Veranstaltungen

Frankfurter Philosophinnen* Kolloquium 2018/2019

Wintersemester 2018/2019

Noch immer sind Frauen* in der Philosophie unterrepräsentiert. Unter Studierenden und Promovierenden liegt der Anteil der Frauen* in Frankfurt bei knapp unter 40%. Im Verlauf der weiteren Karrierestufen sinkt er rapide – drastischer noch als in anderen Disziplinen. Angesichts dieser, nicht nur in Frankfurt vorherrschenden, erschreckenden Geschlechterverteilung, wollen wir uns als Frankfurter Philosophinnen* über Arbeitsgebiete und Statusgruppen hinweg gegenseitig bei  unserer Arbeit unterstützen, uns vernetzen und austauschen.
Im offenen, themenübergreifenden Kolloquium für die Diskussion philosophischer Arbeiten von Frauen* werden sowohl Abschlussarbeiten als auch Dissertationen, Habilitationsprojekte oder Aufsätze besprochen. Wir knüpfen an die Arbeit von SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) an, die für die gesamte deutschsprachige Philosophie die Förderung und Vernetzung von Frauen vorantreibt und werden dabei vom Cluster Normative Orders unterstützt.

Das Philosoph*innen-Kolloquium findet alle drei Wochen montags von 18:00 bis 20:30 Uhr statt. Anschließend laden wir alle Teilnehmenden ein, gemeinsam etwas Trinken zu gehen. Alle näheren Informationen (Kolloquiumsplan, Texte, Raum etc.) werden über den Kolloquiumsverteiler bekannt gegeben. Wir möchten alle Interessierten auffordern, sich über die folgende Adresse in den Verteiler einzutragen:
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Bei Rückfragen könnt ihr uns gerne jederzeit anschreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir möchten Frauen* aller Arbeitsbereiche ganz herzlich einladen, am Kolloquium teilzunehmen, ihre Arbeiten vorzustellen und mit uns zu diskutieren!

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum EG.02
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Programm (pdf): Hier...

Weitere Informationen: Hier...

Programm:

22. Oktober 2018, 18 Uhr
Esther Meisinger (GU Frankfurt):
Das Politische der Trauer. Ein Dialog zwischen Hegel und Butler

12. November 2018, 18 Uhr
Juliane Rebentisch (HfG Offenbach):
Weltlosigkeit, Unsichtbarkeit

3. Dezember 2018, 18 Uhr
Anna Katharina Kaufmann (JLU Gießen):
Zum Begriff der Ungerechtigkeit aus liberaler Perspektive

14. Januar 2019, 18 Uhr
Eva Buddeberg (GU Frankfurt):
Spinoza über Moral und Religion

4. Februar 2019, 18 Uhr
Petra Gehring (TU Darmstadt):
Über die Körperkraft von Sprache

 

Veranstalter:
SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Trump's Counterrevolution: A Workshop with Prof. Mikkel Bolt Rasmussen

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

5 December 2018, 6 pm

Prof. Mikkel Bolt Rasmussen (University of Copenhagen)

In Trump's Counter-Revolution, Mikkel Bolt Rasmussen looks behind the craziness of Donald Trump to decipher the formation of a new kind of fascism, late-capitalist fascism, that is intent on preventing any kind of real social change. Trump projects an image of America as threatened, but capable of re-creating itself as a united, white and patriarchal community: "Make America great again". After forty years of extreme, uneven development in the US, Trump's late-capitalist fascism fuses popular culture and ultra-nationalism in an attempt to renew the old alliance between the white working class and the capitalist class, preventing the coming into being of an anti-capitalist alliance between Occupy and Black Lives Matter. All are welcome!

Prof. Mikkel Bolt Rasmussen will analyse the meaning of Trump in conversation with Dr. Jason Mast, Postdoctoral Fellow at Normative Orders. The event is organised and moderated by Dr. Peer Illner (Postdoctoral Fellow at Normative Orders).

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Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum EG 02

For further information: Click here...

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Staatsbürgersentimentalismus, American Style

Kantorowicz Lecture in Political Language

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 18.00 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
IG Farben Gebäude, Raum 411

Heike Paul ist Professorin für Anglistik und Amerikanistik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Die DFG zeichnete sie aus mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2018.

Seit geraumer Zeit lässt sich ein Comeback des Sentimentalen in der amerikanischen politischen Kultur beobachten. In der US-amerikanischen Geschichte ist das massierte Auftreten des Sentimentalen zur Erzeugung von öffentlichem Gefühl in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionsbereichen stets ein Symptom für politische Krisen und korrelierende Krisen der politischen Kommunikation angesichts nationaler Zerreißproben gewesen. Der Vortrag gibt zunächst einen kurzen Rückblick auf die Geschichte solcher Krisen im 19. und 20. Jahrhundert, in denen das Sentimentale als Bewältigungsstrategie im Politischen eingesetzt wurde. Es geht hierbei insbesondere um die affektive Dimension zivilreligiöser, mythengesättigter Komplexe sowohl auf der nationalen als auch auf der subnationalen Ebene von Gemeinschaftsbildung. Im Anschluss wird die aktuelle Situation anhand folgender Leitfragen analysiert: Wie lässt sich die gegenwärtige politische Gemengelage mit Blick auf die Präsenz und Instrumentalisierung des Sentimentalen analysieren? Welche Funktion haben sentimentale Muster bei der Produktion von Narrativen der Viktimisierung und der Ermächtigung im Kampf um gesellschaftliche Teilhabe und Transformation? Anhand von einzelnen Fallbeispielen (Selbst- und Fremdrepräsentationen der Präsidentschaft Donald Trumps und seines „politischen Körpers“ sowie zivilgesellschaftlicher Rituale und Protestaktionen gegen die aktuelle Politik) zeigt der Vortrag die Ambiguität der kulturellen Arbeit des Sentimentalen. Dabei wird auch zu diskutieren sein inwiefern der Staatsbürger/die Staatsbürgerin und auch der Staatskörper bzw. der „Volkskörper“ (im Sinne von „We, the People“) gleichzeitig Subjekt und Objekt sentimentaler Konstruktionen und affektiver Aufladung sein können.

Veranstalter:
Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Preisverleihung der Zeitschrift für Weltgeschichte 2018

1. November 2018, 18.00 Uhr

Preisverleihung der Zeitschrift für Weltgeschichte 2018 für die beste deutschsprachige Erstlingsmonographie zur Welt- oder Globalgeschichte:

Der graue Unterstrom. Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden Afrikas (1770-1920)
an Dr. Felix Schürmann

Exzellenzcluster Normative Orders
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Goethe-Universität Frankfurt am Main
60323 Frankfurt am Main, Raum 5.01

Anmeldung per Mail erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt:
LG Geschichte Europas in der Welt
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einladung (pdf): Hier...

Veranstalter:
Zeitschrift für Weltgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Verein für Geschichte des Weltsystems e.V. und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Sanktionskriege: Probleme dezentraler militärischer Normdurchsetzung

Ringvorlesung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen": The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century

Prof. Dr. Christopher Daase (Goethe Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

23. Januar 2019, 18.15 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ9

Abstract
Mit der völkerrechtlichen Ächtung des Krieges im 20. Jahrhundert ist der Krieg nicht verschwunden. Vielmehr entwickelten sich spezifische Rechtfertigungen militärischer Gewalt, darunter der Sanktionskrieg zur Aufrechterhaltung eines internationalen Rechtszustands. Bis heute
berufen sich Staaten auf die Notwendigkeit, globale Normen notfalls dezentral militärisch durchzusetzen, um langfristig ein globales Gewaltmonopol zu etablieren und das Kriegsverbot zu verwirklichen. Wie ist diese Erwartung – empirisch und normativ – zu bewerten? Hat sich die Zuversicht (etwa Hans Kelsens) erfüllt, und sind wir auf dem Weg zu einem globalen Gewaltmonopol; oder hat sich die Befürchtung (etwa von Carl Schmitt) bestätigt, Sanktionskriege würden die Kriegführung nur verschärfen? Im Vortrag werden (1) die theoretischen Positionen zum Kriegsverbot
einerseits und zu dezentralen Sanktionskriegen andererseits historisch rekonstruiert; (2) werden die konkurrierenden Erwartungen mit den Ergebnissen der empirischen Kriegsforschung konfrontiert; und (3) wird eine normative Einordnung vorgenommen und nach Stand und Perspektive des liberalen Projektes einer Ächtung des Krieges gefragt.

CV
Christopher Daase ist Professor für Internationale Organisation an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Rahmen des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Gleichzeitig ist er Stellvertretender Direktor des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens und Konfliktforschung und Leiter der Abteilungen „Internationale Sicherheit“ und „Transnationale Akteure“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sicherheitspolitik (insbesondere Kriege und Bürgerkriege, Terrorismus und Radikalisierung, nukleare Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle) sowie der internationalen Institutionen. Christopher Daase ist geschäftsführender Herausgeber
der „Zeitschrift für Internationale Beziehungen“, Vorsitzender des Forschungsrates der Stiftung Wissenschaft
und Politik (SWP) und vertritt die Politikwissenschaft im Fachkollegium Sozialwissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Weitere Informationen zur Ringvorlesung "The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century": Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

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Aktuelles

In eigener Sache: Letter of Concern and Support Regarding the Cluster of Excellence “Normative Ordnungen”

Seyla Benhabib und Charles Larmore, Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des Exzellenzclusters, haben einen offenen Brief verfasst, in dem sie nach dem Ausscheiden von Normative Orders aus dem Wettbewerb der Exzellenzstrategie ihre Hoffnung auf einen Fortbestand des Forschungsverbundes zum Ausdruck bringen. Mehr...
After the negative result of the DFG Excellence Strategy competition for Normative Orders, Seyla Benhabib and Charles Larmore, Members of our International Advisory Board, wrote an open letter to express their concern about the future of the Cluster and their strong support for it. More...

Leibniz-Preis für Nicola Fuchs-Schündeln

Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Professorin für Makroökonomie und Entwicklung und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", ist Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerin 2018. Mehr...

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18. und 19. Oktober 2018

D/A/CH-Konferenz: Open Access für die Rechtswissenschaft - Pflicht oder Privatsache? Mehr...

19. Oktober 2018

Kurswechsel - Karrierekonferenz für (Post-)Doktorandinnen 2018. Mehr...

22. Oktober 2018, 18.15 Uhr

Frankfurter Philosophinnen* Kolloquium 2018/2019: Esther Meisinger: Das Politische der Trauer. Ein Dialog zwischen Hegel und Butler. Mehr...

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