30 Jahre nach dem Mauerfall – mehr Aufbruch wagen!

47. Römerberggespräche

Samstag, 2. November 2019, 10 bis 18 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

1989 endete nicht nur eine Epoche der deutschen Geschichte. Auch der Ost-West Gegensatz schien in der Folge glücklich überwunden, offene europäische Grenzen und Demokratisierung ehemaliger Diktaturen verhießen eine bessere Zukunft.
Längst ist diese Aufbruchsstimmung einem politischen Kater gewichen. Innerhalb Europas sind neue Spaltungen entstanden, und auch global haben Mauern und Grenzen wieder Konjunktur. Sorgen um soziale Sicherheit, künftigen Wohlstand und ökologische Angstvisionen sind an die Stelle der 89er-Euphorie getreten.
Die Römerberggespräche nehmen das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls zum Anlass einer kritischen Bilanz der globalen Gegenwart: Wo verlaufen heute die großen Konfliktlinien und Gräben, und wo müsste 2019 ein vergleichbar mutiger Aufbruch in eine neue Epoche gewagt werden?

Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Uwe Berndt

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

10.00 Uhr
Begrüßung
Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)

10.15 Uhr
Ivan Krastev
Making Sense of the Long 1989 (in englischer Sprache)

11.00 Uhr
Eine Diskussion mit Gunther Hellmann und Ivan Krastev (moderiert von Rebecca C. Schmidt und Uwe Berndt)
What happened to the Future of the Liberal International Order?

Video:


 

12.00 Uhr
Thomas Biebricher
1989 – Beginn einer geistig-moralischen Wende?

Video:

 

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Steffen Mau
Die gebrochene Gesellschaft – Ressentiments und Systemskepsis in Ostdeutschland

Video:

 

14.50 Uhr
Patrice G. Poutrus
Für eine Ostdeutschland-Erzählung, jenseits von Opfermythen und Menschenfeindlichkeit

Video:


 

15.10 Uhr
Manuela Bojadžijev
Gefährliche Konjunkturen. Der Osten, Migration und ein Verständnis von Ausgrenzung und Zugehörigkeit

Video:


 

15.30 Uhr
Eine Diskussion mit Manuela Bojadžijev und Patrice G. Poutrus

16.00 Uhr
Jana Hensel
Warum alles anders bleibt

Video:

 

17.00 Uhr
Stephan Lessenich
Das Leben der Anderen: Solidarität neu denken

Video:

 

Bildergalerie:

  • Uwe Berndt (HR)
  • Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Ivan Krastev (Centre for Liberal Strategies (CLS), Sofia)
  • Ivan Krastev, Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders), Gunther Hellmann (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Mitglied "Normative Orders"), Uwe Berndt
  • Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt, Postdoktorand "Normative Orders")
  • Hadija Haruna-Oelker (HR)
  • Steffen Mau (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Steffen Mau, Hadija Haruna-Oelker
  • Patrice G. Poutrus (Universität Erfurt)
  • Hadija Haruna-Oelker, Patrice G. Poutrus
  • Manuela Bojadžijev (Leuphana Universität Lüneburg)
  • Manuela Bojadžijev, Hadija Haruna-Oelker
  • Jana Hensel (Autorin und Journalistin), Hadija Haruna-Oelker
  • Stephan Lessenich (LMU München)
  • Stephan Lessenich, Hadija Haruna-Oelker

 

 

 

 

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner. Die Veranstaltung ist zugleich Teil der Reihe "Wir leben Freiheit - 30 Jahre Mauerfall" der Hessischen Landesregierung


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Nächste Termine

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Präsenzveranstaltungen des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" werden ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

10. September 2020, 12.30 Uhr

Online Book lɔ:ntʃ: Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg: Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven (Suhrkamp 2020). Mehr...

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