Filme schneiden mit Chantal Akerman

Lecture and Film "Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman"

13. Dezember 2018, 20.15 Uhr

„Ich erinnere mich daran, wie ich zusammen mit Chantal Akerman den Film D’Est geschnitten habe. Es war wie eine Komposition, sowohl im musikalischen wie im visuellen Sinne des Begriffs. Wir arbeiteten an einer Skulptur aus Raum und Zeit und suchten nach dem richtigen Rhythmus. Wir schnitten den Film so, wie Chantal ihn gefilmt hatte: Unserer Intuition folgend, ohne den Vorgang verstehen zu wollen.“

Claire Atherton ist Schnittmeisterin. Geboren in San Francisco, studierte sie zunächst Philosophie und Sinologie bevor sie sich dem Kino zuwandte. 1986 schnitt sie Chantal Akermans Letters Home. Dieser Film markierte den Beginn einer dreißigjährigen Zusammenarbeit, die sich bis zu Akermans letztem Film No Home Movie und ihrer letzten Installation Now erstreckte. Neben Akerman hat Atherton mit einer Vielzahl weiterer Regisseurinnen und Regisseure zusammen gearbeitet.

Vortrag in englischer Sprache

Filmvorführung: D’Est, F/B 1993, 115 min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

 

Video:


Veranstalter:
Die Lecture & Film-Reihe „Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman“ wird veranstaltet vom Deutschen Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de), in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie.

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