Crisis Talks - Die EU-Russland-Beziehungen in Zeiten multipler Krisen

Dienstag, 27. September, 12.30-14.30 Uhr

Die EU-Russland-Beziehungen in Zeiten multipler Krisen

Die EU-Russland Beziehungen wurden in den vergangenen Jahren durch mehrere, sich wechselseitig verstärkende Krisen geprägt: Vom Verfall des Ölpreises bis zur zunehmend autoritären Amtsführung Putins, von der Krim-Krise hin zur Syrienintervention Russlands. In dem Crisis Talk erörtern wir die langfristige Entwicklung der EU-Russland-Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung der Ukraine und der internen Herausforderungen der EU-Außenpolitik durch das Brexit-Votum. Müssen wir uns auf eine Verschärfung oder Eskalation der Konflikte einrichten? Welche Politikoptionen erlauben es, nicht nur den aktuellen Krisen zu begegnen, sondern die Beziehungen als Ganzes auf ein neues Fundament zu stellen?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“

Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und daher auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Gilt die bisherige Faustregel noch, dass Krisen in der Tendenz zu weiterer Vergemeinschaftung führen? Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe von Crisis Talks, in denen der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ systematisch und entlang konkreter Herausforderungen der Frage nachgehen wird, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgeht, was die Chancen der Krise(n) sind, und was man aus der Bewältigung vergangener Krisen lernen kann.

 

Programm

Begrüßung
Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds „Krisen einer globalisierten Welt“

Input und Podiumsdiskussion
Dr. Anna Veronika Wendland, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung
Dr. Jan C. Behrends, Zentrum für Zeithistorische Forschung
Rebecca Harms MdEP, Vorsitzende der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz

Moderation
Prof. Dr. Peter Haslinger, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung


Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U.A.w.g. über Ihren persönlichen Anmeldelink.

Programm (pdf): Hier...

Die Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union
Rue Montoyer 21, B-1000 Brussels

Bildergalerie:

  • Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds „Krisen einer globalisierten Welt“, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Dr. Anna Veronika Wendland, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung
  • Dr. Jan C. Behrends, Zentrum für Zeithistorische Forschung
  • Dr. Jan C. Behrends, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Rebecca Harms MdEP, Vorsitzende der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz, Prof. Dr. Peter Haslinger, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung und Dr. Anna Veronika Wendland, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (v.l.)
  • Rebecca Harms MdEP, Vorsitzende der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz
  • Dr. Jan C. Behrends, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Rebecca Harms MdEP, Vorsitzende der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz, Dr. Anna Veronika Wendland, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung und Prof. Dr. Peter Haslinger, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (v.l.)
  • Prof. Dr. Peter Haslinger, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Dr. Anna Veronika Wendland, Herder Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Rebecca Harms MdEP, Vorsitzende der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz, Dr. Jan C. Behrends, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds „Krisen einer globalisierten Welt“, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Copyright: Eric Berghen

 

Konzeption: Dr. Thorsten Thiel, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund
„Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“


Aktuelles

Neuer europäischer Forschungsverbund untersucht ab 2020 Wahlen in Zeiten der Krise demokratischer Ordnungen

Im Rahmen des neuen, von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsverbunds „Reconstructing Democracy in Times of Crisis“ analysiert Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, zukünftig die Legitimität von und die Legitimation durch Wahlen in Zeiten der Krise der Demokratie. Mehr...

Denken im Widerspruch

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" zum Gedenken an Theodor W. Adorno aus Anlass seines 50. Todestags. Mehr...

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019. Skript und Aufzeichnung verfügbar

Die Meldung zum Vortrag finden Sie: Hier...
Weitere Informationen (Videoaufzeichnung, Skript und Medienecho) finden Sie: Hier...

"The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" - Konferenz zu Ehren von Jürgen Habermas

Am 20. und 21. Juni fand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" die Konferenz "The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" statt.
Die Meldung zur Konferenz finden Sie hier...
Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier...

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12. bis 14. Dezember 2019

Erste DVPW Thementagung: Wie relevant ist die Politikwissenschaft? Wissenstransfer und gesellschaftliche Wirkung von Forschung und Lehre. Mehr...

13. Dezember 2019, 10 Uhr

Workshop im Rahmen der Postdoctoral Dialogue Series: Progress and Regression in Politics. Mehr...

13. Dezember 2019, 18 Uhr

Keynote der 1. DVPW Thementagung "Wie relevant ist die Politikwissenschaft? Wissenstransfer und gesellschaftliche Wirkung von Forschung und Lehre": Helge Fuhst (ARD): Politikwissenschaft im Scheinwerferlicht - Kann sie den TV-Auftritt? Mehr...

16. Dezember 2019, 18 Uhr c.t.

Vortragsreihe „Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz“: Prof. Dr. Herbert Zech: Spezifische KI-Risiken als Anknüpfungspunkt für Haftungsregelungen. Mehr...

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