3. Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters

Die Dynamik normativer Ordnungen - Beharrung, Bewegung, Bruch

8.-19. November 2011 in Frankfurt a. M.

Die Nachwuchskonferenz ist der Dynamik normativer Ordnungen gewidmet. Ziel der Veranstaltung ist, NachwuchswissenschaftlerInnen der Philosophie, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Ethnologie, Ökonomie, Soziologie und Theologie zusammen zu bringen und mit ihnen in den drei Sektionen Beharrung, Bewegung und Bruch Forschungsfragen zum Konferenzthema zu diskutieren.

Normative Ordnungen, die die Grundstrukturen einer Gesellschaft und die Interaktion zwischen Gesellschaften legitimieren, treten in unterschiedlichsten Konstellationen in Erscheinung, deren Form sich zwischen kodifizierten Regelwerken und informellen Regelungsmechanismen bewegt. Ordnungen sind gleichzeitig nicht statisch zu denken, sondern befinden sich in einem dynamischen Spannungsfeld zwischen Beharrung, Bewegung und Bruch. Es sind genau diese Dynamiken, die im Mittelpunkt der Nachwuchskonferenz stehen werden. So ist beispielsweise zu fragen:

Was versetzt (normative) Ordnungen in Bewegung und an welchem Punkt kommt es zum Bruch (bzw. wann kann man überhaupt vom Bruch einer Ordnung sprechen)? In welchem Verhältnis stehen Normwandel und die Dynamik von Ordnungen? Wie, unter welchen Bedingungen und mit welchem Ergebnis beeinflussen sich Ordnungen wechselseitig? Und was bedeutet der Wandel normativer Ordnungen für deren Legitimität?

Das diesjährige Leitthema werden wir in insgesamt zwölf interdisziplinär besetzten Panels, die wiederum in den drei Sektionen 'Beharrung', 'Bewegung' und 'Bruch' zusammengefasst sind, zusammen mit über 50 NachwuchswissenschaftlerInnen nationaler und internationaler Universitäten diskutieren.

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Konferenzprogramm (pdf): Hier...

Liste der Panels (pdf): Hier...

 

Zu den vorangegangen Nachwuchskonferenzen: Hier...


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DFG fördert Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“

Eine von der DFG geförderte Kolleg-Forschungsgruppe mit dem Titel  „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ richtet ab Oktober 2020 den Blick auf frühere Formen des Christentums. Sprecherinnen sind Prof. Dr. Birgit Emich und Prof. Dr. Dorothea Weltecke, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität. Mehr...

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31. Januar 2020, 9 Uhr

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31. Januar 2020, 18 Uhr

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