Veranstaltungen

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 4. Mai 2021, 19.30 Uhr

Lukas Bärfuss (Autor und Büchnerpreisträger)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin

Lukas Bärfuss (*1971) ist einer der erfolgreichsten Schrift-steller unserer Zeit. Er lebt und arbeitet in Zürich, übersetzt und schreibt Romane („Hundert Tage“ 2008, „Koala“ 2014 u.a.), Erzählungen („Malinois“ 2019), Essays (zuletzt „Die Kro-ne der Schöpfung“ 2020) sowie Theaterstücke (u.a. „Der Bus“ 2005, „Julien - Rot und Schwarz“ 2020), die an vielen Bühnen weltweit gespielt werden. Immer wieder trifft er dabei den Nerv politischer Diskurse. Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem Georg-Büchner-Preis.

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

 

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte online

Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr

Impuls von: Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“)

Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)

Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: hier.... Sie erhalten einen Link zur Teilnahme an der Live-Debatte einen Tag vor der Veranstaltung.

Neustart für die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“: Im Jahr 2020 als Blog gestartet, geht die Frankfurter Debatte als eine Serie von Podiumsdiskussionen weiter. Die Initiatorinnen und Initiatoren der Dialogplattform greifen dabei Perspektiven aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen rund um das Thema „Zukunft Post-Covid“ auf. Starttermin für das neue Format „Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte“ ist Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr. Der Auftakt wird als digitale Veranstaltung aus dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt übertragen.

Weitere Informationen zur Frankfurter interdisziplinären Debatte: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“)

49. Römerberggespräche

Samstag, 22. Mai 2021 – live und interaktiv
via YouTube übertragen aus dem Chagall-Saal des Schauspiel Frankfurt

Die Pandemie gerät zum Stresstest – nicht nur für das Individuum, sondern auch für das politische System. Grundrechte werden eingeschränkt, Gesetze zu Verordnungen verkürzt. Die Regierung inszeniert sich als effizienter Krisenmanager, der aus wissenschaftlichen Erkenntnissen alternativlose Konsequenzen zieht. Grenzüberschreitend werden angesichts der viralen Bedrohung Rückfälle in autoritär anmutendes Staatshandeln und überwunden geglaubten Nationalismus sichtbar.
Bleibt den Bürger*innen derweil nur noch Angst und Ohnmacht, wenn Experten das Sagen haben? Welche Langzeitfolgen wird der fortgesetzte Lockdown haben – psychisch und politisch? Was wird aus individueller Freiheit, wechselseitigem Vertrauen und staatsbürgerlicher Souveränität? Wie verändert sich das Verhältnis von Staat, Wissenschaft und Gesellschaft? Wie kann die Zivilgesellschaft wieder zum Ort einer kritischen Öffentlichkeit werden? Wieviel Vertrauen müssen wir dem staatlichen Handeln und wissenschaftlicher Wahrheit gegenüber aufbringen; wie sehr können wir es in Frage stellen – ohne haltlosem Verschwörungsglauben in die Hände zu spielen?

In Krisenzeiten werden die Grenzen und Möglichkeiten des Politischen neu bestimmt – mit welchen Risiken und Nebenwirkungen? Das fragen die Römerberggespräche im Superwahljahr 2021 und vier Monate vor der Bundestagswahl.

Live und interaktiv auf www.roemerberggespraeche-ffm.de

Programm (pdf): Hier...
Einleger (pdf): Hier...

Programm:

10:00 Uhr
Begrüßung der Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn

10:15 Uhr
Prof. Armin Nassehi (Soziologe, LMU München): Die infizierte Gesellschaft und ihre Immunreaktionen

11.00 Uhr
Thomas Brussig (Autor) –  Prof. Günter Frankenberg (Jurist, Goethe-Universität, Assoziiertes Mitglied "Normative Orders"): „Mehr Diktatur wagen? Demokratie und Rechtsstaat in der Pandemie“

12.00 Uhr
Prof. Birgit Aschmann (Historikerin, HU Berlin) – Prof. Valentin Groebner (Historiker, Universität Luzern): „Tod und Krankheit – Politik- und Sozialgeschichte der Pandemie“

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Dr. Romy Jaster (Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der HU Berlin) – Prof. Rudolf Stichweh (Soziologe, Universität Bonn): „Wahnsinn und Methode – Was bleibt von der Wahrheit in Corona-Zeiten?“

15.00 Uhr
Prof. Christiane Eichenberg (Leiterin des Instituts für Psychosomatik der Sigmund Freud Privatuniversität) – Prof. Nico Dragano (Medizinsoziologe, Universitätsklinikum Düsseldorf): „Stresstest Pandemie – Psychische Leiden im Lockdown“

16.00 Uhr
Prof. Klaus Günther (Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität, "Normative Orders"): „Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts! – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat“

17.00 Uhr
Ende

Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Digitale Tagung

Freitag, 7. Mai 2021, 10–17 Uhr

Die Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen in der Europäischen Union ist zentraler Aspekt der Wettbewerbspolitik. Die Globalisierung und offenen Grenzen gestatten Investitionen auf der gesamten Welt. Der Europäische Binnenmarkt ist einer der größten Wirtschaftsräume auf der Welt, unterliegt jedoch auch stets Herausforderungen und Gefahren durch „unfaire“ Wettbewerbspraktiken – sowohl von „innen“ als auch von „außen“. Die Tagung nimmt diese aktuellen Entwicklungen zum Anlass, um über die Zukunft des Wettbewerbs in der Europäischen Union zu diskutieren.

Online via Zoom. Anmeldungen bis zum 5. Mai 2021 an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...


Programm

10.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann (Wilhelm-Merton-Zentrum Frankfurt am Main)
Alexander Heger (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Grußwort der Hessischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich MdL
Grußwort des Vizepräsidenten der Goethe-Universität Frankfurt am Main Prof. Dr. Michael Huth

10.20 Uhr
Securing a level playing field through Free Trade Agreements: New developments in recent EU practice
Prof. Dr. Frank Hoffmeister (Europäische Kommission, Generaldirektion Handel)

10.40 Uhr
Die Reform der handelspolitischen Schutzinstrumente der Europäischen Union
Patricia Trapp (Universität Passau)

11.00 Uhr
Diskussion

11.40 Uhr
Instrumente aus dem Weißbuch zur Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen bei Subventionen aus Drittstaaten
Dr. Simone Ritzek-Seidl (Europäische Kommission, Generaldirektion Wettbewerb)

12.00 Uhr
„Was interessiert die Union?“ - Das Unionsinteresse bei der Prüfung drittstaatlicher Subventionen
Frederik Gutmann (Humboldt-Universität zu Berlin)
Lennart Gau (Humboldt-Universität zu Berlin)

12.20 Uhr
Diskussion

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Ausgewählte Aspekte der Digitalwirtschaft aus wettbewerbsrechtlicher Perspektive
Dr. Sebastian Wismer (Bundeskartellamt, Referat Digitale Wirtschaft)

14.20 Uhr
Der Digital Markets Act der EU für mehr Fairness in der Digitalwirtschaft?
Dr. Ranjana Andrea Achleitner (Johannes Kepler Universität Linz)

14.40 Uhr
Diskussion

15.20 Uhr
Außerwettbewerbliche Schutzziele in der wettbewerbsrechtlichen Anwendungspraxis
Prof. Dr. Hans-Georg Kamann (Rechtsanwalt und Partner bei WilmerHale)

15.40 Uhr
Fairness als Prinzip des Europäischen Wirtschaftsrechts. Zum Begriff des level playing field im Wettbewerbs- und Außenwirtschaftsrecht der Union
Philipp Reinhold (Universität des Saarlandes)
Max Erdmann (Ludwig-Maximilians-Universität München)

16.00 Uhr
Diskussion

16.40 Uhr
Schlussbemerkungen
Prof. Dr. Stefan Kadelbach (Wilhelm-Merton-Zentrum Frankfurt am Main, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders")
Dr. Sascha Gourdet (Goethe-Universität Frankfurt am Main)


Veranstalter:
Merton Zentrum für Europäische Integration und internationale Wirtschaftsordnung in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frfankfurt am Main

Internationale Tagung

Donnerstag, 22. April 2021, ab 13 Uhr

„Unsere Welt ist unendlich groß geworden und in jedem Winkel reicher an Geschenken und Gefahren als die griechische, aber dieser Reichtum hebt den tragenden und positiven Sinn ihres Lebens auf: die Totalität.“
Mit diesem Satz formuliert Georg Lukács in seiner Theorie des Romans eine Erfahrung die nicht zuletzt durch den Kriegsausbruch 1914 ausgelöst wird. Gegen die „kriegsbejahende Stellungnahme der Sozialdemokratie“ und vieler Intellektueller seiner Zeit nahm der ungarische Philosoph dieses verheerende Ereignis und seine weit verbreitete Akklamation zum Anlass, eine doppelte Kritik, sowohl ästhetisch als auch sozial, zu entwickeln, die dem Lebensbegriff eine zentrale Rolle beimisst und gleichzeitig versucht, die Gefahren seiner Hypostasierung zu vermeiden. Diese Perspektive wurde in der Kritik der kapitalistischen Verdinglichung, die er einige Jahre später in Geschichte und Klassenbewußtsein vorstellte, weiterverfolgt und modifiziert. Dieses Buch, dessen Bedeutung für die Kritische Theorie nicht überbewertet werden kann, wurde wiederum oft als problematisch angesehen, weil es auf totalisierende Vorstellungen von menschlichem Leben und Geschichte angewiesen sei. Genau hier liegt jedoch das Interesse an einem solchen Werk für uns heute. In einer Zeit, in der die ethische Kritik des Kapitalismus, seine ontologischen Grundlagen und die problematischen Beziehungen zwischen Leben und Form wieder im Mittelpunkt der Debatten der Kritischen Theorie stehen, kann sich eine Neubewertung von Lukács’ Werk als bereichernd für diese intellektuelle Tradition erweisen.

Mit: Csaba Olay (Eötvös Loránd University Budapest), Timothy Bewes (Brown University), Eva Geulen (HU Berlin), Patrick Eiden-Offe (University of Illinois Chicago), Arthur Bueno (Goethe University Frankfurt), Alberto Toscano (Goldsmiths, University of London), Konstantinos Kavoulakos (University of Thessaloniki).

Zoom-Event / Bitte anmelden: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisiert von Arthur Bueno (Frankfurt) & Simon Gurisch (Frankfurt)

Programm:

Thursday, April 22nd, 2021

1:00 – 1:15:
Introduction

1:15 – 1:45:
Csaba Olay (Eötvös Loránd University Budapest):
Lukács’ Early Conception of Reification in the Light of Recent Interpretations

1:45 – 2:15:
Timothy Bewes (Brown University):
Notes for a Hypothetical Theory of the Novel

2:15 – 2:30:
Eva Geulen (HU Berlin) (comment)

2:30 – 3:00:
Discussion

(30 min break)

3:30 – 4:00:
Patrick Eiden-Offe (University of Illinois Chicago):
Revolution as a Way of Life: On the Experiment of Writing Lukács' Life

4:00 – 4:30:
Arthur Bueno (Goethe University Frankfurt):
The Experience of the Crisis: Reification and Emancipation as Life-Processes

4:30 – 5:00:
Discussion

(30 min break)

5:30 – 6:00:
Alberto Toscano (Goldsmiths, University of London):
Life, Tragedy & Justice

6:00 – 6:30:
Konstantinos Kavoulakos (University of Thessaloniki):
Georg Lukács' Early Critique of Everyday Life and his Theory of Reification

6:30 – 7:00:
Discussion


Veranstalter:
Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

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Am 17. April 2021 erscheint der Sammelband „Normative Ordnungen“ im Suhrkamp Verlag. Herausgegeben von den Clustersprechern Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, bietet das Werk einen weit gefassten interdispziplinären Überblick über die Ergebnisse eines erfolgreichen wissenschaftlichen Projekts. Mehr...

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Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist seit je her ein integraler Bestandteil des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“. Das 2017 neu strukturierte, verbundseigene Postdoc-Programm bietet die besten Bedingungen zu forschen und hochqualifizierte junge Wissenschaftler*innen zu fördern. Zum Erfahrungsbericht: Hier...

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12. Mai 2021, 18 Uhr

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte: „Zukunft der Solidarität“. Mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE). Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin). Mehr...

19. Mai 2021, 12 Uhr

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