Frankfurt Lecture VI: Philip Pettit

Republikanische Gerechtigkeit und Demokratie

30. Januar 2012, 19.15 Uhr
"Die Unterscheidung zwischen Gerechtigkeit und Demokratie"

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31. Januar 2012, 19.15 Uhr
"Die Priorität von Demokratie gegenüber der Gerechtigkeit"

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Campus Westend, Casino Festsaal

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Gerechtigkeit ist nicht die einzige Tugend politischer Institutionen; Legitimität ist genauso wichtig. Es ist schließlich Demokratie, nicht Gerechtigkeit, die institutionelle Legitimität herstellt. Zumindest ist dies aus einer republikanischen Sicht auf Demokratie der Fall.
Politische Institutionen mögen gerechter aber weniger demokratisch, weniger gerecht aber mehr demokratisch sein. Welcher Wert ist also wichtiger? In der Politischen Theorie, welche die Bürgerinnen und Bürger als die Macher von Institutionen anspricht, hat Demokratie eine wichtige Priorität.

Philip Pettit
ist L.S. Rockefeller Universitätsprofessor für "Politics and Human Values" an der Princeton University, an der er Philosophie und Politische Theorie lehrt. Unter seinen Büchern sind The Common Mind  (1996), Republicanism (1997), The Economy of Esteem (2004), mit G.Brennan; Made with Words (2008); A Political Philosophy in Public Life, mit JL Marti (2010); und Group Agency (2011) mit C. List. Common Minds: Themes from the Philosophy of Philip Pettit, ed G.Brennan et al, erschienen in  OUP 2007. Professor Pettit ist  Fellow der American Academy of Arts and Sciences sowie an diversen Academien der beiden Staaten, deren Staatsbürger er ist: Irland and Australien. Sein Buch On the People’s Terms wird in Cambridge University Press erscheinen. Es basiert auf den Albertus Magnus Vorlesungen 2009 in Köln, und den Seeley Vorlesungen 2010 in Cambridge.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

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Am 20. und 21. Juni fand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" die Konferenz "The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" statt.
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