Die neue Klassenfrage

Strategien gegen Bildungsarmut: Schulsystem und soziale Blockaden

6. Dezember 2010, 19.30 Uhr

Frankfurter Rundschau / Depot Sachsenhausen / Karl-Gerold-Platz 1 / Frankfurt am Main

Einigkeit besteht darin, dass durch Bildung Weichen für gesellschaftliche Ausgrenzung oder Teilhabe gestellt werden. Doch wie könnte ein gerechtes Schulsystem aussehen, welchem Leitbild hätte es zu folgen und welche konkreten Schritte wären zu gehen? Wer sind die Handelnden und mit welchen Mitteln kann Ungerechtigkeit praktikabel abgebaut werden? Befürworter des Grundsatzes der Gleichheit fordern gleiche Zugangschancen zu allen Bildungsbereichen, aber der Ruf nach Gleichheit wirft neue Fragen auf, die um Aspekte wie Förderung persönlicher Kompetenzen, kulturelle Unterschiede oder Leistungsanforderungen kreisen. Wissenschaftler und Praktiker sprechen über eine zentrale Gerechtigkeitsfrage unserer Zeit.

Die Diskutanten

Jutta Ebeling (Die Grünen) ist Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main und Dezernentin für Bildung und Frauen

Andreas Gold ist Professor für Pädagogische Psychologie an der Goethe-Universität

Wolfgang Herbst ist Leiter der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim-Johannisberg

Udo Rauin ist Professor für empirische Schul- und Unterrichtsforschung an der Goethe-Universität und Direktor am Zentrum für Lehrerbildung und Schul- und Unterrichtsforschung

Mechthild Wagenhoff leitet die Carlo-Mierendorff-Schule, eine integrierte Gesamtschule der Stadt Frankfurt.

Moderation: Katja Irle (FR)


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