Mittwoch, 11. Januar 2012, 18 Uhr c.t.

Campus Westend, Hörsaalzentrum HZ3

Prof. Dr. Martin Seel

Ein Dialog zwischen Aristoteles und Kant über die Grundlagen der Moral

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Zum Vortrag

Auf den ersten Blick vertreten Aristoteles und Kant höchst kontroverse Auffassungen über die Einheit des individuell guten und des sozial gerechten Lebens. Auf einen zweiten Blick aber erweisen sich ihre Positionen gerade in dieser Frage als durchaus kompatibel. Der Vortrag wird einen fiktiven Gedankenaustausch zwischen Aristoteles und Kant inszenieren, der, wie es bei produktiven Gesprächen zu sein pflegt, eine Annäherung der beiden mit diesen Autoren verbundenen Traditionen der Ethik möglich erscheinen lässt.

Zur Person

altMartin Seel ist Professor für Philosophie an der Goethe-Universität. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Erkenntnistheorie und Sprachphilosophie, der Ethik sowie der Ästhetik. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Versuch über die Form des Glücks, Frankfurt/M. 1996; Ästhetik des Erscheinens, München 2000; Sich bestimmen lassen. Studien zur theoretischen und praktischen Philosophie, Frankfurt/M. 2002; In der Welt der Sprache. Konsequenzen des semantischen Holismus, Frankfurt/M. 2008 (zus. m. Georg Bertram, David Lauer und Jasper Liptow); Theorien, Frankfurt/M. 2009; 111 Tugenden, 111 Laster. Eine philosophische Revue, Frankfurt/M. 2011.

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Am 20. und 21. Juni fand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" die Konferenz "The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" statt.
Die Meldung zur Konferenz finden Sie hier...
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