Pressemitteilungen

Künstliche Intelligenz im Kino

Zwei Film- und Gesprächsveranstaltungen des Exzellenzclusters Normative Ordnungen zusammen mit dem DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum am 12. und 16. Juli

Pressemitteilung

FRANKFURT. „Talking About a Revolution: Rechtswissenschaft und Filmwissenschaft im Gespräch über künstliche Intelligenz und Kino“. Unter diesem gemeinsamen Motto stehen zwei Expertengespräche mit jeweils anschließender Filmvorführung, veranstaltet vom Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität in Kooperation mit dem DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Veranstaltungsort ist das DFF, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main.

Wie verändert künstliche Intelligenz die Filmproduktion? Welche Konsequenzen hat das für unsere Vorstellungen von Autor- und Urheberschaft? Wie beeinflusst die Darstellung künstlicher Intelligenz im Kino deren Entwicklung und Einbettung in unsere Lebensformen? Im Dialog der Disziplinen sollen die beiden filmwissenschaftlichen Schlüsselbegriffe der Autorschaft und der Repräsentation im Lichte der neusten Entwicklungen im Feld der künstlichen Intelligenz auf den Prüfstand gestellt werden. Die Diskutanten sind Mitglieder des Exzellenzclusters.

Am 12. Juli diskutiert Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität, mit Alexander Peukert, Professor für Immaterialgüterrecht an der Goethe-Universität, unter dem Titel „Können Roboter Autoren sein? Ein Gespräch über Copyright und künstliche Intelligenz rund um die Filme von Jan Bot“. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Im Anschluss an das Gespräch gibt es Filmbeispiele und Impressionen der Arbeitsweise des Film-Roboters „Jan Bot“. Dieser wurde am EYE Filmmuseum in Amsterdam entwickelt, um selbstständig mittels Algorithmen Experimentalfilme zu produzieren.

Auch am 16. Juli, diesmal um 20.15 Uhr, gehört der Filmwissenschaftler Vinzenz Hediger zu den Experten. Sein Partner auf dem Podium ist Christoph Burchard, Professor für Straf- und Strafprozessrecht an der Goethe-Universität. Ihre Diskussion steht unter dem Titel „Verzerrt das Kino die KI? Ein Gespräch über Privatheit, IT-Vertrauen und Repräsentation anhand von The Circle“. Der im Anschluss gezeigte Film „The Circle“ (USA 2017) basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Dave Eggers über eine fiktive Firma im Silicon Valley, die die vollkommene Transparenz ihrer Nutzer anstrebt, wobei sich schon bald die Schattenseiten dieser Utopie offenbaren.

Die beiden Podiumsgespräche mit Filmvorführungen finden im Rahmen der derzeitigen Ausstellung „Digital Revolution“ im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum statt und stehen gleichzeitig im Zusammenhang mit dem laufenden Projekt „Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI“ von Prof. Christoph Burchard im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Platzzahl wird eine Kartenreservierung empfohlen unter: 069 961 220-220.

Informationen:
Prof. Vinzenz Hediger, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Tel. 069/798-32079, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.normativeorders.net/de/, www.dff.film/

Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der drei größten deutschen Universitäten. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist die Goethe-Universität Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main. www.goethe-universitaet.de

Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Redaktion: Dr. Olaf Kaltenborn, Leiter PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Tel: 069 798-13035, Fax: 069 798-763 12531, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Philosoph des vernunftgeprägten Diskurses

Die Goethe-Universität gratuliert ihrem Emeritus Prof. Jürgen Habermas zum 90. Geburtstag

Pressemitteilung

FRANKFURT. Am 18. Juni 2019 feiert Jürgen Habermas seinen 90. Geburtstag. Mitglieder der Goethe-Universität gratulieren dem weltweit bedeutenden Philosophen, der viele Jahre an der Universität Frankfurt gelehrt und geforscht und mehrere Generationen von Wissenschaftlern geprägt hat, herzlich zu seinem runden Geburtstag und wünschen ihm noch viele produktive Jahre. Die Glückwünsche aus der Goethe-Universität und von Wissenschaftsministerin Angela Dorn finden sich auch in zahlreichen Statements in dieser Pressemitteilung.

Habermas zählt zu den weltweit am häufigsten rezipierten Philosophen und Soziologen der Gegenwart, sein Leben und Wirken ist aufs Engste verknüpft mit der Goethe-Universität. 1929 geboren in Düsseldorf, studierte Jürgen Habermas von 1949 bis 1954 in Göttingen, Zürich und Bonn Philosophie, Geschichte, Psychologie, deutsche Literatur und Ökonomie. Früh geprägt wurde er durch eine Begegnung mit Karl-Otto Apel, der ebenfalls später in Frankfurt lehren sollte. 1953 erregte Habermas erstmals Aufsehen, als er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Heidegger wegen seiner Nähe zum Nationalsozialismus kritisierte.

1956 wurde Habermas Forschungsstipendiat am Institut für Sozialforschung bei Theodor W. Adorno, wechselte aber für seine Habilitation nach Marburg. Nach einer ersten außerordentlichen Professur in Heidelberg kehrte Habermas 1964 nach Frankfurt zurück, da er auf Horkheimers Lehrstuhl für Philosophie berufen worden war. Aus seiner Antrittsvorlesung „Erkenntnis und Interesse“ entstand später eine seiner einflussreichsten Arbeiten.

Während der Studentenproteste um 1968 spielte Habermas eine herausragende Rolle: Mit seinen Forderungen nach Reformen im Bildungswesen wurde er zum geistigen Anreger der revoltierenden Generation. Schon Ende der 1960er Jahre ging er jedoch auf Distanz zu den radikalen Linken um Rudi Dutschke und kritisierte deren leichtfertigen Umgang mit Gewalt. Von 1971 bis 1981 war Habermas mit Carl Friedrich von Weizsäcker Leiter des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt. 1981 erschien sein Hauptwerk, „Theorie des kommunikativen Handelns“. Von 1983 bis 1994 lehrte er wieder als Philosophieprofessor an der Goethe-Universität. Auch nach seiner Emeritierung blieb er stets publizistisch präsent und bezog zu vielen relevanten Themen Stellung. Verbunden blieb er auch der Goethe-Universität, wo er auch jetzt einen Tag nach seinem 90. Geburtstag einen öffentlichen Vortrag halten wird.

Glückwunsch der Präsidentin zum 90. Geburtstag von Jürgen Habermas:

„Während die Gesellschaft polarisiert ist wie nie und sich viele ins Private zurückziehen, ist Jürgen Habermas aktueller denn je: Wir brauchen den vernunftgeprägten Diskurs, wie Habermas ihn in seiner Theorie des kommunikativen Handelns formuliert hat, um Antworten zu finden auf die aktuellen Fragen nach Gerechtigkeit und Zusammenhalt. Als Universitätspräsidentin freue ich mich, dass der große Philosoph diese Fragen auch immer wieder mit unserer Frankfurter Universitäts-Community debattiert.“
Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität

Statement der Wissenschaftsministerin:

„Jürgen Habermas hat seine Beiträge zum gesellschaftlichen Diskurs einmal als ‚Versuch der uneingeladenen argumentativen Beihilfe zum fortlaufenden Prozess der öffentlichen Meinungsbildung‘ bezeichnet. Damit hat er seine Rolle als Intellektueller im besten Sinne mit der ihm eigenen Prägnanz und einer Spur Humor optimal charakterisiert. Als Philosoph, aber auch als streitbarer Demokrat und überzeugter Europäer hat Jürgen Habermas auch die Geschichte der Goethe-Universität seit den 50er Jahren mitgeprägt. Wir können uns glücklich schätzen, ihn zu haben, und ich wünsche ihm viele weitere gesunde und hellwache Jahre.“
Angela Dorn, Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

Weitere Stimmen aus der Goethe-Universität:

„Jürgen Habermas stellt nicht nur eine schillernde Persönlichkeit der Goethe-Universität dar, sondern prägte mit seinem Denken und Wirken in der Tradition der Kritischen Theorie die Diskussionen um die Gestaltung demokratischer Teilhabe und um die Verwirklichung von aufklärerischen Werten zu gesellschaftlichen und staatlichen Normen und ihre Widersprüchlichkeit. So gestaltete er das Verständnis und die Praxis von Demokratie in und außerhalb der Universität.“
Kyra Beninga, Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Goethe-Universität

„Ich freue mich sehr, dass Jürgen Habermas, dem ich seit meiner Studienzeit verbunden bin, seinen 90. Geburtstag bei guter Gesundheit und mit anhaltender Produktivität feiern kann. Besonders glücklich bin ich darüber, dass wir dieses Ereignis zusammen in Frankfurt würdigen können und er uns das Geschenk eines Vortrags und eingehender Diskussionen mit seinen SchülerInnen und KollegInnen macht. Sein Werk ist und bleibt für viele unsere Forschungen an der Goethe-Universität, insbesondere im Rahmen des Exzellenzclusters Normative Ordnungen, maßgebend.“
Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie, Co-Sprecher des Forschungsverbunds Normative Ordnungen

„Jürgen Habermas vereinigt auf nahezu einmalige Weise die miteinander kommunizierenden Rollen des weltweit anerkannten Wissenschaftlers und des öffentlichen Intellektuellen. Sowohl durch sein wissenschaftliches Werk als auch in seiner eigenen Person hat er dargetan, dass Vernunft und Öffentlichkeit sich wechselseitig voraussetzen und nicht ausschließen, wie vor allem hierzulande immer wieder behauptet. Mit dieser grundlegenden Einsicht prägt er das Selbstverständnis des demokratischen Verfassungsstaates nicht nur in Deutschland, sondern auch für ein vereintes Europa.“
Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Co-Sprecher des Forschungsverbunds Normative Ordnungen

„Wie bei vielen anderen meiner Generation, die der Kritischen Theorie verbunden sind, spielte die Lektüre der Schriften von Jürgen Habermas, insbesondere der Theorie des kommunikativen Handelns, bereits im Studium eine entscheidende Rolle. Die nachhaltige Wirkung der Habermas’schen Schriften beruht gerade auch auf ihrer Fähigkeit, auf die Lektüre anderer Autorinnen und Ansätze auszustrahlen. Jürgen Habermas‘ bleibende Bedeutung für das Institut für Sozialforschung fußt nicht zuletzt auf seinen Arbeiten zur Logik der Sozialwissenschaften, die eine kritisch-rekonstruktive Methodologie begründet haben. Der Positivismusstreit der 1960er Jahre, zu dessen Protagonisten Habermas gehörte, scheint gegenwärtig in der deutschen Soziologie in neuem Gewande wiederzukehren, was dem jungen Habermas eine neue Aktualität verleiht.“
Ferdinand Sutterlüty, Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Familien- und Jugendsoziologie, kommissarischer Direktor des Instituts für Sozialforschung (für Pressemitteilung zu Habermas‘ 90.)

„Es ist ganz unbestritten: Jürgen Habermas ist einer der bedeutendsten, wirkungsmächtigsten und diskursprägendsten Philosophen seiner Generation, dies gilt für den deutschen, den europäischen, ja den globalen Kontext. Dass ich selbst heute an der Frankfurter Universität eine Professur bekleide, die auch mit seinem Namen verbunden ist, ist für mich eine große, immer wieder fast schwindelerregende Ehre. Es bedeutet für mich zugleich eine Verpflichtung auf einen Anspruch, der für ihn immer selbstverständlich war: dass es im Denken um etwas, ja, um alles geht, nämlich um unser Verhältnis zu uns zu selbst, zur Welt und zur Gesellschaft.“
Martin Saar, Professor für Sozialphilosophie

„Wie von keinem Zweiten kann man von Jürgen Habermas lernen, was es heißt, leidenschaftlich, anspruchsvoll und zugleich politisch verantwortungsvoll zu philosophieren. Sein intellektueller Stil ist geprägt von einer offenen und kommunikativen Weise zu denken. Lange bevor die Forschungspolitik durch äußere Anreize großflächige Kooperationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften initiierte, hat Habermas von innen heraus, aus internen vernünftigen Gründen, die Interdisziplinarität der Philosophie als etwas Selbstverständliches etabliert.“
Thomas M. Schmidt, Professor für Religionsphilosophie

„Die Bedeutung von Jürgen Habermas für die Politikwissenschaft ist kaum zu überschätzen. Jürgen Habermas ist nicht nur ein brillanter Analytiker des Status-quo, er hat auch den Mut und die Fähigkeit, neue Denkhorizonte zu eröffnen und innovative Theorien zu entwickeln, die wegweisend für die gesamte Politikwissenschaft waren und sind. Während meines Studiums hat mir Habermas mit seiner Habilitationsschrift zum Strukturwandel der Öffentlichkeit die Augen geöffnet – politische Systeme, so habe ich gelernt, sind in ständigen Anpassungsprozessen an gesellschaftliche Veränderungen. In seinen späteren Schriften legte Habermas den Grundstein für die heute florierende Forschung zu neuen Demokratiemodellen und ist damit indirekt Gründungsvater der Forschungsstelle ‚Demokratische Innovationen‘ an der Goethe Universität.“
Brigitte Geißel, Professorin für Politikwissenschaft und politische Soziologie, Leiterin der Forschungsstelle Demokratische Innovationen

Weitere Informationen: https://www.normativeorders.net

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Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der drei größten deutschen Universitäten. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist die Goethe-Universität Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main. www.goethe-universitaet.de

Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Redaktion: Dr. Anke Sauter, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Abteilung PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon 069 798-13066, Fax 069 798-763-12531, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Berliner Humboldt Forum und die Ethnologie

Podiumsgespräch und Buchpräsentation in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ am 22. Mai im Frankfurter Weltkulturen Museum

Pressemitteilung
 
FRANKFURT. Für Ende 2019 ist die Eröffnung geplant, ein Fokus richtet sich auf die Präsentation der Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin: Das Humboldt Forum gilt als derzeit größtes Kulturprojekt Deutschlands, gleichzeitig ist es Gegenstand anhaltender Kontroversen, die sich zu einem großen Teil am Umgang mit dem Kolonialismus entzünden. Im Konzert der Disziplinen war die Stimme der ethnologischen Wissenschaft bisher wenig zu hören. Das soll sich ändern. Seinen Teil dazu beitragen möchte ein Podiumsgespräch in Verbindung mit einer Buchpräsentation zum Thema
 
„Das Humboldt Forum und die Ethnologie“
am Mittwoch, dem 22. Mai 2019, um 19 Uhr
im Weltkulturen Museum, Schaumainkai 37, 60594 Frankfurt am Main.
 
Die interessierte Öffentlichkeit ist bei freiem Eintritt herzlich willkommen. Veranstalter sind das Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main und der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität. Hinzu kommt der Frankfurter kula Verlag, in dem das zu präsentierende Buch jüngst erschienen ist. Es heißt wie die Gesamtveranstaltung: „Das Humboldt Forum und die Ethnologie“. Zu den Autoren zählt Karl-Heinz Kohl, emeritierter Professor für Kultur- und Völkerkunde an der Goethe-Universität und langjähriges Mitglied des Exzellenzclusters.
 
Das Auffälligste am Streit um das Humboldt Forum, so könnte man sagen, ist der Streit selbst. Er scheint schlicht nicht enden zu wollen. Dabei ist es wohl eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet jene völkerkundlichen Sammlungen, die am weitesten von der ungeliebten preußisch-deutschen Vergangenheit wegführen sollten, den Konflikt schließlich doch wieder nach Hause brachten. Denn jetzt wird über die koloniale Verantwortung gestritten und über die Frage der Restitution, also einer möglichen Rückgabe der Objekte. In all diesen Debatten haben sich die Historiker zu Wort gemeldet, die Kunstwissenschaftler, die Museumsfachleute, die Politiker und nicht zuletzt die Kritiker der nachkolonialen Verhältnisse schlechthin. Mit dem aktuellen Buch wollen sich nun auch diejenigen vernehmbar zu Wort melden, deren Beruf es ist, sich besonders gut mit den in Rede stehenden Sammlungen auszukennen.
 
Das Buch versammelt in Gesprächsform Beiträge renommierter Ethnologinnen und Ethnologen. Einige von ihnen werden jetzt auch an der Podiumsdiskussion im Weltkulturen Museum teilnehmen. Neben Prof. Karl-Heinz Kohl, der auch Direktor des Frobenius-Instituts an der Goethe-Universität war, sind dies: Johann Michael Möller (Hörfunkdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks a.D.), Prof. Gereon Sievernich (Kurator des Hauptstadtkulturfonds, ehemaliger Direktor des Martin-Gropius-Baus) und Dr. Gisela Völger (ehemalige Leiterin des Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde). Die Moderation hat Dr. Eva Charlotte Raabe (Kommissarische Leitung und Kustodin Ozeanien des Weltkulturen Museum) inne.
 
Das Humboldt Forum und die Ethnologie. Ein Gespräch zwischen Karl-Heinz Kohl, Fritz Kramer, Johann Michael Möller, Gereon Sievernich und Gisela Völger, kula Verlag, Frankfurt am Main 2019
 
Informationen:
Bernd Frye, Pressereferent des Exzellenzclusters, Tel.: 069/798-31411, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;www.normativeorders.net/de
 
 
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Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main(siehe auch www.uni-frankfurt.de/59086401/rhein-main-allianz). Internet:www.uni-frankfurt.de
 
Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Redaktion: Dr. Olaf Kaltenborn, Leiter PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Tel: 069 798-13035, Fax: 069 798-763 12531, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffentlicher Vortrag von Jürgen Habermas

Aus Anlass seines 90. Geburtstags kehrt der berühmte Philosoph zurück an die Goethe-Universität und spricht am 19. Juni über das Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit

Pressemitteilung

FRANKFURT. Jürgen Habermas ist der wichtigste deutsche Philosoph der Gegenwart und einer der weltweit meistzitierten Intellektuellen. Die politischen Debatten der Bundesrepublik hat er entscheidend mitgeprägt. Aus Anlass seines 90. Geburtstags kommt Habermas an die Goethe-Universität, wo er bis zu seiner Emeritierung forschte und lehrte. Auf dem Programm steht auch ein öffentlicher Vortrag des Jubilars mit dem Titel

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“
am Mittwoch, dem 19. Juni 2019, um 18.00 Uhr im Hörsaalzentrum (HZ 1) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität,
Theodor-W.-Adorno-Platz 5, 60323 Frankfurt am Main.

In seinem Vortrag greift Jürgen Habermas ein klassisches Thema der praktischen Philosophie auf, das in seinem Werk eine große Rolle spielt. Ausgehend von der Kontroverse zwischen Kant und Hegel stellt er die Frage, wie sich die Prinzipien moralischer und politischer Autonomie zu der „sittlichen“ Realität historisch situierter Gemeinwesen verhalten. Er plädiert für den Vorrang von Prinzipien der Gerechtigkeit vor Imperativen sozialer Integration und zieht daraus Schlüsse für unsere Gegenwart.

Jürgen Habermas begeht am Vortag (18. Juni) seinen Geburtstag. Bei dem anschließenden Besuch in Frankfurt folgt er einer Einladung von Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, den Sprechern des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität. Ebenfalls an der Ausrichtung des Vortrags beteiligt ist die von Prof. Forst geleitete Leibniz-Forschergruppe „Transnationale Gerechtigkeit“ an der Goethe-Universität.

Die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Birgitta Wolff, sagte: „Jürgen Habermas gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der Goethe-Universität und der Philosophie der Gegenwart. Seine Theorie des Diskurses inspirierte auch den Exzellenzcluster Herausbildung Normativer Ordnungen und aktuell daraus entstehende weitere Forschungsinitiativen wie zum Beispiel den Frankfurter Beitrag zum ‚Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt‘.“

Prof. Rainer Forst, politischer Philosoph, hob hervor: „Es ist für uns eine große Freude und Ehre, Jürgen Habermas aus Anlass seines Geburtstages an der Goethe-Universität begrüßen zu dürfen. Seine Theorie des Diskurses hat in der Philosophie, den Rechts- und Sozialwissenschaften weltweit paradigmenbildend gewirkt. Wer heute über immer drängendere Herausforderungen wie globale Gerechtigkeit, religiös pluralistische Gesellschaften sowie Fragen einer kosmopolitischen Demokratie und Staatsbürgerschaft nachdenkt, kommt an seinem Werk nicht vorbei.“

Jürgen Habermas hat dreimal in Frankfurt Station gemacht, wo er nach eigenen Worten „die aufregendsten Zeiten“ seines „erwachsenen Lebens erfahren“ hat. Von 1956 bis 1959 war er Assistent am Institut für Sozialforschung und arbeitete mit Theodor W. Adorno zusammen. Als Nachfolger von Max Horkheimer bekleidete er von 1964 bis 1971 den Doppellehrstuhl für Philosophie und Soziologie an der Goethe-Universität.

Nach seiner Zeit am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg, wo er bis heute wohnt, nahm er trotz attraktiver Angebote u.a. aus den USA erneut einen Ruf nach Frankfurt an. Hier lehrte und forschte er von 1983 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1994 als Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Sozialphilosophie.

Zu den zahlreichen Auszeichnungen und Würdigungen, die Jürgen Habermas im Laufe seines Lebens erhalten hat, gehört auch der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis. Dieser nach wie vor bedeutendste und höchstdotierte nationale Wissenschaftspreis wurde 1986, als er ihn erhielt, erstmals von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehen. Aus den Mitteln installierte er eine rechtsphilosophische Forschungsgruppe, die „AG Rechtstheorie“. Zu deren Mitgliedern zählten Rainer Forst und der Rechtswissenschaftler Klaus Günther.

Eröffnet wird die Vortragsveranstaltung von Prof. Birgitta Wolff, der Präsidentin der Goethe-Universität. Es folgen begrüßende Worte von Ayse Asar, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, und von Prof. Rainer Forst.

Zu dem Vortrag sind Vertreter der Medien und auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich willkommen.

In den darauffolgenden Tagen werden frühere Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen im Rahmen einer internen Tagung an der Goethe-Universität sein Werk, insbesondere das im Herbst erscheinende neue Buch, mit Jürgen Habermas diskutieren.

Hinweis: Die Veranstalter weisen darauf hin, dass Anfragen wegen Interviewterminen mit Professor Habermas leider nicht entsprochen werden kann.

Informationen:
Bernd Frye, Pressereferent des Exzellenzclusters, Tel.: 069/798-31411,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.normativeorders.net/de

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Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Redaktion: Dr. Olaf Kaltenborn, Leiter PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Tel: 069 798-13035, Fax: 069 798-763 12531, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ist der deutsche Konservatismus erschöpft?

Nächster Termin der „Goethe Lectures Offenbach“ des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Stadt Offenbach am 16. Mai 2019 im Klingspor Museum

Pressemitteilung

FRANKFURT/OFFENBACH. Nach dem ernüchternden Ergebnis der Union bei den Bundestagswahlen und dem Einzug der AfD in das Parlament war von einer Krise des christdemokratischen Konservatismus die Rede. Debatten um die Notwendigkeit einer konservativen Profilschärfung begleiteten auch die CDU-interne Wahl zum Parteivorsitz, als Jens Spahn und Friedrich Merz für einen konservativen Richtungswechsel stehen sollten, letztlich aber Annegret Kramp-Karrenbauer Nachfolgerin von Angela Merkel wurde. In der kommenden „Goethe Lecture Offenbach“ nimmt der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher diese teils mit erheblicher Schärfe geführten Diskussionen zum Anlass, sich eingehender mit der Geschichte des deutschen Konservatismus der jüngeren Vergangenheit zu beschäftigen. Die interessierte Öffentlichkeit ist bei freiem Eintritt herzlich eingeladen zu dem Vortrag
 
„Von der ‚Geistig-Moralischen Wende‘ zur Erschöpfung des deutschen Konservatismus“
am Donnerstag, dem 16. Mai 2019, um 19.00 Uhr
im Klingspor Museum, Herrnstraße 80, 63065 Offenbach am Main.
 
Der Vortrag geht der Frage nach, inwieweit sich der deutsche Konservatismus tatsächlich in einer Krise befindet, worin genau diese gegebenenfalls besteht und wo ihre Ursprünge liegen. Ausgangspunkt sind Betrachtungen zum Begriff des Konservatismus und seiner Entwicklung in der deutschen Nachkriegszeit. Eine zentrale Rolle spielt dann die sogenannte „Geistig-moralische Wende“, die von der Regierung Kohl/Genscher zu Beginn der 80er Jahre ausgerufen wurde. Doch diese Wende, deren genaue Ausrichtung näher zu erläutern ist, scheint weitestgehend gescheitert zu sein. Und so könnte zugespitzt argumentiert werden, dass die Misere des christdemokratischen Konservatismus eigentlich schon im Moment seines vermeintlichen Zenits beginnt. Die Geschichte des politischen Konservatismus sei, so argumentiert der Vortrag, seitdem die Geschichte einer kontinuierlichen Auszehrung. Abschließend richtet sich der Blick auf die möglichen Zukunftsaussichten eines derart „erschöpften“ Konservatismus sowie die Auswirkungen auf die liberale Demokratie in Deutschland insgesamt.
 
PD Dr. Thomas Biebricher ist Postdoktorand im Bereich Politische Theorie am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Zuvor hatte er Lehrstuhlvertretungen an der Goethe-Universität inne und war von 2009 bis 2012 Nachwuchsgruppenleiter am Exzellenzcluster zum Thema „Variationen des Neoliberalismus und ihre Transformation“. Ende vergangenen Jahres erschien sein vielbeachtetes Buch „Geistig-moralische Wende: Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus“ (Berlin 2018), das auch auf der Sachbuch-Bestenliste der „Zeit“ geführt wurde. Zu seinen weiteren Publikationen gehören: „Neoliberalismus zur Einführung“ (3. erweiterte Auflage, Hamburg 2018) und jüngst „The Political Theory of Neoliberalism“ (Stanford 2019).
 
Veranstalter des öffentlichen Vortragsabends im Klingspor Museum und auch der Gesamtreihe „Goethe Lectures Offenbach“ sind neben dem Exzellenzcluster die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach, die einen deutlichen Fokus auf die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft legt, und das Klingspor Museum Offenbach, das sich mit seinen Schwerpunkten Schriftkunst und Typografie auch überregional einen Namen gemacht hat. Ziel der Partnerschaft der Institutionen, der bereits mehrere erfolgreiche Kooperationsprojekte in Offenbach vorausgegangen sind, ist der Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Stadtgesellschaft. Im Anschluss an den Vortrag besteht auch dieses Mal die Möglichkeit zur Diskussion.
 
Die „Goethe Lectures Offenbach“ im Internet:
www.normativeorders.net/glo
 
Informationen:
Ria Baumann, Wirtschaftsförderung Stadt Offenbach, Tel.: 069 80652392, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.offenbach.de/wirtschaft
Bernd Frye, Pressereferent des Exzellenzclusters, Tel.: 069/798-31411, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.normativeorders.net/de
 
Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)
 
Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main(siehe auch www.uni-frankfurt.de/59086401/rhein-main-allianz). Internet: www.uni-frankfurt.de
 
Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Redaktion: Dr. Olaf Kaltenborn, Leiter PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Tel: 069 798-13035, Fax: 069 798-763 12531, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Aktuelles

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas. Skript und Video zum Abruf verfügbar

Die Meldung zum Vortrag finden Sie hier...

Weitere Informationen (Vortragsskript und Video) zum Vortrag „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main finden Sie hier...

"The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" - Konferenz zu Ehren von Jürgen Habermas

Am 20. und 21. Juni fand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" die Konferenz "The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" statt.
Die Meldung zur Konferenz finden Sie hier...
Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier...

Nächste Termine

16. Juli 2019, 20.15 Uhr

"Talking About a Revolution" : Prof. Dr. Vinzenz Hediger und Prof. Dr. Christoph Burchard: Verzerrt das Kino die KI? Ein Gespräch über Privatheit, IT-Vertrauen und Repräsentation anhand von The Circle. Mehr...

17. Juli 2019, 18.15 Uhr

Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz": Prof. Philip Manow: Demokratisierung der Demokratie, Entdemokratisierung der Demokratie. Mehr...

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Neueste Medien

Noch einmal: Moralität und Sittlichkeit

Jürgen Habermas
Öffentlicher Vortrag an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Die andere Seite des Kinos: Chantal Akermans De l’autre côté

Martin Seel
Lecture and Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman"

Neueste Volltexte

Kettemann, Matthias; Kleinwächter, Wolfgang; Senges, Max (2018):

The Time is Right for Europe to Take the Lead in Global Internet Governance. Normative Orders Working Paper 02/2018. Mehr...

Kettemann, Matthias (2019):

Die normative Ordnung der Cyber-Sicherheit: zum Potenzial von Cyber-Sicherheitsnormen. Normative Orders Working Paper 01/2019. Mehr...