Medieneinladung: Goethe geht nach Offenbach Neues Veranstaltungsformat des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit der Stadt Offenbach startet mit vier Vorträgen

FRANKFURT/OFFENBACH. „Offenbach Goethe Lectures“ heißt ein neues Veranstaltungsformat, bei dem der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität mit der Stadt Offenbach zusammenarbeitet. Ziel der Reihe, die in diesem Sommersemester beginnt und im Jahr 2015 vier Veranstaltungen beinhaltet, ist die Intensivierung des Dialogs mit der Öffentlichkeit über die Frankfurter Stadtgrenzen hinaus. Die Vorträge finden im Offenbacher Klingspor-Museum statt. Damit möchte der Exzellenzcluster seine Kooperation mit regionalen Einrichtungen der Wissenserzeugung und -vermittlung weiter ausbauen.

Für die Stadt Offenbach besteht nach zwei bereits erfolgreichen Kooperationen mit dem Frankfurter Exzellenzcluster das Ziel, mit der neuerlichen Zusammenarbeit den Bekanntheitsgrad des Kreativ- und Designstandorts Offenbach in der Wissenschaftslandschaft weiter zu erhöhen, sowie den Wissenstransfer des Exzellenzclusters in die Stadtgesellschaft Offenbachs zu forcieren und damit auch wieder den Offenbacher Kultur- und Kreativschaffenden neue Ansätze zum Austausch zu geben. Mitveranstalter auf Seiten Offenbachs sind die städtische Wirtschaftsförderung und das Klingspor-Museum Offenbach.

Die Vortragenden aus den Reihen des geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsverbundes sind sowohl profilierte Professorinnen und Professoren als auch fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftler, die mit ihren Schwerpunkten innovative Forschungsgebiete erschließen. In der ersten „Goethe Lecture Offenbach“ erörtert der Soziologie-Professor Sighard Neckel unter dem Titel „Burnout. Das gesellschaftliche Leid der Erschöpfung“ am 21. Mai den Zusammenhang zwischen subjektivem Leid und gesellschaftlichen Problemen. Dabei wird Neckel auch der Frage nachgehen, ob Burnout als subjektives Phänomen einer Krise des ökonomischen Wachstumsregimes auch als Beginn eines sozialen Wandels verstanden werden kann.

Hintergründe zur Idee der Gesamtreihe und Details zu einzelnen Vorträgen würden wir Ihnen gerne persönlich vorstellen. Wir laden Sie ganz herzlich ein zu einem

Mediengespräch
am Mittwoch, 13. Mai 2015, um 10.30 Uhr,
Ort: Klingspor-Museum Offenbach
Herrnstraße 80 (Südflügel des Büsing Palais)
63065 Offenbach am Main

Teilnehmer:

* Jürgen Amberger, Amtsleiter Wirtschaftsförderung, Stadt Offenbach
* Ria Baumann, Ansprechpartnerin Kreativwirtschaft, Wirtschaftsförderung, Stadt Offenbach
* Prof. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht an der Goethe-Universität
* Prof. Sighard Neckel, Mitglied des Exzellenzclusters und Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit an der Goethe-Universität
* Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters an der Goethe-Universität
* Dr. Stefan Soltek, Leiter, Klingspor-Museum

Eine kurze Mitteilung, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen, wäre sehr freundlich. Bitte per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Informationen:
Bernd Frye, Pressereferent des Exzellenzclusters, Tel.: 069/798-31411, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.normativeorders.net/de
Ria Baumann, Wirtschaftsförderung Stadt Offenbach, Tel.: 069 80652392, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.offenbach.de/wirtschaft

Das Klingspor-Museum ist ein Museum für Schriftkunst und Typografie in Trägerschaft der Stadt Offenbach. Den Grundstock des Museums bildete die kostbare Privatsammlung von Dr. h.c. Karl Klingspor (1868 - 1950), der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Offenbach mit seinem Bruder eine Schriftgießerei betrieb. Es besitzt zudem die außerhalb der Niederlande größte Sammlung über den Typographen Hendrik Nicolaas Werkman, der mit seiner experimentellen Zeitschrift „The next call“ aus den Jahren 1923 bis 1926 zu den einflussreichsten Avantgardisten der Typographie des 20. Jahrhunderts gehört. Ausgehend von der Typografie hat sich das Museum über die letzten Jahre hinweg zu einer Sammlung künstlerischer Bücher entwickelt. www.offenbach.de/klingspor-museum

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 gegründet mit rein privaten Mitteln von freiheitlich orientierten Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern fühlt sie sich als Bürgeruniversität bis heute dem Motto "Wissenschaft für die Gesellschaft" in Forschung und Lehre verpflichtet. Viele der Frauen und Männer der ersten Stunde waren jüdische Stifter. In den letzten 100 Jahren hat die Goethe-Universität Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Chemie, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geisteswissenschaften."

Herausgeber: Die Präsidentin
Abteilung Marketing und Kommunikation,
60629 Frankfurt am Main
Redaktion: Dr. Olaf Kaltenborn, Abteilungsleiter
Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main
Telefon (069) 798 – 13035, Telefax (069) 798 – 763 12531,
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Internet: www.uni-frankfurt.de


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