Frauen im Islam. Fachtagung in Wiesbaden analysiert das Spannungsfeld zwischen Emanzipation und Radikalisierung

Medieneinladung

30. Mai 2016

FRANKFURT.„Frauen im Islam – zwischen Emanzipation und Radikalisierung “ ist das Leitthema einer zweitägigen medienöffentlichen Tagung mit hochkarätigen Fachleuten, die auf Einladung der Goethe-Universität, des Hessischen Landeskriminalamts und des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" am 2. und 3. Juni 2016 in Wiesbaden stattfindet. In Diskussionen und Vorträgen geht es um Themen wie „Muslimische Frauenrechtsbewegung, Islam und der säkulare Staat“, „Frauenrechte und Islam“, „Muslime und ihre Chancen in unserer Gesellschaft“ oder „Musliminnen und ihre Rechte“.

„Allgemeine Einblicke in die Radikalisierung“ verspricht der Vortrag des ehemaligen Spiegel-Chefredakteurs und Leiter des investigativen Rechercheverbundes von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, Georg Mascolo. Prof. Susanne Schröter, Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam, referiert zum Thema „Muslimische Frauenrechtsbewegungen, Islam und der säkulare Staat.“ Eine Podiumsdiskussion klärt zum Abschluss: „Was fasziniert Frauen an einer fundamentalistischen Gesellschaftsordnung?“

Eröffnet wird die Tagung vom Hessischen Innenminister Peter Beuth, der Präsidentin der Goethe-Universität Professor Birgitta Wolff, sowie der Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamts Sabine Thurau.

Fachtagung „Frauen im Islam – zwischen Emanzipation und Radikalisierung “
Beginn: 2. Juni, 9 Uhr, Ende: 3. Juni, 16 Uhr
Landeshaus Wiesbaden, Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen.

Akkreditierung: Hessisches Landeskriminalamt, Herr Max Weiß (Pressesprecher), Telefon: 0611 / 83 – 8119, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Olaf Kaltenborn (Goethe-Universität)
Max Weiß (Hessisches Landeskriminalamt)


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