Die politische Differenz des Lebens

Zur Neukonzeption der Krise von Staat und Gesellschaft

Projektlaufzeit: 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021

In diesem Projekt sollen zwei Stränge philosophischer Auseinandersetzung mit gegenwärtigen politischen Formen und Krisen zusammengebracht werden. Auf der einen Seite steht der Diskurs, der die beiden Kategorien des Staates und der Gesellschaft hinsichtlich ihrer Differenz und ihres Verhältnisses untersucht. Auf der anderen Seite stehen Diskussionen um die Frage, auf welche Weise sich Politik auf das Leben richtet, oder umgekehrt, inwiefern das Leben die Ressourcen enthält, um die Krisen in der Herausbildung politischer Strukturen zu überwinden. Die vorgeschlagene Verknüpfung soll sich allerdings nicht in einem Vergleich beider Diskurse erschöpfen. Es geht nicht bloß darum zu fragen, inwiefern sie analog funktionieren, die gleichen Gegenstände behandeln und ähnliche oder aber unterschiedliche Antworten auf gegenwärtige Krisen anbieten. Das Projekt soll vielmehr weitergehen und eine wechselseitige Beobachtung beider Diskurse vorschlagen. Jede Seite vermag auf Leerstellen und Probleme der anderen hinzuweisen und zugleich mögliche Antworten zu ihrer Überwindung bereitzustellen.

Zur detaillierteren Beschreibung des Gesamtprojekts: Hier...

Projektverantwortliche:

Dr. Jonas Heller
| Profil
Dr. Marina Martinez Mateo | Profil
Prof. Dr. Christoph Menke | Profil

Die Teilprojekte:

Die Differenz des Lebens (Arbeitsfeld 1)
Das Problem der biopolitischen Form (Arbeitsfeld 2)
Die Verfassung des Lebens (Arbeitsfeld 3)

 

Das Projekt wird gefördert innerhalb des Programms Sachbeihilfe der DFG


Aktuelles

Die Gegenwart der Religion und die Zukunft der Philosophie. Internationale Tagung über und mit Jürgen Habermas

Am 20. und 21. November 2020 fand die Tagung „Gegenwart der Religion - Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas“ statt. In acht Vorträgen international renommierter Wissenschaftler*innen aus der Philosophie und Theologie wurde an zwei Tagen das 2019 erschienene Werk "Auch eine Geschichte der Philosophie" mit dem Autor Jürgen Habermas diskutiert. Mehr...

Ringvorlesung "Machtverschiebung durch Algorithmen und KI"


Von Suchmaschinen bis hin zu Predictive Policing - Algorithmen und Künstliche Intelligenz verändern gesellschaftliche Strukturen und ökonomische Geschäftsmodelle. In der Ringvorlesung "Machtverschiebung durch Algorithmen und KI" werden ab dem 11. November 2020 gesellschaftliche Auswirkungen und Optionen rechtlicher Regulierung im Zusammenhabng mit KI diskutiert. Mehr...

Nächste Termine

25. Januar 2021, 18.00 Uhr

Ringvorlesung "Machtverschiebung durch Algorithmen und KI": Prof. Christiane Wendehorst (Universität Wien): Haftung für Künstliche Intelligenz – droht ein Verantwortungsvakuum? Mehr...

28. Januar 2021, 12.30 Uhr

Book lɔ:ntʃ: Pandemic Media. Preliminary Notes Towards an Inventory. With: Laliv Melamed, PhD, Philipp Dominik Keidl, PhD, Prof. Antonio Somaini and Prof. Vinzenz Hediger. More...

28. Januar 2021, 18.00 Uhr

13. FFGI Vortragsreihe: Arta Ramadan (ZDF-Reporterin): Kosovo, Deutschland und der liberale Islam. Mehr...

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Neueste Medien

„Freiwilligkeit oder Zwang?“ – Experimente in den Zeiten von Infektionsschutz

Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen")
Moderation: Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main)
DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“


Gesellschaft als digitale Sozialmaschine? Zur soziotechnischen Transformation des selbstbestimmten Lebens

Prof. Jörn Lamla (Universität Kassel)
Ringvorlesung "Machtverschiebung durch Algorithmen und KI"


Videoarchiv

Weitere Videoaufzeichnungen finden Sie hier...

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Darrel Moellendorf (2020):

Hope and reasons. Normative Orders Working Paper 02/2020. Mehr...

Annette Imhausen (2021):

Sciences and normative orders: perspectives from the earliest sciences. Normative Orders Working Paper 01/2021. Mehr...