Politische Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit

Wissenschaftliches Kolloquium aus Anlass des 70. Geburtstages von Frau Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte

Samstag, 2. März 2019

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

Ein Schwerpunkt des wissenschaftlichen Lebenswerks von Luise Schorn-Schütte stellen Überlegungen zur „politischen Kommunikation“ als einem eigenständigen methodischen Zugriff zur historischen Forschung dar. Das Kolloquium zur „Politi-schen Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit“ greift ihre in verschiedenen Kontexten und Projekten vorgebrachten Anregungen und Ansätze auf und verweist auf konzeptionelle Weiterentwicklungen, insbesondere durch Anreicherungen aus den Kulturwissenschaften und eine Ausdehnung in den gesamteuropäischen Rahmen.

Programm (pdf): Hier...

Organisation:
Prof. Dr. Markus Friedrich und PD Dr. Magnus Ressel
Tel. 0176-20125115 (MR)
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Programm:

11.00-11.20 Uhr
Markus Friedrich (Hamburg)/Magnus Ressel (Frankfurt am Main):
Begrüßung und Einleitung

11.20-12.00 Uhr
Irene Dingel (Mainz):
Ringen um Frieden. Konfessionelle Koexistenz in Religionsfrieden der Frühen Neuzeit

12.00-12.40 Uhr
Mona Garloff (Stuttgart):
Buchhandel als Raumgeschichte der politischen Kommunikation im Alten Reich 1680-1750

12.40-14.20 Uhr
Mittagessen im Forschungskolleg

14.20–15.00 Uhr
Brigitte Mazohl (Innsbruck/Wien):
Vom Mythos zur Marke - über die Vereinnahmung Andreas Hofers durch die Gedenkkultur

15.00-15.40 Uhr
Renate Dürr (Tübingen):
Die Welt in der Provinz: auf dem Weg zu einer Verflechtungsgeschichte des Alten Reichs

15.40–16.20 Uhr
Kaffeepause

16.20–17.00 Uhr
Maciej Ptaszyński (Warschau):
Wie politisch war die Reformation in Polen?

17.00-17.40 Uhr
Robert von Friedeburg (Lincoln, GB):
Brauchen wir den Begriff „Staat“ für den lateinischen Westen im 16. und 17. Jahrhundert?

17.40-18.10 Uhr
Renato Mazzolini (Trient):
Il mistero dell'Eva nera del Württemberg

18.10-18.20 Uhr
Luise Schorn-Schütte (Frankfurt am Main/Berlin):
Abschließende Worte

 

Veranstalter:
Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Förder- und Alumni-Verein der Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität historie faveo, dem Forschungskolleg Humanwissenschaften und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"


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Am 17. April 2021 ist der Sammelband „Normative Ordnungen“ im Suhrkamp Verlag erschienen. Herausgegeben von den Clustersprechern Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, bietet das Werk einen weit gefassten interdispziplinären Überblick über die Ergebnisse eines erfolgreichen wissenschaftlichen Projekts. Mehr...

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Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist seit je her ein integraler Bestandteil des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“. Das 2017 neu strukturierte, verbundseigene Postdoc-Programm bietet die besten Bedingungen zu forschen und hochqualifizierte junge Wissenschaftler*innen zu fördern. Zum Erfahrungsbericht: Hier...

„Symposium on Jürgen Habermas’ Auch eine Geschichte der Philosophie“ herausgegeben von Rainer Forst erschienen

Als jüngste Ausgabe der Zeitschrift "Constellations: An International Journal of Critical and Democratic Theory" ist kürzlich das „Symposium on Jürgen Habermas, Auch eine Geschichte der Philosophie“ herausgegeben von Prof. Rainer Forst erschienen. Mehr...

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28. Oktober 2021, 14.00 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion: Wissenschaftsfreiheit im Konflikt. Mehr...

29. Oktober 2021, 17.00 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion: The Government of Things - Foucault and the New Materialisms. Mehr...

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Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)
Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)
Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte

Europa kann mehr! Friedensgutachten 2021

Prof. Dr. Christopher Daase (Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))
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