Porträt, Skizze, Entwurf: Über „Jane B. par Agnès V.“ und „Kung Fu Master“

Lecture & Film: „Selbstporträts von Anderen: Das Universum von Agnès Varda“

Die Idee zu „Jane B. par Agnès V.“ hatte Jane Birkin. Mit dem Schmacht-Hit „Je t’aime … moi non plus…“ zusammen mit ihrem Partner Serge Gainsbourg zum Pop–Weltstar geworden und in den 1980er mit den Filmen ihres neuen Partners Jacques Doillon zur Schauspielerin avanciert, bot Birkin sich selbst Agnès Varda als Sujet eines Porträt-Films. Daraus wurde ein vielschichtiges filmisches Gemälde, ein Porträt von Birkin und ihren Kindern, Charlotte Gainsbourg und Luc Doillon, ein Doppel(selbst)porträt von Birkin und Agnès Varda, und zugleich ein Entwurf für einen weiteren Film, „Kung Fu Master – Un petit amour“, eine Liebesgeschichte zwischen einer Frau um die vierzig und einem jungen Mann an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Ein Film also, der aus einem Zwiegespräch entsteht, die Werkgrenzen sprengt und sich somit besonders gut eignet als Ausgangspunkt einer Diskussion über die Poetik von Agnès Varda.

29. Oktober 2015, 20 Uhr

Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Filmprogramm: „Jane B. par Agnès V.“, Frankreich 1987, 80 min.


Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt frei. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

 

 

 

 

 

 

 

Video:

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Veranstalter:
Eine Veranstaltungsreihe der Goethe-Universität (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft) und des Exzellenzcluster „Die
Herausbildung normativer Ordnungen“ im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA). In Kooperation mit dem
Masterstudiengang „Curatorial Studies“, dem Institut Français pour l’Histoire en Allemagne und der Filmwissenschaft/Mediendramaturgie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Zum Programm: Hier...


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Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Nächste Termine

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Das Veranstaltungsprogramm des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" wird ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

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