Mentoring

Athana – Mentoring-Programm des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Trotz gleichwertiger Qualifizierung erscheinen die Karrierechancen von Männern und Frauen auch heute noch als nicht gleich. Eine unterschiedliche Teilhabe am Arbeitsmarkt zeigt sich im Hochschulbereich etwa an sinkenden Frauenanteilen an den Übergängen zur jeweils nächsten Qualifikations- und Karrierestufe, also etwa an der Differenz zwischen dem Frauenanteil an den  Professuren und dem Frauenanteil am gesamten wissenschaftlichen Personal. Die Goethe-Universität erhebt Zahlen zur Umsetzung von Chancengleichheit im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Gleichstellungs-Monitorings.
Vielfach scheitern Frauen an unsichtbaren Mauern oder der vielbeschriebenen „gläsernen Decke“. Als ein Grund für die mangelhafte Verwirklichung einer Chancengerechtigkeit wird immer wieder eine ungleiche Netzwerkstruktur von Männern und Frauen gesehen. Dem möchte der Exzellenzcluster mit seinem Mentoring-Programm „Athana“ etwas entgegensetzen. Persönliche Kontakte, Leitbilder und die Unterstützung durch Mentor_innen sollen helfen, den individuellen Berufsweg zielgerecht planen und steuern zu können.

Bei dem von uns konzipierten einjährigen Tandemprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen unterstützt eine Mentorin oder ein Mentor, die/der selbst bereits in der Scientific Community etabliert ist, die Karriere und Entwicklung einer Mentee außerhalb des Betreuungsverhältnisses zwischen Doktorandin und Professor_in. Das Programm soll eine Ergänzung zum fachspezifischen Austausch sein, da es einen besonderen Fokus auf die wissenschaftliche Berufsentwicklung der Teilnehmerinnen legt. Die Mentee-Mentoren-Beziehung wird durch eine vom Tandem selbst zu gestaltende Vereinbarung formalisiert.

Das Mentoring soll ein learning by doing in der konkreten Kommunikation mit der Mentorin oder dem Mentor ermöglichen, so dass potentielle Fähigkeiten entdeckt und gefördert sowie neue Kompetenzen entwickelt werden können. Maßgeblich unterstützt wird dies durch ein professionelles Workshop-Programm sowie durch die Vernetzung mit anderen Mentoring-Programmen der Goethe-Universität

Über neue Ausschreibungen des Programms werden wir Sie an dieser Stelle informieren.


Aktuelles

"Making Crises Visible" - Ausstellung und Rahmenprogramm beginnen im Februar 2020

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität beteiligt sich von Februar bis Juni 2020 am Rahmenprogramm zum wissenschaftlich-künstlerischen Projekt "Making Crises Visible". Mehr...

DFG fördert Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“

Eine von der DFG geförderte Kolleg-Forschungsgruppe mit dem Titel  „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ richtet ab Oktober 2020 den Blick auf frühere Formen des Christentums. Sprecherinnen sind Prof. Dr. Birgit Emich und Prof. Dr. Dorothea Weltecke, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität. Mehr...

Nächste Termine

26. Februar 2020, 18 Uhr

Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible": Kuratorenführung: »Making Crises Visible«. Mit Felix Kosok. Mehr...

27. Februar 2020, 10 Uhr

Workshop: Criticism of Religion in the Enlightment Era. Mehr...

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Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

Kettemann, Matthias (2019):

Die normative Ordnung der Cyber-Sicherheit: zum Potenzial von Cyber-Sicherheitsnormen. Normative Orders Working Paper 01/2019. Mehr...