Auf der Bühne der globalen Politik: Welche Geheimnisse sollten geheim bleiben?

Konferenz und öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Leaking: Sicherheitsbedrohung oder subversive Demokratisierung?“

Pressemitteilung

5. November 2011

FRANKFURT. Auf der Bühne der globalen Politik spielen im Internet kursierende vormals geheime Papiere eine immer größere Rolle; erheblich dazu beigetragen hat die Enthüllungsplattform „WikiLeaks“. Auch die Frankfurter Politikwissenschaftler beschäftigt dieses viel diskutierte Phänomen. In einer ganztägigen Konferenz zum Thema „Leaking: Sicherheitsbedrohung oder subversive Demokratisierung?“ bemühen sie sich am 9. November (Mittwoch) um eine erste Einschätzung des Phänomens „Leaking“ sowie dessen Auswirkungen und Bewertungen . Auf dem Programm stehen Fragen wie: Inwiefern lässt sich die erzwungene Transparenz als Demokratisierung deuten? Gefährdet „Leaking“ demokratisch-repräsentative Systeme – und im Besonderen deren Außenpolitik? Welche Geheimnisse sollten geheim bleiben, bei welchen gibt es ein berechtigtes Interesse an einer Veröffentlichung? Und wer sollte über eine solche Veröffentlichung entscheiden?

Am Abend der Konferenz findet um 18 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion auf dem Campus Westend, Hörsaalgebäude, HZ 8 statt. Unter dem Thema „In doubt we publish: WikiLeaks als Bedrohung für Demokratie und Diplomatie?" diskutieren Wolfram von Heynitz, Planungsstab Auswärtiges Amt, Prof. Christoph Bieber. Universität Duisburg-Essen, und Guido Strack, Whistleblower Netzwerk. Moderieren werden diese Diskussion die Politikwissenschaftler Prof. Nicole Deitelhoff und Prof. Christopher Daase von der Goethe-Universität.

Informationen: Thorsten Thiel, Exzellenzcluster „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“, Campus Bockenheim, Tel.(069) 798-25389, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.sicherheitskultur.org/de/leaking/


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