Einladung zum Mediengespräch. Muslimische Jugend zwischen Integration, Abschottung und neuen Wegen Konferenz des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ im Historischen Museum Frankfurt am

Pressemitteilung

24. Oktober 2016

FRANKFURT. Junge Muslime sind bei Bildungsabschlüssen und Berufschancen benachteiligt, werden überproportional häufig straffällig und haben durch das Aufkommen einer salafistischen Jugendbewegung öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Hinzu kommen schulische Konflikte um religiös begründete Sonderregelungen wie die Nichtteilnahme am gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht. Aus diesen Gründen stehen muslimische Jugendliche im Fokus von Polizei, Justiz und Jugendarbeit – und zunehmend auch der Wissenschaft, wie bei der Konferenz „Muslimische Jugend zwischen Integration, Abschottung und neuen Wegen“.
 
Die Konferenz unter Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration findet am 28. Oktober 2016 im Historischen Museum Frankfurt statt. Ausrichter ist das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität. Die Leitung der Konferenz hat Prof. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI. Einleitende Worte spricht auch Prof. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters.
 
Die Lösungsvorschläge für die aktuellen Probleme sind vielfältig und teilweise umstritten. Ist es beispielsweise sinnvoll, eine separate muslimische Jugendarbeit zu fördern oder sollte man eher auf konfessionsübergreifende Projekte setzen? Ist die Vermittlung eines verbindlichen Wertekanons an Jugendliche sinnvoll, und welche Werte sollten dies sein? Welche emanzipativen Bewegungen existieren innerhalb der muslimischen Jugend?
 
Zu diesen und anderen Fragen werden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Jugendarbeit referieren und Wege aufzeigen, wie Konflikte reduziert werden können, damit eine bessere Partizipation muslimischer Jugendlicher gelingt. Bereits vor Beginn der Konferenz steht deren Leiterin Prof. Susanne Schröter Vertretern der Presse für Fragen zur Verfügung. Das Mediengespräch findet um 9.00 Uhr im 2. Stock des Historischen Museums satt.
 
Zusammengefasst:
Mediengespräch zum Auftakt der Konferenz „Muslimische Jugend zwischen Integration, Abschottung und neuen Wegen“
Freitag, 28. Oktober 2016, um 9.00 Uhr
Historisches Museum Frankfurt, 60311 Frankfurt am Main
Die eigentliche Konferenz beginnt um 10.00 Uhr im Sonnemann-Saal des Museums
Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Programm: www.ffgi.net/termine-konferenzen.html
 
Informationen:
Oliver Bertrand, Sekretariat von Prof. Dr. Susanne Schröter, Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen”, (069) 798-33062, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.ffgi.net, www.normativeorders.net/de
 
 
Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main.
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