Veranstaltungen

Armed non-state actors and the politics of recognition

Online-Book lɔ:ntʃ

Freitag, 16. Juli 2021, 13 Uhr

Mit Prof. Dr. Anna Geis (Professorin für Politikwissenschaft, insbesondere Internationale Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg), Prof. Dr. Hanna Pfeifer (Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs- und Gewaltforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator im Clusterprojekt "ConTrust: Vertrauen im Konflikt"), Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie, Principal Investigator im Clusterprojekt "ConTrust: Vertrauen im Konflikt" und "Normative Orders") und Prof. Dr. Reinhard Wolf (Professor für Internationale Beziehungen mit dem Schwerpunkt Weltordnungsfragen der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

Geis, Anna/Clément, Maéva/Pfeifer, Hanna (eds), (2021): Armed non-state actors and the politics of recognition, Manchester: Manchester University Press
Weitere Informationen zum Buch: Hier...

An­erkennung wird oft als Mittel zur De­eskalation von Kon­flikten und zur Förderung friedlicher sozialer Inter­aktionen angesehen. Der Sammel­band "Armed non-state actors and the politics of recognition" von Anna Geis, Maéva Clément und Hanna Pfeifer erforscht die Formen, die soziale An­erkennung und ihre Ver­weigerung in asymmetrischen bewaffneten Kon­flikten annehmen können. Außerdem untersuchen die Autor:innen die Risiken und Chan­cen, die entstehen, wenn lokale, staatliche und trans­nationale Akteure bewaffnete nichtstaatliche Akteure anerkennen, falsch anerkennen oder ihnen die An­erkennung verweigern.

Durch die Unter­suchung zentraler asymmetrischer Konflikte durch das Prisma der An­erkennung bietet der Band eine innovative Perspektive auf die Inter­aktionen zwischen bewaffneten nicht-staatlichen Akteuren und staatlichen Akteuren. In welchen Kon­texten fördert die An­erkennung von bewaffneten nichtstaatlichen Akteuren die Konflikttransformation? Was passiert, wenn Regier­ungen die An­erkennung verweigern oder bewaffnete nichtstaatliche Akteure in einer Weise etikettieren, die sie als Fehl­anerkennung wahrnehmen? Die Autor:innen untersuchen die Ambivalenz von An­erkennungsprozessen in Gewalt­konflikten und ihre manchmal unbeabsichtigten Folgen. Der Band zeigt, dass Nicht-Anerkennung Konflikt­transformation verhindert, während die An­erkennung bewaffneter nicht-staatlicher Akteure kontra­produktive Präzedenz­fälle und neue Formen des Ausschlusses in der inner­staatlichen und transnationalen Politik erzeugen kann.

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Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Von großen und kleinen Räumen. Das Zusammenleben auf glokaler Ebene

tinyMONDAY im Rahmen der Ausstellung "tinyBE • living in a sculpture"

Montag, 5. Juli 2021 ab 16.00 Uhr

Ausgehend vom Beispiel Frankfurt werden Fragen um die „auseinanderwachsende Stadt“ auf regionaler Ebene beleuchtet und anschließend in den Kontext der Urbanisierung auf globaler Ebene gesetzt. In Podiumsdiskussionen und Wortwechseln werden Antworten auf die Frage gefunden, wie wir die Zukunft des Zusammenlebens als Individuum und Gesellschaft mitgestalten können. Wie viel Ungleichheit ist gut für ein Gemeinwesen? Wie können öffentliche Räume im virtuellen Raum belebt werden? Und wie lässt sich ein Auseinanderdriften der Quartiere, Viertel und Stadtteile verhindern? Ein Themennachmittag, der mit Impulsen aus der Stadtentwicklungs-Perspektive gegenwärtige soziale Auseinandersetzungen und demokratische Aushandlungsprozesse in den Blick nimmt.

Online via Zoom. Um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten

Weitere Informationen zur Beteiligung des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" an "tinyBE • living in a sculpture": Hier...

Programm:

16.00 Uhr

Begrüßung von Cornelia Saalfrank (Kuratorin von "tinyBE • living in a sculpture") 

Input von Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

16.15 Uhr, Podiumsdiskussion

„Frankfurt – eine auseinanderwachsende Stadt?“
Frankfurt wächst – vor einigen Jahren überschritt die Einwohnerzahl erstmals die Grenze von 700.000. Doch Frankfurt wächst nicht zusammen, sondern weiter auseinander. Während im Europaviertel hochpreisige Luxuswohnungen entstehen, sind die Wohnbedingungen in der Bonameser Flüchtlingsunterkunft von Enge und schlechten hygienischen Bedingungen geprägt. Und während sich Frankfurt sein Prestigeprojekt „Neue Altstadt“ viele Millionen Euro hat kosten lassen, nimmt der soziale Wohnungsbau beständig ab - und dies bei kontinuierlich steigenden Mietpreisen. Nicht zuletzt vertieft die Corona-Pandemie die soziale Ungleichheit.
Vor allem von Seiten der Stadtbevölkerung gibt es auch gegenläufige Bemühungen: Projekte wie „Solidarisch trotz Corona“ versuchen, der sozialen Fragmentierung mit nachbarschaftlichen Wohnformen jenseits einer gewinnorientierten Immobiliennutzung. Schließlich sind Bürgerinitiativen wie die „Grüne Lunge am Günthersburgpark“ bestrebt, eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung zu befördern, was auch die sich neu bildende, grün angeführte Stadtregierung verspricht.
Wie lässt sich diese Verschärfung der sozialen Ungleichheit stadtpolitisch im Sinne eines solidarischeren Zusammenlebens adressieren? Sind diese wiederum auf kommunaler Ebene umsetzbar? Wie kann die Heterogenität in der Bevölkerungsstruktur dabei als Chance begriffen werden?

Podiumsgäste: Peter Cachola Schmal (Leitender Direktor des Deutschen Architekturmuseums), Tim Noller (Transition Town Frankfurt), Dr. Greta Wagner (Soziologin, Technische Universität Darmstadt, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“)

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Video:

 

18.00 Uhr, Podiumsdiskussion

„Der urbane Planet - soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen für das globale Zusammenleben der Gegenwart“

In den vergangenen zehn Jahren haben wir eine weltweite Beschleunigung der Urbanisierung erlebt, immer mehr Menschen zieht es in Großstädte. Die Anziehungskraft des städtischen Lebens speist sich aus verschiedenen Quellen: Arbeitsplätze, Infrastruktur, Versprechungen einer verbesserten Lebenssituation für lokale Landbevölkerung wie globale Migrationsbewegungen.
Doch neben einer Verschärfung der Wohnraumsituation hat das geballte Leben in Großstädten auch soziale und ökologische Effekte. Viele Menschen leben isoliert ohne soziale Netzwerke in Großstädten; dies mündet oftmals in Vereinsamung, Suchtkrankheiten oder Depressionen. Mit der Urbanisierung geht häufig auch Naturzerstörung einher, die Versiegelung von Grünflächen, schwindende Biodiversität, Luftverschmutzung und insbesondere im globalen Süden auch eine mangelnde Wasserversorgung und hygienische Missstände. Nicht zuletzt die Covid 19-Pandemie kann als Folge dieser zunehmenden Naturzerstörung verstanden werden.
Wie können wir den globalen Trend zur Urbanisierung verstehen und seine Auswirkungen antizipieren? Geschichtswissenschaftlich gefragt, was können wir aus der Geschichte von Stadt und Bürgertum über Urbanisierungsprozesse lernen? In ökonomischer und ökologischer Perspektive ist zu fragen, wo die Chancen und Grenzen der globalen Urbanisierung liegen, gerade auch in Hinblick auf eine nachhaltige und klimasensible Entwicklung.

Podiumsgäste: Prof. Dr. Susanne Heeg (Professorin für Geographische Stadtforschung am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität), Prof. Dr. Darrel Moellendorf (Klimaphilosoph, Professor für Internationale Politische Theorie sowie Philosophie der Goethe-Universität, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Andreas Fahrmeir (Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des 19. Jahrhunderts am Historischen Seminar der Goethe-Universität, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“).

Moderation: Regina Schidel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“)

 Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit tinyBE gGmbH

Artificial Intelligence and Criminal Justice

International Summer School

12-16 July 2021

The International Summer School on “AI and Criminal Justice”, organized by Luiss School of Law in cooperation with Goethe University Frankfurt am Main is an advanced course which gives a comprehensive and up-to-date overview of the interrelations between AI and criminal justice.
The course is one-of-a-kind, as it will bring together internationally recognized academics and practitioners who will co-teach during the interdisciplinary modules of the course.
The course is based on a blended learning model and it will be held both in presence at Luiss University and through Webex online platform.
Course objectives: The International Summer School on “AI and Criminal Justice” aims at providing participants with a comprehensive knowledge, as well as conceptual and normative tools to understand and manage opportunities and threats brought by the latest AI developments in the different areas of criminal justice.To this purpose, the course will primarily give a solid background on how algorithms work, essential in order to gain a full expertise to combine the related advantages and disadvantages. Afterwards, lessons will be focused on AI applications in the criminal justice area, exploring the use of AI as a supportive tool in the public and private sectors and training participants’ skills to frame and solve the criminal liability issues related to these new agents coming on to stage.
Target: The International Summer School on “AI and Criminal Justice” is an advanced course open to graduates, PhD students, post-doctoral researchers as well as to practitioners from public and private sectors who intend to acquire an interdisciplinary and in-depth knowledge in the cutting-edge area of AI and criminal justice in its most recent developments at the international level.
Course grading: 80% final exam and 20% class participation. The final exam consists in writing a short paper on a specific topic addressed during the course and approved by the coordinator/tutor.

Academic Directors:
Prof. Dr. Christoph Burchard
Prof. Dr. Antonio Gullo
Prof. Dr. Giuseppe F. Italiano

For more information about how to apply please click here...
Deadline for Applications: by 30 June 2021

Program:

Monday 12 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 2:00 pm-6:00pm

Presentation of the Programme
Module 1:
Artificial Intelligence and Algorithms
Introduction to Artificial Intelligence and Machine
Learning Algorithms
Artificial Intelligence and Algorithms

Tuesday 13 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 2:00 pm-6:00pm

Module 2:
Agency and Responsibility for and of Harmful Artificial Intelligence
AI Agents’ Criminal Liability
The Implications of Artificial Intelligence on The Financial
Sector.
Market Manipulation by High Frequency Traders

Wednesday 14 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:30 pm-5:30 pm

Module 3:
The Use of Algorithms to Prevent Crimes
AI and Cybersecurity
Predictive Policing Algorithms: General Introduction
and Concrete Applications

Thursday 15 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:00 pm-5:30 pm

Module 4:
Artificial Intelligence and Criminal Compliance
Roundtable. Artificial Intelligence and Criminal Compliance
Practical Lab

Friday 16 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:30 pm-5:30pm

Module 5:
The Use of Risk Assessment Algorithms
in the Decision-Making Processes
Algorithmic Risk Assessment in The Decision-Making Processes
Algorithmic Risk Assessment in Sentencing

For further information: Click here...

Presented by:
Luiss School of Law and the Research Initiative “ConTrust: Trust in Conflict – Political Life under Conditions of Uncertainty” at the Research Centre "Normative Orders" of Goethe University. With the support and participation of Elettronica Group

Your body is a battleground - Ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer „natürlichen Ordnung”

Zweitägiges Forum

18. und 19. September 2021

Gerade einmal fünfzig Jahre nach der Frauenbewegung erleben wir heute, dass Errungenschaften, die wir längst für selbstverständlich gehalten hatten, unter Beschuss stehen. Weltweit sind politische Akteure auf dem Vormarsch, die eine vermeintlich „natürliche Ordnung“ wiederherstellen wollen. Frauen und LGBTQI+ sind dadurch akut bedroht. Aufgeweicht oder abgeschafft werden unter anderem das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das Recht auf Schutz vor häuslicher Gewalt, der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen sowie zu modernen Fortpflanzungstechnologien. Auch auf dem Arbeitsmarkt, in der Politik und der Kultur herrscht keine Geschlechtergerechtigkeit, vielerorts sinkt der Frauenanteil sogar wieder.

Verantwortlich für diesen globalen Backlash sind Ultrakonservative bzw. Rechtsextreme aus aller Welt. Akademiker*innen, religiöse Gruppierungen, Aktivist*innen, Adelige und Oligarchen schließen sich in transnationalen, also grenzüberschreitenden Allianzen zusammen. Die Politik mit Frauen und Familie dient dabei auch einem allgemeineren Zweck: Mithilfe dieser Themen bauen Ultrakonservative weltweit ihre Netzwerke und ihre Macht aus. Durch veränderte Begriffe, Sprache, Bilder, kommunikative und operative Strategien gelingt es ihnen, fundamentalistische Positionen als normal darzustellen und so im Mainstream zu verankern. Diese Verschiebung der öffentlichen Debatte nach rechts hat gravierende Auswirkungen auf demokratische, pluralistische Gesellschaften und das alltägliche Zusammenleben. Längst überholt geglaubte Wertvorstellungen wurden schleichend wieder salonfähig gemacht.

Diese Strategien und Praktiken beobachten Journalist*innen, Aktivist*innen und Forscher*innen aus aller Welt seit Jahren. Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen sollen im Rahmen des zweitägigen Forums Your body is a battleground für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar gemacht und debattiert werden. Teilnehmen können alle Interessierten kostenlos und ohne Voranmeldung – vor Ort im Frankfurter Kunstverein oder online. Alle Panels des Forums Your body is a battleground – ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer „natürlichen Ordnung“ werden live auf dem Youtube-Kanal des Frankfurter Kunstvereins übertragen.

Kuratorin: Asia Leofreddi

Programm (PDF): Hier...

Zum Livestream: Hier...

Videos:

Samstag, 18. September 2021

 

Sonntag, 19. September 2021

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Nany Fraser (Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research) und Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Nancy Fraser (Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research) und Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin) und Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

 

Programm:

Samstag, 18. September 2021

11.00 Uhr
Begrüßung

Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main)
Rosemarie Heilig (Dezernentin für Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main)
Prof. Franziska Nori (Direktorin Frankfurter Kunstverein)

11.45 Uhr
Keynote: Ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer ’natürlichen Ordnung‘: Die Netzwerke der ‚Agenda Europe‘

Neil Datta (Sekretär des Europäischen Parlamentarischen Forums für sexuelle und reproduktive Rechte, EPF. Herausgeber der Berichte The Tip of the Iceberg (Die Spitze des Eisbergs), 2021, Modern Day Crusaders (Die heutigen Kreuzritter), 2020, Restoring the Natural Order (Die natürliche Ordnung wiederherstellen), 2018)
Im Gespräch mit: Asia Leofreddi (Kuratorin des Forums, Journalistin, Soziologin und Doktorandin in Human Rights, Society and Multi-level Governance an der Universität Padua)

13.00 – 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 Uhr
Was ist radikaler Konservativismus und warum ist er so gefährlich?
Die normativen Ordnungen des radikalen Konservativismus

Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt, Autor von Geistig-moralische Wende: Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus, Berlin 2018)
Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin, Schwerpunkte auf Rechtsextremismus und die Neue Rechte, Mitautorin von Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa, Münster 2017)
Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin mit Schwerpunkt auf Frauen- und Genderstudien, Goethe-Universität Frankfurt)
Moderation: Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

15.15 Uhr
Die Instrumentalisierung und Unterwanderung der Menschenrechte durch ultrakonservative Bewegungen

Prof. Dr. Kristina Stoeckl (Soziologin, Forschungsleiterin ERC POstSEcularConflicts, Universität Innsbruck)
Prof. Dr. Susanna Mancini (Juristin, Universität Bologna. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen des Rechts und der Religion, reproduktiven Rechten, der Partnerschaft von Feminismus und Multikulturalismus)
Prof. Dr. Paul Blokker (Soziologe, Assoziierter Professor mit dem Forschungsschwerpunkt auf Populismus und Recht in Mittel- und Osteuropa, Universität Bologna)
Moderation: Dr. Gesine Dornblueth (Journalistin)

16.30 – 16.45 Uhr Kaffeepause

16.45 Uhr
Our Bodies, Our Politics: Against The Ultra-Conservatives and Their Liberal Enablers

Vortrag von Prof. Dr. Nancy Fraser (Livestream)
Nancy Fraser ist Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research und Mitglied des Redaktionsausschusses der New Left Review. Als ausgebildete Philosophin hat sie sich auf kritische Gesellschaftstheorie und politische Philosophie spezialisiert. Ihre neuesten Bücher sind Cannibal Capitalism (erscheint 2022 bei Verso) und Feminism for the 99%: Ein Manifest, gemeinsam verfasst mit Cinzia Arruzza und Tithi Bhattacharya (Verso, 2019 übersetzt in 24 weiteren Sprachen).

Einführung von Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

Sonntag, 19. September 2021

11.00 Uhr
Die weltweiten Netzwerke ultrakonservativer Bewegungen

Dr. Massimo Prearo (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungszentrum Politik und Theorie der Sexualität, Universität Verona)
Dr. Katharina Hajek (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fakultät für Kulturwissenschaften, Universität Koblenz-Landau)
Prof. Dr. Elżbieta Korolczuk (Assoziierte Professorin für Soziologie an der Södertörn Universität Stockholm und am Zentrum für Amerikastudien der Universität Warschau. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehört der von ihr mit herausgegebene Band Women’s Rebellion. Black Protests and Women’s Strikes, 2019.)
Moderation: Annalisa Camilli (Journalistin, Internazionale)

12.30 Uhr
Ursachen und Herausforderungen der Krise: Welche Rolle spielen progressive / liberale Bewegungen?

Eszter Kováts (Doktorandin in Politikwissenschaft an der ELTE Universität Budapest. Von 2012 bis 2019 war sie im ungarischen Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) für das Genderprogramm der Stiftung für Ostmitteleuropa zuständig.)
Prof. Dr. Sara Farris (Assoziierte Professorin, Soziologin und Autorin, Goldsmith Universität London. Sie ist Autorin von In the name of women’s rights. Der Aufstieg des Femonationalismus, 2017 und hat zahlreiche weitere Publikationen zu Gender, Migration, Theorien der sozialen Reproduktion veröffentlicht.)
Judith Goetz (Literatur- und Politikwissenschaftlerin, Universität Wien. Sie ist Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit sowie des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus.)
Prof. Dr. Ilse Lenz (Professorin em. für Soziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechter- und Sozialstrukturforschung an der Ruhr-Universität-Bochum.)
Moderation: Asia Leofreddi (Kuratorin des Forums, Journalistin, Soziologin und PhD Studentin des Programms Human Rights, Society and Multi-level Governance an der Universität Padua)

Voraussichtliches Ende: ca. 14.30 Uhr

Veranstalter:
Frankfurter Kunstverein und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das Forum findet unter der Schirmherrschaft des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main und des Amtes für Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main statt.

Gesundheitsdatenraum im Spannungsfeld zwischen medizinischer Versorgung, Forschungsfreiheit und Datensicherheit

Crisis Talk

Donnerstag, 1. Juli 2021, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please put questions to the panelists here: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Video:

 

Begrüßung
Lucia Puttrich (Minister for European Affairs of the State of Hessen)
Prof Dr Nicole Deitelhoff (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised World”)

Impuls
Prof Dr  Indra Spiecker genannt Döhmann (Goethe University Frankfurt, ConTrust)

Podiumsdiskussion
Prof Dr Indra Spiecker genannt Döhmann (Goethe University Frankfurt, ConTrust)
Axel Voss (Member of the European Parliament)
Ioana-Maria Gligor (tbc) (Directorate-General for Health and Food Safety of the European Commission)

Moderation
Alexandra von Nahmen (Deutsche Welle, Bureau Chief in Brussels)

Digitale Daten haben ein großes Potential für ein verbessertes Gesundheitswesen und die medizinische Forschung. Zugleich handelt es sich um höchstpersönliche Informationen, deren Schutz eine der zentralen technischen, politischen und rechtlichen wie ethischen Herausforderungen der Digitalisierung ist. Die EU widmet sich den Herausforderungen, aber auch Potenzialen in den Planungen eines gemeinsamen Gesundheitsdatenraums. Wie gelingt es, einen institutionellen Rahmen zu entwickeln, der das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Datensicherheit stützt und zugleich die Möglichkeiten für eine Verbesserung der medizinischen Forschung sowie Versorgung nutzt? In diesem Crisis Talk sprechen wir über die Zukunft der EU-Gesundheitspolitik und legen dabei einen Fokus auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Forschung und Datensicherheit. Dabei geht es letztlich immer auch um die Anforderung, die Digitalisierung so zu begleiten und zu gestalten, dass dabei nicht die Privatsphäre in eine Krise gerät. Stellt doch der europäische Raum für Gesundheitsdaten das Recht von Einzelpersonen auf Kontrolle über ihre personenbezogenen Gesundheitsdaten in den Mittelpunkt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission (03. Mai bis 26. Juli 2021) zum europäischen Raum für Gesundheitsdaten – ein wichtiger Baustein der Europäischen Gesundheitsunion – soll darüber diskutiert werden, wie digitale Gesundheitsdienste in vollem Umfang zu nutzen sind, um eine hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Identität_Aber welche?

Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Prägt die Herkunft unsere Identität mehr als unsere Bildung? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Versteckt sich hinter der politischen Kontroverse ein ideologischer Verteilungskampf oder entpuppt sie sich als notwendigen Schritt auf dem Weg zur Teilhabe? Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken: Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

August bis Dezember 2021

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Tickets erhalten Sie an der Rezeption im Haus am Dom, im Internet unter ticket.hausamdom.de oder an den AD-Ticket-Vorverkaufsstellen adticket.de/vorverkaufsstellen

Übertragung auch per Livestream:
youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristige Änderungen beim Ticketverkauf und Livestreaming-Angebot geben kann.


Programm:

Mittwoch, 25. August 2021, 19.30 Uhr
Identitätsspiel_Was bestimmt uns wirklich?
Dr. Mithu Sanyal (Autorin)
Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt
Aufzeichnung und weitere Informationen: Hier...

Mittwoch, 3. November 2021, 19.30 Uhr
Identitätspolitik_Was soll das denn sein?
Prof. Dr. Stephan Lessenich (Soziologe)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Aufzeichnung und weitere Informationen: Hier...

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 19.30 Uhr
Identitätsraub_Wer darf über wen sprechen?
Dr. Emilia Roig (Politologin)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin
Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen DenkArt- und Denkraum-Reihen

"Solidarität_Aber wie?": Hier...
„Der normalisierte Ausnahmezustand“:
Hier...
"Zukunft_Aber wie?"
: Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Europa kann mehr! Friedensgutachten 2021

Book lɔ:ntʃ

22. September 2021, 13.00 Uhr

Mit: Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))

transcript Verlag 2021

Die Europäische Union (EU) steht vor enormen Herausforderungen: In der Rivalität zwischen den USA und China muss sie ihre Position bestimmen. Die Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus brauchen kreative, pragmatische Lösungen. Um die Folgen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen, ist globale Solidarität vonnöten. Und es gilt, sich der weltweiten Erosion der Demokratie entgegenzustellen. All das erfordert, dass die EU ihre „strategische Autonomie“ gezielt friedenspolitisch ausrichtet. Nicht zuletzt könnten die Reduktion der Militärausgaben und die Eindämmung von Gewalt eine Corona-Friedensdividende erzeugen, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern und die Weltwirtschaft sozial-ökologisch zu erneuern. Europa kann mehr – aber es muss auch mehr wollen.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

Video:

 

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Friedensgutachten und Download der Publikatiion: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

RAY Festival 2021 IDEOLOGIEN

Im Rahmen der Internationalen Fotografie-Triennale RAY 2021 IDEOLOGIEN findet vom 1. bis 3. September das RAY Festival mit Vorträgen und Talks statt. An drei Festivaltagen diskutieren internationale Künstler_innen, Kurator_innen und Expert_innen die vielfältigen Perspektiven und fotografischen Positionen zum Thema IDEOLOGIEN. Festivalort von RAY 2021 ist das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Hier werden auch vom 1. bis 12. September die Ergebnisse der RAY MASTER CLASS präsentiert, die unter der Leitung der RAY Künstlerin Johanna Diehl stattgefunden hat. Das RAY Festival wird von der Deutsche Börse Photography Foundation ermöglicht.
Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität ist wissenschaftlicher Partner des Projekts. Im Rahmen der Kooperation finden zwei Festival-Veranstaltungen statt.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Tickets sind im Museum Angewandte Kunst erhältlich und während der Festivallaufzeit außerdem gültig für die RAY IDEOLOGIEN Ausstellungen, Partnerprojekte und die RAY MASTER CLASS. Aufgrund der Pandemiebedingungen ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Eine Reservierung kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vorgenommen werden. Das Festivalticket kostet 20€. Ein Tagesticket können die Besucher_innen für 10€ erwerben. Studierende haben freien Eintritt. Über die aktuellen Hygienevorschiften informiert die Website des Museum Angewandte Kunst.


Programm:

Mittwoch, 1. September 2021, 14.30 Uhr
Wahrheit, Demokratie und Ideologie (Vortrag)
Prof. Dr. Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie und Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Video:

 

Mittwoch, 1. September 2021, 15.35 Uhr
Ideologien (Podiumsdiskussion)
Mit: Matthias Wagner K, Anne-Marie Beckmann, Celina Lunsford, Alexandra Lechner und Susanne Pfeffer (Korator*innen RAY 2021)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Video:

Zum Livestream der Veranstaltungen gelangen Sie hier: https://ray2021.de/ray-festival/
Vollständiges Programm (pdf): Hier...

 

Bildergalerie:

  • Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst)
  • Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt)

Veranstalter:
RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst und dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Information zu RAY 2021 IDEOLOGIEN: Hier...
Weitere Informationen zur Beteiligung in 2015: Hier...

Moralismus in analogen und digitalen Debatten: Eine Gefahr für die Demokratie?

Kontrovers: Aus dem FGZ

Donnerstag, 23. September 2021, 18.30-20.00 Uhr

Mit: Dr. Cord Schmelzle (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität) und
Prof. Dr. Wolfgang Merkel (WZB)
Moderation: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität, HSFK, Normative Orders)

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erforderlich. Die Login-Daten werden nach Anmeldung übermittelt.

Ob in der Twittersphäre oder in öffentlichen Debatten jenseits der sozialen Medien: wenn es um politische Streitfragen der Gegenwart wie den Klimawandel, die Corona-Pandemie, Migration oder Gender geht, wird schnell der Vorwurf des Moralismus laut.
Diejenigen, die ihn erheben, beklagen, dass moralische Argumente in diesen Auseinandersetzungen opportunistisch und übergriffig eingesetzt werden, um die eigene Position als alternativlos auszuzeichnen und die Gegenposition moralisch zu disqualifizieren. Umgekehrt sehen sich Personen und politische Bewegungen, die moralisch argumentieren, zu Unrecht angegriffen und durch diesen Vorwurf der Instrumentalisierung moralischen Sprechens diskreditiert. Ein Diskurs zum eigentlichen Thema kann so nur schwer zu Stande kommen.
Aber ist nun der Austausch moralischer Argumente im politischen Streit eine Notwendigkeit oder wird dadurch die Ebene der sachlichen Auseinandersetzung verlassen? Ab welchem Zeitpunkt schlägt moralisches Argumentieren in Moralismus um? Ziehen Moralismus und Moralisierungen eine gesellschaftliche Polarisierung – Moral gegen Unmoral, „gut“ gegen „böse“ – nach sich und werden Menschen durch die moralische Kritik an ihren Positionen an den Rand der demokratischen Gesellschaft gedrängt? Konstituiert der Moralismus gar eine Krise der Demokratie und stellt eine Gefahr für sie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar?
Mit der Diskussion dieser Fragen zwischen Dr. Cord Schmelzle (Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie, FGZ Frankfurt/Goethe-Universität) und Prof. Dr. Wolfgang Merkel (Direktor em. am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)), moderiert von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen, FGZ Frankfurt/HSFK), wird die Reihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ fortgesetzt.

Cord Schmelzle ist Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie. Am FGZ-Standort Frankfurt leitet er das Teilprojekt „Desintegration durch Moral? Moralische Argumentieren und der Vorwurf des Moralismus in öffentlichen Debatten“ und ist zugleich wissenschaftlicher Koordinator des Frankfurter Teilinstituts. Seine Forschung befasst sich mit konzeptionellen und normativen Fragen politischer Legitimität und Autorität, politischen Institutionen, der Theorie des gerechten Krieges und dem Status moralischer Argumente in der Politik.
 
Wolfgang Merkel ist Politikwissenschaftler und Demokratieforscher. Er ist Direktor em. am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), wo er bis 2020 die Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ leitete, und Senior Fellow am Democracy Institute der Central European University in Budapest. Seine Forschungsthemen umfassen politische Regime, Demokratisierung, politische Parteien, die Sozialdemokratie und soziale Gerechtigkeit. Dabei prägte er maßgeblich die Forschung zu Demokratisierungsprozessen, Systemwechseln und Systemzusammenbrüchen.
 
Nicole Deitelhoff ist Professorin für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Sprecherin des FGZ und seit 2016 Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Sie ist zudem Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds Krisen einer globalisierten Welt und Co-Sprecherin des Forschungsverbunds Normative Ordnungen. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte umfassen Konflikte um Institutionen und Normen, Grundlagen politischer Herrschaft und ihrer Legitimation sowie Widerstands- und Protestphänomene mit einem Schwerpunkt auf soziale Bewegungen und Radikalisierungsdynamiken.

Zum Format:
In der Debattenreihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ werden Themen und Thesen aus der Frankfurter Forschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in öffentlichen Debatten zu kontroversen Positionen zugespitzt, in einem Dialog vermittelt und zur Diskussion gestellt.
"Kontrovers" ist eines von drei Transferformaten aus dem Transferprojekt „Frankfurt streitet!“ des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Ziel des Transferprojekts ist es, in verschiedenen Formaten die Bedeutung einer Konfliktkultur des produktiven Streits für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu vermitteln und praktisch erlebbar zu machen. Das Projekt möchte dabei den Gedanken aufgreifen, dass es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entscheidend ist, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sozial produktiv auszutragen.

Veranstalter
Frankfurter Teilinstitut des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Grenzen der Meinungsfreiheit“

StreitClub des FGZ-Standort Frankfurt

4. Oktober 2021, 19.30 Uhr

English Theatre
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

Tickets kosten für Schüler:innen 10€, für alle anderen 12€ und sind über das English Theatre erhältlich.

Lasst uns reden! Lasst uns debattieren! Lasst uns STREITEN!

Kaum etwas ist so häufig Teil unseres Alltags und dabei gleichzeitig so negativ besetzt wie der Streit. Häufig assoziieren wir ihn mit Eskalation, zermürbenden Endlos-Auseinandersetzungen und mit Wut, Enttäuschung oder Aggression. Streit bedeutet Konflikt. Streitkultur hingegen bedeutet Konfliktaustragung und -einhegung. Streitkultur meint also nichts anderes als die Kunst des produktiven Streitens. Als solche ist sie unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen, denn im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben: Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft und entwickeln und testen politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!

Der StreitClub, ein Veranstaltungsformat des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Goethe-Universität, hat sich daher der Aufgabe verschrieben, Streitkultur zu fördern und ihr eine Bühne zu geben. Er verhandelt aktuelle Kontroversen in einem produktiven Streitgespräch, das wieder Lust auf Streit machen soll. Zwei streitfreudige Gäste sitzen zwei ebenso streitfreudigen und -erfahrenen Gastgebern gegenüber: Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Sprecherin des FGZ, Co-Sprecherin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Direktorin des Leibniz-Instituts HSFK) und Michel Friedman (Jurist, Publizist, Philosoph und geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES), Frankfurt am Main).

Die Veranstaltung wird jeweils von Schüler:innen einer Klasse aus Frankfurt und Umgebung begleitet. Sie fungieren als Streitanalysten, erfassen die verschiedenen Argumente und Für- und Wider-Positionen in Echtzeit, visualisieren den Streit und können auch intervenieren.

Zur Auftaktveranstaltung am 04. Oktober 2021 nimmt sich der StreitClub mithilfe von Staranwalt Christian Schertz und Kabarettist Florian Schroeder einer der großen aktuellen Streitfragen an: Wie weit geht die Meinungsfreiheit? Es ist eine oft gehörte Frage ohne Antwort: „Was darf man denn noch sagen?“ Die Grenzen des Sagbaren irrlichtern zu verschiedenen Anlässen immer wieder durch die Öffentlichkeit: von Jan Böhmermanns Gedicht über den türkischen Präsidenten bis hin zu shitstormenden Querdenkern im Internet oder sich dem Gendern verweigernden sogenannten „alten, weißen Männern“. Die Frage stellt sich also immer wieder neu und fordert eine stetige Auseinandersetzung mit den Inhalten, aber auch der eigenen und fremden Perspektiven.

Zum StreitClub lädt der FGZ-Standort Frankfurt gemeinsam mit dem English Theatre ein, das sich seinerseits in der aktuellen Spielzeit mit Stücken wie „American Son“, „The Totalitarians“ oder „Malala – A Girl with a Book“ verstärkt politischen – und Menschenrechtsthemen widmet. Die Kooperation zwischen dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), dem Center for Applied European Studies (CAES) und dem English Theatre schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Kultur und macht so die Thesen und Themen des StreitClubs für die Stadtgesellschaft zugänglich.

Veranstalter:
Frankfurter Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Center for Applied European Studies (CAES) | Frankfurt UAS mit dem English Theatre

Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte

Dienstag, 21. September 2021, 18.00 Uhr

Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)

Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: hier.... Sie erhalten einen Link zur Teilnahme an der Live-Debatte einen Tag vor der Veranstaltung.

Das Podium der „Frankfurter interdisziplinären Live-Debatte“ kommt am 21. September 2021 um 18.00 Uhr zur zweiten Runde zusammen, um über das Thema „Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie“ zu diskutieren. Ausgangspunkt der digitalen Veranstaltung ist die Beobachtung, dass sich der gesamte Bildungssektor durch die Corona-Pandemie stark verändert hat. Die Diskussionsrunde wird sich daher sowohl den Vorteilen als auch den kritischen Aspekten der Digitalisierung von Bildung widmen und erörtern, welche Folgen für Hochschulen, Gesellschaft und ferne auch die Arbeitswelt zu erwarten sind.
Ursprünglich als Blog-Plattform gestartet, wurde die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ als Serie von Live-Podiumsdiskussionen im Mai 2021 neu gestartet. Neben dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE zählen zu den Gründungsinstitutionen des im Jahr 2020 begonnenen Blogs „Frankfurter Debatte“ das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), der Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt sowie das Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonary Institute“ (CPI) der Universitäten Frankfurt und Gießen zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung.
Somit setzt sich das Podium der „Frankfurter Live-Debatte“ regelmäßig neben SAFE-Direktor Jan Krahnen aus HSFK-Leiterin Nicole Deitelhoff, Stefanie Dimmeler als Vertreterin des CPI sowie Rainer Forst und Klaus Günther von „Normative Ordnungen“ zusammen. In dieser Besetzung sind die Disziplinen der Wirtschafts-, Politik-, Natur- und Rechtswissenschaften sowie der Philosophie fest bei der Debatte vertreten. Die Runde trifft in Abständen zusammen, um den Umgang und Zusammenhalt von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik über die akute Coronakrise hinaus auf den Prüfstand zu stellen. Moderiert wird die zweite Debattenrunde erneut von Doris Renck, Journalistin des Hessischen Rundfunks.

Video:

 

Weitere Informationen zur Frankfurter interdisziplinären Debatte: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“)

The Government of Things - Foucault and the New Materialisms

Buchvorstellung und Diskussion

Freitag, 29. Oktober 2021, 17.00 Uhr

Prof. Dr. Thomas Lemke (Goethe-Universität Frankfurt)

Kommentare:
Prof. Dr. Ute Tellmann (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Reiner Keller (Universität Augsburg)

Moderation: Dr. Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt) und PD Dr. Frieder Vogelmann (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Teilnahme nur möglich via Livestream

Anmeldungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und LaSST – Lab for Studies of Science and Technology

Sprache. Macht. Gerechtigkeit. Wer darf wie reden?

50. Römerberggespräche

Samstag, 6. November 2021

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung wird nach der 3G-Regel durchgeführt

Gender-Sternchen, Binnen-I, N- oder Z- Wort – um nichts wird derzeit so leidenschaftlich gestritten wie über die richtige Sprachverwendung. Gerechtigkeitsempfinden steht dabei gegen Sprachgefühl. Die einen wollen inklusiver und diskriminierungsfreier sprechen, die anderen fühlen sich zu phonetischen Verrenkungen genötigt. Während für die einen Sprache der Hort historischer und gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten ist, fühlen andere sich durch die Inflation immer neuer Sprachnormen bevormundet und überfordert. Schon macht die Behauptung von einer „Sprachdiktatur“ die Runde. Es geht hier offenbar um mehr als nur um die korrekte Wortendung. Worum geht es hier eigentlich und wer bestimmt, wie wir reden sollen?

Die Veranstaltung ist öffentlich. Programm (pdf): Hier...

Programm

10.00 Uhr
Begrüßung
Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main)

10.15 Uhr
Aladin El-Mafaalani (Universität Osnabrück)
Kampfzone Sprache: Was verhandelt die Gesellschaft?

11.00 Uhr
Paula-Irene Villa Braslavsky (Universität München)
Identität, Sprache und Diskriminierung – Wie verständigt sich eine Gesellschaft?

12.00 Uhr
Henning Lobin (Leibniz-Insitut für deutsche Sprache) – Peter Graf von KielmanseggThomas Thiel (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Framing – Wie mit Sprache Politik gemacht wird

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Gudrun Perko (Fachhochschule Potsdam) – Ute Sacksofsky (Normative Orders, Goethe-Universität)
Sprache und Gerechtigkeit

14.45 Uhr
Nele Pollatschek (Schriftstellerin) – Anatol Stefanowitsch (FU Berlin)
Sprache und Protest – Die Genderdebatte in Deutschland

15.45 Uhr
Sasha Marianna Salzmann (Autorin)
Anerkennende Sprache

16.15 Uhr
Martin Seel (Normative Orders)
Macht und Gegenmacht der Sprache

Ende gegen 17.00 UHR

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

(Universität Osnabrück)

Wissenschaftsfreiheit im Konflikt

Buchvorstellung und Diskussion

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 14.00 Uhr

Prof. Dr. Elif Özmen (JLU Gießen)

Kommentare:
Dr. Cord Schmelzle (Goethe-Universität) und Prof. Dr. Richard Traunmüller (Universität Mannheim)

Moderation: Prof. Dr. Hanna Pfeifer (Goethe-Universität)

Die Veranstaltung kann online via Zoom verfolgt werden.
Die Login-Daten erhalten Sie nach Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Demokratie gründet auf dem Recht des Einzelnen, anderer Meinung sein und diese frei äußern und verbreiten zu dürfen. Analog verhält es sich innerhalb der Institutionen der freien Wissenschaft und der kritischen Universität: Sie dienen der Selbstkontrolle wissenschaftlicher Tätigkeit, ebenso dem Schutz einer kritischen Öffentlichkeit. Aber unter welchen Voraussetzungen entwickelt Wissenschaftsfreiheit dieses epistemische, ethische und demokratische Potential? Darf man im universitären Raum alles sagen und diskutieren? Oder gibt es eine Grenze zwischen Freiheit und Zügellosigkeit? Wer sollte nach welchen Maßstäben Grenzen ziehen zwischen dem legitimen Wettbewerb um Meinungen einerseits und der Provokation, Diskriminierung und der Verachtung des Gegners andererseits? Gibt es normative Grundlagen für den Gebrauch der akademischen Freiheiten, die ihre Grenzen zu bestimmen erlauben?
Die Diskussion findet im Rahmen der Arbeitsgruppe 4 - Wissen der Forschungsinitiative ConTrust statt und wird u.a. danach fragen, welche Rolle epistemisches Vertrauen in der Debatte um Wissenschaftsfreiheit spielt.

Weitere Informationen zum Buch "Wissenschaftsfreiheit im Konflikt. Grundlagen, Herausforderungen und Grenzen. Hrsg. von Elif Özmen. J.B. Metzler 2021": Hier...

Veranstalter:
Forschungsinitiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Vertrauen und Konflikt

1. Jahrestagung des Clusterprojekts „ConTrust: Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“

4. November 2021, 17.00 Uhr

Vertrauen wird oftmals als Gegenbegriff zu dem des Konflikts verstanden. Die Forscher*innen der Clusterinitiative ConTrust gehen hingegen davon aus, dass sich in modernen Gesellschaften Vertrauen in Konflikten nicht nur bewähren muss und damit gefestigt werden kann, sondern unter bestimmten Bedingungen dort erst entsteht. Zugleich gibt es problematische Dynamiken, in denen Vertrauen in bestimmte Personen oder Parteien Konflikte schürt oder verhärtet. Für ConTrust ergibt sich aus dieser Beobachtung die Aufgabe, die Kontexte von Vertrauen und Konflikt zu beleuchten, um die Bedingungen eines gelungenen Austragens sozialer Konflikte zu bestimmen.

Die Veranstaltung kann via Livestream verfolgt werden. Die Login-Daten erhalten Sie nach Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm:

17.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Enrico Schleiff (Präsident der Goethe-Universität)
Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst)
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Prof. Dr. Rainer Forst (Sprecher*innen ConTrust)

17.30 Uhr
„What Kinds of Trust Does Democracy Need?“
Prof. Mark Warren (University of British Columbia, online zugeschaltet)



18.55 Uhr
Roundtable
Prof. Dr. Jan Delhey (Magdeburg), Prof. Dr. Sally J. Scholz (Villanova), Dr. Clara Weinhardt (Maastricht), Prof. Dr. Thomas Biebricher (PI ConTrust)
Moderation:
Dr. Tobias Wille (Forschungskoordinator ConTrust)

 

Veranstalter:
Forschungsinitiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Das Afghanistan-Desaster: Lehre für die Zukunft?

Montag, 1. November 2021

Konferenz unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Schröter (Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Gebäude "Normative Ordnungen"
Campus Westend
Max Horkheimer Str. 2

In Präsenz unter Hygieneauflagen der 2-G-Regel

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bitte geben Sie bei Anmeldung an, ob Sie an den Vorträgen, der Podiumsdiskussion oder an beidem teilnehmen möchten.

Livestream unter live.ffgi.net

Die erneute Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat einen Schock in weiten Teilen der internationalen Gemeinschaft ausgelöst. 20 Jahre lang engagierten sich die USA und zahlreiche andere westliche Länder für den Aufbau eines demokratischen Staates, ein modernes Bildungswesen und die Umsetzung der Menschen- und besonders der Frauenrechte. Einheimische Sicherheitskräfte in Armee und Polizei sollten den neuen Staat und seine Errungenschaften gegen islamische Extremisten absichern. Dass es dabei immer wieder Schwierigkeiten gab, wurde mit der allgegenwärtigen Korruption oder auch Fällen von Fehlverhalten ausländischer Militärangehöriger zugeschrieben, bei denen einheimische Zivilisten starben. Erfolge wurden medial so präsentiert, als ob die demokratische Transformation insgesamt auf einem guten Weg sei. Jetzt wurde offensichtlich, dass dies eher einem Wunsch als den Tatsachen entsprach. Die seit Jahren erstarkenden Taliban marschierten ohne nennenswerten Widerstand durch das Land und nahmen eine Stadt nach der anderen ein. Zuletzt auch Kabul. Der Truppenabzug westlicher Armeen ähnelt einer überhasteten Flucht und hinterlässt auch eine humanitäre Katastrophe.
Das Desaster wirft eine Reihe von Fragen auf, die wir auf der Konferenz ansprechen möchten.

1. War das anvisierte Ziel, einen demokratischen Staat aufzubauen, von Anfang utopisch oder hätte es Möglichkeiten gegeben, dieses auch zu realisieren? Welche Kardinalfehler wurden gemacht? Was bleibt von den zivilgesellschaftlichen Projekten?
2. Was bedeutet die Entwicklung in Afghanistan für die deutsche Außenpolitik und speziell für laufende oder zukünftige Missionen?
3. Schon jetzt wird Erfolg Sieg der Taliban von Islamisten als Etappensieg über den Westen gefeiert. Müssen wir mit einem Erstarken des politischen Islam und des internationalen Dschihadismus rechnen? Welche Konsequenzen hat dies für die Innenpolitik?
4. Die Machtübernahme der Taliban wird von Politik, Medien und Zivilgesellschaft im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen nahezu einhellig verurteilt, doch eine ähnliche Verurteilung des Iran, die der slowenische Ministerpräsident im Juli gefordert hatte, wurde in der EU abgelehnt. Verfängt sich Westen in seiner eigenen Doppelmoral und verspielt dadurch seine Glaubwürdigkeit?
5. Wie könnte eine Politik Deutschlands aussehen, die sowohl wirtschaftliche, politische und ideelle Ziele miteinander in Einklang bringt, ohne entweder als blauäugig oder egoistisch wahrgenommen zu werden?
6. Einer der Befunde der Ereignisse lautet, dass Freiheit nicht mit Zwang aufoktroyiert werden kann. Ist dies eine Bankrotterklärung für die universellen Menschenrechte?

Programm (pdf): Hier...

Programm:

8:30 Uhr
Begrüßung  
Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“      

 Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“



9:00 Uhr
Prof. Dr. Christopher Daase, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- u. Konfliktforschung, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“:
Sicherheitspolitische Lehren aus dem Scheitern in Afghanistan

9:45 Uhr
Kaffeepause

10:15 Uhr 
Generalleutnant Markus Laubenthal, stellvertretender Generalinspekteur der Bundeswehr:
20 Jahre Afghanistan – von 9/11 bis zu den Evakuierungsflügen

11:00 Uhr
Prof. Dr. Ebrahim Afsah, Institut für Internationales Recht, Universität Wien:
Staatsaufbau als Systemwettstreit: islamischer Staat als Gegenmodel zum Westen

11:45 Uhr
Mittagspause

12:30 Uhr
Zarifa Ghafari, Bürgermeisterin der afghanischen Stadt Maidan Shar:
Will speak about the danger in government office and her escape from the Taliban

13:15 Uhr
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI, Universität Frankfurt: 
Die Hybris des Westens und die Universalität der Menschenrechte

14:00 Uhr
Kaffeepause
                        
14:30 Uhr
Podiumsdiskussion: „Afghanistan als Wendepunkt des Westens?
Staatsministerin Lucia Puttrich, MdL Hessen
(CDU)
Philip Krämer MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
Armand Zorn, MdB (SPD)
Till Mansmann, MdB (FDP)


16:30 Uhr

Verabschiedung

 

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main unter Schirmherrschaft von Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten

Algorithmic Justice for Deciding on Criminal Matters?

Fellow colloquium

Thursday, 16 December 2021, 11:00 am

Prof. Dr. Maria Kaiafa-Gbandi (Aristotle University of Thessaloniki)

Chair: Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor for Criminal Law and Criminal Procedure, Comparative Law and Legal Theory, Goethe University; Normative Orders; Goethe Fellow at the FKH)

Forschungskolleg Humanwissenschaften, Großer Salon
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

und online via Zoom

As »algorithmic governance« progresses in modern technological societies, justice systems come gradually to the forefront. In light of the EU and the Council of Europe initiatives on »Ethics guidelines for trustworthy AI systems« (2021) and on a »European Ethical Charter on the use of artificial intelligence in judicial systems« (CEPEJ, 2018) aiming to address essential risks for the rule of law that accompany the use of algorithmic tools, the presentation focuses on the different fields of AI-assisted criminal justice, which is related to the harshest mechanism of social control. It highlights the pros and particularly the cons of the algorithmic tools’ use in the field of criminal matters under the perspective of fundamental rights and principles of criminal law and tries to define priorities for their future use.

Maria Kaiafa-Gbandi is Professor of Criminal Law at Aristotle University of Thessaloniki. She is also Director of the »Research Institute for Transparency, Corruption and Financial Crime« of the Aristotle University of Thessaloniki and a member of the Expert Group of the European Commission on European Criminal Justice. From September 2021 to February 2022 she is, on the invitation of Professor Klaus Günther and the Frankfurt Research Center »Normative Orders«, a fellow at the Forschungskolleg Humanwissenschaften. For further information: Click here...

Participation and registration
For participation online or on site, please register in advance (contact: Beate Sutterlüty; email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

For those who plan to participate via Zoom: Click here...

Presented by:
Forschungskolleg Humanwissenschaften of Goethe University and Research Centre "Normative Orders"

Die EU und der Indo-pazifische Raum – Gemeinsame Strategie in der Krise?

Crisis Talk

Donnerstag, 8. November 2021, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please put questions to the panelists here: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Programm (pdf): Hier...

 

Begrüßung
Lucia Puttrich
Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten

Impuls
Dr. Christian Wirth
Research Fellow Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien

Podiumsdiskussion
Dr. Christian Wirth
Research Fellow Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Goethe-Universität Frankfurt am Main
David McAllister, MdEP
Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten im Europäischen Parlament
Dr. Reinhold Brender
Referatsleiter des Europäischen Auswärtigen Dienstes für den Bereich Japan, Korea, Australien, Neuseeland und den Pazifik

Moderation
Rebecca C. Schmidt
Geschäftsführerin des Forschungsverbunds Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt

Video:

 

Die EU und der Indo-pazifische Raum - Gemeinsame Strategie in der Krise?
Die indo-pazifische Region gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung für die EU. Die Europäische Kommission hat kürzlich ihre Strategie für die Zusammenarbeit im Indo-Pazifik verabschiedet. Das Ziel besteht darin, das europäische Engagement in dieser ökonomisch und geopolitisch zunehmend wichtigen Region zu stärken. Dies unterstreicht auch den europäischen Anspruch, in außen- und sicherheitspolitischen Fragen als globaler und eigenständiger Akteur wahrgenommen zu werden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Bemühungen durch das trilaterale Militärbündnis der USA, Großbritanniens und Australiens in eine Krise geraten könnten. Oder liegt hier vielmehr auch eine Chance für die EU, die Akzente ihrer Indo-pazifik-Politik noch deutlicher herauszuarbeiten? Zentrale Punkte, die im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden sollen, sind die Förderung der regelbasierten Ordnung, freie Schifffahrts- und Handelswege sowie eine europäische Haltung gegenüber der neuen Weltmacht China.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

 

Crisis Talk: Der Ukraine-Krieg und seine Folgen

Crisis Talk

Donnerstag, 17. März 2022, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please put questions to the panelists here: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Programm (pdf): Hier...

Video:


Begrüßung
Lucia Puttrich
Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Goethe-Universität Frankfurt am Main

Impuls
Prof. Dr. Christopher Daase
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Goethe-Universität Frankfurt am Main

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Christopher Daase
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Goethe-Universität Frankfurt am Main
Michael Gahler, MdEP
Europäisches Parlament, Auswärtiger Ausschuss
Benjamin Hartmann
IDEA (Think Tank der Europäischen Kommission)

Moderation
Matthias Kolb
Süddeutsche Zeitung

Der Ukraine-Krieg und seine Folgen
Der Krieg in der Ukraine markiert eine Zäsur in der europäischen Friedens- und Sicherheitspolitik. Der Angriff Russlands auf seinen souveränen Nachbarn ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und verursacht großes menschliches Leid in der Ukraine. Die Reaktion der Europäischen Union und ihrer Partner erfolgte schnell und ist ein starkes Zeichen der Einigkeit des Westens. Zugleich muss darüber nachgedacht werden, was dieser Angriffskrieg für die europäische und internationale Friedensordnung der Zukunft bedeutet. Wie umgehen mit einer hochaggressiven Atommacht, die ihre Nachbarn bedroht und überfällt? Wie kann eine Basis für eine friedliche Koexistenz aussehen und welche verteidigungspolitischen Schlussfolgerungen zieht Europa?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

 

The Global Machinery: Revisiting Technocracy, Depoliticization and International Organizations

Book launch and discussion

Tuesday, 30 November 2021, 5-6.30 PM (CET)

Speakers
Marieke Louis, PhD, Sciences Po Grenoble, Grenoble Alpes University
Lucile Maertens, PhD, University of Lausanne
Prof. Jens Steffek, Technical University of Darmstadt and Normative Orders

Discussant
Prof. Frédéric Mérand, CÉRIUM, Université de Montréal

The Covid-19 pandemic has brought back critical debates about international organizations (IOs) and their role in global politics. Many of these debates revolve around the claim that IOs could be impartial knowledge producers, removed from political battles and national or sectoral interests. Through the analytical tools of depoliticization and technocracy, two new books explore the apolitical image of IOs and its functionalist roots. They show in detail how IOs, but also academics, are creating this image and what consequences this has for IO legitimacy. Based on in-depth case studies, Why International Organizations Hate Politics demonstrates how IOs currently enact depoliticization in a series of overlapping, sometimes mundane, practices resulting from the complex interaction between professional habits, organizational cultures and individual tactics. International Organization as Technocratic Utopia traces the evolution of the idea that international relations should be managed by experts, bureaucrats and lawyers, rather than by politicians or diplomats. It shows that the technocratic ideal has been a persistent theme in writings about international relations, both academic and policy-oriented, since the late 19th century.

Video:

 

The event will be held in english

 

Steffek, Jens: International Organization as Technocratic Utopia. Oxford University Press 2021. For further information: Click here...

 

 

 

 

 

Marieke Louis, Lucile Maertens: Why International Organizations Hate Politics. Depoliticizing the World. Routledge 2021. For further information: Click here...

 

 

 


Presented by:
Research Centre “Normative Orders”, Goethe University Frankfurt

Documentary and Democracy in Crisis

International Conference Visible Evidence 2021

14 - 18 December 2021

What we call ‘documentary’ emerged in the 1920s and 1930s in response to a perceived crisis of liberal democracy, as a mode of factual representation which empowers citizens to participate in the political process. As the last months have shown, the willingness or unwillingness of citizens to comply with policy makers have crucial effects.
How does documentary respond to what has been widely diagnosed as the current crisis of democracy? What could be an adequate reaction in forms, themes and modes of production, to the return to nationalism and other forms of political tribalism in the face of global migration? In what ways does documentary shape our perceptions of the consequences of globalization, from climate change, health crisis, to the transformation of the economy? And how can documentary in theory and practice contribute to defend the spaces and modes of deliberation necessary for the life of democracy?

Visible Evidence, the international conference on documentary film and media, now in its 27th installment, will be hosted by the Institute for Theatre, Film and Media Studies (TFM) at Goethe University, Frankfurt in collaboration with Künstlerhaus Mousonturm and DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Designed as a public event in collaboration with the city’s leading cultural institutions, the conference makes a conscious nod towards documentary history as an instrument of public opinion. The notion of crisis, a thread weaved through the history of documentary, and in light of current affairs seems ever more pertinent, calls for new political, formal and social possibilities that consolidate and expand documentary’s role as a space for representation and democratic deliberation. These new possibilities are explored in a dialogue between theory and practice.

Programme and further information: Click here...

Conference locations

Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

COVID Regulations
It is important to us to keep conference participants as safe as possible. Therefore, we have decided that the conference will be held as a 2G-event, meaning that only people who are vaccinated or have recovered will be able to attend. We are closely monitoring the current situation and will implement further safety measures if necessary.

 

Presented by:
Institute for Theatre, Film and Media Studies (TFM) at Goethe University, Frankfurt in collaboration with Künstlerhaus Mousonturm and DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. In cooperation with the Research Centre "Normative Orders" of Goethe University, The Research Initiative "ConTrust" and further partners

AI and criminal law: Need for a new model of criminal liability?

Online Vortrag innerhalb des Dienstagsseminars des Instituts für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Dienstag, 23. Novmember 2021, 16 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Maria Kaiafa-Gbandi (Professorin für Strafrecht an der Aristoteles-Universität Thessaloniki, Fellow am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität)

Online via Zoom. Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Logindaten werden nach Anmeldung übermittelt

Weitere Informationen zum Fellowship von Prof. Dr. Maria Kaiafa-Gbandi: Hier...

Veranstalter
Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Mit Unterstützung durch das Förderung durch Alexander von Humboldt-Stipendium und die Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Misstrauen in Zeiten der Ungewissheit

Panel

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 17 Uhr

Die Frage danach, was Gemeinschaften oder gar ganze Gesellschaften „zusammenhält“, wird oft mit dem Begriff des Vertrauens beantwortet. Dem Gegenbegriff zu Vertrauen, dem des Misstrauens, wird hingegen auch die gegenteilige Wirkung zugesprochen: Misstrauen, so die landläufige – und auf den ersten Blick hochplausible – Vorstellung, treibt auseinander.
Neue autoritäre Bewegungen und Gruppierungen, die sich gegen Infektionsschutzmaßnahmen wenden, machen jedoch deutlich, dass diese einfache Dichotomie zu kurz greift. Unter Bedingungen gesellschaftlicher Ungewissheit ist Misstrauen – genau wie Vertrauen – ein Mittel zur Reduktion sozialer Komplexität, das nicht nur zur Erklärung der Welt, sondern auch zur Vergemeinschaftung beiträgt. Was beispielsweise die äußerst heterogene sogenannte Querdenkerbewegung eint und mobilisiert, scheint gerade das geteilte Misstrauen gegen politische Institutionen, etablierte Medien und Wissenschaft zu sein.
Beobachten wir gegenwärtig eine neue gesellschaftliche Spaltung zwischen jenen, die dem öffentlichen Diskurs als Austragungsort gesellschaftlicher Konflikte eher vertrauen, und jenen, die – insbesondere seit Pandemiebeginn – gegen ihn ein tiefes Misstrauen hegen? Wie verhält sich dieses Misstrauen zu neuen partikularisierten Vertrauensgemeinschaften? Wie lassen sich für die demokratische Lebensform essenzielle Formen des Zweifels von eher destruktiven Formen des Misstrauens unterscheiden? Diese und weitere Fragen möchten wir auf dem Panel aus philosophischer, ideengeschichtlicher und sozialpsychologischer Perspektive beleuchten.

Es diskutieren: PD Dr. Christian Budnik (Zürich), PD Dr. Eva Marlene Hausteiner (Greifswald/Bonn), Prof. Dr. Vera King (Frankfurt).

Kommentar: Prof. Dr. Ayelet Shachar, Dr. Greta Wagner (Luzern/Darmstadt) und Moderation: Dr. Tobias Albrecht (Frankfurt)

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Um vorherige Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Veranstalter:
Arbeitsgruppe 1: Demokratie der Forschungsinitiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“

Trusting enemies: Interpersonal trust and international conflict

2. Vortrag innerhalb der ConTrust Speaker Series

Mittwoch, 8. Dezember 2021, 18.15 Uhr

Professor Nicholas J. Wheeler (University of Birmingham)

Online via Zoom. Eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erforderlich. Die Logindaten werden nach Anmeldung übermittelt.

Video:

ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Veranstalter: 
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

AI and Criminal Justice: Trust, Conflict and Power

IX AIDP Symposium for Young Penalists

Artificial intelligence (AI) is progressively transforming decision-making processes and affecting our everyday lives. The use of algorithms, AI agents and big data techniques also creates unprecedented opportunities for the prevention, investigation, detection or prosecution of criminal offences and the efficiency of the criminal justice system. Equally, however, the rapid increase of AI and big data in criminal justice raises a plethora of criminological, ethical, legal and technological questions and concerns, e.g. about enhanced surveillance and control in a pre-crime society and the risk of bias or even manipulation in (automated) decision-making. In view of the stakes involved, the need for regulation of AI and its alignment with human rights, democracy and the rule of law standards has been amply recognised, both globally and regionally (e.g. UNICRI-Interpol: Towards responsible AI Innovation, 2020; Council of Europe: Recommendation on the human rights impacts of algorithmic systems, 2020; European Commission: White Paper on Artificial Intelligence, 2020). The lawfulness, social acceptance and overall legitimacy of AI, big data and automated decision-making in criminal justice will depend on a range of factors, including (algorithmic) transparency, trustworthiness, non- discrimination, accountability, responsibility, effective oversight, data protection, due process, fair trial, access to justice, effective redress and remedy. There is, therefore, a clear need to address these issues and raise awareness on AI systems’ capabilities and limitations within criminal justice in order to be better prepared for the future that is now upon us.

AIDP Symposia for Young Penalists have become a focal point for exchange on current issues of criminal justice. Young academics and practitioners share their ideas on an international forum, receive feedback and are inspired by renowned keynote speakers and moderators, and work together to learn more – and improve – criminal justice. For further information, visit the AIDP Young Penalists website: www.youngpenalists.com
The Ninth International AIDP Symposium for Young Penalists is hosted by the Forschungskolleg Humanwissenschaften of the Goethe-University Frankfurt and co-organized by the Research Centre “Normative Orders”, the Research Initiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ and by the Young Penalists Committee of the International Association of Penal Law (AIDP).

Registration
The Symposium takes place in accordance with the so called 2G+ rule, i.e. for the attendance it is required proof of vaccination or recovery and to undertake a free self test on site. Attendance at the conference is free, but the number of places is limited due to covid prevention protocols. Pre-registration (before 9.12.2021) is therefore required at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!de

Organization and Contact
Dr. Nicola Recchia, LL.M. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!de

Conference Venue
Villa Reimers
Forschungskolleg Humanwissenschaften of the Goethe-University Frankfurt
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v.d. Höhe

Programme (pdf): Click here...

Conference Program

Thursday, 16 December 2021, 14.00

Registration of Participants

Welcome Address
Francesco Mazzacuva (University of Parma, President of the YP International Committee)

Introductory Remarks
Christoph Burchard (Goethe-University Frankfurt, Normative Orders, ConTrust)

Panel I: AI Applications and Criminal Liability
Chair: Ulrich Sieber (Former Director Max Planck Institut for Foreign and International Criminal Law, President AIDP Germany)
Anna Moraiti (PhD Student, University of Luxembourg), AI Crimes and Misdemeanors: Debating the Boundaries of Criminal Liability and Imputation
Beatrice Panattoni (PhD Student, University of Verona), AI and Criminal Law: The Myth of ‘Control’ in a Data-Driven Society

Coffee Break

Panel II: AI as a Tool in Corporate Criminal Compliance
Chair: Nina Peršak (University of Ljubjana, Co-Editor in Chief RIDP)
Leonardo Simões Agapito (PhD Student, University of São Paulo), Matheus de Alencar e Miranda (PhD Student, State University of Rio de Janeiro) and Túlio Felippe Xavier Januário (PhD Student, University of Coimbra), On the Potentialities and Limitations of Autonomous Systems in Money Laundering Control
Federico Mazzacuva (Post-doc, University of Milan Bicocca), The Impact of AI on Corporate Criminal Liability: Algorithmic Misconduct in the Prism of Derivative and Holistic Theories

Panel III: AI-based Investigative Tools
Chair: Gert Vermuelen (Ghent University, Director General of Publications AIDP)
Katherine Quezada Tavárez (Researcher, KU Leuven), Augmented Reality in Law Enforcement from an EU Data Protection Law Perspective: the Darlene Project as a Case Study
Bárbara da Rosa Lazarotto (PhD Student, Free University of Brussels – VUB) The Application of the GDPR in Criminal Courts when Using AI as Biometric Evidence

Friday, 17 December 2021, 9.30

Panel IV: The Impact of AI on Criminal Procedural Law
Chair: Dominik Brodowski (Saarland University, General Secretary AIDP Germany)
Miguel João Costa (Guest Lecturer and Integrated Researcher, University of Coimbra) and António Manuel Abrantes (Guest Lecturer, Portuguese Catholic University), The Challenges of AI for Transnational Criminal Law: Jurisdiction and Cooperation
Kelly Blount (PhD Student, University of Luxembourg), Applying the Presumption of Innocence to Policing with AI

Coffee Break

Panel V: Predictive Policing and Risk Assessment Tools in Criminal Justice
Chair: Katilin Ligeti (University of Luxembourg, Vice-President AIDP)
Alice Giannini (PhD Student, University of Florence and University of Maastricht), Lombroso 2.0: On AI and Predictions of Dangerousness in Criminal Justice
Julia Heilemann (Legal Trainee, European Court of Human Rights), Click, Collect and Calculate – The Growing Importance of Big Data in Predicting Future Criminal Behaviour

Concluding Remarks and Future Perspectives
John Vervaele (Utrecht University, President of the AIDP)

Farewell Address
Nicola Recchia (Goethe-University Frankfurt, YP International Committee)

 

Presented by:
Research Centre “Normative Orders”, the Research Initiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ and the Young Penalists Committee of the International Association of Penal Law (AIDP)

Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in Pandemiezeiten

Podiumsdiskussion im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Mercator Science-Policy Fellowship-Programms

9. November 2021, 18.15 Uhr

Mit: Prof. Dr. Tanja Brühl (Präsidentin der Rhein-Main-Universitäten, TU Darmstadt), Prof. Dr. Stephan Jolie (Vizepräsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Dr. Schmidt-Gernig (Bundesministerium für Gesundheit) und Dr. Katja Zboralski (Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Weitere Informationen auf der Website des Mercator Science-Policy Fellowship-Programm: Hier...

Ein Bericht zur Auftaktveranstaltung findet sich im Uni-Report der Goethe-Universität Frankfurt: Hier...

Veranstalter:
Mercator Science-Policy Fellowship-Programm in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Unviversität Frankfurt am Main

Political Trust

3. Vortrag innerhalb der ConTrust Speaker Series

Mittwoch, 16. Februar 2022, 18.15 Uhr

Kevin Vallier (Associate Professor of Philosophy at Bowling Green State University)

Online via Zoom. Eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erforderlich. Die Logindaten werden nach Anmeldung übermittelt.

ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Video:

 

Veranstalter: 
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sozialpsychologie des zeitgenössischen Autoritarismus und Rechtspopulismus – Dynamiken des Vertrauens und Misstrauens

Workshop

Freitag, 18. März 2021

Gegenwärtig ist in vielen Ländern ein Aufstieg von Bewegungen zu beobachten, die demokratische Errungenschaften auf doppelbödige Weise unterminieren: Sie attackieren Rechtsstaatlichkeit und berufen sich zugleich darauf, wenn es opportun erscheint. Sie wenden sich gegen Minderheiten und reklamieren für sich selbst jene Schutz- und Freiheitsrechte, die sie in anderer Hinsicht massiv bekämpfen. Sie greifen an und deklarieren sich als diskreditierte Opfer.
Entsprechende Phänomene werden unter dem Begriff des Rechtspopulismus oder auch eines neuen Autoritarismus gefasst. In jüngerer Zeit finden sich entsprechende Muster auch bei Anti-Corona-Protesten und den gemischten Milieus der in Deutschland sog. ‚Querdenker‘.
Bei aller Heterogenität der Beteiligten und der deklarierten Ziele lassen sich als verbindende Elemente ein generalisiertes Misstrauen gegenüber Institutionen und Repräsentant:innen des demokratischen Rechtsstaats als leitmotivisch für Weltsichten und Handlungsmuster ausmachen. Komplementär dazu haben sich regressive Formen des Vertrauens in idealisierte Gruppen oder Autoritäten herausgebildet.
Solche spezifischen Dynamiken des Vertrauens und Misstrauens sowie ihre doppelbödigen destruktiven Potenziale sollen durch sozialpsychologische Zugänge erhellt werden, die im Zentrum dieses Workshops stehen.

Mit: José Brunner (Tel Aviv), Katarina Busch (SFI), Maurits Heumann (Luzern), Vera King (SFI & GU Frankfurt), Patrícia da Silva Santos (Belem), Mardeni Simoni (SFI), Ferdinand Sutterlüty (IfS & GU Frankfurt), Greta Wagner (Darmstadt/Luzern) und Heinz Weiß (Stuttgart/SFI Frankfurt)

Organisiert von Vera King und Ferdinand Sutterlüty

Online via Zoom. Um Anmeldung über Sonja Helfmann: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Programm und weitere Informationen (PDF): Hier...

Veranstalter:
Sigmund-Freud-Institut Frankfurt, „ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität

Crisis of Freedom. Hegel‘s Elements of the Philosophy of Right After 200 Years

International Conference

13th - 15th January 2022

The object of Hegel’s Elements is “das Recht”. Hegel understands Recht to be nothing else (and nothing less) than the actuality of freedom: freedom that has become actual, that is, freedom that has actualized itself. In this sense, Recht comprises all of (social) actuality which can in turn be understood as the medium and presentation of freedom. Hegel’s Elements is a theory of freedom and a theory of social actuality in one. Since the publication of Hegel’s Elements, this unity of theory of freedom and theory of (social) actuality has been understood as an apologetic program. This understanding was decisively influenced by Hegel’s positioning in the political struggles of his time. After Hegel, the critique of this reactionary positioning has fueled the program to go back behind Hegel. Hence, a (normative) theory of freedom was played off against a (realistic) theory of social and political reality in order to thereby regain the possibility of critique. Yet this reaction forfeits the specific form of critique that Hegel’s program of a conceptual unity of freedom and social actuality opens up. For Hegel’s program is critical not because it asserts the claims of freedom against (bad) actuality or the claims of actuality against (false) freedom but rather through the mode in which it demonstrates the unity of freedom and actuality: it is critical through the mode of its presentation (Darstellung). Since it shows that the unity of freedom and actuality only exists as a process – and that this process consists in the bringing forth of the tensions and contradictions in which the attempts to actualize this unity become necessarily entangled. Hegel’s Elements is thus critical as an exposition of crises: Its argument moves from one to the next form of right by showing and exacerbating the crisis in which every form of law is caught up precisely because (or insofar as) it is a step in the actualization of freedom. The exposition of crises does thus not only have a diagnostic but a strategic, argumentative significance in Hegel’s philosophy of right.

Online via Zoom. To participate, please follow the links to individual sessions in the full program here...

Organized by: Simon Gurisch, Jonas Heller, Marina Martinez Mateo, Christoph Menke and Benno Zabel

Presented by:
Frankfurt Humanities Research Center (Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften, FZHG), Department of Philosophy at the Goethe University Frankfurt and the Research Centre “Normative Orders” of Goethe University. The conference is funded by the Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG), the ProPostDoc-Program of the Frankfurt Humanities Research Centre (FZHG), the Vereinigung der Freunde und Förderer der Goethe-Universität and the Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität.

Neue Konfliktlinien: Polarisiert sich Deutschland?

Kontrovers: Aus dem FGZ

Donnerstag, 27. Januar 2022, 16.30 Uhr

Mit: Prof. Dr. Daniela Grunow (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität) und
Prof. Dr. Andreas Zick (FGZ Bielefeld, Universität Bielefeld)
Moderation: Heike List (FGZ, Goethe-Universität)

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Wir bitten um eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Login-Daten werden nach Anmeldung übermittelt.

Die in Politik und Öffentlichkeit artikulierte Sorge um eine gesellschaftliche Polarisierung umfasst verschiedene Annahmen: Politische Streitfragen zu Pandemiebekämpfung, Klima-, Gender- und Migrationspolitik würden zunehmend verhärtet geführt, Meinungen und Einstellungen, Gruppen und Parteien stünden sich dabei unversöhnlich bis feindschaftlich gegenüber und radikalisierten sich. Wechselseitiges Vertrauen und Kompromissbereitschaft gingen verloren und Konflikte würden immer häufiger gewaltsam ausgetragen. Das „Auseinanderdriften der Gesellschaft“ wird darüber hinaus in einer unüberbrückbar werdenden Kluft zwischen Arm und Reich, regional ungleichen Lebensverhältnissen sowie fehlenden Bildungs- und Aufstiegschancen diagnostiziert.
Im Format „Kontrovers: Aus dem FGZ“ wollen wir diese Thesen wissenschaftlich einordnen und diskutieren: Haben wir es überhaupt mit einer Polarisierung der Lager und politischen Einstellungen in Deutschland zu tun oder ist diese Sichtweise verzerrt? Lassen sich neue kulturelle und sozioökonomische Konfliktlinien und gesellschaftliche Spaltungstendenzen erkennen? Welche Daten sprechen dafür, welche dagegen? Und schließlich: Wieviele dieser Gegensätze kann und muss eine plurale Demokratie aushalten?
Mit der Diskussion dieser und weiterer Fragen zwischen Prof. Dr. Daniela Grunow (Professorin für Soziologie, FGZ Frankfurt/Goethe-Universität) und Prof. Dr. Andreas Zick (Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, FGZ Bielefeld/Universität Bielefeld), moderiert von Heike List (Wissenschaftliche Referentin der Geschäftsführung, FGZ), startet die Reihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ ins Jahr 2022.

Daniela Grunow ist Direktorin des Institute for Empirical-Analytical Research (InFER) und Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt „Quantitative Analysen gesellschaftlichen Wandels“ am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität sowie Sprecherin der Forschungsgruppe „Reconfiguration and Internalization of Social Structure“ (RISS). Am FGZ-Standort Frankfurt ist sie stellvertretende Sprecherin und leitet zwei Teilprojekte, darunter „Wertkonflikte, Arbeitsteilung und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Geschlechterverhältnis“. Ihre Forschung und Lehre konzentrieren sich auf die Wechselwirkungen von Arbeitsmarkt, Hausarbeit und Geschlechterbeziehungen in verschiedenen Wohlfahrtsstaaten sowie auf Aspekte sozialer Integration und Kohäsion. Zur Erforschung dieser Themen verwendet sie unterschiedliche empirische Methoden; speziell Methoden zur Analyse von Längsschnittdaten. 
 
Andreas Zick ist Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Universität Bielefeld sowie Sprecher des Standorts Bielefeld des FGZ. Am FGZ-Standort Bielefeld leitet er vier Forschungsprojekte, darunter das Projekt „Zusammenhalt in und durch Nachbarschaften – Stadtteilstudien und Regionalpanel NRW und Niedersachsen“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei Intergruppenkonflikten, Vorurteilen und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Radikalisierung und Extremismus sowie Migrations- und Integrationsprozessen. Er engagiert sich zudem langjährig in der medialen und öffentlichen Vermittlung seiner Forschungsergebnisse zu Ursachen, Formen und Folgen innergesellschaftlicher Konflikte, Diskriminierung und Gewalt.
 
Heike List ist Wissenschaftliche Referentin der Geschäftsführung des FGZ. An der Goethe-Universität arbeitete sie zuvor in der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Normative Orders“ und als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU-Verbundprojekt „Reconstituting Democracy in Europe“ (RECON) am Lehrstuhl für politische Theorie und Philosophie in der Lehre und Forschung u.a. zu normativen Ordnungsstrukturen der EU und dem Spannungsverhältnis von nationaler Vielfalt und Demokratie.

Zum Format:
In der Debattenreihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ werden Themen und Thesen aus der Frankfurter Forschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in öffentlichen Debatten zu kontroversen Positionen zugespitzt, in einem Dialog vermittelt und zur Diskussion gestellt.
"Kontrovers" ist eines von drei Transferformaten aus dem Transferprojekt „Frankfurt streitet!“ des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Ziel des Transferprojekts ist es, in verschiedenen Formaten die Bedeutung einer Konfliktkultur des produktiven Streits für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu vermitteln und praktisch erlebbar zu machen. Das Projekt möchte dabei den Gedanken aufgreifen, dass es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entscheidend ist, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sozial produktiv auszutragen.

Veranstalter
Frankfurter Teilinstitut des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Latenz - Zur Genese des Ästhetischen als historischer Kategorie

Kantorowicz Lecture in Political Language

Mittwoch, 8. Juni 2022, 18.00 Uhr

IG Farben Gebäude, Raum 311
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert Wollheim Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Vortrag von
Prof. Dr. Anselm Haverkamp (Universität München)

Latenz ist ein tentativer Begriff: das in ihr Begriffene drängt sich auf, bevor es begriffen ist. Es liegt auf der Hand, dass Ästhetik dabei eine Rolle spielt: ihr historischer Quellenwert liegt im Freilegen von Latenzen, des sich in Geschichte wandelnden Latenten.

„Der Schriftsteller: er sagt immer mehr und weniger als er denkt. […] Was er schließlich schreibt, entspricht keinem wirklichen Gedanken.“ (Valéry, Tel Quel).

Als Relais der in allem und jedem Gesagten akuten, aber unverwirklichten Zukünfte liegt die Wahrheit von Kunst und Literatur in keiner Unbestimmtheit oder Unendlichkeit, sondern unterliegt sie einer historischen Ökonomie der Latenthaltung. Nicht alles ist möglich, latent ist nicht virtuell.

Clov „Es gibt so viele schreckliche Dinge“. Hamm „Nein, nein, es gibt gar nicht mehr so viele.“ (Beckett, Endgame – Adorno, Versuch das Endspiel zu verstehen)

Anselm Haverkamp ist emeritierter Professor of English an der New York University und Honorarprofessor für Philosophie an der Universität München.

Video:

 

Veranstalter:
Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Trust and Violence in Times of Conflict: Africa and Beyond

Online Workshop

24/25 February 2022, Goethe-University Frankfurt

For the British philosopher Thomas Hobbes, state sovereignty meant more than an end to 'a war of all against all'. It would also allow people to build up trust in human relationships free from hostility. The monopolization of violence, in this perspective, marks more than a profound shift in the way violence is organized and legitimated. It is also essential to overcome a kind of 'negative' trust in the certitude of suffering. Citizens, instead, can start to trust in the prospect of nonviolent interaction.

In the contemporary world, state monopolization of violence derives from different imperial histories, and shows significant global variation. Depending on the state's past, its institutional setting and use of coercion, duress, injustice, and exclusion can be rather part and parcel of citizens' everyday life than the exception. Such experiences shape peoples' pasts, presents, and futures, underpin collective memory, and render the prospect of unharmful interaction for some people more unlikely than others. How does this shape the way people trust when 'leaving their bed in the morning'? This workshop critically explores empirical cases of conflict, crime, and political resistance to explore the dynamic interplay of trust, distrust, and violence. We question the common equation between violence and distrust and critically scrutinize how far violence not simply refutes but drives, determines, and changes the way people trust. We ask: Which individual or collective (inter)actions assure trust, and how does violence play into them? How is trust preserved throughout processes of political conflict? How do different contexts of violence help us to engage with the dynamic relationship between trust and distrust analytically? How do questions and assumptions about the interplay of trust and violence change in the context of different social and political frictions? Finally, with which methodological approaches can we investigate dis/trusting as a relational and dynamic concept?

Programme (pdf): Here...

Online via Zoom. Registration at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! is required. The login data will be sent after registration.

Presented by:
Research Initiative “ConTrust: Trust in Conflict – Political Life under Conditions of Uncertainty” at the Research Centre "Normative Orders" of Goethe University

Digital Constitution: On the Transformative Potential of Societal Constitutionalism

 Symposium

Freitag, 17. und Samstag, 18. Juni 2022

Program

17. Juni 2022, 8.30 Uhr
Welcome and General Introduction
Angelo Jr Golia (MPIL Heidelberg) and Gunther Teubner (Frankfurt University)

 17. Juni 2022, 8.45 Uhr
Session 1
Artificial Constitutionalism: Another Generative Layer of Constitutional Norms

Giovanni de Gregorio (Oxford University), Discussant: Fleur Johns (University of New South Wales, Sydney)

Economic Right to Data: Reclaiming Socially Produced Resources for Society
Shrinidhi Rao (Ikigai Law) and Jai Vipra (Vidhi Centre for Legal Policy), Discussant: Fleur Johns (University of New South Wales, Sydney)

17. Juni 2022, 10.30 Uhr
Session 2
Robo-Justice: Constitutional issues with Judge AI
Tania Sourdin
(University of Newcastle Australia), Discussant: Oreste Pollicino (Bocconi University, Milan)

Internet Bills of Rights: Generalisation and Re-specification towards a Digital Constitution
Edoardo Celeste (Dublin City University), Discussant: Oreste Pollicino (Bocconi University, Milan)

17. Juni 2022, 14.00
Session 3
From Data Ownership to Digital Constitutionalism: Reimagining Individual Rights in the Digital Constellation
Dan Wielsch
(University of Cologne), Discussant: Amy Kapczynski (Yale University)

Net Neutrality: A Fundamental Right in the Digital Constitution
Christoph B. Graber
(University of Zurich), Discussant: Amy Kapczynski (Yale University)

17. Juni 2022, 15.45 Uhr
Session 4
Debunking Big Tech’s Procedural Fetishism: A Call for a New Digital Constitution
Monika Zalnieriute
(University of New South Wales, Sydney), Discussant: Sofia Ranchordas (Groningen University, LUISS University)

Algorithmic Constitutionalization
Oren Perez
(Bar Ilan University) and Nurit Wimer (Bar Ilan University), Discussant: Sofia Ranchordas (Groningen University, LUISS University)

18. Juni 2022, 8.30 Uhr
Session 5
The Constitution of Technical Media: Between Facts And Norms
Ricardo Resende Campos
(Frankfurt University), Discussant: Francisco de Abreu Duarte (European University Institute)

Digital Money: The Need for Democratic Design
Roxana Vatanparast
(Harvard Kennedy School), Discussant: José Gustavo Prieto Muñoz (Ghent University)

Facebook’s Oversight Board: External Pressures for Constitutive and Limitative Rules
Angelo Jr Golia
(MPIL Heidelberg), Discussant: Lorenzo Gradoni (MPI Luxembourg)

18. Juni 2022, 11.00 Uhr
Wrap up, steps ahead

 

Programm als .pdf: Hier...
Online via Zoom. Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter: 
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität.

 Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität." 

Das vermessene Leben. Transformationen der digitalen Gesellschaft

Tagung

1. und 2. Juli 2022, Goethe-Universität Frankfurt am Main und online

Gegenstand der Tagung sind Bedingungen und Dynamiken der weitreichenden Transformationen der digitalen Gesellschaft. Dazu werden die kulturellen und psychischen Bedeutungen von Messlogiken und quantifizierender Optimierung beleuchtet, die im Zuge des digitalen Wandels an Relevanz gewonnen haben. Ambivalente Folgen digitaler Metrisierung und Quantifizierung werden für die soziale und individuelle Praxis, für Kultur und Psyche ausgelotet.

Veranstaltet von Vera King (Frankfurt), Benigna Gerisch (Berlin) und Hartmut Rosa (Erfurt, Jena)

Referierende: Armin Nassehi (München), Indra Spiecker gen. Döhmann (Frankfurt), Philipp Staab (Berlin), Jürgen Straub (Bochum), Judy Wajcman (London) u. a.

Programm (pdf): Hier...
 
Die Veranstaltung ist in Präsenz geplant, eine Online-Teilnahme ebenfalls möglich. Anmeldungen bitte per E-Mail bis zum 31. Mai 2022 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Veranstalter:
‚Das vermessene Leben – Produktive und kontraproduktive Folgen der Quantifizierung in der digital optimierenden Gesellschaft‘ und „ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Digitalisierung in der Europäischen Union

XXI. Walter Hallstein-Kolloquium

3. und 4. März 2022, online via Zoom

Seit einigen Jahren verfolgt die Europäische Union eine Digitalisierungsstrategie. Ausgehend von der Verordnung über den freien Verkehr nicht personenbezogener Daten, dem Rechtsakt zur Cybersicherheit, der Richtlinie über offene Daten und der Datenschutz-Grundverordnung legte die Kommission im Jahr 2018 erstmals eine KIStrategie vor, welche im Februar 2020 in einem umfassenden Entwurf zur „Gestaltung der digitalen Zukunft Europas“ mündete. Dies bietet Anlass, neuere Entwicklungen und Vorschläge auf  europäischer Ebene und die damit verbundenen rechtspolitischen Debatten zu kontextualisieren und hinsichtlich ihrer Chancen wie auch Risiken kritisch zu hinterfragen.
Das Walter-Hallstein-Kolloquium 2022 widmet sich dieser Thematik aus rechtlichen, aber auch ökonomischen und politischen Perspektiven. Ausgehend von einem allgemeinen Überblick über die  Digitalisierungsstrategie der EU werden Referentinnen und Referenten verschiedener Universitäten ihre Konsequenzen für die demokratischen Prozesse in den Mitgliedstaaten und der EU, ihre Implikationen für den Binnenmarkt, ihre Folgen für die Sicherheitsstruktur sowie ihre Auswirkungen auf das  Gesundheitswesen und die Umweltpolitik aufzeigen.

Referent*innen: Dr. Andreas Schwab MdEP (Straßburg), Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg (Trier), Prof. Dr. David Roth-Isigkeit (Würzburg), Prof. Dr. Heike Schweitzer (HU Berlin), Prof. Dr. Alexander Peukert (Frankfurt am Main), Prof. Dr. Christian Katzenmeier (Köln) und Prof. Dr. Mario Martini (Speyer)

Programm (pdf): Hier...

Um Anmeldung bis zum 1.3.22 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Die Zugangsdaten für die Zoom-Veranstaltung erhalten Sie am Tag der Veranstaltung per E-Mail.

Veranstalter:
Wilhelm Merton-Zentrum für Europäische Inegration und Internationale Wirtschaftsordnung in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Vertrauen als Topos der Plattformregulierung

Online-Workshop

3. und 4. März, jeweils von 15:30-18:00 Uhr

In den letzten Jahren wurden in der EU und in Deutschland mehrere Rechtsakte zur Regulierung sozialer Netzwerke und anderer Online-Plattformen erlassen. Mit dem Digital Services Act (DSA) hat die Europäische Kommission überdies allgemeine Compliance-Regeln zum Umgang mit gesetz- und vertragswidrigen Inhalten aller Art vorgeschlagen, um ein „sicheres, vorhersehbares und vertrauenswürdiges Online-Umfeld“ zu schaffen (Art. 1 Abs. 2 Buchst. b DSA-E). Im Workshop soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle der in diesen Rechtsakten bzw. Vorschlägen wiederkehrende Topos des Vertrauens spielt. Wer soll wem im Hinblick worauf vertrauen? Anhand welcher Kriterien wird beurteilt, wer bzw. was vertrauenswürdig ist? Mit welchen Instrumenten soll das betreffende Vertrauen sichergestellt werden? Ist der Schutz vorhandenen bzw. die Bildung neuen Vertrauens ein allgemeines Prinzip der europäischen Plattformregulierung?

Convenor: Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht mit Schwerpunkt im internationalen Immaterialgüterrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" und der Forschungsinitiative "ConTrust")

Programm (PDF): Hier...

Die Login-Daten erhalten Sie nach Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität

Wie viel Identität verträgt die Demokratie?

StreitClub des FGZ-Standort Frankfurt

9. Mai 2022, 19.30 Uhr

English Theatre
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

Tickets kosten für Schüler:innen 10€, für alle anderen 12€ und sind über das English Theatre erhältlich.
Zum Livestream: Hier...

Als die 1968er Generation über Identität sprach, ging es noch um das Abstreifen alter Identitäten und erstarrter Rollenerwartungen, es ging um das Spiel und das Experimentieren mit Identität und Rolle. Davon kann heute kaum noch die Rede sein. Identität ist zum Schutzwall einerseits und zur Waffe in der politischen Auseinandersetzung andererseits geworden. In der Frage, wer wen repräsentieren kann und darf und wer wem was schuldet, treffen auf den ersten Blick nahezu unvereinbare Ansprüche aufeinander. Verträgt das die Demokratie? Muss sie das ertragen und wie viel davon muss sie ertragen?

Gäste: Armin Nassehi (LMU München) und Roger Köppel (Publizist und Politiker)

Über den StreitClub

Er gehört zum Leben und ist doch oft negativ besetzt – der Streit. Häufig mit Eskalation, Wut, Enttäuschung oder Aggression assoziiert, wirkt schon der Begriff für viele Menschen abschreckend. Dabei brauchen wir den Streit, um uns als Gesellschaft weiterzuentwickeln und als Demokratie zu erneuern. Streitkultur als die Kunst des produktiven Streitens steht im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe StreitClub.
Zwei streitfreudige Gäste treffen auf zwei streiterprobte Gastgeber: Nicole Deitelhoff, Sprecherin des Forschungsinstituts und Politikwissenschaftlerin an der Goethe-Universität führt gemeinsam mit dem Frankfurter Publizisten und Moderator Michel Friedman. Beim StreitClub mit dabei ist jeweils eine Schulklasse aus dem Rhein-Main-Gebiet. Die Schülerinnen und Schüler analysieren und visualisieren den Streit, können aber auch intervenieren.
„Streit ist für stabile zwischenmenschliche Beziehungen unabdingbar, denn im Streit loten Menschen ihre wechselseitigen Grenzen aus, lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für das gesellschaftliche Zusammenleben: Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns selbst und erleben uns als Teil einer Gesellschaft. Im Streit entwickeln und testen wir politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren“, erklärt Prof. Deitelhoff. „Streit ist der Sauerstoff der Demokratie, davon gibt es nicht zu viel, sondern zu wenig. Allerdings ist Hetze, Gebrüll und Monolog nicht Streit, sondern unzivilisiertes Verhalten“, betonte Prof. Michel Friedman.

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Frankfurter Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Center for Applied European Studies (CAES) | Frankfurt UAS mit dem English Theatrec

Ein Verbrechen ohne Namen. Anmerkungen zum neuen Streit über den Holocaust

Buchvorstellung

Mittwoch, 13. April 2022, 20.00 Uhr

Mit Prof. Dr. Dan Diner, Prof. Dr. Norbert Frei und Prof. Dr. Sybille Steinbacher

Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1, Frankfurt am Main

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Forschungsverbund »Normative Ordnungen« der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen und die aktuellen Corona-Regeln: Hier...
Anmeldung bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Zum Livestream auf YouTube: Hier...

Video:

Ist es ein neuer Historikerstreit? Die Erinnerung an den Holocaust in Deutschland steht plötzlich in der Kritik. Was eben noch als eine politische und gesellschaftliche Errungenschaft galt, verstehen manche nun als einen »Katechismus«, der den Deutschen aufgezwungen sei und über dessen Einhaltung »Hohepriester« wachten. Seine wahre Funktion sei es, andere historische Verbrechen auszublenden und dem Mord an den Juden eine übertriebene Rolle im kollektiven Gedächtnis der Deutschen einzuräumen.
Der vorgestellte Band Ein Verbrechen ohne Namen (München: Verlag C.H.BECK, 2022) tritt solchen Thesen entgegen und zeigt, warum das Argument der Präzedenzlosigkeit des Holocaust historisch gut begründet ist. Zugleich macht er deutlich, dass die Erinnerung insbesondere an die Kolonialverbrechen einen größeren Platz erhalten sollte, ohne deshalb die kritische Auseinandersetzung mit dem Holocaust beiseitezuschieben.

Prof. Dr. Dan Diner ist Historiker für Moderne Geschichte und lehrte an den Universitäten Jerusalem und Leipzig.

Prof. Dr. Norbert Frei ist Seniorprofessor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Prof. Dr. Sybille Steinbacher ist Zeithistorikerin und Direktorin des Fritz Bauer Instituts, sie lehrt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Veranstalter:
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und dem Forschungsverbund »Normative Ordnungen« der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Nie wieder Frieden? Der Ukraine-Krieg und die neue Welt-Unordnung

51. Römerberggespräche

30. April 2022, 10 bis 17 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Der 24. Februar 2022 bedeutet für Europa ein böses Erwachen. Bisherige außenpolitische Normen und diplomatische Regeln wurden durch den das Völkerrecht verhöhnenden russischen Überfall auf die territoriale Integrität eines freien Landes in ihren Grundfesten erschüttert, nicht zuletzt ein traditionell verankerter Pazifismus. Zahllose Menschen, aber auch bisherige Gewissheiten sind unter der Kriegsmaschinerie Putins begraben worden.

Der Angriff auf die Ukraine hat die Vorstellung einer auf Kooperation gegründeten globalen Ordnung erschüttert. Der Westen sieht sich über Nacht mit geostrategischen Ambitionen konfrontiert, bei denen Russland von Atommächten wie China und Indien Rückendeckung erhält.  

Putins Krieg zielt nicht nur auf die Ukraine, sondern auch auf die Stabilität und den inneren Frieden westlicher Demokratien. Die offenen Gesellschaften werden beweisen müssen, dass sie der militärischen und geistigen Mobilmachung ihrer Feinde gewachsen sind. Die mit dem Fall der Mauer entstandene Hoffnung auf ewigen Frieden in Europa scheint als Illusion entlarvt worden zu sein. Worauf werden wir uns in Zukunft überhaupt noch verlassen können? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen?

Moderation Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer

  • Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst
  • Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Karl Schlögel, Osteuropahistoriker und Publizist
  • Prof. Dr. Karl Schlögel, Osteuropahistoriker und Publizist; Alf Mentzer, Moderator
  • Alice Bota, Journalistin und Autorin
  • Viktor Jerofejew, Autor
  • Prof. Dr. Charlotte Klonk, Kunsthistorikerin an der HU Berlin
  • Prof. Dr. Stefan Kadelbach LL.M., Rechtswissenschaftler an der Goethe-Universität
  • Adam Tooze, Wirtschafthistoriker an der Columbia University
  • Dr. Jannis Panagiotidis, Historiker an der Universität Wien
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Politikwissenschaftlerin an der Goethe-Universität, Sprecherin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen und Leiterin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Programm (PDF): Hier...

Programm:

10:00 Uhr
Begrüßung
Angela Dorn, Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst
Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main

10.15 Uhr
Karl Schlögel (Osteuropahistoriker und Publizist, Stiftung Europa-Universität Viadrina)
Die Ordnung im Kopf und die Unordnung der Welt

 

11.00 Uhr
Alice Bota (Journalistin und Autorin) – Jurko Prochasko (Essayist)
(K)ein neuer Krieg – Osteuropäische Perspektiven

 

12.00 Uhr
Viktor Jerofejew (Autor)
Putin and Europe

 

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Charlotte Klonk (Kunsthistorikerin, HU Berlin)
Wieder “Nie Wieder” – Bilder des Krieges

 

14:45 Uhr
Stefan Kadelbach (Rechtswissenschaftler, Normative Orders, Goethe-Universität) – Adam Tooze (Wirtschaftshistoriker, Columbia University)
Verbrechen und Strafe: Wie sanktioniert die Weltgemeinschaft Putins Aggression?

 

15:30 Uhr
Jannis Panagiotidis (Historiker, Universität Wien)
Flucht aus der Ukraine, postsowjetische Migration und die Zukunft der Migrationsgesellschaft

 

16.15 Uhr
Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Normative Orders, Goethe-Universität)
Zurück auf Null? Der Ukrainekrieg und seine Folgen



17.00 Uhr
Ende

 

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Der Krieg in der Ukraine: Fragen an Prof. Dr. Stefan Fröhlich

Online Veranstaltung

Mittwoch, 23. März 2022, 18.00 Uhr

Seit mehr als zwei Wochen führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Offenbar hatte die russische Führung nicht mit dieser heftigen Gegenwehr von ukrainischer Seite gerechnet, ebenso wenig, wie mit den im Wesentlichen gut koordinierten und harten wirtschaftlichen Sanktionen der westlichen Staatengemeinschaft. Zudem ist inzwischen das Narrativ einer »Sonder Militär-Operation« auch in Russland nicht mehr so ohne Weiteres haltbar. In dieser Situation ist es dem Westen bislang gelungen, den Spagat zwischen Unterstützung der Ukraine und einer weiteren Eskalation zu meistern. Gesprächsansätze, die zur Deeskalation und schließlich zur Beendigung des Angriffskrieges führen könnten, scheinen jedoch noch nicht gefunden zu sein.

Stefan Fröhlich ist seit 2003 Inhaber der Professur für Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und lehrt seit vielen Jahren als Gastdozent am Collège d›Europe in Brügge, dem College of Europe in Natolin (Warschau) und dem Zentrum für Europäische Integrationsforschung in Bonn. Die Moderation übernimmt Rebecca C. Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität.

Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier...

Veranstalter:
Deutsch Atlantische Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

 

Show Me the Money: Building Public Trust through Central Bank Museums

Lecture

11. Mai 2022, 14:00 - 16:00    

Lecture by Prof. Juliet Johnson (Department of Political Science, Mc Gill University – Canada)

This talk examines how central banks attempt to build public trust in money through strategically employing what I call the stability narrative. This narrative asserts that central banks: 1) can maintain the value of money; 2) can maintain the security of money; 3) represent the nation; and 4) have grown increasingly professional and sophisticated – and thus better at their jobs – over time. I explore the stability narrative by studying its expression in central bank visitor centers/museums, drawing on interviews/site visits to 18 leading central bank museums as well as qualitative content analysis of the websites of the over 150 central bank museums that currently exist around the world. Museums tell stories; they distill, teach, and privilege the beliefs of their creators. As such, museums represent an ideal vehicle for understanding the ways in which central banks attempt to build public trust by promoting their ability to govern money. This task has become more difficult and more important over time, as central bankers increasingly rely upon communicative strategies in order to defend national and international monetary stability.

Building “Normative Ordnungen”, Room EG 01 + 02
Max-Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Video:

 

Online participation is also possible. Please register by 5 May at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The Clemency Scenario: Trust and Scale in European Political Drama, 1787-1830

Contrust Speaker Series

Monday, 9 May 2022, 6.15 pm

Lecture by: Prof. Dorothy Noyes (Ohio State University)

Video:

 

This talk examines the modeling of political relations - negative and positive reciprocity, estrangement and accommodation-- in late absolutist and Restoration drama. The scenario of princely clemency, which takes shape with Corneille and is finally smashed up by Verdi, continually reworks the problematic transition of scale between the interpersonal politics of court society and the mediated governance of the modern imperial state.  Mozart and Mazzolà's La Clemenza di Tito (1791) depicts the bourgeois reform of aristocratic factionalism as enabled by increasingly costly investments of trust. Schiller's Don Carlos (1787) and Hugo's Hernani (1830) dramatize divergent pathologies of trust as the distance widens between ruler and ruled. In examining how these historical dramas stage contemporary political tensions, I will reflect on the affordances of what Bakhtin called the "sensuous thought" of the arts in the conduct of intellectual history.

Dorothy Noyes is College of Arts & Sciences Distinguished Professor of English, with a joint appointment in the Department of Comparative Studies. Noyes studies political performance and the traditional public sphere in Europe, with an emphasis on how shared symbolic forms and indirect communication facilitate coexistence in situations of endemic social conflict. She also writes on folklore theory and the international policy careers of culture concepts. Among her books are Fire in the Plaça: Catalan Festival Politics After Franco (University of Pennsylvania Press, 2003); Humble Theory: Folklore’s Grasp on Social Life (Indiana University Press, 2016); and Sustaining Interdisciplinary Collaboration: A Guide for the Academy, co-authored with Regina F. Bendix and Kilian Bizer (University of Illinois Press, 2017). Her current book projects are Exemplary Failures: Gesture and Emulation in Liberal Politics and, co-edited with Tobias Wille, The Global Politics of Exemplarity. Noyes served as President of the American Folklore Society in 2018 and 2019, and received the Society’s Kenneth Goldstein Award for Lifetime Academic Leadership. She has lectured or taught in more than 20 countries, and in 2019 was awarded an honorary doctorate from the University of Tartu. In 2021 she received the Ohio State University’s Distinguished Scholar Award. In summer 2022 she will begin an appointment as Director of Ohio State’s Mershon Center for International Security Studies.

Prof. Dorothy Noyes is currently a Fellow of the Research Initiative "ConTrust: Trust in Conflict - Political Life under Conditions of Uncertainty". Further infomnation: Here...

Gebäude „Normative Ordnungen“
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt and online via Zoom

Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

State-led Repression, low trust levels and Mobilization in the MENA

Contrust Speaker Series

Wednesday, 22 June 2022, 6.15 pm

Lecture by: Prof. Nadine Sika (Associate Professor of Comparative Politics, American University in Cairo, Cairo, Egypt)

Nadine Sika is associate professor of Comparative Politics at the American University in Cairo.  She was Humboldt Foundation Visiting Fellow at the German Institute for International and Security Affairs in Berlin (2014-2015).  She is the book reviews editor of Mediterranean Politics, and associate editor of Democratization.

Nadine Sika is currently a Fellow of the Research Initiative "ConTrust: Trust in Conflict - Political Life under Conditions of Uncertainty". Further infomnation: Here...

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ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The social circumstances of epistemic trust

Contrust Speaker Series

Wednesday, 6 July 2022, 6.15 pm

Lecture by: Prof. Dr. Lisa Herzog (Centre for Philosophy, Politics and Economics der Universität Groningen)

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ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Video:

 

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Crisis Talk: Konferenz zur Zukunft Europas: Partizipation in Zeiten der Krise

Crisis Talks

Donnerstag, 28. April 2022, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please put questions to the panelists here: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Please register here: https://eu.hessen.de/crisistalk/
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Programm (pdf): Hier...

Video:

 

Begrüßung
Lucia Puttrich
Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten
Dr. Stefan Kroll
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Goethe-Universität Frankfurt am Main

Impuls
Sarah Brockmeier
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Non-resident Fellow am Global Public Policy Institute (GPPi) Berlin

Podiumsdiskussion
Stephanie Hartung
Nationale Bürgervertreterin Deutschland bei der Konferenz zur Zukunft Europas (CoFoE); Mitbegründerin und Vorstand Pulse of Europe e.V.
Sarah Brockmeier
Prof. Dr. Gianluca Sgueo, LL.M
Senior Associate Fellow and Adjunct Professor at the Brussels School of Governance

Moderation
Matthias Kolb
Süddeutsche Zeitung

Konferenz zur Zukunft Europas: Partizipation in Zeiten der Krise
In welchem Europa möchten wir leben? Dies ist die Kernfrage der „Konferenz zur Zukunft Europas“, welche im Frühjahr des vergangenen Jahres begann. Die Konferenz bietet eine erstmals in dieser Form durchgeführte Möglichkeit der demokratischen Beteiligung. Alle EU-Bürgerinnen und -Bürger sind aufgerufen, im Rahmen einer Onlineplattform und in europäischen und nationalen Bürgerforen ihre Ideen über die europäische Zukunft einzubringen und mit einander zu diskutieren. Der „Zwischenbericht“ zur Konferenz ist für den 9. Mai 2022 geplant. Wir möchten reflektieren, ob die Konferenz die Erwartungen an eine neue Form der aktiven Partizipation der Bürgerinnen und Bürger bisher zu erfüllen vermochte: Welche Personen und Gruppen haben sich beteiligt? Was zeigt der Prozess auch für vergleichende Forschungen zur europäischen Demokratie? Hatte die Pandemie einen besonderen Einfluss auf die Partizipation im Rahmen der Konferenz? Bei der Veranstaltung soll diskutiert werden, inwieweit die Konferenz ihre Ziele bisher erreichen konnte oder noch mit dem „follow up“ erreichen kann und ob diese Form der Bürobeteiligung ein Modell für die Zukunft ist.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und das Leibnizforschungsnetzwerk „Umweltkrisen - Krisenumwelten“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

 

Power in Uncertainty: Exploring the Unexpected in World Politics

DER TERMIN WURDE ABGESAGT UND WIRD ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT NACHGEHOLT!

Contrust Speaker Series

Wednesday, 1 June 2022, 4.15 pm

Prof. Peter J. Katzenstein (Walter S. Carpenter, Jr. Professor of International Studies)

Building „Normative Ordnungen“, Goethe University, EG 01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

und online via Zoom

Eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erforderlich. Die Logindaten werden nach Anmeldung übermittelt.

ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Contestation and Change in International Organizations

Workshop

28 - 29 April 2022

Convenors: Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann, Dr. Nele Kortendiek and Lily Young.

Building „Normative Orders“ Max-Horkheimer-Str. 2
Frankfurt am Main, 60323

Registration at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! is required

Programm (pdf): Click here...

Programm:

Thursday, 28 April 2022

9h00
Registration and Coffee

9h30
Welcome and Introduction

Part I: International Organizations under Pressure? External and Internal Contestation Dynamics

10h00
Anna Holzscheiter (TU Dresden) and Andrea Liese (Potsdam University): “Disentangling IO Responses to Norm Collisions. A Typology“
Discussant: Jonas Tallberg

11h00
Coffee Break

11h30
Felix Anderl (University of Marburg) and Michael Hißen (Zeppelin University Friedrichshafen): “Food Sovereignty Movement vs. Agribusiness: The UN Food Regime as a Battlefield”
Discussant: Ole Jacob Sending

12h30
Lunch Break

14h00
Catherine Weaver (The University of Texas at Austin) and Mirko Heinzel (Potsdam University): “Intellectual Monopolies and Ideational Change in International Financial Institutions”
Discussant: Leonard Seabrooke

Part II: To Change or Not to Change? How International Organizations React to Contestation

15h00
Leonard Seabrook (CBS) and Ole Jacob Sending (NUPI): “Institutional Ecologies and Organizational Change in Global Governance” (hybrid)
Discussant: Thomas Sommerer

16h00
Coffee Break

16h30
Lisbeth Zimmermann, Nele Kortendiek and Lily Young (Goethe University Frankfurt): “Open for Change? Explaining WHO’s and UNICEF’s Reactions to Contestation by Affected Groups”
Discussant: Antje Vetterlein

Friday, 29 April 2022

9h00
Nicola Piper (Queen Mary University of London) and Laura Foley (University College Dublin): “Moving the Goalposts in Qatar via Multi-Actor Governing Networks: The role of the ILO” (hybrid)
Discussant: Anna Holzscheiter

Part III: Open, Networked, Donor-Driven? Patterns and Drivers behind Policy Change in International Organizations

10h00
Alexander Kentikelenis (Bocconi University Milan) and Leonard Seabrooke (CBS): “How Global Boardrooms Shape the World Polity: A Social-Organizational Approach to Global Script-Writing"
Discussant: Andrea Liese

11h00
Coffee Break

11h30
Carl Vikberg (Stockholm University), Thomas Sommerer (Potsdam University) and Jonas Tallberg (Stockholm University): “False Promise? Non-State Actor Access and Participation in Global Governance”
Discussant: Felix Anderl

12h30
Lunch Break

13h30
Nicole Deitelhoff (PRIF): “Legitimacy Policy through Dialogue Forums? Global Economic Institutions and their Critics”
Discussant: Catherine Weaver

14h30
Wrap-Up and Further Plans
Rapporteurs: Nicole Deitelhoff and Laura Foley

15h30
Coffee and Farewell

Presented by:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main and Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Contested Solidarities: Agency and Victimhood in Anglophone Literatures and Cultures

32nd Annual Conference of the Association for Anglophone Postcolonial Studies (Gesellschaft für Anglophone Postkoloniale Studien / GAPS)

26. Mai 2022 - 29. Mai 2022

Goethe University
Campus Westend
Casino Building
Norbert-Wollheim Platz 1
60329 Frankfurt

If Anglophone literatures and cultures worldwide once sprang from a contested terrain of solidarities emerging in the shadow of colonialism, many of them have been struggling with the legacies of these solidarities, with ideals of liberation that turned into new forms of oppression, and with the clamorous or muted appeal of old and new victimhoods for more than half a century now. Ethnic, racial or national victimhood and solidarity have been invoked in a cynical politics of exclusion all over the globe – from an aggressive assertion of Hindu hegemony in India to the militant Buddhism in the guise of nationalism in Sri Lanka and Myanmar, the abuse of anticolonialism as an ideology of oppression in Zimbabwe. In a quite different setting, victimhood has also become a mainspring of the anxiety-infested xenophobia spawned by right-wing populism in contemporary Europe. At the same time, the oppression of minorities and the plight of political, economic and environmental refugees has generated new forms of sociality as well as solidarity.

While the 21st century has seen the exhaustion of ‘enchanted’ or ‘unconditional’ solidarities rallying around idealized images of oppressed ‘postcolonial’ or ‘third world’ collectivities, sections of academia continue to see ‘resistance’ as form of catharsis, or even a panacea for a myriad of victimhoods and grievances. Yet, Anglophone literary texts and cultural productions themselves have long since engaged in self-reflexive encounters that have undermined trite formulations of perpetrators and victims and have explored the tribulations of what Michael Rothberg has recently called ‘implicated subjects’ (2019): all modern subjects are involuntarily implicated both in the history of oppression and victimhood, often simultaneously – not only in the formerly colonizing, but also in the formerly colonized regions of the world. More often than not, these implications, which call for a ‘disenchanted’ or ‘conditional’ solidarity that holds the abuses of victimhood in the name of agency accountable, cut across habitual East/West or North/South divides: as large parts of the world are rightly admiring civil resistance against the current military rulers of Myanmar and deploring the overthrow of Aung San Suu Kyi, the memory of how her own government was complicit with the persecution of the Rohingya minority in Burma seems to be waning. At the same time, European admonitions to respect democracy and protect the Rohingya refugees are timely but hardly beyond reproof given the background of calculated misery in its refugee camps in the Mediterranean and unceasing daily deaths at its external frontiers.

The 2022 Annual Conference of the Association for Postcolonial Anglophone Studies (GAPS) will engage in a wide-ranging reassessment of implicated subjects, of the uses and abuses of victimhood, of different forms of agency, and of the manifold implications of English as a medium of literary and cultural expression in anglophone literatures, cultures and media. Participants are invited to scrutinize fictional encounters with ‘internal’ forms of oppression, with the ‘enemy within’ (Nandy) and ‘the danger of a single story’ (Adichie), or the excessive display of wealth and power by local bourgeoisies (Mbembe). They are also encouraged to engage in a self-reflexive discussion on the role of ‘unconditional’ and ‘conditional’ solidarities in Anglophone literary cultures and on the role of victimhood in recent debates on globalization, world literature and the Anthropocene. Furthermore, participants may wish to tackle the new solidarities expressed through concepts such as cosmopolitanism (Appiah), Afropolitanism (Selasi), conviviality (Gilroy) or environmental justice and to explore the role of anglophone literatures and cultures as ‘resources of hope’ (Raymond Williams). Participants are further welcome to focus on transitions from a politics of victimhood to a poetics of agency in anglophone literatures and cultures and to scrutinize the role of English in plurilingual contact zones across the world.

Conference convenors: Kathrin Bartha, PhD (Institute for English and American Studies, Goethe University Frankfurt), Dr. Pavan Kumar Malreddy (RInstitute for English and American Studies, Goethe University Frankfurt, Research Initiative "ConTrust") and Prof. Dr. Frank Schulze-Engler (Institute for English and American Studies, Goethe University Frankfurt)

Contact: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Registration is required: Here...
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Presented by:
Gesellschaft für Anglophone Postkoloniale Studien / GAPS in Zusammenarbeit mit "ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Vorführung und Podiumsgespräch zum auf dem Campus Westend gedrehten Kino-Film CONTRA

Podiumsgespräch

13. Mai 2022, 16.45 Uhr

Im Gespräch Tom Spieß (u.a Das Wunder von Bern, Deutschland. Ein Sommermärchen) und Christoph Müller (u.a. Sophie Scholl, Er ist wieder da, Goethe!)

Moderation:
Dr. Stefan Kroll (Leiter Wissenschaftskommunikation, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Assoziiertes Mitglied der Forschungsinitiative „ConTrust“ an der Goethe Universität)

Hörsaalzentrum HZ6
Theodor-W.-Adorno-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Die fwwg in Kooperation mit den Kritischen Ökonomen und der Forschungsinitiative "ConTrust - Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" zeigen die auf dem Campus Westend gedrehte, preisgekrönte Komödie CONTRA und sprechen mit den Erfolgsproduzenten Tom Spieß und Christoph Müller über ihr Werk.

Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem Get-Together auf der Terrasse und im 3. OG des HZ ein. Die Vorführung ist kostenlos.

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
fwwg - Frankfurter Wirtschaftswissenschaftliche Gesellschaft mit den Kritischen Ökonomen und der Forschungsinitiative "ConTrust - Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen"

Book Symposium on Climate Justice

Symposium

June 7-8 2022

It is a truism that climate change is among the most difficult and urgent tasks that humanity faces today. Over the last decades, there has been a vivid academic debate in political philosophy and political theory about the ethical dimension of a changing climate. This year marks not only the publication of the newest IPCC report, but also of four new books by internationally recognized academics in the field of climate justice. Additionally, what these books also have in common is that they aim to address a wider audience and put forward the case for why we should act now and what climate justice means in a fundamentally unjust world.

This hybrid event will feature the discussion of the new publications on climate justice, which include Elizabeth Cripps’ “What Climate Justice Means and Why We Should Care”; Catriona McKinnon’s “Climate Justice and Political Theory”; Darrel Moellendorf’s “Mobilizing Hope: Climate Change and Global Poverty” as well as Henry Shue’s “The Pivotal Generation: Why We Have A Moral Responsibility to Slow Climate Change Right Now”.

Registration is required both for hybrid and in-person attendance. Please note that seating is very limited. Please register with Ellen Nieß: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Program (pdf): Click here...

Program

Tuesday June 7th 2022
Venue: Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg, Großer Salon (Villa Reimers) 

11.15
Welcome
Darrel Moellendorf
& Lukas Sparenborg (Frankfurt)

11.30
Elizabeth Cripps (Edinburgh) “What Climate Justice Means and Why We Should Care”
Commentators: Hanna Schübel (Fribourg) / Jamie Draper (Oxford)

13.00
Lunchbreak

14.00
Henry Shue (Oxford): “The Pivotal Generation: Why We Have A Moral Responsibility to Slow Climate Change Right Now”
Commentators: Säde Hormio (Helsinki) / Lukas Sparenborg (Frankfurt)

Wednesday, June 8th 2022
Venue: Forschungsverbund „Normative Ordnungen“, Goethe-Universität Frankfurt, Room EG.01 

10.00
Catriona McKinnon (Exeter): “Climate Justice and Political Theory”  
Commentators: Laura García-Portela (Fribourg) / Joshua Wells (Dods Political Consultant)

11.45
Darrel Moellendorf (Frankfurt): “Mobilizing Hope: Climate Change and Global Poverty” 
Commentators: Eva Weiler (Duisburg-Essen) / Alex McLaughlin (Cambridge) 

14.30
Public Event: Book Launch and Discussion
Venue: Forschungsverbund “Normative Ordnungen”, Room: EG.01 
During this public event, the four authors will come together, present their books, and discuss urgent and just responses to climate change.
Moderator: Rebecca C. Schmidt (Managing Director, Normative Orders).

Presented by:
Research Centre “Normative Orders” of Goethe University, Forschungskolleg Humanwissenschaften (Institute for Advanced Studies in the Humanities) and "ConTrust. Trust in Conflict. Political Life under Conditions of Uncertainty" - a cluster project of the State of Hesse

: Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg, Großer Salon (Villa Reimers) 

Three Faces of Capitalist Labor: Uncovering the Hidden Ties between Gender, Race, and Class

Public Lecture

Thursday, June 23, 2022, 18:15

Public Lecture by Prof. Nancy Fraser (New School/New York)

Building “Hörsaalzentrum” | Room HZ 3
Campus Westend | Goethe-Universität Frankfurt

Presented by:
Kolleg-Forschergruppe "Justitia Amplificata", Leibniz-Forschungsgruppe Transnationale Gerechtigkeit der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und „ConTrust“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen

The Crises of International Law and its Implications for the Refugee Convention

Public Lecture

Wednesday, 29 June 2022, 6.00 pm

Public Lecture by Prof. Seyla Benhabib (Columbia/Yale)
Welcome Comments by Prof. Rainer Forst (Frankfurt)
Introduction by Prof. Ayelet Shachar (Toronto/Frankfurt)

Building “Normative Ordnungen” | Room EG 01 + 02 (ground floor)
Max-Horkheimer Str. 2 | 60323 Frankfurt am Main

Mandatory registration at: https://citizenship.uni-frankfurt.de

Video:

 

Presented by:
The Transformations of Citizenship Leibniz Research Group, R. F. Harney Program in Ethnic, Immigration, and Pluralism Studies, Munk School of Global Affairs & Public Policy, University of Toronto, Max Planck Law, Research Centre "Normative Orders" of Goethe University and Research Initiative "ConTrust - Trust in Conflict. Political Life under Conditions of Uncertainty"

Rule of Law and Democracy

Online Lecture Series

The crisis of democracy we face today triggers many questions about the very concept of democracy as well as its interaction with other political ideals.
Some of those who embody this crisis claim to speak in the name of the people and contradict, at the same time, the most basic democratic institutions of Constitutional states. That pushes us to look at one highly contested issue, which is the relation between democracy and the rule of law ideal. Are they based on contradictory principles, and united, paradoxically, in Constitutional Democracies - as Habermas has pointed it out? Are they completely independent one from another - as some other scholars believe? Does it make sense to talk about a democratic rule of law ideal?
The Lecture Series on Rule of Law and Democracy attempts to address this issue from a multidisciplinary perspective. History, Philosophy of Law and Political Philosophy are here brought together to enrich and shed different lights on this old debate that revives once again.

Organized by Dr. Sofie Møller (Goethe University, Normative Orders) and Carlos Gálvez Bermúdez (Goethe University, Normative Orders)

Online via Zoom. Registration at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! is required.
The login data will be sent after registration.

Programme:

June 17, 17:00 (CEST)
Prof. Neil Walker (Edinburgh): The Burden of the European Constitution
Commentator:
Prof. Sandra Seubert (Goethe University)

 

June 22, 18:00 (CEST)
Prof. Seana Valentine Shiffrin (UCLA): Democratic Law
Commentator:
Carlos Gálvez Bermúdez (Goethe University, Normative Orders)

 

July 4, 17:00 (CEST)
Prof. David Dyzenhaus (Toronto): The Legal Experience of Injustice
Commentators:
Prof. Uwe Volkmann (Goethe University)
Dr. Chiara Destri (Goethe University, Contrust)

 

 

Presented by:
Research Centre "Normative Orders" of Goethe University

Listening in Crip Time: Toward New Forms of Documentary Trust

Contrust Speaker Series

Tuesday, 7 June 2022, 4.15 pm

Pooja Rangan (Associate Professor of English and Chair of Film and Media Studies, Amherst College)

Building „Normative Ordnungen“, Goethe University, EG 01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

and online via Zoom

Registration at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! is requested 

In a recent provocation regarding the crisis of the journalistic arts, Brett Story argues that the future of documentary “lies in building new forms of trust.” Story has in mind a collectivized structure for sharing resources and risk that make the field as a whole more accessible, by giving people room to develop skills, work, and relationships that serve their social needs and the common good rather than the demands of a market that pits them against each other. My talk – grounded in readings of Hara Kazuo’s Goodbye CP (1972) and Jordan Lord’s Shared Resources (2021, shown at Visible Evidence Frankfurt), and drawn from my current book project, On Documentary Listening – centers the importance of disability expertise and access activism in reimagining documentary trust. Whereas access is conventionally understood in industry parlance in adversarial terms, as a leveraging of influence or trust to gain entry into realms deemed to harbor documentary value, these films offer portals to a crip vision of access understood as a shared responsibility. They model approaches to listening that cultivate the social capacity for this vision by bending the clock away from the ableist values of productivity, self-sufficiency, and independence.

Pooja Rangan is a documentary scholar based in Amherst College, where she is Associate Professor of English and Chair of Film and Media Studies. Rangan is the author of the award-winning book Immediations: The Humanitarian Impulse in Documentary (Duke UP, 2017) and co-editor of Thinking with an Accent: Toward a New Object, Method, and Practice (forthcoming from UC Press, 2023). She is currently completing a book titled On Documentary Listening, and co-authoring a book with Brett Story on abolitionist documentary.

ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Video:

 

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Criminal Justice in light of Trust by Conflict?

Author’s Workshop

9. Juni 2022/12:00 - 10. Juni 2022/16:30

Gebäude „Normative Ordnungen“
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt und online via Zoom

Organized by Prof. Christoph Burchard, Dr. Melina C. Kalfelis and Prof. Jonas Wolff (Working Group 2: Coercion and Sanctions)

Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Program:

Thursday, 9 June 2022

12.00-13.00
Brown-Bag Lunch with an Introduction to the Workshop

13.00-14.15
Klaus Günther (Goethe University Frankfurt am Main, in person): Coercion, Sanctions and Trust in Conflict
Discussant: Joshua Kleinfeld (Northwestern Law, virtual)

14.30-16.00
Lucia Michelutti (University College London, in person): Dis/trust and Extortion: Ethnographic Notes from North India
Discussant: Kriti Kapila (King’s College London, in person)
Discussant: Pavan Malreddy (Goethe University Frankfurt am Main, in person)

16.15-17.45
Christoph Burchard (Goethe University Frankfurt am Main, in person): (Musings on) A Vision of Predictive Criminal Justice (in light of trust, conflict, uncertainty, and coercion)
Discussant: Hadar Dancig-Rosenberg (Bar-Ilan University, Berkeley, virtual)
Discussant: Kiel Brennan-Marquez (UConn School of Law, virtual)

Friday, 10 June 2022

9.00-10.15
Tobias Singelnstein (Goethe University Frankfurt am Main, virtual): Crime as Conflict
Discussant: Tobias Wille (Goethe University Frankfurt am Main, virtual)

10.30-11.45
Jonas Wolff (Goethe University & Peace Research Institute Frankfurt, in person): Negotiating (mis-)trust in the construction of pluralist justice systems:
An explorative study on the Andean region
Discussant: Agustin Grijalva Jimenez (Universidad Andina Simón Bolívar)

Lunch

13.00-14.45
Sofiya Kartalova (Max Planck Institute for the Study of Crime, Security and Law, in person): Trust and the Procedural Requirements of Article 7(2) TEU: When More than One Bad Apple Spoils the Barrel

Armin von Bogdandy (Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law/ Goethe University Frankfurt am Main, tbc): How the European Rule of Law Can Support Democratic Transitions:
On the Criminal Responsibility of Biased Judges

15.00-16.30
Melina C. Kalfelis (Goethe University Frankfurt am Main, in person): Criminal Justice in the Moral Twilight. On Vigilantism, Trust, and Power
Discussant: Elísio Macamo (University of Basel, tbc)
Discussant: Nestor Zanté (University of Würzburg, virtual)

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Contested Forms. A Workshop on Documentary, Trust and Conflict

13. Juni 2022 - 14. Juni 2022

Workshop

Organized by Laliv Melamed and Vinzenz Hediger (Working Group 5: Media)

Registration to Florian Hoof Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! is requested

Gebäude „Normative Ordnungen“, Raum 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Program (PDF): Click here…

How does documentary relate to trust and conflict? This workshop explores documentary as a tool of democratic deliberation. It starts from the assumption that we are approaching, or have already reached, a tipping point at which documentary is no longer just a means for articulating social conflict but has itself become a contested form. This has serious implications for trust in the veracity of documentary and trust in documentary as a means of political agency.
Documentary has always been more than the “creative treatment of actuality”. Documentary as a form of (audio)visual representation with privileged truth claims emerged in the 1920s in response to a perceived crisis of democracy and the seeming demise of the “omni-competent citizen” (Walter Lippman). As such, documentary has always been not just about representing reality, but about democratic deliberation and eliciting and enforcing certain norms of citizenship.  Social documentary is a particular case in point. Social documentary makes injustice visible. It puts the spectator in a position which political theorist Judith Skhlar has described as “passive injustice”, i.e. a position in which be become witness to injustice without assuming responsibility and doing something about it. Social documentary thus addresses – or interpellates, to use Althusser’s term – the spectator as a citizen with agency who can and should do something to correct the injustice to which she has become a witness.
Documentary in that sense is an integral part of what Pierre Rosanvallon proposes to call “counter-democracy”, i.e. that aspect of democratic governance which takes place outside of the electoral cycle and parliamentary representation and which takes shape in vigilance, the public denunciation of dysfunction and various forms of judgment to correct dysfunction. If counter-democracy is an “invisible institution” in the sense of Kenneth Arrow, then documentary can be understood as a highly visible part of that invisible institution – a form of practical resistance through organized distrust which, somewhat paradoxically, hinges on the trust invested in the documentary form by the citizen-subject.

The assumption of privileged agency of the presumed citizen-subject of (Western) liberal democracy connected to the truth-claims of documentary has been criticized by scholars such as Pooja Rangan in her work on the humanitarian impulse in documentary. But the assumption that the documentary representation of social and political injustice will create a consensus for action has run up against obstacles in documentary filmmaking practice as well. The emergence of digital portable camera devices, in particular smart phones, seem to quickly change the field of social and political action. Instant documentary footage uploaded to the internet triggered and sustained protest movements across the Middle East and North Africa in the early 2010s. The availability of digital cameras also seemed to create an opening for a documentary critique of the Israeli governance regime in the occupied territories. But it soon turned out that what we might call the accountability feedback look which promises to make the documentary visualization of injustice effective in democracies does not compensate for the absence of resilient democratic institutions in a country like Egypt, while in the occupied territories settler activists quickly tried to turn the privileged truth claims of the documentary form to their advantage and started making their own activist videos countering those of anti-settler activists, a dynamic closely observed an analyzed by Israeli documentary (or rather, meta-documentary) “The Viewing Booth” (2021). In a similar fashion we can observe that climate change sceptics and right-wing activists in Europe and the US ranging from the extreme right-wing German AfD party to Steve Bannon and Dinesh D’Souza produce documentaries to get their message across to their constituencies and rely on the inherent truth claims of the form in the hope of broadening their audience.

The documentary form, in other words, is no longer just a means for articulating social conflict. It has itself become a site of social and political conflict, a conflict which could also be described as a contest for the trust reflexively afforded the documentary form by audiences. In the ideal type of documentary, which addresses a citizen-subject in a liberal democracy, documentary will demand, but also foster what Mark Warren proposes to call “generalized trust”, i.e. trust in the ability of existing institutional arrangements to address social injustice, and trust in the willingness of other citizen-subjects to have the best interest of those suffering from social injustice at heart. Once documentary form itself becomes contested, it can become a source of particularized trust, the kind which binds together in-groups against out-groups (climate change deniers vs. climate activists, etc.). Through this transformation, however, the documentary form thus broadly understood shows resilience in conflict, so to speak, a continued ability to marshal the kind of trust in veracity which makes it an effective device for argument and deliberation regardless of context and content.

Taking Ra’anan Alexandrowicz’ “The Viewing Booth” as its point of departure, this workshop will explore documentary as a means for articulating conflict and as site of conflict and contest.

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Trust and Affect

Monday, 20 June 2022

Workshop

Organization: Andreas Schindel and Prof. Dr. Martin Saar (Working group 4: “Knowledge”)

Gebäude „Normative Ordnungen“, Raum 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

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Politicians gain trust by articulating the anger of some citizens in an authentic way. Past injuries persist over time and make it difficult for underprivileged social groups to develop general trust in society. Climate anxiety strengthens distrust in traditional political institutions and motivates political activists to experiment with new kinds of political action. The concept of trust seems to point towards a dimension of social life which exceeds conscious and calculative behaviour. In the literature on trust it is widely accepted that trust cannot be built in absence of knowledge, but that it is opposed to full knowledge as well. Hence, there is good reason to assume that the gap between incomplete knowledge and the willingness to trust a person or an institution is often bridged by feelings or emotions. The workshop will elaborate on this affective side of trust. In particular, we will discuss the (inter-)relation of affects and knowledge in the emergence, maintenance and loss of trust.

In the first session, we will discuss the general connection between trust and affect and different options to conceptualize affect as an aspect of trust. Since the necessity for trust is based on certain ontological conditions, the second session will focus on uncertainty and vulnerability as implications and general experiences of social and political life. This also concerns the question how to analyze the power of unforeseen events to cause intense affective reactions and the functioning of affective economies in the public sphere. In the third session, we will look at the politics of fear and its consequences for trust/distrust in political institutions, epistemic authorities and the wisdom of crowds.

Program

13:00 – 14:15 (Session 1)
Prof. Dr. Robert Seyfert (University of Kiel): Trust and Affect

14:15 – 14:45
Coffee Break

14:45 – 16:00 (Session 2)
Dr. Brigitte Bargetz (University of Kiel): (Dis)Trust and Fear

16:00 – 16:30
Coffee Break

16:30 – 17:45 (Session 3)
Prof. Dr. Christine Hentschel (University of Hamburg): Uncertainty – Vulnerability – Trust

 

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Der politische Kern des Strafrechts – Zwischen kritischer Theorie und Praxis

Workshop

23. und 24. Juni 2022

Organisation: Christoph Burchard und Benno Zabel, Frankfurt am Main

Weitere Information und Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (PDF): Hier…

 

Programm:

Donnerstag, 23. Juni 2022

Begrüßung und thematische Einführung: Christoph Burchard / Benno Zabel

13.00 bis 15.00 Uhr

I. Demokratisierung des Strafrechts? Zum Verhältnis von Politisierung und Entpolitisierung

Klaus Günther: Strafrecht zwischen Politisierung und Entpolitisierung

Stephanie Classmann: Strafrecht als politischer Kompromiss: Realismus, Repräsentation, Regulierung

Benno Zabel: Von der Schwierigkeit, das Strafrecht politisch zu denken. Interventionen der kritischen Theorie

Kaffeepause

16.00 bis 18.00 Uhr

II. Die Krise der Strafrechtswissenschaft und Straflegitimation

Daria Bayer: Nietzsche, Paschukanis, Foucault. Überlegungen zum politischen Kern des Strafrechts

Martino Mona: Es gibt keinen politischen Kern des Strafrechts

Christoph Burchard: Woher nimmt „der“ Staat sein Recht zu strafen? Über das Vergessen des Politischen

Gemeinsames Abendessen

Freitag, 24. Juni 2022

10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

III. Paradoxien des Freiheitsschutzes: Regressions- und Transformationskräfte

Boris Burghardt: Strafrecht als transformatives Instrument der Gesellschaftsgestaltung?

Franziska Dübgen: Der (neo)feministische Kampf um Macht und (Straf)Recht

Finn-Lauritz Schmidt: Die politische Ambivalenz des „Klimastrafrechts“

Gemeinsames Mittagessen

13.00 Uhr bis 15.00 Uhr

IV. Zur Kritik von Institutionen, Gesetzgebung und Deutungshegemonien

Ralf Kölbel/ Tobias Singelnstein: Ungleichheit und Macht im Strafrecht

Eric van Dömming: Zum politischen Kern der Polizei

Kaffeepause

15.30 bis 17.30 Uhr

V. Aporien der Rechtsprechungs- und „Strafschmerzpolitik“

Liza Mattutat: Deutungshoheit organisieren! Das Recht als Infrastruktur zur Organisation von Hegemonie

Ruth Antonia Rosenstock: Das Ideal der unpolitischen Justiz und der Rechtspositivismus

Nicole Börgelein: Strafe und soziale Ungleichheit am Beispiel der Ersatzfreiheitsstrafe

 

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Borders, Territory and Rights: Changing Legal Cartographies of Migration and Mobility

International Research Workshop

June 30 – July 1, 2022

Organized by Seyla Benhabib and Ayelet Shachar

De-territorialization measures enable states to create not only lawless zones but also “rightless subjects.” How can we prevent this erosion of rights-protection and the transformation of migrants into abject subjects?
Ayelet Shachar proposes that we stretch our political imagination and legal apparatus to “rein in” countries, for instance, by creating a link between the exercise of border-control powers and rights-protection mechanisms irrespective of where the encounter occurs between the migrant and state authority, in effect having “rights follow the (shifting) border.”
Seyla Benhabib asks members of the demoi to adopt a more radically cosmopolitan perspective that at once acknowledges their own responsibility in generating migratory movements while also focusing on more regional and local institutions of refugee
admittance, entry and integration.
This combination of institutional and democratic possibilities opens up new routes for resistance and claims making in a world of shifting borders and cosmopolitanism without illusions.
This workshop celebrates the creation of the Leibniz Research Group “Transformations of Citizenship” directed by Ayelet Shachar. The group focuses on questions of citizenship, migration, democratic inclusion, and the relationship between im/mobility and global inequality.

Goethe University Frankfurt
Building Normative Orders, Fifth Floor (5.01)
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt

For further information please contact: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! or check out the following website https://citizenship.uni-frankfurt.de/

Program (PDF): Click here...

Program

Thursday, June 30, 2022

10:00 – 10:30
Welcome and opening remarks by Seyla Benhabib and Ayelet Shachar

Panel 1. RIGHTS: Rethinking national and international human rights protection
Chair: Ayelet Shachar

10:30 – 11:30
Hiroshi Motomura (UCLA), “Reflections on the Relationship Between Refugee Protection and Immigration Policy”
Michael Doyle (Columbia University), “When States Cannot Protect their Citizens from the Climate: Climate Induced Migrants and the Protection of Forced Migrants in the Model International Mobility Convention”

11:45 – 12:45
Cathryn Costello (Hertie School), “Flight from Ukraine, Group Protection and Equality between Refugees”
Paul Linden-Retek (University at Buffalo), “‘Safe Third Country’: A Theory of a Dangerous Concept and the Democratic Ends of International Human Rights”

Panel 2. GOVERNANCE: Democratizing shifting borders
Chair: Benjamin Boudou
 
14:00 – 15:30  
Svenja Ahlhaus (University of Hamburg), “Invited, Invented, and Inverted Representation of Refugees beyond Sovereign Borders”
Eva-Maria Schäfferle (Goethe University Frankfurt), “Justice and Democracy in Migration: A Demoi-cratic Bridge towards Just Migration Governance”
Frédéric Mégret (McGill University), “Should Refugees be Allowed to Choose Where They Claim Asylum?”

16:00 – 17:00  
Paulina Ochoa Espejo (Haverford College), “Three responses to shifting borders: Sovereigntism, cosmopolitanism, and the Watershed Model”
Elizabeth Cohen (Syracuse University), “Temporality, Bordering, and the Rights of People Seeking Refuge”

Friday, July 1, 2022

Panel 3. TERRITORY: Reconceptualizing the geography of states
Chair: Seyla Benhabib
 
10:00 – 11:30  
Nishin Nathwani (Yale University), “The Materiality of Territory”
Matthew Longo (Leiden University), “Against Gulliver: Linear Borders, Territoriality and the Problem of Naturalness”
Itamar Mann (University of Haifa), “What is maritime legal thinking?”

11:45 – 12:45  
Dana Schmalz (Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law), “The role of proximity for states’ obligations towards persons seeking protection”
Marcus Carlsen Häggrot (Goethe University Frankfurt), “Deterritorialised Legislatively Constituencies: A Conditional Defence”

Panel 4. BORDERS: Tracing transnational power relations
Chair: Eva-Maria Schäfferle
 
14:00 – 15:00  
Anna Jurkevics (University of British Columbia), “Private Borders, Hidden Territories”
Sibel Karadağ (Koç University), “Degrees of Temporality, Cycles of Mobility: The Case of Turkey”

15:15 – 16:45  
Marie-Eve Loiselle (University of Toronto), “UNHCR and Biometrics: Refugees’ Rights in a Legal No-man’s Land?”
Ayten Gündoğdu (Barnard College), “On the Lawful Lawlessness of Borders: Rethinking Extra-territorialization as a Technique of Racialized Governance”
E. Tendayi Achiume (UCLA), To Be Confirmed

 

Presented by:
The Transformations of Citizenship Leibniz Research Group, R. F. Harney Program in Ethnic, Immigration, and Pluralism Studies, Munk School of Global Affairs & Public Policy, University of Toronto, Max Planck Law, Research Centre "Normative Orders" of Goethe University and Research Initiative "ConTrust - Trust in Conflict. Political Life under Conditions of Uncertainty"

Wirtschafts- und Währungsunion in Krisenzeiten

Crisis Talks

Mittwoch, 29. Juni 2022, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Unter folgender Adresse können Sie Fragen an die Panelisten stellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Programm (pdf): Hier...

Begrüßung
Uwe Becker (Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten)
Dr. Stefan Kroll (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Impuls
Prof. Dr. Michael Koetter (Vizepräsident am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH))

Podiumsdiskussion
Michael Hager (Kabinettschef von Exekutiv-Vizepräsident der Kommission Valdis Dombrovskis, Europäische Kommission)
Prof. Dr. Michael Koetter
MdEP Dr. Joachim Schuster (Mitglied des Europäischen Parlaments)
MdEP Siegfried Mureşan (Mitglied des Europäischen Parlaments)

Moderation
Silke Wettach (Wirtschaftswoche)

Video:

 

Wirtschafts- und Währungsunion in Krisenzeiten
Für eine krisenfeste EU ist die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) eine zentrale Säule. Diese hatte sich nach der Wirtschafts- und Finanzkrise bewährt, steht aber durch die Belastungen der Staaten durch die Corona-Pandemie weiter vor großen Herausforderungen. Weitere Krisen wie etwa der Krieg in der Ukraine sowie die sich verschärfenden Herausforderungen des Klimawandels schaffen zusätzliche ökonomische Belastungen in einer nach wie vor fragilen Eurozone. Derzeit wird im Rahmen der Weiterentwicklung der WWU u.a. die Überarbeitung der Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts diskutiert. Während einige Mitgliedstaaten mehr Spielraum für Investitionen fordern und den Stabilitäts- und Wachstumspakt in seiner derzeitigen Ausprägung eher als Hindernis für wirtschaftliche Entwicklung wahrnehmen, stoßen diskutierte Aufweichungen bei anderen Mitgliedstaaten auf Vorbehalte. Der Crisis Talk diskutiert den aktuellen Stand des Reformprozesses und die vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen des Weiteren diskutierten Ideen z. B. einer Stärkung des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und das Leibnizforschungsnetzwerk „Umweltkrisen - Krisenumwelten“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Zukunft als Katastrophe

Internationaler Workshop

7. und 8. Juli 2022

Organisiert von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Co-Sprecher der Forschungsinitiative "ConTrust") und Dr. Greta Wagner (Institut für Soziologie der TU Darmstadt, Forschungsinitiative "ConTrust")

Gebäude „Normative Ordnungen“ Raum 5.01 und Raum EG01/02
Max-Horkheimer Str. 2, 60323 Frankfurt
Anmeldungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm (PDF): Hier...

Programm:

Donnerstag, 7. Juli 2022 (Raum 5.01)

14:00 - 14:20
Begrüßung und Einführung: Vinzenz Hediger und Greta Wagner

14:20 - 15:15
Sighard Neckel: Krise und Kritik im Zeitalter der Katastrophen
Response: Rainer Forst

15:25 - 16:20
Christine Hentschel: Zukunft als Katastrophe im Jetzt: über affektive Verausgabungen am Abgrund
Response: Angelika Schwarz

16:30 – 17:25
Julian Genner: „Vertrauen aber kann ich nur mir und dem Bau“ – Mit Kafka im Prepper-Keller
Response: Nahla El-Menshawy

Freitag, 9. Juli 2022 (Raum EG01/02)

09:30 – 10:25
Vinzenz Hediger: „The Imagination of Desaster“ Eine Relektüre von Susan Sontag
Response: Chris Tedjasukamana

10:30 – 11:25
Florian Hoof: Schwellen digitaler Kulturen: Datenpolitik und Infrastrukturen der Systemstabilität
Response: Regina Schidel

11:30 – 12:25
Ulrich Bröckling: Apokalyptik als Regierungskunst
Response: Martin Saar

12:30 – 13:30
Mittagessen

13:30 – 14:25
Finn Schmidt: Die Klimakrise als Krise des Normvertrauens – Klimastrafrecht als zelebrierte Staatssymbolik
Response: Lukas Sparenborg

14:30 – 15:25
Nina Boy: Security capitalism: Risk without return
Response: Andreas Folkers

15:30 – 15:45
Abschließende Bemerkungen: Greta Wagner
Vertrauen und Konflikt unter Bedingungen desaströser Zukunftserwartungen

 

Veranstalter:
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Antonio de Campos – Konzepte für Zaha Hadid. Zwischen Geniekult und geistigem Eigentum

Podiumsgespräch im Rahmen der Ausstellung "Antonio de Campos – Konzepte für Zaha Hadid"

7. Juli 2022, 19 Uhr

Deutsches Architekturmuseum / DAM Ostend
Henschelstraße 18
60314 Frankfurt am Main

Der Eintritt ist frei

Programm

Begrüßung Peter Cachola Schmal (Direktor DAM)

Kuratorische Einführung Yorck Förster (Kurator und Publizist)

Diskusison mit: Dr. Gärfin Friederike von Brühl (Anwältin für Immaterialgüterrecht, Urheber- und Medienrecht, juristische Vertretung des Kippenberger-Nachlasses), Antonio de Campos (Künstler, Architekt und Filmemacher), Prof. Dr.Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft, Co-Sprecher der Forschungsinitiative "ConTrust", Normative Orders) und Dr.Niklas Maak (Journalist und Architekturkritiker)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Video:

 

Die bis zum 28. August 2022 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main laufende Ausstellung „Antonio de Campos – Konzepte für Zaha Hadid“ thematisiert neben den Möglichkeiten von Architekturdarstellung auch Fragen der Authorship, der Urheberschaft von Kunst und Konzepten.
Antonio de Campos, der in den Jahren 1990-1992 und 2003-2016 als künstlerischer Berater für Zaha Hadids Architekturbüro tätig war, war mit seinen konzeptuellen Arbeiten mehr, als nur ein Zuarbeiter für Hadids weltbekannte Architekturgemälde. Als damaliger „Artist Consultant“ für Zaha Hadid Architects ist ein wesentlicher Teil der berühmten Darstellungskonzepte und großformatigen Bilder seinem kreativen Schaffen und Werk zuzuordnen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von de Campos, welche als Konzepte für zahlreiche Architekturbilder dienten, die unter Zaha Hadids Namen vermarktet wurden.
In der Podiumsdiskussion soll das Verhältnis von Idee und konkreter Umsetzung eines Kunstwerks beleuchtet werden. Es wird zu diskutieren sein, welchen Einfluss die Reputation und die Bekanntheit einer kunstschaffenden Person und die Erwartung entsprechend eines „Geniekults“ an die Zuschreibung der Autorenschaft haben. Inwieweit rückt dann die praktische Umsetzung in der Anerkennung einer kunstschaffenden Person als Urheber*in eines Werkes in den Hintergrund? Macht ausschließlich die (Initial-)Idee als solche den Kern kreativen Schaffens aus oder nicht auch deren konkrete Realisation? Welche Rolle spielen dabei Modelle der Kollektivarbeit, etwa in Architekturbüros?

  • Yorck Förster (Kurator und Publizist)
  • Antonio de Campos (Künstler, Architekt und Filmemacher)
  • Niklas Maack (Journalist und Architekturkritiker), Dr. Gräfin Friederike von Brühl (Anwältin für Immaterialgüter-, Urhber und Medienrecht, juristische Vertretung des Kippenberger Nachlasses), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität), Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft, Co-Sprecher der Forschungsinitiative "ConTrust", Normative Orders), Antonio de Campos (Künstler, Architekt und Filmemacher)
  • Niklas Maack (Journalist und Architekturkritiker)
  • Niklas Maack (Journalist und Architekturkritiker), Dr. Gräfin Friederike von Brühl (Anwältin für Immaterialgüter-, Urhber und Medienrecht, juristische Vertretung des Kippenberger Nachlasses)
  • Dr. Gräfin Friederike von Brühl (Anwältin für Immaterialgüter-, Urhber und Medienrecht, juristische Vertretung des Kippenberger Nachlasses)
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft, Co-Sprecher der Forschungsinitiative "ConTrust", Normative Orders)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität), Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft, Co-Sprecher der Forschungsinitiative "ConTrust", Normative Orders), Antonio de Campos (Künstler, Architekt und Filmemacher)
  • Peter Cachola Schmal (Direktor des Deutschen Architekturmuseum)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Yorck Förster (Kurator und Publizist)

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt

International Summer School on “AI and Criminal Justice”

11. Juli 2022 - 15. Juli 2022

Luiss School of Law
Via Pola, 12
Rom, 00198 Italien

The International Summer School on “AI and Criminal Justice”, organized by  Luiss School of Law in cooperation with Goethe University Frankfurt am Main is an advanced course which gives a comprehensive and up-to-date overview  of the interrelations between AI and criminal justice.
The course is one-of-a-kind, as it will bring together internationally recognized academics and practitioners who will co-teach during the interdisciplinary modules of the course. The course will be held in person at Luiss University.
Course objectives: The International Summer School on “AI and Criminal Justice” aims at providing participants with a comprehensive knowledge, as well as conceptual and normative tools to understand and manage
opportunities and threats brought by the latest AI developments in the different areas of criminal justice.

To this purpose, the course will primarily give a solid background on how algorithms work, essential in order to gain a full expertise to combine the related advantages and disadvantages. Afterwards, lessons will be focused on
AI applications in the criminal justice area, exploring the use of AI as a supportive tool in the public and private sectors and training participants’ skills to frame and solve the criminal liability issues related to these
new agents coming on to stage.

Target: The International Summer School on “AI and Criminal Justice” is an advanced course open to graduates, PhD students, post-doctoral researchers as well as to practitioners from public and private sectors who intend to acquire an interdisciplinary and in-depth knowledge in the cutting-edge area of AI and criminal justice in its most recent developments at the international level. Course grading: 80% final exam and 20% class participation. The final exam consists in writing a short paper on a specific topic addressed during the course and approved by the coordinator/tutor.

Program (PDF): Click here…
For further information: Click here…

Veranstalter
Luiss School of Law in Kooperation mit dem Clusterprojekt „ConTrust: Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Comparative Perspectives On Popular Music Production and Regulation Online

CEDITRAA-Workshop

Thursday and Friday, 14-15 July 2022

With:
Gregory D. Booth, Professor of Ethnomusicology, The University of Auckland
Zhen Troy Chen, Senior Lecturer in Digital Advertising, University of the Arts, London
Malebakeng Agnes Forere, Associate Professor of Law, University of Witwatersrand, Johannesburg
Ulrike Luttenberger, PhD student, University of Leipzig
Leonardo de Marchi, Professor of Communication, Federal University of Rio de Janeiro
Jimmyn Parc, Associate Professor of East Asian Studies, University of Malaya
John Schaefer, Associate Professor of Anthropology, University of Miami

Workshop Topic:
Despite multiple international agreements and conventions to harmonise intellectual property law, including mutual obligations to cooperate and protect cultural production, each country implements the laws related to its various immaterial cultural goods independently. International conventions provide guidelines, demanding minimal consensus. It is hardly surprising that there is a variety of designs, implementations, and interpretations of intellectual property law. At the example of popular music, this workshop discusses the variety of national interpretations for protecting immaterial productions that have emerged with the proliferation of the internet during roughly the past 25 years. It seeks to investigate in comparative perspective how the internet has transformed music production and consumption, the meanings of these developments for musicians and audiences and their opinions about the current situation of accessing and sharing music, as well as for other stakeholders involved in pushing legal amendments forward.

Organisers:
Ute Röschenthaler (JGU Mainz)
Alexander Peukert (GU Frankfurt, Normative Orders)

Program (pdf): Click here...

Online via Zoom: Please register in advance: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Presented by:
Ceditraa in cooperation with „ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sponsored by the Federal Ministry of Education and Reseach

Friedensfähig in Kriegszeiten - Friedensgutachten 2022

Book lɔ:ntʃ

19. September 2022, 13.00 Uhr

Mit: Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))

transcript Verlag 2022

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat die europäische Sicherheitsarchitektur zum Einsturz gebracht. Das Friedensgutachten 2022 analysiert die Eskalation, zeigt Folgen für die Ukraine und die Region auf und richtet den Blick auf die Neuausrichtung der deutschen und europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Neben den globalen Implikationen des Krieges werden auch die Erfolgsbedingungen und Grenzen von Sanktionen dargelegt und die Krise der globalen nuklearen Ordnung analysiert. Darüber hinaus zeigen die Untersuchungen zum globalen Konfliktgeschehen, dass internationalisierte Konflikte, dschihadistische Gewaltakteure sowie Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen und LGBTQI*-Minderheiten neue friedenspolitische Akzente erfordern. Und die wegen Terrorgefahr, Pandemie und Extremismus stetig ausgeweiteten Kompetenzen der Sicherheitsinstitutionen im Innern der Demokratien bedürfen ebenfalls stärkerer demokratischer Kontrolle.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

Gebäude "Normative Ordnungen"
Lounge, 5. OG
Goethe-Universität Campus Westend
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt

Um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Friedensgutachten und Download der Publikatiion: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Archiv (Veranstaltungen)

Über die folgenden Links gelangen Sie zu den Veranstaltungsarchiven der jeweiligen Jahre:

2022

2021

2020

2019

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

The Affective Logic of Populism: Trust, Distrust, and the Productivity of Conflict

ConTrust International Workshop, AG 5

2 and 3 December 2022

Hosted by Pavan Malreddy and Johannes Voelz

This conference assembles leading international scholars with expertise in political emotions and affects. Coming from a broad range of disciplines, including cultural geography, social psychology, sociology, anthropology, discourse studies, and political science, the speakers will explore the affective dimensions of the constellations of trust and distrust at work in contemporary populism and authoritarianism. Starting from the premise that populism and authoritarianism share global family resemblances that have to be contextualized with regional and historical specificity, the conference facilitates a debate between perspectives from the Global South and North.

Conceptually, we start from the premise that populist and authoritarian formations are held together by the interplay of organized internal trust and external distrust. We will explore the hypothesis that this interplay operates according to identifiable affective logics. Internally, trust is demanded and enforced through appeals to loyalty and solidarity, but trust is also generated through affective experiences ranging from ressentiment and rage to enthusiasm and love. These affects of internal trust are mobilized in conjunction with affects of distrust along friend/enemy lines. While the constellation of internal trust and external distrust has been explored from a range of scholarly perspectives, our conference contributes to a more detailed analysis of the range of affects at play as well as their internal logic. From this starting point, we also hope to be able to shed light on those ranges of affect that do not seem to fit neatly into the schema of internal trust/external distrust. Experiences such as apathy, boredom, and the simultaneous experience of joy and fear also belong to the affective repertoires of populism and authoritarianism, yet how they relate to the more widely discussed features of the populist and authoritarian experience so far has remained largely unexplained.

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v.d. Höhe

Program (pdf): Click here…

Further information will follow

Program

Friday, 2 December 2022

12-13.00h
Conference Opening
Initial input by Pavan Malreddy (Goethe-University Frankfurt, ConTrust) and Johannes Voelz (Goethe-University Frankfurt, ConTrust)

13-14h
Lunch

14-15h
Ben Anderson (Professor of Geography, Durham, UK)

15-16h
Vera King and Ferdinand Sutterlüty (Sigmund Freud-Institut Frankfurt, Goethe-University Frankfurt, ConTrust / Institut für Sozialforschung)

16.30-17.30
Ricardo Pagliuso Regatieri (Associate Professor, Department of Sociology, Federal University of Bahia, Brazil)

17.30-18.30
Ruth Wodak (Em. Professor Dr DDr h.c., FAcSS, Distinguished Professor and Chair in Discourse Studies, Lancaster University/University Vienna)

Saturday, 3 December 2022

9.00-10.00
Pierre Ostiguy (Professor, Instituto de Ciencia Politica, Pontificia Universidad Católica de Chile)

10. 00-11.00
Shalini Randeria (Rector, Central European University, Vienna)

11.15-12.15
Ulrike Flader (Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK), Postdoc in Bremen Excellence, Chair group „Soft Authoritarianisms“)

12.15-13.15
Ajay Gudavarthi (Professor of Politics, Jawaharlal Nehru University, Dehli)

13.15
Lunch

 

Presented by:
Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität und „ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ – ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Widersprüchliche Weltmacht China – Was bedeutet der Aufstieg der Volksrepublik für die internationale Ordnung und für Europa?

Buchvorstelllung und Podiumsdiskussion

18. Oktober 2022, 18.30 Uhr

Frankfurter Salon
Braubachstraße 32
Frankfurt am Main

Mit:
Tim Rühlig, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
Pascal Abb, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Kristin Shi-Kupfer, Universität Trier

Moderation: Prof. Christopher Daase, Goethe Universität Frankfurt, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“

Der Aufstieg der Volksrepublik China zur Weltmacht wird in Europa vielfach mit Sorge beobachtet: Wie eng rücken China und Russland in Folge des Krieges in der Ukraine zusammen? Droht ein weiterer großer Krieg zwischen den USA und China um Taiwan? China ist nicht nur deshalb ein Systemrivale, weil sein autokratisches System und sein Staatskapitalismus im Wettbewerb mit Demokratie und Marktwirtschaft stehen. Zusätzlich wächst die Befürchtung, China könnte nach einer neuen Weltordnung streben.

Was bedeutet der Aufstieg der Volksrepublik für die internationale Ordnung und für Europa?

Zum Zeitpunkt des nationalen Parteikongresses der Kommunistischen Partei Chinas, auf dem Xi Jinping für weitere fünf Jahre als Machthaber bestätigt werden soll, diskutieren wir diese Frage. Die Podiumsdiskussion greift Tim Rühligs neues Buch „China’s Foreign Policy Contraditions“ (2022, Oxford University Press) auf. Das Buch basiert wesentlich auf zahlreichen Interviews mit Parteikadern und chinesischen Politikberater*innen. Es gibt seltene Einblicke in die strategischen Überlegungen, Legitimationssorgen, wirtschaftlichen Interessen und institutionellen Strukturen des chinesischen Parteistaates.

Über das Buch und Chinas Aufstieg diskutieren Dr. Tim Rühlig von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Prof. Kristin Shi-Kupfer, Sinologin und Politikwissenschaftlerin an der Universität Trier, sowie Dr. Pascal Abb, China-Experte und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Die Veranstaltung wird von Prof. Christopher Daase vom Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt moderiert.

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurter Salon, Heinrich Böll Stiftung Hessen, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Kunst_weggespart oder systemrelevant?

Die Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die Inflation: Die finanzielle Belastung des Staates ist immens. Keine gute Zeit für die Kunst, die auf Subventionen angewiesen ist. Was aber bleibt, wenn wir uns nur noch auf Naturwissenschaft, Technik und Ökonomie konzentrieren? Ist nicht der Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenhaltes von Kulturleistungen bestimmt, die in der Kunst immer wieder neu rezipiert und reflektiert werden? Allein die Errungenschaften, die in unserer Verfassung verankert sind, wären ohne die Kunst, Bildung und Kultur nicht denkbar. Es ist an der Zeit zu überdenken, ob die Freiheit der Kunst nicht auch ein Seismograph für die Freiheit unserer Gesellschaft ist.

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

Oktober 2022 bis Januar 2023

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Tickets erhalten Sie an der Rezeption im Haus am Dom, im Internet unter ticket.hausamdom.de oder an den AD-Ticket-Vorverkaufsstellen adticket.de/vorverkaufsstellen

Übertragung auch per Livestream:
youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristige Änderungen beim Ticketverkauf und Livestreaming-Angebot geben kann.


Programm:

Freitag, 28. Oktober 2022, 19.30 Uhr
Keine Kunst ohne Institutionen?
Ayse Asar, LL.M. (London), Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Moderation: Rebecca C. Schmidt, Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Montag, 19. Dezember 2022, 19.30 Uhr
Keine Kunst ohne Freiheit?  
Luk Perceval, Theaterregisseur
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt a.M. und Dramaturgin

Montag, 30. Januar 2023, 19.30 Uhr
Keine Gesellschaft ohne Kunst?
Prof. Dr. Juliane Rebentisch, Professorin für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor der Katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt a.M.

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen DenkArt- und Denkraum-Reihen

"Identität_Aber welche?": Hier...
"Solidarität_Aber wie?":
Hier...
„Der normalisierte Ausnahmezustand“:
Hier...
"Zukunft_Aber wie?"
: Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Krieg und Kriegsfolgen aus sozio- und psychoanalytischer Sicht

Symposium

Donnerstag, 27. Oktober 2022

Referierende: José Brunner (Tel Aviv), Karola Brede (Garzau), Vinzenz Hediger (Frankfurt), Heinz Weiß (Stuttgart/Frankfurt), Christine Kirchhoff (Berlin), Pawel Dybel (Warschau/Krakau), Pradeep Chakkarath (Bochum), Vera King (Frankfurt)

Sigmund Freud Institut
Myliusstraße 20
60323 Frankfurt/Main
Tel.: 069 971204 148

Anmeldung bitte online hier bis 21. Oktober 2022

Programm (pdf): Hier...

Hybrid Veranstaltung, die Teilnehmer:innenzahl in Präsenz ist begrenzt . Die Anmeldung wird erst gültig nach dem Erhalt einer Anmeldungsbestätigung

Veranstalter:
Organisiert in Kooperation von Sigmund-Freud-Institut/Goethe-Uni Frankfurt/M., Hans Kilian und Lotte Köhler-Zentrum Bochum und Internationale Psychoanalytische Universität Berlin in Zusammenarbeit mit der Forschungsinitiative "ConTrust. Vertrauen im Konflikt! am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Queer im Islam. Homosexualität und Transgender - Kulturelle Tradition oder religiöses Verbot?

Konferenz

Freitag, 7. Oktober 2022

Gebäude „Normative Ordnungen“
Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str. 2

Anmeldung erforderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Teilnahme ist kostenfrei

Statement zur Schirmherrschaft der Konferenz „Queer im Islam“ des Forschungszentrums Globaler Islam an der Goethe-Universität Frankfurt am Main am 7. Oktober 2022 von Staatsminister Kai Klose (PDF): Hier...

Programm (PDF): Hier...

Im Iran werden Homosexuelle hingerichtet, ein Geschlechtswechsel ist hingegen erlaubt. Transgender gilt nicht als schuldhaftes Vergehen, sondern als Schicksal. Auch in Pakistan, Oman und Indonesien sind sogenannte „dritte Geschlechter“ offiziell anerkannt. In der indonesischen Provinz Aceh jedoch, in der die Scharia streng befolgt wird, werden sowohl Homosexualität als auch Transsexualität mit staatlichen Strafmaßnahmen verfolgt. In den meisten islamisch geprägten Ländern existieren Gesetze gegen Homosexualität, weil diese angeblich gegen die göttliche Ordnung verstößt. Gegenüber Transgender wird oft liberaler reagiert, weil man glaubt, darin göttliches Wirken zu entdecken.
Ein Blick in die islamische Geschichte zeigt ebenfalls Widersprüchliches: Einerseits stand Homosexualität unter Strafe, gingen staatliche Organe mit äußerster Härte gegen jedwede Abweichung von einer heterosexuellen Norm vor, andererseits wurde Homosexualität im höfischen Umfeld offen gelebt und homoerotische Poesie erfreute sich allgemeiner Beliebtheit.

Unbestritten ist, dass Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt gegen queere Menschen in der islamischen Welt religiös legitimiert und kulturell tradiert werden. Auch jenseits staatlicher Repression werden vor allem Homosexuelle durch Körperverletzungen, Zwangsverheiratungen und sogenannte „Ehrenmorden“ bedroht. Dazu kommen Übergriffe im öffentlichen Raum. Auch in Deutschland existiert Gewalt gegen queere Menschen. In strenggläubigen Familien ist es in den vergangenen Jahren zu Gewalt gegen Lesben, Schwule und Transpersonen durch Täter mit islamistischem Hintergrund gekommen. 2021 wurde ein schwuler Mann in Dresden von einem homophoben Islamisten bei einem Messerangriff getötet und sein Partner schwer verletzt. In Münster wurde im September 2022 ein Transmann getötet, in Bremen eine Transfrau verprügelt.

Auf der Konferenz „Queer im Islam“ wird das Thema in seinen religiösen, sozialen, historischen und rechtlichen Dimensionen von Experten erörtert. Dabei geht es einerseits um die Frage, wie Diskriminierungen und die Verfolgung queerer Menschen bis hin zur Todesstrafe theologisch gerechtfertigt werden, und welche Interpretationen des Korans und der Sunna für einen diskriminierungsfreien Islam herangezogen werden können. Es soll aber auch um die Diskrepanz zwischen Theologie und gelebtem Alltag in islamisch geprägten Ländern, um Fundamentalismus und liberalen Islam und um Erfahrungen von Muslimen in Deutschland gehen, die sich selbst als homosexuell, trans oder im weitesten als queer bezeichnen oder die sich grundsätzlich für Toleranz und Offenheit einsetzen.

Programm

11:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“
Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“

12:00 Uhr
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Universität Münster
Theologische Einordnung von Homosexualität im Islam

12:45 Uhr
Tugay Sarac, muslimisch-schwuler Aktivist
"Liebe ist halal" Aktion der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin

13:30 Uhr
Mittagspause

14:30 Uhr
Ahmad Mansour, Diplom-Psychologe
Seelische und soziologische Risikofaktoren beim Coming-out junger Muslime

15:15 Uhr
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI, Universität Frankfurt
Transgender in der Islamischen Welt. Ein Kulturvergleich

16:00 Uhr
Kaffeepause

16:30 Uhr
Podiumsdiskussion
Seyran Ates, Imamin/Berlin
Kween Gipsy, muslimische Dragqueen
Dr. Ali Ghandour, Universität Münster, Forschungsfellow AIWG  

Moderation: Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI, Universität Frankfurt    

17:30 Uhr
Verabschiedung

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Krisenwissen kommunizieren

Erstes ConTrust Praxisforum

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Gebäude IG Farben | Lobby

In Zeiten von Krisen zeigt sich besonders deutlich, wie groß der gesellschaftliche und politische Bedarf an wissenschaftlichem Expert:innenwissen, gesicherten Informationen und vertrauenswürdiger Medienberichterstattung ist. Zugleich offenbart sich in diesen Phasen radikaler Ungewissheit, wie schnell die Autorität von Wissenschaft und Medien pauschal infrage gestellt und Wissen entwertet werden kann – etwa, wenn Expert:innen gegeneinander antreten und immer unverblümter für Politik eingesetzt werden, oder wenn uns die Informationsflut der digitalen „Instant-Kommunikation“ einem permanenten Wechselspiel von Gewissheit und Ungewissheit aussetzt.
Wie lassen sich derartige Dynamiken aufhalten oder abwandeln? Wie gelingt vertrauenswürdige und -bildende Kommunikation in Zeiten von Krisen und Konflikten? Und welche Rolle spielt dabei der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Medien, Politik und Bürger:innen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des ersten Praxisforums der Forschungsinitiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“.
Als Forscher:innen ganz unterschiedlicher disziplinärer Hintergründe möchten wir mit Verteter:innen aus Medien, Politik und anderen Praxisbereichen in konstruktiven Austausch treten. Verschiedene Formate bieten dabei die Möglichkeit, thematische Zugänge zu diskutieren, Erwartungen zu formulieren, aber auch informell ins Gespräch zu kommen.

Programm (PDF): Hier…

Die Teilnahme am ConTrust Praxisforum ist kostenlos.
Zur Anmeldung schreiben Sie bitte eine formlose E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm:

13:00-14:00 Uhr | Lobby
Markt der Möglichkeiten
Eine multimediale Wandelhalle mit Einblicken in die Forschung der Initiative ConTrust und Möglichkeiten der Begegnung

14:00-15:30 Uhr | Seminarraum n.n.
„Ein Teil dieser Antworten könnte die Bevölkerung verunsichern“ –
Wissen und Kommunikation im Angesicht der Krise (Workshop)

In drei Beiträgen stellen ConTrust-Forscher:innen ihre Projekte zur Debatte
Mit: Dr. Greta Wagner, Dr. Florian Hoof und Sarah Brockmeier

15:30-16:00 Uhr | Lobby
Kaffeepause

16:00-18:00 Uhr | Seminarraum n.n.
„Wissenschaft und Medien: Eine Beziehung (in) der Krise?“
Diskussion im Fishbowl-Format u.a. mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Dr. Stefan Kroll

18:00-20:00 Uhr | Lobby
Markt der Möglichkeiten und Buffet

Das ConTrust Praxisforum wird durchgeführt im Rahmen der Transfertagung des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) vom 13.-14.10.2022 unter dem Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt? – Zwischen Wissenschaft und Praxis“. Alle Teilnehmer:innen sind eingeladen, auch die Einzelveranstaltungen der Transfertagung zu besuchen. Programm und weitere Informationen dazu finden Sie hier…

 

Veranstalter:
Forschungsinitiative „ConTrust. Vertrauen im Konflikt" am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Global gescheitert? Der Westen zwischen Anmaßung und Selbsthass

Buchvorstellung und Diskussion

Freitag, 14. Oktober 2022, Beginn 19 Uhr

Historisches Museum
Saalhof 1
60311 Frankfurt am Main

Jan Fleischhauer diskutiert mit der Autorin Susanne Schröter über ihre neuste Publikation "Global gescheitert? Der Westen zwischen Anmaßung und Selbsthass" (Herder Verlag 2022)

Öffentliche, kostenfreie Veranstaltung

Wie der Westen seine Glaubwürdigkeit zurückgewinnt
Selten schien der Westen so geschlossen wie zu Beginn des Ukraine-Kriegs. Die Werte der Freiheit und Demokratie galt es gegen ein autokratisches System zu verteidigen. Doch hinter der vermeintlichen Geschlossenheit zeigten sich schnell die ersten Bruchstellen. Wie werden wirtschaftliche Zwänge mit politischen Zielen in Einklang gebracht? Wie viel sind dem Westen die eigenen Ideale wert? Dass sich dahinter ein tiefgreifendes strukturelles Problem des Westens verbirgt, zeigt die Ethnologin und Islamexpertin Susanne Schröter in ihrem neuen Buch. Angesichts der jüngsten Konflikte in der Ukraine, in Afghanistan und Mali sowie der Planlosigkeit westlicher Regierungen im Umgang mit Migrationsbewegungen, Islamismus und Cancel Culture diagnostiziert sie einen zwischen Hybris und Selbsthass gefangenen Westen, der unentwegt die Werte der Demokratie beschwört, sie aber gleichzeitig immer dann verrät, wenn es darauf ankommt. Befindet sich der Westen auf dem besten Weg, die eigene innen- wie außenpolitische Glaubwürdigkeit zu verspielen? In ihrem analytisch klugen und thesenstarken Buch gibt Susanne Schröter die Antwort.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität


Aktuelles

„Normative Ordnungen“, herausgegeben von Rainer Forst und Klaus Günther, ist im Suhrkamp Verlag erschienen

Am 17. April 2021 ist der Sammelband „Normative Ordnungen“ im Suhrkamp Verlag erschienen. Herausgegeben von den Clustersprechern Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, bietet das Werk einen weit gefassten interdispziplinären Überblick über die Ergebnisse eines erfolgreichen wissenschaftlichen Projekts. Mehr...

Das Postdoc-Programm des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“: Nachwuchsförderung zwischen 2017 und 2020

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist seit je her ein integraler Bestandteil des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“. Das 2017 neu strukturierte, verbundseigene Postdoc-Programm bietet die besten Bedingungen zu forschen und hochqualifizierte junge Wissenschaftler*innen zu fördern. Zum Erfahrungsbericht: Hier...

Nächste Termine

7. Oktober 2022, 11.30 Uhr

Konferenz: Queer im Islam. Homosexualität und Transgender - Kulturelle Tradition oder religiöses Verbot? Mehr...

13. Oktober 2022, 13 Uhr

Erstes ConTrust Praxisforum: Krisenwissen kommunizieren. Mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Dr. Stefan Kroll, Dr. Florian Hoof, Sarah Brockmeier, Dr. Greta Wagner und weiteren. Mehr...

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Neueste Medien

Antonio de Campos – Konzepte für Zaha Hadid. Zwischen Geniekult und geistigem Eigentum

Mit: Friederike von Brühl (Anwältin für Immaterialgüterrecht, Urheber- und Medienrecht), Antonio de Campos (Künstler, Architekt und Filmemacher), Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft, Forschungsinitiative "ConTrust", Normative Orders) und Niklas Maak (Journalist und Architekturkritiker)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Normative Orders)
Podiumsgespräch im Rahmen der Ausstellung "Antonio de Campos – Konzepte für Zaha Hadid"

The Social Circumstances of Epistemic Trust

Prof. Dr. Lisa Herzog (Centre for Philosophy, Politics and Economics der Universität Groningen)
ConTrust Speaker Series

Videoarchiv

Weitere Videoaufzeichnungen finden Sie hier...

Neueste Volltexte

Rainer Forst (2021):

Solidarity: concept, conceptions, and contexts. Normative Orders Working Paper 02/2021. Mehr...

Annette Imhausen (2021):

Sciences and normative orders: perspectives from the earliest sciences. Normative Orders Working Paper 01/2021. Mehr...