Grund und Grenzen gebotener Strafrechtsbegrenzung

XI. Griechisch-deutsches Strafrechtssymposion

18. und 19. Oktober 2019

Aristoteles Universität Thessaloniki
Festsaal: Teloglion Arts Foundation AUTH
Ag. Dimitriou 159A
Thessaloniki, Griechenland

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Freitag 18. Oktober 2019

17:00-17:15
Eintragung der Teilnehmer

17:15-17:30
Begrüßungen
Vorsitz: Angeliki Pitsela, Professorin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

17:30-17:50
Alte und neue Gründe für Strafrecht und seine Grenzen
Cornelius Prittwitz, Professor des Fachbreichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main

17:50-18:10
Grenzen der Grenzen des Strafrechts
Klaus Günther, Professor des Fachbreichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprecher des Exzellenzclusters „Normative Orders“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

18:10-18:30
Perspektiven von Kriminalisierung und Entkriminalisierung
Michael Jasch, Professor der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Duisburg

18:30-19:00
Pause

19:00-19:20
Die Αnti-Terrorismus Richtlinie 2017/541 als Beispiel irrationaler Strafgesetzgebung
E.Symeonidou-Kastanidou, Professorin, Dekanin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

19:20-19:40
Präventive Strafverfolgung und Informationsaustausch: Merkmale, Folgen und Effekte am Beispiel des Anti-Terrorismus Modells der EU
M.Kaiafa-Gbandi, Professorin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

19:40-20:30
Interventionen-Diskussion

 

Samstag, 19. Oktober 2019

Vorsitz: Adam Papadamakis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

10:00-10:40
Grenzüberschreitende Konzernverantwortung - Entgrenzung oder sogar Kernaufgabe des Strafrechts?
Mark Pieth, Professor der Juristischen Fakultät der Universität Basel, Präsident des „Basel Institute on Governance“ und Ingeborg Zerbes, Professorin der Juristischen Fakultät der Universität Wien

10:40-11:00
Die Grenzen des Strafrechts in der Kompetenzverteilung zwischen Gesetzgeber und Richter
Nikolaos Bitzilekis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

11:00-11:20
Die Widersprüche des Völkerstrafrechts im Bereich seiner Grundprinzipien und die Diskussion zu den Teilnahmeformen
Konstantinos Chatzikostas, Lektor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

11:20-12:05
Interventionen-Diskussion

12:05-12:30
Pause

Vorsitz: Lambros Margaritis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

12:30-12:50
Gefährliche Verstösse gegen das Übermaßverbot bei Eingriffen durch besondere Ermittlungsmassnahmen am Beispiel der DNA - Massentests
Grigoris Kalfelis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

12:50-13:10
Die Grenzen des Anwendungsbereichs des ne bis in idem-Prinzips auf nationaler und zwischenstaatlicher Ebene: aktuelle Fragen und Herausforderungen
Theodoros Papakyriakou, Stellvertr. Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

13:10-13:30
Strafverteidigung zwischen (fürsorglichem) Sozialstaat und (autonomierespektierendem) Rechtsstaat
Sarah Zink, Dr. jur. Wiss. Mitarbeiterin des Instituts für Kriminalwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

13:30-14:15
Interventionen-Diskussion

 

Veranstalter:
Aristoteles Universität Thessaloniki Juristische Fakultät Strafrechtsabteilung - PGK in Kooperation mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main


Aktuelles

"Making Crises Visible" - Ausstellung und Rahmenprogramm beginnen im Februar 2020

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität beteiligt sich von Februar bis Juni 2020 am Rahmenprogramm zum wissenschaftlich-künstlerischen Projekt "Making Crises Visible". Mehr...

DFG fördert Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“

Eine von der DFG geförderte Kolleg-Forschungsgruppe mit dem Titel  „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ richtet ab Oktober 2020 den Blick auf frühere Formen des Christentums. Sprecherinnen sind Prof. Dr. Birgit Emich und Prof. Dr. Dorothea Weltecke, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität. Mehr...

Nächste Termine

5. bis 6. März 2020

1st Meeting of the International Doing IPS Working Group: Doing International Political Sociology!?. Mehr...

5. und 6. März 2020

XIX. Walter Hallstein-Kolloquium: 70 Years of Human Rights and the Rule of Law. More...

10. März 2020, 20 Uhr

Denkraum »Zukunft_aber wie?«: Susanne Wiest: Arbeit_Was wird aus der Wettbewerbsgesellschaft? Mehr...

-----------------------------------------

Neueste Medien

Demokratie_Was wird aus der Krise des Politischen?

Prof. Dr. Martin Saar
Denkraum "Zukunft_Aber wie?"

Entzauberung und Wieder-Verzauberung in Ruinenlandschaften: Jia Zhangkes experimentelles chinesisches Großstadtkino

Winnie Yee
Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

Neueste Volltexte

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

Kettemann, Matthias (2019):

Die normative Ordnung der Cyber-Sicherheit: zum Potenzial von Cyber-Sicherheitsnormen. Normative Orders Working Paper 01/2019. Mehr...