Die EU als Globalakteur und die Krise internationaler Sicherheitskooperationen

Crisis Talk

30. Mai  2018, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Begrüßung
Friedrich von Heusinger (Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU)

Rebecca Caroline Schmidt (DFG-Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Impuls
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Oliver Rentschler (TBC) (Deputy Head of Cabinet of Federica Mogherini, Vice-President of the European Commission and High Representative of the Union for Foreign Affairs and Security Policy)

Mag. Alexander Kmentt (Botschafter, Ständiger Vertreter Österreichs im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee der EU)

Moderation
Rebecca Caroline Schmidt (DFG-Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

 

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

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Die Krise der freiheitlich liberalen Weltordnung ist in aller Munde. Neben einer zunehmenden Akzentuierung nationaler Interessengelten die Relativierung der regelbasierten Ordnung und die Abkehr von multilateralen Kooperationen als eines der sichtbarsten Symptome. Dies betrifft nicht zuletzt auch das Feld der internationalen Sicherheit. Die EU-Ratspräsidentschaft unter dem Vorsitz Österreichs benennt indessen den wirksamen Multilateralismus im Hinblick auf die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik im Sinne der Globalen Strategie für die Außen - und Sicherheitspolitik der EU sowie der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit als eines der Schwerpunktthemen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir beim 8. Crisis Talk diskutieren, unter welchen Voraussetzungen der Multilateralismus weiter wirksam sein kann und welche Folgen die Zuwendung zu mini- und bilateralen Formaten haben könnte. Wir möchten der Frage nachgehen, welche Rolle darüber hinaus informellen Kooperationen zukommt, etwa der G7/G8 oder dem Normandie-Format, die wichtige Funktionen als Foren für Fragen der internationalen Sicherheit erfüllt haben.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...


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