON IT – TOWARDS A MULTIDIMENSIONAL VIEW ON JUSTICE IN INCLUSIVE EDUCATION

17.00-18.00
Break

18.00-19.30
Eva Kittay (Stony Brook, New York):
INCLUDING MENTALLY DISABLED PEOPLE IN A CONCEPTION OF JUSTICE: GETTING FROM HERE TO THERE

 

Friday, 15.02.2019

9.00-10.00
Afsoun Afsahi (Amsterdam):
DISABLED LIVES IN DELIBERATIVE SYSTEMS

10.00-11.00
Jonathan Wolff (Oxford): COGNITIVE DISABILITY, RELATIONAL AUTONOMY, ART AND INCLUSION

11.00-11.30
Break

11.30-12.30
Regina Schidel (Frankfurt): FROM A RIGHTS-BASED ACCOUNT OF INCLUSION TO AN ADVOCATORY MODEL OF POLITICAL REPRESENTATION

Veranstalter:
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Leibniz-Forschungsgruppe "Transnationale Gerechtigkeit"

Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?

Crisis Talk

Dienstag, 19. Februar 2019, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Begrüßung
Staatssekretär Mark Weinmeister (Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten)

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung)

Impuls
Prof. Dr. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Prof. Dr. Ulrike Guérot (Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems Gründerin European Democracy Lab)

Moderation
Ralph Sina (Leiter des WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel)

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (pdf): Hier...

Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?
Das Europa der vergangenen Dekade war ein Europa im Modus der Krisen. Die Bankenkrise, die Staatsschuldenkrise, die Bedrohung durch den transnationalen Terrorismus, die Kriege an den Rändern Europas und die damit verbundenen Migrationsströme, der Brexit und die Krise des Multilateralismus sowie die Krisen des Rechtsstaats in EU-Mitgliedstaten, das Erstarken von populistischen und die EU-ablehnenden Parteien. Die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 wird eine Abstimmung auch über den politischen und gesellschaftlichen Umgang Europas mit Krisen sein. Wie geht die EU mit den aktuellen und neuen Krisen um? Steht eine Krise der europäischen Demokratie bevor? Gibt es Anlass anzunehmen, dass gerade diese Wahl als eine Zäsur verstanden werden könnte? Oder könnte den Krisen ein Übergang zu einem Europa folgen, das sich in Zeiten der äußeren und inneren Herausforderung auf seine Werte und Ziele besinnt und eine Vision für die Zukunft des europäischen Projektes hat?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Ralph Sina, Leiter des WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel; Prof. Dr. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems Gründerin European Democracy Lab
  • Prof. Dr. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems Gründerin European Democracy Lab
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Ralph Sina, Leiter des WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel; Prof. Dr. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems Gründerin European Democracy Lab

 © Hessische Landesvertretung/Bénédicte Maindiaux

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

China's Return to the Central Stage: Towards a New Facilitative Leadership?

Vortrag

Mittwoch, 30. Januar 2019, 10 Uhr c.t.

Prof. Chen Zhimin, PhD (School of International Relations and Public Affairs Fudan University, Shanghai)
Moderation: Prof. Dr. Rainer Klump (Professor für Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dr. Chen Zhimin is Vice President of Fudan University, Shanghai, China. He is a Changjiang Scholar and a Jean Monnet Chair of European foreign policy at Fudan University, Shanghai. He is president of International Politics Committee of the Chinese High Education Association.  Since 2018, he serves as a member of the Steering Committee of the new Paris Peace Forum.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Politische Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit

Wissenschaftliches Kolloquium aus Anlass des 70. Geburtstages von Frau Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte

Samstag, 2. März 2019

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

Ein Schwerpunkt des wissenschaftlichen Lebenswerks von Luise Schorn-Schütte stellen Überlegungen zur „politischen Kommunikation“ als einem eigenständigen methodischen Zugriff zur historischen Forschung dar. Das Kolloquium zur „Politi-schen Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit“ greift ihre in verschiedenen Kontexten und Projekten vorgebrachten Anregungen und Ansätze auf und verweist auf konzeptionelle Weiterentwicklungen, insbesondere durch Anreicherungen aus den Kulturwissenschaften und eine Ausdehnung in den gesamteuropäischen Rahmen.

Programm (pdf): Hier...

Organisation:
Prof. Dr. Markus Friedrich und PD Dr. Magnus Ressel
Tel. 0176-20125115 (MR)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Programm:

11.00-11.20 Uhr
Markus Friedrich (Hamburg)/Magnus Ressel (Frankfurt am Main):
Begrüßung und Einleitung

11.20-12.00 Uhr
Irene Dingel (Mainz):
Ringen um Frieden. Konfessionelle Koexistenz in Religionsfrieden der Frühen Neuzeit

12.00-12.40 Uhr
Mona Garloff (Stuttgart):
Buchhandel als Raumgeschichte der politischen Kommunikation im Alten Reich 1680-1750

12.40-14.20 Uhr
Mittagessen im Forschungskolleg

14.20–15.00 Uhr
Brigitte Mazohl (Innsbruck/Wien):
Vom Mythos zur Marke - über die Vereinnahmung Andreas Hofers durch die Gedenkkultur

15.00-15.40 Uhr
Renate Dürr (Tübingen):
Die Welt in der Provinz: auf dem Weg zu einer Verflechtungsgeschichte des Alten Reichs

15.40–16.20 Uhr
Kaffeepause

16.20–17.00 Uhr
Maciej Ptaszyński (Warschau):
Wie politisch war die Reformation in Polen?

17.00-17.40 Uhr
Robert von Friedeburg (Lincoln, GB):
Brauchen wir den Begriff „Staat“ für den lateinischen Westen im 16. und 17. Jahrhundert?

17.40-18.10 Uhr
Renato Mazzolini (Trient):
Il mistero dell'Eva nera del Württemberg

18.10-18.20 Uhr
Luise Schorn-Schütte (Frankfurt am Main/Berlin):
Abschließende Worte

 

Veranstalter:
Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Förder- und Alumni-Verein der Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität historie faveo, dem Forschungskolleg Humanwissenschaften und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Kurswechsel - Karrierekonferenz für (Post-)Doktorandinnen

Ziel der Karrierekonferenz ist es, (Post-)Doktorandinnen eine breite Auswahl an Berufsmöglichkeiten in Wirtschaft und Industrie, außeruniversitärer Forschung und weiteren alternativen Feldern vorzustellen.

Kurswechsel - Karrierekonferenz für (Post-)Doktorandinnen 2018

Kurswechsel - Karrierekonferenz für (Post-)Doktorandinnen 2017

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mentoring Hessen und Koordinationsbüro „Frauen mit Format“, GRADE-Goethe Research Academy for Early Career Researchers-, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität

Frankfurter Philosophinnen* Kolloquium

Das in Kooperation mit SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) organisierte Frankfurter Philosophinnen* Kolloquium versteht sich als offenes, themenübergreifendes Forum für die Diskussion philosophischer Arbeiten von Frauen*. Besprochen werden sowohl Abschlussarbeiten als auch Dissertationen, Habilitationsprojekte oder Aufsätze. Ziel ist es, sich über Arbeitsgebiete und Statusgruppen hinweg gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen.
Das Kolloquium findet während des Semesters alle drei Wochen montags statt. Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Weitere Informationen (Kolloquiumsplan, Texte, Raum etc.) werden über den Verteiler bekannt gegeben, außerdem hier...

Zur Anmeldung bitte in den Verteiler eintragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Frankfurter Philosophinnen*-Kolloquium 2019

 

Vergangene Frankfurter Philosophinnen* Kolloquien:

Frankfurter Philosophinnen* Kolloquium 2018/2019

Frankfurter Philosophinnen* Kolloquium 2018

Brown Bag Sessions

Im Rahmen der einmal im Semester stattfindenden Brown Bag Sessions haben die Mitglieder des clusterinternen Frauennetzwerks die Möglichkeit, sich in einem informellen Rahmen auszutauschen und über den unmittelbaren Arbeitszusammenhang hinausgehend zu vernetzen.
Fragen, die Inhalte der eigenen Forschung betreffend, oder nach möglichen Kooperationen können hier genauso besprochen werden, wie strategische Überlegungen zur individuellen Karriereplanung; thematisiert werden können Problemstellungen, die sich aus der Vereinbarung von Familie und Beruf ergeben oder Konfliktfälle, die sich aus der Konfrontation mit einem nach wie vor männlich dominierten beruflichen Umfeld ergeben.
Auf Wunsch können auch Referent_innen zu einem im Cluster aktuellen Thema eingeladen werden oder es können Veranstaltungen organisiert werden rund um Fragen der Chancengleichheit und Gendergerechtigkeit.

Mitarbeiterinnen aller Statusgruppen des Exzellenzclusters werden zu den Brown Bag Sessions per E-Mail eingeladen; die Termine finden Sie außerdem im Intranet.

Lecture & Film

In der Lecture & Film-Reihe entwerfen internationale SpezialistInnen neue Perspektiven in Vorträgen in Verbindung mit Filmvorführungen und anschließender Diskussion zum Thema.

2018/2019

Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman

Weitere Informationen und Programm: Hier...

 

Vergangene Veranstaltungen:

2017/2018

 

Tropical Underground: Das brasilianische Cinema Marginal und die Revolution des Kinos

Weitere Informationen und Programm: Hier...

 

 

 

 

 

2016/2017

Schnell wie der Witz - Die Filme von Ernst Lubitsch

Weitere Informationen und Programm: Hier...

 

 

 

 

 

 

2015/2016


Selbstporträts von anderen: Das Universum von Agnès Varda

Weitere Informationen und Programm: Hier...

Römerberggespräche

Die Römerberggespräche in Frankfurt am Main bestehen seit 1973 in ununterbrochener Folge. Ihrer Organisation, ihrer Tradition und ihrer Ausstrahlung wegen sind sie mit kaum einer anderen Gesprächsreihe in Deutschland vergleichbar. Es handelt sich um Expertengespräche für eine interessierte städtische Öffentlichkeit: Wissenschaftler, Essayisten und Künstler erörtern in Vorträgen, Dialogen und Diskussionsrunden die politischen, kulturellen und intellektuellen Themen der Gesellschaft. Sie präsentieren wichtige Forschungsergebnisse und geben Ausblicke in künftige Prozesse.
Der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" ist seit Frühjahr 2018 Kooperationspartner.

Vergangene Veranstaltungen:

11. Mai 2019

Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?

 

Moderation: Alf Mentzer

Weitere Informationen: Hier...

 

 

 

 

 

 

 

3. November 2018

Die neue Lust an der Zerstörung – oder wie die Demokratie ihre Fassung bewahrt

Mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst, Prof. Dr. Ute Frevert, , Robert Habeck, Prof. Dr. Christoph Möllers, LL.M., Prof. Dr. Till van Rahden, Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch und Dr. Thorsten Thiel

Moderation: Alf Mentzer

Weitere Informationen: Hier...

 

 

 

28. April 2018

Intervention: 1968-2018: What is left? Errungenschaften und Bürde eines politischen Aufbruchs

Mit Armin Nassehi, Priska Daphi, Ulrich Herbert, Wolfgang Kraushaar, Christina von Hodenberg, Gisela Notz und Martin Saar

Moderation: Insa Wilke und Alf Mentzer

Weitere Informationen: Hier...

 

 

 

 

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

1968 in an Expanded Field: The Frankfurt School and the Uneven Course of History

Vortrag

17. Januar 2019, 18.15 Uhr

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, EG 01 + 02
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Anmeldung erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Prof. Martin Jay (Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkeley)

In this lecture, Martin Jay will aim at conceptualizing 1968 and 1967 – in particular the Six Days War in the Middle East – together in a constellation that includes 1945 and the present. Addressing the frequent criticism of the Frankfurt School for not taking into account anti-imperialist and post-colonial struggles, it will question attempts to make up for Critical Theory's alleged "political deficit" by turning to the Third World or Global South for inspiration. Without offering a serious analysis of the troubling legacy of the Six Days War, it tentatively ponders the implications of the Frankfurt School's anxiety for the survival of Israel.

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely; Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely; Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Video:

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus

Buchvorstellung

25. Februar 2019, 19.30 Uhr

Mit Prof. Dr. Norbert Frei (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Dr. Franka Maubach (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PDDr. Christina Morina (Duitsland Instituut Amsterdam) und Dr. Maik Tändler (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Begrüßung: Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1
60322 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter: www.dnb.de/veranstaltungfrankfurt

Die Sehnsucht nach einer „konservativen Revolution“ zieht sich durch die gesamte deutsche Nachkriegsgeschichte. Immer wieder forderten Nationalkonservative und Rechtsradikale die liberale Demokratie heraus. Doch seit der „Flüchtlingskrise“ hat sich die Sprengkraft ihrer Argumente enorm verstärkt: Viele Positionen von AfD, Pegida und der Neuen Rechten sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen und das Verlangen nach einer heilen Geschichte heizt die Stimmung weiter an. Sind das noch die Deutschen, die glaubten, ihre Vergangenheit mustergültig „bewältigt“ zu haben? Präzise führen die Autoren vor Augen, was derzeit auf dem Spiel steht – und wie es dazu gekommen ist.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts Geschichte und Wirkung des Holocaust und Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts Geschichte und Wirkung des Holocaust und Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts Geschichte und Wirkung des Holocaust und Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts Geschichte und Wirkung des Holocaust und Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Dr. Maik Tändler, Historiker an der Universität Jena; Dr. Franka Maubach, Historikerin an der Universität Jena; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; PD Dr. Christina Morina, lehrt Neuere & Neueste Geschichte Deutschlands in Europa an der Universität Amsterdam; Prof. Dr. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Jena
  • Dr. Maik Tändler, Historiker an der Universität Jena; Dr. Franka Maubach, Historikerin an der Universität Jena; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Jena
  • PD Dr. Christina Morina, lehrt Neuere & Neueste Geschichte Deutschlands in Europa an der Universität Amsterdam
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Dr. Franka Maubach, Historikerin an der Universität Jena
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Jena
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ ;PD Dr. Christina Morina, lehrt Neuere & Neueste Geschichte Deutschlands in Europa an der Universität Amsterdam
  • PD Dr. Christina Morina, lehrt Neuere & Neueste Geschichte Deutschlands in Europa an der Universität Amsterdam; Prof. Dr. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Jena
  • Dr. Maik Tändler, Historiker an der Universität Jena; Dr. Franka Maubach, Historikerin an der Universität Jena; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Dr. Maik Tändler, Historiker an der Universität Jena
  • Dr. Franka Maubach, Historikerin an der Universität Jena
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; PD Dr. Christina Morina, lehrt Neuere & Neueste Geschichte Deutschlands in Europa an der Universität Amsterdam; Prof. Dr. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Jena
  • Dr. Maik Tändler, Historiker an der Universität Jena; Dr. Franka Maubach, Historikerin an der Universität Jena; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; PD Dr. Christina Morina, lehrt Neuere & Neueste Geschichte Deutschlands in Europa an der Universität Amsterdam; Prof. Dr. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Jena
  • Dr. Maik Tändler, Historiker an der Universität Jena; Dr. Franka Maubach, Historikerin an der Universität Jena; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; PD Dr. Christina Morina, lehrt Neuere & Neueste Geschichte Deutschlands in Europa an der Universität Amsterdam; Prof. Dr. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Jena
  • Dr. Franka Maubach, Historikerin an der Universität Jena
  • PD Dr. Christina Morina, lehrt Neuere & Neueste Geschichte Deutschlands in Europa an der Universität Amsterdam
  • Dr. Maik Tändler, Historiker an der Universität Jena
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Jena

Veranstalter:
Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Ullstein Buchverlage, der Karl-Marx-Buchhandlung und der Deutschen Nationalbibliothek

 

Kritische Theorie nach '68

Konferenz

17. und 18. Januar 2019

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, EG 01 + 02
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Anmeldung unbedingt erforderlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Verhältnis zwischen Kritischer Theorie und der studentischen Protestbewegung, die sich mit dem Jahr 1968 verbindet, ist komplex und der Gegenstand vieler Diskussionen des vergangenen Jahres gewesen. Die Veranstaltung am 17. und 18.01.2019 soll nicht primär der Erinnerung gewidmet sein, sondern der theoretischen Reflexion: Was heißt Kritische Theorie heute für uns im Lichte der Diskussionen seit 1968? – Inwiefern ist sie eine emanzipatorische Theorie, die in gesellschaftliche Praxis eingreift und für bestimmte Protestbewegungen Position bezieht? Oder ist dieser Bezug seither endgültig zerbrochen? Oder neu zu bestimmen?
In der zweitägigen Konferenz sollen diese Fragen gemeinsam und im Dialog mit Martin Jay diskutiert werden. Jays Forschungen zur Ideengeschichte der „Frankfurter Schule“, insbesondere sein grundlegendes Werk Dialektische Phantasie und sein jüngstes Buch Reason after ist Ecplise, gehören zu den wichtigsten Analysen und Positionsbestimmungen Kritischer Theorie. Sein Besuch dient uns zu einer Selbstverständigung über unsere eigenen Gedanken.

Mit Beiträgen von: Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Klaus Günther, Prof. Dr. Rainer Forst, Prof. Dr. Christoph Menke, Prof. Dr. Martin Saar und Prof. Dr. Martin Seel

Mit einem Abendvortrag von Prof. Martin Jay

Programm (pdf): Hier...

 

Programm

Donnerstag, 17. Januar 2019

13:15 – 13:30 Uhr
Begrüßung

13:30 – 14:45 Uhr
Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

14:45 – 15:00 Uhr
Kaffeepause

15:00 – 16:15 Uhr
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)

16:15 – 16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30 – 17:45 Uhr
Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

17:45 – 18:15 Uhr
Kaffeepause

18:15 – 20:00 Uhr
Abendvortrag: 1968 in an Expanded Field: The Frankfurt School and the Uneven Course of History
Prof. Martin Jay (Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkeley)
Weitere Informationen: Hier...

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität; Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität; Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Martin Jay, Professor für Geschichtswissenschaften an der University of California, Berkely

 

Freitag, 18. Januar 2019

10:15 – 11:30 Uhr
Prof. Dr. Martin Seel (Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

11:30 – 11:45 Uhr
Kaffeepause

11:45 – 13:00 Uhr
Prof. Dr. Christoph Menke (Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

13:00 – 14:00 Uhr
Mittagessen

14:00 – 15:15 Uhr
Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

15:15 – 15:30 Uhr
Kaffeepause

15:30 – 16:45 Uhr
Prof. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Professor für Philosophie der Goethe-Universität am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Bildergalerie:

  • Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Christoph Menke, Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Christoph Menke, Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Christoph Menke, Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Martin Saar, Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Saar, Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Saar, Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Martin Saar, Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Jonathan Klein, Doktorand und Mitglied der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

"Niemand will Nazi gewesen sein." Überlegungen zur Nachgeschichte des "Dritten Reiches"

Öffentlicher Vortrag

24. Januar 2019, 18.30 Uhr

Prof. Dr. Norbert Frei (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 2
Casino-Gebäude
Raum 1.801

„Ihr werdet überhaupt keine Nazis finden, keiner will Nazi gewesen sein, die müsst ihr erst suchen.“ Mit dieser Prophezeiung hatte Hellmuth Freiherr von Rauschenplat im März 1945 im Marinehafen von Dover alliierte Soldaten verabschiedet, die demnächst in Deutschland Teil der Besatzungsverwaltung werden sollten. Der adlige Antifaschist und spätere Remigrant sollte recht behalten: Schon in ihren ersten Begegnungen mit den Besatzern ging die große Mehrheit der Deutschen auf Abstand zu Hitler und dem verflossenen Regime, und noch vor Gründung der beiden deutschen Staaten war aus dieser pauschalen Distanzierung in Ost und West, wenngleich auf unterschiedliche Weise, die neue Staatsraison geworden. Der Vortrag versucht, die Nachgeschichte des Nationalsozialismus ausgehend von den beiden deutschen Wegen der Transformation der vormaligen Volksgenossen zu entwickeln.

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts Geschichte und Wirkung des Holocaust
  • Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts Geschichte und Wirkung des Holocaust
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Norbert Frei, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

Die Deutschen und die NS-Vergangenheit seit 1945 Verweigerung, Engagement und Ermüdung im „Erinnerungsdienst“ - Masterclass

Masterclass

25. Januar 2019, 9-13 Uhr

mit Prof. Dr. Norbert Frei (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fellow am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Campus Westend
Seminarhaus, Max-Horkheimer-Straße 4, Raum SH 5.107

Die Anmeldung ist per Mail bis zum 18.12.2018 möglich. Wir freuen uns insbesondere über Anmeldungen von Studierenden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Voraussetzung für die Teilnahme an der Masterclass ist die Lektüre zweier kurzer, noch unveröffentlichter Essays von Norbert Frei, die zusammengenommen eine knappe, vor allem diskursgeschichtlich angelegte Chronik des Umgangs der Deutschen mit der NS-Vergangenheit seit 1945 bilden.

Zur Vorbereitung und Strukturierung des Gesprächs sind alle Teilnehmenden gebeten, ihre Gedanken, Fragen und Diskussionswünsche zu den beiden Texten im Umfang von insgesamt maximal drei Seiten niederzuschreiben und bis zum 18. Januar 2019 per Mail einzuschicken. Die entsprechenden Texte erhalten Sie nach der Anmeldung

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

Civil Disobedience and the European Crisis

Workshop

13. März 2019, 10 Uhr

Workshop with William Scheuerman (Indiana)

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum 5.01
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Um Anmeldung bis zum 5. März 2019 wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisation: María Emilia Barreyro, Ilaria Cozzaglio and Sofie Møller (Postdoctoral Fellows at Normative Orders)

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

„Molding a diabolical Messiah“

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion innerhalb der Reihe "Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino"

Donnerstag, 29. November 2018, 18 Uhr

Künstlerhaus Mousonturm, Studio 1
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Was geschieht? Und wie konnte es geschehen? Wie lässt sich der spektakuläre Zusammenbruch der brasilianischen Demokratie und der Aufstieg des Faschisten Jair Messias Bolsonaro begreifen? Welche Rolle spielt die mediale Repräsentation und die Selbstinszenierung des selbsternannten „Mythos“? Und was hat das Ganze mit dem rituellen Kannibalismus der Tupi-Völker zu tun? Dieser und anderen Fragen wird sich Suely Rolnik in ihrem Vortrag und dem daran anschließenden Gespräch mit Vinzenz Hediger und Oliver Precht widmen. Ausgehend von den in ihrem jüngst erschienenen Buch Zombie Anthropophagie. Zur neoliberalen Subjektivität entwickelten Thesen werden an diesem Abend die jüngsten Ereignisse rekapituliert, analysiert und in einem größeren Zusammenhang verortet.
Die Veranstaltung setzt die Beschäftigung mit kulturpolitischen Umbrüchen in Brasilien fort, die von Oktober 2017 bis Juli 2018 im Rahmen der Campus-Veranstaltung „Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino“ (www.tropical-underground.de) begonnen wurde.

Suely Rolnik ist Philosophin und Kulturwissenschaftlerin an der  Universidade Católica de São Paulo. Neben ihren zahlreichen Publikationen und Übersetzungen, unter anderem mit Felix Guattari (Micropolítica. Cartografias do desejo), arbeitet sie auch als Kuratorin und Psychoanalytikerin.
Oliver Precht ist Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitet als Autor und Übersetzer aus verschiedenen Sprachen.
Vinzenz Hediger ist Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe: Hier...

Veranstalter:
Eine Veranstaltung des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm

Zwischen Grundgesetz und Scharia. Der lange Weg des Islam nach Deutschland

Autorengespräch innerhalb der Reihe »Das Forschungskolleg Humanwissenschaften stellt vor: …«

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19 Uhr

Forschungskolleg Humanwissenschaften, Vortragsraum
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In Deutschland sind viele klischeehafte Vorstellungen über die Scharia verbreitet. Das gilt auch für die angebliche Unvereinbarkeit von Demokratie und Islam oder die vorgebliche Neigung des Islam zur Gewalt. Rudolf Steinberg unterzieht diese Annahmen einer kritischen Betrachtung und fragt nach der institutionellen Verortung eines deutschen Islam. Er führt in einer tour d'horizon sachlich und differenziert durch die aktuellen juristischen und politischen Diskussionen. Denn »die« Scharia gibt es ebenso wenig wie »den« Islam. – Das Buch erscheint am 8.11.2018 im Campus Verlag in Frankfurt am Main.

Prof. em. Dr. Rudolf Steinberg (Emeritierter Professor für öffentliches Recht)

Kommentare von:
Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Susanne Schröter (Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Rudolf Steinberg ist emeritierter Professor für öffentliches Recht. Von 2000 bis 2008 war er Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2015 ist sein Buch Kopftuch und Burka: Laïzität, Toleranz und religiöse Homogenität in Deutschland und Frankreich im Nomos-Verlag erschienen.

Rainer Forst ist Professor für Politische Theorie an der Gothe-Universität Frankfurt am Main und Co-Sprecher des Exzellenzclusters »Die Herausbildung normativer Ordnungen«.
Susanne Schröter ist Professorin am Institut für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Direktorin des »Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam« (FFGI).

Die Reihe
Wissenschaftliche Bücher − besonders Monographien, die sich einem einzigen Gegenstand widmen − sind zumeist das Ergebnis jahrelangen Forschens, Reflektierens und Schreibens. Die Reihe »Das Forschungskolleg Humanwissenschaften stellt vor: …« möchte diese Bücher in der Öffentlichkeit bekannt machen und diskutieren. Daher lädt das Kolleg in regelmäßigen Abständen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Rhein-Main-Universitäten ein, um über ihr Buch, dessen Hintergründe sowie die Fragen, die sie zu diesem Werk motivierten, zu sprechen.
Die Gesprächsreihe wird von Professor Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, dem Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, geleitet.

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. em. Dr. Rudolf Steinberg (Emeritierter Professor für öffentliches Recht)
  • Prof. em. Dr. Rudolf Steinberg (Emeritierter Professor für öffentliches Recht)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Susanne Schröter (Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. em. Dr. Rudolf Steinberg (Emeritierter Professor für öffentliches Recht), Prof. Dr. Susanne Schröter (Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. em. Dr. Rudolf Steinberg (Emeritierter Professor für öffentliches Recht), Prof. Dr. Susanne Schröter (Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Veranstalter:
Forschungskolleg Humanwissenschaften in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

How Democracies Die

Vortrag und Buchvorstellung

10. Dezember 2018, 19 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum EG 01
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Prof. Daniel Ziblatt (Harvard University)

Einführung:
Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Democracy no longer ends with a bang — in a revolution or military coup — but with a whimper: the slow, steady weakening of critical institutions, such as the judiciary and the press, and the gradual erosion of long-standing political norms. This is suggested by the analysis of Daniel Ziblatt in his most recent book "How Democracies Die“ (co-authored with Steven Levitsky, German translation: "Wie Demokratien sterben“, DVA). Drawing on a wide range of historical and global examples, from 1930s Europe to contemporary Hungary, Turkey, and Venezuela, to the American South during Jim Crow, the authors show how democracies die — and how they can be saved."

The talk will present the main arguments of the book.

Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Daniel Ziblatt (Eaton Professor of the Science of Government at Harvard University)
  • Prof. Daniel Ziblatt (Eaton Professor of the Science of Government at Harvard University)
  • Prof. Daniel Ziblatt (Eaton Professor of the Science of Government at Harvard University)
  • Prof. Daniel Ziblatt (Eaton Professor of the Science of Government at Harvard University)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Daniel Ziblatt (Eaton Professor of the Science of Government at Harvard University)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Daniel Ziblatt (Eaton Professor of the Science of Government at Harvard University)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Daniel Ziblatt (Eaton Professor of the Science of Government at Harvard University)
  • Prof. Daniel Ziblatt (Eaton Professor of the Science of Government at Harvard University)

Video:

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Die frühen Christen - Von den Anfängen bis Konstantin

24. Januar 2018, 12.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Prof. Dr. Hartmut Leppin (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

C.H. Beck 2018

Die frühen Christen bildeten keineswegs eine homogene Gruppe, geschweige denn eine Kirche. Von ihrem Wirken in der Welt, aber auch von den Irritationen, die sie bei Zeitgenossen auslösten, handelt dieses Buch. Es soll zugleich die modernen Leser irritieren: Die antiken Christen sind durch eine lebendige Erinnerung und durch ein gemeinsames textliches Erbe – die Bibel – eng mit der heutigen Welt verbunden, selbst für diejenigen, die dem christlichen Glauben fernstehen. Allenthalben stoßen wir auf Kirchengebäude, christliche Feiertage rhythmisieren unsere Zeit, weite Teile der Kunst sind durch christliche Motive geprägt, selbst noch in der Persiflage. Doch die sichtbare Nähe kann eine scheinbare sein.
Vieles an den frühen Christen ist uns fremd und weit entfernt von dem, was heute als Christentum gilt. Dieser doppelten Irritation – aus der Sicht der Heutigen und der antiken Zeitgenossen – geht der Autor des vorliegenden Buches nach und lässt uns die Fremdheit eines nur scheinbar vertrauten Christentums erkennen. Zugleich fragt er danach, wie eine kleine, sozial schwache Gruppe aus der Peripherie sich ausbreiten konnte und welchen Herausforderungen ihre Angehörigen sich gegenübersahen.
So legt er auch keine lineare Geschichte vom Urchristentum zur Großkirche vor. Es wird vielmehr deutlich, dass die Geschichte der Christen keiner zwingenden inneren Logik folgt und auch nicht durch höhere Kräfte bestimmt scheint. Stattdessen lassen zahlreiche Beispiele erkennen, wie sich frühe Christen in bestimmten Situationen um Problemlösungen bemühten und unterschiedliche Wege diskutierten – von denen sich manche aber nie durchsetzten. Was wir erkennen, ist mithin auch keine folgerichtige Entwicklung, sondern eine tastende, gleichsam experimentelle Bewegung, die sich oft hinter späteren Dogmen und Konzilsbeschlüssen verbirgt. 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Prof. Dr. Christoph Cornelißen, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Historiker
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Christoph Cornelißen, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Historiker
  • Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Christoph Cornelißen, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Historiker
  • Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Christoph Cornelißen, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Historiker
  • Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Christoph Cornelißen, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Historiker
  • Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Christoph Cornelißen, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Historiker
  • Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Christoph Cornelißen, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Historiker

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Fundamento constitucional del derecho penal colombiano: un cambio metodológico - Verfassungsgrundlage des kolumbianischen Strafrechts: ein methodologischer Wandel

Vortrag in spanischer Sprache

13. November 2018, 10 Uhr

Prof. Dr. Carlos Gálvez Argote (ex juez de la Corte Suprema de Colombia, profesor de Derecho Penal Universidad del Rosario / ehemaliger Richter am Obersten Gerichtshof von Kolumbien, Professor für Strafrecht an der Universidad del Rosario)

KHG - Katholische Hochschulgemeinde Frankfurt am Main, Kaminzimmer
Campus Westend
Siolistraße 7
60323 Frankfurt am Main

El Profesor Gálvez Argote fue Juez de la Corte Suprema de Justicia de Colombia desde 1995 hasta el 2003. Desde 1976 ha sido profesor de Derecho Penal General, fundamentos constitucionales del Derecho Penal e Historia del Derecho Penal Colombiano en distintas Universidades de Colombia como el Externado, Los Andes, la Santo Tomas, la Universidad Nacional, la Universidad de Nariño, la Universidad del Cauca, la Universidad Gran Colombia, entre otros. Desde 1995 hasta la fecha, es  profesor de Derecho Penal de la Facultad de Jurisprudencia de la Universidad del Rosario. El Profesor Gálvez ha sido conferencista internacional, invitado por el Centro de Estudios Internacional de Derecho Penal de Siracusa (Italia), La Procuraduría General de Brasil, la Universidad del Estado de Río de Janeiro (Brasil), El Tribunal Supremo de Salvador de Bahía (Brasil) y La Corte Superior de Justicia de Lima (Perú).

A su vez, el Profesor Gálvez no solamente se ha destacado en la academía sino que tambien ha sido una pieza fundamental en la vida jurídica de Colombia. Fué Juez durante más de treinta años, Procurador Delegado ante la Corte Suprema de Justicia, representante de la Procuraduría General de la Nación en la Comisión de Justicia de la Asamblea Nacional Constituyente que dio luz a la constitución vigente, Co-redactor del primer Código Único Disciplinario, postulado a la primera Corte Constitucional de Colombia, y designado conjuntamente por el Ministro de Justicia y el Senado de la República para conformar la Comisión de estudio sobre el fenómeno de falso testigos. El Profesor Gálvez fué Magistrado Titular de la Sala de Casación Penal de la Corte Suprema de Justicia, presidente de sala y vicepresidente de dicha Corporación.  Ha sido condecorado en Colombia con la distinción "Ricardo Medina Moyano" por el Colegio de Abogados Penalistas de Bogotá y Cundinamarca, por la Gobernación de Nariño en el grado de Gran Cruz y por la Gobernación del Meta con el Centauro de Oro.
Durante los últimos 15 años ha venido realizando diferentes investigaciones sobre la historia del derecho penal colombiano y la influencia del derecho español en los siglos IIX-IX.

Prof. Dr. Carlos Gálvez Argote ist seit 1995 Professor für Strafrecht an der juristischen Fakultät der Universidad del Rosario (Bogotá). Davor war er seit 1976 an verschiedenen Universitäten in Kolumbien tätig, darunter unter anderem die Universidad Externado de Colombia, die Universidad Nacional, die Universidad del Cauca und die Universidad Gran Colombia.
Zudem war Prof. Gálvez mehr als dreißig Jahre lang Richter und zwischen 1995 bis 2003 Richter der Strafkammer des Obersten Gerichtshofs von Kolumbien. Für seine Arbeit wurde ihm in Kolumbien die Auszeichnung  „Ricardo Medina Moyano“ von der Strafrechtsanwaltskammer von Bogotá und Cundinamarca verliehen und er wurde von der Regierung von Nariño mit dem „Großkreuz“ (Gran Cruz) und von der Regierung von Meta mit dem „Goldenen Zentaur“ (Centauro de Oro) ausgezeichnet.
Prof. Carlos Gálvez Argote hat zahlreiche Artikel und Forschungsarbeiten publiziert. In den letzten Jahren hat er vor allem zur Geschichte des kolumbianischen Strafrechts und zum Einfluss des spanischen Rechts in Kolumbien im 19. Jahrhundert geforscht.

Veranstalter:
Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie, KHG - Katholische Hochschulgemeinde Frankfurt am Main und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen: Perspektiven der Frankfurter Normen- und Netzwerkforschung

Forschungskolloquium innerhalb der Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

14. Dezember 2018, 11.00 Uhr bis 15:30 Uhr

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, 5.02
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Anmeldungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (pdf): Hier...

Organisation: Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), und Dr. Jan-Hinrik Schmidt

Programm

11:00-11:15

Begrüßung
Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen) und Rebecca Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen)

11:15-11:30

Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen
Jan-Hinrik Schmidt (Forschungsprogrammleiter, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg)

11:30-11:45

Die normative Ordnung des Internets
Matthias C. Kettemann (Postdoc Fellow am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“)

11:45-13:15

Frankfurter Perspektiven auf normative Ordnungen in digitalen Räumen (I): Prozesse und Praktiken der Regelbildung und deren Kontestation
Moderation:  Wolfgang Benedek (Universität Graz)

mit Kommentaren von:
Prof. Beatrice Brunhöber (Datenschutzstrafrecht, interdisziplinäre Rechtsforschung)
Prof. Christoph Burchard (Cyberstrafrecht)
Prof. Klaus Günther (Rechtsphilosophie, Multinormativität, Rechtfertigungsordnungen)
Prof. Stefan Kadelbach (Europa- und Völkerrecht)
PD Dr. Daniel Lambach (Cyberspace und Agency)
Dr. Sofie C. Møller (Kant, Krise, Internet)
Dr. Linda Monsees (Öffentlichkeit im Internet)
Prof. Alexander Peukert (Urheberrecht/IT-Recht)
Prof. Christian Stegbauer (Netzwerkforschung)

13:15-13.45

Mittagsbuffet

13:45-15:15

Frankfurter Perspektiven (II): Verantwortung und Rechtfertigung von Machtverhältnissen in digitalen Räumen: die Rolle der Akteure
Moderation:  Wolfgang Benedek (Universität Graz)

15:15-15:30

Schlussfolgerungen
Matthias C. Kettemann (Postdoc Fellow am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“) und Jan-Hinrik Schmidt (Forschungsprogrammleiter, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg)

 

Weitere Informationen zur Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique": Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Junges Forum: Technikwissenschaften

Whereto? Critical perspectives on political progress

Konferenz

15. und 16. November 2018

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum 5.01
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Conference Speakers:
Lea Ypi (London School of Economics and Political Science)
Enzo Rossi (University of Amsterdam)
Nikita Dhawan (University of Innsbruck)
Greta Favara (University of Milan)
Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Goethe University Frankfurt)
Sofie Møller (Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Goethe University Frankfurt)
Ilaria Cozzaglio (Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Goethe University Frankfurt)

The participants in this workshop reflect on the notion of political progress and the normative constraints involved in conceiving of and measuring progress. The main topic of debate is how the notion of political progress relates to understanding political development as tied by specific normative constraints, understood as a development toward an ideal of justice, as normative constraints on the process or discourse, or as the promotion of pragmatic concerns.

Programm

15. November, von 14.00 bis 18.00

14:00-14.30: Welcome
14.30-16.00: Enzo Rossi (Amsterdam) “Being Realistic and Demanding the Impossible”
16:00-16.30: coffee break
16.30-18: Rainer Forst (GU) “The Justification of Progress and the Progress of Justification”

Reception for all participants

16 .November, von 10:00 bis 18.00

10:00-11:30: Sofie Møller (GU) “Non-linear political progress according to Kant”
11:30-12:00: coffee break
12.00-13:30: Nikita Dhawan (Innsbruck) "The Non-Performativity of Critique: Progressive Politics and the Erotics of Resistance"

13:30-14:30: Lunch break

14:30-16.00: Ilaria Cozzaglio (GU)/Greta Favara (Milan) “A realist account of political progress”
16:00-16:30: coffee break
16:30-18:00: Lea Ypi (LSE) “What is political progress?”

Anmeldung per Mail bis zum 2. November an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Leibniz Forschungsgruppe Transnationale Gerechtigkeit

Cultures of Crisis 3 – Professional Cultures of Crisis Management

International Workshop

8-9 November 2018

Overall concept
The concept of crisis is elusive and it is highly disputed what actually makes a crisis a crisis. However, some elements reoccur more frequently than others when talking about crises. Among them are: “Decisive situation for better or worse”, “ambivalent combination of threat and opportunity”, “acting outside the routine”, “high degree of indeterminacy” and “acting under pressure”. What can be said is that such and similar understandings of crisis do travel far. Crises occur in different regional contexts and many cultures use the concept itself or a similar term. Yet, at the same time, crisis is no universal concept that is used by all humankind and at all times in the same way. It has evolved over time and some cultures adapt it more readily than others. It seems to be bound to particular cultural believes, such as: human agency exists, the future is open and can be influenced in the present and humans are responsible for the course of events. In institutional terms it has some affinity with capitalism, democracy and the existence of a free media.
Crises pervade all parts of society. They occur in the economic, ecological and political spheres, they affect organizations, states and institutions. All kinds of professionals thus have to deal with crises and have to develop their own understanding of crisis. The topic of this workshop is to explore the similarities and differences in how professional cultures use and understand the concept of crises and to assess the magnitude of practices and knowledge orders that exist to deal with crises within such professional cultures. We therefore invite representatives from different practical fields as well as researchers, who have studied professional cultures of crisis, to exchange ideas about their respective understanding of crises and their particular approaches to manage crises. In three panels, we approach this topic from different ways: Are there different regional approaches to crisis management? Are there different organizational cultures of crisis management? And is there a global epistemic community around practices of crisis management?
The workshop is inter-disciplinary, international and highly interactive. Our intention is to provide extensive time slots for joint discussion and to stimulate discussion by pointed inputs from dedicated experts. The panels are thus intended as informal exchange forums, open to diverse perspectives and controversial debates. In order to stimulate discussion we kindly asked each panelist to prepare a short statement of 5 to 10 minutes. We provide a few guiding questions in order to focus the inputs on the panel’s topics but encourage all panelists to bring in their respective subjective and personal experiences gained under highly divergent circumstances.

Program with further information (pdf): Click here...

Please rsvp by email to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Program

Thursday, 8th November 2018

Peace Research Institute
Baseler Str. 27
60329 Frankfurt am Main

12:30-13:30
Arrival and light lunch

13:30-14:00
Welcome, round of introduction & workshop outline Oliver Ibert, Stefan Kroll and Antonia Witt

14:00-16:00
Panel 1 “Regional cultures of crisis management”
The professionalization of crisis management in many cases is associated with the emergence of knowledge and practices which seems to be decoupled from regional contexts and expectations. For a long time, international interventions, from peace keeping to rule of law reforms, followed an international model which only marginally was oriented at regional social contexts, traditions and histories. More recently, the importance of regional normative expectations and institutions has been acknowledged not only by academics but also by practitioners. Taking this as a vantage point, the first panel is dedicated to regional approaches of crisis management. What are the differences between international and regional approaches of crisis management in particular cases? How and to what effect do hierarchies between international and regional professional cultures emerge? In which cases and under what conditions are regional approaches considered as source of innovation with the potential to also transform the international script?

Panelists:
Ragheb Aljaoor, Support Group Network (SGN), Vänersborg, Sweden
Fiifi Edu-Afful, Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre (KAIPTC), Accra, Ghana
Markus Kirchschlager, German Institute of Global and Area Studies (GIGA), Hamburg, Germany
Tilmann Röder, FU Berlin and Federal Foreign Office, Berlin, Germany
Moderator: Oliver Ibert

16:00-16:30
Coffee Break

16:30-18:30
Panel 2 “Organizational cultures of crisis management”
Both within states as well as internationally, the detection, management, and prevention of crises is often the task of complex organizations. What happens within such organizations is thus of crucial relevance for understanding the governance of crises today. In the second panel we therefore scrutinize different organizational cultures of crisis management, that is specific practices and knowledge orders that shape how organizations react to and deal with crises. In particular, we seek to understand differences in such organizational cultures both between different types of organizations (e.g. organizations that are prone to crisis vs. organizations that have to avoid crises) as well as within different sections or departments of one organization (such as field offices, headquarters, crisis committees): Is there a global script for modern organizations in how crises are addressed? How do different organizational cultures of crisis management travel globally as well as within organizations? And how do they adapt to different contexts? Where do different organizational cultures clash or create pathologies? Empirically, this panel will bring together experts working in different policy fields ranging from humanitarian aid to health and the prevention of violent conflict.
Panelists:
Tine Hanrieder, Berlin Social Science Center (WZB) Berlin, Germany
Peter Schumann, formerly United Nations Development Programme (UNDP)
Niklas Schenck, Journalist, Germany
Moderator: Stefan Kroll

Friday, 9th November

Cluster of Excellence “Normative Orders”, 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

9:00-10:30
Keynote “Crisis? What Crisis? A public perspective on the nature, consequences and challenges of modern crises”
Arjen Boin (Universiteit Leiden)

10:30-11:00
Coffee Break

11:00-13:00
Panel 3 “Crisis management as global epistemic community”
Crises occur in almost all societal sub-systems. A diverse range of professions and professionals have to deal with crises and have to develop systematic knowledge about crisis management. This raises the question about the nature of crisis management as a professional culture. Is there something like a shared understanding of what actually constitutes crisis management as a coherent practice? Or is it rather the case, that each profession develops an own understanding of crisis adapted to the specificities of different areas of application? Is it possible to share knowledge about crisis management across different geographical and organizational contexts or are these practices incomparable as they have to be integrated in their respective contexts? The panel brings together researchers and practitioners, discussing the (non)existence and
characteristics of a global epistemic community on crisis management. What constitutes the practice of crisis management? How is global knowledge on crisis management shared between practitioners? Is there something like a discipline of crisis management and can this professional knowledge be applied to all contexts?
Panelists:
Arjen Boin, Universiteit Leiden & Co-Founder of Crisisplan BV, Leiden, Netherlands
Verena Brinks, Leibniz Institute for Research on Society and Space, Erkner, Germany
Astrid Irrgang, Center for International Peace Operations (ZIF), Berlin, Germany
Moderator: Antonia Witt

13:00-13:30
Concluding Panel
Oliver Ibert, Stefan Kroll, Antonia Witt


13:30
Light Lunch

Presented by:
Leibniz Institute for Research on Society and Space, Peace Research Institute Frankfurt, Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders" and Leibniz Research Alliance "Crises in a Globalised World"

Die Krise Europas als Krise ihres Mehrwerts?

Crisis Talk

Donnerstag, 22. November 2018, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Begrüßung
Staatssekretär Mark Weinmeister (Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten)

Dr. Stefan Kroll (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt)

Impuls
Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung)

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung)

Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments)

Benjamin Hartmann (European Political Strategy Center (EPSC))

Moderation
Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks)

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (pdf): Hier...

Die Krise Europas als Krise ihres Mehrwerts?
Der Europäische Mehrwert ist ein Kernkonzept der Europäischen Union, durch welches die Stärke der europäischen Politik zum Ausdruck kommen soll. Europäische Politikmaßnahmen werden daran gemessen, ob sie den Mehrwert Europas fördern. Die Erwartungen an die europäischen Institutionen, die hiermit verbunden sind, sind hoch. Zugleich ist aber nicht klar definiert, welchen qualitativen Kriterien der Europäische Mehrwert entsprechen soll und wie eine quantitative Messung erfolgen kann. Daher bleiben Aussagen darüber, ob ein Europäischer Mehrwert erreicht ist und wie hoch dieser letztendlich ist, zumeist vage. Gerade in Zeiten europäischer Krisen käme es jedoch darauf an, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Mehrwert der europäischen Politik zu vertiefen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir beim 9. Crisis Talk diskutieren, inwieweit die Krise Europas eigentlich eine Krise der Unbestimmtheit des Konzepts des Europäischen Mehrwerts ist. Wir möchten der Frage nachgehen, wie ein Europäischer Mehrwert definiert sein müsste, um der Vertrauenskrise in Europa entgegenzuwirken. Was müssten sich die europäischen Institutionen verändern, um den Mehrwert, den die Europäische Union unweigerlich hat, sichtbarer zu machen?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Bildergalerie:

  • Dr. Stefan Kroll (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt)
  • Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung)
  • Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks
  • Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung), Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments), Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks) und Benjamin Hartmann (European Political Strategy Center (EPSC))
  • Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung), Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments), Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks) und Benjamin Hartmann (European Political Strategy Center (EPSC))
  • Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung), Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments), Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks) und Benjamin Hartmann (European Political Strategy Center (EPSC))
  • Prof. Dr. Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung), Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments), Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks) und Benjamin Hartmann (European Political Strategy Center (EPSC))
  • Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments)
  • Charlotte Geerdink (Moderatorin Charly Speaks)
  • Benjamin Hartmann (European Political Strategy Center (EPSC))

© Hessische Landesvertretung/Horst Wagner

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Der Friedensprozess und das demokratische System in Kolumbien: Die Rolle der Wahlgerichtsbarkeit im Postkonflikt

Vortrag

Magistrada / Bundesrichterin Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Consejo de Estado, Colombia)

Vortrag in spanischer und deutscher (Simultanübersetzung) Sprache

Begrüßung
Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Rolf van Dick (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Generalkonsul Kristian Helmut Norman Bickenbach Gil (Generalkonsulat Kolumbien, Frankfurt am Main)

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, EG 01
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Max-Horkheimer-Str. 2
60629 Frankfurt am Main

Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Unterzeichnung des Endabkommens über die Beendigung des Konflikts und den Aufbau eines stabilen und dauerhaften Friedens zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC Guerrilla führte zu einer Veränderung des Rahmens, in dem sich soziale Konflikte im Land entwickeln.
Die Demokratie ersetzt die Schlachtfelder, auf denen in der Vergangenheit Waffengewalt herrschte, indem sie institutionelle Kanäle zur Lenkung von Protesten und sozialen Forderungen als unabdingbare Voraussetzung für die Aufrechterhaltung von friedlicher Koexistenz innerhalb jeder Gesellschaft wiederherstellt.
Das ist keine geringe Errungenschaft, denn auf diese Weise wurde ein bewaffneter Konflikt beendet, der nicht nur über ein halbes Jahrhundert bestand, sondern auch über 8.376.843 Opfer forderte, die nun alle Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und Nichtwiederholung fordern. Somit wird eine der grausamsten Phasen der kolumbianischen Gewalt beendet, jenes charakteristischen Merkmals der republikanischen Geschichte, das jedoch seinen Ursprung in der Ankunft der spanischen "Eroberer" auf dem Territorium im Jahr 1499 hat.
Der Aufbau und die Festigung des Friedens in Kolumbien läuft also durch die Stärkung des demokratischen Systems als Substitutionssphäre des gewaltsamen Konflikts; das Ziel der "Demokratischen Öffnung zur Schaffung des Friedens" (als zweitem Aspekt des Abkommens von Havanna) befördert nicht nur die quantitative Erweiterung, sondern die grundlegende Qualifizierung (Vertiefung) dieser demokratischen Öffnung über Wahlen hinaus, indem es die Qualität derjenigen, die sich in der Vergangenheit außerhalb der zivilgesellschaftlichen Sphäre befanden, als politische Subjekte anerkennt.
Diese beiden Ansätze - Erweiterung und Qualifizierung - des demokratischen Prinzips realisieren sich mit der Unterzeichnung des Friedenspakts einerseits durch die Verstärkung von affirmativen Maßnahmen mit geschlechtsspezifischem Fokus, die zu einer gewissen politische Gleichheit der  Geschlechter führen, und andererseits, durch die Schaffung eines normativen Rahmens, den Status quo des Wahlregimes verändert, indem er unter anderem die Kosten der Gründung von politischen Parteien und Bewegungen verringert, die Entstehung neuer Wahlbehörden befördert und die Ausübung politischer Opposition reguliert.
Diese Änderungen des kolumbianischen Wahlregimes stellen die Wahlgerichtsbarkeit vor neue Herausforderungen, deren Aufgabe es in diesem neuen Szenario sein wird, das "Bollwerk" des Abkommens - nämlich das demokratische Prinzip - zu schützen. Einerseits soll sie die Einhaltung der Verpflichtungen zu einer geschlechtlich gleichberechtigten Demokratie garantieren, und andererseits muss sie sich an die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen.
Die Demokratie wird zum Epizentrum für den Aufbau eines stabilen und dauerhaften Friedens, und die Rolle des Wahlrichters muss gerade darin bestehen, die Mindestbedingungen für ihre Umsetzung aufrechtzuerhalten, so dass sich in diesem friedlichen Kontext soziale Forderungen entwickeln können, die sich in der Vergangenheit des Kriegs als Protestmittel bedient haben. Die Funktion der Wahlgerichtsbarkeit zeigt sich damit primär in der Erhaltung der Voraussetzungen für die Ausübung der Demokratie, als Grundlage für die Entwicklung einer politischen Debattenkultur, wie sie charakteristisch ist für das Übergangsregime, das die Unterzeichnung des Abkommens begründete.
Der Wahlrichter ist Garant für die Forderungen, die sich aus der Unterzeichnung des Abkommens von Havanna ergeben und auf das demokratische System des Landes auswirken, so dass seine Rechtsprechung zweifellos über den justiziellen Bereich hinausgehen und die politische Dynamik - ihre Ausübung und Konsolidierung - beeinflussen wird.
Die Wahrung der Demokratie ist jedoch keine exklusive Aufgabe dieser spezialisierten Gerichtsbarkeit, sondern erstreckt sich vielmehr auf verschiedene Justizorgane in Kolumbien, insbesondere auf die Sondergerichtsbarkeit für den Frieden, die durch den Havanna-Pakt geschaffen wurde. Deren Aufgabe ist die Untersuchung und Aburteilung von Verbrechen während des bewaffneten Bürgerkrieges, wobei eine Verurteilung die politische Partizipation der Verurteilten nicht ausschließt oder einschränkt.
Die Konstruktion des Abkommens wird also als Schlüssel für die Demokratie verstanden - als Grundwerterahmen, der von den Wahlrichtern zu wahren ist, aber in gleicher Form auch von der entstehenden Gerichtsbarkeit, die für die Übergangsinstrumente zuständig ist.

Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez studierte Rechtswissenschaften an der Universidad La Gran Colombia (Bogotá) und spezialisierte sich auf Strafrecht und Kriminologie an der Universidad Santo Tomás (Bogotá). Seit 2013 ist sie Bundesrichterin in Kolumbien (Consejo de Estado), wo sie wichtige Prozesse leitete wie zum Beispiel die Nichtigkeitsklage gegen die Ergebnisse der Volksabstimmung für den Frieden in Kolumbien und derzeit die Nichtigkeitsklage gegen die Wahl zum Senat der Republik 2018-2022.  Bevor sie Bundesrichterin wurde, hatte sie verschiedene Positionen als Staatsanwältin inne. Zudem war sie unter anderem Vizepräsidentin der Nationalen Kommission für Kontrolle und Wahlangelegenheiten der Generalstaatsanwaltschaft und Richterin am Nationalen Wahlrat und am Staatsrat. Sie lehrte an verschiedenen Universitäten wie der Universidad Libre de Colombia, dem Colegio Mayor de Nuestra Señora del Rosario und der Universidad Sergio Arboleda. Daneben fungierte sie als Beraterin für Fragen des Wahlrechts, der vertraglichen und außervertraglichen Haftung des Staates, des Disziplinarrechts und der Vermögenshaftung öffentlicher Bediensteter. Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez ist Autorin zahlreicher Artikel und Forschungsarbeiten zu verschiedenen Themen – unter anderem zu Fragen der öffentlichen Verteidigung, der Schlichtung, der Wahlverbrechen, des Wahlprozesses und der Wahlkontrolle.

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Rolf van Dick (vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rolf van Dick (vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Magistrada/Bundesrichterin Consejo de Estado, Colombia), Prof. Dr. Carlos Gálvez Argote (ehemaliger Richter am Obersten Gerichtshof von Kolumbien, Professor für Strafrecht an der Universidad del Rosano), Generalkonsul Kristian Helmut Norman Bickenbach Gil (Generalkonsulat Kolumbien, Frankfurt am Main)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rolf van Dick (vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Generalkonsul Kristian Helmut Norman Bickenbach Gil (Generalkonsulat Kolumbien, Frankfurt am Main)
  • Generalkonsul Kristian Helmut Norman Bickenbach Gil (Generalkonsulat Kolumbien, Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Magistrada/Bundesrichterin Consejo de Estado, Colombia)
  • Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Magistrada/Bundesrichterin Consejo de Estado, Colombia)
  • Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Magistrada/Bundesrichterin Consejo de Estado, Colombia)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Carlos Gálvez Argote (ehemaliger Richter am Obersten Gerichtshof von Kolumbien, Professor für Strafrecht an der Universidad del Rosano), Generalkonsul Kristian Helmut Norman Bickenbach Gil (Generalkonsulat Kolumbien, Frankfurt am Main)
  • Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Magistrada/Bundesrichterin Consejo de Estado, Colombia)
  • Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Magistrada/Bundesrichterin Consejo de Estado, Colombia)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Magistrada Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez (Magistrada/Bundesrichterin Consejo de Estado, Colombia)

Video (deutsch):

 

Video (spansch):

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

 

Die globale Finanzklasse - Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney

14. November 2018, 19 Uhr

Öffentliche Lesung mit
Prof. Dr. Sighard Neckel (Universität Hamburg)

Kommentare von
Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (Forschungszentrum SAFE an der Goethe-Universität Frankfurt)
und
Dr. Ulrich Stephan (Deutsche Bank)

Moderation
Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Auf den internationalen Finanzmärkten hat sich eine neue globale Klasse gebildet. Dieses Buch zeigt am Beispiel der Finanzzentren Frankfurt am Main und Sydney, wie in der Finanzklasse gemeinsame Formen ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals entstehen. Typisch für den Habitus dieser Finanzklasse ist neben den üblichen Statussymbolen ein demonstrativer Gestus von kultureller Offenheit, Diversität, Weltläufigkeit und Toleranz, in dem sich eine kosmopolitische Selbstdarstellung mit ökonomischen Interessen verbindet. Ein neuer Modus sozialer Grenzziehung wird sichtbar, der paradox erscheint: Exklusivität durch Einschluss, Abschottung durch Öffnung.

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Gebäude Normative Ordnungen, EG. 01

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Anmeldung per Mail erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität und (Co-)Direktor des Center for Financial Studies (CFS) und des Forschungszentrums SAFE an der Universität
  • Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität und (Co-)Direktor des Center for Financial Studies (CFS) und des Forschungszentrums SAFE an der Universität
  • Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität und (Co-)Direktor des Center for Financial Studies (CFS) und des Forschungszentrums SAFE an der Universität
  • Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität und (Co-)Direktor des Center for Financial Studies (CFS) und des Forschungszentrums SAFE an der Universität, Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Prof. Dr. Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität und (Co-)Direktor des Center for Financial Studies (CFS) und des Forschungszentrums SAFE an der Universität, Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Prof. Dr. Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität und (Co-)Direktor des Center for Financial Studies (CFS) und des Forschungszentrums SAFE an der Universität
  • Prof. Dr. Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität und (Co-)Direktor des Center for Financial Studies (CFS) und des Forschungszentrums SAFE an der Universität
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Video:

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Katholische Akademie Rabanus Maurus Haus am Dom und Frankfurt School of Finance & Management

 

Do Central Banks Serve the People? Normative Grundfragen aktueller und zukünftiger Zentralbankpolitik

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

05. November 2018, 18 Uhr

Gebäude „Normative Ordnungen“, EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2
Campus Westend
Goethe-Universität

Eine Anmeldung ist erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit Peter Dietsch, Professor für Philosophie, Universität Montréal

Diskussionsteilnehmer:
Cornelia Woll, Professorin für Politische Wissenschaften, Sciences Po Paris
Christian Thimann, CEO Athora Versicherung, Wiesbaden, und Professor, Paris School of Economics

Moderation:
Rainer Klump, Professor für Volkswirtschaftslehre, Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

In seinem kürzlich veröffentlichten Buch hat Peter Dietsch – zusammen mit François Claveau und Clément Fontan – den Wandel in der ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Rolle der großen Zentralbanken seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise 2007 kritisch analysiert. Fed, EZB und Bank of England haben mit massiven Geldemissionen den drohenden Zusammenbruch des Weltfinanzsystems verhindert und das weitere Wachstum der Weltwirtschaft stimuliert. Über die Kosten der getroffenen Maßnahmen – insbesondere mit Blick auf die Verteilungswirkungen – und über mögliche Alternativen – etwa solche, die das Zentralbankhandeln weniger abhängig von den Finanzmärkten und -institutionen gemacht hätten – wird kaum offen gesprochen. Dietsch analysiert die bisher erkennbaren Verteilungswirkungen der unkonventionellen Geldpolitik der vergangenen Jahre, zeigt, wie die Abhängigkeit der Zentralbanken vom globalen Finanzsystem zugenommen hat, und erläutert, warum die über lange Zeit schwer erkämpfte Unabhängigkeit der Zentralbanken von der staatlichen Politik damit wieder infrage gestellt wird. Schließlich werden mehr oder weniger fundamentale Reformen diskutiert, mit denen die Zielvorgaben und Instrumente der modernen Geldpolitik wieder stärker in Einklang mit den gesamtwirtschaftlichen und -gesellschaftlichen Zielen gebracht werden können.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Frankfurter Philosophinnen* Kolloquium 2018/2019

Wintersemester 2018/2019

Noch immer sind Frauen* in der Philosophie unterrepräsentiert. Unter Studierenden und Promovierenden liegt der Anteil der Frauen* in Frankfurt bei knapp unter 40%. Im Verlauf der weiteren Karrierestufen sinkt er rapide – drastischer noch als in anderen Disziplinen. Angesichts dieser, nicht nur in Frankfurt vorherrschenden, erschreckenden Geschlechterverteilung, wollen wir uns als Frankfurter Philosophinnen* über Arbeitsgebiete und Statusgruppen hinweg gegenseitig bei  unserer Arbeit unterstützen, uns vernetzen und austauschen.
Im offenen, themenübergreifenden Kolloquium für die Diskussion philosophischer Arbeiten von Frauen* werden sowohl Abschlussarbeiten als auch Dissertationen, Habilitationsprojekte oder Aufsätze besprochen. Wir knüpfen an die Arbeit von SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) an, die für die gesamte deutschsprachige Philosophie die Förderung und Vernetzung von Frauen vorantreibt und werden dabei vom Cluster Normative Orders unterstützt.

Das Philosoph*innen-Kolloquium findet alle drei Wochen montags von 18:00 bis 20:30 Uhr statt. Anschließend laden wir alle Teilnehmenden ein, gemeinsam etwas Trinken zu gehen. Alle näheren Informationen (Kolloquiumsplan, Texte, Raum etc.) werden über den Kolloquiumsverteiler bekannt gegeben. Wir möchten alle Interessierten auffordern, sich über die folgende Adresse in den Verteiler einzutragen:
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Bei Rückfragen könnt ihr uns gerne jederzeit anschreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir möchten Frauen* aller Arbeitsbereiche ganz herzlich einladen, am Kolloquium teilzunehmen, ihre Arbeiten vorzustellen und mit uns zu diskutieren!

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum EG.02
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Programm (pdf): Hier...

Weitere Informationen: Hier...

Programm:

22. Oktober 2018, 18 Uhr
Esther Meisinger (GU Frankfurt):
Das Politische der Trauer. Ein Dialog zwischen Hegel und Butler

12. November 2018, 18 Uhr
Juliane Rebentisch (HfG Offenbach):
Weltlosigkeit, Unsichtbarkeit

3. Dezember 2018, 18 Uhr
Anna Katharina Kaufmann (JLU Gießen):
Zum Begriff der Ungerechtigkeit aus liberaler Perspektive

14. Januar 2019, 18 Uhr
Eva Buddeberg (GU Frankfurt):
Spinoza über Moral und Religion

4. Februar 2019, 18 Uhr
Petra Gehring (TU Darmstadt):
Über die Körperkraft von Sprache

 

Veranstalter:
SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Trump's Counterrevolution: A Workshop with Prof. Mikkel Bolt Rasmussen

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

5 December 2018, 6 pm

Prof. Mikkel Bolt Rasmussen (University of Copenhagen)

In Trump's Counter-Revolution, Mikkel Bolt Rasmussen looks behind the craziness of Donald Trump to decipher the formation of a new kind of fascism, late-capitalist fascism, that is intent on preventing any kind of real social change. Trump projects an image of America as threatened, but capable of re-creating itself as a united, white and patriarchal community: "Make America great again". After forty years of extreme, uneven development in the US, Trump's late-capitalist fascism fuses popular culture and ultra-nationalism in an attempt to renew the old alliance between the white working class and the capitalist class, preventing the coming into being of an anti-capitalist alliance between Occupy and Black Lives Matter. All are welcome!

Prof. Mikkel Bolt Rasmussen will analyse the meaning of Trump in conversation with Dr. Jason Mast, Postdoctoral Fellow at Normative Orders. The event is organised and moderated by Dr. Peer Illner (Postdoctoral Fellow at Normative Orders).

Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum EG 02

For further information: Click here...

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Preisverleihung der Zeitschrift für Weltgeschichte 2018

1. November 2018, 18.00 Uhr

Preisverleihung der Zeitschrift für Weltgeschichte 2018 für die beste deutschsprachige Erstlingsmonographie zur Welt- oder Globalgeschichte:

Der graue Unterstrom. Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden Afrikas (1770-1920)
an Dr. Felix Schürmann

Exzellenzcluster Normative Orders
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Goethe-Universität Frankfurt am Main
60323 Frankfurt am Main, Raum 5.01

Anmeldung per Mail erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt:
LG Geschichte Europas in der Welt
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einladung (pdf): Hier...

Veranstalter:
Zeitschrift für Weltgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Verein für Geschichte des Weltsystems e.V. und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Staatsbürgersentimentalismus, American Style

Kantorowicz Lecture in Political Language

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 18.00 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
IG Farben Gebäude, Raum 411

Heike Paul ist Professorin für Anglistik und Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Die DFG zeichnete sie aus mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2018.

Seit geraumer Zeit lässt sich ein Comeback des Sentimentalen in der amerikanischen politischen Kultur beobachten. In der US-amerikanischen Geschichte ist das massierte Auftreten des Sentimentalen zur Erzeugung von öffentlichem Gefühl in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionsbereichen stets ein Symptom für politische Krisen und korrelierende Krisen der politischen Kommunikation angesichts nationaler Zerreißproben gewesen. Der Vortrag gibt zunächst einen kurzen Rückblick auf die Geschichte solcher Krisen im 19. und 20. Jahrhundert, in denen das Sentimentale als Bewältigungsstrategie im Politischen eingesetzt wurde. Es geht hierbei insbesondere um die affektive Dimension zivilreligiöser, mythengesättigter Komplexe sowohl auf der nationalen als auch auf der subnationalen Ebene von Gemeinschaftsbildung. Im Anschluss wird die aktuelle Situation anhand folgender Leitfragen analysiert: Wie lässt sich die gegenwärtige politische Gemengelage mit Blick auf die Präsenz und Instrumentalisierung des Sentimentalen analysieren? Welche Funktion haben sentimentale Muster bei der Produktion von Narrativen der Viktimisierung und der Ermächtigung im Kampf um gesellschaftliche Teilhabe und Transformation? Anhand von einzelnen Fallbeispielen (Selbst- und Fremdrepräsentationen der Präsidentschaft Donald Trumps und seines „politischen Körpers“ sowie zivilgesellschaftlicher Rituale und Protestaktionen gegen die aktuelle Politik) zeigt der Vortrag die Ambiguität der kulturellen Arbeit des Sentimentalen. Dabei wird auch zu diskutieren sein inwiefern der Staatsbürger/die Staatsbürgerin und auch der Staatskörper bzw. der „Volkskörper“ (im Sinne von „We, the People“) gleichzeitig Subjekt und Objekt sentimentaler Konstruktionen und affektiver Aufladung sein können.

Bildergalerie:

  • Dr. Steffen Bruendel (Forschungsdirektor und Geschäftsführer des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Sprecher des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität und Prinicipal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Dr. Heike Paul (Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Prof. Dr. Heike Paul (Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Prof. Dr. Heike Paul (Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Sprecher des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität und Prinicipal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Dr. Heike Paul (Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Prof. Dr. Heike Paul (Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Sprecher des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität und Prinicipal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

 Video:

 

Veranstalter:
Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Sanktionskriege: Probleme dezentraler militärischer Normdurchsetzung

Ringvorlesung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen": The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century

Prof. Dr. Christopher Daase (Goethe Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

23. Januar 2019, 18.15 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ9

Abstract
Mit der völkerrechtlichen Ächtung des Krieges im 20. Jahrhundert ist der Krieg nicht verschwunden. Vielmehr entwickelten sich spezifische Rechtfertigungen militärischer Gewalt, darunter der Sanktionskrieg zur Aufrechterhaltung eines internationalen Rechtszustands. Bis heute
berufen sich Staaten auf die Notwendigkeit, globale Normen notfalls dezentral militärisch durchzusetzen, um langfristig ein globales Gewaltmonopol zu etablieren und das Kriegsverbot zu verwirklichen. Wie ist diese Erwartung – empirisch und normativ – zu bewerten? Hat sich die Zuversicht (etwa Hans Kelsens) erfüllt, und sind wir auf dem Weg zu einem globalen Gewaltmonopol; oder hat sich die Befürchtung (etwa von Carl Schmitt) bestätigt, Sanktionskriege würden die Kriegführung nur verschärfen? Im Vortrag werden (1) die theoretischen Positionen zum Kriegsverbot
einerseits und zu dezentralen Sanktionskriegen andererseits historisch rekonstruiert; (2) werden die konkurrierenden Erwartungen mit den Ergebnissen der empirischen Kriegsforschung konfrontiert; und (3) wird eine normative Einordnung vorgenommen und nach Stand und Perspektive des liberalen Projektes einer Ächtung des Krieges gefragt.

CV
Christopher Daase ist Professor für Internationale Organisation an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Rahmen des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Gleichzeitig ist er Stellvertretender Direktor des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens und Konfliktforschung und Leiter der Abteilungen „Internationale Sicherheit“ und „Transnationale Akteure“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sicherheitspolitik (insbesondere Kriege und Bürgerkriege, Terrorismus und Radikalisierung, nukleare Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle) sowie der internationalen Institutionen. Christopher Daase ist geschäftsführender Herausgeber
der „Zeitschrift für Internationale Beziehungen“, Vorsitzender des Forschungsrates der Stiftung Wissenschaft
und Politik (SWP) und vertritt die Politikwissenschaft im Fachkollegium Sozialwissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Julian Junk, Leiter Berliner Büro, Projektleiter, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoctoral Researcher am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Dr. Julian Junk, Leiter Berliner Büro, Projektleiter, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoctoral Researcher am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Dr. Julian Junk, Leiter Berliner Büro, Projektleiter, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoctoral Researcher am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Weitere Informationen zur Ringvorlesung "The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century": Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Comparative Constitutional Studies - Between Magic and Deceit

16. Januar 2019, 12.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Stolleis (Max-Planck-Insitut für europäische Rechtsgeschichte)

Edward Elgar Publishing 2018

Comparative Constitutional Studies takes a rich area of research and teaching and makes it attractive for the classroom setting and beyond. Every constitution has an interesting story to tell, and for this book Günter Frankenberg has selected vibrant examples that encourage readers to practise realism, demonstrate critical spirit and examine the dark side of framers’ reports and normative theories.
This book deals with textbook hegemons, made in Philadelphia, Tokyo, Paris and, more importantly, with other constitutions from the global south, often classified as also-ran. Constitutions reflect conflicts and experiences, political visions and anxieties, ideals and ideologies, and Frankenberg’s interdisciplinary approach serves as an excellent introduction to a new transnational conversation in comparative constitutional law.
Its fresh perspective will make this book as an excellent resource for scholars and students of comparative constitutional law, political science, sociology, and anthropology.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Dr. Matthias Goldmann, assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Juniorprofessor für Internationales Öffentliches Recht und Finanzrecht
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Dr. Matthias Goldmann, assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Juniorprofessor für Internationales Öffentliches Recht und Finanzrecht
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Dr. Matthias Goldmann, assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Juniorprofessor für Internationales Öffentliches Recht und Finanzrecht
  • Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Michael Stolleis, wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte
  • Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Michael Stolleis, wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte
  • Prof.Dr. Dr. Günter Frankenberg, Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Michael Stolleis, wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte
  • Prof.Dr. Dr. Günter Frankenberg, Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Michael Stolleis, wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte
  • Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Michael Stolleis, wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte
  • Prof.Dr. Dr. Günter Frankenberg, Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Dr. Matthias Goldmann, assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Juniorprofessor für Internationales Öffentliches Recht und Finanzrecht; Anke Harms, Referentin für Wissenschaftskommunikation des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

From the Arab spring to ISIS

Keynote at the 25th International Congress of DAVO "Politics, Reiligion and Society in the Middle East"

Thursday, 4 October 2018, 6.30pm

Prof. Dr. Gilles Kepel (Institut d’études politiques de Paris)

Welcome Adresses by:
Prof. Dr. Susanne Schröter (Director of the Frankfurt Research Center on Global Islam (FFGI))
Staatsminister Boris Rhein (The Hessen State Ministry for Higher Education, Research and the Arts)
Prof. Dr. Rolf van Dick (Vice-President of the Frankfurt University)
Prof. Dr. Rainer Forst (Speaker of the Cluster of Excellence "Normative Orders")
Prof. Dr. Günter Meyer (Chairman of DAVO)

Casino Anbau
Campus Westend, Goethe-Universität
Theodor-W.-Adorno-Platz 2
60323 Frankfurt am Main

Public Lecture. The entrance is free

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen" sowie Leiterin des Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Prof. Dr. Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen" sowie Leiterin des Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Staatsminister Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst
  • Prof. Dr. Rolf van Dick, Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. von Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. von Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Günter Meyer, Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient für gegenwartsbezogene Forschung und Dokumentation
  • Prof. Dr. Gilles Kepel, Institut d’études politiques de Paris
  • Prof. Dr. Gilles Kepel, Institut d’études politiques de Paris

Video:

 

Presented by:
Eine Kooperation des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO) unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministers für Wissenschaft und Kunst

 

«IMMANENT DENKEN?»

Podiumsdiskussion

Donnerstag, 27. September 2018, 19 Uhr

Mit:
Dr. Kerstin Andermann (Lüneburg),
Prof. Dr. Marc Rölli (Leipzig)
Prof. Dr. Martin Saar (Frankfurt/M.)

In den letzten Jahren hat die Debatte um eine „Philosophie der Immanenz“ im Anschluss an Spinoza und Deleuze enorm an Fahrt gewonnen, und die Potentiale dieses Denkens werden immer deutlicher. Aber was bedeutet es - methodisch und systematisch, - immanent zu denken? Welche philosophie-geschichtlichen Ressourcen werden hier genutzt? Gegen welche Formen von Transzendenz richtet sich ein immanentes Denken? Und welche Konsequenzen hat es für metaphysische und vor allem politische Fragen der Gegenwart?

Eine Podiumsdiskussion anlässlich des Erscheinens von: Immanent denken. Deleuze – Spinoza – Leibniz (Turia + Kant 2018) von Marc Rölli

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
IG-Farben-Haus, IG 454
Frankfurt am Main

Veranstalter:
Forschungskolloqium Sozialphilosophie, Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

From theories of transnational democracy to transnational democratic theory

Panel innerhalb des 27. Wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Vereinigung Für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

26. September 2018, 14.00-15.30 Uhr

Panelleitung:
Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
Julian Culp
(American University of Paris)

Mit:
Melissa Williams
(University of Toronto)
Diego von Vacano (Yale University)
Dorothea Gädecke (Goethe-Universität Frankfurt)

Kommentar:
Jane Mansbridge (Harvard Kennedy University, USA)
Lea Ypi
(London School of Economics and Political Science)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Hörsaalzentrum, HZ 7
Frankfurt am Main

Weitere Informationen zum Programm des 27. Wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Vereinigung Für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main: Hier...

Veranstalter:
Deutsche Vereinigung Für Politikwissenschaft, Research Unit Democratice Innovations, Fachbereich 03 der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Normativität der Technik. Technik der Normativität

Workshop innerhalb der Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

7. Dezember 2018, 12 Uhr bis 14:30 Uhr

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, 5.01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Anmeldungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (pdf): Hier...

Convener: Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) für den Exzellenzcluster “Normative Ordnungen” und Dr. Tobias Redlich für das Junge Forum: Technikwissenschaften

Programm

12:00-12:10    

Begrüßung
Rebecca Schmidt, Geschäftsführerin der Exzellenzclusters

12:10-12:30   

Inputs

Das Junge Forum: Technikwissenschaften – Aufgabe und Selbstverständnis   
Tobias Redlich, Co-Sprecher des JF:TEC (Hamburg)

Normativität und Technizität:  Technikwissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Widerstreit von Normen und Code
Matthias C. Kettemann, Co-Leiter des Forschungsschwerpunkts Internet und Gesellschaft im Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ (Frankfurt/Main)

12:30-13:45     

Panel: Demokratie, öffentlicher Raum und Technikwissenschaft: Perspektiven im Licht von Filterblasen,  Fakes, algorithmischen Entscheidungen und mediatisierten Öffentlichkeiten
Panelisten:
Aysegül Dogangün, Universität Duisburg Essen, Kompetenzzentrum „Personal Analytics“
Kalman Graffi, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Inhaber des Lehrstuhls für Technik sozialer Netzwerke
Elke Greifeneder, Humboldt-Universität Berlin, Leiterin des Lehrstuhls für Information Behavior
Athanasios Karafillidis, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Forschernachwuchsgruppe „smartASSIST“
Matthias C. Kettemann, Co-Leiter des Forschungsschwerpunkts Internet & Gesellschaft, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Markus Langenfeld, Ehem. wissenschaftlicher Geschäftsleiter des JF:TEC
Thomas Niendorf, Universität Kassel, Fachgebietsleiter für Metallische Werkstoffe
Isabella Peters, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Leiterin der Arbeitsgruppe „Web Science“
Christoph Sorge, Universität des Saarlandes, Inhaber der juris-Stiftungsprofessur für Rechtsinformatik
Moderation: Tobias Redlich, Co-Sprecher des JF:TEC (Hamburg)

13:45-14:00
     
Book Launch von T. Redlich, R. Weidner, M. Langenfeld (Hrsg.), Unsicherheiten in der Technikentwicklung (Göttingen: Cuvillier, 2018)

14:00-14.30     

Mittagsbuffet

 

Weitere Informationen zur Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique": Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Junges Forum: Technikwissenschaften

Panelisten:

 

Aysegül Dogangün

Universität Duisburg Essen

Kompetenzzentrum „Personal Analytics“

 

Kalman Graffi

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Inhaber des Lehrstuhls für Technik sozialer Netzwerke

 

Elke Greifeneder

Humboldt-Universität Berlin

Leiterin des Lehrstuhls für Information Behavior

 

Athanasios Karafillidis

Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Forschernachwuchsgruppe „smartASSIST“

 

Matthias C. Kettemann

Co-Leiter des Forschungsschwerpunkts Internet & Gesellschaft

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Goethe-Universität Frankfurt a. M.

 

Markus Langenfeld

Ehem. wissenschaftlicher Geschäftsleiter des JF:TEC

 

Thomas Niendorf

Universität Kassel

Fachgebietsleiter für Metallische Werkstoffe

 

Isabella Peters

Christian-Albrechts-Universität Kiel

Leiterin der Arbeitsgruppe „Web Science“

 

Christoph Sorge

Universität des Saarlandes

Inhaber der juris-Stiftungsprofessur für Rechtsinformatik