Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?

Crisis Talk

Dienstag, 19. Februar 2019, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Begrüßung
Staatssekretär Mark Weinmeister (Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten)

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung)

Impuls
Prof. Dr. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Prof. Dr. Ulrike Guérot (Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems Gründerin European Democracy Lab)

Moderation
Ralph Sina (Leiter des WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel)

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

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Programm (pdf): Hier...

Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?
Das Europa der vergangenen Dekade war ein Europa im Modus der Krisen. Die Bankenkrise, die Staatsschuldenkrise, die Bedrohung durch den transnationalen Terrorismus, die Kriege an den Rändern Europas und die damit verbundenen Migrationsströme, der Brexit und die Krise des Multilateralismus sowie die Krisen des Rechtsstaats in EU-Mitgliedstaten, das Erstarken von populistischen und die EU-ablehnenden Parteien. Die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 wird eine Abstimmung auch über den politischen und gesellschaftlichen Umgang Europas mit Krisen sein. Wie geht die EU mit den aktuellen und neuen Krisen um? Steht eine Krise der europäischen Demokratie bevor? Gibt es Anlass anzunehmen, dass gerade diese Wahl als eine Zäsur verstanden werden könnte? Oder könnte den Krisen ein Übergang zu einem Europa folgen, das sich in Zeiten der äußeren und inneren Herausforderung auf seine Werte und Ziele besinnt und eine Vision für die Zukunft des europäischen Projektes hat?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Ralph Sina, Leiter des WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel; Prof. Dr. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems Gründerin European Democracy Lab
  • Prof. Dr. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems Gründerin European Democracy Lab
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Ralph Sina, Leiter des WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel; Prof. Dr. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems Gründerin European Democracy Lab

 © Hessische Landesvertretung/Bénédicte Maindiaux

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...


Aktuelles

„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Nächste Termine

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Präsenzveranstaltungen des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" werden ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

10. September 2020, 12.30 Uhr

Online Book lɔ:ntʃ: Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg: Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven (Suhrkamp 2020). Mehr...

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Neueste Medien

Normative Orders Insights

... mit Franziska Fay

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... mit Rainer Forst

Neueste Volltexte

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. Mehr...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. Mehr...