30 Jahre Mauerfall – Die Bedeutung des Mauerfalls für die Entwicklung europäischer Gesellschaften

Crisis Talk

Dienstag 1. Oktober 2019, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Programm (pdf): Hier...

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister
Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen

Prof. Dr. Frank Bösch
Director of the Center for Contemporary History in Potsdam

Rebecca Caroline Schmidt
Managing Director of the Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders", Goethe University Frankfurt

Keynote | Impuls

Roland Jahn
Federal Commissioner for the Records of the State Security Service of the former GDR

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Roland Jahn
Federal Commissioner for the Records of the State Security Service of the former GDR

Prof. Dr. Frank Bösch
Director of the Center for Contemporary History in Potsdam  

Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
Historian and Deputy Director of the German Historical Institute in Warsaw

Moderator | Moderation
Ralph Sina
Head of WDR|NDR-Radiostudio Brussels

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

30 Jahre Mauerfall – Die Bedeutung des Mauerfalls für die Entwicklung europäischer Gesellschaften
„Nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich“: Dieser Satz hat 1989 den Mauerfall ausgelöst. Was danach geschah, hat nicht nur Deutschland verändert, sondern hatte auch Auswirkungen auf die europäischen Gesellschaften. Der historische Umbruch zeugt zugleich von Mut, von DDR-Bürgern, die sich von Stacheldraht, Schießbefehl und Willkürherrschaft nicht einschüchtern ließen, aber auch von Polen, die gegen die kommunistische Diktatur aufstanden, oder von Ungarn, die die grüne Grenze öffneten. Die Wahlerfolge EU-kritischer Parteien und Bewegungen lassen den europäischen Zusammenhalt fragil erscheinen. Nicht zuletzt hatte die Ukraine-Krise zehn Jahre nach der Osterweiterung gezeigt, dass Frieden und Stabilität in Europa nicht selbstverständlich sind. In dieser Veranstaltung wollen wir fragen: Welchen Beitrag haben die EU-Institutionen sowie die europäischen Partner zur Wiedervereinigung Deutschlands geleistet? Welche Auswirkungen hat die Wiedervereinigung insbesondere auf die osteuropäischen Staaten? Wo stehen heute die europäischen Gesellschaften in Zeiten populistischer Strömungen und was bedeutet das für die EU? Was kann man aus dem damaligen Konflikt zwischen Ost und West lernen?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Bildergalerie:

  • NDR-Radiostudio Brussels), Rebecca Caroline Schmidt (Managing Director of the Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders", Goethe University Frankfurt), Frank Bösch (Director of the Center for Contemporary History in Potsdam), Ruth Leiserowitz (Historian and Deputy Director of the German Historical Institute in Warsaw), Mark Weinmeister (Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen), Stefan Kroll (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt)
  • Frank Bösch, Rebecca Caroline Schmidt, Stefan Kroll
  • Mark Weinmeister
  • Frank Bösch
  • Rebecca Caroline Schmidt
  • Ruth Leiserowitz, Ralph Sina , Frank Bösch
  • Ruth Leiserowitz, Ralph Sina
  • Ruth Leiserowitz, Ralph Sina, Frank Bösch
  • Heike List (Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders")

© Hessische Landesvertretung/Eric Berghen

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...


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In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

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10. September 2020, 12.30 Uhr

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