Wie werden wir die Erde retten können?

Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen, spricht am 3. Dezember in der „Denkraum“-Reihe des Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität

Pressemitteilung

FRANKFURT. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, der sich die Menschheit derzeit stellen muss. Das im Pariser Klimaabkommen vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, scheint bereits jetzt nur noch schwer zu erreichen. Der Trend zur globalen Erwärmung ist ungebrochen, der CO2-Ausstoß hat weiter zugenommen und Extremwettereignisse wie Starkregen, andauernde Hitze- und Dürreperioden häufen sich. Nicht zuletzt durch Bewegungen wie „Fridays for Future“ oder „Extinction Rebellion“ hat das Thema zusätzlich an gesellschaftlicher Brisanz gewonnen. Ein radikaleres Umdenken scheint dringend notwendig, doch stehen dem wirtschaftspolitische Interessen entgegen und insbesondere für weniger wohlhabende Länder wirken drastische Klimaschutzmaßnahmen unzumutbar.

Wie vereinbar ist Klimaschutz mit Wachstumspolitik und kann eine „sozial-ökologische Marktwirtschaft“, wie sie im Leitantrag des Bundesvorstands der Partei Bündnis 90/Die Grünen steht, gelingen? Hat die globale Marktwirtschaft angesichts der endlichen Ressourcen unseres Planeten nicht bereits ihre Grenzen erreicht? Sind stärkere Regulierungen durch die Politik, wie sie derzeit angestrebt werden, eine sinnvolle Maßnahme? Kann eine Kehrtwende gelingen und wenn ja wie?
Diese Fragen werden im Zentrum des kommenden „Denkraum“ des Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität stehen.

Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Schriftsteller und Publizist, spricht und diskutiert zum Thema

„Klima_Wie werden wir die Erde retten können?“
am Dienstag, dem 3. Dezember 2019, um 20 Uhr
im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt, Neue Mainzer Str. 17,
60311 Frankfurt am Main.

Moderieren wird Rebecca Caroline Schmidt, die Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Dr. Robert Habeck ist seit Januar 2018 zusammen mit Annalena Baerbock Bundesvorsitzender der Grünen. Der gebürtige Lübecker hat in Hamburg seinen Doktor der Philosophie gemacht und seit 1999 mit seiner Ehefrau Andrea Paluch Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, sowie Romane und Übersetzungen zu englischer Lyrik. 2002 wurde er Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen. 2009 zog er in den Schleswig-Holsteinischen Landtag ein und wurde Fraktionsvorsitzender. 2012 bis 2017 erhielt er das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten und war Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt. 2017 brachte er sich erstmals als Spitzenkandidat für den Bundestag ein.

In der aktuellen Spielzeit lautet die Leitfrage des Denkraums „Zukunft_Aber wie?“. Die partizipative Redenreihe des Schauspiel Frankfurt findet seit 2018 in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und wird unterstützt von der Heraeus Bildungsstiftung. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Tischgesprächen zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an den Redner oder die Rednerin zu formulieren. Der jeweilige Moderator des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Spezialisten auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

Die anstehenden Termine im Überblick:

3. Dezember 2019
Robert Habeck: Klima_Wie werden wir die Erde retten können?

11. Februar 2020
Martin Saar: Demokratie_Was wird aus der Krise des Politischen?

10. März 2020
Susanne Wiest: Arbeit_Was wird aus der Wettbewerbsgesellschaft?

26. Mai 2020
Sophie Passmann: Gleichheit_Werden wir in Teilhabe leben?

2. Juni 2020
Axel Honneth: Anerkennung_Was wird aus unserem Recht auf soziale Freiheit?

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal, Neue Mainzer Str. 17, 60311 Frankfurt am Main
Jeweils 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro / erm. 8 Euro; www.schauspielfrankfurt.de

Detailliertes Programm:
https://www.normativeorders.net/denkraum

Informationen:
Anke Harms, Referentin für Wissenschaftskommunikation, 069/798-31407, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.normativeorders.net

Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der drei größten deutschen Universitäten. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist die Goethe-Universität Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main. www.goethe-universitaet.de

Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Redaktion: Dr. Olaf Kaltenborn, Leiter PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Tel: 069 798-13035, Fax: 069 798-763 12531, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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"Making Crises Visible" - Ausstellung und Rahmenprogramm beginnen im Februar 2020

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität beteiligt sich von Februar bis Juni 2020 am Rahmenprogramm zum wissenschaftlich-künstlerischen Projekt "Making Crises Visible". Mehr...

DFG fördert Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“

Eine von der DFG geförderte Kolleg-Forschungsgruppe mit dem Titel  „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ richtet ab Oktober 2020 den Blick auf frühere Formen des Christentums. Sprecherinnen sind Prof. Dr. Birgit Emich und Prof. Dr. Dorothea Weltecke, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität. Mehr...

Nächste Termine

20. und 21. Februar 2020

Workshop: The Challenge of Market Socialism - Challenges to Market Socialism. Mehr...

26. Februar 2020, 18 Uhr

Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible": Kuratorenführung: »Making Crises Visible«. Mit Felix Kosok. Mehr...

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