Ökologie als soziale Frage

Environmental Justice: Wen trifft der Klimawandel?

17. Januar 2011, 19.30 Uhr

Frankfurter Rundschau / Depot Sachsenhausen / Karl-Gerold-Platz 1 / Frankfurt am Main

Der Klimawandel ist eine nicht mehr zu leugnende Bedrohung der globalen Zivilisation, die aber in ihren Handlungsanforderungen auch eine umstrittene Angelegenheit der Gerechtigkeit ist. Globale Probleme wie der Klimawandel stoßen, wie an der Weltklimakonferenz 2009 zu sehen war, im handlungstheoretischen Bereich auf Klärungsbedarf: Wie kann und soll Betroffenen besonders der Dritten Welt geholfen werden, die selbst nicht über die nötigen Mittel verfügen? Wie können Handlungsanforderungen ohne bindende Institutionen auf Basis von freiwilligen Verträgen umgesetzt werden? Wie ist das Verhältnis zwischen Staatlichkeit, freier Wirtschaft und internationaler Gerechtigkeit zu bestimmen? Und welche Rolle kann dabei die Klimapolitik in Frankfurt spielen?

Die Diskutanten

Tanja Brühl ist an der Goethe-Universität Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Institutionen und Friedensprozesse

Manuela Rottmann (Die Grünen) ist die Frankfurter Dezernentin für Umwelt und Gesundheit.

Christian-Dietrich Schönwiese war bis 2006 Leiter der Arbeitsgruppe Klimaforschung am Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität

Moderation: Joachim Wille (FR)


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