Internationale Zusammenarbeit: „Werte oder Wirtschaft?“

Frankfurter Stadtgespräch des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ am 19. März 2014 im Historischen Museum

Pressemitteilung

10. März 2014

FRANKFURT AM MAIN. Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, internationale Zusammenarbeit: Schon in den Begriffen, um die es nicht selten Streit gibt, drücken sich unterschiedliche Konzepte, Haltungen und Erwartungen aus. Um welche es sich dabei handelt und wie sie zu bewerten sind, erörtert das nunmehr 14. Frankfurter Stadtgespräch, veranstaltet vom Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ mit Sitz an der Goethe-Universität. Das Gespräch findet im Historischen Museum Frankfurt statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen zu der Podiumsdiskussion mit dem

Thema: „Werte oder Wirtschaft? – Deutschlands Beitrag zur Internationalen Zusammenarbeit“
am: Mittwoch, dem 19. März 2014, um 19.00 Uhr
Ort: Historisches Museum, Fahrtor 2 (Römerberg), 60311 Frankfurt

Gilt es Werte wie Demokratie, Frieden und Gleichberechtigung zu fördern, oder ist Entwicklungszusammenarbeit zumindest auch ein Teil der Außenwirtschaftspolitik? Wie geht man dabei mit Wertekonflikten um? Lassen sich Werte und Wirtschaft miteinander verknüpfen, und welche Rolle nimmt Deutschland unter den internationalen Akteuren ein? Vor allem auch über diese Fragen diskutieren die Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Tanja Gönner und Rainer Klump, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität. Die Moderation hat Rebecca Caroline Schmidt, Juristin und Geschäftsführerin des Exzellenzclusters.

Tanja Gönner steht seit Juli 2012 an der Spitze der GIZ, die als Bundesunternehmen die deutsche Regierung dabei unterstützt, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit zu erreichen. Als Mitglied der CDU, deren Bundesvorstand sie lange Zeit angehörte, war Tanja Gönner Mitglied des Deutschen Bundestages. Zu den politischen Stationen der Juristin gehörte auch das Amt der Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Baden-Württemberg.

Rainer Klump hat an der Goethe-Universität die Professur für Wirtschaftliche Entwicklung und Integration inne. Außerdem fungiert er als Co-Direktor des interdisziplinären Wilhelm Merton-Zentrums für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung an der Goethe-Universität. Prof. Klump ist Vize-Präsident der Universität und Mitglied des Exzellenzclusters.


Informationen: Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin), Tel.: 069/798-31401, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/frankfurter-stadtgespraech



Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 2014 feiert sie ihren 100. Geburtstag. 1914 gegründet mit rein privaten Mitteln von freiheitlich orientierten Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern fühlt sie sich als Bürgeruniversität bis heute dem Motto „Wissenschaft für die Gesellschaft“ in Forschung und Lehre verpflichtet. Viele der Frauen und Männer der ersten Stunde waren jüdische Stifter. In den letzten 100 Jahren hat die Goethe-Universität Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Chemie, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geisteswissenschaften.“

Mehr Informationen unter www2.uni-frankfurt.de/gu100


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Redaktion: Dr. Olaf Kaltenborn, Abteilungsleiter
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10. September 2020, 12.30 Uhr

Online Book lɔ:ntʃ: Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg: Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven (Suhrkamp 2020). Mehr...

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